[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, bei welcher Wärme von einem ersten Fluid
auf ein zweites Fluid durch die Wandung von Hohlfäden übertragen wird und bei der
die Hohlfäden in Verteiler- bzw. Sammelrohre münden, welche Anschlüsse für die Fluidzuführung
bzw. -ableitung aufweisen und mit welchen die Endabschnitte der Hohlfäden mittels
einer Einbettmasse nach außen fluiddicht verbunden sind.
[0002] Bekannt ist ein Wärmeaustauscher der eingangs genannten Art, bei welchem die Hohlfäden
in zwei Ebenen angeordnet sind, wobei die Hohlfäden jeder Ebene in gleichen Abständen
voneinander angeordnet sind und parallel zueinander verlaufen, mithin geradlinig ausgebildet
sind, und bei welchem die Hohlfäden in gemeinsame Verteiler- bzw. Sammelrohre münden,
welche die Anschlüsse für die Fluidzuführung bzw. -ableitung aufweisen und als Stützrahmen
ausgebildet sein können und mit welchen die Endabschnitte der Hohlfäden mittels einer
Einbettmasse flüssigkeitsdicht verbunden sind. Bei diesem bekannten Wärmeaustauscher
sind die Hohlfäden der beiden Ebenen rechtwinklig zueinander angeordnet und berühren
sich an ihren Kreuzungspunkten. Weiterhin weist dieser bekannte Wärmeaustauscher Stützstäbe
für die Hohlfäden auf, welche in Abständen voneinander angeordnet sind, rechtwinklig
zu den abzustützenden Hohlfäden verlaufen und an ihren Kreuzungspunkten mit diesen
fest verbunden sind. Die Stützstäbe weisen dabei einen größeren Durchmesser auf als
die Hohlfäden.
[0003] Dieser bekannte Wärmetauscher hat sich in ganz besonderem Maße zur Wärmeübertragung
zwischen einem gasförmigen Medium, beispielsweise Luft, welches die Hohlfäden umströmt
und einem flüssigen Medium, beispielsweise Wasser, welches die Hohlfäden durchströmt,
bewährt. Hierbei wurden die besten Resultate erwartungsgemäß dann erreicht, wenn das
gasförmige Medium die Hohlfasern senkrecht zu ihrer Längsachse, also quer, umströmte.
Andererseits traten bei der Verwendung dieses bekannten Wärmeaustauschers im Freien
bei hohen Windgeschwindigkeiten bisweilen Probleme durch die dabei auftretenden, insbesondere
durch Windböen verursachten, hohen Windkräfte auf. Darüber hinaus konnte eine optimale
Wärmeübertragung nur dann erreicht werden, wenn dieser bekannte Wärmetauscher der
jeweiligen, gegebenenfalls ständig sich ändernden, Windrichtung entsprechend ausgerichtet
wurde.
[0004] Aus der FR-A-2451952 ist eine Vorrichtung bekannt, in welcher Wärme durch Hohlfäden
übertragen wird. Diese Vorrichtung besitzt einen Stützkern und eine Vielzahl von Hohlfadenlagen,
die eine Durchströmung des Hohlfadenpakets ohne nennenswerten Strömungswiderstand
nicht zulassen.
[0005] Aus der US-A-3 616 022 ist ein Wärmeaustauscher bekannt, bei dem die Hohlfäden ohne
seitlichen Abstand dicht gepackt und in einem Ge häuse angeordnet sind. Ein Umströmen
der Hohlfäden ohne nennenswerten Strömungswi derstand ist auch hierbei nicht möglich.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs beschriebenen Art zur Verfügung zu stellen, die eine Umströmung der Hohlfäden
ohne nennenswerten Strömungswiderstand gestattet und die auch für hohe Windgeschwindigkeiten
geeignet ist und auch bei wechselnden Windrichtungen eine im wesentlichen gleichmäßige
Wärmeübertragung gewährleistet.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einer gattungsgemäßen Vorrichtung gelöst, bei der erfindungsgemäß
die Hohlfäden durch einen Stützrahmen gehalten werden, der zumindest teilweise aus
den Verteiler- bzw. Sammelrohren gebildet wird, we nigstens ein Teil der Hohlfäden
mindestens einmal stetig oder unstetig gekrümmt oder gebogen ausgebildet ist, dieHohlfäden
in höchstens zwei Lagen angeordnet sind, bei zweilagiger Anordnung der Hohlfäden die
Hohlfäden der ersten Lage die Hohlfäden der zweiten Lage kreuzen und sich die sich
kreuzenden Hohlfäden an den Kreuzungspunkten berühren, die Hohlfäden jeder Lage durch
Stützstäbe abgestützt werden, die die Hohlfäden kreuzen und die mit dem Stützrahmen
und den Hohlfäden an ihren Berührungspunkten fest verbunden sind, die Hohlfäden jeder
Lage in Abständen voneinander angeordnet sind und die maximale Auslenkung jedes gekrümmten
oder gebogenen Hohlfadens ein Zwanzigstel (1/20) bis ein Fünftel (1/5) der Entfernung
seiner beiden Enden voneinander beträgt und die Hohlfäden in einer räumlich gekrümmten
oder gewölbten Fläche liegen.
