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(11) |
EP 0 079 541 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1985 Patentblatt 1985/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.11.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A47K 3/22 |
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Vorrichtung mit einem Rahmenprofil
Device comprising a frame section
Dispositif muni d'un cadre profilé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
14.11.1981 DE 3145375
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.1983 Patentblatt 1983/21 |
| (71) |
Anmelder: Baus, Heinz Georg |
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CH-3626 Hünibach-Thun (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Baus, Heinz Georg
CH-3626 Hünibach-Thun (CH)
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| (74) |
Vertreter: Klose, Hans, Dipl.-Phys. |
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Rechts- und Patentanwälte,
Reble & Klose,
Bereich Patente & Marken,
Postfach 12 15 19 68066 Mannheim 68066 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit einem Rahmenprofil, insbesondere
für eine Trennwand einer Bade- oder Duschkabine, und mit einem Verlängerungsprofil,
um das Rahmenprofil wahlweise an eine Raumfläche oder an eine weitere Trennwand, welche
zu der erstgenannten Trennwand einen Winkel von bevorzugt 90° einschließt, anzuschließen.
[0002] In der DE-B-2407 230 ist eine derartige Vorrichtung mit einem seitlichen Verbindungsprofil
für eine Schiebe-Trennwand einer Bade- oder Duschkabine beschrieben, wobei das Verbindungs-
bzw. Rahmenprofil einen zur Außenseite hin verlängerten Schenkel aufweist und mit
welchem ein Verlängerungsstück verbindbar ist. Ist das Verlängerungsstück mit dem
Rahmenprofil verbunden, so kann dieses und somit die Trennwand an eine Raumfläche
angeschlossen werden. Soll hingegen eine weitere Trennwand angeschlossen werden, so
ist das Verlängerungsstück überflüssig, und es muß weggeworfen werden. Beim Anschluß
einer weiteren Trennwand steht das Rahmenprofil in der Regel frei im Raum, und es
wird daher eine feste und stabile Verbindung zwischen den beiden Trennwänden gefordert,
damit beispielsweise beim Anlehnen einer in der Bade- oder Duschkabine befindlichen
Person an die Trennwand eine Beschädigung oder gar Zerstörung der Verbindung zwischen
den beiden Trennwänden vermieden wird. Wird hingegen die erste Trennwand, welche in
bekannter Weise Schiebetüren oder dergleichen enthält, zwischen zwei festen Raumflächen
montiert, so besteht oftmals der Wunsch bauseitige Toleranzen oder unterschiedliche
Breiten zwischen den Raumflächen auszugleichen. Zu diesem Zwecke sind sogenannte Ausgleichs-
oder Verlängerungsprofile hinlänglich bekannt, welche mittels geeigneten Verbindungselementen
mit dem Rahmenprofil verbindbar und in der gewünschten Weise einstellbar sind. Die
bekannten Verlängerungsprofile eignen sich jedoch nicht zum Anschluß einer weiteren
Trennwand.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der genannten Art
mit einem geringen Aufwand derart auszubilden, daß das Verlängerungsprofil sowohl
beim Anschluß der Trennwand an eine Raumfläche als auch an eine weitere Trennwand
verwendet werden kann. Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll ferner eine hohe Stabilität
und insbesondere eine hohe Verwindungssteifigkeit beim Anschluß einer weiteren Trennwand
aufweisen. Darüber hinaus soll die Vorrichtung in einfacher Weise handhabbar sein,
eine hohe Funktionssicherheit aufweisen und den betrieblichen Gegebenheiten gewachsen
sein.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Verlängerungsprofil in
zwei um einen vorgegebenen Winkel verdrehten Stellungen mit dem Rahmenprofil verbindbar
ist, daß das Verlängerungsprofil einen stufenartigen Absatz aufweist und daß das Rahmenprofil
in der ersten Stellung des Verlängerungsprofils bevorzugt über dessen äußere Stirnflächen
an der Raumfläche anschließbar ist und in der zweiten Stellung über den stufenartigen
Absatz mit der weiteren Trennwand verbindbar ist.
[0005] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch einen einfachen und kostengünstigen
Aufbau aus, und sie ermöglicht in einfacher Weise den Einsatz des Verlängerungsprofils
sowohl beim Anschluß der Trennwand bzw. des Rahmenprofils an die Raumfläche als auch
an die weitere Trennwand. Der stufenartige Absatz gewährleistet eine sichere und feste
Auflage für die weitere Trennwand, welche erfindungsgemäß mit ihrem Eckbereich in
diesen Absatz hineinragt bzw. auf denselben aufliegt. Somit wird in beiden Fällen
die Stabilität und insbesondere die Verbindungssteifigkeit nicht unwesentlich verbessert.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Verlängerungsprofil gewährleistet bei einfacher Handhabung
auch den notwendigen seitlichen Ausgleich, um die Anpassung an die jeweiligen Einbaubedingungen
vornehmen zu können.
[0006] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Verlängerungsprofil wenigstens eine
dem Rahmenprofil zugeordnete Führungsfläche auf, und es ist ferner in Richtung der
Längsebene der Trennwand bezüglich des Rahmenprofils verschiebbar und in einer vorgegebenen
Position feststellbar. Auch weist das Rahmenprofil bevorzugt einen ersten und zweiten
Schenkel auf, welche quer zur genannten Längsebene in einem Abstand zueinander angeordnet
sind, welche im wesentlichen der Breite des Verlängerungsprofils entspricht. Das Verlängerungsprofil
kann somit mit seinen Führungsflächen an diesen Schenkeln anliegen, so daß eine stabile
Führung gewährleistet ist. Schließlich weisen die genannten Schenkel in Richtung der
Längsebene vorteilhaft unterschiedliche Längen auf, damit die weitere Trennwand in
der obengenannten zweiten Stellung des Verlängerungsprofils direkt eingesetzt werden
kann, ohne daß hierbei eine zu große Gesamtlänge in Kauf genommen werden muß. Hierdurch
wird eine besonders kompakte, platzsparende Ausbildung in besonders einfacher Weise
gewährleistet. Unter Einhaltung eines minimalen Raumbedarfes muß das Verlängerungsprofil
lediglich in der angegebenen Weise verdreht werden, um wahlweise den Anschluß der
Trennwand an die Raumfläche oder aber den Anschluß einer weiteren Trennwand zu ermöglichen.
