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EP 0 048 016 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1985 Patentblatt 1985/15 |
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Anmeldetag: 14.09.1981 |
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Lüftungs- und Heizungsanlage
Ventilating and heating system
Installation d'aération et de chauffage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
16.09.1980 HU 227980
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.03.1982 Patentblatt 1982/12 |
| (71) |
Anmelder: FÜTÖBER Epületgépészeti Termékeket Gyárto Vállalat |
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H-1475 Budapest (HU) |
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Erfinder: |
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- Makara, György, Dr.
H-1137 Budapest (HU)
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| (74) |
Vertreter: Tischer, Herbert et al |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Lüftungs- und Heizungsanlage für Räume, insbesondere
für Hallen mit grosser Raumhöhe, welche Anlage über Einrichtungen zur Zuführung der
Zuluft in den zu lüftenden bzw. zu heizenden Raum und über Einrichtungen zur Absaugung
der Abluft verfügt, sowie über mindestens eine Zuluftheizeinheit zur Erwärmung der
Zuluft und mindestens eine Raumheizeinheit für die Heizung des Raumes, wobei sowohl
der Zuluftheizeinheit wie auch der Raumheizeinheitje eine Leistungsregelungseinrichtung
und ein Behaglichkeitsfühler zugeordnet sind.
[0002] Bisher bekannte Lüftungs- und Heizungsanlagen der genannten Art weisen zahlreiche
Mängel auf, die eine unerwünschte Temperaturschichtung in senkrechter Richtung, ferner
einen für das Heizen und die Lufterwärmung erforderlichen, erheblichen Aufwand an
Heizenergie und die sogenannte Kurzschluss-Strömung sowie eine unzureichende Durchspülung
des Raumes zur Folge haben.
[0003] Bei diesen bekannten Lüftungs- und Heizungsanlagen wird die Luft im Winter mit einer
so hohen Temperatur eingeblasen, dass sie wenigstens einen Teil des Raumwärmeverlustes
deckt («Heizungsanlagen
", Kapitel 7, 3 VDI-Verlag 1974). Dabei werden keine gesonderten Heizkörper im Raum
vorgesehen bzw. die dort aufgestellten Heizkörper dienen während des Betriebes dazu,
im Falle von Betriebspausen eine minimale Heizleistung, die sogenannte Grundheizung,
sicherzustellen. Ein Nachteil der genannten Anlagen ist, dass die in beliebiger Richtung
eingeblasene warme Zuluft, die sich mit der Raumluft vermischt, aufgrund ihres geringen
spezifischen Gewichtes in den Dachraum steigt und diesen erwärmt. Deshalb entsteht
im Winter im Raum eine unerwünschte Temperaturschichtung mit der Folge, dass der Dachraum
sich notgedrungen sehr erwärmt, um in der Aufenthaltszone eine entsprechende Behaglichkeit
zu erreichen. Als Folge dessen wird viel Energie verbraucht, da erhebliche Wärmemengen
mit der eine hohe Temperatur aufweisenden Abluft ins Freie gelangen.
[0004] Die nach der Vermischung aufsteigende Luft entweicht einerseits durch die bautechnischen
Gegebenheiten, andererseits gelangt die Luft, die über die in Dachnähe befindlichen
Ansaugöffnungen in den Raum eintritt, zum Teil auf dem Kurzschlussweg wieder ins Freie,
ohne dass sie in die Aufenthaltszone eindringt und dort zur Luftverbesserung beiträgt.
Diese im Kurzschluss strömende Luft verbraucht für ihre Anwärmung ebenfalls Energie,
die damit verlorengeht.
[0005] Bei einer anderen bekannten Gruppe von Lüftungs- und Heizungsanlagen wird die für
die Raumheizung benötigte Energie vollständig durch eine selbständige Raumheizung
gedeckt («Le
hr-buch der Heizungs- und Lüftungs- und Klimatechnik», Kraft, VEB-Verlag Technik, Berlin
1977). Diese Raumheizung kann in den Raumumschliessungswänden oder in den Deckenkonstruktionen
angeordnet werden. In anderen Fällen sind Strahlungsheizkörper oder Heizkörper mit
konvektiver Wärmeabgabe vorhanden, gegebenenfalls sogenannte Umwälzheizkörper. Die
zugehörigen Lüftungsanlagen blasen im Winter die aufgewärmte Luft mit einer Temperatur
in den Raum ein, die der Raumlufttemperatur entspricht.
