[0001] Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechende Dunstabzugshaube ist beispielsweise
aus der DE-OS 30 11 101 bekannt und ist insbesondere für den Einsatz in Großküchen
geeignet. Die gattungsgemäße Dunstabzugshaube weist ein Gehäuse auf, in dem ein langgestreckter
Saugraum angeordnet ist. Über dem Saugraum, der über dem den Dunst oder dgl. erzeugenden
Herd bzw. Herden angeordnet ist, wird die warme Abluft zur Abführung aus der Küche
beispielsweise mittels eines Gebläses einem Abluftanschluß zugeführt, von dem aus
die Abluft in die Umgebung abgeleitet wird. Die bekannte Dunstabzugshaube weist weiterhin
einen Zuluftvorlageraum und einen Zuluftsammelraum auf, zwischen denen Wärmetauschelemente
eines im Saugraum der Haube angeordneten Rekuperators angeordnet sind. Die Wärmetauschelemente
werden von der über den Zuluftvorlageraum zugeführten Zuluft durchströmt und von der
in den Saugraum geförderten warmen Abluft umströmt, wobei ein großer Teil des Wärmeinhaltes
der Abluft auf die Zuluft übertragen werden kann, die nach ihrer Erwärmung über Ausblasöffnungen
der Dunstabzugshaube in die Küche gefördert wird.
[0003] Obwohl sich das Prinzip der gattungsgemäßen Dunstabzugshaube in der Praxis bestens
bewährt hat, wobei insbesondere der gute Wirkungsgrad der Wärmeübertragung von der
Abluft auf die Zuluft eine beträchtliche Energieersparnis bei der Beheizung von Küchen
ermöglicht, ergeben sich aufgrund der in Längsrichtung des Saugraumes angeordneten
Wärmetauschelemente des Rekuperators Wirkungsgradverluste beim Wärmeaustausch zwischen
Abluft und Zuluft, da im in Strömungsrichtung der Zuluft gesehen hinteren Bereich
der Wärmetauschelemente die Zuluft bereits stark erwärmt ist, so daß die für einen
Wärmeaustausch mit hohem Wirkungsgrad erforderliche Temperaturdifferenz zwischen Zuluft
und Abluft bereits so gering ist, daß die Ausnutzung der im hinteren Bereich der Wärmetauschelemente
vorbeiströmenden Abluft deutlich geringer als im vorderen Bereich der Wärmetauschelemente
ist.
[0004] Weiterhin ergibt sich aus dem Umstand, daß pro Meter Haubenlänge ein gewisses Volumen
Abluft abgesaugt wird, die zur Ermöglichung eines ständigen Luftaustausches durch
eine entsprechende Menge Zuluft zu ersetzen ist, die Folge, daß die Zuluft je nach
angesaugter Menge mit unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten durch die als Hohlkörper
ausgebildeten Wärmetauschelemente hindurchgefördert wird, da die Zahl der Wärmetauschelemente
und die sich daraus ergebende Durchtrittsfläche für die Zuluft unveränderbar ist.
Dies ergibt zunächst aufgrund der bei großen Zuluftfördermengen in längeren Hauben
höheren Strömungsgeschwindigkeiten und längeren Strömungswegen für die Zuluft größere
Strömungsverluste. Infolge der unterschiedlichen Strömungsbedingungen ergeben sich
bei unterschiedlich langen gattungsgemäßen Dunstabzugshauben aufgrund der unterschiedlichen
Zuluftfördermengen, die von der Länge der Haube abhängig sind, des aber andererseits
zur Förderung der Zuluft zur Verfügung stehenden konstanten Strömungsquerschnittes
der Wärmetauschelemente unterschiedliche Wärme- übergangsbedingungen zwischen Zuluft
und Abluft.
[0005] Somit ergeben sich unterschiedliche, von der Haubenlänge abhängige und sich über
die Haubenlänge ändernde Wirkungsgrade beim Wärmeaustausch zwischen Zuluft und Abluft.
[0006] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Dunstabzugshaube der im Oberbegriff des
Anspruchs 1 umrissenen Gattung zu schaffen, mit der auch bei unterschiedlichen Haubenlängen
eine gleiche und über die Haubenlänge hinweg gleichmäßige und optimierte Ausnutzung
des Wärmeinhalts der Abluft möglich ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Dadurch wird zunächst erreicht, daß es bei längeren Hauben mit größerem Zuluftbedarf
möglich ist, die Eintrittsfläche für die Zuluft durch Anordnen einer größeren Zahl
von quer zur Längsrichtung der Haube verlaufenden Wärmetauschelementen zu erhöhen.
