(19)
(11) EP 0 056 630 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.10.1984  Patentblatt  1984/42

(21) Anmeldenummer: 82100259.9

(22) Anmeldetag:  15.01.1982
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3B41F 15/40

(54)

Rotationssiebdruckvorrichtung

Rotary screen printing machine

Machine rotative de sérigraphie


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT FR IT NL

(30) Priorität: 21.01.1981 DE 3101766

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.07.1982  Patentblatt  1982/30

(71) Anmelder: Kleinewefers, Jaeggli AG
CH-8352 Rümikon/Elsau (CH)

(72) Erfinder:
  • Van Ouwerkerk, Wouter C.
    Hengelo (NL)

(74) Vertreter: Wangemann, Horst, Dipl.-Ing. 
Sonsbecker Strasse 5
D-4000 Düsseldorf 11
D-4000 Düsseldorf 11 (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf Rotationssiebdruckvorrichtungen der im Gattungsbegriff des Hauptanspruches 1 und des Nebenanspruches 2 genannten Art.

    [0002] Durch die DE-A-2 638 344, die den Gattungsbegriff der unabhängigen Ansprüche 1 und 2 bestimmt, ist eine vertikale Rotationssiebdruckmaschine bekannt, die die Merkmale des Gattungsbegriffs des Hauptanspruches aufweist. Hierbei ist das Farbzuführungs- und Absaugrohr in Nähe der Rakel in der Horizontalebene der Rundschablone und im Abstand davon derart angeordnet, daß die Farbe zunächst zu einem Überlauf gelangt, in dem die über Zumeßkanäle aus dem Rohr zufließende Farbe unter Bildung eines Farbpolsters gesammelt und dann über die Länge der Schablone verteilt an diese abgegeben wird. Beim Stillstand der Maschine fließt daher selbst beim Erzeugen eines Saugzuges in dem Rohr eine nicht unerhebliche Menge Farbe aus dem Überlauf an der Schabloneninnenseite dem tiefsten Punkt der Schabloneninnenseite zu, was die Gefahr in sich birgt, daß die Farbe dort durch die Schablone austritt und ferner das Reinigen der Schablone erschwert wird bzw. überschüssige Farbe verloren geht.

    [0003] Die Rotationssiebdruckmaschine nach der US-A-3 398 680 sieht eine senkrechte Führung der Warenbahn zwischen zwei auf gleicher Höhe gelegenen Rundsieben vor, wobei sich die Farbe in einem Sumpf in jedem Rundsieb ansammelt. Überschüssige Farbe des Sumpfes kann durch ein Saugrohr aus dem Sumpf abgesogen werden. - Je eine Rakel in Innern jeder Rundschablone ist in deren horizontaler Mittelebene vorgesehen. - Die DE-C-579480 betrifft eine Maschine zum Bedrucken laufender Stoffbahnen mit Bahnführung über eine Schablonentrommel und Spritzdüsen im Trommelinneren, wobei der horizontal gerichteten Sprüheinrichtung zum Aufbringen der Farbe auf die auf die Trommel aufgewickelte Papierschablone ein Saugkasten gegenüberliegt, um die Farbe durch die Schablone auf das Textilgut zu saugen. Unterhalb des Abschnitts der Schabloneninnenseite, auf die der Farbsprühstrahl auftrifft, ist eine Absaugvorrichtung vorgesehen. Gewaschen wird die Schablone bzw. die Trommel von der Trommelaußenseite her durch Bespritzen mit Waschwasser.

    [0004] Durch die DE-A-17 85 299 ist ferner eine Rotationssiebdruckmaschine bekannt, bei welcher die Rakel derart schwenkbar gelagert sind, daß das Rakelmesser außer in die bekannte senkrecht nach unten gerichtete Stellung in jede andere beliebige Winkellage am Innenumfang der Siebschablone gebracht werden kann. Diese Verstellbarkeit des Rakelmessers ist vorgesehen, um beim Beenden des Druckvorganges ein Durchlaufen der Farbe vor der Rakel durch die Perforation nen der Rundschablone und damit ein Beschmutzen der Warenbahn oder zumindestens der Druckdecke oder des Presseurs zu vermeiden.

