[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Einschlagen von Verpackungsgut,
insbesondere Verpackungsgut wechselnden und mitunter geringen Gewichts wie Zeitungsstapel
unterschiedlicher Größe, in eine Foliebanderole, mit einem Zuförderband für das Verpackungsgut,
einem daran mit Zwischenraum anschließenden, das Verpackungsgut ausschließlich aufgrund
von dessen Eigengewichtsreibung mitnehmendem Maschinenförderband, einem in dem Zwischenraum
angeordneten, zur Bildung der Folienbanderole bestimmten Folienvorhang und einem geschwindigkeitsgleich
dem Verpackungsgut vorlaufenden Mitnehmer zum Mitnehmen des das Verpackungsgut umschlingenden
Folienvorhangs.
[0002] Bei einer bekannten Maschine dieser Art (DE-OS 17 61 749) ist oberhalb der beiden
Förderbänder eine besondere Folienvorschubeinrichtung vorgesehen, die an parallel
zur Förderrichtung verlaufenden Führungen vor und zurück bewegbar ist und die ebenfalls
in Förderrichtung verlaufende Stangen aufweist, die als Mitnehmer für den Folienvorhang
dienen. Wenn eine Verpackungsguteinheit vor dem in dem Förderbandzwischenraum hängenden
Folienvorhang ankommt, wird die Folienvorschubeinrichtung automatisch in Betrieb gesetzt.
Sie bewegt sich dann synchron mit den Förderbändern, wobei die Vorderenden der Mitnehmerstangen
die Folie ergreifen und in Abstand vor der Verpackungsguteinheit nach vorne ziehen.
Wenn die Verpackungsguteinheit sich gänzlich auf dem zweiten Förderband befindet,
auf welchem die Verschweißung durchgeführt werden soll, wird dieses Förderband stillgesetzt,
legt sich ein Niederhalter auf die Einheit und wird die Folienvorschubeinrichtung
zurückgefahren. Anschließend findet die Verschweißung der Folienbanderole statt. -
Zwar erlaubt die bekannte Maschine auch die Verpackung von empfindlichem, unterschiedlichem
und leichtem Verpackungsgut. Jedoch ist die Folienvorschubvorrichtung sehr aufwendig.
Außerdem ist der Nachteil zu verzeichnen, daß die Folie wesentlich breiter als das
Verpackungsgut sein muß, damit die Mitnehmerstangen der Vorschubeinrichtung den Folienrand
neben dem Verpackungsgut hinreichend sicher fassen können. Die bekannte Einrichtung
ist daher nur dann brauchbar, wenn vorgesehen ist, daß die dem Verpackungsgut umgelegte
Folienbanderole in einem späteren Verpackungsschritt durch Faltung oder Schrumpfung
auch auf die freien Seitenflächen des Verpackungsguts aufgelegt werden soll. Sie ist
nicht verwendbar, wenn die Banderole nicht breiter als das Verpackungsgut sein soll
oder wenn der Überstand so gering ist, daß die Gefahr besteht, daß die Folie von den
Mitnehmerstangen abgleitet.
[0003] In der Praxis werden daher insbesondere für die Verpackung von Zeitungsstapeln solche
Maschinen bevorzugt, die keinen gesonderten Folienmitnehmer aufweisen. Der Folienvorhang
wird dann beim übergang der Verpackungseinheit auf das Maschinenförderband ausschließlich
unter der Wirkung von dessen Eigengewichtsreibung auf dem Maschinenförderband mitgenommen.
