[0001] Die Erfindung betrifft einen Zylinder für eine Rotationsdruckmaschine mit mindestens
einer Grube, in der Befestigungsmittel zur Aufnahme der Enden eines Gummituches oder
einer Druckplatte und ein sich in Achsrichtung erstreckendes Füllstück zum Abdecken
der Grube nach Einführen der Enden eines Gummituches oder einer Druckplatte vorgesehen
sind.
[0002] Aus der DE-AS 28 04 304 ist bereits eine Vorrichtung der vorgenannten Art bekannt,
mit der biegsame Druckplatten auf den Formzylinder einer Rotationstiefdruckmaschine
aufgespannt werden können. Das Füllstück besteht hier aus zwei Profilleisten, die
durch zwei Spannvorrichtungen in der Zylindergrube fixierbar sind. Jede Profilleiste
ist mit einem Ende einer Druckplatte verbunden. Dadurch wird die Spann- bzw. Befestigungsvorrichtung
aufwendig und somit teuer.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Zylinder für eine Rotationsdruckmaschine
mit mindestens einer Grube so weiterzubilden, daß mittels weniger Teile eine Fixierung
der Druckplatten oder Gummitücher möglich ist, wobei sich das Füllstück nach dem Befestigen
der Druckplatte bzw. des Gummituches am Zylindermaterial selbst abstützen soll, so
daß die Spann- und Befestigungsmittel nicht durch Anstelldrücke vom benachbarten Zylinder
her belastet werden.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Anwendung des Kennzeichens des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der Beschreibung in Verbindung
mit den Zeichnungen. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht
darin, daß das einteilige Füllstück in der Grube zum Auflegen bzw. Aufspannen eines
Gummituches oder einer Druckplatte absenkbar ist und daß nach dem Einführen und ggf.
Befestigen der Enden durch eine einfache Hebbewegung mit anschließender Axialverschiebung
die Zylindergrube vollständig verschließbar ist, so daß die gefürchteten Kanalstöße,
die bekanntlich Zylinderschwingungen auslösen, praktisch vermieden werden können.
Dabei ist es weiterhin vorteilhaft, daß während des Aufspannvorganges das eingezogene
Füllstück nicht hinderlich ist. Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
im einzelnen beschrieben, wobei Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen genommen wird.
In diesen zeigen:
Fig.1 das erfindungsgemäße Füllstück in der Grube eines Gummizylindersfür eine Offsetrotationsdruckmaschine,
Fig.2 das Füllstück gemäß Fig.1 in der eingezogenen Position,
Fig.3 einen Schnitt durch die Zylindergrube gemäß Fig.1,
Fig.4 eine Draufsicht auf die geschlossene Grube gemäß Fig.l,
Fig.5 bis 8 das erfindungsgemäße Füllstück in vier Positionen mit einer abgewandelten
Befestigungsvorrichtung für ein Gummituch,
Fig.9 und 10 das erfindungsgemäße Füllstück zum Befestigen einer Offsetdruckplatte
oder einer Tiefdruckwickelplatte,
Fig.11 nach der erfindungsgemäßen Ausbildung eines Gummituches zum'Einsetzen in den
Ausführungsformen gemäß Fig.1 bis 8 und
Fig.12 eine Vorrichtung an der Stirnseite eines Zylinders zum Axialverschieben des
erfindungsgemäßen Füllstückes.
[0005] Die Figuren 1 bis 4 zeigen eine erste Ausführungsform der Erfindung. Auf einem Gummizylinder
1 einer Offset-Rotationsdruckmaschine zum Bedrucken von Bahnen werden in einer Grube
2 die Enden eines Gummituches 3 befestigt. Zur leichteren Einführung sind diese mit
Verstärkungsleisten 4 und 5 versehen, die gemeinsam in einen Schlitz 6 einer Spannspindel
7 eingeführt sind.