Es ist also eine äußerst einfache Handhabung gewährleistet, und Montagefehler mit
sämtlichen daraus resultierenden Nachteilen werden in einfacher Weise vermieden.
[0007] Zweckmäßigerweise ist das Verlängerungsprofil derart ausgebildet, daß es in zwei
um einen Winkel von 180° bezüglich seiner Längsachse verdrehten Stellungen an dem
Rahmenprofil angeordnet werden kann. Eine derartige Drehung läßt sich auch bei äußerst
beengten Raumverhältnissen ohne weiteres durchführen. Ferner ist praktisch ausgeschlossen,
daß entweder das Rahmenprofil bzw. das Verlängerungsprofil oder aber auch andere in
der Nähe befindliche Gegenstände, beispielsweise Fensterscheiben, zerstört werden
können.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verlängerungsprofil mit seinen Führungsflächen
zwischen den Schenkeln des Rahmenprofils angeordnet. Mit anderen Worten, das Verlängerungsprofil
befindet sich überwiegend in dem freien Innenraum zwischen den Schenkeln des Rahmenprofils,
so daß dessen nach außen hin für einen Betrachter sichtbares Design, Oberflächenstruktur
oder sonstige Gestaltungselemente praktisch nicht von dem Verlängerungsprofil beeinträchtigt
werden.
[0009] In einer besonders günstigen Ausführungsform weist das Verlängerungsprofil einen
stufenförmig ausgebildeten Quersteg mit einem ersten und zweiten Querteil auf, welche
in Richtung der Längsebene zur Außenseite hin einen Abstand a aufweisen. Beim Anschluß
der genannten weiteren Trennwand wird diese auf dem derart ausgebildeten Quersteg
angeordnet und befestigt, wobei mittels des einen Querteils eine zuverlässige Lagerung
und Befestigung ermöglicht wird.
[0010] Zweckmäßigerweise weist der vorgenannte Abstand wenigstens die Breite des Profils
der weiteren, anzuschließenden Trennwand auf. Somit kann die weitere Trennwand vorteilhafterweise
in das Verlängerungsprofil und somit auch in die gesamte Vorrichtung integriert werden.
Es wird also eine in sich geschlossene kompakte Einheit geschaffen, wobei störende
Kanten oder Verbindungsflächen praktisch nicht in Erscheinung treten.
[0011] Damit das Verlängerungsprofil sicher und fest an der Raumfläche angeordnet werden
kann, weist das Verlängerungsprofil an seinen Stirnflächen quer zur Längsebene verlaufende
Ansätze auf. Die Stirnflächen werden also in einfacher Weise vergrößert, wodurch eine
stabile Lagerung und Befestigung an der Raumfläche erzielt wird.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform sind das Rahmenprofil und das Verlängerungsprofil
mittels wenigstens einer Verstelleinrichtung in Richtung der Längsebene zueinander
einstellbar. Es werden zweckmäßigerweise mehrere derartige Verstelleinrichtungen vorgesehen,
um einerseits eine zuverlässige Verbindung zu erhalten und um andererseits auch bei
einer nicht exakt vertikalen Raumfläche eine vertikale Ausrichtung des Rahmenprofils
zu ermöglichen.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine
Verstelleinrichtung mit Verstellschraube und einem Gewindeteil auf, welche in einander
zugeordnete Ausnehmungen von Rahmenprofil und Verlängerungsprofil einsetzbar bzw.
herausnehmbar sind. Die Verstelleinrichtung kann somit in einfacher Weise beim Anschluß
des Rahmenprofils an eine Raumfläche eingesetzt werden, und sie kann ferner bei Anschluß
an eine weitere Trennwand entfernt werden.
[0014] Vorteilhaft wird die Ausnehmung des Rahmenprofils in einem zur Außenseite gerichteten
Kanal des Verbindungsstegs angeordnet. Das in die genannte Ausnehmung eingreifende
Verbindungselement liegt somit geschützt in dem Kanal hinter der Oberfläche des Verbindungsstegs.
Das Verbindungselement ist somit in das Rahmenprofil integriert und tritt auch nicht
weiter störend in Erscheinung.
[0015] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform weist die genannte Ausnehmung des
Rahmenprofils schmalen, bevorzugt ringförmigen Bereich auf, in welchen die Verstellschraube
eingreift und an welchen sich in Längsrichtung des Rahmenprofils ein erweiterter Bereich
derart anschließt, daß die Verstellschraube einschließlich einer Auflagerung hindurchführbar
ist. Zum Ineinanderfügen bzw. Trennen von Rahmenprofil und Verlängerungsprofil müssen
diese im wesentlichen in Richtung ihrer Längsachsen relativ zueinander bewegt werden,
damit entweder die Verstelleinrichtung bzw. die Verstellschraube mit dem erweiterten
Bereich oder aber mit dem ringförmigen Bereich fluchtet. Dies ergibt eine besonders
einfache Handhabung.
[0016] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist in dem Kanal des Rahmenprofils
ein elastisches Dichtungsprofil und/oder ein Abdeckprofil angeordnet. Mit einem derartigen
Profil wird zuverlässig der Kanal abgedeckt, so daß eine aus hygienischen Gründen
nicht erwünschte Verschmutzung unterbunden wird. Ferner kann das genannte Profil auch
zur Abdichtung in Verbindung mit einer in der Trennwand angeordneten Tür dienen.
[0017] Vorteilhaft weist auch das Verlängerungsprofil einen zu seinen Stirnflächen gerichteten
Kanal auf, in welchem die Ausnehmung für das Gewindeteil der Verstelleinrichtung angeordnet
ist. Es wird damit eine zuverlässige und sichere Befestigung der Verstelleinrichtung
bzw. deren Gewindeteil gewährleistet, wobei zusätzlich auch eine platzsparende Anordnung
erreicht wird.
[0018] Vorteilhaft weist das Gewindetei) bevorzugt zwei nachgiebige Bügel mit Kerben auf,
welche in die Ränder der Ausnehmung des Verlängerungsprofils einrastbar sind. Ein
derart ausgebildetes Gewindeteil ist mit einem geringen Kostenaufwand zu fertigen
und kann praktisch mit einem einzigen Handgriff in das Verlängerungsprofil eingesetzt
bzw. aus diesem herausgelöst werden.