Dies ist im allgemeinen möglich, wenn das Verpackungsgut hinreichend schwer ist, also
beispielsweise von einem dicken Zeitschriftenstapel gebildet wird. Wenn das Verpackungsgut
jedoch sehr leicht ist, beispielsweise ein Zeitschriftenstapel von nur einer oder
wenigen Zeitschriften gebildet wird, besteht die Gefahr, daß die Eigengewichtsreibung
des Verpackungsguts auf dem Maschinenförderband, die ohnehin durch den geringen Reibungskoeffizienten
der üblichen Folienwerkstoffe sowie durch eingeschlossene Luft verringert sein kann,
nicht dazu ausreicht, den Folienvorhang gegen den Widerstand einer Folienvorratsrolle
oder einer dieser folgenden Tänzerwalze mitzunehmen.Ein Anwendungsfall, in dem dies
unbedingt erforderlich ist, ist die Verpackung von Zeitungsstapeln, deren individuelle
Zeitungszahl computermäßig nach der Zahl der Abnehmer im Bestimmungsort festgelegt
wird und in denen daher auch die Möglichkeit gegeben sein muß, die Stapel für Bestimmungsorte
mit nur einem oder wenigen Zeitungsabnehmern zu versorgen.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten
Art zu schaffen, die weniger aufwendig ist als die erläuterte bekannte Maschine und
dennoch auch sehr leichtes Verpackungsgut problemlos einzuschlagen vermag.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß der Mitnehmer für den Folienvorhang
von einem an dem Maschinenförderband in geringem Abstand über dessen Oberfläche von
der Seite her nach innen ragenden, seitlich beweglichen Mitnehmerfinger gebildet ist,
der unter dem Einfluß einer Steuerkurve oder dergleichen eine in den Folienbereich
hineinragende Endstellung, in welcher er eine Klemme für die Folie bildet, und eine
außerhalb des Folienbereichs liegende Endstellung aufweist.
[0006] Der Mitnehmerfinger, der zweckmäßigerweise doppelt, nämlich beiderseits des Förderbands
vorgesehen ist, wird so gesteuert, daß er bei Einlauf in den Zwischenraum zwischen
den beiden Förderbändern sich in seiner äußeren Endstellung befindet. In dem Zwischenraum
oder kurz dahinter, wird er nach innen bewegt, so daß er in Förderrichtung hinter
dem Folienvorhang über den bereits auf dem Maschinenförderband liegenden Teil der
Folie gelangt und diesen bei der weiteren Bewegung des Förderbands ohne Rücksicht
auf die Mitnahmewirkung des Verpackungsguts klemmend mitnimmt.
[0007] Die Anordnung ist sehr einfach, weil eine gesonderte Folienvorschubeinrichtung mit
speziellen Führungen und beträchtlichem Raumbedarf und aufwendigen Antriebseinrichtungen
nicht erforderlich ist. Vielmehr werden die erfindungsgemäßen Mitnehmerfinger von
dem Maschinenförderband geführt, ohne daß es besonderer Einrichtungen bedarf, die
die Mitnehmerfinger in Förderrichtung führen. Auch ein besonderer Antrieb für die
Mitnehmerfinger in Förderrichtung entfällt. Die Bewegungsstrecke der Mitnehmerfinger
ist wesentlich geringer als die bei der bekannten Maschine, weil sie sich nicht über
die gesamte Förderstrecke des Verpackungsguts aus dessen Stellung vor dem Folienvorhang
bis in dessen Schweißstellung erstreckt, sondern nur die wenigen Zentimeter umfaßt,
die zwischen den beiden Endstellungen innerhalb und außerhalb des Folienrandes liegen.
Auch der Antrieb für die Klemmbewegung der Mitnehmerfinger gestaltet sich sehr einfach,
weil dafür einfache Steuerkurven ausreichen, an denen der Mitnehmerfinger beziehungsweise
der ihm zugehörige Steuernocken unter dem Einfluß der Förderbandbewegung vorbeiläuft.
[0008] Die Ausbildung der Finger als Klemme hat den Vorteil, daß auch weiche Folie sicher
erfaßt werden kann, bei der andernfalls befürchtet werden müßte, daß sie bei nicht
sehr langer Ausbildung der Mitnehmerfinger von diesen abgleitet.
[0009] Eine zweckmäßige Ausführung sieht vor, daß der Finger um eine zur Förderrichtung
im wesentlichen parallele Achse schwenkbar ist und in der in den Folienbereichen einragenden
Endstellung auf das Förderband gepreßt ist.
[0010] Zweckmäßigerweise ist das Förderband als Gliederband ausgebildet, weil sich an den
Gliedern eines Gliederbandes die seitlich beweglichen Klemmfinger und deren Antriebsteile
leichter anordnen, einstellen und auswechseln lassen.
