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EP 0 043 426 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.07.1984 Patentblatt 1984/28 |
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Anmeldetag: 14.05.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: F01L 9/04 |
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Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung
Electromagnetically operated adjusting device
Dispositif de réglage à commande électromagnétique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
27.06.1980 DE 3024109
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.01.1982 Patentblatt 1982/02 |
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Anmelder: Pischinger, Franz, Prof. Dr. techn. |
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D-5100 Aachen (DE) |
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Erfinder: |
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- Pischinger, Franz, Prof. Dr.
D-5100 Aachen (DE)
- Kreuter, Peter, Dipl.-Ing.
D-5100 Aachen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fischer, Friedrich B. |
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Saarstrasse 71 D-5000 Köln 50 D-5000 Köln 50 (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung
für oszillierend bewegbare Steuerelemente an Verdrängungsmaschinen, insbesondere für
Flachschieber und Hubelemente, bestehend aus einem Feder-Masse-System, das das Steuerelement
und ein mit diesem in Wirkverbindung stehendes Federsystem aufweist, dass vorzugsweise
zwei gegeneinander arbeitende Federn enthält, und aus zwei elektrisch arbeitenden
Schaltmagneten, über die das Steuerelement in zwei diskrete, gegenüberliegende Schaltpositionen
bewegbar und dort von je einem der Schaltmagneten haltbar ist.
[0002] Bei Verdrängungsmaschinen ist eine anpassungsfähige Steuerung zum Ein- und Ausströmen
des Arbeitsmediums erforderlich, um den Arbeitsprozess nach den jeweilig erforderlichen
Gesichtspunkten optimal beeinflussen zu können. Der Ablauf der Steuerung hat dabei
grossen Einfluss auf verschiedene Parameter, beispielsweise die Zustände des Arbeitsmediums
vor, im und nach dem Arbeitsraum, die Arbeitsfrequenz und die Vorgänge im Arbeitsraum.
Die Notwendigkeit einer anpassungsfähigen Steuerung ist insbesondere bei Brennkraftmaschinen
gegeben, da sie bei sehr unterschiedlichen Betriebszuständen instationär arbeiten
und eine entsprechend variable Zwangssteuerung der Gaswechselventile vorteilhaft ist.
[0003] Insbesondere zur Steuerung der Gaswechselventile in Brennkraftsmaschinen wurden bisher
im wesentlichen Nockenwellen verwendet. Diese lassen jedoch keine variable Steuerung
zu. Daneben sind elektromagnetische Steuerungen von Gaswechselventilen an Brennkraftmaschinen
bekanntgeworden, bei denen die Schliesskraft auf das Gaswechselventil von einer Feder
aufgebracht wird, während die Öffnungskräfte von einem entsprechend angesteuerten
Elektromagneten erzeugt werden. Diese Art der elektromagnetischen Steuerung hat den
Nachteil, dass kurze Steuerungszeiten bei hohen Betätigungsfrequenzen und üblichen
Hüben der Gaswechselventile nur mit umfangreichen Schaltanlagen und hohem Energieaufwand
erreicht werden können (DE-A Nrn. 2815849,2063158).
[0004] Weiterhin ist eine elektromagnetisch arbeitende Steuerung für Gaswechselventile an
Brennkraftmaschinen bekannt (DE-A Nr. 2335150), die aus zwei wassergekühlten Schaltspulen
besteht, die jeweils mit einem Anker zusammenwirken. Die beiden Anker sind an einer
gemeinsamen Spindel befestigt, die auf das Gaswechselventil einwirkt. Das Gaswechselventil
weist wie bei der Nockensteuerung eine Druckfeder auf, welche das Ventil in seinem
geschlossenen Zustand hält, wobei daneben eine weitere Feder gleicher Steifigkeit
vorgesehen ist, die auf einen der Anker einwirkt und im geschlossenen Zustand des
Ventils von dem Anker gespannt wird, so dass diese beiden Federn mit dem Gaswechselventil
und den Übertragungselementen wie Spindel und Anker ein Feder-Masse-System bilden.
Zum Schalten dieser Einrichtung wird jeweils ein Elektromagnet erregt und der andere
abgeschaltet. Aufgrund der vorgespannten Federn des Feder-Masse-Systems wird die Spindel
mit dem Anker beschleunigt bis auf halben Hubweg, bei dem beide Anker gleichen Abstand
von den dazugehörigen Schaltspulen aufweisen. Die Schaltspulen sind hierbei derart
ausgelegt, dass sie bei Erregung ihren Anker aus dieser Mittellage gegen die sich
vergrössernde Kraft des Federsystems anziehen können. Im abgeschalteten Zustand dieser
Anordnung stellen sich beideAnkerebenfalls in ihre Mittelstellung, so dass das Gaswechselventil
bereits seinen halben Hubweg zurückgelegt hat und somit geöffnet ist.