[0006] Bei den oben genannten, bekannten Anlagen erfolgt die automatische Leistungsregelung
so, dass sowohl für die Raumheizung als auch für die Luftheizung gesonderte Leistungsregler
verwendet werden. Bei einer anderen bekannten Einrichtung zur individuellen Klimatisierung
einzelner Räume eines Gebäudes (CH-A-555 519) mit Hilfe einer Lüftungsanlage wird
die für die Lufterneuerung und Luftbefeuchtung der Räume dienende Luft von einer Luftaufbereitungs-
und -förderanlage den einzelnen Räumen mit einer höchstens dem Basiswert für die Raumtemperatur
entsprechenden Temperatur zugeführt und mit Hilfe einer zentralen Heizungsanlage,
deren Heizkörper, von einem Raumthermostaten gesteuert, mindestens einen wesentlichen
Teil der Transmissionsverluste jedes Raumes decken, in den einzelnen Räumen individuell
auf die gewünschte Temperatur nacherwärmt. Um zu erreichen, dass dem Raum nur der
geforderten Kühlleistung entsprechende Luftmengen zugeführt werden, werden die beiden
Teilanlagen über von dem Raumthermostaten nacheinander angesteuerte Stellorgane miteinander
gekoppelt, die bei Abweichungen vom eingestellten Sollwert der Raumtemperatur nach
unten, bei durch die erforderlichen Luftwechsel gegebener minaler Zuluftmenge, die
dem Raum über die Heizkörper der Heizungsanlage zugeführte Wärmemenge steuern und-bei
Abweichungen von dem Sollwert nach oben, bei höchstens minimaler Wärmeabgabe der Heizkörper,
die Menge an kalter Zuluft steuern. Diese Lüftungs- und Heizungsanlage ist jedoch,
wie sich erwiesen hat, nur für relativ niedrige Hallen vorteilhaft, hingegen bei hohen
Hallen energetisch und bezüglich der Lufterneuerung nachteilig.
[0007] Bei einer anderen bekannten Anlage wird eine automatische Leistungsregelung verwendet,
bei der der Raumtemperaturfühler mit einem Behaglichkeitsfühler gekoppelt ist. Obgleich
diese Anlagen gewisse Vorteile gegenüber den bisher erwähnten bieten, können sie aber
ebenfalls den Nachteil der ungünstigen Temperaturschichtung insbesondere, hallenartigen
Gebäuden mit grosser Raumhöhe nicht beseitigen, da die durch die Heizkörper erwärmte
Luft aufgrund des Auftriebs ungehindert in den oberen Teil eines hohen Raumes entweicht.
[0008] Dabei hat sich bei den bekannten Anlagen als besonders nachteilig der Umstand erwiesen,
dass die Luft sowohl im Sommer wie auch im Winter durch die gleichen Öffnungen eingeblasen
bzw. abgesaugt wird. Dadurch müssen entweder im Sommer oder im Winter, in vielen Fällen
sogar in beiden Zeiträumen, erhebliche Energieverluste in Kauf genommen werden.
[0009] Bei den meisten bekannten Anlagen wird die Zuluft in den oberen Teil des Luftraums
eingeblasen («Lehrbuch der Heizungs- und Lüftungs- und Klimatechnik», Kraft, VEB-Verlag
Technik, Berlin 1977). Dadurch ist die oben zugeführte Luft warm, jedoch gelangt die
Aussenluft nicht an die vorgesehenen Stellen im Raum, d. h. in die zu belüftende Aufenthaltszone.
Im Sommer dagegen kann der von oben nach unten gerichtete kalte Luftstrahl Zugerscheinungen
in der Aufenthaltszone hervorrufen. Um diese Nachteile zu beseitigen wurden Lufteinlässe
entwickelt, die über eine abwärts gerichtete Einblaseinrichtung für die Winterlüftung
und eine Verteileinrichtung für die Sommerlüftung verfügen. Diese Lösung hat sich
jedoch in der Praxis nicht bewährt, weil sich im Sommer die eingeblasene kalte Luft
mit der aufsteigenden Abluft vermischt bzw. diese zurückführt, so dass im Sommer günstige
Temperaturschichtung in senkrechter Richtung vermindert wird.
