(19)
(11) EP 0 030 530 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
26.10.1983  Patentblatt  1983/43

(21) Anmeldenummer: 80890146.6

(22) Anmeldetag:  05.12.1980
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3E02D 29/02, E01F 8/00

(54)

Fertigteilverband für Stützmauern, Schallschutzmauern u.dgl. Bauwerke

Prefabricated unit for retaining walls, sound protecting walls and similar structures

Ensemble préfabriqué pour murs de soutènement, murs anti-bruit et constructions similaires


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 07.12.1979 AT 7772/79

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.06.1981  Patentblatt  1981/24

(71) Anmelder: Fuchs, Peter, Dipl.-Ing.
A-5082 Grödig Salzburg (AT)

(72) Erfinder:
  • Fuchs, Peter, Dipl.-Ing.
    A-5082 Grödig Salzburg (AT)

(74) Vertreter: Binder, Otto, Dipl.-Ing. 
Stallburggasse 2
1010 Wien
1010 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung geht von einem Fertigteilverband für Stützmauern, Schallschutzmauern u. dgl. Bauwerke aus, bestehend aus in der Mauerebene scharenweise längsverlaufend und mit ihren Enden im Wechsel übereinanderliegend verlegten Läuferelementen und an deren Enden ansetzenden, senkrecht zu diesen Läuferelementen in ein Hinterfüllungsmaterial verlaufenden Binderelementen, die miteinander in Verbindung stehende Hohlräume aufweisen bzw. einschließen, die sich zwecks Verbindung der Läufer- und Binderelemente über die Höhe des Fertigteilverbandes erstrecken.

    [0002] Ein solcher Fertigteilverband ist in der britischen Patentschrift 1552623 beschrieben und besteht aus mit etwa gleich großem rechteckquerschnitt profilierten Läufer- und Binderelementen mit in Abständen angeordneten vertikalen Ausnehmungen zur Unterbringung von Verbindungselementen, die die Fertigteile durchsetzen und mit deren Hilfe dem Fertigteilverband der wünschenswerte Zusammenhalt vermittelt wird. Dieser Zusammenhalt ist jedoch insofern fragwürdig als er weitgehend von der Zugfestigkeit und der Korrosionsfestigkeit der aus Drahtseilen od. dgl. bestehenden Verbindungsorgane abhängig ist und die Läufer- und Binderelemente im übrigen lediglich mit Reibungsschluß aufeinanderliegen. Dazu kommt, daß die sehr massiven, balkenförmigen Fertigteile des vorbekannten Fertigteilverbandes mit ihrem hohen Gewicht das Fundament sehr stark belasten und dieser Fertigteilverband deshalb zu ungleichmäßigen Setzungen neigt.

    [0003] Aufgabe vorliegender Erfindung ist die Schaffung eines Fertigteilverbandes, der aus wesentlich leichteren Fertigteilen besteht, die gemeinsam mit einer Ortbetonfüllung monolithisch zusammenfügbar sind und sodann dank einer zielstrebigen Gestaltung und Bemessung bei vergleichsweise geringem Betonbedarf einen besonders innigen Zusammenhalt des Verbandes gewährleisten.

    [0004] Diese Aufgabe wird den wesentlichsten Erfindungsmerkmalen zufolge dadurch gelöst, daß bei einem Fertigteilverband der eingangs definierten Gattung die Läuferelemente winkelförmig profiliert und mit einem in der Mauerebene stehenden Schenkel verlegt sind, wobei die Binderelemente zwischen den liegenden Schenkeln der Enden jeweils überelnanderliegender Läufereiemente im Bereich dort angeordneter Ausnehmungen in den Verband einbinden und mit gegebenenfalls bewehrtem Ortbeton füllbare Hohlräume einschließen.