Daraus ergibt sich der Vorteil, daß optimale Strömungsverhältnisse für die Zuluftförderung
vorbestimmt und durch Anordnung von einer der Haubenlänge entsprechenden, optimale
Strömungsverhältnisse gewährleistenden Zahl von Wärmetauschelementen realisiert werden
können. Dieser Vorteil kann auch hinsichtlich der Abluftströmung durch entsprechende
Zahl und Anordnung der Wärmetauschelemente erreicht werden.
[0009] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Anordnung der Wärmetauschelemente quer
zur Längsrichtung der Haube eine größere Wärmetauschfläche pro Meter Haubenlänge möglich
macht, was eine sehr hohe Ausnutzung des Wärmeinhaltes der Abluft und damit einen
sehr guten Wirkungsgrad der Haube zur Folge hat.
[0010] Weiterhin ergibt sich der Vorteil, daß die Temperaturdifferenz zwischen Zuluft und
Abluft, die für einen hohen Wirkungsgrad von großer Bedeutung ist, entlang der Längserstreckung
der Haube in allen Haubenbereichen in der gleichen Größenordnung liegt, da durch die
Anordnung der Wärmetauschelemente querzur Längsrichtung der Haube eine Zuführung von
noch nicht erwärmter Zuluft in allen Längsbereichen der Haube möglich ist.
[0011] Insgesamt ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube der besondere Vorteil,
daß die Anordnung der Wärmetauschelemente quer zur Längsrichtung der Haube größere
Anpassungsmöglichkeiten an die durch verschiedene Haubenlängen bedingten Änderungen
der Strömungsverhältnisse auf Zuluft- wie auf Abluftseite ergibt, womit wiederum die
teilweise ebenfalls von der Haubenlänge und den damit verbundenen Änderungen der zugeführten
Zuluftmengen bzw. abgeführten Abluftmengen abhängigen Wärmeübergangsgrößen auf Werte
eingestellt werden können, die einen optimalen Wirkungsgrad der Dunstabzugshaube ermöglichen.
[0012] Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
[0013] Gemäß der vorteilhaften Weiterbildung nach Anspruch 2 ist es möglich, eine Mehrzahl
von als Platten ausgebildeten Wärmetauschelementen zu einem Modul zusammenzufassen,
wobei die Plattenabstände zur Erzielung optimaler Strömungs- und Wärmeübertragungsverhältnisse
gewählt werden können. Mit einem derartigen Wärmetauschmodul ist es möglich, eine
auf Zuluft- und Abluftbasiswerte ausgerichtete Grundeinheit eines für die erfindungsgemäße
Dunstabzugshaube besonders geeigneten Wärmetauschers zu schaffen und Hauben unterschiedlicher
Länge für unterschiedliche Einsatzfälle mit jeweils verschiedenen Zuluft- und Abluftmengen
durch Vorsehen einer entsprechenden Zahl von Wärmetauschmodulen an die unterschiedlichen
Einsatzbedingungen anzupassen. Damit ist es möglich, eine Art Baukastensystem zu schaffen,
bei dem eine Vorfertigung immer gleicher Grundbaueinheiten möglich ist, aus deren
Kombination die Herstellung der an den je-
; weili
gen Einsatzzweck angepaßten Dunstabzugshauben möglich ist. Dies wiederum ergibt die
Möglichkeit einer Standardisierung der einzelnen Baueinheiten, was insbesondere bei
hohen Stückzahlen Rationalisierungseffekte mit entsprechender Herabsetzung der Herstellungskosten
zur Folge haben kann.
[0014] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender
Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.
[0015] Die einzige Figur der Zeichnung zeigt in schematisch stark vereinfachter perspektivischer
Darstellung einen Mittelbereich einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube.