    [0005] Diesen bekannten Rotationssiebdruckvorrichtungen gegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, Farbflüssigkeitsverluste beim Farbwechsel zu vermindern, d. h. die Menge an von der Schablone zu entfernender Farbflüssigkeit herabzusetzen und zurückzugewinnen. Darüberhinaus soll bei Stillstand der Rundschablone ein unerwünschtes Durchlaufen der Farbflüssigkeit durch die Schablone vermieden werden. Bei einer Ausgestaltung der Erfindung soll unter Verwendung von Reinigungsflüssigkeit der Farbwechsel ohne Ausbau der Rundschablone und ohne Farbverlust vorgenommen werden können, wodurch die hierbei auftretenden Beschädigungen der empfindlichen Rundschablone vermieden werden. Dieser Farbwechsel soll in kürzerer Zeit und ohne großen Arbeitsaufwand erfolgen können, was insbesondere bei kleinen Metragen bedeutsam ist.

    [0006] Zur Lösung der erstgenannten Aufgabe sind die im kennzeichnenden Teil der unabhängigen Ansprüche genannten Merkmale vorgesehen. Die Merkmale der Unteransprüche dienen der Verbesserung und Weiterentwicklung der Merkmale des Hauptanspruches und des Nebenanspruches.

    [0007] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt darin, daß die Innenseite der empfindlichen Rundschablone, ohne daß ein nennenswerter Rest an Farbe in der Schablone verbleibt, von Farbe befreit und diese weitgehend vollständig unverdünnt zurückgewonnen wird. Der noch verbleibende Rest kann bei Anwendung von Reinigungsflüssigkeit schnell und problemlos entfernt werden. Bei Stillstand der Schablone wird durch das fast vollständige Absaugen der Farbe ein unbeabsichtigtes Durchlaufen von Farbe durch die Schablone vermieden. - Mit besonderem Vorteil läßt sich die Vorrichtung beim Bordürendruck anwenden. Die Rakel sorgt hierbei für das Abstreifen der Farbe an der Schabloneninnenseite zwischen den für die Bordüre vorgesehenen Lochreihen. Dieser Farbüberschuß wird entweder von dem Absaugrohr in der Mittelebene der Schablone bei weiterer Zuführung von Farbe für die Bordüren durch das in der Vertikalebene der Schablone angeordnete Absaugrohr abgesaugt, oder aber die überschüssige Farbe zwischen den Bordürenlöchern der Schablone läuft bis in das Schablonentiefste und verteilt sich dort unter Mithilfe zufließender Farbe aus dem Zuführungsrohr in der Vertikalebene über die Länge der Schablone. Hat sich hier ein Farbüberschuß angesammelt, wird dieser durch Umschalten der Förderpumpe auf Saugzug des Förder- und Absaugrohres entfernt.

    [0008] Durch das Drehen des Absaugrohres bzw. des Zuführungs- und Absaugrohres um seine Längsachse, können die Absaugöffnungen der Trommelinnenseite mehr oder weniger stark genähert werden und hierdurch der Absaugeffekt sehr genau beliebig verändert werden.

    [0009] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt und zwar zeigt

    Figur 1 schematisch eine senkrechte Warenbahnführung mit mehreren in Warenbahnlaufrichtung übereinander gelegenen Druckschablonen und den dazugehörigen Presseuren,

    Figur 2 einen Vertikalschnitt durch eine Rundschablone mit Lagerung,

    Figur 3 im Querschnitt im vergrößerten Maßstab eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung,

    Figur 4 ein Zuführungsrohr der Vorrichtung und

    Figur 5 eine weitere Ausführungsform.



    [0010] Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach Figur 1 sind vier gleichartige Rundschablonen 1 im Abstand senkrecht übereinander angeordnet, denen auf gleicher Höhe gelegene Presseure 2 zugeordnet sind, zwischen denen und den Rundschablonen die Warenbahn 3 senkrecht von unten nach oben hindurchgeführt wird. Beim Druckvorgang liegt die Warenbahn 3 in Richtung einer senkrechten Tangente an den Rundschablonen an.