[0019] Erfindungsgemäß weist eine Trennwand, welche an beiden Seiten links und rechts jeweils
ein Rahmenprofil enthält, an beiden Seiten im wesentlichen gleich ausgebildete Rahmenprofile
und/oder Verlängerungsprofile auf. Die genannten Profile können also auf übereinstimmenden
Maschinen und/oder Werkzeugen, insbesondere Strangpreßmaschinen, hergestellt werden,
wodurch Herstellungs- und Lagerhaltungskosten nicht unwesentlich eingeschränkt werden
können.
[0020] Vorteilhaft weist das Verlängerungsprofil in seinem Quersteg wenigstens eine Bohrung
derart auf, daß diese im zusammengefügten Zustand mit einer Ausnehmung, bevorzugt
mit dem obengenannten erweiterten Bereich, des Rahmenprofils fluchtet. Das Verlängerungsprofil
wird mittels durch die genannten Bohrungen greifenden Schrauben an der Raumfläche
befestigt, wobei auch nach der Verbindung mit dem Rahmenprofil durch die erfindungsgemäße
vorgesehene Ausnehmung hindurch auch noch nachträglich ein Festziehen der genannten
Schrauben möglich ist.
[0021] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Länge des zweiten Schenkels des Rahmenprofils
zur Außenseite hin wenigstens so groß wie der vorgesehene seitliche Verstellweg für
das Verlängerungsprofil und/oder wie die Länge des kurzen Schenkels des Verlängerungsprofils.
Auf Grund dieser Ausbildung wird eine sichere und zuverlässige Führung und Ausrichtung
zwischen Verlängerungsprofil und Rahmenprofil erreicht.
[0022] Ferner ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Länge des ersten Schenkels vom
Rahmenprofil wenigstens oder zumindest näherungsweise so groß, wie die Länge des langen
Schenkels vom Verlängerungsprofil. Durch diese erfindungsgemäße Dimensionierung von
Verlängerungsprofil und Rahmenprofil wird bei optimaler Ausnutzung des eingesetzten
Materials ein möglichst großer Verstellweg des Verlängerungsprofils bezüglich des
Rahmenprofils erreicht, wobei auch eine zuverlässige Führung und gegenseitige Ausrichtung
gewährleistet wird.
[0023] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform stützt sich beim Anschluß der weiteren
Trennwand das Verlängerungsprofil mit einem Ansatz und/oder einer Stirnfläche eines
Schenkels auf zugeordneten Teilen des Rahmenprofils ab. Auf diese Weise wird eine
stabile und zuverlässige Arretierung geschaffen, so daß die weitere Trennwand, das
Verlängerungsprofil und das Rahmenprofil fest gegeneinander verspannt werden können.
Es ist ersichtlich, daß hierdurch die Verwindungssteifigkeit und die Stabilität der
Vorrichtung erhöht wird.
[0024] Vorteilhaft ist die Vorrichtung derart ausgebildet, daß beim Anschluß der weiteren
Trennwand deren Rahmenprofil auf dem ersten Querteil des Quersteges vom Verlängerungsprofil
und/oder der Stirnfläche des zweiten kurzen Schenkels vom Rahmenprofil aufliegt, wobei
bevorzugt eine quer zur Längsebene verlaufende Schiene des Rahmenprofils der weiteren
Trennwand in eine Nut des Quersteges vom Verlängerungsprofil eingreift.
[0025] Weitere Vorteile und erfindungswesentliche Merkmale ergeben sich aus den nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigt
Fig. 1 schematisch einen Schnitt durch das Rahmenprofil und das Verlängerungsprofil,
wobei der Anschluß an eine Raumfläche erfolgt,
Fig. 2 schematisch einen Schnitt durch das Rahmenprofil und das Verlängerungsprofil,
wobei der Anschluß einer weiteren Trennwand vorgesehen ist,
Fig. 3 eine Ansicht in Blickrichtung A gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine Ansicht in Blickrichtung B gemäß Fig.1,
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich Fig. 4 einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung,
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung eines Teilauschnittes entsprechend Fig. 5,
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Schnittlinie C-D gemäß Fig. 6, wobei die Vorrichtung
zum Anschluß an eine Raumfläche vorgesehen ist,
Fig. 8 eine Ansicht ähnlich Fig. 5, wobei jedoch die Vorrichtung zum Anschluß an eine
weitere Trennwand vorgesehen ist,
Fig. 9 eine vergrößerte Darstellung eines Teilausschnittes entsprechend Fig. 8,
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Schnittlinie E-F gemäß Fig. 9.
[0026] Aus der schematischen Darstellung gemäß Fig. 1 ist im Querschnitt ein Rahmenprofil
2 mit zwei Schenkeln 4, 6 zu erkennen, welche sich im wesentlichen in Richtung einer
Längsebene 8 erstrecken, die senkrecht zur Zeichenebene verläuft. Der zweite Schenkel
4 ist im Vergleich zu dem ersten Schenkel in Richtung der Längsebene zur Raumfläche
9 hin kürzer ausgebildet. In dem Rahmenprofil 2 ist ein Verlängerungsprofil 10 verschiebbar
angeordnet, wobei das Verlängerungsprofil mit seinen Führungsflächen 12 und 14 zumindst
teilweise zwischen den genannten Schenkeln 4 und 6 geführt ist. Das Verlängerungsprofil
10 liegt mit seinen Stirnflächen 16 und 18 an der Raumfläche 9 an. Das Verlängerungsprofil
10 ist mittels einer Verstelleinrichtung 24, welche weiter unten näher erläutert werden
soll, mit dem Rahmenprofil 2 verbunden. Die derart ausgebildete Vorrichtung erstreckt
sich senkrecht zur Zeichenebene und ist in bekannter Weise auf den oberen Rand einer
hier nur angedeuteten Duschwanne 26 aufgesetzt. Der stufenähnliche Absatz 20 wird
durch einen Quersteg 28 des Verlängerungsprofils 10 gebildet, wobei der Quersteg 28
ein erstes Querteil 30 und ein zweites Querteil 32 aufweist. Die genannten Querteile
30 und 32 weisen in Richtung der Längsachse zur Raumfläche 9 einen Abstand a auf,
so daß ein kurzer Schenkel 34 und ein langer Schenkel 36 beim Verlängerungsprofil
10 vorhanden sind.