[0005] Diese Anordnung hat den Nachteil, dass sie bei Brennkraftmaschinen praktisch nicht
verwendet werden kann, da ein Abstellen der Brennkraftmaschine über einen längeren
Zeitraum mit bei allen Zylindern geöffneten Gaswechselventilen zur Korrosionsbildung
innerhalb der Zylinder führen kann. Ein weiterer Nachteil dieser Anordnung besteht
darin, dass zum Anfahren einer derartig ausgerüsteten Brennkraftmaschine die Schaltspulen
zum Anziehen eines Ankers über den halben Hubweg für grosse Kräfte bei grossen Wegen
ausgelegt werden müssen, was einen für eine Brennkraftmaschine mit mehreren Zylindern
sehr hohen Energiebedarf, insbesondere für den Startvorgang, bedeutet. Weiterhin ist
es bei einer derartigen Anordnung nachteilig, dass aufgrund der hohen, zu beschleunigenden
Massen aufgrund der beiden Tauchanker eine hohe Schaltfrequenz nur mit grossen Federkräften
erreicht werden kann, wodurch die erforderlichen Magnetkräfte und damit der Energiebedarf
stark ansteigen.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, bei einer gattungsgemässen Vorrichtung
der eingangs genannten Art eine variable Stelleinrichtung bereitzustellen, die einen
kleinen Bauraum benötigt, einfach im Aufbau ist und mit einem geringen Steuerungs-
und Leistungsaufwand zu betreiben ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass mit dem Feder-Masse-System
eine Spanneinrichtung derart verbunden ist, dass die statische Ruhelage des Feder-Masse-Systems
aus einer im wesentlichen mittigen Lage zwischen den Schaltpositionen der Schaltmagnete
in einen anderen, vorzugsweise im Bereich einer der Schaltpositionen der Schaltmagnete
gelegenen Ort verlegbar ist.
[0008] Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass nur dann eine geringe Leistungsaufnahme
der Schaltmagnete erreicht wird, wenn die statische Ruhelage des Feder-Masse-Systems
zum Anfahren der Stelleinrichtung verlegt werden kann. Hieraus resultiert, dass die
Schaltmagnete das Steuerelement nicht aus einer mittigen Lage zwischen den Schaltpositionen
beim Anfahren heraus anziehen müssen, was je nach Grösse des Schaltweges einen hohen
Energiebedarf bedeutet. Da zum Schalten des Steuerelementes selbst keine hohe Leistung
benötigt wird, ist die gesamte Leistungsaufnahme der erfindungsgemässen Anordnung
sehr niedrig. Damit wird der weitere Vorteil erzielt, dass keine grosse Wärmeentwicklung
in den Schaltmagneten stattfindet, so dass eine separate Kühlung für diese nicht vorgesehen
werden muss. Aufgrund der geringen Leistungsaufnahme ist es darüber hinaus in vorteilhafter
Weise möglich, die erfindungsgemäsdse Stelleinrichtung zur Steuerung von Gaswechselventilen
in Brennkraftmaschinen anzuwenden. Erfindungsgemäss ist es gleichgültig, ob die statische
Ruhelage des Feder-Masse-Systems im abgeschalteten Zustand oder erst zum Anfahren
der Stelleinrichtung verlegt wird.
[0009] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Spanneinrichtung
zumindest zwei diskrete Stellungen aufweist, wobei die statische Ruhelage des Feder-Masse-Systems
in der ersten Stellung der Spanneinrichtung in der im wesentlichen mittigen Lage zwischen
den Schaltpositionen der Schaltmagnete und in der zweiten Stellung der Spanneinrichtung
im Bereich einer der Schaltpositionen der Schaltmagnete liegt. Hierbei ist es sinnvoll,
die Spanneinrichtung zumindest beim Anfahren der Stelleinrichtung in ihre zweite Position
fahren zu lassen. Darüber hinaus ist es möglich, dass diese Position auch während
des Nichtgebrauchs der Stelleinrichtung erreicht wird. Dies ist insbesondere dann
sinnvoll, wenn als Steuerelement ein Gaswechselventil von Brennkraftmaschinen vorgesehen
ist. Damit ist der für die Steuerung der Gaswechselventile von Brennkraftmaschinen
entscheidende Vorteil verbunden, dass der Gaskanal bei abgeschalteter Brennkraftmaschine
durch das Gaswechselventil geschlossen gehalten werden kann. Die erste Steltung der
Spanneinrichtung wird dann nur im Betrieb der Stelleinrichtung erreicht.