    [0011] Jede der Rundschablonen 1 liegt, wie Figur 2 erkennen läßt, mit ihren Rändern 4, 5 auf entsprechenden Abschnitten 6, 7 von Seitenteilen 8, 9 auf und wird dort durch Klebeverbindung gehalten. Beide Seitenteile 8, weisen eine Öffnung 10, 11 auf, durch die der Rakelbalken 12 einer unten noch näher beschriebenen Rakel und der Abschnitt 13, 14 eines Farbführungsrohres 15 ragen. Der mittlere Abschnitt 16 dieses Führungsrohres liegt an der jeweils tiefsten Stelle der Rundschablone 1, vorzugsweise unmittelbar an der Innenseite der Rundschablone, an. Das Rohr 15 ist mit seinem Abschnitt 16 in Richtung des Doppelpfeiles 17 radial in der Rundschablone 1 verstellbar, so daß eine Anpassung der Lage des Abschnitts 16 das Führungsrohr 15 an die Rundschablone erfolgen kann. In den Innenraum 21 der Rundschablone 1 ragt eine Rakel 18 mit dem Rakelbalken 12 und einem Rakelmesser 19, wobei die Rakel bzw. das Rakelmesser in der horizontalen Mittelebene, und damit um ca. 90° versetzt zu dem Abschnitt 16 des Farbführungsrohres 15 gelegen ist. Die Rakel kann in Richtung des Doppelpfeiles 20 horizontal verstellt werden. - Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist das Rakelmesser 22 verstellbar an einem Balken 23 angeordnet.

    [0012] Der Abschnitt 16 des Farbführungsrohres 15 weist in seinem unteren Abschnitt über die Länge des Rohres verteilte Löcher 24 auf, die in Drehrichtung - Pfeil K in Fig. 4 - der Rundschablone 1 gerichtet sind (vgl. Bohrungsmittellinie 25) und die in Drehrichtung der Schablone hinter der senkrechten Mittellinie M des Rohrabschnitts 16 gelegen sind. Um die Lage der Löcher 24 zu der Schablone 1 zu verändern, kann das Rohr 15 um seine Achse A gedreht werden.

    [0013] Das Führungsrohr 15 ist sowohl an eine Farbzuführungspumpe wie auch an eine Saugpumpe oder an ein kombiniertes Aggregat angeschlossen, so daß dem Rohr 15 wahlweise Farbe in bekannter Weise zugeführt werden kann, jedoch auch überschüssige Farbe durch die Bohrungen 24 abgesaugt werden kann. Bei Stillstand der Druckschablone 1 läuft daher die von dem Rakelmesser 19 bzw. 22 zunächst zurückgehaltene Farbe an dem Schablonenabschnitt 1a herab und sammelt sich in Drehrichtung vor dem Rohrabschnitt 16 des Rohres 15 mit seinen Bohrungen 24 an. Der einsetzende Saugzug sorgt dafür, daß die den Löchern 24 zufließende Farbe abgesaugt wird, so daß hierdurch einerseits eine Rückgewinnung der Farbe zu dem Zuführungsrohr 15 erfolgt, andererseits insbesondere der Abschnitt 1a der Rundschablone weitgehend von Farbe befreit und ein Durchdringen der Farbe bis an die Warenbahn ausgeschlossen ist.

    [0014] Der Begriff « unmittelbar über der Schablonenseite als Kennzeichnung der Lage des Abschnitts 16 des Rohres 15 ist dahingehend zu verstehen, daß dieser Abschnitt eine Stellung besitzt, in der er in der Lage ist, die überschüssige Farbe bei Einsetzen des Saugzuges kontinuierlich abzusaugen, d. h. die überschüssige Farbe stetig abzuziehen, ohne daß dieses Farbabsaugen durch das Absaugen von Luft unterbrochen oder beendet wird.

    [0015] Das Farbzuführungs- und Absaugrohr 15 ist mit seinem Abschnitt 16 um die Längsmittelachse L (Fig. 1) der Rundschablone schwenkbar.