[0027] Gemäß Fig. 2 ist das Verlängerungsprofil gegenüber der in Fig. 1 gezeigten Stellung
um 180° bezüglich seiner Längsachse verdreht. Bei dieser Stellung wird eine weitere
Trennwand 22 mit dem Rahmenprofil 2 der ersten hier nicht weiter dargestellten ersten
Trennwand verbunden. Die zweite Trennwand 22 liegt mit ihrem Rahmenprofil 38 in dem
stufenähnlichen Absatz 20 des Verlängerungsprofils 10. Das Verlängerungsprofil 10
liegt in dieser Stellung mit seinem kurzen Schenkel 34 an dem zweiten Schenkel 4 des
Rahmenprofils 2 und mit seinem langen Schenkel 36 an dem ersten Schenkel 6 des Rahmenprofils
2 an. Das Verlängerungsprofil wird somit zuverlässig in dem Rahmenprofil geführt und
gehalten. Zur Verbindung von Rahmenprofil 2, Verlängerungsprofil 10 und Rahmenprofil
38 der weiteren Trennwand 22 ist eine Verbindungsschraube 40 vorhanden. Es ist ersichtlich,
daß mittels des derart ausgebildeten Verlängerungsprofils eine nicht unwesentliche
Erhöhung der Stabilität und der Verwindungssteifigkeit erreicht wird; diese ist von
besonderer Bedeutung, da gemäß Fig. 2 das Rahmenprofil 2 und die im rechten Winkel
zur Längsebene 8 angeordnete weitere Trennwand 22 frei im Raum auf dem oberen Rand
der Duschwanne 26 angeordnet sind. Der Quersteg 32 schließt sich unmittelbar an die
Außenfläche 42 des Rahmenprofils 38 an, so daß eine praktisch geschlossene Einheit
geschaffen ist. Das Eindringen von Schmutz oder Wasser ist auch bei dieser Stellung
weitgehend ausgeschlossen, zumal die ineinandergeschobenen Profile jeweils über größere
Flächen aneinander anliegen bzw. ineinander geführt sind. Das Rahmenprofil 38 liegt
ferner mit seiner Innenwand 44 auf dem ersten Querteil 30 und ebenso auf der Stirnfläche
46 des zweiten Schenkels 4 vom Rahmenprofil 2 auf, so daß eine zuverlässige Abstützung
gewährleistet ist.
[0028] Fig. 3 zeigt eine Ansicht in Blickrichtung A gemäß Fig. 4, wobei im Bereich der Verstelleinrichtung
24 das Rahmenprofil 2 teilweise aufgeschnitten dargestellt ist. Oberhalb der Verstelleinrichtung
24 weist das Verlängerungsprofil 10 eine Bohrung 48 auf, welche mit einer Ausnehmung
50 des Verbindungsstegs 52 vom Rahmenprofil fluchtet. Das Verlängerungsprofil 10 wird
mittels einer hier nicht dargestellten, durch die Bohrung 48 hindurchgeführten Schraube
an der Raumfläche befestigt. Aufgrund der Ausnehmung 50 in dem Rahmenprofil 2 kann
diese Schraube auch in zusammengefügtem Zustand von Verlängerungsprofil und Rahmenprofil
angezogen werden.
[0029] Aus Fig. 4, welche eine Ansicht in Blickrichtung B gemäß Fig. 1 darstellt, ist ersichtlich,
daß über die Gesamtlänge des Rahmenprofils verteilt hier insgesamt vier Verstelleinrichtungen
24 vorgesehen sind. Durch die strichpunktierten Linien ist angedeutet, daß vom Rahmenprofil
nur Teile dargestellt sind und somit das Rahmenprofil insgesamt eine größere Länge
aufweist. Die bereits erwähnte Ausnehmung 50 weist einen erweiterten Bereich 54 und
einen schmalen Bereich 56 auf, in welch letzteren die Verstelleinrichtung 24 bzw.
deren Verstellschraube eingreift. Die Verstelleinrichtung 24 ist, wie weiter unten
noch zu erläutern ist, mit dem Verlängerungsprofil verbunden. Wird das Rahmenprofil
2 in Richtung des Pfeiles 58 gegenüber dem Verlängerungsprofil verschoben, so gelangt
der erweiterte Bereich 54 zu der Verstelleinrichtung 24. Erfindungsgemäß ist der erweiterte
Bereich derart ausgebildet, daß nunmehr das Rahmenprofil 2 von dem Verlängerungsprofil
weg, also gemäß Fig. 4 aus der Zeichenebene nach vorn heraus bewegt werden kann. In
umgekehrter Reihenfolge können dann Rahmenprofil und Verlängerungsprofil wieder ineinander
gefügt werden. Es sei an dieser Stelle besonders hervorgehoben, daß erfindungsgemäß
die aneinanderliegenden Schenkel von Verlängerungsprofil und Rahmenprofil parallel
zueinander und bevorzugt auch parallel zu der Längsebene 8 angeordnet sind, damit
zum einen die genannte Relativverschiebung in Längsrichtung und zum anderen auch die
Relativbewegung in Richtung der Längsebene zur Außenseite hin oder von der Außenseite
weg erfolgen kann.
[0030] Fig. 5 zeigt eine modifizierte Ausführungsform der Vorrichtung, ähnlich wie in Fig.
4 dargestellt. In dem Rahmenprofil 2 sind wiederum die vier Ausnehmungen 50 erkennbar,
welche in der Längsrichtung zweckmäßigerweise äquidistant angeordnet sind. In Verbindung
mit der vergrößerten Darstellung gern. Fig. 6 ist die genaue Formgebung der Ausnehmung
50 ersichtlich. Die Ausnehmung 50 weist einen oberen, etwa rechteckförmig ausgebildeten
erweiterten Bereich 54 auf, an welchen sich unten ein schmalerer, teilweise ringförmiger
Bereich 56 anschließt. Durch die Ausnehmung 50 hindurch ist ein kleiner Teil des Verlängerungsprofils
10 sowie dessen Bohrung 48 erkennbar. Von der Verstelleinrichtung ist der Kopf der
Verstellschraube 60 sowie ein kleines Stück einer etwa ringförmigen Auflagerung erkennbar.
