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EP 0 019 034 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.09.1984 Patentblatt 1984/39 |
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Anmeldetag: 30.01.1980 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: A63H 33/30 |
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Spielzeugdoktorgerätezusammenstellung
Toy medical instrument equipment
Equipement-jouet d'instruments médicaux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT NL |
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Priorität: |
07.07.1979 DE 2927593
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.11.1980 Patentblatt 1980/24 |
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Anmelder: Klein, Claus-Dieter |
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D-6741 Ramberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Klein, Claus-Dieter
D-6741 Ramberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spielzeugdoktorgerätezusammenstellung, wie sie in zahlreichen
Variationen und Verpackungsarten, z. B. Blisterverpackung, Schachteln, Köfferchen
auf dem Markt vorkommen. Sie sollen dazu dienen, Kindern das Rollenspiel als Arzt
bzw. Krankenschwester zu ermöglichen, den Spieltrieb der Kinder zu befriedigen und
diesen zu lenken. Dabei kommt diesen Spielzeugen auch sicherlich die pädagogische
Aufgabe zu, den Kindern die Angst vor dem Mann im weißen Kittel zu nehmen.
[0002] Die einzelnen Geräte der bisher auf dem Markt befindlichen Spielzeugdoktorgerätezusammenstellungen
haben meist gar keine und wenn nur eine sehr geringe Funktion und damit Spielwert.
Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen bestehen diese Geräte nur aus starren, in der
Regel aus Kunststoff gefertigten Teilen, die lediglich formmäßig und oft stark vereinfacht
ihren Vorbildern in Groß nachgeahmt wurden. Lediglich bei einigen Geräten wird auch
versucht, die Funktion nachzuahmen. So existiert ein Stethoskop, das, wenn auch nur
sehr schwach, den Herzschlag hörbar macht ; ein anderes Modell ahmt den Herzschlag
elektronisch nach, ist aber sehr teuer. Bei Spielzeugblutdruckmessern existieren Ausführungen,
bei denen sich ein Zeiger über eine Skala bewegt, wodurch das Gerät im Großen nachgeahmt
werden soll. Die Spielzeugthermometer sind meist starr aus einem Stück, in das eine
Skala aufgeklebt, eingelegt oder eingraviert ist. Bei einer bekannten Ausführung kann
durch Drehen eines Knopfes im oberen Ende des Gerätes die Skaleneinstellung verändert
werden. Das französische Patent FR-A-2.053.715 beschreibt ein Thermometer, in das
eine Skala und ein Stab, der die Quecksilbersäule nachahmen soll, eingelegt ist. Spielzeugdoktorreflexhämmer
bestehen bisher nur aus einem Stück, ohne weitere Funktion. In US-A-2886316 wird eine
Spielzeugspritze beschrieben, bei der ein rotes Element sichtbar wird, das das Blut
in der Spritze nachahmen soll.
[0003] Alles in allem kann man sagen, daß die bisher gebräulichen Spielzeugdoktorgeräte
mehr oder weniger « tote » Teile sind und wenn sie überhaupt über Funktionen verfügen,
es sich um Nachahmungen der den entsprechenden Geräten im Großen zugeschriebenen Funktionen
handelt.
[0004] Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, derartige Spielzeugdoktorgeräte mit
mehr « Leben » zu erfüllen und damit die Spielmöglichkeiten zu erweitern. Dabei soll
auch bewußt in Kauf genommen werden, daß die Spielzeugdoktorgeräte formmäßig etwas
abgewandelt und mit Zusätzen versehen werden, die an den echten, großen Instrumenten
nicht enthalten sind, wenn sie der Aufgabenstellung, nämlich zusätzlich Aufmerksamkeit
zu erwecken und pädagogische Effekte zu erzielen, gerecht werden.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabenstellung durch die Merkmale gemäss Anspruch 1.