    [0016] Unterhalb der Rundschablone 1 ist eine Auffangwanne 27 angeordnet, in die Waschflüssigkeit, die über die Leitung 16 in das Innere der Schablone eingebracht wird, mit einem Rest an Farbe der nicht durch das Rohr 15 abgesaugt wurde, gelangt und über einen Stutzen 28 mit Schlauch 29 abgezogen werden kann. Die Wanne 27, in die auch während des Druckvorganges überschüssige Farbe abtropfen kann, ist in Richtung der Pfeile 30 höhenverstellbar und trägt an ihrem Rand gegen die Schablone anliegende Dichtungen 31. Ohne hierbei die Schablone 1 zu verformen, kann in der Wanne 27 ein geringer Unterdruck erzeugt werden, um Waschflüssigkeit aus dem Schabloneninneren abzuziehen.

    [0017] In anderer Ausgestaltung der Vorrichtung ist das Farbzuführungs- und Absaugrohr in ein Zuführungsrohr und ein hiervon getrenntes Absaugrohr unterteilt. Während das erstgenannte im Abstand von der Schabloneninnenwand z. B. im 11. Kreisquadranten (Fig. 4) angeordnet sein kann, ist das Absaugrohr wie das Rohr 15 mit dem Abschnitt 16 ausgebildet und angeordnet. Es ist dreh- und um die Längsachse der Schablone schwenkbar wie dieses. Die Waschflüssigkeit kann hierbei über eins der beiden Rohre in das Innere der Schablone gebracht werden.

    [0018] Das Rakelmesser 22 hat einen Anstellwinkel a gegenüber der Vertikalen von weniger als 45°, vorzugsweise von 10-30°. Ferner ist das Rakelmesser in bekannter Weise als Federelement ausgebildet und liegt mit mehr oder minder großer Vorspannung an der Innenseite der Schablone 1 an. Durch diesen kleinen Anstellwinkel des Rakelmessers wird die Farbe in den Zwickel zwischen Rakelmesser 22 und Schablone 1 geführt und infolge der spitzwinkligen Keilfläche des Rakelmessers durch die Schablone gedrückt, ohne daß es der Gravitation bedarf.

    [0019] Die senkrechte Anordnung der Schablonen 1 und der Presseure 2 erlaubt es, beim Farbwechsel und Waschvorgang der Schablonen 1 eine Schürze oder Vorhang 42 zwischen Presseure 2 bzw. zwischen Warenbahn 3 und die Schablonen 1 zu bringen, die bzw. der heb- und senkbar ist.

    [0020] Da das Farbzuführungs- und Absaugrohr 15 dieses Rohr und bei getrennter Ausführung des Zuführungsrohres und des Absaugrohres eines dieser beiden Rohre mit einer Waschflüssigkeitszuleitung verbindbar ist, ergibt sich außer dem Vorteil der Rückgewinnung überschüssiger Farbe der große Vorteil die Schablone in eingebautem Zustand waschen zu können. Bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 4 übernimmt das Rohr 15 die Funktion der Farbzuführung, der Absaugung überschüssiger Farbe und der Zufuhr von Spül- und Waschwasser. Entsprechendes gilt bei Anwendung eines getrennten Farbzuführungs-und eines Farbabsaugrohres.

    [0021] Die Waschflüssigkeit kann auch durch ein separates Rohr in den Innenraum geleitet werden, das vorzugsweise auf die Schablone gerichtete Spritzdüsen aufweist. Auch kann der Rakelbalken als Waschflüssigkeit zuführendes Rohr ausgebildet sein oder ein solches tragen.

