[0001] Die Erfindung betrifft einen Trockenrasierapparat zum Anschluß an ein Wechselstromnetz
mit mindestens einem hin- und hergehend antreibbaren Schneidmesser und einem Elektromotor,
dessen Rotor mit einer Antriebswelle verbunden ist, die über mindestens ein Getriebe
mit dem Schneidmesser gekoppelt ist, wobei durch dieses Getriebe eine Umwandlung der
rotierenden Bewegung der Antriebswelle in eine hin- und hergehende Bewegung des Schneidmessers
erfolgt.
[0002] Einen derartigen Trockenrasierapparat zeigt beispielsweise die DE-OS 2 749 936. Als
Elektromotor ist bei diesem bekannten Trockenrasierapparat ein Gleichstrommotor vorgesehen,
der beim Anschluß des Apparates an ein Wechselstromnetz über eine Gleichrichteranordnung
und Schaltungselemente zur Spannungsanpassung gespeist werden muß, was einen zusätzlichen
Aufwand erfordert und den Wirkungsgrad stark verschlechtert. Würde man unmittelbar
einen allgemein üblichen Wechselstrommotor, etwa einen Induktionsmotor oder einen
Allstrommotor, verwenden, so könnte man auch nur mit dem relativ geringen Wirkungsgrad
rechnen, der bekanntlich solchen Motoren eigen ist. Aus diesem Grund werden für Trockenrasierapparate
der einleitend angegebenen Gattung vielfach Schwingankermotore verwendet, die einen
höheren Wirkungsgrad haben, aber relativ voluminös sind.
[0003] Das Getriebe, mit dem bei Verwendung üblicher Elektromotoren eine Umwandlung der
rotierenden Bewegung von der Antriebswelle her die eine hin- und hergehende Bewegung
für den Antrieb des Schneidmessers erfolgt, umfaßt üblicherweise einen Exzenter, der
beispielsweise direkt mit dem Schneidmesser zusammenwirken kann oder dieses über eine
Schwingbrücke antreibt, wie dies in der DE-OS 2749936 angegeben ist.
[0004] Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, einen Trockenrasierapparat der eingangs
angeführten Gattung bei guter Rasierleistung, wozu unter anderem ein leistungsfähiger
Elektromotor erforderlich ist, möglichst klein und handlich auszubilden, was einen
Elektromotor mit möglichst kleinen Abmessungen erforderlich macht, weil im wesentlichen
diese Abmessungen die Größe des Gehäuses des Trockenrasierapparates bestimmen. Die
beiden vorgenannten Anforderungen an den Elektromotor, nämlich einerseits leistungsfähig
zu sein und anderseits geringe Abmessungen aufzuweisen, stehen jedoch bekanntlich
zueinander im Widerspruch.
[0005] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß als Elektromotor ein selbstanlaufender
Einphasensynchronmotor vorgesehen ist und daß die Relativlage des Rotors bezüglich
des über das Getriebe mit ihm gekuppelten Schneidmessers so gewählt ist, daß sich
das Schneidmesser bei jenen Lagen des Rotors, in welchen das Antriebsmoment des Motors
den Wert Null durchläuft, jeweils im wesentlichen in einer der beiden Extremlagen
seiner hin- und hergehenden Bewegung befindet. Ein selbstanlaufender Einphasensynchronmotor
hat einen sehr guten Wirkungsgrad, was bedeutet, daß er bei entsprechender Leistungsfähigkeit
relativ kleine Abmessungen hat. Zu beachten ist jedoch, daß ein selbstanlaufender
Einphasensynchronmotor zwei Lagen des Rotors aufweist, in welchen das Antriebsmoment
den Wert Null durchläuft, und daß er etwas winkelversetzt zu diesen Lagen vorgegebene
Ruhelagen für den Rotor haben muß, um das Selbstanlaufen zu gewährleisten. In diesen
Ruhelagen des Rotors darf überdies die Belastung des Motors nicht zu groß sein, damit
er sicher von selbst anläuft. Außerdem darf auch die Belastung des Motors bei jenen
Lagen des Rotors, in welchen das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft, nicht zu
groß sein, damit sich der Rotor beim Abschalten des Motors in eine seiner Ruhelagen
einstellen und wieder von selbst anlaufen kann. Man war deshalb bisher der Meinung,
daß ein selbstanlaufender Einphasensynchronmotor nur in solchen Fällen zur Anwendung
kommen kann, wo entweder von Haus aus nur eine geringe Belastung des Motors gegeben
ist oder eine solche Kraftübersetzung vorgenommen wird, die zu einer Herabsetzung
der Drehzahl und damit zu einer geringeren Belastung des Motors führt. Diese Vorurteile
haben den Einsatz eines selbstanlaufenden Einphasensynchronmotors bei Trockenrasierapparaten
als nicht möglich erscheinen lassen, weil der Antrieb des Schneidmessers eine nicht
zu vernachlässigende Belastung des Motors darstellt und eine Herabsetzung der durch
die Netzfrequenz vorgegebenen Drehzahl eines solchen Motors bei Trockenrasierapparaten
nicht möglich ist, zumal die Frequenz der hin-und hergehenden Bewegung für den Antrieb
des Schneidmessers nicht zu niedrig sein darf, um eine gute Rasierleistung zu gewährleisten.
Diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung vermieden, weil das Getriebe die
Antriebswelle des Motors so mit dem Schneidmesser koppelt, daß sich bei jenen Lagen
des Rotors, in welchen das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft, das Schneidmesser
im wesentlichen in einer der beiden Extremlagen seiner hin- und hergehenden Bewegung
befindet. In den beiden Extremlagen des Schneidmessers, die den Umkehrpunkten der
hin- und hergehenden Bewegung desselben entsprechen und in welchen es zum Stillstand
kommt, ist nämlich das Lastmoment vom Schneidmesser her praktisch Null. Durch diese
besondere Wahl der phasenmäßigen Ankopplung der Bewegung des Schneidmessers an die
Bewegung des Rotors des selbstanlaufenden Einphasensynchronmotors fällt jeder Nulldurchgang
seines Antriebsmomentes jeweils mit einem Nulldurchgang der Belastung vom Schneidmesser
her zusammen, womit alle Bedingungen für ein sicheres Selbstanlaufen des Motors erfüllt
sind und dieser daher bei einem Trockenrasierapparat mit hin- und hergehend antreibbarem
Schneidmesser vorteilhaft einsetzbar ist, um denselben klein und handlich ausführen
zu können.
[0006] Bei einem selbstanlaufenden Einphasensynchronmotor ist die Frequenz der rotierenden
Bewegung seiner Antriebswelle, da er ein Polpaar aufweist, gleich der Netzfrequenz,
also z. B. 50 Hz. Für Trockenrasierapparate ist es aber vielfach vorteilhaft, die
Frequenz der hin- und hergehenden Bewegung des Schneidmessers höher zu wählen.