[0006] Die einzelnen Spielzeugdoktorgeräte werden formmäßig, so weit möglich, ihren Vorbildern
im Großen übernommen und nur dort, wo aus technischen oder ästhetischen Gründen notwendig,
abgewandelt. Darüberhinaus werden die Geräte an geeigneten Stellen mit zusätzlichen,
nicht-nachahmenden, an den echten Geräten nicht vorhandenen Anzeigen, z. B. in Form
von einem oder mehreren Lämpchen oder in Form von Abbildungen oder in Form von Skalenwerten,
versehen. Zur Wirkung bzw. Funktion werden derartige Anzeigen durch elektrische Schaltung
oder mechanische Bewegung oder durch Luftdruck, der eine mechanische Bewegung ausführt,
gebracht. Besonders der Aufgabenstellung gerecht werden Lösungen, die derart gestaltet
sind, daß bei der üblicherweise dem Gerät zugedachten Benutzung diese optischen Anzeigen
zur Wirkung kommen, z. B. bei einem Stethoskop, wo das Lämpchen beim Andrücken anfängt
zu leuchten oder zu blinken, oder bei einem Thermometer, wo beim Berühren der Thermometerspitze
(Fühler) ein Lämpchen aufleuchtet usw.
[0007] Auf diese Weise können die einzelnen Spielzeugdoktorgeräte mit mehr Leben und mit
neuen Funktionen, die dazu geeignet sind, den Spielwert der Geräte zu erhöhen, teilweise
sogar noch pädagogische Fortschritte erzielen, versehen werden. Nachstehend werden
einige Lösungsbeispiele beschrieben :
[0008] 1. Beim Spielzeugstethoskop bieten sich mehrere Gestaltungsmöglichkeiten an. Eine
Lösung (Abb. 1) wäre die, daß an die Hörmuschel (6) senkrecht oder auch waagrecht
ein Batteriegehäuse angebracht wird. Dieses Batteriegehäuse (5) wird mit einer innen
hohlen Kappe (2), die das Gehäuse (5) umfaßt, abgedeckt. An der Oberseite dieser Kappe
ist ein Lämpchen (3) eingesetzt, das mit einem farbigen oder durchsichtigen Deckel
(7) geschützt ist. Die Kontaktbildung wird über zwei Federn, wovon eine (8) in der
Fassung des Batteriegehäuses, die andere (9) am Lämpchen angebracht ist, ermöglicht.
[0009] Bei Gebrauch des Geräts wird nun die Hörmuschel an Teil (2) ergriffen und auf den
Körper aufgesetzt und angedrückt. Dadurch berühren sich die beiden Federn (8 + 9),
so daß das Lämpchen (3) zum Aufleuchten kommt. Aufgrund der Federung (8) erlischt
das Lämpchen wieder, wenn der Druck ausgesetzt wird.
[0010] In einer anderen Gestaltungsmöglichkeit (Abb. 2) besteht die Hörmuschel aus einem
Kolben (6) und einer den Kolben umfassenden Kappe (2), in deren Wand ein Fenster (7)
eingebrochen ist und die gegenüber dem Kolben durch eine Feder (8) abgestützt ist.
An dem Kolben (6) ist vor dem Fenster (7) ein Stab oder eine Scheibe angebracht, auf
dem übereinander zwei oder mehr Bilder bzw. Skalenwerte (3) angegeben sind. Bei Benutzung
des Geräts wird die Hörmuschel an der Kappe (2) ergriffen und mit dem Kolben (6) auf
den Körper aufgesetzt und angedrückt. Dadurch bewegt sich das Fenster (7) vor den
Bildern (3), so daß unterschiedliche Anzeigen erfolgen. Aufgrund der Feder (8) geht
der Kolben immer wieder in die Ausgangsstellung zurück.
[0011] Eine dritte denkbare Variante geht ebenfalls von einem Kolben (6), der wiederum durch
eine Kappe (2) mit Fenster (7) abgedeckt ist und durch eine Feder (8) gegenüber dem
Kolben (6) abgestützt ist, aus. Innerhalb des Huts (2) ist eine Scheibe angebracht,
auf deren Außenseite bandförmig verschiedene Bilder (3) angebracht sind. Die Scheibe
dreht sich um die Achse (9) und wird jeweils durch den Stift (10) der mit dem Kolben
(6) verbunden ist, beim Aufdrücken auf den Körper bewegt.
[0012] Bei allen Varianten erfolgt die Ausgestaltung der Hörmuschel selbst zur Aufnahme
der Geräusche durch eine halbkugelförmige oder trichterförmige oder kelchförmige oder
zylinderförmige oder ähnliche Öffnung, die event. mit einer Membrane verschlossen
sein kann. Aus dem Gehäuse führt ein Schlauch (oder mehrere) zum Kopfhörer des Stethoskops.
[0013] 2. Bei dem Spielzeugthermometer gibt es ebenfalls mehrere Gestaltungsmöglichkeiten.