    [0005] Auf diese Weise werden im Bereich der übereinanderliegenden Enden der Fertigteile des Verbandes Steher besonderer Festigkeit gebildet, die über die gesamte Höhe des Verbandes verlaufen, zur Steifigkeit außerordentlich beitragen und diesem Verband eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen eine durch den Druck des Hinterfüllungsmateriales verursachte Formänderung verleihen. Dank der monolithischen Verbindung der Fertigteile bildet der Verband ein nicht nur steifes, sondern mit den Binderelementen auch sehr zuverlässig in der Hinterfüllung rechenartig verankertes Raumgitter, das sich in dieser Hinterfüllung verzahnt und verkrallt, gleichzeitig aber auch in der Wandebene eine hohe Flächensteifigkeit aufweist.

    [0006] Der erfindungsgemäße Fertigteilverband kann ferner in zeitlich voneinander getrennten Phasen, demnach auch durch verschieden spezialisierte Arbeitspartien errichtet werden. Es kann zunächst eine Montage und gegebenenfalls Verankerung der Fertigteile selbst erfolgen und der fertiggestellte Verband kann zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt mit Ortbeton gefüllt und mit Material hinterfüllt werden. Weiters ist der Fertigteilverband ohne Schwierigkeit auch gekrümmt verlegbar, ohne daß es hiefür einer Sonderanfertigung von Fertigteilen bedarf. Die Ortbetonfüllung im Bereich der Fertigteil-Enden erfordet keine exakte Übereinstimmung der Querschnitte der in diesen Fertigteilen vorgesehenen Hohlräume, sondern es genügt, wann diese Hohlräume mit ihren Querschnitten bloß annähernd fluchten.

    [0007] Vorteilhafterweise besitzen die liegenden Schenkel der Läuferelemente kreisrunde Ausnehmungen, damit auch Bauwerke mit gekrümmter Sichtfläche errichtet werden können, die dann in den Bereichen der aufeinanderliegenden Enden der Fertigteile stumpfe Ecken bilden.

    [0008] Die Binderelemente sind zweckmäßigerweise rahmenförmig gestaltet, schließen einen Hohlraum ein, dessen lichte Breite etwa der Größe der Ausnehmungen der Läuferelemente entspricht, und sind derart in den Fertigteilverband eingebunden, daß diese Ausnehmungen der liegenden Schenkel der Läuferelemente innerhalb des lichten Querschnittes der Hohlräume zu liegen kommen.

    [0009] Weitere Erfindungsmerkmale sind der besseren Verständlichkeit halber nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles der Erfindung erläutert, das in den Zeichnungen dargestellt ist. In diesen Zeichnungen zeigt

    Figur 1 eine Längsansicht des Fertigteilverbandes,

    Figur 2 eine Draufsicht,

    Figur 3 einen Querschnitt nach 111-111 der Fig. 2,

    Figur4 einen Teilquerschnitt in größerem Maßstab,

    Figur 5 eine Teilansicht in größerem Maßstab und die

    Figuren 6 und 7 sind Teildraufsichten auf die übereinanderliegenden Enden der Fertigteile in zwei Varianten.



    [0010] Gemäß der Darstellungen besteht der Fertigteilverband aus den in der Mauerebene scharenweise längsverlaufend verlegten, winkelförmig profilierten Läuferelementen 1 und aus den rahmenförmig ausgebildeten, an die übereinanderliegenden und einander überlappenden Enden der Läuferelemente 1 senkrecht ansetzenden Binderelementen 2.

    [0011] Die Läuferelemente 1 weisen einen in der Mauerebene stehenden Schenkel 1' und einen senkrecht zur Mauerebene liegenden Schenkel 1" auf und besitzen an ihren beiden Enden kreisrunde Ausnehmungen 3 in ihrem liegenden Schenkel 1". Die rahmenförmig gestalteten Binderelemente schließen Hohlräume 4 ein und binden mit ihren Enden zwischen den liegenden Schenkeln 1" der Läuferelemente 1 senkrecht in den Fertigteilverband ein.