Diese Auflagerung weist ebenso wie der Kopf der Verstellschraube 60 einen größeren
Durchmesser auf als der ringförmige Bereich 56, und es wird somit eine zuverlässige
Halterung der Verstellschraube im Rahmenprofil 2 erreicht.
[0031] Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung mit Rahmenprofil 2 und Verlängerungsprofil
10 entlang der Schnittlinie C-D gemäß Fig. 6. Es ist ersichtlich, daß in der gezeigten
Stellung das Verlängerungsprofil 10 mit seinen Stirnflächen 16 und 18, welche durch
Ansätze 64 und 66 vergrößert sind, an der Raumfläche 9 anliegt. Das Verlängerungsprofil
10 ist mit den Führungsflächen 12 bzw. 14 des kurzen Schenkels 34 bzw. des längeren
Schenkels 36 zwischen den Schenkeln 6 bzw. 8 des Rahmenprofils geführt. Durch Drehen
der Verstellschraube 60 läßt sich ein gewünschter Abstand des Rahmenprofils 2 zur
Raumfläche 9 einstellen. Damit unter allen Bedingungen eine zuverlässige Führung eingehalten
werden kann, ist die zur Außenseite hin gemessene Länge b des zweiten Schenkels 4
des Rahmenprofils 2 wenigstens so groß, wie der zulässige seitliche Verstellweg des
Verlängerungsprofils 10 bzw. wie die Länge c des in dieser Stellung gegenüberliegenden
kurzen Schenkels 34 des Verlängerungsprofils. Aus den gleichen Gründen ist die zur
Außenseite bzw. zur Raumfläche 9 gemessene Länge d des ersten Schenkels 6 des Rahmenprofils
2 wenigstens oder zumindest näherungsweise so groß, wie die Länge e des langen Schenkels
36 vom Verlängerungsprofil. Die Verstellschraube 60 ist in ein Gewindeteil 68 der
Verstelleinrichtung eingeschraubt. Das Rahmenprofil 2 weist einen zur Außenseite bzw.
Raumfläche 9 gerichteten Kanal 70 auf, in welchem auch die Ausnehmung 50 sich befindet.
Der Kanal 70 verläuft somit hinter der Oberfläche des Verbindungsstegs 52, wobei der
Kanal 70 mittels eines elastischen Dichtungsprofils 72 abgedeckt wird. Das Dichtungsprofil
ist in hintergriffigen Nuten der Seitenwände 74, 76 des Kanals 70 eingesteckt. Die
Verstellschraube 60 ist mittels ihrem Kopf und der Auflagerung 62 in dem schmalen
Bereich der Ausnehmung 50 geführt. Das Gewindeteil 68 weist zwei diametral gegenüberliegende
Bügel 78, 80 auf, welche mit Kerben 82, 84 versehen sind. Das Gewindeteil 68 ist in
dem Quersteg 28 des Verlängerungsprofils 10, und zwar dort in einem zu den Stirnflächen
16, 18 gerichteten Kanal 86, welcher eine entsprechende Ausnehmung 88 aufweist, angeordnet.
Es ist ersichtlich, daß das Gewindeteil 68 somit in das Verlängerungsprofil bzw. in
dessen Kanal 86 eingeclipst werden kann. Durch Zusammendrücken der Bügel 78, 80 läßt
sich aber das Gewindeteil68 auch wieder leicht herauslösen.
[0032] Fig. 8 zeigt eine Ansicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung, und zwar in der Stellung
des Verlängerungsprofils 10 zum Anschluß einer weiteren Trennwand, wobei die Verstelleinrichtung
24 entfernt ist. Statt dessen ist das Rahmenprofil 2 mittels Schrauben 40 an das Verlängerungsprofil
10 angeschraubt, welches durch die Ausnehmung 50 hindurch noch ein klein wenig erkennbar
ist.
[0033] Fig. zeigt vergrößert einen Teilausschnitt entsprechend Fig. 8, wobei von dem Verlängerungsprofil
10 eine Oberkante 92 der Ausnehmung 88 erkennbar ist.
[0034] In Fig. 10 ist ein Schnitt entlang der Schnittlinie EF gemäß Fig. 9 dargestellt,
wobei nunmehr auch die weitere Trennwand 22 mit ihrem Rahmenprofil 38 dargestellt
ist. Das Rahmenprofil 38 liegt auf dem ersten Querteil 30 sowie auf der Stirnfläche
46 des zweiten Schenkels 4 vom Rahmenprofil auf. Ferner greift eine im wesentlichen
quer zur Längsebene verlaufende Schiene 94 des Rahmenprofils 38 in eine Nut 96 des
Quersteges 28 ein. Ferner weist das Rahmenprofil 2 einen nach innen gerichteten Vorsprung
98 auf, auf welchem sich das Verlängerungsprofil mit seiner Stirnfläche 18 abstützt.
Darüber hinaus weist das Verlängerungsprofil einen zu dem Kanal 70 gerichteten Ansatz
100 auf, über welchen sich das Verlängerungsprofil 10 auf dem Rahmenprofil 2 ebenfalls
abstützt. Die Schraube 40 greift durch eine Bohrung 102 des Querstegs 28 hindurch
und ist in eine weitere Bohrung 104 des Rahmenprofils 38 eingeschraubt. Es ist ersichtlich,
daß aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung von Rahmenprofil und Verlängerungsprofil
eine gute und zuverlässige Verbindung beim Andrehen der Schraube 40 erreicht wird.
Aufgrund der erläuterten gegenseitigen Abstützungen von Rahmenprofil 2, Verlängerungsprofil
10 und Rahmenprofil 38 der weiteren Trennwand ergibt sich eine hohe Verwindungssteifigkeit
und gute Stabilität.