[0010] Als Spanneinrichtung im Sinne der Erfindung kann jede geeignete Spanneinrichtung
in Abhängigkeit des verwendeten Steuerelements vorgesehen werden. Sie kann dabei mechanisch,
hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch arbeiten. Bevorzugt wird eine Ausbildung
der Spanneinrichtung nach Anspruch 3. Werden als Steuerelemente Gaswechselventile
einer Brennkraftmaschine vorgesehen, so ist es beispielsweise als Spanneinrichtung
sinnvoll, für alle Gaswechselventile eine gemeinsame Welle, die entweder exzentrisch
gelagert oder über entsprechende Hebel auf das Feder-Masse-System einwirkt, vorzusehen,
die durch eine gemeinsame Schalteinrichtung, beispielsweise einen Elektromotor oder
einen Hydraulikzylinder, in ihre beiden diskreten Stellungen verschoben wird.
[0011] Wird als Spanneinrichtung ein Elektromotor vorgesehen, so ist es sinnvoll, diesen
in seiner ersten Stellung eingeschaltet und in seiner zweiten Stellung ausgeschaltet
zu steuern. Dies hat den Vorteil, dass die ausgeschaltete Stellung der Spanneinrichtung
mit der ausgeschalteten Stellung der Stelleinrichtung übereinstimmt, so dass im ausgeschalteten
Zustand kein Energiebedarf gefordert wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass
in der ersten Stellung kein Luftspalt zwischen Spule und Anker vorliegt-also keine
Feldstärkenschwächung -, so dass der Energiebedarf des Magneten gering ist.
[0012] Die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 5 beinhaltet den Vorteil, dass die
Stelleinrichtung das Steuerelement mit einer hohen Frequenz bewegen kann, da die von
den Schaltmagneten erzeugten elektromagnetischen Felder mit hoher Frequenz bei niedrigen
Spannungsspitzen auf- und abgebaut werden können. Dies wird durch eine geringe Induktivität
der Schaltmagnete erreicht. Der Elektromagnet der Spanneinrichtung kann wesentlich
langsamersein, d.h. mit einer wesentlich höheren Induktivität ausgerüstet werden,
da dessen Arbeitsfrequenz deutlich niedriger liegt, weil er während des Betriebes
der Stelleinrichtung in einer seiner beiden diskreten Stellungen verharrt und nur
zumindest zum Anfahren in die andere geschaltet werden muss.
[0013] Wird die Spanneinrichtung schon beim Abschalten der Stelleinrichtung in ihre zweite
diskrete Stellung geschaltet, d.h. die statische Ruhelage des Feder-Masse-Systems
liegt im Bereich einer der Schaltpositionen, so können alle Magnete einer Stelleinrichtung
gemeinsam zur Inbetriebnahme der Stelleinrichtung eingeschaltet werden.
[0014] Durch die langsamere Erregbarkeit des Elektromagneten der Spanneinrichtung können
die Schaltmagnete das Steuerelement in einer der Schaltpositionen festhalten, so dass
dadurch verhindert wird, dass die Spanneinrichtung beim Anfahren die statische Ruhelage
zwischen die beiden diskreten Schaltpositionen verlagert.
[0015] Durch den erfindungsgemässen Aufbau der Stelleinrichtung ist es möglich, die Kräfte
der Schaltmagnete derart auszulegen, dass sie erst kurz vor Erreichen der Schaltpositionen
des Steuerelements grösser als die entgegenwirkenden Kräfte des Federsystems sind.
Damit können Schaltmagnete mit einer geringen Anziehungs- . kraft aber grossen Haltekräften
bei praktisch nicht vorhandenem Luftspalt zwischen Magnet und Anker verwendet werden.
[0016] Um die zu beschleunigenden Massen und damit auch die von den Schaltmagneten aufzubringenden
Haltekräfte gering zu halten, wird die Weiterbildung nach Anspruch 7 vorgeschlagen.
Damit ist gleichzeitig eine Steigerung der Arbeitsfrequenz aufgrund der geringen,
zu beschleunigenden Massen möglich.