[0008] Die Hohlfäden können also beispielsweise kreisbogenförmig ausgebildet sein, einmal
oder mehrmals abgewinkelt sein, zick-zack-förmig verlaufen oder ähnlich geformt sein.
Wichtig ist, daß wenigstens ein Teil der Hohlfäden, vorzugsweise jedoch alle Hohlfäden
nicht geradlinig verlaufen, sondern in wenigstens einmal geänderter Richtung weiter
verlaufen.
[0009] Stellt man sich die beiden Enden jedes der so gestalteten Hohlfäden der erfindungsgemäßen
Vorrichtung durch eine gerade Strecke (Sehne) verbunden vor und bezeichnet man den
größten Abstand des Hohlfadens von dieser Verbindungsgeraden (Sehne) als maximale
Auslenkung, so werden besonders gute Ergebnisse erreicht, wenn die maximale Auslenkung
der Hohlfäden der erfindungsgemäßen Vorrichtung ungefähr ein Zehntel (1/10) der Entfernung
der beiden Enden jedes Hohlfadens voneinander, also der Länge der Verbindungsgeraden
(Sehne), beträgt.
[0010] Die Anzahl der Hohlfäden der die Wärmeübertragungsfläche bildenden Fadenschar der
erfindungsgemäßen Vorrichtung kann beliebig gewählt werden, wobei die Hohlfäden jeder
Fadenschar nicht notwendigerweise die gleiche oder eine ähnliche Form aufweisen müssen,
im allgemeinen jedoch gleich oder ähnlich geformt sind.
[0011] Besonders gute Ergebnisse werden dann erreicht, wenn die Hohlfadenschar nicht in
einer Ebene, sondern in einer räumlich gewölbten Fläche liegt, also beispielsweise
die Form der Oberfläche einer Kugelkappe, eines Teils eines Zylindermantels, eines
Daches, einer Kuppel, einer Faltwand, eines Pyramidenstumpfes und dergleichen hat.
[0012] In Ausgestaltung der Erfindung können die Hohlfäden in mehreren Gruppen übereinander
angeordnet sein, wobei jede Gruppe zweckmäßigerweise aus einer oder zwei Hohlfadenlagen
bestehen kann. Die Hohlfäden einer Lage sind dabei zweckmäßigerweise in gleichbleibenden
Abständen voneinander angeordnet, können sich jedoch auch fächerförmig ausbreiten.
Die Anzahl der Hohlfäden kann in den verschiedenen Lagen auch unterschiedlich sein.
Wie immer die zweckmäßigste Ausgestaltungsform einer solchen Hohlfadenlage ausgebildet
sein mag, so ist die Anordnung der Hohlfäden einer solchen Hohlfadenlage auf alle
Fälle so, daß man die Hohlfäden im weitesten Sinne auch als nebeneinanderliegend angeordnet
bezeichnen könnte. Bei zwei Hohlfadenlagen je Hohlfadengruppe können die Hohlfäden
der ersten Lage die Hohlfäden der zweiten Lage kreuzen und diese an den Kreuzungspunkten
berühren. Bei mehreren Hohlfadengruppen werden diese vorteilhaft in einem ausreichenden,
durch einfache Versuche zu ermittelnden, gegenseitigen Abstand voneinander angeordnet.
[0013] Vorteilhafterweise besitzt dabei jede Hohlfadenlage bzw. -gruppe ihre eigenen, gegebenenfalls
als Stützrahmen ausgebildeten, Verteiler-und Sammelrohre für die Fluidzuführung bzw.
-ableitung, welche ihrerseits an eine gemeinsame Zufluß- bzw. Abflußleitung angeschlossen
sind. Derartige erfindungsgemäß ausgebildeten Hohlfadenlagen bzw. -gruppen einschließlich
ihrer Verteiler- und Sammelrohre können dabei in besonders vorteilhafter Weise als
Moduleinheiten ausgestaltet sein, die sich in beliebiger Anzahl übereinander oder
nebeneinander anordnen lassen. Hierzu ist es besonders vorteilhaft, wenn die gemeinsame
Zufluß- und Abflußleitung durch an den Verteiler- bzw. Sammelrohren angeordnete in
Art einer Steckverbindung miteinander zusammenwirkende Rohrstutzen bzw. Anschlüsse
gebildet werden. Diese Steckverbindungen können lösbar und selbstdichtend ausgeführt
sein oder aber auch so, daß sie nach dem Zusammenfügen der Moduleinheiten durch Verschweißen,
Verkleben oder dergleichen nicht lösbar und nach außen fluiddicht miteinander verbunden
werden können. Die auf diese Weise gebildete stapelförmige Ausbildungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung kann einen quadratischen, rechteckigen, sechseckigen, runden oder beliebig
anders geformten Querschnitt aufweisen bzw. in Draufsicht eine Grundfläche ebensolcher
Form überdecken.