1. Vorrichtung mit einem Rahmenprofil (2), insbesondere für eine Trennwand einer Bade-
oder Duschkabine, und mit einem Verlängerungsprofil (10), um das Rahmenprofil (2)
wahlweise an eine Raumfläche (9) oder an eine weitere Trennwand (22), welche zu der
erstgenannten Trennwand einen Winkel von bevorzugt 90° einschließt, anzuschließen,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verlängerungsprofil (10) in zwei um einen vorgegebenen Winkel verdrehten Stellungen
mit dem Rahmenprofil (2) verbindbar ist, daß das Verlängerungsprofil (10) einen stufenartigen
Absatz (20) aufweist und
daß das Rahmenprofil (2) in der ersten Stellung des Verlängerungsprofils bevorzugt
über dessen äußere Stirnflächen (16, 18) an der Raumfläche (9) anschließbar ist und
in der zweiten Stellung über den stufenartigen Absatz (20) mit der weiteren Trennwand
(22) verbindbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsprofil
(10) wenigstens eine dem Rahmenprofil (2) zugeordnete Führungsfläche (12, 14) aufweist
und in Richtung der Längsebene (8) der Trennwand bezüglich des Rahmenprofils (2) verschiebbar
und in einer vorgegebenen Position feststellbar ist und daß das Rahmenprofil (2) einen
ersten und zweiten Schenkel (6, 4) aufweist, welche quer zur Längsebene (8) in einem
Abstand zueinander angeordnet und bevorzugt den Führungsflächen (12, 14) zugeordnet
sind, wobei die beiden Schenkel (6, 4) in Richtung der Längsebene (8) vorteilhaft
unterschiedliche Längen aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsprofil
(10) in zwei um den Winkel von 180° bezüglich seiner Längsachse verdrehten Stellungen
an dem Rahmenprofil (2) angeordnet werden kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsprofil
(10) mit seinen Führungsflächen (12, 14) zwischen den Schenkeln (4, 6) des Rahmenprofils
(2) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsprofil
(10) einen stufenförmig ausgebildeten Quersteg (28) mit einem ersten und zweiten Querteil
(30,32) aufweist, welche in Richtung der Längsebene (8) zur Außenseite hin einen Abstand
a aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) wenigstens
der Breite des Rahmenprofils (38) der weiteren Trennwand (22) entspricht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsprofil
(10) an seinen Stirnflächen (16, 18) quer zu der Längsebene (8) verlaufende Ansätze
(64,66) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mittels
wenigstens einer Verstelleinrichtung (24) das Rahmenprofil (2) und das Verlängerungsprofil
(10) in der Längsebene (8) zueinander einstellbar sind.
9. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstelleinrichtung (24) eine Verstellschraube (60) und ein Gewindeteil (68)
aufweist, welche in einander zugeordnete Ausnehmungen (50, 88) von Rahmenprofil (2)
bzw. Verlängerungsprofil (10) einsetzbar bzw. herausnehmbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (50) des
Rahmenprofils in einem zur Außenseite gerichteten Kanal (70) des Verbindungstegs (52)
angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung
(50) des Rahmenprofils (2) einen schmalen, bevorzugt ringförmigen, Bereich (56) aufweist,
in welchen die Verstellschraube (60) eingreift und an welchen sich in Längsrichtung
des Rahmenprofils (2) ein erweiterter Bereich (54) derart anschließt, daß die Verstellschraube
(60) einschließlich einer Auflagerung (62) hindurchführbar ist.
12. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Kanal (70) des Rahmenprofils (2) ein elastisches Dichtungsprofil (72) und/oder
ein Abdeckungsprofil angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal, bevorzugt
in seinen Seitenwänden (74, 76), jeweils eine hintergriffige Nut aufweist, in welche
das Dichtungs-und/oder Abdeckungsprofil (72) eingreift.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,. daß das Verlängerungsprofil
(10) in seinem Quersteg (28) einen zu den Stirnflächen (16, 18) gerichteten Kanal
(86) aufweist, in welchem die Ausnehmung (88) für das Gewindeteil (68) angeordnet
ist.
15. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewindeteil (68) bevorzugt zwei nachgiebige Bügel (78, 80) mit Kerben (82,
84) aufweist, welche in die Ränder der Ausnehmung (88) des Verlängerungsprofils (10)
einrastbar sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, wobei die Trennwand an beiden Seiten,
links und rechts jeweils ein Rahmenprofil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an
den beiden Seiten im wesentlichen gleich ausgebildete Rahmenprofile (2) und/oder Verlängerungsprofile
(10) vorgesehen sind, welche auf der gleichen Maschine und/oder mit übereinstimmenden
Werkzeugen, insbesondere Strangpreßmaschinen, hergestellt wurden.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsprofil
(10) im Quersteg (28) wenigstens eine Bohrung (48) derart aufweist, daß diese in zusammengefügtem
Zustand mit einer Ausnehmung (50), bevorzugt mit einem erweiterten Bereich (54), des
Rahmenprofils (2) fluchtet.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Außenseite
die Länge (b) des zweiten Schenkels (4) vom Rahmenprofil (2) wenigstens so groß ist,
wie der seitliche Verstellweg des Verlängerungsprofils (10) und/oder wie die Länge
(c) des kurzen Schenkels (34) des Verlängerungsprofils.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Außenseite
hin die Länge (d) des ersten Schenkels (6) vom Rahmenprofil (2) wenigstens oder aber
zumindest näherungsweise so groß ist, wie die Länge (e) des langen Schenkels (36)
des Verlängerungsprofils (10).
20. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anschluß
der weiteren Trennwand (22) das Verlängerungsprofil (10) mit einem Ansatz (100) und/
oder einer Stirnfläche (16) eines Schenkels (34) auf angeordneten Teilen, insbesondere
einem Vorsprung (98) und dem Kanal (70) des Rahmenprofils (2) sich abstützt.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anschluß
der weiteren Trennwand (22) deren Rahmenprofil (38) auf dem ersten Querteil (30) vom
Verlängerungsprofil (10) und/oder der Stirnfläche des zweiten, kurzen Schenkels (4)
vom Rahmenprofil (2) aufliegt, wobei bevorzugt eine quer zur Längsebene verlaufende
Schiene (94) des Rahmenprofils (38) der weiteren Trennwand (22) in eine Nut (96) des
Querstegs (28) vom Verlängerungsprofil (10) eingreift.