[0017] Für die Funktion der erfindungsgemässen Stelleinrichtung ist es gleichgültig, wo
das Federsystem an dem Steuerelement angreift, da lediglich gewährleistet sein muss,
dass die resultierende Kraft des Federsystems kraftschlüssig auf das Steuerelement
übertragen wird. Wird nur ein einziger Anker für beide Schaltmagnete vorgesehen, so
ist es sinnvoll, dass Federsystem an diesen Anker angreifen zu lassen. Hierbei ist
es unwesentlich, ob beispielsweise das Federsystem aus zwei entgegengesetzt wirkenden
Federn oder aus einer Zug-Druck-Feder besteht.
[0018] Die Ausbildung der Erfindung nach Anspruch 9 beinhaltetden Vorteil, dass zum Wiederaufbau
des Magnetfeldes der Schaltmagneten, an dem das Steuerelement nicht anliegt, die gesamte
Schaltzeit zur Verfügung steht, d.h. die Zeit, die der Anker benötigt, um bis zum
anderen Schaltmagneten zu gelangen und von dort wieder zurückzukehren. Gleichfalls
verringert eine derartige Anordnung den Steuerungsaufwand für die erfindungsgemässe
Stelleinrichtung, da nunmehr nur noch ein kurzzeitiges Ausschaltsignal zum Schalten
der Stelleinrichtung benötigt wird.
[0019] Mit der Ausbildung der Erfindung nach Anspruch 10 wird der Vorteil erreicht, dass
Abweichungen von den Sollmassen zwischen der Sitzfläche des Steuerelements und den
Polflächen der Schaltmagnete, die durch Einbautoleranzen, Wärmedehnungen und Verschleiss
auftreten und ein sicheres Erreichen der beiden diskreten Stellungen des Steuerelements
beeinträchtigen können, verhindert werden. Hierbei ist es sinnvoll, die Federsteifigkeit
dieser Federn wesentlich höher als die Federsteifigkeit des Federsystems auszulegen.
[0020] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 11 wird erreicht, dass das Steuerelement bei
Erreichen seiner diskreten Stellungen nicht hart aufschlägt, sondern diese gedämpft
erreicht.
[0021] Im nachfolgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 bis 4 Querschnitte durch die erfindungsgemässe Stelleinrichtung mit einem Gaswechselventil
einer Hubkolbenbrennkraftmaschine als Steuerelement;
Fig. 5 die erfindungsgemässe Stelleinrichtung im Querschnitt mit einem Flachschieber
als Steuerelement;
Fig. 6 eine Befestigungsmöglichkeit des Doppelankers an dem Schaft eines Steuerelements;
Fig. 7 und 8 Kraft-Weg-Diagramme der erfindungsgemässen Stelleinrichtung.
[0022] Die erfindungsgemässe Stelleinrichtung wird in den Beispielen nur an Steuerelementen
beschrieben, die bei Brennkraftmaschinen Verwendung finden. Sie ist jedoch nicht darauf
beschränkt, sondern es ist ganz allgemein möglich, alle oszillierend bewegbaren Steuerelemente,
die nur zwei diskrete Stellungen aufweisen müssen, mit der erfindungsgemässen Stelleinrichtung
auszurüsten.
[0023] Die in den Fig. 1 bis 4 schematisch dargestellte Brennkraftmaschine besteht aus einem
Zylinderblock 1, einem Kolben 2 mit dessen Kolbenringen 3, einer Zylinderkopfdichtung
4, einem Zylinderkopf 5 sowie einem Tellerventil 6, das in einer Ventilführung-7 geführt
ist und den Brennraum 8 gemeinsam mit seinem Ventilsitzring 9 gegen einen Gaskanal
10 abdichtet.
[0024] Die erfindungsgemässe Stelleinrichtung für dieses Tellerventil 6 besteht aus einem
Anker 11, der an dem Schaft des Ventils 6 befestigt ist, und aus zwei Schaltmagneten
bzw.-Schaltspulen 12, 13, wovon die Schaltspule 12 als Schliessspule und die Schaltspule
13 als Öffnungsspule ausgebildet ist. An dem Anker 11 greift ein Federsystem an, welches
aus einer Druckfeder 16 und einer Druckfeder 17 besteht, so dass das Federsystem 16,
17 mit dem Tellerventil 6 und dem an diesem befestigten Anker 11 ein Feder-Masse-System
bildet. Die Druckfeder 17 ist die an sich bekannte Ventilfeder, die auf das Tellerventil
6 eine Kraft in Schliessrichtung ausübt. Die Feder 16 ist derart angeordnet, dass
sie eine Kraft auf das Tellerventil 6 in Öffnungsrichtung ausübt. Die Druckfeder 16
wirkt mit einem Vorspannanker 15 zusammen, der zu einer Vorspannspule 14 gehört und
eine Spanneinrichtung bildet. In dem Beispiel nach Fig. 1 liegt der Vorspannanker
15 an der Vorspannspule 14 an, so dass die Druckfeder 16 gespannt ist. Hierzu ist
es erforderlich, dass die Vorspannspule 14 erregt ist. Damit das Tellerventil 6 in
der gezeigten Stellung verharrt, ist es weiterhin erforderlich, dass die Schliessspule
12 erregt ist, so dass der Anker 11 an ihr gegen die Kraft der Druckfeder 16 gehalten
wird. Die in Fig. 1 dargestellte Stellung der Stelleinrichtung entspricht einer Betriebsstellung
und zwar der Betriebsstellung Tellerventil 6 geschlossen. In dieser Stellung weist
die Ventilfeder 17 ihre grösste Länge auf und übt dementsprechend die geringste Kraft
auf den Anker 11 aus.