[0014] Die Hohlfadenlagen bzw. -gruppen können dabei einzeln oder gruppenweise in Reihe
oder in Serie geschaltet sein, wobei auch Mischformen möglich sind, beispielsweise
Parallelschaltung der Hohlfadenlagen jeder Hohlfadengruppe aber Reihenschaltung der
Hohlfadengruppen.
[0015] Die übereinander oder nebeneinander angeordneten Hohlfadenlagen bzw. -gruppen können
eine gleichsinnige Krümmung aufweisen aber auch abwechselnd gegensinnig, beispielsweise
spiegelbildlich, gekrümmt ausgebildet sein. Zwei gegensinnig gekrümmte Hohlfadenlagen
bzw. -gruppen, deren Enden in einer Ebene liegen, können bei grundflächendeckender
Anordnung in etwa also beispielsweise die Form eines Kissens, einer Linse, eines Zylinders,
einer Kugel usw. bilden.
[0016] Durch mit Hilfe einfacher Versuche ohne weiteres zu ermittelnde zweckmäßige Gestaltung
und Anordnung der die erfindungsgemäße Vorrichtung bildenden Hohlfadenlagen bzw. -gruppen
gelingt es, die beim Umströmen der Hohlfäden entstehenden Windgeräusche gering zu
halten und somit zu einer geräuscharmen umweltfreundlichen erfindungsgemäßen Vorrichtung
zu gelangen.
[0017] Die Formgebung der Hohlfadenlagen bzw. -gruppen kann durch entsprechende Gestaltung
der Verteiler- bzw. Sammelrohre und/oder von Stützstäben erreicht werden, die zudem
den Hohlfadenscharen eine größere Formstabilität verleihen. Diese Stützstäbe werden
zweckmäßigerweise so angeordnet, daß sie wenigstens eine der Hohlfadenlagen kreuzen
und an ihren Berührungspunkten mit den Hohlfäden durch Verschweißen, Verkleben und
dergleichen fest verbunden sind. Die Stützstäbe haben zweckmäßigerweise einen größeren
Durchmesser als die Hohlfäden und sind in größeren Abständen voneinander angeordnet
als diese. An ihren Enden sind die Stützstäbe vorteilhaft mit den Verteiler- bzw.
Sammelrohren fest verbunden. Die Stützstäbe können vor ihrem Einbau bereits vorgeformt
sein oder aber beispielsweise beim Einbau zwischen zwei Verteiler- bzw. Sammelrohren
durch eine entsprechende Überlänge bogenförmig eingespannt werden.
[0018] Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung können alle zur Wärmeübertragung
geeigneten Hohlfäden verwendet werden, wobei diese nach einem Trocken- oder Naßspinn-
oder einem Extrusions-Verfahren hergestellt worden sein können. Mit dem Begriff Hohlfaden
sind im Sinne der vorliegenden Erfindung auch sogenannte Hohlfasern, dünne Schläuche,
dünnwandige Schläuche, Kapillaren, Röhrchen, Kunststoffrohre und dergleichen mitumfaßt.
Obwohl den Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit nichtmetallischen
Hohlfäden im allgemeinen der Vorzug gegeben wird, kann die Lehre der vorliegenden
Erfindung jedoch auch ohne weiteres auf Vorrichtungen mit entsprechend bemessenen
metallischen Röhrchen übertragen werden.
[0019] Die Querschnittsform der verwendeten Hohlfäden kann beliebig sein, wobei auch die
Größe des Querschnitts der Hohlfäden sowie deren Wandstärke nach oben und unten keinerlei
Beschränkungen unterliegt. Die Querschnittsform, die Wandstärke und die Größe des
Querschnitts der Hohlfäden können sich darüber hinaus entlang der Länge der Hohlfäden
ändern. Hohlfäden mit einem kreisförmigen Querschnitt können beispielsweise einen
Außendurchmesser von 800 um bis zu 5 mm und darüber aufweisen. Die Wandstärke der
Hohlfäden kann beispielsweise 30 bis 200 µm betragen.
[0020] Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung haben sich insbesondere solche
Hohlfä- . den als besonders vorteilhaft erwiesen, die einen Wärmedurchgangskoeffizienten
im Bereich von 15 bis 200 W/m
2K und darüber aufweisen, wobei gegebenenfalls auch solche Hohlfasern verwendet werden
können, die verbesserte Wärmeleiteigenschaften durch Einlagerung von Metall, Graphit
und dergleichen in Staub- oder Pulverform aufweisen. Auch können die Hohlfäden alternativ
oder zusätzlich Füllmittel, Additive, Stabilisatoren, Ruß, Farbstoffe und dergleichen
enthalten. Durch die Verwendung poröser oder mikroporöser Hohlfäden kann das Anwendungsspektrum
der erfindungsgemäßen Vorrichtung in vorteilhafter Weise noch erweitert werden.