1. An apparatus with a frame section (2), in particular for a partition of a bath
or shower cabinet, and with an extension section (10) for connecting the frame section
(2) optionally to a room surface (9) or to a further partition (22) which is at an
angle of preferably 90° to the first-mentioned partition, characterized in that the
extension section (10) can be connected to the frame section (2) in two position at
a predetermined angle relative to one another; in that the extension section (10)
comprises a step-like shoulder (20); and in that the frame section (2) can be connected
in the first position of the extension section, preferably via outer end faces (16,
18), of the extension section, to the room surface (9) and in the second position
it can be connected to the further partition (22) via the step-like shoulder (20).
2. An apparatus as claimed in claim 1, characterized in that the extension section
(10) comprises at least one guide face (12, 14) associated with the frame section
(2), can be displaced in the direction of the longitudinal plane (8) of the partition
with respect to the frame section (2) and can be secured in a predetermined position;
and in that the frame section (2) comprise first and second legs (6, 4) which are
disposed transverse to the longitudinal plane (8) spaced from one another and are
preferably associated with the guide faces (12,14), the two legs (6,4) advantageously
being of different lengths in the direction of the longitudinal plane (8).
3. An apparatus as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the extension (10)
can be disposed on the frame section (2) in two positions which are turned through
an angle of 180° relative to the longitudinal axis of the section (10).
4. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, characterized in that the
extension section (10) is disposed with its guide faces (12, 14) between the legs
(4, 6) of the frame section (2).
5. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, characterized in that the
extension section (10) comprises a stepped crossbar (28) having first and second transverse
parts (30, 32) which are at a distance (a) in the direction of the longitudinal plane
(8) towards the outer side.
6. An apparatus as claimed in claim 5, characterized in that the distance (a) corresponds
at least to the width of the frame section (38) of the further partition (22).
7. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, characterized in that the
extension section (10) comprises at its end faces (16, 18) attachments (64, 66) extending
transverse to the longitudinal plane (8).
8. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, characterized in that the
frame section (2) and the extension section (10) are adjustable with respect to one
another in the longitudinal plane (8) by means of at least one adjusting device (24).
9. An apparatus, in particular as claimed in claim 1 or the following, characterized
in that the adjusting device (24) comprises an adjusting screw (60) and a threaded
part (68) which are insertable into and removable from recesses (50, 88), associated
with one another, of the frame section (2) and of the extension section (10) respectively.
10. An apparatus as claimed in claim 9, characterized in that the recess (50) of the
frame section is disposed in a duct (70), of the connection bar (52), directed towards
the outer side.
11. An apparatus as claimed in claim 9 or 10, characterized in that the recess (50)
of the frame section (2) comprises a narrow, preferably annular region (56) in which
the adjusting screw (60) engages and to which a widened region (54) is adjacent in
the longitudinal direction of the frame section (2) in such a way that the adjusting
screw (6) including a support (62) can be passed through.
12. An apparatus, in particular as claimed in claim 1 or the following, characterized
in that a resilient sealing section (72) and/or a cover section is disposed in the
duct (70) of the frame section (2).
13. An apparatus as claimed in claim 12, characterized in that, preferably in its
lateral walls (74, 76), the duct comprises in each case a groove which engages behind
and into which the sealing and/or cover section (72) engages.
14. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, characterized in that the
extension section (10) comprises in its crossbar (28) a duct (86) which is directed
towards the end faces (16, 18) and in which the recess (88) for the threaded part
(68) is disposed.
15. An apparatus, in particular as claimed in claim 1 or the following, characterized
in that the threaded part (68) preferably comprises two flexible members (78, 80)
with notches (82, 84) which are capable of engaging into the edges of the recess (88)
of the extension section (10).
16. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, the partition comprising
on both sides, on the left and right a frame section in each case, characterized in
that there are provided on both sides frame sections (2) and/or extension sections
(10) which are essentially formed in the same manner and were produced on the same
machine and/or with matching tools, in particular extrusion machines.
17. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, characterized in that the
extension section (10) comprises at least one bore (48) in the crossbar (28) in such
a way that in the joined state the bore is aligned with a recess (50), preferably
with a widened region (54), of the frame section (2).
18. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, characterized in that towards
the outer side the length (b) oft the second leg (4) of the frame section (2) is at
least as large as the lateral displacement path of the extension section (10) and/or
as large as the length (c) of the short leg (34) of the extension section.
19. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, characterized in that towards
the outer side the length (d) of the first leg (6) of the frame section (2) ist at
least as large as or at least approximately as large as the length (e) of the long
leg (36) of the extension section (10).
20. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, characterized in that when
the further partition (22) is connected the extension section (10) is supported by
means of an attachment (100) and/or an end face (16) of a leg (34) on associated parts,
in particular a projection (98) and the duct (70) of the frame section (2).
21. An apparatus as claimed in claim 1 or the following, characterized in that when
the further partition (22) is connected the frame section (38) thereof rests on the
first transverse part (30) of the extension section (10) and/or the end face of the
second, short leg (4) of the frame section (2), a bar (94) - of the frame section
(38) of the further partition (22) - which extends transverse to the longitudinal
plane preferably engaging into a groove (96) of the crossbar (28) of the extension
section (10).
1. Dispositif comprenant un profilé de châssis (2), notamment pour une cloison d'une
cabine de bain ou de douche, et un profilé prolongateur (10); servant à fixer le profilé
de châssis (2) sélectivement à une surface de local (9) ou à une autre cloison (22)
qui forme un angle, de préférence de 90°, avec la cloison citée en premier, caractérisé
en ce que le profilé prolongateur (10) peut être assemblé au profilé de châssis (2)
dans deux positions tournées d'un angle prédéterminé, que le profilé prolongateur
(10) présente un décrochement en gradin (20), et que, dans la première position du
profilé prolongateur, le profilé de châssis (2) peut être fixé à la surface (9) du
local par ses surfaces frontales extérieures (16, 18) et que, dans la deuxième position,
il peut être assemblé à ladite autre cloison (22) par l'intermédiaire du décrochement
en gradin (20).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé prolongateur
(10) présente au moins une surface de guidage (12, 14) associée au profilé de châssis
(2) et peut être déplacé en translation par rapport au profilé de châssis (2) parallèlement
au plan longitudinal (8) de la cloison et être immobilisé dans une position prédéterminée,
et en ce que le profilé de châssis (2) présente une première et une deuxième ailes
(6, 4) qui sont disposées à une certaine distance l'une de l'autre considérée transversalement
au plan longitudinal (8) et sont de préférence associées aux surfaces de guidage (12,
14), les deux ailes (6, 4) présentant avantageusement des longueurs différentes dans
la direction parallèle au plan longitudinal (8).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le profilé prolongateur
(10) peut être disposé le long du profilé de châssis (2) dans deux positions qui sont
retournées d'un angle de 180° par rapport à son axe longitudinal.
