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EP 0 121 591 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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17.10.1984 Patentblatt 1984/42 |
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Anmeldetag: 22.09.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: F25D 23/06 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR IT NL |
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Priorität: |
08.03.1983 DE 3308096
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Anmelder: Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH |
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D-60596 Frankfurt (DE) |
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Erfinder: |
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- Kerpers, Werner
D-6530 Bingen (DE)
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Vertreter: Vogl, Leo, Dipl.-Ing. |
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AEG Aktiengesellschaft D-60591 Frankfurt D-60591 Frankfurt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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Kühl- oder Gefriergerät |
(57) Ein Kühl- oder Gefriergerät ist rückwärtig mit einem Verflüssiger 2, 4 versehen.
Um dabei einen vereinfachten, raumsparenden Aufbau zu erreichen, ist die Rückwand
des Gehäuses aus Aluminumblech 2 gebildet, auf die wärmeleitend ein Kältemittel führendes
Aluminiumrohr 4 aufgesetzt ist. Die Rückwand bildet dadurch zugleich den Verflüssiger
für den Kältemittelkreislauf.
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Kühl- oder Gefriergerät gemäß dem Oberbegriff des ersten
Anspruchs.
[0002] Es ist bei Kühl- oder Gefriergeräten ganz allgemein bekannt, die Gehäuseseitenwände
neben der Tür aus Stahlblech zu fertigen, wobei diese Seitenwände an ihren rückwärtigen
Kanten um 90° nach innen umgebogen sind. Die Rückwand des Gehäuses besteht aus einer
im allgemeinen mit einer Aluminiumfolie kaschierten Pappwand, die mit ihrem Außenrand
durch die umgebogenen Seitenkanten der Seitenwände abgestützt ist..Der Hohlraum zwischen
dem Gehäuse mit der Rückwand und dem in das Gehäuse eingesetzten Innenbehälter des
Gerätes ist mit Isolierschaum ausgeschäumt. Mit Abstand parallel zur Rückwand des
Gehäuses ist ein Verflüssiger angeordnet, der aus einer Wärmeaustauschfläche mit einem
daran befestigten mehrfach gekrümmten Rohr besteht. Bei einer Anordnung dieser Art
ist für die Unterbringung des Verflüssigers ein-erheblicher Raum erforderlich, um
den bei einer fest vorgegebenen Einbautiefe und Wärmeisolationsstärke der Innenbehälter
kürzer ausgebildet werden muß. Zudem müssen Halterungen für den Verflüssiger und als
rückwärtiger Abschluß des Gehäuses die Pappwand bereitgestellt werden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kühl-oder Gefriergerät gemäß
dem Oberbegriff des ersten Anspruchs Maßnahmen zu treffen, durch die ein vereinfachter,
raumsparender Aufbau erreicht wird.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale
des ersten Anspruchs.
[0005] Bei einem Aufbau eines Kühl- oder Gefriergerätes gemäß der Erfindung bildet der für
sich herstellbare Verflüssiger zugleich die Rückwand des Gehäuses, so daß ein gesonderter
Abschluß entfällt. Dabei wird durch die Anwendung eines Aluminiumbleches die Wärmeabfuhr
von den das erhitzte Kältemittel führenden Rohren groß gehalten und gleichzeitig eine
Verteilung über die gesamte Fläche des Aluminiumbleches erreicht, so daß eine sehr
große Wärmeabgabefläche zur Verfügung steht. Das Aluminiumblech stellt dabei auch
bei fester Verbindung mit den angrenzenden Gehäuseseitenwänden eine Versteifung des
gesamten Gehäuses dar. Vorzugsweise ist das Aluminiumblech wärmeleitend mit diesen
angrenzenden Gehäusewänden verbunden, so daß auch über diese Flächen eine zusätzliche
Wärmeabfuhr ermöglicht wird. Zwischen der als Verflüssiger ausgebildeten Rückwand
des Kühl- oder Gefriergerätes und einer dahinter liegenden Wand braucht somit nur
Raum für einen Konvektionsluftkanal freigehalten zu werden, so daß der Innenbehälter
um ein entsprechendes Maß tiefer ausgebildet werden kann.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend näher erläutert.