[0021] Zum Einbetten der Hohlfadenenden können übliche Kleber, aushärtbare Vergußmassen,
Gießharze, Spezialzemente und dergleichen verwendet werden, wobei auch solche Einbettmassen
verwendet werden können, die unmittelbar nach dem ersten Kontakt mit den Hohlfäden
diese oberflächlich leicht anlösen oder anschmelzen. Das Einbetten von Hohlfäden bzw.
deren Endabschnitten ist an sich bekannt und braucht daher hier nicht mehr erläutert
zu werden.
[0022] Die Größe der erfindungsgemäßen Vorrichtung unterliegt im Rahmen üblicher Abmessungen
keinerlei Beschränkungen.
[0023] Es hat sich allerdings gezeigt, daß bei zu enger Anordnung der Hohlfäden der Strömungswiderstand
für das die Hohlfäden umströmende Fluid beträchtlich ansteigt, so daß die Wärmeübertragungsleistung
erheblich absinkt. Zu große Hohlfadenabstände wiederum führen zu unnötig großen Abmessungen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Für eine besonders zweckmäßige Gestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wird daher vorgeschlagen, die Mittenabstände der Hohlfäden so zu wählen,
daß dieser zwischen zwei benachbarten Hohlfäden das 1,7- bis 10fache ihres Durchmessers,
insbesondere das 2,5- bis 3,3fache beträgt. Der lichte Abstand zwischen zwei benachbarten
Hohlfäden soll dabei zweckmäßigerweise 0,5 bis 15 mm, insbesondere 1 bis 10 mm betragen.
[0024] Die Abmessungen für die Verteiler- bzw. Sammelrohre richten sich zum einen nach der
Anzahl der von ihnen ausgehenden bzw. in diese mündenden Hohlfäden und deren Abmessungen,
andererseits nach der insgesamt durch die Hohlfäden strömenden Fluidmenge, denn es
ist unerwünscht, daß in den Verteiler- und Sammelrohren unnötig hohe Druckverluste
auftreten. Weiterhin hängt die Bemessung der Verteiler- und Sammelrohre davon ab,
ob diese gleichzeitig als Stützrahmen dienen sollen und der erfindungs gemäßen Vorrichtung
eine den Anforderungen gerecht werdende Stabilität verleiher sollen. oder ob dies
durch andere bauliche Maßnahmen und Einrichtungen bewirkt werden soll Je nach den
an die Verteiler- bzw. Sammelrohm. gestell ten Anforderungen können diese somit bei
spielsweise auch mit in deren Längsrichtung verlaufenden Versteifungsrippen oder dergleichen
versehen sein. Auch ist es möglich, den genannten Rohren eine umströmungstechnisch
günstige Form zu geben oder aber durch entsprechende Umkleidung derselben zum gleichen
Ergebnis zu gelangen.
[0025] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es darüber hinaus schließlich auch möglich,
die Hohlfäden als Fadenschar zwischen den Verteiler- und Sammelrohren in losen Schlaufen
herunterhängen zu lassen, wobei aber auch hier zur Einhaltung gleichbleibender Hohlfadenabstände
quer zu den Hohlfäden verlaufende Stäbe angeordnet sein können, die mit den Hohlfäden
an den Kreuzungspunkten fest verbunden sind.
[0026] Neben den aus einzelnen Hohlfadenlagen gebildeten Hohlfadengruppen können geeignete
Hohlfadengruppen auch durch Hohlfadengewebe gebildet werden. Auch ist es möglich.
Hohlfadenmatten zu verwenden, bei denen der Abstand der Hohlfäden voneinander durch
eingewirkte Fäden, aufgeklebte Bänder oder dergleichen festgelegt ist.
[0027] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 a und 1 b eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Draufsicht
mit zick-zack- bzw. wellenförmig ausgebildeten Hohlfäden,
Fig. 2 in perspektivischer teilweise geschnittener Darstellungsweise eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Form eines Zylindermantelabschnittes,
Fig. 3 in einem vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2 eine Ausführungsform der Steckverbindung,
Fig. 4 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Draufsicht,
Fig. 5 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Querschnitt,
Fig. 6 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit übereinander angeordneten
spiegelbildlich, also gegensinnig, gebogenen Hohlfäden,
Fig. 7 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit übereinander angeordneten
gegensinnig, jedoch nicht spiegelbildlich gebogenen Hohlfäden,
Fig. 8 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher mehrere
gleichsinnig gekrümmte Hohlfadenlagen übereinander angeordnet sind,
Fig. 9 eine zylinderförmige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 10 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Form einer Faltwand,
Fig. 11 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher mehrere
zylinderschalenförmige gleichsinnig gekrümmte Hohlfadengruppen übereinander angeordnet
slnd,
Fig. 12 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher mehrere
gegensinnig, jedoch nicht spiegelbildlich gekrümmte Hohlfadengruppen übereinander
angeordnet sind.