    [0012] Die über ihren Längsverlauf satt aufeinanderliegenden Binderelemente 2 weisen eine Höhe auf, die der vollen Höhe des aufrechten Schenkels 1' der Läuferelemente 1 entspricht, doch besitzen sie im Endbereich eine vorzugsweise unterseitige Absetzung 5, deren Länge der innen gemessenen Länge des liegenden Schenkels 1" und deren Höhe der Dicke dieses liegenden Schenkels 1" der Läuferelemente 1 entspricht. Der Abstand der in diesem liegenden Schenkel 1" der Läuferelemente 1 vorgesehenen Ausnehmung 3 von der Innenseite des stehenden Schenkels 1' ist annähernd gleich der Dicke jener Wandung des rahmenförmigen Binderelementes 2, das jeweils an der Innenseite des stehenden Schenkels 1' des Läuferelementes 1 anliegt. Infolgedessen kommen die Ausnehmungen 3 der liegenden Schenkel 1" der Läuferelemente 1 innerhalb der lichten Querschnitte der Hohlräume 4 der Binderelemente 2 zu liegen und es bilden sich im Bereich der Enden der übereinanderliegenden Fertigteile 1 und 2 Scharen kommunizierender Hohlräume, die dann zur Herstellung steifer Steher mit bewehrem Ortbeton gefüllt werden können.

    [0013] Wie die Figur 7 erkennen läßt, tritt dieser Vorteil auch dann ein, wenn die Läuferelemente 1 - bei gekrümmten Bauwerken - in einem Winkel bis zu etwa 20° zueinander verlaufen.

    [0014] Vorteilhafterweise kann im Rahmen der Erfindung die Länge der Läuferelemente 1 so gewählt werden, daß sie der üblichen Länge von Straßenleitschienen angemessen ist. In diesem Fall kann für den oberen Abschluß einer Stützmauer eines Verkehrsweges ein serienmäßiges Element Verwendung finden, das die Ausbildung eines Gehsteiges bzw. die Anbringung von Leitschienenpfosten 7 und Leitschienen 8 ermöglicht und erleichtert. Zur Begrenzung solcher Verkehrswege 9 kann auch ein Geländer 10 angeordnet werden. Dies ist in der Figur 3 beispielsweise veranschaulicht.

    [0015] Um zu verhindern, daß die Läuferelemente 1 durch die Lagerung im Stapel mit den Binderelementen 2 so weitgehend eingespannt wélarden, daß dadurch das statische System des Fertigteilverbandes unbestimmt wird, ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß zwischen den Auflagerflächen der Läufer- und Binderelemente verformbare und/oder reibungsmindernde Zwischenlagen 11, z. B. Dämmfilze, angeordnet sind. Diese Zwischenlagen 11 weisen notwendigerweise Ausnehmungen auf, die mit den Ausnehmungen 3 der Läuferelemente 1 konform sind. Als weiterer Vorteil solcher Zwischenlagen 11 ergibt sich, daß die Paßgenauigkeit der Fertigteilverbindungen beim Zusammenbau der Fertigteile durch diese Zwischenlagen 11 gefördet wird.


    Ansprüche

    1. Fertigteilverband für Stützmauern, Schallschutzmauern u. dgl. Bauwerke, bestehend aus in der Mauerebene scharenweise längsverlaufend und mit ihren Enden im Wechsel übereinanderliegend verlegten Läuferelementen (1) und an deren Enden ansetzenden, senkrecht zu diesen Läuferelementen (1) in ein Hinterfüllungsmaterial verlaufenden Binderelementen (2), die miteinander in Verbindung stehende Hohlräume (3, 4) aufweisen bzw. einschließen, die sich zwecks Verbindung der Läufer- und Binderelemente (1 bzw. 2) über die Höhe des Fertigteilverbandes erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Läuferelemente (1) winkelförmig profiliert und mit einem in der Mauerebene stehenden Schenkel (1') und einem senkrecht zur Mauerebene liegenden Schenkel (1") verlegt sind, wobei die Binderelemente (2) zwischen den liegenden Schenkeln (1") der Enden jeweils übereinanderliegender Läuferelemente (1) im Bereich dort angeordneter Ausnehmungen (3) in den Verband einbinden und mit gegebenenfalls bewehrtem Ortbeton füllbare Hohlräume (4) einschließen.
     