[0011] Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert,
die ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht. Darin zeigen:
Fig. 1 u. 2 eine Seitenansicht der für die Erfindung wesentlichen Teile der Maschine
in schematischer Darstellung in aufeinanderfolgenden Funktionsstadien,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Maschine gemäß Fig. 1 oder 2,
Fig. 4 u. 5 Teil-Seitenansichten entsprechend Fig. 1 in unterschiedlichen Funktionsstadien,
Fig. 6 einen Teil-Querschnitt durch die Maschine im Bereich des Maschinenförderbandes
und
Fig. 7 eine einem Auschnitt aus Fig. 6 entsprechende Teildarstellung in einem anderem
Funktionsstadium.
[0012] In Fig. 1 erkennt man das Zuförderband 1 und das Maschinenförderband 2, die den Zeitungsstapel
3 in Pfeilrichtung mit gleicher Geschwindigkeit fördern. Die Förderfläche der Förderbänder
1 und 2 sind horizontal fluchtend hintereinander angeordnet. Im Bereich des Zwischenraums
4 zwischen den beiden Förderbändern sind oberhalb und unterhalb der Förderstrecke
Vorratsrollen 5 und 6 für die den Folienvorhang 7 bildende Folienbahn angeordnet.
Der unteren Vorratsrolle 6 und ggf. auch der oberen Vorratsrolle 5 kann eine Tänzerwalze
8 nachgeschaltet sein, die für eine konstante Spannung des Folienvorhangs sorgt. Bei
9 ist auf dem Förderband 2 beiderseits ein Mitnehmerfinger angeordnet, der im Funktionsstadium
der Fig. 1 über den Folienrand faßt, wie dies bei 9' in Fig. 3 ersichtlich ist, und
der zur Seite weg zurückgezogen werden kann, wenn er zum Vorziehen der Folie nicht
mehr benötigt ist, wie dies gemäß dem Funktionsstadium in Fig. 2 der Fall ist, wenn
der Schweißbalken 10 den Folienvorhang hinter dem Zeitungsstapel 3 erfaßt hat. Dies
ist bei 9'' in Fig. 3 dargestellt. Auf der ganzen Länge des Förderbands 2 sind mehrere
solche Mitnehmerfingerpaare 9 vor denjenigen Bereichen angeordnet, auf denen jeweils
gemäß Maschineneinstellung ein zu verpackender Zeitungsstapel 3 liegen kann.
[0013] Die Form eines Mitnehmerfingers und der zugehörigen Steuereinrichtung erkennt man
in Fig. 6. Am feststehenden Maschinenrahmen 11 ist horizontal in Förderrichtung eine
Kunststoffgleitschiene 12 vorgesehen als Gleitunterlage für das Förderband, das von
einer Vielzahl stabförmiger, quer zur Förderrichtung angeordneter Glieder 13 gebildet
ist, die durch eine Kette 14 miteinander verbunden sind und durch nicht dargestellte
Mittel in der lotrecht zur Zeichenebene verlaufenden Förderrichtung angetrieben sind.
[0014] Die Zeichnung zeigt nur eine Seite des Förderbands. Die andere hat man sich symmetrisch
vorzustellen. Auf dem von den Gliedern 13 gebildeten Förderband liegt die Folienbahn
24.