Fig. 13 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher mehrere
spiegelbildlich gekrümmte Hohlfadengruppen übereinander angeordnet sind,
Fig. 14 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher mehrere
gleichsinnig gekrümmte kugelschalenförmige Hohlfadengruppen übereinander angeordnet
sind,
Fig. 15 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher zwei spiegelbildlich
gekrümmte kugelschalenförmige Hohlfadengruppen übereinander angeordnet sind,
Fig. 16 in vereinfachter schematischer Darstellungsweise die Reihenschaltung erfindungsgemäß
ausgebildeter Hohlfadengruppen,
Fig. 17 in vereinfachter schematischer Darstellungweise die Parallelschaltung erfindungsgemäß
ausgebildeter Hohlfadengruppen,
Fig. 18 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher die Hohlfäden
in losen Schlaufen zwischen den Verteiler-und Sammelrohren herunterhängen,
Fig. 19 in Draufsicht eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0028] In Fig 1a sind die Hohlfäden 1 zick-zack-förmig ausgebildet, liegen jedoch in einer
Ebene. Die Hohlfäden 1 münden in das Verteilerrohr 2, welches den Anschluß 4 für die
Fluidzufuhr aufweist, und in das Sammelrohr 3, welches den Anschluß 5 für die Fluidabfuhr
aufweist. Zur Ausbildung eines Stützrahmens für die Schar aus zick-zack-förmig ausgebildeten
Hohlfäden 1 sind das Verteilerrohr 2 und das Sammelrohr 3 durch Streben 6 fest miteinander
verbunden. Weiterhin sind in Fig. 1a quer zu den Hohlfäden 1 verlaufende Stützstäbe
7 dargestellt, die an den Schnittpunkten mit den Hohlfäden 1 und mit den Streben 6
fest verbunden sind. Die Stützstäbe 7 kreuzen die Hohlfäden 1 jeweils an der Stelle,
an welcher die Hohlfäden 1 unstetig gekrümmt sind, also in geänderter Richtung weiterverlaufen.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung können die in Fig. 1a dargestellten Hohlfäden
1 auch als mehrmals unstetig gekrümmt bezeichnet werden.
[0029] Die in Fig. 1b dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung unterscheidet
sich von der in Fig. 1a dargestellten im wesentlichen lediglich dadurch, daß bei ihr
die Hohlfäden 1 wellenförmig ausgebildet sind, also mehrmals stetig gekrümmt sind.
[0030] Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist die aus zwei Lagen sich kreuzender Hohlfäden 1 gebildete Hohlfadengruppe in Form
eines Zylindermantelabschnittes ausgebildet. Die beiden Hohlfadenlagen sind dabei
parallel geschaltet und das Verteilerrohr 2 bildet zusammen mit dem Sammelrohr 3 einen
die obengenannte Form der Hohlfadengruppe gewährleistenden Stützrahmen. Die Anschlüsse
4, 5 für die Fluidzuführung bzw. -ableitung sind jeweils nach oben und unten gerichtet,
so daß ein Übereinanderstapeln mehrerer der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich ist, wobei nach dem Zusammenbau die Anschlüsse
für die Fluidzuführung 4 dann die gemeinsame Zuflußleitung und die Anschlüsse für
die Fluidableitung 5 die gemeinsame Abflußleitung ergeben. An den Stellen 10 und 11
sind die Rohre 2 und 3 gegeneinander abgedichtet.
[0031] In Fig. 3 sind die in Fig. 2 vereinfacht dargestellten Anschlüsse 4 bzw. 5 vergrößert
dargestellt. Die Darstellung macht deutlich, wie das Ineinanderfügen der Anschlüsse
4 bzw. 5 beim Übereinanderstapeln mehrerer Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, wie sie beispielsweise in Fig. 2 dargestellt ist, erfolgt. Nach dem Zusammenfügen
können die Anschlüsse 4a und 4b durch Verkleben oder Verschweißen fest miteinander
verbunden werden. Dasselbe gilt für die entsprechend ausgebildeten, jedoch nicht dargestellten
Anschlüsse für die Fluidableitung. Statt der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform
der miteinander zusammenwirkenden Anschlüsse 4a und 4b können auch handelsübliche
lösbare oder nichtlösbare sowie einfache Rohrstutzen zu dem hier beschriebenen Zweck
verwendet werden, beispielsweise sogenannte Schnellkupplungen.
[0032] Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
entsprechen alle Teile ihren Positionszahlen gemäß den bereits in den Fig. 1a bis
3 beschriebenen Teilen. Die in Fig. 4 dargestellte Ansicht ergibt sich beispielsweise
bei Draufsicht auf die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung. Lediglich der Anschluß 4 für die Fluidzuführung und der Anschluß 5 für
die Fluidableitung sind bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform in unwesentlich
geänderter Art und Weise angeordnet.
[0033] Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sind die Hohlfäden 1 zweimal unstetig abgebogen, wobei diese Abbiegungen durch die
an entsprechender Stelle angeordneten Stützstäbe 7 bewirkt werden. Die übereinander
angeordneten Hohlfadenlagen sind dabei gleichsinnig gekrümmt, wobei jede Hohlfadenlage
die Form eines Teils des Mantels eines Polyeders mit polygonalem Querschnitt bildet,
also im Sinne der vorliegenden Erfindung eine räumlich gekrümmte Fläche.