[0007] Demgemäß hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn zwei aufeinanderfolgende Getriebe
vorgesehen sind, von welchen das eine als Exzentergetriebe ausgebildet ist und zur
Umwandlung der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle her in eine hin- und hergehende
Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers und das andere zu einer ganzzahligen Vervielfachung
der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers gegenüber der Frequenz
der rotierenden Bewegung der Antriebswelle dient. Auf diese Weise kann die Frequenz
der hin- und hergehenden Bewegung des Schneidmessers erhöht werden, beispielsweise
auf 100 Hz, wie dies auch bei Trockenrasierapparaten mit einem Schwingankermotor der
Fall ist, wobei aber die schon erwähnten Vorteile des Einsatzes eines selbstanlaufenden
Einphasensynchronmotors ausgenützt werden, die, auch schon erwähnt, auch gegenüber
einem Schwingankermotor bestehen. Durch die Bedingung für das Getriebe, daß es eine
ganzzahlige Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle bewirkt, ist sichergestellt,
daß immer bei jenen Lagen des Rotors, in welchen das Antriebsmoment den Wert Null
durchläuft, das Schneidmesser im wesentlichen eine der beiden Extremlagen jener hin-
und hergehenden Bewegung einnimmt, so daß stets ein sicheres Selbstanlaufen des Motors
gewährleistet ist.
[0008] In diesem Zusammenhang hat sich hinsichtlich eines einfachen Aufbaus des Trockenrasierap.
parates als vorteilhaft erwiesen, wenn das zur ganzzahligen Vervielfachung der Frequenz
der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers dienende Getriebe als Zahnradgetriebe
mit mindestens zwei Zahnrändern ausgebildet ist, von denen das erste auf der Antriebswelle
des selbstanlaufenden Einphasensynchronmotors sitzt und das letzte mit einem Exzenter
gekoppelt ist, der mit dem Getriebe zur Umwandlung der rotierenden Bewegung von der
Antriebswelle her in eine hin- und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
zusammenwirkt. Auf diese einfache Weise kann die Frequenz der hin- und hergehenden
Bewegung des Schneidmessers gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle
beispielsweise verdoppelt oder auch verdreifacht werden.
[0009] Eine sehr einfache und betriebssichere Konstruktion wird auch erhalten, wenn das
zur ganzzahligen Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
dienende Getriebe als ein Kniehebelgetriebe ausgebildet ist, bei dem ein im freien
Gelenkpunkt des Kniehebelgetriebes angreifender Antriebsarm mit einem vom selbstanlaufenden
Einphasensynchronmotor her angetriebenen Exzenter des Getriebes zur Umwandlung der
rotierenden Bewegung von der Antriebswelle her in eine hin- und hergehende Bewegung
für den Antrieb des Schneidmessers verbunden ist und das abtriebsseitige Ende des
Kniehebelgetriebes die hin- und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
liefert. Auf diese einfache Weise wird eine Verdopplung der Frequenz der hin- und
hergehenden Bewegung des Schneidmessers gegenüber der rotierenden Bewegung der Antriebswelle
erreicht, wobei unmittelbar auch die Bedingung für die ganzzahlige Vervielfachung
der Frequenz erfüllt ist.
[0010] Als sehr vorteilhaft hinsichtlich eines einfachen Aufbaus hat sich auch erwiesen,
wenn ein einziges Getriebe in Form eines Kurvengetriebes vorgesehen ist, mit dem sowohl
die Umwandlung der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle her in eine hin- und
hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers als auch eine ganzzahlige Vervielfachung
der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers gegenüber der Frequenz
der rotierenden Bewegung der Antriebswelle erfolgt.
[0011] Vorteilhaft ist als Kurvengetriebe ein Doppelnockengetriebe, wobei gemeinsam von
den beiden nebeneinander liegenden, winkelversetzt angeordneten Nocken desselben die
hin- und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers abgenommen wird. Auf
diese Weise wird gleichzeitig mit der Umwandlung der rotierenden Bewegung von der
Antriebswelle her in eine hin- und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
auch eine Verdopplung der Frequenz der hin- und hergehenden Bewegung für den Antrieb
des Schneidmessers gegenüber der rotierenden Bewegung der Antriebswelle erreicht,
wobei unmittelbar auch die Bedingung für die ganzzahlige Vervielfachung der Frequenz
erfüllt ist.
[0012] Das Kurvengetriebe kann mit Vorteil auch als ein Bogendreieckgetriebe ausgebildet
sein, bei dem das Bogendreieck auf der Basis eines gleichseitigen Dreiecks aufgebaut
ist, der Antrieb im Schwerpunkt des gleichseitigen Dreiecks erfolgt und die hin- und
hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers vom Umfang des Bogendreiecks
abgenommen wird. Hierdurch wird auf einfache Weise gleichzeitig mit der Umwandlung
der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle her in eine hin- und hergehende Bewegung
für den Antrieb des Schneidmessers eine Verdreifachung der Frequenz der hin- und hergehenden
Bewegung des Schneidmessers gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle
erreicht, wobei wieder unmittelbar auch die Bedingung für die ganzzahlige Vervielfachung
der Frequenz erfüllt ist.
[0013] Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen, in welchen einige Ausführungsbeispiele
teilweise schematisiert und teilweise in einem Längsschnitt dargestellt sind, näher
erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Trockenrasierapparat mit einem selbstanlaufenden Einphasensynchronmotor,
der über einen Exzenter und einen Schwinghebel das Schneidmesser antreibt, wobei die
dargestellte Lage der bewegten Teile einer Lage des Rotors entspricht, in welcher
das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft; in
Fig. 2 ist ein Trockenrasierapparat ähnlicher Ausführung dargestellt, bei dem mit
einem Zahnradgetriebe die Frequenz der hin- und hergehenden Bewegung für den Antrieb
des Schneidmessers gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle
verdoppelt wird;
Fig. 3 zeigt einen Trockenrasierapparat, bei dem eine Verdopplung der Frequenz für
den Antrieb des Schneidmessers gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der
Antriebswelle mittels eines Kniehebelgetriebes erfolgt; in
Fig. 4 ist ein Trockenrasierapparat dargestellt, bei dem mit einem Doppelnockengetriebe
sowohl eine Umwandlung der rotierenden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung
als auch eine Verdoppelung der Frequenz der Bewegung erfolgt;
Fig. 5 zeigt einen Trockenrasierapparat, bei dem mit einem Bogendreieckgetriebe sowohl
eine Umwandlung der rotierenden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung als
auch eine Verdreifachung der Frequenz der Bewegung erfolgt.