[0010] Es ist des weiteren eine Beheizungsanlage bekannt (DE-A-2 041961), die mit einem
Einblasaggregat für die Lüftung eines oder mehrerer Räume und vorzugsweise mit einem
für die Lufterwärmung vorgesehenen Wärmeaustauscher und einem Gebläse ausgestattet
ist, das an ein Lüftungskanalsystem angeschlossen ist, welches über zwei Kanäle an
Einblasventile in Räumen sowie an in diesen angeordnete, getrennte Erwärmungsorgane
angeschlossen ist. Bei dieser Beheizungsanlage wird der gesamte Lüftungswärmebedarf
der Räume und ein grosser Teil des Transmissionswärmebedarfs bei niedrigen Aussentemperaturen
durch das Einblasen warmer Luft gedeckt, deren Temperatur in Abhängigkeit von der
gewünschten Raumtemperatur und der Aussentemperatur automatisch geregelt wird, wobei
die Erwärmungsorgane für die Deckung des restlichen Transmissionswärmebedarfs Verwendung
finden.
[0011] Mit dieser bekannten Anlage ist eine temperaturabhängige Beheizung von Räumen möglich,
wobei der durch die Lüftung der Räume entstehende Wärmebedarf Berücksichtigung findet,
jedoch keinerlei Vorkehrungen betroffen sind, um in den so beheizten bzw. belüfteten
Räumen eine ungünstige Temperaturschichtung für den Fall zu vermeiden, dass diese
Räume relativ hoch sind.
[0012] Es ist ferner bekannt, bei Lüftungs- und Heizungsanlagen Behaglichkeitsfühler zu
verwenden, die Temperaturfühler sind, welche im allgemeinen in Schutzrohren angeordnet
sind. Diese Anordnung ist jedoch aus den folgenden Gründen nachteilig. Die gemessene
Temperatur wird hautpsächlich von der an der Ummantelung auftretenden Temperatur beeinflusst
und nur in geringerem Masse von der Wärmestrahlung. Die Luftgeschwindigkeit hat keinen
Einfluss, obwohl sie und die Wärmestrahlung die Behaglichkeitwesentlich bestimmen.
Ein Teil des Behaglichkeitsfühlers wird über einen im Inneren angeordneten elektrischen
Mess-Stromkreis mit geringer Heizleistung beheizt. In anderen Fällen wird auf der
Oberfläche der Ummantelung oder innerhalb dieser eine elektrische Heizung angeordnet,
die durch einen automatischen Regler ein- und ausgeschaltet werden kann. Bei einer
typischen Ausführungsform dieser letztgenannten Konstruktion erfolgt die elektrische
Heizung durch eine thermische Rückführung («Heizungsaniagen
M, Kapitel 8, 3, VDI-Verlag 1974). Das bedeutet, dass dann, wenn der Thermostat die
Heizung eingeschaltet hat, auch die thermische Rückführungsheizung eingeschaltet ist.
Bei einer anderen bekannten Lösung («Heizungsanlagen», Kapitel 8, 3, VDI-Verlag 1974)
dient die im Thermostaten angeordnete und auf einen Grundwert eingestellte elektrische
Heizung zur sogenannten thermischen Verschiebung beispielsweise dadurch, dass im Falle
einer abgesenkten Nachtheizung die Heizspirale eingeschaltet bleibt.
[0013] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Lüftungs- und Heizungsanlage
für Räume, insbesondere Hallen mit grosser Raumhöhe, zu schaffen, die ausgehend von
den im Oberbegriff des Anspruchs 1, 2 oder des Anspruchs 3 enthaltenen Merkmalen es
ermöglicht, die energetisch ungünstige Temperaturschichtung in derartigen Räumen zu
vermeiden und die die Möglichkeit bietet, die Lüftung ohne Kurzschluss des Zuluftstroms
zu betreiben, und zwar gleichermassen im Sommer wie im Winter, um dadurch die Behaglichkeit
der sich in derartigen Räumen aufhaltenden Menschen auf möglichst energiesparende
Weise sowohl im Sommer als auch im Winter sicherzustellen.