[0015] An einem Förderbandglied 13 ist ein Führungsblock 14 starr befestigt, der zwei Führungsbohrungen
15 enthält, die parallel zu dem Förderbandglied 13 verlaufen. In den Bohrungen 15
sind Führungsstangen 16, 17 verschiebbar, deren Enden starr mit einem Mitnehmerblock
28 verbunden sind. Eine Druckfeder 19 drängt den Mitnehmerblock 28 nach links. Die
Führungsstange 16 ist nach rechts verlängert und trägt an ihrem angekröpften Ende
21 eine Kurvenrolle 22 mit senkrechter Achse, die unter der Wirkung der Feder 19 an
einer Steuerkurve 23 anliegt, die von dem Querholm 18 getragen wird. Am Mitnehmerblock
28 ist um eine feststehende, in Förderrichtung gerichtete Achse 29 ein Mitnehmerwinkel
30 schwenkbar gelagert, dessen Kopf durch einen Schlitz zwischen dem Förderbandglied
13 und dem benachbarten Förderbandglied hindurchgreift und den Mitnehmerfinger 31
trägt. Eine Feder 32 zieht den Mitnehmerwinkel 30 gegen einen nicht gezeigten Anschlag
in die Stellung gemäß Fig. 6. Der Führungsblock 14 weist eine Nase 33 auf, die dem
unteren Ende 34 des Mitnehmerwinkels gegenüberliegt. Die Mitnehmeranordnung ist in
Fig. 6 in derjenigen Endstellung dargestellt, in welcher der Mitnehmerfinger 31 sich
außerhalb der Kante 25 der Folienbahn 24 befindet. Wenn der Finger diese Stellung
innehat, kann die Folienbahn sich auf das Förderband 13 auflegen bzw. mit dem darin
eingehüllten Verpackungsgut davon abgenommen werden. Wenn in einem anderen Förderbereich
die Steuerkurve 23 die strichpunktiert dargestellte Lage 23' einnimmt, ist die Mitnehmeranordnung
gegen die Wirkung der Feder 19 in die Stellung gemäß Fig. 7 verschoben, in welcher
der Mitnehmerfinger 31 den Rand der Folienbahn 24 übergreift. Diese beiden Stellungen
entsprechen den Funktionsstadien 9' bzw. 9" in Fig. 3.
[0016] Wird der Führungsblock 28 nach rechts in die Stellung gemäß Fig. 7 gezogen, so gerät
das untere Ende 34 des Führungswinkels in Eingriff mit der Nase 33, wodurch der Mitnehmerwinkel
gegen die Wirkung der Feder 32 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird und das Ende des Mitnehmerfingers
31 sich fest auf die Oberseite des Förderbandglieds 13 legt, wodurch die dort befindliche
Folienbahn 24 festgeklemmt wird.
[0017] Der Mitnehmerfinger wird während seiner Bewegung aus der äußeren in die innere Endstellung
quer zur Förderrichtung und zunächst parallel zu sich selbst bewegt. In der Endphase
schließt sich an diese Bewegung die kippende Klemmbewegung an. Die Rückbewegung verläuft
entsprechend umgekehrt. Der Mitnehmerfinger hat in Förderrichtung und oberhalb der
Förderfläche einen nur geringen Platzbedarf und kann daher seine Funktion auch dort
ausüben, wo beispielsweise im Zwischenraum zwischen den beiden Förderbändern oder
an der Stirn des den Folienvorhang beaufschlagenden Zeitungsstapels wenig Platz zur
Verfügung steht. Die nach innen gerichtete Bewegung in die die Folie am Förderband
2 festhaltende Stellung kann er naturgemäß nur in demjenigen Förderbereich durchführen,
in welchem die Folienbahn an dem Förderband 2 zumindest nahezu anliegt. Dafür kommt
zunächst der Förderbandzwischenraum 4 infrage. In Fig. 4 ist dieser Fall dargestellt,
in welchem der Mitnehmerfinger 9 den engsten Teil des Zwischenraums und der Zeitungsstapel
3 den Folienvorhang 7 erreicht hat. Etwa von hier an darf der Mitnehmerfinger aus
der äußeren in die innere Endstellung überführt werden. Es können besondere Einrichtungen
vorgesehen sein, die dafür sorgen, daß der Folienvorhang im entspannten Zustand in
diesem Bereich stets etwa an dem Förderband 2 anliegt, damit er von dem Mitnehmerfinger
sicher erfaßt wird. Beispielsweise kann er oberhalb und/oder unterhalb der Förderbänder
ein wenig nach rechts (in der Zeichnung) geführt sein und dadurch lose an dem Umlenkbereich
des Förderbands 2 anliegen.