[0014] In Fig. 1 ist mit 1 ein Trockenrasierapparat bezeichnet, der aus einem Basisapparat
2 besteht, auf den ein Scherkopf 3 aufgesetzt ist. Der Scherkopf 3 weist einen Scherkopfrahmen
4 auf, welcher eine gewölbte Siebscherfolie 5 trägt, die mit im Bereich ihrer Längsränder
vorgesehenen Öffnungen 6 in am Scherkopfrahmen korrespondierend angeordnete Haken
7 eingehängt ist. Der Basisapparat 2 weist zwei Gehäusehälften auf, von welchen eine
Gehäusehälfte 8 in Fig. 1 sichtbar ist. Am dem Scherkopf 3 zugewandten Ende dieser
Gehäusehälfte 8 sind zwei Stege 9 und 10 vorgesehen, die je eine Schraubenfeder 11
bzw. 12 tragen. An diesen Schraubenfedern ist ein Schneidmesser 13 befestigt, das
eine Anzahl von bogenförmig ausgebildeten Messerlamellen 14 aufweist, die bei auf
den Basisapparat 2 aufgesetztem Scherkopf 3 mit der Siebscherfolie 5 zusammenwirken.
Die Federn 11 und 12 liefern hierbei den Anpreßdruck für das Schneidmesser 13 an die
Siebscherfolie 5. Das Schneidmesser 13 ist hin-und hergehend antreibbar, wozu es eine
Ausnehmung 15 aufweist, in die das freie Ende 16 eines Schwinghebels 17 eingreift,
der um eine an der Gehäusehälfte 8 vorgesehene Achse 18 verschwenkbar ist. An der
Gehäusehälfte 8 ist ferner ein Elektromotor 19 befestigt, der einen mit Erregerwicklungen
20 und 21 versehenen Stator 22 und einen mit einer Antriebswelle 23 verbundenen Rotor
24 aufweist. Die Erregerwicklungen 20 und 21 sind, gegebenenfalls über einen nicht
dargestellten Schalter, mit einem Stecker 25 verbunden, an den ein Netzkabel angeschlossen
werden kann, über welches der Anschluß des Apparates an ein Wechselstromnetz herstellbar
ist. Auf der Antriebswelle 23 sitzt ein Exzenter 26, der mit einem Exzenterstift 27
in das dem freien Ende 16 gegenüberliegende, gabelförmig ausgebildete und als Kulisse
wirkende Ende 28 des Schwinghebels 17 ragt. Auf diese Weise bilden der Exzenter 26
und der Schwinghebel 17 ein zwischen der Antriebswelle 23 und dem Schneidmesser 13
wirksames Getriebe 29, über welches eine Umwandlung der rotierenden Bewegung von der
Antriebswelle her in eine hin- und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
erfolgt. Selbstverständlich ist die Ausbildung eines solchen Getriebes 29 nicht auf
die hier beschriebene Ausführungsform beschränkt; so könnte beispielsweise bei entsprechender
Orientierung des Motors 19 gegenüber dem Schneidmesser 13 der Exzenterstift 27 unmittelbar
in die dann als Kulisse wirkende Ausnehmung 15 am Schneidmesser eingreifen oder es
könnte an Stelle eines Schwinghebels eine Schwingbrücke vorgesehen sein u. dgl.
[0015] Beim erfindungsgemäßen Trockenrasierapparat ist als Elektromotor ein selbstanlaufender
Einphasensynchronmotor vorgesehen. Ein selbstanlaufender Einphasensynchronmotor ist
aufgrund seines sehr guten Wirkungsgrades bei kleinen Abmessungen relativ leistungsfähig,
so daß ein mit einem solchen Motor ausgestatteter Trockenrasierapparat bei guter Rasierleistung
relativ klein und handlich ausgeführt werden kann. Ein solcher Trockenrasierapparat
ist daher preisgünstig und besonders benutzerfreundlich.
[0016] Der Rotor 24 des selbstanlaufenden Einphasensynchronmotors wird von den U-förmig
verlaufenden Schenkeln 30 und 31 des Stators 22 je teilweise bogenförmig umschlossen.
Der zylindrische, aus einem magnetisierbaren Material bestehende Rotor 24 ist hierbei
in einer Durchmesserrichtung magnetisiert, wie dies mit dem Pfeil 32 angedeutet ist,
so daß sich an seiner Umfangsfläche einander diametral gegenüberliegend je ein N-Pol
und ein S-Pol ergeben, die ein Polpaar bilden. Damit gibt es zwei Lagen des Rotors
24, in welchen das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft. Eine solche Lage ist,
wie Fig. 1 zeigt, jeweils dann gegeben, wenn das Magnetfeld des Rotors 24 gemäß Pfeil
32 quer zu den Schenkeln 30 und 31 des Stators 22 verläuft. Der Rotor 24 eines selbstanlaufenden
Einphasensynchronmotors benötigt definierte Ruhelagen, die jeweils von einer Lage
des Rotors, in welcher das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft, etwas winkelmäßig
abweicht, damit er von selbst anlaufen kann. Die beiden Lagen des Rotors, welche dem
Antriebsmoment Null entsprechen, und auch die beiden Ruhelagen des Rotors sind um
180° gegeneinander versetzt und vollkommen gleichwertig, so daß nachfolgend jeweils
nur auf je eine dieser Lagen Bezug genommen werden muß.
[0017] In der Praxis liegt die winkelmäßige Abweichung der Ruhelage des Rotors 24, die in
Fig. 1 durch den mit strichlierten Linien gezeichneten Pfeil 33 angedeutet ist, von
der Lage des Rotors, in welcher das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft, in der
Größenordnung von 10° bis 25°, wie dies auch in Fig. 1 aus den Winkellagen der beiden
Pfeile 32 und 33 ersichtlich ist. Bewirkt wird diese Ruhelage durch entsprechende
Formgebung der Schenkel 30 und 31 in ihren dem Rotor 24 gegenüberliegenden Bereich,
wobei ein ungleichmäßiger Luftspalt gebildet wird, beispielsweise durch die in Fig.
1 dargestellten Ansätze 34 und 35. Auf diese Weise entsteht im Zusammenhang mit dem
magnetischen Feld des Rotors ein sogenanntes Klebemoment, welches bewirkt, daß beim
Abschalten des Motors vom Wechselstromnetz der Rotor 24 mit Sicherheit in die Ruhelage
übergeht und nicht in einer Lage stehenbleibt, in welcher das Antriebsmoment den Wert
Null durchläuft, aus der er nicht mehr von selbst anlaufen könnte.