    [0022] Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist wiederum ein Rakelbalken 23 mit einem ungefähr in der Horizontalen gelegenen Rakelmesser 22 vorgesehen, dessen Anstellwinkel gegen die Innenwand der sich in Pfeilrichtung I drehenden Schablone kleiner als 45° ist. In Drehrichtung der Schablone 1 kurz vor dem Rakelmesser 22 ist ein Absaugrohr 31 angeordnet, das einen kleinen Zwischenraum 32 zwischen sich und der Innenwand der Schablone beläßt. Das Rohr 31 hat eine dem Winkel a zwischen dem Rakelmesser 22 und der Schablone gegenüberliegende Eindellung 33, in deren Mitte ein Längsschlitz oder eine Lochreihe 34 vorgesehen ist. - Etwa in der vertikalen Mittelebene der Schablone 1 ist das Farbzuführungsrohr 15a angeordnet, dessen Ausstrittsschlitz oder Lochreihe 35 in einer Eindellung 36 des Rohres angeordnet ist. Unterhalb der Schablone 1 kann ebenfalls eine der Wanne 27 der Fig. 3 entsprechende Wanne vorgesehen werden. Die Ausbildung der Vorrichtung nach Fig. 5 bietet die Möglichkeit, die Waschflüssigkeit nach dem Absaugen der vor dem Rakelmesser sich anstauenden Farbe 37 durch das Absaugrohr 31 durch dieses zuzuführen, wozu dieses Rohr mit einem Farbsaugaggregat und mit einer Waschflüssigkeit zuführenden Leitung verbindbar ist. Entweder kann die Waschflüssigkeit hierbei durch die Schablone 1 auf Höhe der Wanne abgesaugt werden oder aber das Rohr 15a dient als Absaugelement für die Waschflüssigkeit.


    Ansprüche

    1. Rotationssiebdruckvorrichtung mit mindestens einer Rundschablone (1), einer Rakel (22) und einem die Farbe dem jeweils unteren Abschnitt der Innenseite der Schablone (1) über deren Breite ab- bzw. zuführenden Rohr (15), bei der die Warenbahn (3) geneigt oder senkrecht geführt ist und die Rakel (22) in der horizontalen Mittelebene der Schablone (1) in deren Drehrichtung (K) hinter dem Führungsrohr (15) für die Farbe angeordnet ist, das mit einer Farbförder-oder -saugpumpe verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbführungsrohr (15) gegen die Drehrichtung (K) um ca. 90° versetzt zu der Rakel (22) und mit seinen über die Länge des Rohres verteilten Austrittsöffnungen (24) unmittelbar über der Schabloneninnenseite angeordnet ist.
     
    2. Rotationssiebdruckvorrichtung mit mindestens einer Rundschablone (1), einer Rakel (22) und einem die Farbe dem jeweils unteren Abschnitt der Innenseite der Schablone (1) über deren Breite zuführenden Rohr (15a), bei der die Warenbahn (3) geneigt oder senkrecht geführt ist und die Rakel (22) in der horizontalen Mittelebene der Schablone (1) in deren Drehrichtung (F) hinter dem Zuführungsrohr (15a) für die Farbe angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbzuführungsrohr (15a) etwa in der vertikalen Mittelebene der Schablone (1) angeordnet und ein Absaugrohr (31) kurz vor der Rakel (22) in geringem Abstand von der Schabloneninnenseite gelegen ist.
     
    3. Rotationssiebdruckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführungs- und Absaugrohr (15) bzw. das Zuführungsrohr (15a) und das Absaugrohr (31) in Drehrichtung der Rundschablone gegenüber der Vertikalen geneigte Austritts-(24, 35) und Ansaugbohrung (24, 34) aufweist, die in Drehrichtung (K) der Schablone (1) hinter der Rohrmittelebene (M) gelegen sind.
     
    4. Rotationssiebdruckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbzuführungs- und -absaugrohr (15) bzw. das Zuführungsrohr (15a) und das Absaugrohr (31) um ihre Längsachse drehbar sind.
     
    5. Rotationssiebdruckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbzuführungs und -absaugrohr (15) bzw. das Zuführungsrohr (15a) und das Absaugrohr (31) um die Längsachse (L) der Rundschablone (1) schwenkbar sind.
     
    6. Rotationssiebdruckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einer Förder- und Saugpumpe verbindbare Zuführungs- und Absaugrohr (15) bzw. das Zuführungsrohr (15a) oder das Absaugrohr (31) mit einer Spülwasserzufuhrleitung verbindbar ist.
     
    7. Rotationssiebdruckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein in das Innere der Schablone Waschflüssigkeit führendes, separates Rohr.
     
    8. Rotationssiebdruckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Waschflüssigkeit zuführende Rohr an dem Rakelbalken (12) angeordnet ist.
     
