[0001] Die Erfindung betrifft einen Bettumbau mit an einem oder an beiden Längsteilen angebrachten
Geräteträgern, die an dem Längsteil des Bettumbaus fest, jedoch an diesem waagerecht
verschiebbar und von diesem abnehmbar sind. Die jeweils für den Benutzer des Betts
benötigten Geräte werden ihrerseits am Geräteträger mittels ösen, Zapfen oder anderen
bekannten Konstruktionen befestigt.
[0002] Für viele Benutzer von Betten ist es erforderlich, zusätzliche Geräte bereitzustellen,
die möglichst nahe an den Benutzer herangebracht, der jeweiligen Sitz- bzw. Liegeposition
des Benutzers angepaßt und vom Benutzer oder Dritten leicht in die erforderliche Stellung
gebracht werden können. Dies gilt insbesondere für Krankenbetten in Kliniken, Betten
für Personen, die in ihrer Bewegungsmöglichkeit eingeschränkt sind, aber auch für
sonstige Benutzer von Betten. Derartige Geräte sind beispielsweise Tischplatten, Kastenelemente
wie Nachtschränkchen usw., Instrumententräger, Tragestangen für Krankenbetten, die
zur Hochlegung von Gliedmaßen und/oder als Hilfe für den Patienten beim Aufrichten
dienen.
[0003] Bei den bekannten Betten, insbesondere auch bei den Krankenhausbetten und Betten
für Altenheime, ist es durchweg üblich, die jeweiligen Zusatzgeräte getrennt bereitzustellen.
Im Krankenhausbereich werden Tischplatten und Nachtschränke, ggf. in Kombination,
mit Laufrollen versehen und jeweils an das Krankenbett geschoben. Dasselbe gilt für
andere Geräteträger, wie z.B. für Infusionsgeräte. Tragestangen zum Hochlegen von
Gliedern oder als Hilfe bei der Aufrichtung von Patienten werden üblicherweise am
Kopf- oder Fußteil des Betts feststehend, jedoch abnehmbar angebracht. Im Bereich
der Einrichtung von Wohnheimen und Privatwohnungen sind Nachtschränke und Tischplatten
für Betten auch nicht mit Rollen ausgerüstet und, soweit nicht überhaupt unbeweglich,
als Einheit mit den Betten verbunden, nur in vom Benutzer gewünschte andere Positionen
zu heben bzw. tragen. Mit Ausnahme von Tischplatten für Krankenbetten, bei denen eine
Verstellbarkeit in der Senkrechten bzw. Waagerechten bekannt ist, sind die erwähnten
Zusatzgeräte in der Neigung der jeweiligen Position des Benutzers des Betts nicht
anpaßbar.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die vorstehend beschriebenen Nachteile
bekannter Konstruktionen zu vermeiden. Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch
gelöst,
daß an mindestens einem Längsteil des erfindungsgemäßen Bettumbaus ein Geräteträger
angebracht ist, der nach Art eines Schlittens über die gesamte Länge des Längsteils
des Bettumbaus horizontal verschiebbar ist;
daß die Längsteile des Bettumbaus und der Geräteträger in ihrem Profil derart einander
angepaßt sind, daß der Geräteträger mit geringem Kraftaufwand vom Benutzer des Betts
oder Dritten verschoben werden kann, jedoch hohe Stabilität der Verbindung mit dem
jeweiligen Längsteil des Bettumbaus hat;
daß der Geräteträger an seiner Außenseite, d.h. auf der vom Längsteil des Bettumbaus
abgewandten Seite Vorrichtungen zur festen, jedoch lösbaren Verbindung von Zusatzgeräten
für das Bett, wie Tischplatten, Nachtkasten, Instrumentenkästen, Instrumententrägern,
Tragegestellen, in Form von Zapfen, Bohrungen, Haken oder dergleichen hat;
daß der Geräteträger in seinem oberen und zweckmäßigerweise auch in seinem unteren
Bereich Laufrollen hat, die in angepaßten Führungen oben und unten im Längsteil des
Bettumbaus laufen;
daß die Befestigungselemente für Zusatzgeräte am Geräteträger derart angeordnet sind,
daß die Zusatzgeräte in der horizontalen Neigung gegenüber der horizontalen Ebene
des Betts veränderbar sind;
daß die Längsteile des erfindungsgemäßen Bettumbaus mit Geräteträger am Kopfteil und/oder
am Fußteil des Bettumbaus in an sich bekannter Weise mittels Einhängebeschlägen fest,
jedoch lösbar angebracht sind und der Geräteträger nach der Abnahme des Längsteils
vom Kopfteil oder Fußteil des Bettumbaus abnehmbar ist, oder daß die erwähnten Laufrillen
im oberen Bereich oder im unteren Bereich des Geräteträgers diesen mittels einer lösbaren
Arretierung mit dem Längsteil verbinden und der Geräteträger nach Lösen der Arretierung
abnehmbar ist.