[0018] Damit ein selbstanlaufender Einphasensynchronmotor aber tatsächlich sicher von selbst
anlaufen kann, ist es erforderlich, daß seine Belastung in jener Lage des Rotors,
in welcher das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft, sehr gering ist, und zwar
geringer als sein Klebemoment, damit beim Abschalten des Motors vom Wechselstromnetz
der Rotor seine Ruhelage einnehmen kann und nicht in einer anderen Lage stehen bleibt,
aus welcher er dann nicht mehr von selbst anlaufen könnte. Aber auch in der Ruhelage
des Rotors selbst darf die Belastung des Motors nicht zu groß sein, damit das in dieser
Ruhelage des Rotors beim Einschalten des Motors auftretende, relativ kleine Antriebsmoment
ausreicht, den Rotor mit Sicherheit von selbst anlaufen zu lassen.
[0019] Um eine solche geringe Belastung in der kritischen Lage des Rotors des selbstanlaufenden
Einphasensynchronmotors 19 zu gewährleisten, wird im Rahmen der Erfindung der Umstand
ausgenützt, daß ein hin- und hergehend angetriebenes Schneidmesser ein veränderliches
Lastmoment aufweist, das in den beiden Extremlagen der hin- und hergehenden Bewegung,
welche die Umkehrpunkte für die Bewegung des Schneidmessers sind, in denen dieses
kurzzeitig zum Stillstand kommt, ebenfalls den Wert Null durchläuft. Fällt nun der
Nulldurchgang für das Antriebsmoment des Motors mit dem Nulldurchgang des vom Schneidmesser
her bewirkten Lastmomentes phasenmäßig zunächst annähernd zusammen, so ist erreicht,
daß in der kritischen Lage des Rotors die Belastung praktisch Null ist und damit die
Bedingungen für ein sicheres Selbstanlaufen des Motors erfüllt sind. Die vorgenannte
Phasenbeziehung zwischen der Bewegung des Schneidmessers und der des Rotors wird nun
dadurch erreicht, daß das Getriebe 29 eine solche Relativlage zwischen dem Rotor 24
und dem Schneidmesser 13 herstellt, daß bei jenen Lagen des Rotors, in welchen das
Antriebsmoment den Wert Null durchläuft, das Schneidmesser jeweils im wesentlichen
eine der beiden Extremlagen seiner hin- und hergehenden Bewegung einnimmt. Beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 geschieht dies einfach dadurch, daß der Exzenter 26 so auf die Antriebswelle
23 aufgesetzt wird, daß bei jenen Lagen des Rotors, in welchen das Antriebsmoment
den Wert Null durchläuft, der Exzenterstift 27 eine Extremlage für den Schwinghebel
17 und damit auch für das Schneidmesser 13 festlegt, wie dies Fig. 1 zu entnehmen
ist. In der Ruhelage des Rotors 24, die in Fig. 1 durch den Pfeil 33 angegeben ist,
befindet sich dann das Schneidmesser 13 geringfügig außerhalb seiner Extremlage. Diese
Abweichung von der Extremlage, die dem Winketunterschied zwischen den Pfeilen 32 und
33 entspricht, ist aber nur sehr klein, weil in diesem Bereich der Exzenterbewegung
die hervorgerufene Verstellbewegung auch nur sehr gering ist. Dies bedeutet, daß allfällige
Abweichungen von der tatsächlich gewünschten Lage des Schneidmessers nicht wesentlich
ins Gewicht fallen, was im Hinblick auf Toleranzen bei der Montage sehr wichtig ist,
weil auch dann noch immer ein sicheres Anlaufen des Motors von selbst gewährleistet
ist.
[0020] In der Praxis kann zunächst der Exzenter 26 in einer Ruhelage des Rotors 24 auf die
Antriebswelle 23 aufgesetzt werden, wobei dann der entsprechende Winkelunterschied
zwischen der Ruhelage und jener Lage des Rotors, in welcher das Antriebsmoment den
Wert Null durchläuft, durch eine entsprechende Versetzung der tatsächlich über das
Getriebe 29 eingestellten Lage des Schneidmessers gegenüber seiner Extremlage berücksightigt
wird. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wurde beim vorliegenden Ausführungsbeispiel die
linke Extremlage der hin- und hergehenden Bewegung des Schneidmessers 13 mit einer
Lage des Rotors 24, in welcher das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft, in phasenmäßige
Übereinstimmung gebracht; selbstverständlich könnte hierzu in gleicher Weise auch
die rechte Extremlage des Schneidmessers herangezogen werden. Da die Frequenz der
rotierenden Bewegung der Antriebswelle 23 bei einem selbstanlaufenden Einphasensynchronmotor,
der, wie erwähnt, ein Polpaar aufweist, gleich der Netzfrequenz ist, führt beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel das Schneidmesser 13 in eine hin- und hergehende Bewegung mit
der Netzfrequenz aus.
[0021] Wie ersichtlich, kann somit auf einfache Weise ein selbstanlaufender Einphasensynchronmotor
bei einem Trockenrasierapparat mit hin- und hergehend antreibbarem Schneidmesser zum
Antreiben desselben verwendet werden, wenn über das Getriebe, welches die Antriebswelle
mit dem Schneidmesser kuppelt, eine phasenrichtige Kopplung der Bewegung des Schneidmessers
mit der Bewegung des Rotors des Motors hinsichtlich des Verlaufes des Antriebsmomentes
und des Lastmomentes erfolgt, um sicherzustellen, daß der Motor auch tatsächlich in
der Lage ist, von selbst anzulaufen. Mit einem solchen Motor wird dann ein sehr raumsparender
Aufbau des Trockenrasierapparates ermöglicht, wobei trotzdem genügend Leistung für
den Antrieb des Schneidmessers zur Verfügung steht, um eine gute Rasierleistung zu
erhalten.
[0022] Bei Trockenrasierapparaten der hier in Rede stehenden Art ist es vielfach erwünscht,
daß die Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers größer ist als die
Netzfrequenz, weil hierdurch die Rasierleistung verbessert wird. Beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 sind deshalb zwei aufeinanderfolgende Getriebe vorgesehen, von welchen
ein Getriebe 29, das als Exzentergetriebe ausgebildet ist, zur Umwandlung der rotierenden
Bewegung von der Antriebswelle 23 her in eine hin- und hergehende Bewegung für den
Antrieb des Schneidmessers 13 und das andere Getriebe 36 zu einer ganzzahligen Vervielfachung
der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers 13 gegenüber der Frequenz
der rotierenden Bewegung der Antriebswelle 23 dient. Das Getriebe 36 ist als Zahnradgetriebe
mit zwei Zahnrädern 37 und 38 ausgebildet, von denen das erste Zahnrad 37 auf der
Antriebswelle 23 des selbstanlaufenden Einphasensynchronmotors 19 sitzt. Das mit diesem
Zahnrad 37 zusammenwirkende zweite Zahnrad 38 ist mittels einer Achse 39 an der Gehäusehälfte
8 drehbar gelagert und hat genau die halbe Anzahl von Zähnen wie das Zahnrad 37, weshalb
das Zahnrad 38 die doppelte Anzahl von Umdrehungen wie das Zahnrad 37 ausführt, so
daß eine genau ganzzahlige Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb
des Schneidmessers vorliegt, welche die Aelativlagen von Rotor 24 und Schneidmesser
13 stets unverändert läßt.