[0006] Fig.1 zeigt das Gummituch 3 in gespanntem Zustand. Diese Figur läßt erkennen, daß
die Grube 2 in diesem Zustand durch ein Füllstück 8 volltständig abgedeckt, d.h. verschlossen
ist. Fig.2 zeigt das Füllstück 8 im eingezogenen Zustand, bei dem die Einführung der
Verstärkungsleisten 4, 5 in den Schlitz 6 in einfacher Weise möglich ist. Nach dem
Einführen und zumindeste teilweisen Spannen des Gummituches 3 durch Drehen der Spannspindel
7 wird dann das Füllstück 8 in vorteilhafter Weise angehoben, so daß sich dessen an
die kreiszylindrische Kontur des Gummizylinders 1 angepaßte Oberfläche 9 an den Mantel
des Gummizylinders 1 stoßfrei anschließt. In diesem Zustand (Fig.1) entspricht der
verbleibende Schlitz in der Grube 2 nur noch der doppelten Dicke des Gummituches 3.
[0007] Die vorteilhafte Ausbildung des Füllstückes 8 sowie die Ausgestaltung der Grube 2
werden besonders durch Einbeziehung der Figuren 3 und 4 ersichtlich. Demnach weist
das Füllstück 8 voneinander beabstandete Finger 14 auf, die in einer ersten axialen
Position des Füllstückes 8 durch bzw. zwischen korrespondierenden Fingern 15, die
fest in der Zylindergrube 2 angeordnet und hindurchbewegbar sind, so daß das Füllstück
8 in die in Fig.2 gezeigte abgesenkte Position gebracht werden kann, bei der die Einführung
der Verstärkungsleisten 4, 5 des Gummituches 3 erfolgt. Die Finger 15 sind vorzugsweise
im Zylindermaterial selbst herausgearbeitet.
[0008] Außerdem weist das Füllstück 8 eine vorzugsweise in Axialrichtung durchgehende Hebeleiste
10 auf, mit deren Hilfe das Füllstück 8 in der Grube 2 in der genannten ersten axialen
Position abgesenkt und angehoben werden kann. Für diesen Zweck ist die Hebeleiste
10 in einem nicht näher bezeichneten Schlitz eines drehbaren Führungsrohres 11 angeordnet,
so daß beim Drehen des Führungsrohres 11 sich das Füllstück 8 entsprechend hebt und
absenkt. Zur Drehung des Führungsrohres 11 eignet sich ein Schneckentrieb, bestehend
aus einem Schneckenrad 12 und einer Schnecke 13, die beide an der Stirnseite des Gummizylinders
11 angeordnet sein können. In diesem Fall ragt das Führungsrohr 11 über eine entsprechende
Verlängerung desselben etwas über die Länge des Gummizylinders 1 heraus, so daß an
dessen Stirnseite das Schneckenrad 12 in entsprechender Weise aufgesetzt werden kann.
Das Führungsrohr 11 kann in üblicher Weise im Gummizylinder 1 gelagert sein. Nach
erfolgtem Einführen der Verstärkungsleisten 4 und 5 wird die Spannspindel 7 zumindest
teilweise gedreht, bevor das Füllstück 8 in die in Fig.1 gezeigte Position angehoben
wird. Anschliessend erfolgt eine Axialverschiebung des Füllstückes 8, wofür der in
Fig.12 gezeigte Exzentertrieb, bestehend aus einem Exzenter 29 und einem Achszapfen
28 am Füllstück 8, die ebenfalls an einer Stirnseite des Gummizylinders 1 angeordnet
sein können, verwendet wird. Dadurch gelangen die Finger 14 des Füllstückes 8 oberhalb
der in der Zylindergrube 2 fest angeordneten, korrespondierenden Finger 15, so daß
sie sich auf diesen abstützen können. Das Füllstück 8 wird im Betriebszustand im Zylinder
selbst abgestützt, so daß keinerlei Belastungen der Hebe- und Verschiebeeinrichtungen
auftreten können und außerdem ist eine Verbiegung des Füllstückes 8 nicht zu befürchten,
da über die gesamte Zylindergrube 2 die Finger 15 und 14 angeordnet sein können, so
daß eine gleichmäßige Abstützung gewährleistet ist. Durch die aus den Figuren 1 und
2 ersichtliche Führung des Füllstückes 8 am Zylinderboden in Verbindung mit der übrigen
Ausgestaltung des Füllstückes 8 ist sichergestellt, daß das Füllstück 8 auch nicht
verkanten kann. In Fig.3 und 4 ist die Axialverschiebung des Füllstückes 8 durch einen
Doppelpfeil "P" angedeutet.