    2. Fertigteilverband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die liegenden Schenkel (1") der Läuferelemente (1) kreisrunde Ausnehmungen (3) aufweisen.
     
    3. Fertigteilverband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Binderelemente (2) rahmenförming gestaltet sind, einen Hohlraum (4) einschließen, dessen lichte Breite etwa der Größe der Ausnehmungen (3) der Läuferelemente (1) entspricht, und derart in den Fertigteilverband eingebunden sind, daß diese Ausnehmungen (3) der liegenden Schenkel (1") der Läuferelemente (1) innerhalb des lichten Querschnittes der Hohlräume (4) zu liegen kommen.
     
    4. Fertigteilverband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die über ihren Längsverlauf satt aufeinanderliegenden Binderelemente (2) eine Höhe aufweisen, die der vollen Höhe des aufrechten Schenkels (1') der Läuferelemente (1) entspricht, jedoch im Endbereich eine vorzugsweise unterseitige Absetzung (5) aufweisen, deren Länge der innen gemessenen Länge des liegenden Schenkels (1") und deren Höhe der Dickte dieses liegenden Schenkels (1") der Läuferelemente (1) entspricht.
     
    5. Fertigteilverband nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der im liegenden Schenkel (1") der Läuferelemente (1) vorgesehenen Ausnehmung (3) von der Innenseite des stehenden Schenkels (1') gleich der oder größer als die Dicke jener Wandung des rahmenförmigen Binderelementes (2) ist, die am stehenden Schenkel (1') des Läuferelementes (1) jeweils anliegt.
     
    6. Fertigteilverband nach einem der Anspruche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Auflagerflächen der Läufer- und Binderelemente (1 bzw. 2) verformbare und/oder reibungsmindernde Zwischenlagen (11), z. B. Dämmflize, angeordnet sind.
     


    Claims

    1. Prefabricated unit for retaining walls, sound protecting walls and similar structures formed out of stretcher elements (1), laid in longitudinal bands in the wall plane with their ends superimposed in alteration, and binder elements (2), laid perpendicular to these stretcher elements (1) and directed into a back-fill material, enclosing mutually connected hollow spaces (3, 4) which are extended over the hight of the unit in order to connect stretcher elements and binder elements (1 or 2 resp.), characterized by the fact that the stretcher elements (1) show an angular cross-section and are laid with one leg (1') standing in the wall plane and with one leg (1") perpendicular to the wall plane, whereby the binder elements (2) are bond in the unit between the lying legs (1") at the ends of the superimposed stretcher elements (1), at which ends are located apertues (3), and enclose hollow spaces (4) which can be filled if necessary with armored concrete fabricated in situ.
     
    2. Prefabricated unit according to claim 1, characterized by the fact that the lying legs (1") of the stretcher elements (1) show circular apertures (3).
     
    3. Prefabricated unit according to claim 1 or 2, charakterized by the fact that the binder elements (2) are shaped framelike, enclosing a hollow space (4) with an inner width of approximately the same size like the apertures (3) in the stretcher elements (1), and are bond in the assemblage in such a way that these apertures (3) of the stretcher elements' lying legs (1") are positioned within the inner cross-section of the hollow spaces (4).
     