[0005] Es folgt die Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand von Zeichnungen.
Es zeigen
Fig. 1: den erfindungsgemäßen Bettumbau ohne den Geräteträger;
Fig. 2: den erfindungsgemäßen Bettumbau mit einem Geräteträger an einem Längsteil
des Bettumbaus;
Fig. 3: einen Abschnitt eines Längsteils des erfindungsgemäßen Bettumbaus mit einer
Ausführungsform des Geräteträgers mit konkav gestalteten Laufrollen und einer Lochreihe
im oberen Bereich sowie einem Zapfen im unteren Bereich zur Anbringung der Zusatzgeräte;
Fig. 4: einen Abschnitt eines Längsteils mit einer weiteren Ausführungsform des Geräteträgers
mit Kugelrollen sowie Zapfen im oberen und unteren Bereich des Geräteträgers zur Aufnahme
der Zusatzgeräte;
Fig. 5: einen Schnitt A/A der Ausführungsform nach Fig. 4;
Fig. 6: eine weitere Ausführungsform des Längsteils des erfindungsgemäßen Bettumbaus
mit Geräteträger in Strangprofil mit Kugelrollen;
Fig. 7: einen Schnitt A/A der Ausführungsform gemäß Fig. 6;
Fig. 8: einen Abschnitt einer weiteren Ausführungsform des Längsteils des erfindungsgemäßen
Bettumbaus mit Geräteträger und Laufrollen mit gerader Lauffläche, von der Innenseite
des Bettumbaus her gesehen;
[0006] Der erfindungsgemäße Bettumbau mit Geräteträger besteht aus dem Bettumbau 1 und dem
Geräteträger 7, 7', 7'', 7"'. Der Bettumbau 1 besteht aus dem Fußteil 2, dem Kopfteil
3 und den beiden Längsteilen 4. Die Längsteile 4 sind in zweckmäßiger Ausführungsform
zumindest am Kopfteil oder am Fußteil mittels an sich bekannter Einhängebeschläge
6 mit diesen fest, jedoch lösbar verbunden.
[0007] In der dargestellten Ausführungsform ist schematisch ein Auflegerrahmen 5 dargestellt,
der Bestandteil des eigentlichen Betts ist und an dem der Bettumbau 1 in bekannter
Weise seinerseits durch Verschraubung oder lösbare Verbindungen wie Einhängebeschläge
befestigt ist.
[0008] Erfindungsgemäß ist zumindest an einem der Längsteile 4 ein Geräteträger 7, 7', 7"
oder 7''' angebracht, der nach Art eines Schlittens das Längsteil 4 umfaßt und auf
diesem in horizontaler Richtung über die ganze Länge, ggf. auch nur über einen Teil
der Länge, des Längsteils verschiebbar ist. Der Geräteträger ist in seiner jeweiligen
Ausführungsform dem Längsteil 4 des Bettumbaus derart angepaßt, daß er darauf leicht
verschiebbar, jedoch stabil mit ihm verbunden ist und weder in Längsrichtung noch
seitlich aus dem Längsteil 4 herausspringen kann.