[0023] Das Getriebe 29 zur Umwandlung der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle her
in eine hin- und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers ist durch
ein Exzentergetriebe gebildet, wozu am Zahnrad 38 ein Exzenterstift 27 vorgesehen
ist, auf den eine Pleuelstange 40 aufgesetzt ist, die über ein Filmscharnier 41 mit
dem Schwinghebel 17 verbunden ist. Auf diese Weise führt das Schneidmesser 13 eine
hin- und hergehende Bewegung mit der doppelten Frequenz gegenüber der rotierenden
Bewegung der Antriebswelle 23 aus.
[0024] Um auch hier die phasenrichtige Kopplung der Bewegung des Schneidmessers 13 mit der
Bewegung des Rotors 24 des selbstanlaufenden Einphasensynchronmotors 19 zu erreichen,
ist bei der in Fig. 2 dargestellten und durch den Pfeil 32 angedeuteten Lage des Rotors
24, in welcher das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft, das Zahnrad 38 so mit
dem Zahnrad 37 in Eingriff gebracht, das hierbei der Exzenterstift 27 über die Pleuelstange
40 den Schwinghebel 17 in eine Extremlage bringt, bei welcher sich auch das Schneidmesser
13 in einer der beiden Extremlagen seiner hin- und hergehenden Bewegung befindet.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wurde hierzu beispielsweise wieder die linke Extremlage
gewählt. Wesentlich ist hierbei, wie bereits erwähnt, daß das Übersetzungsverhältnis
des Zahnradgetriebes 36 genau ein ganzzahliges ist, da nur dann gewährleistet ist,
daß sich die eingestellte Phasenlage der Bewegung des Schneidmessers 13 gegenüber
der Bewegung des Rotors 24 nicht ändert.
[0025] Auf diese Weise ist auch bei der doppelten Frequenz der hin- und hergehenden Bewegung
des Schneidmessers 13 gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle
23 wieder gewährleistet, daß stets bei jenen Lagen des Rotors 24, in welchen das Antriebsmoment
den Wert Null durchläuft, das Schneidmesser eine von seinen beiden Extremlagen der
hin- und hergehenden Bewegung einnimmt, in welcher das Lastmoment vom Schneidmesser
her ebenfalls den Wert Null durchläuft, so daß in diesen Lagen der bewegten Teile
keine Belastung des Motors gegeben ist und daher wieder die Bedingungen für ein sicheres
Selbstanlaufen des Motors erfüllt ist.
[0026] Selbstverständlich wäre es hierbei auch möglich, das Zahnradgetriebe mit einer größeren
ganzzahligen Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
als der doppelten, beispielsweise mit der dreifachen, auszubilden. Zweckmäßigerweise
werden bei einem solchen Zahnradgetriebe, wie an sich bekannt, die Zähne etwas elastisch
ausgeführt, damit sie stoßweise Belastungen, wie sie beispielsweise beim Einschalten
des Motors auftreten, abfangen können.
[0027] Auch beim Trockenrasierapparat nach Fig. 3 sind zwei aufeinanderfolgende Getriebe
29 und 36 vorgesehen, von welchen das als Exzentergetriebe ausgebildete Getriebe 29
zur Umwandlung der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle 23 her in eine hin-
und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers 13 und das andere Getriebe
36 zu einer Verdoppelung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle dient. Das Getriebe
29 besteht hierbei wieder aus einem auf die Antriebswelle 23 aufgesetzten Exzenter
26, der einen Exzenterstift 27 trägt, mit dem verschwenkbar ein Antriebsarm 42 verbunden
ist, der mit dem Getriebe 36 zusammenwirkt. Dieses Getriebe 36 ist als Kniehebelgetriebe
ausgebildet. Es weist zwei in einem freien Gelenkpunkt 43 miteinander verbundene Hebel
44 und 45 auf, von welchen' der Hebel 44 um einen Zapfen 46 verschwenkbar an der Gehäusehälfte
8 gelagert und der Hebel 45 in einem Geienkpunkt47 mit dem Schwinghebel 17 verbunden
ist. Der Gelenkpunkt 47 stellt hierbei das abtriebsseitige Ende des Kniehebelgetriebes
dar. Mit dem freien Gelenkpunkt 43 ist der Antriebsarm 42 gelenkig verbunden, wodurch
die Bewegung des Exzenters 26 auf das Kniehebelgetriebe übertragen wird. In der in
Fig. 3 dargestellten gestreckten Lage der Hebel 44 und 45 nimmt das Schneidmesser
13 jeweils eine der beiden Extremlagen seiner hin- und hergehenden Bewegung ein, wogegen
die andere Extremlage des Schneidmessers 13 jeweils dann eingenommen wird, wenn die
beiden Hebel 44 und 45 in eine ihrer beiden maximal geknickten Lagen verschwenkt sind,
die in Fig. durch strichlierte Linien angedeutet sind. Auf diese Weise erfolgt mittels
des Kniehebelgetriebes eine Verdopplung der Frequenz der hin- und hergehenden Bewegung
für den Antrieb des Schneidmessers 13 gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung
der Antriebswelle 23.
[0028] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist der Exzenter 26 wieder so auf die Antriebswelle 23
aufgesetzt, daß bei der in Fig. 3 dargestellten und durch den Pfeil 32 gekennzeichneten
Lage des Rotors 24, in welcher das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft, das Schneidmesser
13 über das Getriebe 29 und das Getriebe 36 in eine der beiden Extremlagen seiner
hin- und hergehenden Bewegung verstellt ist, in der keine Belastung auf den Motor
übertragen wird. Da ein solches Kniehebelgetriebe von sich aus eine ganzzahlige, und
zwar zweifache Vervielfachung der Antriebsfrequenz bewirkt, ist wieder gewährleistet,
daß sich die eingestellte Phasenlage der Bewegung des Schneidmessers 13 gegenüber
der Bewegung des Rotors 24 nicht ändert. Damit ist wieder erreicht, daß der selbstanlaufende
Einphasensynchronmotor stets sicher von selbst anlaufen kann.