    4. Prefabricated unit according to one of the claims 1 to 3, characterized by the fact that the binder elements, which are superimposed over their longitudinal extension in a faying way, show a height equal to the full hight of the stretcher elements' (1) standing tegs (1'), but having a joggle (5) at the ends, preferably located at the bottom side, and corresponds in its length to the inner length of the lying leg (1") and corresponds in its hight to the thicknesse of the lying leg (1") of the stretcher elements (1).
     
    5. Prefabricated unit according to one of the claims 2 to 4, characterized by the fact that the distance between the aperture (3), which is located in the lying leg (1") of the stretcher elements and the inner side of the standing leg (1') is equal to or longer than the thickness of the side of the respective frame-like binder elements (2), which abuts the standing leg (1') of the stretcher elements.
     
    6. Prefabricated unit according to one of the claims 1 to 5, characterized by the fact that there are workably and/or friction reducing interlayers applied between the surface of the stretcher and binder elements (1 or 2 resp.), as insulation felts etc.
     


    Revendications

    1. Ensemble préfabriqué pour murs de soutènement, murs anti-bruit et constructions similaires, constitué par des éléments formant panneresses (1) posés de façon groupée avec leur étendue longitudinale dans le plan du mur et avec leurs extrémités placées alternativement les unes sur les autres et des éléments formant boutisses (2) qui, disposés aux extrémités de ces derniers et s'étendant perpendiculairement à ces éléments formant panneresses (1) dans un matériau de remplissage, présentent ou enferment des espaces creux (3, 4) communiquant entre eux qui s'étendent sur la hauteur de l'ensemble préfabriqué en vue de l'assemblage des éléments formant panneresses et de ceux formant boutisses (1, 2), caractérisé en ce que les éléments formant panneresses (1) sont profilés en forme de cornière et posés avec une aile (1') placée verticalement dans le plan du mur et avec une aile horizontale (1") perpendiculaire au plan du mur, alors que les éléments formant boutisses (2) s'insèrent dans l'ensemble entre les ailes horizontales (1") des extrémités d'éléments formant panneresses (1) disposés les uns au-dessus des autres, au niveau d'évidements (3) prévus en ces endroits, et enferment des espaces creux (4) pouvant être remplis de béton éventuellement armé coulé sur place.
     
    2. Ensemble préfabriqué selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ailes horizontales (1") des éléments formant panneresses (1) présentent des évidements circulaires (3).
     
    3. Ensemble préfabriqué selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments formant boutisses (2) réalisés en forme de cadre enferment un espace creux (4) dont la largeur libre correspond à peu près à la dimension des évidements (3) des éléments formant panneresses (1) et s'insèrent de telle manière dans l'ensemble préfabriqués que ces évidements (3) des ailes horizontales (1") des éléments formant panneresses (1) se trouvent placés à l'intérieur de la section libre des espaces creux (4).
     
    4. Ensemble préfabriqué selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments formant boutisses (2) disposés à plat les uns sur les autres avec leur étendue longitudinale présentent une hauteur qui correspond à la hauteur totale de l'aile verticale (1') des éléments formant panneresses (1) mais présentent dans la partie terminale un décrochement de préférence inférieur (5) dont la longueur correspond à la longueur, mesurée intérieurement, de l'aile horizontale (1") et dont la hauteur correspond à l'épaisseur de cette aile horizontale (1") des éléments formant panneresses (1).
     
    5. Ensemble préfabriqué selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la distance qui sépare l'évidement (3), prévu dans l'aile horizontale (1") des éléments formant panneresses (1), du côté intérieur de l'aile verticale (1') est égale ou supérieure à l'épaisseur de la paroi de l'élément formant boutisse (2) en forme de cadre, laquelle prend chaque fois appui contre l'aile verticale (1') de l'élément formant panneresse (1).
     
    6. Ensemble préfabriqué selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des couches intermédiaires (11) déformables et/ou réductrices du frottement, par exemple des feutres amortissants, sont. disposées entre les surfaces d'appui des éléments formant panneresses et de ceux formant boutisses (1,2).
     




    Zeichnung