[0025] Die Distanzhülse 18 und der Magnetdeckel 19 dienen zur Befestigung der Schaltspulen
12, 13 und der Vorspannspule 14 im Zylinderkopf 5, der von dem Deckel 20 nach oben
verschlossen wird.
[0026] Anhand der Diagramme in den Fig. 7 und 8 soll die Arbeitsweise der erfindungsgemässen
Vorrichtung näher erläutert werden. In Fig. 7 sind auf der Ordinate die Kräfte in
Schliessrichtung mit + und in Öffnungsrichtung mit - bezeichnet. Auf der Abzisse ist
der mögliche Hub des Tellerventils 6 eingetragen. Fig. 8 weist auf der Ordinate zusätzlich
noch die Beschleunigung und die Geschwindigkeit beim Öffnen auf, welche ebenfalls
in Schliessrichtung positiv eingetragen sind.
[0027] Ist die Stelleinrichtung gemäss Fig. 4 ausgeschaltet, d.h. sind die Schaltspulen
12,13 und die Vorspannspule 14 nicht erregt, so befindet sich der Vorspannanker 15
in Ruhe, d.h., dass er an dem Magnetdecke) 19antiegt. Dadurch ist die Druckfeder 16
entspannt, so dass durch die Ventilfeder 17 das Tellerventil 6 mit dem Anker gegen
die als Schliessspule ausgebildete Schaltspule 12 gedrückt wird. Dadurch ist der Brennraum
8 verschlossen.
[0028] Zum Einschalten der erfindungsgemässen Stelleinrichtung werden - da die Vorspannspule
14 eine wesentlich höhere Induktivität als die beiden Schaltspulen 12, 23 aufweist
- alle drei Spulen gleichzeitig erregt. Aufgrund der geringen I nduktivität der Schaltspule
12 baut diese ihr Magnetfeld schneller auf, als der Vorspannanker 15 von der Vorspannspule
14 angezogen werden kann. Damit verharrt der Anker 11 an der Schaltspule 12, so dass
das Tellerventil 6 geschlossen bleibt. Dies bedeutet in Fig. 7, dass das Federsystem
(Kurve 74) eine in Schliessrichtung negative Kraft auf den Anker 11 ausübt, die allerdings
kleiner ist als die Halterkraft der Schaltspule 12 (Kurve 75). In der geschlossenen
Stellung des Tellerventils 6 ist die von der Schaltspule 13 (Öffnungsspule) ausgeübte
Kraft in Schliessrichtung praktisch Null (Kurve 76).
[0029] Zum Öffnen des Tellerventils 6 wird die Schaltspule 12 kurzzeitig ausgeschaltet.
Damit wirkt in Öffnungsrichtung dievolle Kraft des Federsystems (Fig. 7), so dass
der Anker 11 mit dem Tellerventil 6 in Richtung Öffnen beschleunigt wird. Wie Fig.
7 zeigt, kann die Schaltspule 12 unmittelbar danach wieder eingeschaltet werden, da
schon nach einem kurzen Hubweg des Tellerventils 6 die Anziehungskraft der Schaltspule
12 geringer ist als die Öffnungskraft des Federsystems. Wie Fig. 7 weiterhin zeigt,
wirkt auf halbem Hubweg praktisch keine Kraft mehr auf das sich bewegende Tellerventil
6. Es ist also die gesamte, in Schliessrichtung des Ventils vorhandene potentielle
Energie in kinetische Energie umgewandelt worden. Dies bewirkt (Fig. 8), dass das
Tellerventil 6 mit seinem Anker 11 über den halben Hubweg hinaus weiterbewegt wird
(Kurve 79). Die Geschwindigkeit (Kurve 78) weist auf halbem Hubweg ihren grössten
Wert auf.