4. Dispositif selon la revendication 1 ou les suivantes, caractérisé en ce que le
profilé prolongateur (10) est disposé avec ses surfaces de guidage (12,14) entre les
ailes (4, 6) du profilé de châssis.
5. Dispositif selon la revendication 1 ou les suivantes, caractérisé en ce que le
profilé prolongateur (10) présente une âme transversale (28) à configuration de gradin
qui comprend une première et une deuxième parties transversales (30, 32), lesquelles
présentent une distance d'écatement a dans la direction parallèle au plan longitudinal
(8) et dirigée vers l'extérieur.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la distance d'écartement
(a) correspond avantageusement à la largeur du profilé de châssis (38) de l'autre
cloison (22).
7. Dispositif selon la revendication 1, ou les suivantes, caractérisé en ce que le
profilé prolongateur (10) présente sur ses surfaces frontales (16, 18) des pattes
(64, 66) qui s'étendent transversalement au plan longitudinal (8).
8. Dispositif selon la revendication 1 ou les suivantes, caractérisé en ce que le
profilé de châssis (2) et le profilé prolongateur (10) peuvent être réglés l'un par
rapport à l'autre dans le plan longitudinal au moyen d'au moins un dispositif de réglage
(24).
9. Dispositif, notamment selon la revendication 1 ou les suivantes, caractérisé en
ce que le dispositif de réglage (24) présente une vis de réglage (60) et une partie
filetée (68) qui peuvent être engagées dans des évidements correspondants (50, 88)
du profilé de châssis (2) et du profilé prolongateur (10) respectivement et peuvent
en être dégagées.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'évidement (50) du
profilé de châssis est prévu dans un canal (70) de l'âme de liaison (52) qui est dirigé
vers l'extérieur.
11. Dispositif selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que l'évidement (50)
du profilé de châssis (2) présente une région étroite (46) de préférence annulaire,
dans laquelle la vis de réglage (60) est en prise, et à laquelle une région élargie
(54) se raccorde dans la direction longitudinale du profilé de châssis (2) de manière
que la vis de réglage (60), avec une embase (62) puisse être enfilée à travers cette
région.
12. Dispositif, notamment selon la revendication 1 et les suivantes, caractérisé en
ce qu'un profilé d'étanchéité élastique (72) et/ou un profilé de recouvrement est
ou sont disposé(s) dans le canal (70) du profilé de châssis.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que le canal présente
de préférence dans chacune de ses parois latérales (74, 76) une rainure en contre-dépouille
dans laquelle le profilé d'étanchéité et/ou de recouvrement (72) est engagé.
14. Dispositif selon la revendication 1 et les suivantes, caractérisé en ce que le
profilé prolongateur (10) présente dans son âme transversale (28) un canal (86) dirigé
vers les surfaces frontales (16,18) et dans lequel est formé l'évidement (88) prévu
pour la partie filetée (68).
15. Dispositif, notamment selon la revendication 1 ou les suivantes, caractérisé en
ce que la partie filetée (68) présente de préférence deux barrettes flexibles (78,
80) munies d'encoches (82, 84) qui peuvent s'encliqueter dans les bords de l'évidement
(88) du profilé prolongateur (10).
16. Dispositif selon la revendication 1 ou les suivantes, dans lequel la cloison présente
un profilé de châssis de chaque côté, à gauche et à droite, caractérisé en ce qu'il
est prévu des profilés de châssis (2) et/ou des profilés prolongateurs (10) de configuration
sensiblement identique des deux côtés, qui ont été fabriqués sur la même machine et/ou
avec des outils compatibles notamment dans des presses à filer.
17. Dispositif selon la revendication 1 ou les suivantes, caractérisé en ce que le
profilé prolongateur (10) présente dans son âme transversale (28) au moins un perçage
(48) de manière que, dans l'état assemblé, ce perçage soit aligné avec un évidement
(50) de préférence avec une région élargie (54) des profilés de châssis (2).
18. Dispositif selon la revendication 1 ou les suivantes, caractérisé en ce que, mesurée
vers l'extérieur, la longueur (b) de la deuxième aile (4) du profilé de châssis (2)
est au moins aussi grande que la course de déplacement latéral du profilé prolongateur
(10) et/ou que la longueur (c) de l'aile courte (34) du profilé prolongateur (10).
19. Dispositif selon la revendication 1 ou les suivantes, caractérisé en ce que, mesurée
vers l'extérieur, la longueur (d) de la première aile (6) du profilé de châssis (2)
est au moins ou encore du moins à peu près aussi grande que la longueur (e) de l'aile
longue (38) du profilé prolongateur (10).
20. Dispositif selon la revendication 1 ou les suivantes, caractérisé en ce que, dans
le cas de la fixation de l'autre cloison (22), le profilé prolongateur (10) s'appuie
par une patte (100) et/ou par une surface frontale (16) d'une aile (34) sur des parties
correspondantes, notamment une saillie (98) et le canal (70) du profilé de châssis
(2).
21. Dispositif selon la revendication 1 ou les suivantes, caractérisé en ce que, dans
le cas de la fixation de l'autre cloison (22) le profilé de châssis de cette autre
cloison s'appuie sur la première partie transversale (30) du profilé prolongateur
(10) et/ou la surface frontale de la deuxième aile (4) ou aile courte du profilé de
châssis (2), une languette (94) du profilé de châssis (38) de l'autre cloison (22)
s'engageant alors dans une rainure (96) de l'axe transversal (28) du profilé prolongateur
(10).