    9. Rotationssiebdruckvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Druckschablone (1) und dem auf gleicher Höhe gelegenen Presseur (2) bzw. der daran anliegenden Textilgutbahn (3) eine entfernbare Schürze, Schutzvorhang (32) od. dgl. absenk-und anhebbar ist.
     
    10. Rotationssiebdruckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbzuführungsrohr (15a) mit einer Waschflüssigkeit abführenden Rohr verbindbar ist (Fig. 5).
     
    11. Rotationssiebdruckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in Drehrichtung (F) der Schablone (1) kurz vor dem Rakelmesser (22) angeordnete Farbabsaugrohr (31) mit einer Waschflüssigkeit zuführenden Leitung verbindbar ist.
     


    Claims

    1. A rotary screen printing press comprising at least one round screen (1), a squeegee (22) and a pipe (15) for the inlet and outlet of ink to and from whichever part of the inner side of the screen (1) is lowermost over the full breadth thereof, in the case of which the web (3) to be printed is at a slope or is upright and the squeegee (22) is placed in the middle level plane of the screen (1) after the pipe (15) forthe ink in the direction (K) of turning, said pipe being able to be joined up with an ink supply and aspiration pump, characterized in that the ink pipe (15) is out of line with the squeegee (22) by an angle of about 90° in a direction opposite to the direction (K) of turning and has its outlet openings (24), spaced out along the length of the pipe, placed right over the inner side of the screen.
     
    2. A rotary screen printing press comprising at least onf_ round screen (1), a squeegee (22) and an inlet pipe (15a) for the inlet of ink to whichever part of the inner side of the screen (1) is lowermost over the full breadth thereof, in the case of which the web (3) to be printed is at a slope or is upright and the squeegee (22) is placed in the middle level plane of the screen (1) after the inlet pipe (15a) for the ink in the direction (F) of turning, characterized in that the said ink inlet pipe (15a) is placed generally in the upright middle plane of the screen (1) and an aspiration pipe (31) is placed a small distance short of the squeegee (22) with a small spacing between it and the inner side of the screen.
     
    3. The rotary screen printing press as claimed in claim 1 or claim 2 characterized in that the inlet and aspiration pipe (15) or the inlet pipe (15a) and the aspiration pipe (31) have outlet holes (24 and 35) and aspiration holes (24 and 34) sloping, as thought of in the direction of turning, in relation to the upright direction, said holes being placed behind the pipe'S middle plane (M) as seen in the direction (K) of turning of the screen (1).
     
    4. The rotary screen printing press as claimed in claim 1 or claim 2 characterized in that the ink supply and aspiration pipe (15) or the inlet pipe (15a) and the aspiration pipe (31) may be turned about their lengthways axis.
     
    5. The rotary screen printing press as claimed in claim 1 or claim 2 characterized in that the ink supply and aspiration pipe (15) or the supply pipe (15a) and the aspiration pipe (31) may be rocked about the lengthways axis (L) of the round screen (1).
     
    6. The rotary screen printing press as claimed in claim 1 or claim 2 characterized in that the inlet and aspiration pipe (15) able to be joined with a supply and aspiration pump, or the supply pipe (15a) or the aspiration pipe (31) as the case may be, are able to be joined with a rinse water supply pipe.
     
    7. The rotary screen printing press as claimed in claim 1 or claim 2 characterized by a separate pipe for supplying washing liquid into the space inside the screen.
     
    8. The rotary screen printing press as claimed in claim 1 or claim 2 characterized in that the pipe for supplying the washing liquid is placed on the squeegee beam (12).
     
    9. The rotary screen printing press as claimed in claim 6 characterized by an apron or guard curtain (32) or the like able to be moved upwards and downwards between the printing screen (1) and the impression roll (2) placed at the same level or the web of textile material (3) resting thereon, said apron or the like being able to be removed.
     
    10. The rotary screen printing press as claimed in claim 1 or in claim 2 and 8 characterized in that the ink supply pipe (15a) may be joined up with a pipe for the outlet of washing liquid (Figure 5).
     