[0030] Nach Überschreiten des halben Hubweges wirkt die Ventilfeder 17 verzögernd (gleichzeitig
erhöht sich mit zunehmender Entfernung von dem halben Hubweg die Kraft der Schaltspule
13 auf den Anker 11). Dies bedeutet, dass die Beschleunigung des Tellerventils 6 sowie
dessen Geschwindigkeit sich verringern. Wie die Kurve 79 für die Beschleunigung deutlich
zeigt, kehrt diese sich kurz vor Erreichen der Öffnungsstellung um. Dies bedeutet,
dass das Tellerventil 6 abgebremst in die Öffnungsstellung gelangt, was zur Folge
hat, dass ein hartes Aufschlagen des Ankers 11 auf die Schaltspule 13 vermieden wird.
[0031] Fig. 2 unterscheidet sich von der Ausführung nach Fig. 1 dadurch, dass die Federn
16,17 innerhalb der Schaltspulen 12, 13 angeordnet sind, während diese in Fig. 1 innerhalb
der mit den Schaltspulen zusammenwirkenden Blechpakete angeordnet sind.
[0032] In Fig. 3 umschliessen die beiden Federn 16,17 die Schaltspulen 12,13. Ein weiterer
Unterschied besteht darin, dass der Vorspannanker 15.3 zur Aufnahme der Vorspannspule
14 und der Schaltspule 12 dient. Deshalb ist es erforderlich, dass der Anker 11 in
seiner Ruhestellung von der Ventilfeder 17 gegen eine Buchse 21 gedrückt wird, welche
durch den Magnetdeckel 19 in ihrer Stellung gehalten wird.
[0033] Fig. 4 zeigt eine weitere alternative Anordnung der Federn 16, 17. Diese sind hierbei
ausserhalb der Schaltspulen 12, 13 angeordnet. Der Vorspannanker 15.4von der sich
entspannenden Feder 16 ist gegen den Magnetdeckel 19 gedrückt. Dadurch wirkt auf den
Anker 11 nahezu die volle Kraft der Ventilfeder 17, so dass der Anker 11 und damit
das Tellerventil 6 in ihrer Schliessstellung verharren.
[0034] In Fig. 5 wird die erfindungsgemässe Stelleinrichtung anhand eines Flachschiebers
dargestellt. Sie unterscheidet sich in Aufbau und Funktionsweise nicht von den bisher
beschriebenen Anordnungen. Der Flachschieber ist in seinem Aufbau und seiner Funktionsweise
aus der DE-A Nr. 2929195 bekannt und ist deshalb nicht näher beschrieben.
[0035] In Fig. 6 ist eine elastische Befestigungsmöglichkeit des Ankers 11 an dem Schaft
des Steuerelements, hier des Tellerventils 6, aufgezeichnet. Der Anker 11 ist zwischen
den Tellerfedern 22 und 23 eingespannt. Die Tellerfedern 22 und 23 sind vorgespannt
und werden von den Einlegeringen 24 und 25, die durch Sicherungsringe 26 und 27 gegen
Herausfallen gesichert sind, auf dem Schaft des Tellerventils fixiert. Die Tellerfedern
22 und 23 haben eine hohe Federsteifigkeit, so dass die Relativbewegungen zwischen
dem Schaft des Tellerventils 6 und dem Anker 11 durch die Reibung der Tellerfedern
22 und 23 auf dem Anker 11 gedämpft werden.
1. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung für oszillierend bewegbare Steuerelemente
(6) an Verdrängungsmaschinen, insbesondere für Flachschieber und Hubventile, bestehend
aus einem Feder-Masse-System (6, 11, 16, 17),dasdasSteuerelement (6) und ein mit diesem
in Wirkverbindung stehendes Federsystem (16, 17) aufweist, das vorzugsweise zwei gegeneinander
arbeitende Federn enthält, und aus zwei elektrisch arbeitenden Schaltmagneten (12,13),
über die das Steuerelement (6) in zwei diskrete, gegenüberliegende Schaltpositionen
bewegbar und dort von je einem der Schaltmagnete (12 bzw. 13) haltbar ist, dadurch
gekennzeichnet, dass mit dem Feder-Masse-System (6, 11, 16, 17) eine Spanneinrichtung
derart verbunden ist, dass die statische Ruhelage des Feder-Masse-Systems (6, 11,
16, 17) aus einer im wesentlichen mittigen Lage zwischen den Schaltpositionen der
Schaltmagnete (12, 13) in einen anderen, vorzugsweise im Bereich einer der Schaltpositionen
der Schaltmagnete (12, 13) gelegenen Ort verlegbar ist.
2. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Spanneinrichtung zumindest zwei diskrete Stellungen aufweist, wobei die statische
Ruhelage des Feder-Masse-Systems (6, 11, 16, 17) in der ersten Stellung der Spanneinrichtung
in der im wesentlichen mittigen Lage zwischen den Schaltpositionen der Schaltmagnete
(12, 13) und in der zweiten Stellung der Spanneinrichtung im Bereich einer der Schaltpositionen
der Schaltmagnete liegt.
3. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung als Elektromagnet (Vorspannspule
14, Anker 15) ausgebildet ist.
4. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Elektromagnet (14, 15) der Spanneinrichtung in der ersten Stellung eingeschaltet
und in der zweiten Stellung ausgeschaltet ist.
5. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (1'4, 15) der Spanneinrichtung langsamer
erregbar ist als die Schaltmagnete (12, 13).
6. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kräfte der Schaltmagnete (12,13) nur kurz vor Erreichen
der Schaltpositionen grösser als die entgegenwirkenden Kräfte des Federsystems (Federn
16, 17) sind.
7. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schaltpositionen der Schaltmagnete (12,
13) ein einziger Anker (11) angeordnet ist, der mit dem Steuerelement (Tellerventil
6) verbunden ist.
8. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (16,17) an dem Anker (11) angreifen.
9. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass im Betrieb der Stelleinrichtung beide Schaltmagnete (12,13)
erregt sind und dass der Schaltmagnet (12 bzw. 13), an dem der Anker (11 ) anliegt,
zum Bewegen des Steuerelements (Tellerventil 6) kurzzeitig ausschaltbar ist.
10. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (11) über federnde Bauteile (Tellerfedern 22,
23) mit hoher Federsteifigkeit an dem Steuerelement (Tellerventil 6) befestigbar ist.
11. Elektromagnetisch arbeitende Stelleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Anker (11) und dem Steuerelement (Tellerventil
6) Dämpfungselemente vorgesehen sind.
1. Dispositif de réglage commandé électro- magnétiquement pour des éléments de commande
(6) susceptibles d'être déplacés de façon oscillante sur des machines de refoulement,
notamment pour des tiroirs plats et des soupapes à levage, dispositif constitué d'une
part par un système ressort-masse (6,11,16,17) comportant l'élément de commande (6)
et, en liaison fonctionnelle avec cet élément, un système de ressort (16, 17) comprenant,
de préférence, deux ressorts agissant en sens inverse et, d'autre part, de deux aimants
de commutation commandés électriquement (12, 13) et par l'intermédiaire desquels l'élément
de commande (6) est susceptible d'être déplacé dans deux positions de commutation
variables opposées et d'y être maintenu par, respectivement, un des aimants de commutation
(12 ou 13), dispositif caractérisé en ce qu'un moyen de mise sous contrainte est relié
au système ressort-masse (6, 11, 16, 17) de façon que la position de repos statique
du système ressort-masse (6, 11, 16, 17) soit susceptible d'être déplacée à partir
d'une position en pratique médiane entre les positions de commutation des aimants
de commutation (12, 13) dans un autre emplacement, de préférence au voisinage de l'une
des positions de commutation des aimants de commutation (12,13).
2. Dispositif de réglage commandé électroma- gnétiquement selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le moyen de mise sous contrainte comporte au moins deux positions
variables, la position de repos statique du système ressort-masse (6, 11, 16, 17)
se situant, dans la première position du moyen de mise sous contrainte, dans la position
en pratique médiane entre les positions de commutation des aimants de commutation
(12, 13), tandis que, dans la deuxième position du moyen de mise sous contrainte,
elle se situe au voisinage de l'une des positions de commutation des aimants de commutation.
3. Dispositif de réglage commandé électroma- gnétiquement selon l'une des revendications
1 ou 2, caractérisé en ce que le moyen de mise sous contrainte revêt la forme d'un
électro-aimant (bobine de précontrainte 14, armature 15).
4. Dispositif de réglage commandé électroma- gnétiquement selon la revendication 3,
caractérisé en ce que l'électro-aimant (14, 15) du moyen de mise sous contrainte est
mis en circuit dans la première position et hors circuit dans la seconde position.