[0016] Bei der in der Fig. dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube
1 wurde aus Übersichtlichkeitsgründen auf die Darstellung konstruktiver Einzelheiten
verzichtet, um das für die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube wesentliche
Funktionsprinzip besser herausstellen zu können. Weiterhin wurde auf eine maßstabsgetreue
Darstellung der Größenverhältnisse insbesondere hinsichtlich der Abmessungen der Wärmetauschelemente
und der Abstände zwischen diesen verzichtet, da sowohl die Dicke der Wärmetauschelemente
und deren Abstände zueinander ' bei der in der Fig. dargestellten besonders bevorzugten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 im Bereich von wenigen Millimetern
liegen, so daß eine maßstabgetreue Darstellung die Übersichtlichkeit der Zeichnung
stark herabgesetzt hätte und die Erklärung der Funktionsweise unnötig erschwert worden
wäre.
[0017] Die erfindungsgemäße Dunstabzugshaube 1, von der in der Fig. ein Mittelbereich dargestellt
ist, ist in nicht näher dargestellter Weise im vorliegenden Beispielsfalle an der
Decke einer Küche aufgehängt. Die Haube weist ein Gehäuse 2 auf, in dem ein langgestreckter
Saugraum 3 angeordnet ist, der beispielsweise mit einem in der Fig. nicht näher dargestellten
Gitter beispielsweise aus Streckmaterial nach unten abgedeckt sein kann. Oberhalb
des Saugraumes 3 ist bei der dargestellten Ausführungsform der Haube ein Sammelraum
4 angeordnet, der einen Zuluftvorlageraum 5, einen Zuluftsammelraum 6 und einen Abluftsammelraum
7 aufweist. Beiderdargestellten Ausführungsform sind der Zuluftvorlageraum 5 und der
Zuluftsammelraum 6 in je zwei Teilräume 8 und 9 bzw. 10 und 11 unterteilt. Die Teilräume
8 und 9 des Zuluftvorlageraumes 5 und die Teilräume 10 und 11 des Zuluftsammelraumes
6 erstrecken sich wenigstens annähernd über die gesamte Länge der Haube und sind zu
beiden Seiten des Abluftsammelraumes 7 entlang der beiden Ränder der Haube angeordnet.
Hierbei grenzen die beiden Teilräume 8 und 9 des Zuluftvorlageraumes 5 unmittelbar
an den Abluftsammelraum 7 an und sind mittels aufrechter Seitenwände 12 und 13 vom
Abluftsammelraum 7 getrennt. Nach außen zu den Rändern der Haube hin grenzen an die
Teilräume 8 und 9 des Zuluftvorlageraumes 5 die Teilräume 10 und 11 des Zuluftsammelraumes
6 an, die ebenfalls durch aufrechte Wände 14 und 15 von den Teilräumen 8 und 9 getrennt
sind. Die Teilräume 10 und 11 des Zuluftsammelraumes 6 sind über Ausblasöffnungen
16 und 17 in Seitenwänden 18 und 19 mit dem Innenraum der Küche, in der die erfindungsgemäße
Dunstabzugshaube 1 angeordnet ist, verbunden. An seiner Oberseite ist der Sammelraum
4 mit einer sich über den Zuluftvorlageraum 5, den Zuluftsammelraum 6 und den Abluftsammelraum
7 erstreckenden Deckenwand 20 abgedeckt.
[0018] Die Teilräume 8 und 9 des Zuluftvorlageraumes 5 sind mit zwei Verteilerkanälen 21
und 22 verbunden, die in einem zentralen Zuluftkanal 23 münden. Der Zuluftkanal 23
ist in nicht näher dargestellter Weise mit der Umgebung verbunden und fördert Zuluft
in den Zuluftvorlageraum 5.
[0019] Der Abluftsammelraum 7 ist über einen Abluftanschluß 24 mit einem Abluftkanal 25
verbunden, der die aus der Küche abgesaugte Abluft in die Umgebung ableitet.
[0020] Im Saugraum 3 des Gehäuses 2 der Dunstabzugshaube 1 sind quer zur Längsrichtung der
Haube Wärmetauschelemente 26 angeordnet. Die Wärmetauschelemente 26, die im Beispielsfalle
als im wesentlichen trapezförmige Platten aus einem für einen guten Wärmeübergang
besonders geeigneten Material wie beispielsweise Kupfer oder Aluminium ausgebildet
sind, sind im Abstand von wenigen Millimetern zueinander angeordnet, wo ein besonders
bevorzugter Abstand ungefähr 5 mm beträgt. Die Abstände zwischen den als Platten ausgebildeten
Wärmetauschelementen 26 werden mittels eines Abstandshalters 27 festgelegt, wobei
zwischen zwei Wärmetauschelementen 26 jeweils Strömungskanäle 28 bzw. 29 gebildet
werden, die zur Führung von Abluft bzw. Zuluft dienen. Bei der dargestellten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube l begrenzen die in der Fig. vorderen beiden
Platten 26 einen Strömungskanal 28 für Abluft, wobei die gemäß der gewählten-Darstellung
an die Unterseite des Sammelraumes 4 angrenzende Fläche 30 zwischen den Wärmetauschelementen
26 mittels des Abstandshalters 27 teilweise zur Bildung einer Durchtrittsöffnung 31
für Abluft abgedeckt ist.