Eine denkbare Lösung (Abb. 4) sieht so aus, daß ein Stab (1) von oben in das innen
hohle Gehäuse des Thermometers eingeschoben und mit einem Stift (5) starr mit einem
das Gehäuse umfassenden, verschiebbaren Ring (2) verbunden ist. Auf der Unterseite
des Thermometergehäuses ist längs ein Schlitz angebracht, damit der Ring hin und hergeschoben
werden kann.
[0014] Auf der Oberseite des Rings (2) ist eine Spitze (Zeigerspitze) angebracht, die auf
die darunter liegende Skala (4) zeigt. Wird der Ring mit Zeiger nun auf das untere
Ende der Skala (z. B. 35°) eingestellt, so wird der Stab aufgrund der starren Verbindung
mit dem Ring ganz eingezogen und vom Thermometergehäuse abgedeckt. Verschiebt man
den Ring weiter nach oben (z. B. auf 37°), so wird der Stab nach oben aus dem Gehäuse
herausgehoben und es erscheint das erste auf dem Stab angebrachte Bild (3). Bei weiterer
Verschiebung (z. B. auf 39°) erscheint ein weiteres Bild, bei noch weiterer Verschiebung
nach oben (z. B. auf 41°) erscheint ein drittes Bild. Es liegt nahe, die Bilder derart
zu gestalten, daß sie einen pädagogischen Wert haben, so empfiehlt sich z. B. bei
dem Thermometer folgende Darstellung :

[0015] Eine andere Gestaltungsart (Abb. 5) des Thermometers sieht so aus, daß an der Oberseite
des Thermometergehäuses (2) ein Lämpchen (3) angebracht ist. Das Thermometergehäuse
selbst ist so konstruiert, daß eine Batterie mit direktem Kontakt zum Lämpchen eingelegt
werden kann. Von der Seite des Lämpchens verläuft eine Kontaktfeder (7) bis an die
Unterseite der Batterie. Die Spitze (6) des Thermometers ist gegenüber dem Gehäuse
(2) beweglich gehalten. Wird nun das Thermometer am Gehäuse ergriffen und mit der
Spitze an den Körper angesetzt und dagegengedrückt, so schließt sich der Kontakt und
das Lämpchen kommt zum Aufleuchten.
[0016] Andere Varianten, z. B. in der Art, daß verschiedene Lämpchen in Abhängigkeit von
verschiedenen Zeigerstellungen aufleuchten, sind ebenfalls denkbar.
[0017] 3. Bei dem Spielzeugdoktorreflexhammer gibt es im Rahmen der obigen Lösung mehrere
Ausgestaltungsmöglichkeiten. Eine Möglichkeit (Abb. 6) sieht so aus, daß vorzugsweise
auf der Rückseite des Aufschlagteils (6) des Hammers ein Gehäuse mit optischen Anzeigevorrichtung
(3) angebracht ist, die sowohl einen Zeiger (b) oder eine zeigerähnliche Vorrichtung
als auch eine Skala (a) oder eine Folge von Abbildungen enthält.
[0018] Es können nun entweder der Zeiger oder die Folge der Abbildungen beweglich gehalten
werden, so daß sich je nach Stellung des Zeigers zu den Abbildungen oder den Skalenwerten
eine andere Anzeige oder Aussage ergibt. Die Beweglichkeit des Zeigers oder der Abbildungen
erfolgt vorzugsweise als Kreisbewegung wobei die Drehung durch einen Luftstrom beim
Aufschlagen des Gerätes verursacht wird. Dazu ist das Aufschlagteil des Hammers (6)
so gestaltet, daß es sich beim Aufschlag zusammendrücken kann und danach wieder entformt.
Besonders geeignet für einen derartigen Effekt ist eine zieharmonikaähnliche Gestaltung
des Aufschlagteils des Hammers. Die beim Zusammendrücken entweichende Luft wird durch
einen entsprechenden Luftkanal (d) so gesteuert, daß sie über eine Art « Flügel (e)
den Zeiger, in diesem Fall sind die Abbildungen starr, oder die auf einer Scheibe
(a) angebrachten Abbildungen oder Skalenwerte, in diesem Fall ist der Zeiger starr,
bewegt. Auf diese Weise werden verschiedene Stellungen - Zeiger zu Abbildung oder
Skalenwert - erzeugt, wodurch die in der Aufgabenstellung dargelegten Forderungen
erfüllt werden.