[0034] Die übrigen in der Figur dargestellten Teile entsprechen ihren Positionszahlen gemäß
den in den vorhergegangenen Figuren beschriebenen Teilen.
[0035] In Fig. 6 sind die Hohlfäden 1 jeder Hohlfadenlage durch je einen Stützstab 7 einmal
unstetig gekrümmt, wobei benachbarte Hohlfadenlagen spiegelbildlich gekrümmt sind.
Jeweils zwei Hohlfadenlagen münden in ein gemeinsames Verteilerrohr 2 bzw. Sammelrohr
3. Die in Fig. 6 dargestellten Hohlfadenladen können auch als dachförmig ausgebildet
bezeichnet werden.
[0036] Auch die in Fig. 7 dargestellten Hohlfadenlagen/Hohlfadengruppen sind einmal unstetig
gekrümmt, also dachförmig ausgebildet, wobei bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform
die Hohlfadenlagen/Hohlfadengruppen zwar gegensinnig jedoch nicht spiegelbildlich
gekrümmt sind. Die in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
eignet sich beispielsweise hervorragend für den Gebrauch im Freien, da sie auch bei
wechselnden Windrichtungen eine im wesentlichen gleichbleibende Wärmeübertragungsleistung
gewährleistet. Es ist einleuchtend, daß mehrere der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch übereinander angeordnet werden können, wobei
auch hier ein entsprechend ausgebildetes System von Steckverbindungen verwendet werden
kann. Es versteht sich weiterhin von selbst, daß durch Änderung der maximalen Auslenkung
der Hohlfäden, wie sie oben definiert wurde, der »Winkel des Dachgiebels« der dachförmig
ausgebildeten Hohlfadenschar auf einfache Weise verändert und den gegebenen Anforderungen
angepaßt werden kann.
[0037] Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform sind mehrere gleichsinnig stetig
gebogene Hohlfadenlagen/Hohlfadengruppen 1 übereinander angeordnet. Die Verteilerrohre
2 und die Sammelrohre 3 jeder Hohlfadenlage/Hohlfadengruppe 1 sind dabei wieder an
eine gemeinsame Zuflußleitung 8 bzw. Abflußleitung 9 angeschlossen. Auch hierbei können
Steckverbindungen benutzt werden, wie sie in den Fig. 2 und 3 bereits beschrieben
wurden.
[0038] Im Hinblick auf die bisherige Figurenbeschreibung erübrigt sich eine weitere ins
Detail gehende Beschreibung der Fig. bis 15 bzw. 18, bei denen alle Teile ihren Positionszahlen
entsprechend den Teilen der bisher beschriebenen Figuren entsprechen. Es sei jedoch
noch darauf hingewiesen, daß die in den Fig. 9, 12, 14 und 15 dargestellten Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung sich auch für wechselnde Windrichtungen besonders
gut eignen, wobei - und dies gilt für alle gezeigten Ausführungsformen - beliebig
viele der gezeigten Ausführungsformen übereinander gestapelt oder nebeneinander angeordnet
werden können.
[0039] Bei der in Fig. 16 dargestellten Ausführungsform sind insgesamt 3 Austauscheinheiten
in Reihe geschaltet, wobei die Hohlfadenlagen jeder Einheit parallel geschaltet sein
können, so wie es in Fig. 4 dargestellt ist.
[0040] In Fig. 17 sind drei erfindungsgemäß ausgebildete Austauscheinheiten parallel geschaltet,
wobei auch hierbei die einzelnen Hohliadenla gen jeder Austauscheinheit so wie in
Fig. 4 dargestellt, parallel geschaltet sein können, jedoch auch in Reihe liegen können.
[0041] In den Fig. 7, 10, 11, 12, 13, 14 und 15 wurden zur Vereinfachung nur die Hohlfäden
1 bzw. Hohlfadenlagen bzw. Hohlfadengruppen in den unterschiedlichsten Ausgestaltungsformen
dargestellt, während die übrigen in der Praxis für das Funktionieren der erfindungsgemäßen
Vorrichtung notwendigen Teile (2; 3; 4; 5; und gegebenenfalls 4a; 4b; 6; 7; 8; 9;
10 und 11), wie sie in den übrigen Figuren dargestellt und zuvor beschrieben sind,
weggelassen wurden.
[0042] Bei der in Fig. 19 dargestellten AusfÜhrungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wurden sechs Hohlfadengruppen bestehend aus je zwei Hohlfadenlagen bzw. -gruppen,
die gegensinnig und spiegelbildlich zueinander gekrümmt ausgebildet sind, sternförmig
um das gemeinsame Sammelrohr 3 angeordnet. Zwei solcher Hohlfadengruppen sind beispielsweise
in Fig. 13 dargestellt, dort jedoch übereinander angeordnet. Jede paarweise zusammengehörende
Hohlfadengruppe mündet in ein gemeinsames Verteilerrohr 2. Alle Verteilerrohre 2 sind
durch eine gemeinsame Zuflußleitung 8 miteinander verbunden, in welche Fluid über
den Anschluß 4 eintreten kann. Diese Ausführungsform ist besonders gut für wechselnde
Umströmungsrichtung/Windrichtung geeignet.