[0021] An den Strömungskanal 28 grenzt unmittelbar ein Strömungskanal 29 an, der wiederum
von zwei als Platten ausgebildeten Wärmetauschelementen 26 begrenzt ist und für die
Führung von Zuluft vorgesehen ist. Die an die Unterseite des Sammelraumes 4 angrenzende,
von den Platten 26 des Strömungskanales 29 begrenzte horizontale Fläche 32 ist mittels
des Abstandshalters 27 zur Bildung je einer Eintritts- und Austrittsöffnung 33 bzw.
34 für Zuluft teilweise abgedeckt, während die gemäß der gewählten Darstellung nach
unten weisenden, von den Platten 26 des Strömungskanales 29 begrenzten Flächen 35,
36 und 37 mittels des Abstandshalters 27 vollständig abgedeckt sind.
[0022] Alle Strömungskanäle 28 und 29 für Abluft bzw. Zuluft der mittels des Abstandshalters
27 zu einem Wärmetauschmodul zusammengefaßten als Platten ausgebildeten Wärmetauschelementen
26 sind in der zuvor beschriebenen Weise ausgebildet, so daß entlang der Längsrichtung
des Gehäuses 2 der Haube jeweils abwechselnd nebeneinander ein Strömungskanal 28 für
Abluft und ein Strömungskanal 29 für Zuluft in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander
angeordnet sind, wobei die Wärmetauschelemente 26 quer zur Längsrichtung der Haube
angeordnet sind. Die durch die teilweise Abdeckung der an die Unterseite des Sammelraumes
4 angrenzenden Flächen 30 entstehenden Durchtrittsöffnungen 31 für Abluft sind mit
dem Abluftsammelraum 7 verbunden, während die Eintrittsöffnungen 33 der Strömungskanäle
29 für Zuluft mit den Teilräumen 8 und 9 des Zuluftvorlageraumes 5 und die Austrittsöffnungen
34 mit den Teilräumen 10 und 11 des Zuluftsammelraumes 6 verbunden sind.
[0023] Unterhalb der Wärmetauschelemente 26 sind über die gesamte Länge der Haube sich erstreckende
Filter 38 und 39 vorgesehen, die in schräger Anordnung in der Haube aufgehängt sind,
und deren untere Enden in einer horizontal in der Haube angeordneten Fangfläche 40
angeordnet sind. Die Filter 38 und 39 sind luftdurchlässig, so daß die vom Herd von
unten nach oben angesaugte Abluft die Filter 38 und 39 durchdringen kann. Andererseits
fangen die Filter 38 und 39 durch Kondensationswirkung beim Wärmeübergang von der
Abluft auf die Zuluft ausfallendes Kondenzwasser und ausfallende flüssige Fettpartikel
auf und leiten diese in die Fangfläche 40 ab.
[0024] Im Betrieb der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 wird beispielsweise mittels eines
nicht näher dargestellten Gebläses warme Abluft vom Herd von unten nach oben in das
Gehäuse 2 angesaugt und durch die Filter 38 und 39 hindurch in die Strömungskanäle
38 für Abluft gefördert. Zugleich wird über den Zuluftkanal 23 Zuluft in die Verteilerkanäle
21 und 22 gefördert, die die Zuluft in die Teilräume 8 und 9 des Zuluftvorlageraumes
5 fördern. Vom Zuluftvorlageraum 5 wird die Zuluft über die Eintrittsöffnungen 33
in die Strömungskanäle 29 für Zuluft gefördert, wobei bei der dargestellten Ausführungsform
die Eintrittsöffnungen 33 jeweils wechselseitig entlang der Längsrichtung des Gehäuses
2 Zuluft über die im Teilraum 8 angeordnete Eintrittsöffnungen 33 und im Teilraum
9 angeordnetmEintrittsöffnungen 33 in die Strömungskanäle 29 führen. Entsprechend
tritt die durch den Wärmeübergang zwischen der Abluft und der Zuluft erwärmte Zuluft
wechselweise über die Austrittsöffnungen 34 in den Teilräumen 10 bzw. 11 in diese
aus, wonach die erwärmte Zuluft über die Ausblasöffnungen 16 bzw. 17 in den Innenraum
der Küche wenigstens annähernd deckenparallel zur Erzeugung einer Raumluftwalze ausgeblasen
werden.