[0019] Eine weitere denkbare Ausgestaltungsmöglichkeit (Abb. 7) des Spielzeugdoktorreflexhammers
mit einer optischen Anzeige wäre, daß beim Gebrauch eines oder mehrere Lämpchen zum
Aufleuchten kommen. Technisch sieht diese Lösung so aus, daß beim Aufschlagen ein
elektrischer Kontakt geschlossen wird, wodurch das Lämpchen (3) zum Aufleuchten kommt.
Dazu muß vorzugsweise im vorderen Stiel des Hammers eine oder mehrere Batterien (g)
untergebracht werden. Während ein Kontakt direkt zum Lämpchen geht wird der andere
vorzugsweise an der Stelle (m) unterbrochen. Innerhalb des zusammendrückbaren Aufschlagteils
des Hammers ist eine Vorrichtung (f) angebracht, die beim Zusammendrücken des Aufschlagteils
die Kontaktfeder (n) mit dem Kontakt (c) schließt. Durch die Rückspannung des Aufschlagteils
wird der Kontakt jeweils wieder geöffnet.
1. Spielzeugdoktorgerätezusammenstellung hauptsächlich aus Kunststoff mit mindestens
einem Gerät, das einem ärztlichen Gerät einschließlich gegebenenfalls vorhandener
Anzeige nachgeahmt ist und mindestens zwei gegeneinander verstellbare (2, 6) Geräteteile
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät eine nicht-nachahmende optische Anzeigevorrichtung
(3) aufweist, die durch Bewegen eines auf ein zu beispielendes Objekt aufsetzbaren
Geräteteils (6) gegenüber einem in der Hand zu haltenden Geräteteil (2) auslösbar
ist.
2. Spielzeugdoktorgerätezusammenstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein darin enthaltenes Stethoskop mit einem auf der Hörmuschel (6) angebrachten
Batteriegehäuse, worauf sich eine Fassung zur Aufnahme eines Lämpchens (3) befindet,
versehen ist, wobei das Batteriegehäuse, in zwei gegeneinander sich beweglich überlappende
Teilgehäuse (6, 2) aufgeteilt ist und daß die beiden Teilgehäuse (6, 2) durch eine
Federung (8, 9), die zugleich Ein- und Ausschalter darstellt, gegeneinander abgestützt
sind (Abb. 1).
3. Spielzeugdoktorgerätezusammenstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hörmuschel eines darin enthaltenen Stethoskops aus einem Kolben (6) und einer
beweglichen, diesen Kolben umfassenden mit einem Fenster versehenen und gegen den
Kolben mit einer Federung abgestützten Kappe (2) besteht und daß auf dem Kolben, von
außen durch das Fenster (7) teilweise sichtbar, Bilder oder Skalenwerte (3) übereinander
angebracht sind (Abb. 2).
4. Spielzeugdoktorgerätezusammenstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hörmuschel eines darin enthaltenen Stethoskops aus einem Kolben (6) und einer
beweglichen, diesen Kolben umfassenden mit einem Fenster versehenen Kappe (2), die
mit einer Federung (8) gegen den Kolben abgestützt ist, besteht, daß sich in der Kappe
drehbar, durch eine Achse befestigt, eine Scheibe mit einem ebenso breiten Rand wie
das Fenster befindet, auf der rundherum Bilder oder Skalenwerte (3) angebracht sind,
die durch das Fenster (7) sichtbar werden, und daß sich an der Seite der Scheibe ein
Zahnrad (9) befindet, in das ein am Kolben befestigter, nach Drehung des Zahnrades
zurückfedernder Stift (10) einrastet (Abb. 3).
5. Spielzeugdoktorgerätezusammenstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem darin enthaltenen Spielzeugthermometer vorzugsweise in, jedoch unter
Umständen auch auf oder unter dem aus Kunststoff bestehenden Gehäuse (6) ein z. B.
als Stab oder Scheibe (1) gestaltetes Teil beweglich angebracht ist, das starr mit
einem entlang der Temperaturskala beweglichen Zeiger (2) verbunden ist und zur Anbringung
von Abbildungen, beispielsweise Zahlen, Bildern (3) vorgesehen ist (Abb. 4).
6. Spielzeugdoktorgerätezusammenstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein darin enthaltenes Spielzeugthermometer mit einer Fassung zur Aufnahme eines
Lämpchens (3) versehen und so gestaltet ist, daß die Thermometerspitze (6) oder die
Thermometerspitze und ein Teil des Gehäuses zum Gehäuse (7) bzw. Rest des Gehäuses
überlappend beweglich durch eine Federung (7), die zugleich Ein- und Ausschalter darstellt,
abgestützt ist (Abb. 5).
7. Spielzeugdoktorgerätezusammenstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein darin enthaltener Doktorreflexhammer am Stiel (2), vorwiegend gegenüber dem
durch eine oder mehrere Falte(n) zusammendrückbar gestalteten, aus Kunststoff oder
Gummi bestehenden Aufschlagteil (6), ein Gehäuse (3) angebracht ist worin eine unter
einem starren Zeiger bewegliche mit Abbildungen versehene Scheibe (a) oder ein über
einer starren bedruckten Scheibe beweglicher Zeiger (b) eingebaut ist. Die Scheibe
bzw. der Zeiger ist mit Flügeln versehen, auf die ein zwischen dem Aufschlagteil und
Gehäuse liegender Luftkanal (d) weist (Abb. 6).
8. Spielzeugdoktorzusammenstellung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Gehäuse eines Doktorreflexhammers eine aus Kunststoff oder Metall bestehende
Fassung zur Aufnahme eines Lämpchens (3) angebracht ist (Abb. 7).
1. Toy-medical kit, mainly in plastic, having at least one instrument which imitates
an actual physician's intrument with, as the case may be, a signal existing already
on the actual one ; it presents at least two parts (2, 6) mutually displaceable and
characterized through the fact that the instrument has a system of signals (3), unrelated
to the function of the imitated actual instrument ; this system is released by moving
one part of the instrument (6) which can be placed on the object with which one plays
against the part of the instrument which one has in one's hand (2).
2. Toy-medical kit, according to claim 1, characterized through the fact that it has
a stethoscope provided with a receptacle for a battery on the ear-piece (6) on which
there is a socket for a little lamp (3) ; the battery-receptacle is composed of two
movable, overlapping parts (6, 2), reciprocally anchored by a contact spring (8,9)
which is at the same time a switch (fig. 1).
3. Toy-medical kit, according to claim 1, characterized through the fact that the
ear-piece of a stethoscope contained in the kit is composed of a cup (6) and of a
movable handgrip (2) surrounding the cup, which is provided with a window and is anchored
to the cup by a contact spring ; a succession of pictures or scale carriers (3) whose
markings are partly visible through the window (7), are placed on the cup (fig. 2).
4. Toy-medical kit, according to claim 1, characterized through the fact that the
ear-piece of the stethoscope contained in the kit is composed of a cup (6) and of
a movable handgrip (2) surrounding the cup and provided with a fenster ; the handgrip
is anchored to the cup by a contact spring (8) ; a disc - with a rim as large a the
window and on which there are pictures or scale-carriers (3) visible through the window
(7) - is rotatably anchored in the handgrip by an axle ; on the side of the disc there
is a ratchet (9) into which a resilient pawl (10) anchored to the cup clicks after
rotation of the ratchet (fig. 3).
5. Toy-medical kit, according to claim 1, characterized through the fact that on the
toy thermometer contained in the kit there is a movable part, for example a bar or
a disc (1) preferably situated in the plastic casing of the thermometer (6), but,
as the case may be, on it or under it ; this part is rigidly connected to a movable
pointer (2) along the temperature-scale and its function is to reveal drawings (fig.
4), for example figures or pictures (3).
6. Toy-medical kit, according to claim 1, characterized through the fact that a toy
thermometer contained in the kit is provided with a socket for a little lamp (3) and
is constructed in a way that the stem alone of the thermometer (6) or the stem of
the thermometer with a part of its casing is anchored (fig. 5) - overlapping and movable
-to the casing (7) or to the rest of the casing by a contact spring (7), being at
the same time used as a switch.
7. Toy-medical kit, according to claim 1, characterized through the fact that on the
handle of a toy reflex hammer contained in the kit there is a receptacle (3) preferably
situated against the plastic or rubber hammerhead, compressible through one or two
bellows ; in the receptacle there is a movable dial-carrying disc (a) under a stationery
pointer, or a movable pointer (b) on a stationery dial-carrying disc. The disc or
the pointer are provided with blades on which an air channel (d) - situated between
the hammerhead and the receptacle (fig. 6) - opens.