[0014] Nachdem diese Behaglichkeit von mehreren Faktoren abhängt, die entweder einzeln,
aber auch in Kombination auftreten, soll die zu schaffende Lüftungs- und Heizungsanlage,
mit einem Behaglichkeitsfühler ausgestattet sein, der die Möglichkeit bietet, in Abhängigkeit
von der Arbeitsintensität der in einem solchen Raum beschäftigten Personen und von
dem Behaglichkeitsgefühl dieser Personen, das beispielsweise von deren Bekleidung
abhängt, den Lüftungs- und Heizungszustand zu ermitteln und über Regler zu verändern.
[0015] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in der Aufenthaltszone des
Raumes Lüftungsöffnungen angeordnet sind, die im Sommer als Zuluft- und im Winter
als Abluftöffnungen arbeiten und ausserhalb der Aufenthaltszone, zweckmässigerweise
im Dachraum, weitere Lüftungsöffnungen angeordnet sind, die im Winter als Zuluft-
und im Winter als Abluftöffnungen arbeiten und/oder die Leistungsregelungseinrichtung
der Zuluftheizeinheit und die Leistungsregelungseinrichtung der Raumheizeinheit mit
einer automatischen Regeleinheit verbunden sind, die auf einen Gleichgewichtstemperaturgrundwert
eingestellt ist und im Falle eines durch den Behaglichkeitsfühler als zu hoch signalisierten
Temperaturwertes zuerst die Zuluftheizeinheit und danach die Raumheizeinheit zur Verminderung
der Leistung veranlasst und umgekehrt bei Signalisierung eines zu tiefen Temperaturwertes
zuerst die Raumheizeinheit und danach die Zuluftheizeinheit zu einer Erhöhung der
Leistung veranlasst.
[0016] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 4-17 gekennzeichnet.
[0017] Grundgedanke der Erfindung ist die Erkenntnis, dass man mit Hilfe eines Luftverteilers,
der die Luft zugfrei einbläst, im sogenannten Teillastbetrieb die Zuluft mit niedrigerer
Temperatur in den Dachraum einblasen kann, als der Raumtemperatur entspricht. Dabei
wird durch die Raumheizkörper ausser der Transmission auch die Energie zur Erwärmung
der Aussenluft aufgebracht. Die Bedeutung dieses Umstandes besteht darin, dass die
kalte Zuluft den Raum unter dem Dach ständig abkühlt, eine gute Durchspülung des gesamten
Luftraumes bewirkt und innerhalb des Raumes eine Luftströmung veranlasst, die zu einer
Homogenisierung des Luftvolumens führt. Dies beruht auf der Erkenntnis, dass es nicht
zweckmässig ist, die Leistung der Raumheizung zu senken, solange durch Absenkung der
Zulufttemperatur in bezug auf die Heizung Energie eingespart werden kann. Auf diese
Weise lässt sich sowohl Energie bei der Heizung als auch bei der Lüftung einsparen.
Dies gilt insbesondere für Fussbodenheizungen oder für Strahlungsheizungen, die in
Richtung des Raumfussbodens strahlen.
[0018] Den wesentlichen Vorteil einer bedeutenden Energieeinsparung verdankt die erfindungsgemässe
Lüftungs- und Heizungsanlage dem Umstand, dass im Winter die Temperaturschichtung
im Raum auf einen minimalen Wert abgesenkt werden kann, indem in den Raum unterhalb
des Daches Kaltluft eingeblasen wird und die Abluft unten abgesaugt wird. Dies bedeutet
mit anderen Worten, dass durch Absaugen im unteren Bereich des Raumes und durch die
sich vollziehende Vermischung der Raumluft mit der Kaltluft im Dachbereich des Raumes
erwärmte Luft in die Aufenthaltszone zurückgeführt wird. Im Sommer dagegen, wenn die
umgekehrte Wirkung erzielt werden soll, d.h. wenn die einmal aufgestiegene Warmlust
nicht wieder in die zu kühlende Aufenthaltszone zurückgedrängt werden soll, wird die
Aussenluft wegen der erforderlichen Raumdurchspülung und im Interesse einer möglichst
grossen Temperaturschichtung in senkrechter Richtung nach unten eingeblasen. Auf diese
Weise gelangt in die Aufenthaltszone nicht nur Aussenluft, sondern es wird auch gleichzeitig
eine angenehme Luftbewegung erzeugt.