[0018] Statt dessen kann auch mit der Steuerung des Mitnehmerfingers gewartet werden, bis
der auf dem Förderband 1 noch aufliegende Zeitungsstapel 3 den Folienvorhang ein wenig
in Förderrichtung verschoben hat, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Dadurch wird
nämlich der Folienvorhang - unabhängig davon, welche Lage er im entspannten Zustand
eingenommen hatte - gegen das Förderband 2 geschoben, so daß der Mitnehmerfinger 9
gefahrlos eingesteuert werden kann. Dies kann so lange geschehen, als Gewähr dafür
besteht, daß der Zeitungsstapel 3 synchron mit den Förderbändern mitläuft, bevor die
Reibung, mit der er von den Förderbändern 1 und 2 mitgenommen wird, geringer wird
als die ihn zurückziehende Kraft des Folienvorhangs. Dies kann auch noch später sein
als das in Fig. 5 angedeutete Stadium. Das liegt daran, daß der Zeitungsstapel auf
dem Zuförderband 1 mit vergleichsweise großer Reibung aufliegt. Das Zuförderband kann
nämlich mit vergleichsweise großer Reibung ausgeführt werden, weil dafür nicht die
konstruktiven Bedingungen wie für das Maschinenförderband 2 bestehen. Außerdem ist
die Reibung zwischen dem Zeitungsstapel und dem Förderband 1 größer, weil dort die
im Falle des Förderbands 2 die Reibung vermindernde Folienzwischenlage fehlt.
[0019] Wenn die Folienbahn den Zeitungsstapel seitlich hinreichend überragt, kann der Mitnehmerfinger
ohne weiteres seitlich neben dem Stapel unmittelbar hinter der Stapelstirn wirksam
werden. Wenn die Folie nicht oder nicht hinreichend seitlich über den Stapel hinaussteht,
kann der Mitnehmerfinger so ausgebildet sein, daß er mit dem Stapel selbst in Eingriff
kommen kann, indem er beispielsweise nadelförmig spitz und dünn ausgeführt ist. Da
der solchermaßen in den Stapel eingefahrene Mitnehmerfinger eine beträchtliche Reibung
auf diesen ausübt, kann dieser nicht durch die Wirkung der Folie zurückgehalten werden.
Die Einwirkung des Mitnehmerfingers auf den Stapel kann daher in manchen Fällen der
unmittelbaren Einwirkung auf den Folienvorhang gleichgeachtet werden und ist insofern
als mittelbare Klemmung der Folie im Sinne des Anspruchs anzusehen.
[0020] Zur Anpassung an unterschiedliche Breiten der Folienbahn 24 bzw. der Zeitungsstapel
3 kann die innere Endstellung der Mitnehmerfinger verstellbar sein, indem die Steuerkurve
23 an dem Querholm 18 verstellbar ist. Die Steuerkurve 23 ist in denjenigen Bereichen,
in denen der Mitnehmerfinger seine äußere Endstellung einnehmen soll, entbehrlich,
wenn ein Anschlag beispielsweise am Ende der Führungsstange 17 vorgesehen ist, der
die äußere Endstellung der Mitnehmeranordnung gegen die Kraft der Feder 19 im Zusammenwirken
mit dem Führungsblock 14 definiert.
1. Maschine zum Einschlagen von Verpackungsgut, insbesondere Verpackungsgut wechselnden
und mitunter geringen Gewichts wie Zeitungsstapel (3) unterschiedlicher Größe, in
eine Folienbanderole, mit einem Zuförderband (1) für das Verpackungsgut, einem daran
mit Zwischenraum (4) anschließenden, das Verpackungsgut aufgrund von dessen Eigengewichtsreibung
mitnehmenden Maschinenförderband (2), einem in dem Zwischenraum (4) angeordneten,
zur Bildung der Folienbanderole bestimmten Folienvorhang (7) und einem geschwindigkeitsgleich
dem Verpackungsgut vorlaufenden Mitnehmer (9) zum Mitnehmen des das Verpackungsgut
umschlingenden Folienvorhangs, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (9) von einem
an dem Maschinenförderband (2) in geringem Abstand über dessen Oberfläche von der
Seite her nach innen ragenden, seitlich beweglichen Mitnehmerfinger (31) gebildet
ist, der unter dem Einfluß einer Steuerkurve (23) oder dergleichen eine in den Folienbereich
(24) hineinragende (9') Endstellung, in welcher er eine Klemme für die Folie bildet,
und eine außerhalb des Folienbereichs liegende Endstellung (9'') aufweist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerfinger (31)
um eine zur Förderrichtung im wesentlichen parallele Achse (29) schwenkbar ist und
in der in den Folienbereich (24) hineinragenden Endstellung auf das Förderband (13)
gepreßt ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinenförderband
(2) ein Gliederband ist.