[0009] Die Figuren 5 bis 8 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform, bei der lediglich eine
Verstärkungsleiste 4 des Gummituches 3 in einer Spannspindel 18 angeordnet ist, während
die Verstärkungsleiste 5 des anderen Endes des Gummituches 3 in der Grube selbst fixiert
ist. Bei der in Fig.5 gezeigten Stellung des Füllstückes 8 kann die Verstärkungsleiste
5 eines Endes des Gummituches 3 leicht eingeführt werden. Für deren Fixierung ist
in der Zylindergrube 2 im Bereich des Grubenbodens eine Halteleiste 16 mit einer sich
in Achsrichtung erstreckenden Ausnehmung 17 vorgesehen. Bei einem geringfügigen Verdrehen
der Spannspindel 18 erfolgt die Einbringung der Verstärkungsleiste 5 durch den Umfangsbereich
der Spannspindel 18, der sich an die Abplattung 19 anschließt. Beim Drehen der Spannspindel
18 wird die Spannspindel 5 in die Ausnehmung 17 hineingedrückt, wie aus Fig.6 hervorgeht.
Fig.7 zeigt die herausgefahrene Stellung des Füllstückes 8, bei dem das Gummituch
3 gespannt ist.
[0010] Wie Fig.8 erkennen läßt, ist an der Spannspindel 18 beispielsweise ein Magnetsystem
20 angeordnet, das in einer bestimmten Unfangsposition gegenüber der Verstärkungsleiste
5 zu liegen kommt. Wenn die Verstärkungsleiste 5 aus magnetisierbarem Material besteht,
wird bei dieser Stellung die Verstärkungsleiste 5 durch den Magneten 20 angezogen,
wobei sie die Ausnehmung 17 verläßt. Wird nun die Spannspindel 18 geringfügig im Gegenuhrzeigersinn
verdreht, so läßt sich entsprechend der in Fig.8 gezeigten Stellung das mit der Verstärkungsleiste
5 versehene Ende des Gummituches 3 leicht herausnehmen. Zuvor konnte bei der in Fig.6
gezeigten Stellung der Spannspindel 18 in einfacher Weise das mit der Verstärkungsleiste
4 versehene Ende des Gummituches aus der Spannspindel 18 herausgezogen werden. Im
Gegensatz zu der in den Fig.1 bis 4 gezeigten Ausführungsform erfolgt gemäß Fig.5
bis 8 die Spannung des Gummituches 3 nun über das in die Spannspindel 18 eingeführte,
mit der Verstärkungsleiste 4 versehene Ende des Gummituches.
[0011] Die Erfindung eignet sich sowohl für den Einsatz an Gummizylindern von Offsetrotationsdruckmaschinen,
als auch an Plattenzylindern von Offsetrotationsdruckmaschinen und auch in Tiefdruckformzylindern
zum Aufspannen einer sogenannten "Wickelplatte". Wie die Figuren 9 und 10 zeigen,
können bei eingefahrenem Füllstück 8 das abgekantete Ende 25 und das umgebogene Ende
24 einer Druckplatte 22 oder einer Wickelplatte auf einen Formzylinder 21 aufgespannt
werden, der mit einer Grube 23 ausgestattet ist.
[0012] Das umgebogene Ende 24 der Offsetdruckplatte bzw. einer Wickelplatte 22 kann in eine
Ausnehmung 27 einer Spannspindel 26 eingelegt werden, was in Fig.10 angedeutet ist.