[0025] Die bei der dargestellten Ausführungsform gewählte wechselweise Anordnung der Eintrittsöffnungen
33 bzw. der Austrittsöffnungen 34 ist erforderlich, um eine Haube zu erhalten, die
an ihren beiden Längsseiten erwärmte Zuluft in den Innenraum ausblasen kann, wozu
eine Anordnung der Teilräume 10 und 11 in unmittelbarer Nachbarschaft der Längsränder
der Haube erforderlich ist. Für eine Haube, die nur auf einer Seite Zuluft ausbläst,
ist eine Unterteilung in jeweils zwei Teilräume 8 und 9 bzw. 10 und 11 des Zuluftvorlageraumes
5 bzw. des Zuluftsammelraumes 6 nicht erforderlich, so daß für eine derartige Haube
beispielsweise der Teilraum 8 und der Teilraum 10 des Zuluftvorlageraumes 5 bzw. des
Zuluftsammelraumes 6 zu einem Zuluftvorlageraum zusammengefaßt werden könnten, wobei
dann die Austrittsöffnungen 34 Eintrittsöffnungen 33 bilden würden, die die zu erwärmende
Zuluft in den Zuluftvorlageraum 5, der dann von den Teilräumen 9 und 11 gebildet.würde,
fördern könnten, wobei in diesem Zuluftvorlageraum dann jede Eintrittsöffnung 33 eine
Austrittsöffnung 34 für Zuluft bilden würde.
[0026] Bei der dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube jedoch
wird wie zuvor beschrieben die Zuluft jeweils wechselweise über die in den Teilräumen
8 und 9 des Zuluftvorlageraumes 5 über die Eintrittsöffnungen 33 in die Strömungskanäle
29 eingeleitet und nach Erwärmung durch die warme Abluft über die Austrittsöffnungen
34 in die Teilräume 10 und 11 des Zuluftsammelraumes 6 eingeleitet, so daß ein Ausblasen
von erwärmter Zuluft über die Ausblasöffnungen 16 bzw. 17 in beide Richtungen möglich
ist.
[0027] Die Abluft wird über die Strömungskanäle 28 und die Durchtrittsöffnungen 31 in den
Abluftsammelraum 7 eingeleitet, von dem aus die Abluft über den Abluftanschluß 24
in den Abluftkanal 25 und von dort aus in die Umgebung abgeleitet wird. Die Anordnung
der Wärmetauschelemente 26 quer zur Längsrichtung der Haube ergibt den Vorteil, daß
je nach Länge der Haube und der daraus resultierenden Zuluft- und Abluftmengen eine
entsprechende Zahl von Wärmetauschelementen 26 und eine daraus sich ergebende Zahl
von Strömungskanalen 28 und 29 für Ab- und Zuluft gewählt werden kann, die optimale
Strömungs- und Wärmeübertragungsverhältnisse ermöglicht. Insbesondere bei der Anordnung
der Wärmetauschelemente in Form von Wärmetauschmodulen, wie sie bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel der Haube verwendet sind, ist es auf einfache Weise möglich, vor
der eigentlichen Herstellung der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 die für optimale
Strömungs- und Wärmeübertragungsverhältnisse besonders geeigneten Querschnittsflächen
der Strömungskanäle 28 und 29 zu bestimmen und bei der Herstellung der Wärmetauschmodulen
festzulegen. Mit einer derartigen Basiseinheit können dann unterschiedlich lange Hauben
für unterschiedliche Einsatzzwecke hergestellt werden, wobei entsprechend den zu erwartenden
Abluft- und Zuluftmengen eine geeignete Anzahl von Wärmetauschmodulen vorgesehen werden
können, um die optimalen Strömungs- und Wärmeübertragungsverhältnisse zu erreichen,
die einen optimalen Wirkungsgrad der Dunstabzugshaube 1 ermöglicht. Dies bedeutet
also, daß für eine lange Haube eine entsprechend große Anzahl Wärmetauschelemente
26 beispielsweise in Form der genannten Wärmeaustauschmodulen in der Haube vorgesehen
wird, so daß sich die zur Förderung der entsprechend der Länge der Haube großen Menge
von Zuluft und Abluft erforderliche Querschnittsfläche der Strömungskanäle 28 und