[0029] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 wird das Schneidmesser 13 von einer Schwingbrücke
48 hin- und hergehend angetrieben. Diese Schwingbrücke 48 besteht in üblicher Weise
aus einer Platte 49, die über zwei streifenförmige Filmscharniere 50 und 51 gelenkig
mit der Gehäusehälfte 8 verbunden ist, so daß sie eine hin- und hergehende Bewegung
ausführen kann. An der Platte 49 ist ein Arm 52 vorgesehen, der mit seinem freien
Ende 53 in die am Schneidmesser 13 vorgesehene Ausnehmung 15 eingreift, wodurch die
Bewegung der Schwingbrücke 48 auf das Schneidmesser 13 übertragen wird. Mit der Platte
49 ist ferner ein U-förmiger Bügel 54 verbunden, dessen beide Schenkel 55 und 56 an
ihren Enden je eine drehbare Rolle 57 bzw. 58 tragen, die zur Übertragung der hin-
und hergehenden Bewegung auf die Schwingbrücke 48 dienen, wie im folgenden noch erläutert
wird.
[0030] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel-ist ein einziges Getriebe, nämlich ein Kurvengetriebe,
vorgesehen, mit dem sowohl die Umwandlung der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle
23 her in eine hin- und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers 13
als auch eine ganzzahlige Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb
des Schneidmessers 13 gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle
23 erfolgt. Das Kurvengetriebe ist ein auf die Antriebswelle 23 aufgesetztes Doppelnockengetriebe
59, das zwei nebeneinanderliegende, winkelversetzt angeordnete Nocken 60 und 61 aufweist,
von denen gemeinsam über die Rollen 57 und 58 der Schwingbrücke 48 die hin- und hergehende
Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers 13 abgenommen wird. Durch dieses Doppelnokkengetriebe
erfolgt eine Verdoppelung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
13 gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle 23. Die beiden
Nocken 60 und 61 sind gegeneinander um 90° versetzt, und ausschließlich mit je einer
dieser Nocken wirkt dauernd je eine der beiden Rollen 57 bzw. 58 zusammen, und zwar
die Rolle 57 mit der Nocke 60 und die Rolle 58 mit der Nocke 61. Der Umfangsverlauf
der beiden Nocken 60 und 61 ist so aufeinander abgestimmt, daß die beiden Rollen 57
und 58 in jeder Winkellage bzw. Bewegungsphase der zugeordneten Nocke gleichförmig
folgen, womit die Schwingbrücke 48 gleichförmig hin- und hergehend angetrieben wird.
Zweckmäßigerweise ist hierbei eine der beiden Rollen an ihrem Umfang etwas elastisch
ausgebildet, damit allfällige Toleranzen aufgenommen werden und ein sicheres Anliegen
jeder Rolle an der betreffenden Nocke gewährleistet ist. Gegebenenfalls kann die Schwingbrücke
48 auch noch mit in Richtung ihrer hin- und hergehenden Bewegung wirksamen Federn
zusammenwirken, um so in der Antriebsrichtung für das Schneidmesser 13 ein Schwingungssystem
zu bilden. Wie ersichtlich, wird somit mit einem einzigen Getriebe 59 sowohl die Umwandlung
der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle 23 her in eine hin-und hergehende Bewegung
für den Antrieb des Schneidmessers 13 als auch eine Verdoppelung der Frequenz der
Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers gegenüber der Frequenz der rotierenden
Bewegung der Antriebswelle vorgenommen. Selbstverständlich wäre es aber auch möglich,
anstelle der Schwingbrücke einen Schwinghebel zum Antrieb des Schneidmessers vorzusehen,
wobei dann nur die Formgebung der Nocken auf eine solche Bewegungsabnahme abzustimmen
ist. Ebenso könnte natürlich umgekehrt bei den anderen Ausführungsbeispielen anstelle
eines Schwinghebels eine Schwingbrücke vorgesehen sein.
[0031] Die beiden zweckmäßigerweise einstückig ausgebildeten Nocken 60 und 61 sind wieder
so auf die Antriebswelle 23 aufgesetzt, daß bei der in Fig. 4 dargestellten und durch
den Pfeil 32 angegebenen Lage des Rotors 24, in welcher das Antriebsmoment den Wert
Null durchläuft, das Schneidmesser 13 über die Schwingbrücke 48 in eine der beiden
Extremlagen seiner hin- und hergehenden Bewegung verstellt ist. Auf diese Weise ist
wieder gewährleistet, daß die Bewegung des Schneidmessers 13 phasenmäßig an die Bewegung
des Rotors 24 des selbstanlaufenden Einphasensynchronmotors 19 derart angepaßt ist,
daß bei jenen Lagen des Rotors 24, in welchen das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft,
auch das Lastmoment vom Schneidmesser her den Wert Null durchläuft, wodurch wieder
für ein sicheres Selbstanlaufen des Motors gesorgt ist. Da durch das Doppelnockengetriebe
wieder eine ganzzahlige Vervielfachung der Antriebsfrequenz erfolgt, ist auch hier
gewährleistet, daß sich die eingestellte Phasenlage der Bewegung des Schneidmessers
13 gegenüber der Bewegung des Rotors 24 nicht ändert, so daß die Bedingungen für das
Selbstanlaufen des Motors stets erfüllt sind.
[0032] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist zum Antreiben des Schneidmessers 13 wieder
ein Schwinghebel 17 vorgesehen. Auch hier gelangt ein Kurvengetriebe zur Anwendung,
mit dem sowohl die Umwandlung der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle 23 her
in eine hin-und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers 13 als auch
eine ganzzahlige Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
13 gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle 23 erfolgt. Im
vorliegenden Fall ist dieses Kurvengetriebe ein Bogendreieckgetriebe 62, dessen Bogendreieck
63 auf der Basis eines gleichseitigen Dreiecks aufgebaut und so auf die Antriebswelle
23 aufgesetzt ist, daß der Antrieb im Schwerpunkt des gleichseitigen Dreiecks erfolgt.
Das dem freien Ende 16 des Schwinghebels 17 gegenüberliegende Ende ist als U-förmiger
Bügel ausgebildet, dessen beide Schenkel 64 und 65 das Bogendreieck 63 umgreifen und
an diesem anliegen. Aufgrund der Eigenschaft eines solchen Bogendreiecks 63, daß dieses
in jeder Winkellage gleichen Abstand zwischen zwei parallelen Tangenten hat, ist gewährleistet,
daß die beiden Schenkel 64 und 65 des Schwinghebels 17 stets in Wirkverbindung mit
der Umfangsfläche des Bogendreiecks stehen. Damit folgt der Schwinghebel 17 der jeweiligen
Winkellage bzw. Bewegungsphase des Bogendreiecks. Zweckmäßigerweise wird die Umfangsfläche
des Bogendreiecks durch Evolventen gebildet, um den Bewegungsablauf gleichmäßig zu
gestalten. Durch die Maßnahme, daß der Antrieb des gleichseitigen Bogendreiecks 63
im Schwerpunkt und nicht außermittig erfolgt, ist erreicht, daß in der vom Umfang
des Bogendreiecks abgenommenen Bewegung keine Stillstandsabschnitte entstehen, sondern
sich über eine Umdrehung des Bogendreiecks ein kontinuierlicher Bewegungsablauf ergibt.