[0009] In der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist das Längsteil 4 oben und unten konvex gerundet.
Der Geräteträger 7 umfaßt auf der vom Bett abgewandten Seite das Längsteil 4 in seiner
gesamten Höhe und greift über die obere und untere Breite des Längsteils über, wobei
er im oberen und unteren Bereich konkav gestaltet und der Rundung des Längsteils 4
angepaßt ist. Im oberen Bereich weist der Geräteträger 7 auf der Innenseite angebrachte
Laufrollen 8 und 9 mit konkaven Laufflächen auf, die in ihrer Form ebenfalls der Rundung
des Längsteils 4 angepaßt sind und auf dem Längsteil aufliegen. Im unteren Bereich
weist der Geräteträger 7 ferner die ebenfalls innen angebrachte Laufrolle 10 mit derselben
Gestaltung wie die Laufrollen 8 und 9 auf, die von unten her in das Längsteil 4 eingreift.
Im Sinne der Erfindung kann auf diese untere Laufrolle 10 jedoch auch verzichtet werden.
[0010] Der Geräteträger 7 hat zur Aufnahme der Zusatzgeräte im oberen Bereich die halbkreisförmig
angebrachte Lochreihe 11 und im unteren Bereich den Gegenzapfen 12. Das jeweils benötigte
Zusatzgerät wird in den Zapfen 12 und je nach der benötigten Neigung des Zusatzgeräts
in eine der Bohrungen der Lochreihe 11 eingesetzt.
[0011] In der Ausführungsform gemäß Fig. 4 und 5 weist das Längsteil 4' anstelle der Halbkreisform
an der Ober-und Unterseite die konkaven Laufrillen 16 und 17 auf. Der Geräteträger
7' ist wie der Geräteträger 7 gemäß Fig. 3 gestaltet, weist jedoch auf der Innenseite
oben die beiden Kugelrollen 13 und 14 auf, die in der Laufrille 16 laufen, sowie im
unteren Bereich die Kugelrolle 15, die in die Laufrille 17 eingreift. Zur Aufnahme
der Zusatzgeräte kann der Geräteträger auch in dieser Ausführungsform die Lochreihe
11 und den Zapfen 12 wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 haben. In Fig. 5 ist
als weitere, für alle Ausführungsformen des Geräteträgers verwendbare Befestigungsvorrichtung
für die Zusatzgeräte auch im oberen Bereich ein oder vorzugsweise mehrere Zapfen 18
vorgesehen. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 und 7 ist das Längsteil 4'' ein Stranggußprofil,
das an seiner Ober- und Unterseite die tunnelröhrenförmigen Profile 19 bzw. 20 hat,
die ihrerseits nach der Außenseite des Längsteils 4" in Längsrichtung offen sind,
im übrigen jedoch die konvexe Form wie bei Fig. 3 haben. Der Geräteträger 7" umfaßt
den Längsteil 4" ebenfalls wie der Geräteträger 7 in Fig. 3. Er hat jedoch im oberen
Bereich die innen geführte Kugelrolle 13 und im unteren Bereich die Kugelrollen 23
und 24, die zwischen der oberen Ebene 21 und der unteren Ebene 22 des Kastenprofils
und den Profilen 19 und 20 laufen. Bei dieser Ausführungsform schieben sich demgemäß
die Profile 19 und 20 des Längsteils 4" zwischen den oberen und unteren kreisförmigen
Teil des Geräteträgers 7" und die darin angebrachten Laufrollen 13, 23 und 24. Im
Sinne der Erfindung können die Laufrollen auch bei dieser Ausführungsform wie bei
den Ausführungsformen 7 und 7' des Geräteträgers angeordnet sein, d.h. zwei im oberen
Bereich und eine oder mehrere im unteren Bereich.
[0012] In Fig. 8 ist als weitere Ausführungsform das Längsteil 4''' auf der Innenseite in
Längsrichtung mit einer oberen Führungsnut 25 und einer unteren Führungsnut 26 versehen.