1. Vorrichtung, bei welcher Wärme von einem ersten Fluid auf ein zweites Fluid durch
die Wandung von Hohlfäden übertragen wird und bei der die Hohlfäden in Verteiler-
bzw. Sammelrohre münden, welche Anschlüsse für die Fluidzuführung bzw. -ableitung
aufweisen und mit welchen die Endabschnitte der Hohlfäden mittels einer Einbettmasse
nach außen fluiddicht verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlfäden durch
einen Stützrahmen (2, 3, 6) gehalten werden, der zumindest teilweise aus den Verteiler-
bzw. Sammelrohren (2; 3) gebildet wird, daß wenigstens ein Teil der Hohlfäden (1)
mindestens einmal stetig oder unstetig gekrümmt oder gebogen ausgebildet ist, daß
die Hohlfäden (1) in höchstens zwei Lagen angeordnet sind, daß bei zweilagiger Anordnung
der Hohlfäden (1) die Hohlfäden (1) der ersten Lage die Hohlfäden (1) der zweiten
Lage kreuzen und sich die sich kreuzenden Hohlfäden (1) an den Kreuzungspunkten berühren,
daß die Hohlfäden (1) jeder Lage durch Stützstäbe (7) abgestützt werden, die die Hohlfäden
(1) kreuzen und die mit dem Stützrahmen (2, 3, 6) und den Hohlfäden (1) an ihren Berührungspunkten
fest verbunden sind, daß die Hohlfäden (1) jeder Lage in Abständen vaoainal1- der
angeordnet sind und daß die maximale Auslenkung jedes gekrümmten oder gebogenen Hohlfadens
(1) ein Zwanzigstel (1/20) bis ein Fünftel (1/5) der Entfernung seiner beiden Enden
voneinander beträgt und daß die Hohlfäden (1) in einer räumlich gekrümmten oder gewölbten
Fläche liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale Auslenkung
ungefahr 1/10 der Entfernung der beiden Enden jedes Hohlfadens (1) beträgt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlfäden
(1) in mehreren Gruppen bestehend aus einer oder aus zwei Hohlfadenlagen übereinander
oder nebeneinander angeordnet sind, wobei die Hohlfadengruppen in Abständen voneinander
angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hohlfadenlage
bzw. -gruppe ihre eigenen Verteiler- und Sammelrohre (2; 3) für die Fluidzuführung
bzw. -ableitung aufweist, welche ihrerseits an eine gemeinsame Zufluß- bzw. Abflußleitung
(8; 9) angeschlossen sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlfadenlagen
oder Hohlfadengruppen abwechselnd gegensinnig gekrümmt ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittenabstand
zweier benachbarter Hohlfäden (1) das 1,7- bis 10fache ihre Durchmessers beträgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittenabstand zweier
benachbarter Hohlfäden (1) das 2,5- bis 3,3fache ihres Durchmessers beträgt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der linke Abstand
zwischen zwei benachbarten Hohlfäden (1) 0,5 bis 15 mm beträgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Abstand zwischen
zwei benachbarten Hohlfäden (1) 1 bis 10 mm beträgt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlfäden (1) als
Fadenschar zwischen den Verteiler- und Sammelrohren (2; 3) in losen Schlaufen herunterhängen,
wobei zur Einhaltung gleichbleibender Hohlfadenabstände quer zu den Hohlfäden (1)
verlaufende Abstandshalter (7) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlfäden
(1) porös bzw. mikroporös sind.
1. An apparatus in which heat is transmitted from a first liquid to a second liquid
through the walls of hollow filaments and in which the hollow filaments open into
distributing or collecting pipes, which have connecting parts for the supply or discharge
of the fluid and to which the end sections of the hollow filaments are connected in
a fluid-tight manner outwards by means of a packing composition, characterised in
that the hollow filaments are supported by a support frame (2, 3, 6), which is at
least partially formed by the distributing or collecting pipes (2; 3), that at least
a part of the hollow filaments (1) is curved or bent once continuously os discontinuously,
that the hollow filaments (1) are arranged in at most two layers, that in the two-layer
arrangement of the hollow filaments (1), the hollow filaments (1) of the first layer
cross the hollow filaments (1) of the second layer and contact the crossing hollow
filaments (1) at the crossing points, that the hollow filaments (1) of each layer
are supported by support rods (7), which cross the hollow filaments (1) and which
are tightly connected to the support frame (2, 3, 6) and the hollow filaments (1)
at the contact points thereof, that the hollow filament (1) of each layer are arranged
at a spacing from each other and that the maximum excursion of each curved or bent
hollow filament (1) is a twentieth (1/20) to a fifth (1/5) of the distance between
the two ends thereof and that the hollow filaments lie in a spatially curved or arched
surface.
2. An apparatus according to claim 1, characterised in that the maximum excursion
is about 1/10 of the distance between the two ends of each hollow filament (1).