Danach wird das Füllstück 8 herausgefahren, so daß es die in Fig.9 gezeigte äußere
Stellung einnimmt, bei der die Grube 23 geschlossen, d.h. abgedeckt ist. Zuvor wurde
die Spannspindel 26 entsprechend gedreht. Durch Axialverschiebung des Füllstückes
8 kann in der bereits beschriebenen Weise erreicht werden, daß sich das Füllstück
8 wiederum mit seinen Fingern 14 auf den Fingern 15 der Grube 23 abstützt. Bei dieser
Ausführungsform wird das Füllstück 8 an seiner rechten Seite direkt durch die Spannspindel
26 geführt, so daß es nicht aus dem Schlitz des Führungsrohres 11 herausrutschen kann.
[0013] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung eines Gummituches zur Anwendung in den
Ausführungsformen gemäß Fig.1 bis 8 ist in Fig.11 gezeigt. Das Gummituch 30 besteht
aus einer Gummidecke 31 und aus einem Gewebe, das an den beiden Enden mit 32 und 33
bezeichnet ist. In vorteilhafter Weise kann nun die Gummituchdecke 31 an beiden Enden
abgetragen werden, so daß lediglich das Textilgewebe 32, 33 verbleibt. Zur Verstärkung
können auf dem Textilgewerbe 32 bzw.33 Verstärkungsleisten 34, 35 befestigt werden.
In vorteilhafter Weise ist nun die Länge der Gummituchdecke 31 so bemessen, daß unter
Einbeziehung der spezifischen Dehnung des Gummituches 30 im aufgespannten Zustand
des Gummituches 30 auf einem Zylinder die Stoßkanten 36, 37 über der verbleibenden
Kanalöffnung gegeneinander stoßen, wodurch quasi ein "nahtloser bzw. glatter und stoßfreier"
Übergang gebildet'wird und der Eindruck einer durchgehenden Gummituchdecke über den
gesamten Umfang des Zylinders entsteht. Ein weiterer Vorteil eines derartig dimensionierten
Gummituches bzw. einer Gummituchdecke liegt darin, daß lediglich die verjüngten Enden
des Gummituches 30, d.h. das Textilgewebe 32, 33 in die Grube eingeführt wird, wodurch
der Restspalt bei ausgefahrenem Füllstück 8 so klein bemessen werden kann, daß beim
Überrollen keinerlei Stöße mehr entstehen, die ursächlich für Zylinderschwingungen
sind. Bekanntlich führen derartige Stöße bzw. Zylinderschwingungen zu unerwünschten
Streifen auf den Druckprodukten. Bei einem Zylinderumfang von etwa 600 mm liegt diese
kritische Kanalbreite bei etwa 2 mm. Nachdem bekannte bzw. in der Offsettechnik verwendete
Gummitücher eine Dicke von 1,9 mm aufweisen, wovon die Hälfte etwa auf das Textilgewebe
und die Hälfte auf die Gummituchdecke entfällt, ist es möglich, unterhalb der kritischen
Kanalbreite von etwa 2 mm durch entsprechende Auslegung des Füllstückes 8 zu kommen.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die Gummituchdecke leicht schräg an
den Stoßkanten 36 bzw. 37 abgetragen wird, so daß die Stoßnaht geringfügig schräg
über der Zylindergrube 2 zu liegen kommt bzw. verläuft.
[0014] Wie bereits erwähnt, kann das Füllstück 8 z.B. mit Hilfe eines Exzentertriebes axial
verschoben werden. Fig.12 zeigt den Gummizylinder 1, an dessen rechter Seite ein in
den Achszapfen 29 des Füllstückes 8 eingreifender Exzenterstift 28 zu sehen ist, durch
den das Füllstück 8 axial verschiebbar ist, wie der Pfeil "B" andeutet. Zum Drehen
des Exzenters wird ein Sechskant 38 verwendet. In Fig. 12 sind auch der Schneckentrieb
12, 13 zum Drehen des Führungsrohres 11 sowie der nicht näher bezeichnete Schneckentrieb
zum Drehen der Spannspindel 8 gezeigt. 1
Bezugszeichenliste
[0015]
1 Gummizylinder
2 Grube
3 Gummituch
4 unt.verstärkte Leiste
5 Enden d.Gummituches
6 Schlitz
7 Spannspindel
8 Füllstück
9 kreiszyl.Kontur des F.