29 auf einen Wert erhöhen läßt, der die Einhaltung der zuvor bestiµmten optimalen
Strömungs und Wärmeübergangsverhältnisse ermöglicht . Vor allem können mit der erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaube 1 die Strömungsverluste durch entsprechend große Strömungsquerschnitte
und relativ kurze Strömungswege minimiert werden und es ist möglich, die für einen
guten Wärmeübergang erforderlichen Wärmeübergangskoeffizienten durch entsprechende
Anordnung der Wärmetauschelemente 26 einzustellen. Damit können bei der erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaube 1 hohe Wirkungsgrade erreicht werden, so daß sogar auf das Vorsehen
einer Nachwärmeinrichtung für die Zuluft verzichtet werden kann, falls die Temperaturen,
mit der die Zuluft angesaugt wird, nicht extrem niedrig sind. Anderenfalls ist es
selbstverständlich möglich, bei der der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 für extreme
Temperaturen der Zuluft Nachwärmeinrichtungen vorzusehen.
[0028] Darüber hinaus ist es möglich, die erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 als Teil
einer Hängedecke auszubilden, bei der dann die Seitenwände 18 und 19 mit den Ausblasöffnungen
16 und 17 im Einhauzustand nach unten geneigt angeordnet sind, so daß sich beim Zusammenfügen
mehrerer Dunstabzugshauben 1 entlang deren Längsrändern zu einer Hängedecke dachartige
Verbindungsbereiche in Form der zusammengefügten Seitenwände 18 und 19 der jeweiligen
Dunstabzugshauhen 1 bilden lassen.
[0029] Als besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube läßt sich abschließend
festhalten, daß sich die für einen hohen Wirkungsgrad beim Wärmeaustausch zwischen
Abluft und Zuluft besonders bedeutungsvolle Wärmetauschfläche durch die Anordnung
der Wärmetauschelemente quer zur Längsrichtung der Haube gegenüber bekannten Hauben
noch wesentlich erhöhen läßt, womit bei der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 ein
besonders hoher Wirkungsgrad erreicht werden kann. So wurden bei Hauben der erfindungsgemäßen
Ausbildung Wirkungsgrade zwischen 70 und 80 % ermittelt, wobei sich bei der Ausbildung
der Wärmetauschelemente 26 als Platten Plattendicken von ungefähr 0,3 mµ und Plattenabstände
von 5 mm als besonders vorteilhaft erwiesen haben. Hierbei ergaben sich als weitere
Vorteile, daß aufgrund der günstigen Anströmverhältnisse aufgrund der Anordnung der
Wärmetauschelemente 26 im Saugraum 3 sowie der vorteilhaften Ausbildung der Strömungskanäle
28 und 29 sowohl bezüglich deren Querschaittsfläche als auch deren Länge die Gebläseleistungen
zur Förderung von Abluft und von Zuluft, falls für diese eine Gebläse verwendet wird,
niedriger sein können als bei bekannten Hauben. Weiterhin ergibt sich aufgrund des
hohen Wirkungsgrades eine sehr hohe Kondensatbildung und damit eine sehr hohe Fettabscheidung
aus der abgesaugten Abluft, wobei bei einer Haube der erfindungsgemäßen Ausbildung
ermittelt wurde, daß der Fettabscheidungsgrad derart hoch sein kann, daß auf zusätzliche
Maßnahmen zur Vermeidung von Bränden und Explosionen verzichtet werden kann.
[0030] Ein weiterer besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 ist darin
zu sehen, daß der hohe Wirkungsgrad über die gesamte Haubenlänge konstant gehalten
werden kann, da durch die quer zur Längsrichtung der Haube angeordneten Wärmetauschelemente
26 über die gesamte Länge der Haube die hohe Temperaturdifferenz zwischen Zuluft und
Abluft, die für einen hohen Wirkungsgrad von besonderer Bedeutung ist, erhalten bleibt.