3. An apparatus according to claims 1 and 2, characterised in that the hollow filaments
(1) are arranged in several groups consisting of one or two layers of hollow filaments
arranged above each other or beside each other, and the groups of hollow filaments
are arranged at a spacing from each other.
4. An apparatus according to claims 1 to 3, characterised in that each layer or group
of hollow filaments has its own distributing and collecting pipes (2; 3) for supply
or discharge of the fluid, which are connected to a common supply or discharge conduit
(8; 9).
5. An apparatus according to claims 3 and 4, characterised in that the layers our
groups of hollow filaments are alternately designed curving in opposite direction.
6. An apparatus according to claims 1 to 5, characterised in that the average space
between two adjacent hollow filaments (1) is from 1.7 to 10 times the diameter thereof.
7. An apparatus according to claim 6, characterised in that the average spacing between
two adjacent hollow filaments (1) is from 2.5 to 3.3'times the diameter thereof.
8. An apparatus according to claims 1 to 7, characterised in that the clear spacing
between two adjacent hollow filaments (1) is from 0. 5 to 15 mm.
9. An apparatus according to claim 8, characterised in that the clear spacing between
two adjacent hollow filaments (1) is from 1 to 10 mm.
10. An apparatus according to claim 1, characterised in that the hollow filaments
(1) hang down in loops as an assemblage of filaments between the distributing and
collecting pipes (2; 3) and yokes (7) are arranged transversely to the hollow filaments
(1) to maintain the same spacing between the hollow filaments.
11. An apparatus according to claims 1 to 10, characterised in that the hollow filaments
(1) are porous or microporous.
1. Dispositif dans lequel de la chaleur est transmise d'un premier fluide à un deuxième
fluide au travers de la paroi de fils creux, et dans lequel les fils creux débouchent
dans des tubes répartiteur et collecteur qui présentent respectivement des raccords
pour l'amenée et l'évacuation de fluide et auxquels les portions terminales des fils
creux sont raccordées, avec étanchéité au fluide vis-à-vis de l'extérieur, au moyen
d'une masse de scellement, caractérisé par le fait que les fils creux sont maintenus
par un cadre de soutien (2, 3, 6) qui est au moins partiellement constitué par les
tubes répartiteur et collecteur (2; 3), par le fait qu'au moins une partie des fils
creux (1) présente au moins un coude ou une courbure, avec ou sans discontinuité de
courbure, par le fait que les fils creux (1) sont agencés au maximum en deux couches,
par le fait que, dans le cas d'un agencement des fils creux en deux couches, les fils
creux (1) de la première couche croisent ceux de la deuxième couche, les fils creux
se touchant aux points de croisement, par le fait que les fils creux (1) de chaque
couche sont soutenus par des barres de soutien (7) qui les croisent et qui sont inamovi-
blement liées aux fils creux (1) et au cadre de soutien (2, 3 et 6) en leurs points
de contact avec ceux-ci, par le fait que les fils creux (1) sont séparés par des intervalles
au sein de chaque couche et que la flèche maximale de chaque fil creux courbé ou coudé
est de un vingtième (1/20) à un cinquième (1/5) de la distance comprise entre ses
deux extrémités, et par le fait que les fils creux (1) sont disposés en une surface
courbe ou bombée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la flèche maximale
est d'environ 1/10 de la distance comprise entre les deux extrémités de chaque fil
creux (1
3. Dispositif selon les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que les fils
creux (1) sont agencés en plusieurs groupes superposés ou disposés côte-à-côte, chaque
groupe étant constitué d'une ou deux couches de fils creux, les groupes de fils creux
étant séparés par des intervalles.
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que chaque couche
ou groupe de fils creux présente ses propres tubes répartiteur, et collecteur (2;
3) servant respectivement à l'amenée et à l'évacuation de fluide, ces tubes étant
eux-mêmes raacordés respectivement à une conduite d'amenée commune (8) et à une conduite
d'évacuation commune (9).
5. Dispositif selon les revendications 3 et 4, caractérisé par le fait que les couches
ou groupes de fils creux sont réalisés courbés alternativement dans des sens opposés.
6. Dispositif selon les revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que l'intervalle
moyen entre deux fils creux voisins (1) est de 1,7 à 10 fois leur diamètre.
7. Dispositif selon la revendication 6, caracté risé par le fait que l'intervalle
moyen entre deux fils creux voisins est de 2,5 à 3,3 fois leur diamè tre.
8. Dispositif selon les revendications 1 à 7, ca ractérisé par le fait que l'intervalle
minimal entre deux fils creux voisins (1) est de 0,5 à 15 mm.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'intervalle minimal
entre deux fils creux voisins (1) est de 1 à 10 mm.
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les fils creux
pendent en festons libres, en constituant une nappe, entre les tubes répartiteur et
collecteur (2; 3) des pièces d'écartement (7) dirigées perpendiculairement aux fils
creux (1) étant disposées pour maintenir des intervalles invariables entre les fils
creux.
11. Dispositif selon les revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que les fils
creux (1) sont poreux ou microporeux.