Da ein solches Bogendreieck drei Extremlagen aufweist, erfolgt eine Verdreifachung
der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle 23, womit dann auch die Frequenz
der hin- und hergehenden Bewegung des Schneidmessers 13 gegenüber der Frequenz der
rotierenden Bewegung der Antriebswelle 23 verdreifacht ist.
[0033] Das Bogendreieck 63 ist wieder so auf die Antriebswelle 23 aufgesetzt, daß bei der
in Fig. 5 dargestellten und durch den Pfeil 32 angegebenen Lage des Rotors 24, in
welcher das Antriebsmoment den Wert Null durchläuft, das Schneidmesser 13 über den
Schwinghebel 17 in eine der beiden Extremlagen seiner hin- und hergehenden Bewegung
verstellt ist. Auf diese Weise ist wieder gewährleistet, daß die Bewegung des Schneidmessers
13 in der Phasenlage so an die Bewegung des Rotors 24 des selbstanlaufenden Einphasensynchronmotors
19 angekoppelt ist, daß in jenen Lagen des Rotors 24, in welchen das Antriebsmoment
den Wert Null durchläuft, auch das Lastmoment vom Schneidmesser her den Wert Null
durchläuft, wodurch wieder für ein sicheres Selbstanlaufen des Motors gesorgt ist.
Da durch das Bogendreieckgetriebe eine ganzzahlige Vervielfachung der Antriebsfrequenz
erfolgt, ist auch wieder gewährleistet, daß sich die eingestellte Phasenlage der Bewegung
des Schneidmessers 13 gegenüber der Bewegung des Rotors 24 nicht ändert, so daß die
Bedingungen für ein sicheres Selbstanlaufen des Motors stets erfüllt sind.
[0034] Selbstverständlich gibt es noch eine Reihe von Abwandlungen der im vorstehenden beschriebenen
Ausführungsbeispiele, ohne daß dabei der Rahmen der Erfindung verlassen wird. In diesem
Zusammenhang ist insbesondere zu erwähnen, daß die Verwendung eines selbstanlaufenden
Einphasensynchronmotors natürlich nicht nur auf den Antrieb eines mit einer Siebscherfolie
zusammenwirkenden Schneidmessers, also eines Scherteils zum Schneiden kurzer Haare
beschränkt ist, sondern daß mit einem solchen Motor unter Erzielung der gleichen Vorteile,
beispielsweise auch das Schneidmesser eines Langhaarschneiders angetrieben werden
kann, das aus einem plattenförmigen, mit Schneidzähnen versehenen Messer besteht,
welches mit einem gleichartigen stillstehenden Messer zusammenwirkt. Selbstverständlich
wäre es auch möglich, mit einem solchen Motor sowohl einen Scherteil zum Schneiden
kurzer Haare als auch einen Langhaarschneider anzutreiben oder einen umschaltbaren
Antrieb für dieselben vorzusehen. Ebenso könnten andere als die hier beschriebenen
Getriebe zur Umwandlung der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle her in eine
hin-und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers bzw. zur ganzzahligen
Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers gegenüber
der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle vorgesehen werden.
1. Trockenrasierapparat zum Anschluß an ein Wechselstromnetz, mit mindestens einem
hin-und hergehend antreibbaren Schneidmesser und einem Elektromotor, dessen Rotor
mit einer Antriebswelle verbunden ist, die über mindestens ein Getriebe mit dem Schneidmesser
gekuppelt ist, wobei durch dieses Getriebe eine Umwandlung der rotierenden Bewegung
der Antriebswelle in eine hin- und hergehende Bewegung des Schneidmessers erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, daß als Elektromotor ein selbstanlaufender Einphasensynchronmotor
vorgesehen ist und daß die Relativlage des Rotors bezüglich des über das Getriebe
mit ihm gekuppelten Schneidmessers so gewählt ist, daß sich das Schneidmesser bei
jenen Lagen des Rotors, in welchen das Antriebsmoment des Motors den Wert Null durchläuft,
jeweils im wesentlichen in einer der beiden Extremlagen seiner hin- und hergehenden
Bewegung befindet.
2. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei aufeinanderfolgende
Getriebe vorgesehen sind, von welchen das eine als Exzentergetriebe ausgebildet ist
und zur Umwandlung der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle her in eine hin-und
hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers und das andere zu einer ganzzahligen
Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers gegenüber
der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle dient.
3. Trockenrasierapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur ganzzahligen
Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers dienende
Getriebe als Zahnradgetriebe mit mindestens zwei Zahnrädern ausgebildet ist, von denen
das erste auf der Antriebswelle des selbstanlaufenden Einphasensynchronmotors sitzt
und das letzte mit einem Exzenter gekuppelt ist, der mit dem Getriebe zur Umwandlung
der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle her in eine hin-und hergehende Bewegung
für den Antrieb des Schneidmessers zusammenwirkt.
4. Trockenrasierapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur ganzzahligen
Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers dienende
Getriebe als ein Kniehebelgetriebe ausgebildet ist, bei dem ein im freien Gelenkpunkt
des Kniehebelgetriebes angreifender Antriebsarm mit einem vom selbstanlaufenden Einphasensynchronmotor
her angetriebenen Exzenter des Getriebes zur Umwandlung der rotierenden Bewegung von
der Antriebswelle her in eine hin-und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
verbunden ist und das abtriebsseitige Ende des Kniehebelgetriebes die hin-und hergehende
Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers liefert.
5. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kurvengetriebe
vorgesehen ist, mit dem sowohl die Umwandlung der rotierenden Bewegung von der Antriebswelle
her in eine hin- und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers als auch
eine ganzzahlige Vervielfachung der Frequenz der Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers
gegenüber der Frequenz der rotierenden Bewegung der Antriebswelle erfolgt.
6. Trockenrasierapparat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvengetriebe
ein Doppelnockengetriebe ist, wobei gemeinsam von den beiden nebeneinanderliegenden,
winkelversetzt angeordneten Nocken desselben die hin- und hergehende Bewegung für
den Antrieb des Schneidmessers abgenommen wird.