8. Toy-medical kit, according claims 1 and 7, characterized through the fact that
a plastic or metal socket for a little lamp (3) is anchored to the receptacle of the
reflex hammer (fig. 7).
1. Equipement-jouet d'instruments médicaux, essentiellement de plastique, ayant au
moins un instrument imitant un véritable instrument médical avec le cas échéant un
signal y existant déjà ; il présente au moins deux parties réglables l'une par rapport
à l'autre (2, 6) se distinguant par le fait que l'instrument possède un système de
signaux (3) sans fonction imitatrice ; ce système peut être déclenché par la mise
en mouvement d'une partie de l'instrument (6) que l'on peut placer sur l'objet avec
lequel on joue, contre une partie de l'instrument que l'on tient dans la main (2).
2. Equipement-jouet d'instruments médicaux, selon revendication 1, caractérisé par
le fait qu'il contient un stéthoscope pourvu d'un boitier pour piles sur l'écouteur
(6) où se trouve une douille pour une petite lampe (3) ; le boîtier pour piles se
compose de deux parties mobiles (6 et 2) se chevauchant et se servant de support mutuel
(schéma 1) au moyen d'une languette de contact (8, 9) qui sert simultanément d'interrupteur.
3. Equipement-jouet d'instruments médicaux, selon revendication 1, caractérisé par
le fait que l'écouteur d'un stéthoscope contenu dans cet équipement est composé d'un
piston (6) et d'un capuchon (2) mobile qui entoure ce piston, est pourvu d'une fenêtre
et est maintenu contre le piston par une languette ; une série d'images ou des graduations
d'échelle (3) se trouvent sur le piston et sont en partie visibles (schéma 2) à travers
la fenêtre (7).
4. Equipement-jouet d'instruments médicaux, selon revendication 1, caractérisé par
le fait que l'écouteur d'un stéthoscope contenu dans cet équipement se compose d'un
piston (6) et d'un capuchon (2) mobile entourant le piston pourvu d'une fenêtre et
maintenu contre le piston par une languette (8) ; cet équipement se distingue aussi
par le fait que dans le capuchon se trouve un disque rotatif fixé par un axe, au bord
aussi large que la fenêtre, sur lequel se trouvent des images ou des graduations d'échelle
(3) visibles par la fenêtre (7) ; sur le côté du disque se trouve une roue d'engrenage
(9) sur laquelle s'encliquette (schéma 3) une tige (10) souple fixée au piston lorsque
la roue est mise en mouvement.
5. Equipement-jouet d'instruments médicaux, selon revendication 1, caractérisé par
le fait que sur un thermomètre-jouet contenu dans cet équipement se trouve une partie
mobile, par exemple en forme de tige ou de disque (1) située de préférence dans le
corps en plastique du thermomètre (6), le cas échéant cependant située dessus ou dessous
; cette partie est rigidement reliée à une pointe mobile (2) le long de l'échelle
de température et est prévue (schéma 4) pour y reproduire des dessins, par exemple
chiffres, images (3).
6. Equipement-jouet d'instruments médicaux, selon revendication 1, caractérisé par
le fait qu'un thermomètre-jouet contenu dans cet équipement est muni d'une douille
pour une petite lampe (3) et est conçu de façon à ce que la pointe du thermomètre
seule (6) ou bien la pointe du thermomètre et une partie du corps du thermomètre soit
maintenue (schéma 5), en se chevauchant de façon mobile, au corps (7), ou bien à la
partie restante du corps - par une languette (7), servant simultanément d'interrupteur.
7. Equipement-jouet d'instruments médicaux, selon revendication 1, caractérisé par
le fait que sur le manche (2) du marteau à réflexes contenu dans cet équipement se
trouve un boîtier (3) situé plutôt en face de la tête en plastique ou en caoutchouc
du marteau, compressible grâce à un ou deux soufflets ; à l'intérieur du boîtier se
trouve un disque (a) mobile pourvu de dessins sous une flèche fixe, ou bien une flèche
(b) mobile sur un disque imprimé fixe. Le disque ou la flèche sont munis d'ailettes
sur lesquelles débouche un canal à air (d) situé entre la tête et le boîtier (schéma
6).
8. Equipement-jouet d'instruments médicaux, selon revendications 1 et 7, caractérisé
par le fait qu'une douille en plastique ou en métal prévue pour une petite lampe (3)
est fixée au boîtier du marteau à réflexes (schéma 7).