[0031] Bezüglich vorstehend nicht näher angesprochener Einzelheiten der Haubenausbildung
etwa bezüglich einer zusätzlichen Nachwärmmöglichkeit, Sommerschaltung, Warmwasserbereitung
usw. wird ausdrücklich und vollinhaltlich auf die DE-OS 30 11 lOl Bezug genommen;
die hiermit erzielbaren Vorteile sollen grundsätzlich auch bei einer erfindungsgemäßen
Haube beibehalten werden.
1. Dunstabzugshaube mit einem langgestreckten Saugraum, mit einem Abluftanschluß zur
Abführung von abgesaugter Abluft und mit einem Zuluftvorlageraum und einem Zuluftsammelraum,
zwischen denen von Zuluft durchströmbare Wärmetauschelemente eines im Saugraum der
Haube angeordneten und von der Abluft umströmten Rekuperators angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zuluftvorlageraum (5) und der Zuluftsammelraum (6) im Bereich
der Oberseite des Saugraums (3) entlang je eines Randes der Haube angeordnet sind
und sich über wenigstens annähernd die gesamte Länge der Haube erstrecken, und daß
die Wärmetauschelemente (26) quer zur Längsrichtung der Haube angeordnet sind.
2. Dunstabzugshaube nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauschelemente
(26) als Platten ausgebildet sind, die zu wärmetauschmodulen zusammengefaßt sind.
3. Dunstabzugshaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen
den Platten der Modulen zur Bildung von Strömungskanälen (28, 29) mittels wenigstens
eines Abstandshalters (27) festgelegt sind, wobei abwechselnd jeweils ein Strömungskanal
(28) für Abluft in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Strömungskanal (29) für Zuluft
angeordnet ist.
1. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die im Einbauzustand der Haube im Bereich der Oberseite des Saugraumes (3) horizontal
angeordnete, von zwei Platten zur Bildung eines Strömungskanales (28) für Abluft begrenzte
Fläche (30) mittels des Abstandshalters (27) zur Bildung einer Durchtrittsöffnung
(31) teilweise abgedeckt ist.
5. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die im Einbauzustand der Haube im Bereich der Oberseite des Saugraumes (3) angeordnete,
von zwei Platten zur Bildung eines Strömungskanales (29) für Zuluft begrenzte Fläche
(32) mittels des Abstandshalters (27) zur Bildung von wenigstens einer Eintrittsöffnung
(33) und wenigstens einer Austrittsöffnung (34) für Zuluft teilweise abgedeckt ist,
während die im Einbauzustand der Haube nach unten weisende Fläche (35, 36, 37) zwischen
zwei Platten zur Bildung eines Strömungskanales (29) für Zuluft mittels des Abstandshalters
(27) vollständig abgedeckt ist.
6. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
in Einbaustellung der Haube oberhalb der Wärmetauschelemente (26) wenigstens ein Sammelraum
(4) angeordnet ist, in dem der Zuluftvorlageraum (5), der Zuluftsammelraum (6) und
ein Abluftsammelraum (7) angeordnet sind.
7. Dunstabzugshaube nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen
(31) für Abluft in den Abluftsammelraum (7) münden, der mit dem Abluftanschluß (24)
verbunden ist.
8. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zuluftvorlageraum (5) und der Zuluftsammelraum (6) jeweils in zwei Teilräume (8,9
bzw. 10, 11) aufgeteilt sind, die zu beiden Seiten des Abluftsammelraumes (7) angeordnet
sind, wobei die Teilräume (10,11) des Zuluftsammelraumes (6) entlang der Längsränder
der Haube und in deren inmittelbarer Nachbarschaft angeordnet sind.
9. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Eintrittsöffnung (33) und die Austrittsöffnung (34) für Zuluft entlang der Längserstreckung
der Haube jeweils abwechselnd in einen der beiden Teilräume (8, 9 bzw. 10, 11) des
Zuluftvorlageraumes (5) bzw. des Zuluftsammelraumes (6) münden.
10. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
eine von der Länge der Haube abhängige Zahl von Wärmet auschmodulen vorgesehen ist.
11. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß
die Platten der Wärmetauschmodullen eine Dicke von vorzugsweise 0,3 mm aufweisen.
12. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand zwischen den Wärmetauschelementen (26) wenige Millimeter, vorzugsweise
5 mm, beträgt.