7. Trockenrasierapparat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvengetriebe
ein Bogendreieckgetriebe ist, bei dem das Bogendreieck auf der Basis eines gleichseitigen
Dreiecks aufgebaut ist, der Antrieb im Schwerpunkt des gleichseitigen Dreiecks erfolgt
und die hin- und hergehende Bewegung für den Antrieb des Schneidmessers vom Umfang
des Bogendreiecks abgenommen wird.
1. A dry-shaving apparatus for connection to an a.c. mains, which apparatus comprises
at least one reciprocable cutter and an electric motor whose rotor is connected ot
a drive spindle which is coupled to the cutter via at least one drive mechanism, said
mechanism converting the rotary movement of the drive spindle into a reciprocating
movement of the cutter, characterized in that the electric motor is a self-starting
single-phase synchronous motor and that the relative position of the rotor with respect
to the cutter which is coupled thereto via the drive mechanism is selected so that
in any rotor position in which the driving torque of the motor passes through the
value zero the cutter substantially occupies one of the two extreme positions in its
reciprocating movement.
2. A dry-shaving apparatus as claimed in Claim 1, characterized in that there are
provided two drive mechanisms which are arranged to operate in series and of which
one mechanism is an eccentric mechanism and serves for converting the rotary movement
of the drive spindle into a reciprocating movement for driving the cutter and of which
the other mechanism serves to obtain a frequence of the cutter-drive movement which
is an integral multiple of the frequency of the rotary movement of the drive spindle.
3. A dry-shaving apparatus as claimed in Claim 2, characterized in that the mechanism
which multiplies the frequencey of the cutter-drive movement by an integer is constituted
by a gear mechanism comprising at least two gearwheels, of which the first gear wheel
is mounted on the drive spindle of the self-starting single-phase synchronous motor
and of which the last gear wheel is coupled to an eccentric, which cooperates with
the mechanism for converting the rotary movement of the drive spindle into a reciprocating
movement for driving the cutter.
4. A dry-shaving apparatus as claimed in Claim 2, characterized in that the mechanism
for multiplying the frequency of the cutter-drive movement by an integer is constituted
by a toggle mechanism in which a drive arm, which acts on the free pivot of the toggle
mechanism, is connected to an eccentric of the mechanism for converting the rotary
movement of the drive spindle into a reciprocating movement for driving the cutter,
which eccentric is driven by the self-starting single-phase synchronous motor, and
in that the power take-off end of the toggle mechanism provides the reciprocating
movement for driving the cutter.
5. A dry-shaving apparatus as claimed in Claim 1, characterized in that there is provided
a cam mechanism by means of which the rotary movement of the drive spindle is converted
into a reciprocating movement for driving the cutter and the frequency of the cutter-drive
movements is multiplied by an integer relative to the frequency of the rotary movement
of the drive spindle.
6. A dry-shaving apparatus as claimed in Claim 5, characterized in that the cam mechanism
is a double-cam mechanism, the reciprocating movement for driving the cutter being
provided jointly by the two adjacent cams of said mechanism, which cams occupy different
angular positions.
7. A dry-shaving apparatus as claimed in Claim 5, characterized in that the cam mechanism
is a curved-triangle mechanism whose curved triangle is based on an equilateral triangle,
driving being effected in that the centre of gravity of the equilateral triangle and
the reciprocating movement for driving the cutter being taken from the periphery of
the curved triangle.
1. Rasoir à sec destiné à être branché sur un réseau de courant alternatif et muni,
d'une part, d'au moins un couteau pouvant être animé d'un mouvement de va-et-vient,
et, d'autre part, d'un moteur électrique dont le rotor est solidaire de l'arbre d'entraînement
qui est couplé au couteau par l'intermédiaire d'au moins une transmission, cette transmission
convertissant le mouvement rotatif de l'arbre d'entraînement en un mouvement de va-et-vient
à imprimer au couteau, caractérisé en ce que comme moteur électrique est prévu un
moteur synchrone monophasé à autodémarrage et en ce que la position relative du rotor
par rapport au couteau couplé à celui-ci par l'intermédiaire de la transmission a
été choisie de façon que dans les positions du rotor dans lesquelles le couple moteur
du moteur passe par la valeur zéro, le couteau se trouve sensiblement dans l'une des
deux positions extrêmes dans son mouvement de va-et-vient.
2. Rasoir à sec selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont prévues deux
transmissions consécutives dont l'une est constituée d'un mécanisme à excentrique
et sert à convertir le mouvement rotatif de l'arbre d'entraînement en un mouvement
de va-et-vient à imprimer au couteau et dont l'autre sert à donner au mouvement de
va-et-vient à imprimer au couteau une fréquence qui est un multiple de la fréquence
du mouvement rotatif de l'arbre d'entraînement.
3. Rasoir à sec selon la revendication 2, caractérisé en ce que la transmission qui
multiplie par un entier la fréquence du mouvement de va-et-vient à imprimer au couteau
est constituée par un train d'engrenages comportant deux engrenages dont le premier
est mon l'arbre d'entraînement du moteur synchrone monophasé à autodémarrage et dont
l'autre est couplé à un excentrique coopérant avec la transmission servant à convertir
le mouvement rotatif de l'arbre d'entraînement en un mouvement de va-et-vient à imprimer
au couteau.
4. Rasoir à sec selon la revendication 2, caractérisé en ce que la transmission servant
à multiplier par un entier la fréquence du mouvement de va-et-vient à imprimer au
couteau est une transmission à levier à genouillère dans lequel un bras moteur agissant
sur le pivot libre de la transmission à levier à genouillère est réuni à un excentrique
de la transmission servant à convertir le mouvement rotatif de l'arbre d'entraînement
en un mouvement de va-et-vient à imprimer au couteau, excentrique qui est entraîné
par le moteur synchrone monophasé à autodémarrage, et en ce que l'extrémité du bras
récepteur de la transmission à levier à genouillère fournit le mouvement de va-et-vient
à imprimer au couteau.
5. Rasoir à sec selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu une transmission
à cames au moyen de laquelle, d'une part, le mouvement rotatif de l'arbre d'entraînement
est converti en un mouvement de va-et-vient à imprimer au couteau et, d'autre part,
la fréquence du mouvement de va-et-vient à imprimer au couteau est multipliée par
un entier par rapport à la fréquence du mouvement rotatif de l'arbre d'entraînement.
6. Rasoir à sec selon la revendication 5, caractérisé en ce que la transmission comporte
deux cames, le mouvement de va-et-vient à imprimer au couteau étant fourni en commun
par les deux cames qui sont disposées côte à côte et à décalage angulaire.
7. Rasoir à sec selon la revendication 5, caractérisé en ce que la transmission comporte
une came dont le profil a la forme d'un triangle équilatéral ayant des côtés arqués,
la came étant commandée dans son centre de gravité, et le mouvement de va-et-vient
à imprimer au couteau étant prélevé sur le pourtour de la came.