5. Dispositif de réglage commandé électroma- gnétiquement selon l'une des revendications
3 ou 4, caractérisé en ce que l'électro-aimant (14,15) du moyen de mise sous contrainte
est plus long à exciter que les aimants de commutation (12,13).
6. Dispositif de réglage commandé électroma- gnétiquement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les forces développées par les aimants de commutation
(12, 13) ne sont supérieures aux efforts antagonistes du système de ressorts (ressorts
16, 17) que peu avant que les positions de commutation soient atteintes.
7. Dispositif de réglage commandé électroma- gnétiquement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'entre les positions de commutation des aimants de
commutation (12, 13) est disposée une armature unique (11) reliée à l'élément de commande
(soupape à disque 6).
8. Dispositif de réglage commandé électroma- gnétiquement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les ressorts (16, 17) agissent sur l'armature (11).
9. Dispositif de réglage commandé électroma- gnétiquement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que, au cours du fonctionnement du dispositif de réglage,
les deux aimants de commutation (12, 13) sont excités et que l'aimant de commutation
(12 ou 13) sur lequel s'applique l'armature (11 ) est susceptible d'être mis hors
circuit pendant un court instant .pour déplacer l'élément de commande (soupape à disque
6).
10. Dispositif de réglage commandé électroma- gnétiquement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'armature (11) est susceptible d'être fixée sur
l'élément de commande (soupape à disque 6) par l'intermédiaire de composants élastiques
(ressorts à coupelles 22, 23) très raides.
11. Dispositif de réglage commandé électroma- gnétiquement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'entre l'armature (11) et l'élément de commande (soupape
à disque 6) il est prévu des éléments amortisseurs.
1. An electro-magnetically operating adjusting device for oscillatory control elements
(6) in displacement machines, in particular for slide-type and lift-type valves, comprising
a spring-mass system (6,11,16,17) which comprises the control element (6) and a spring
system (16,17) which is in operative connection therewith and preferably comprises
two springs acting oppositely to each other, and two electrically operating switching
magnets (12, 13), by way of which the control element (6) can be moved into two discrete
oppositely disposed switching positions and held there by one of the switching magnets
(12 and 13 respectively), characterized in that a clamping device is connected to
the spring-mass system (6, 11, 16, 17) in such manner that the static rest position
of the spring-mass system (6,11,16,17) can be shifted from a substantially median
position between the switching positions of the switching magnets (12, 13) into another
location, preferably disposed in the zone of one of the switching positions of the
switching magnets (12, 13).
2. An electro-magnetically operating adjusting device according to Claim 1, characterized
in that the clamping device has at least two discrete positions, the static rest position
of the spring-mass system (6, 11, 16, 17) lying in the substantially median position
between the switching positions of the switching magnets (12,13) in the first position
of the clamping device, and in the zone of one of the switching positions of the switching
magnets in the second position of the clamping device.
3. An electro-magnetically operating adjusting device according to one of Claims 1
or 2, characterized in that the clamping device is designed as an electromagnet (biasing
coil 14, armature 15).
4. An electro-magnetically operating adjusting device according to Claim 3, characterized
in that the electromagnet (14,15) of the clamping device is switched in in the first
position and cut out in the second position.
5. An electro-magnetically operating adjusting device according to one of Claims 3
or 4, characterized in that the electromagnet (14,15) of the clamping device can be
energized more slowly than the switching magnets (12, 13).
6. An electro-magnetically operating adjusting device according to one of the preceding
claims, characterized in that the forces of the switching magnets (12, 13) are greater
than the opposing forces of the spring system (springs 16, 17) only shortly before
reaching the switching positions.
7. An electro-magnetically operating adjusting device according to one of the preceding
claims, characterized in that a single armature (11), which is connected to the control
element (disc valve 6), is arranged between the two switching positions of the switching
magnets (12, 13).
8. An electro-magnetically operating adjusting device according to one of the preceding
claims, characterized in that the springs (16, 17) engage the armature (11).
9. An electro-magnetically operating adjusting device according to one of the preceding
claims, characterized in that, when the adjusting device is in operation, both switching
magnets (12,13) are energized, and in that the switching magnets (12, 13), against
which the armature bears, can be briefly cut out to move the control element (disc
valve 6).
10. An electro-magnetically operating adjusting device according to one of the preceding
claims, characterized in that the armature (11) can be held on the control element
(disc valve 6) by way of resilient components (disc springs 22, 23) having high rigidity.
11. An electro-magnetically operating adjusting device according to one of the preceding
claims, characterized in that damping elements are provided between the armature (11)
and the control element (disc valve 6).