Der Geräteträger 7''' umfaßt von der Außenseite her das Längsteil 4''' und reicht
bis über die Breite der Führungsnuten 25 und 26. An dem überlappenden Teil des Geräteträgers
7''' ist im oberen Bereich die Laufrolle 28 angebracht, die in der Führungsnut 25
läuft. Am unteren Bereich sind die Laufrollen 29 und 30 angebracht, die in der Führungsnut
26 laufen. Auch hier wird das Wesen der Erfindung nicht dadurch berührt, daß im oberen
Bereich statt einer Rolle 28 mehrere und im unteren Bereich nur eine Rolle angebracht
werden.
[0013] Der Geräteträger 7, 7', 7 " , 7''' kann bei Bedarf nach Abnahme des Längsteils 4,
4', 4'' , 4''' vom Kopfteil bzw. Fußteil des erfindungsgemäßen Bettumbaus oder mittels
einer verstellbaren Arretierung der oben verlaufenden und/oder der unten verlaufenden
Rollen des Geräteträgers abgenommen werden. Bei Bedarf können ebenso statt eines mehrere
Geräteträger an einem Längsteil angebracht werden.
[0014] Die Geräteträger können zur Sicherung gegen ungewolltes Verschieben auf dem Längsteil
mit einem Exzenter- oder Klemmhebel oder mit einer sonstigen Feststellungsvorrichtung
versehen sein.
[0015] Der erfindungsgemäße Bettumbau mit Geräteträger bietet folgende Vorteile gegenüber
den bekannten Betten und Zusatzgeräten:
Er ermöglicht im Gegensatz zu den bekannten Konstruktionen die unmittelbare Anbringung
der Zusatzgeräte am jeweiligen Bett. Dadurch wird einerseits eine Platzersparnis erzielt
und eine Behinderung durch getrennt neben dem Bett aufgestellte Geräte mit Fußgestellen
bzw. Rollengestellen vermieden. Ferner wird eine genauere Anordnung des jeweils benötigten
Zusatzgeräts gegenüber dem Benutzer des Betts ermöglicht. Durch die Konstruktion des
Geräteträgers als Schlitten, namentlich in den dargestellten Ausführungsformen, ist
der Geräteträger auf dem Längsteil des Bettumbaus mit nur sehr geringem Kraftaufwand
verschiebbar, so daß auch für körperlich geschwächte Benutzer des Betts eine eigene
Bedienung möglich ist; dies hat besondere Vorteile bei der Benutzung der Erfindung
für Krankenbetten, weil der Kranke bei Änderung seiner Lage die jeweiligen Zusatzgeräte
selbst in die für ihn beste Position bringen kann. Un-abhängig von diesen Vorteilen ist durch die Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Geräteträgers und seine Anpassung an das Längsteil des erfindungsgemäßen Bettumbaus
eine größere Stabilität der daran angebrachten Zusatzgeräte gewährleistet und die,
beispielsweise bei Geräteträgern für Krankenhausbetten bekannte, Gefahr des zufälligen
Verschiebens durch übersehen der Fuß- oder Rollengestelle ausgeschlossen.
[0016] Der erfindungsgemäße Bettumbau mit Geräteträger ermöglicht es außerdem im Gegensatz
zu bekannten Zusatzgeräten für Betten, diese auch in der horizontalen Neigung der
jeweiligen Ebene des Betts anzupassen, so z.B. bei geneigten Liegeflächen von Krankenbetten
in Krankenhäusern. Der erfindungsgemäße Bettumbau mit Geräteträger gestattet ferner
die gleichzeitige Anbringung von zwei oder noch zusätzlichen Geräteträgern an einem
Bett, und zwar sowohl in Form der Anbringung an einem Längsteil als auch in Form der
Anbringung auf beiden Längsteilen des Bettumbaus; dies bietet einen erheblichen Vorteil
in bezug auf Raumersparnis und richtige Anordnung der Zusatzgeräte gegenüber dem Benutzer
des Betts.