10 Hebeleiste
11 Führungsrohr
12 Schneckentrieb
13 Schnecke
14 Finger
15 Finger
16 Halteleiste im Grubenboden
17 Ausnehmung in der Grube
18 Spannspindel
19 Abplattung
20 Magnet
21 Plattenzyl.(Offset od.Wickelplatte)
22 Druckform (Platte/Wickelplatte)
23 Grube
24 Plattenende (umgebogen)
25 Plattenende
26 Spannspindel
27 Schlitz (Ausnehmung in ax.Richtung)
28 Schneckentrieb/Rad/Schnecke
29 "
30 Gummituch
31 Gummituchdecke
32 Textilgewebe
33 "
34 Verstärkungsleisten
35 "
1. Zylinder für eine Rotationsdruckmaschine mit mindestens einer Grube, in der Befestigungsmittel
zur Aufnahme der Enden eines Gummituches oder einer Druckplatte und ein sich in Achsrichtung
erstreckendes Füllstück zum Abdecken der Grube nach Einführung der Enden eines Gummituches
oder einer Druckplatte vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Grube
(2) absenkbare Füllstück (8) abgewinkelte, kammartige Finger (14) aufweist, die in
einer ersten, axialen Position des Füllstückes (8) zwischen korrespondierenden, in
der Grube (2) angeordneten Fingern (15) radial bewegbar sind, daß durch eine Axial-Stellvorrichtung
(28, 29, 38) das Füllstück (8) in eine zweite axiale Position bewegbar ist, bei der
die Finger (14) des Füllstückes (8) oberhalb der Finger (15) zu liegen kommen und
sich auf diesen abstützen, daß am Füllstück eine Hebeleiste (10) vorgesehen ist, die
in ein sich in Achsrichtung erstreckendes, drehbares Führungsrohr (11) eingreift,
durch das das Füllstück (8) vor Einführung der Enden (4, 5) eines Gummituches oder
einer Platta in die Grube (2) in der ersten axialen Position absenkbar und nach dem
Einführen etwa radial anhebbar ist, wonach das Füllstück (8) durch die Axial-Stellvorrichtung
(28, 29, 38) verschiebbar ist, so daß in dieser zweiten axialen Position das Füllstück
(9) die Grube abdeckt.
2. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden (4, 5) des Gummituches
(2) mittels einer einzigen Spannspindel (7) spannbar sind.
3. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende (4) eines Gummituches
(3) in einer Spannspindel (18) und das andere Ende (5) in einer, in der Grube (2)
vorgesehenen, sich in Axialrichtung erstreckenden Ausnehmung (17) angeordnet sind,
aus dem das Ende (5) durch eine an der Spindel (18) angeordneten Zugvorrichtung (20)
heraushebbar ist.
4. Zylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung (20) ein
Magnetsystem ist.
5. Zylinder nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Führungsrohr (11) durch einen stirnseitigen Schneckentrieb (11, 12) drehbar ist und
daß das Füllstück (8) durch einen stirnseitigen Exzentertrieb (28, 29, 38) axial verschiebbar
ist.
6. Zylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannspindel (18) eine
Abplattung (19) aufweist, die in einer definierten Stellung die Einführung des einen
Endes (5) des Gummituches (3) in die Ausnehmung (17) gestattet.
7. Zylinder nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gummituch (2) an seinen Enden in der Weise in seiner Dicke reduziert ist, daß nach
dessen Aufspannung auf den Gummizylinder (1) im gespannten Zustand die abgesetzte
Stelle (36, 37) oberhalb des Kanales (2) aneinanderstoßen und lediglich die verjüngten
Abschnitte (32, 33) in die Grube (2) eingezogen sind.
8. Zylinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die verjüngten Abschnitte
(32, '33) geringfügig schräg verlaufen, so daß die gebildete Stoßstelle geringfügig
schräg über den Kanal (2) verläuft.