    11. The rotary screen printing press as claimed in claim 1 characterized in that the ink aspiration pipe (31), that is placed short of the squeegee (22) in the direction (F) of turning of the screen (1), may be joined up with a pipe for the supply of washing liquid.
     


    Revendications

    1. Machine rotative de sérigraphie comportant au moins un pochoir cylindrique (1), une raclette (22) et un conduit (15) amenant ou évacuant l'encre à la partie inférieure du côté intérieur du pochoir (1) sur toute sa largeur, machine dont la bande de tissu (3), est guidée de façon inclinée ou verticale et dont la raclette (22) est placée dans le plan médian horizontal du pochoir (1) derrière la conduite (15) de l'encre dans le sens de rotation (K) qui peut être reliée à une pompe d'alimentation ou d'aspiration d'encre, caractérisée en ce que la conduite d'encre (15) est décalée d'environ 90° par rapport à la raclette (22) dans le sens contraire de la rotation (K) et placée directement au-dessus du côté intérieur du pochoir avec ses ouvertures de sortie (24) réparties sur la longueur de la conduite.
     
    2. Machine rotative de sérigraphie comportant au moins un pochoir cylindrique (1), une raclette (22) et un conduit (15) amenant ou évacuant l'encre à la partie inférieure du côté intérieur du pochoir (1) sur toute sa largeur, machine dont la bande de tissu (3) est guidée de façon inclinée ou verticale et dont la raclette (22) est placée dans le plan médian horizontal du pochoir (1) derrière la conduite (15) de l'encre dans le sens de rotation (F), caractérisée en ce que la conduite d'amenée d'encre (15a) est placée approximativement dans le plan médian vertical du pochoir (1) et une conduite d'aspiration (39) se trouvant juste devant la raclette (22) à une petite distance du côté intérieur du pochoir.
     
    3. Machine rotative de sérigraphie selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la conduite d'amenée et d'aspiration (15), ou la conduite d'amenée (15a) et la conduite d'aspiration (39), présente, dans le sens de rotation du pochoir cylindrique, un alésage d'aspiration (24, 34) et de sortie (24, 35) incliné par rapport à la verticale, alésage qui est situé derrière le plan médian (M) de la conduite dans le sens de rotation (K) du pochoir (1).
     
    4. Machine rotative de sérigraphie selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la conduite d'amenée et d'aspiration d'encre (15) ou la conduite d'amenée (15a) et la conduite d'aspiration (39) peuvent être tournées autour de leur axe longitudinal.
     
    5. Machine rotative de sérigraphie selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la conduite d'amenée et d'aspiration d'encre (15) ou la conduite d'amenée (15a) et la conduite d'aspiration (39) peuvent être pivotées autour de l'axe longitudinal (L) du pochoir cylindrique (1).
     
    6. Machine rotative de sérigraphie selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la conduite d'amenée et d'aspiration (15) ou la conduite d'amenée (15a) ou la conduite d'aspiration (39) pouvant être reliées à une pompe d'alimentation et d'aspiration sont reliées à une conduite d'amenée d'eau de rinçage.
     
    7. Machine rotative de sérigraphie selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par une conduite séparée amenant du liquide de lavage à l'intérieur du pochoir.
     
    8. Machine rotative de sérigraphie selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la conduite amenant le liquide de lavage est placée sur la barre racleuse (12).
     
    9. Machine rotative de sérigraphie selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'un tablier ou rideau de protection amovible (42) ou analogue peut être levé et abaissé entre le pochoir (1) et le presseur (2) situé à la même hauteur ou le pochoir et la bande en matière textile appliquée au presseur.
     
    10. Machine rotative de sérigraphie selon les revendications 1 ou 2 et 8, caractérisée en ce que la conduite d'amenée d'encre (15a) peut être reliée à une conduite évacuant un liquide de lavage (fig. 5).
     
    11. Machine rotative de sérigraphie selon la revendication 2, caractérisée en ce que la conduite d'aspiration d'encre 39, placée juste avant le couteau racleur (22) dans le sens de rotation (F) du pochoir (1), peut être reliée à une conduite amenant un liquide de lavage.
     




    Zeichnung