[0017] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Bettumbaus mit Geräteträger besteht darin,
daß der Geräteträger ohne Behinderung des Benutzers und/oder Dritter wie z.B. Pflegepersonal
am Bett bzw. Bettumbau verbleiben kann, wenn die Zusatzgeräte abgenommen sind. Umgekehrt
ist durch die leichte Anbringungsmöglichkeit für die Zusatzgeräte eine sofortige Einsatzbereitschaft
sichergestellt.
[0018] Wie oben erwähnt, kann der erfindungsgemäße Geräteträger jedoch auch vom Längsteil
abgenommen werden. Dies bietet den Vorteil, daß ein Bett mit dem erfindungsgemäßen
Bettumbau ohne angebrachten Geräteträger als normales Bett verwandt, im Bedarfsfall
jedoch ohne Austausch des Betts mit dem Geräteträger ausgerüstet werden kann. Damit
ist es z.B. möglich, den erfindungsgemäßen Bettumbau für ein normales Bett in Altenwohnungen
einzusetzen, denselben Bettumbau jedoch auch für ein Krankenbett zu verwenden, wenn
der Benutzer des Betts zum Pflegefall wird.
[0019] Schließlich hat der Bettumbau mit Geräteträger ästhetische Vorteile, weil er im Gegensatz
zu der Kombination eines Betts mit Zusatzgeräten in der bekannten Weise eine formale
Einheit bringt, und, wie erwähnt, die Benutzung formal meist mißlungener getrennter
Zusatzgeräte bzw. Gestelle für diese erübrigt.
1. Bettumbau mit Geräteträger zur ursprünglichen oder nachträglichen Ausrüstung von
Betten, dadurch gekennzeichnet, daß an einem an sich bekannten Bettumbau (1), bestehend
aus Fußteil (2), Kopfteil (3) und den beiden Längsteilen (4), an mindestens einem
Längsteil (4) ein Geräteträger (7, 7', 7", 7''' angebracht ist, der nach Art eines
Schlittens über die gesamte Länge des Längsteils (4) oder einen Teil davon horizontal
verschiebbar ist, und daß Längsteil und Geräteträger in ihrem Profil derart aneinander
angepaßt sind, daß der Geräteträgei auch im belasteten Zustand festen Halt an dem
Längsteil hat.
2. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Geräteträger (7, 7', 7", 7"') auf der vom Längsteil (4) des Bettumbaus (1) abgewandten
Außenseite Vorrichtungen zur festen, jedoch lösbaren Anbringung von Zusatzgeräten
für das Bett, wie Tischplatten, Nachtkasten, Instrumentenkasten, Instrumententräger,
Tragegestelle hat.
3. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Geräteträger (7, 7', 7", 7''' in seinem oberen Bereich eine oder mehrere Laufrollen
(8, 9; 13, 14; 28) hat, die auf der Oberseite des Längsteils (4) bzw. in angepaßten
Führungen (16; 19, 21; 25) des Längsteils (4', 4'', 4''') laufen.
4. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1 und 2 oder gemäß Patentansprüchen
1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Geräteträger (7, 7', 7", 7" ') in seinem unteren
Bereich eine oder mehrere Laufrollen (10; 15; 23, 24; 29, 30) hat, die auf der Unterseite
des Längsteils (4) bzw. in angepaßten Führungen (17; 20, 22, 26) des Längsteils (4',
4", 4''') laufen.
5. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1, 2 sowie Patentanspruch 3 oder
4 oder nach Patentansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Geräteträger (7)
auf der vom Bett abgewandten Seite das Längsteil (4) in seiner gesamten Höhe umfaßt
und über die obere und untere Breite des Längsteils (4) übergreift, wobei das Längsteil
(4) an der oberen und unteren Breite konvex gestaltet und der Geräteträger (7) im
oberen und unteren Bereich mit angepaßtem Radius konkav gestaltet ist, und daß die
Laufrollen (8, 9, 10) an der Innenseite des Geräteträgers angebracht und ebenfalls
mit angepaßtem Radius konkav ausgestaltet sind und auf dem Längsteil (4) aufliegen.
6. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1, 2 sowie 3 oder 4 oder nach
Patentansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Geräteträger (7') auf der
Innenseite statt der konkaven Laufrollen gemäß Patentanspruch 5 im oberen und unteren
Bereich die innen angebrachten Kugelrollen (13, 14, 15) hat, die in angepaßten konkaven
Laufrillen (16, 17) an der oberen und unteren Breite des Längsteils (4') laufen.
7. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1, 2 sowie 3 oder 4 oder nach
Patentansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Längsteil (4'') ein Stranggußprofil
ist, das an seiner Ober- und Unterseite die tunnelröhrenförmigen Profile (19, 20)
hat, die ihrerseits nach der Außenseite des Längsteils (4'') in Längsrichtung offen
und an der oberen und unteren Breite konkav gestaltet sind, während der Geräteträger
(7") das Längsteil (4'') wie in Patentanspruch 5 in angepaßter konkaver Form an oberer
und unterer Breite umfaßt und die oben und unten im Geräteträger (7'') angebrachten
Kugelrollen (13, 23, 24) im Stranggußprofil (19, 21; 20, 22) laufen.
8. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1, 2 sowie 3 oder 4 oder nach
Patentansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Geräteträger (7"') von der
Außenseite des Längsteils (4"') dieses umfaßt und die Laufrollen (28, 29, 30) hat,
die an der Innenseite des übergreifenden Teils des Geräteträgers (7''') oben und unten
angebracht sind und in Führungsnuten (25, 26) eingreifen, die an der Innenseite des
Längsteils (7''') in Längsrichtung verlaufen.
9. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtungen zur Anbringung von Zusatzgeräten am Geräteträger (7, 7', 7'',
7"') eine im oberen Bereich des Geräteträgers angebrachte, halbkreisförmig verlaufende
Lochreihe (11) und ein im unteren Bereich des Geräteträgers angebrachter Gegenzapfen
(12) sind.
10. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtungen zur Anbringung der Zusatzgeräte eine im oberen Bereich des Geräteträgers
angebrachte halbkreisförmig verlaufende Lochreihe (11) und eine im unteren Bereich
anstelle des Zapfens (12) angebrachte Bohrung sind;
11. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtungen zur Anbringung von Zusatzgeräten jeweils ein im oberen und unteren
Bereich angebrachter Zapfen (12 und 18) oder an ihrer Stelle angebrachte Bohrungen
sind.
12. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtungen zur Anbringung von Zusatzgeräten ein im oberen Bereich des Geräteträgers
angebrachter Zapfen (18) oder eine an seiner Stelle angebrachte Bohrung und eine im
unteren Bereich des Geräteträgers angebrachte, halbkreisförmig verlaufende Lochreihe,
die von oben gesehen konkav verläuft, sind.
13. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Geräteträger (7, 7', 7'', 7''') mit einem an sich bekannten Exzenter- oder
Klemmhebel oder mit einer sonstigen Feststellungsvorrichtung gegen ungewolltes Verschieben
gesichert ist.
14. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsteile (4, 4', 4'', 4''') mit dem Fußteil (2) oder dem Kopfteil (3) oder
mit beiden mittels an sich bekannter Einhängebeschläge (6) fest, jedoch lösbar verbunden
sind und der Geräteträger (7, 7', 7'',7''') nach Abnahme des Längsteils (4, 4', 4",
4"') vom Fußteil (2) oder vom Kopfteil (3) abzunehmen ist.
15. Bettumbau mit Geräteträger gemäß Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufrollen (8, 9; 13, 14; 28) im oberen Bereich des Geräteträgers (7, 7',
7'', 7''') oder die Laufrollen (10; 15; 23, 24; 29, 30) im unteren Bereich des Geräteträgers
mittels einer lösbaren Arretierung den Geräteträger mit dem Längsteil (4, 4', 4'',
4''') verbinden und nach Lösen der Arretierung der Geräteträger abzunehmen ist.