[0008] Von einem Kühl- oder Gefriergerät ist ein Querschnitt durch einen Abschnitt durch
die Rückseite dargestellt. Dabei ist der Raum zwischen der senkrechten Rückseite 1
eines für die Aufnahme des zu kühlenden Gutes ausgebildeten Innenbehälters und einem
parallel dazu mit Abstand verlaufenden Aluminiumblech 2 mit wärmeisolierendem Schaumstoff
3 ausgeschäumt. Das Aluminiumblech 2 bildet die äußere Rückwand des Gehäuses und stellt
zugleich einen Teil des Verflüssigers dar. Mit dem Aluminiumblech 2 ist dementsprechend
an der dem Isolierschaum 3 zugewandten Seite ein in mehreren Windungen verlegtes Rohr
wärmeleitend verbunden, durch welches das vom Kompressor kommende, erhitzte Kältemittel
strömt. Das Rohr 4 besteht ebenfalls aus Aluminium und ist gut wärmeleitend mit dem
Aluminiumblech 2 verbunden. Es wird dadurch ein optimaler Wärmeübergang zwischen dem
Aluminiumrohr 4 und dem Aluminiumblech 2 erreicht, das die aufgenommene Wärme in sich
aufgrund seiner hohen Wärmeleitfähigkeit gleichmäßig verteilt und dadurch eine große
wärmeabgebende Fläche bildet. Zusätzlich ist das Aluminiumblech 2 noch wärmeleitend
mit den umgebogenen Seitenkanten 5 von angrenzenden Seitenwänden des Gehäuses verbunden,
so daß vom Aluminiumblech 2 auch Wärme zu diesen Seitenwänden abgeleitet wird. Für
die Abführung der abzugebenden Wärme ist somit nur ein einziger, relativ schmaler
Konvektionskanal 6 zwischen dem Aluminiumblech 2 und einer benachbarten Wand 7 erfoderlich.
Bei vorgegebener Stärke der Wärmeisolierschicht 3 kann dementsprechend die Rückseite
des Innenbehälters gegenüber der Gerätetür tiefer gesetzt werden, als es bei zweizügiger
Ausführung des Konvektionskanals möglich ist.
[0009] Durch die Anordnung der Aluminiumrohre 4 an der den Isolierschaum 3 zugewandten Seite
des Aluminiumblechs 2 bleibt die nach außen weisende Seite des Aluminiumblechs ohne
Erhöhungen, so daß sich darauf auch kein Staub oder sonstiger Schmutz ablagern und
die Wärmeabgabe mindern kann. Wird dagegen das Aluminiumrohr 4 auch auf der Außenseite
angeordnet, dann erhöht sich die wärmeabgebende Fläche um ein entsprechendes Maß,
jedoch ist dann zumindest partiell eine Verengung des Schachtquerschnittes vorhanden,
der zur Ungleichmäßigkeit des Wärmeluftstromes führt. Es kann mit Störung in der Wärmeabgabe
der Flächen und mit ungewünschter Staubablagerung an den Rohren gerechnet werden.
Das Aluminiumrohr wird vorzugsweise auf das Aluminiumblech 2 aufgeklebt, so daß ein
dauerhafter, gleichmäßiger Wärmeübergang sichergestellt ist.
1. Kühl- oder Gefriergerät mit einem ausgeschäumten Gehäuse und einem rückwärtig angeordneten
Verflüssiger, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse als Schrank ausgebildet ist,
daß der Verflüssiger aus einem eigenständigen Aluminiumblech (2) mit wärmeleitend
angebrachten Aluminiumrohren (4) besteht und daß das Aluminiumblech (2) als Rückwand
des Gehäuses mit den angrenzenden Gehäusewänden (5) verbunden ist.
2. Kühl- oder Gefriergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumrohre
(4) an der dem Isolierschaum (3)zugewandten Seite des Aluminiumblechs (2) angeordnet
sind.
3. Kühl- oder Gefriergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumrohre
(4) an der dem Isolierschaum (3) abgewandten Seite des Aluminiumblechs (2) angeordnet
sind.
4. Kühl- oder Gefriergerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aluminiumrohre (4) auf das Aluminiumblech (2) aufgeklebt sind.