[0019] Um die obigen Vorteile zu erreichen, ist es in anlagentechnischer Hinsicht nicht
erforderlich, für den Winter- und den Sommerbetrieb gesonderte, unabhängig voneinander
arbeitende lüftungstechnische Anlagen zu bauen. Die erwünschte Betriebsweise kann
durch eine entsprechende Schaltung der Luftkanäle durch Öffnen und Schliessen entsprechender
Luftkanalabzweigungen bzw. mit einem reversiblen Ventilator verwirklicht werden. Erhebliche
Kosten- und Energieeinsparungen sind die Folge.
[0020] Ein wesentlicher Vorteil ergibt sich durch die ständige Beheizung des Behaglichkeitsfühlers.
Auf diese Weise kann der Fühler, ähnlich dem menschlichen Verhalten, nicht nur auf
Temperatur- und Strahlungseinflüsse reagieren, sondern auch auf Geschwindigkeitsveränderungen.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Lüftungs- und Heizungsanlage mit
Behaglichkeitsfühler,
Fig. 2 die Anordnung der Luftleitungen und Lüftungsöffnungen bei einer anderen Ausführungsform
der Anlage und
Fig. eine Anordnung der Lüftungsöffnungen und der Ventilatoren in Verbindung mit den
Anlagen gemäss den Figuren 1 und 2.
[0022] In Fig. 1 ist mit 1 der Raum bezeichnet, mit 2 die Zuluftheizeinheit und mit 7 die
Raumheizeinheit. Bei letzterer bedeutet 7a eine Strahlungsheizung und 7b eine Fussbodenheizung
im Fussboden (23), die gemeinsam angeordnet werden können. Die Zuluftheizeinheit ist
mit der Wärmequelle 4 und die Raumheizeinheit 7 mit der Wärmequelle 6 verbunden. In
beiden Fällen ist zwischen der Wärmequelle 4 bzw. 6 und den Heizeinheiten 2 bzw. 7
eine Leistungsregelungseinrichtung geschaltet, die die Zuluftheizeinheit 2 bzw. die
Raumheizeinheit 7 zur Abgabe einer grösseren oder kleineren Heizleistung veranlassen
kann.
[0023] Die Leistungsregelungseinrichtungen 5 und 8 stehen mit einer automatischen Regeleinheit
10 in Verbindung. Diese automatische Regeleinheit ist in der Lage, mit Hilfe der Leistungsregelungseinrichtung
5 die Zuluftheizeinheit 2 bzw. mit Hilfe der Leistungsregelungseinrichtung 8 die Raumheizeinheit
7 zu grösserer oder kleinerer Wärmeabgabe zu veranlassen. Die automatische Regeleinheit
10 steht mit einem Behaglichkeitsfühler 9 in Verbindung. Die Regelung erfolgt so,
dass die automatische Regelungseinheit auf einen Gleichgewichts-Bezugswert t
o eingestellt ist. Wenn der Behaglichkeitsfühler gegenüber diesem Bezugswert ständig
eine grössere Behaglichkeit signalisiert, dann greift die automatische Regeleinheit
10 zunächst über Leistungsregelungseinrichtungen 5 in die Zuluftheizeinheit ein und
erst danach über die Leistungsregelungseinrichtung 8 in die Raumheizeinheit und veranlasst
bei diesen eine Leistungsreduzierung.
[0024] Im umgekehrten Fall ist die Reihenfolge des Eingriffs umgekehrt. Wenn also der Behaglichkeitsfühler
9 gegenüber dem Gleichgewichts-Bezugswert t
o ständig eine zu geringe Behaglichkeit anzeigt, dann greift die automatische Regeleinheit
10 zunächst über die Leistungsregelungseinrichtung 8 in die Raumheizeinheit ein und
erst danach über die Leistungsregelungseinrichtung 5 in die Zuluftheizeinheit und
veranlasst, dass diese eine höhere Wärmeleistung abgeben.
[0025] Die Luftzuführung für die Heizung und Lüftung in das Innere des Raums 1 erfolgt über
Lüftungsöffnungen 15, die in der Aufenthaltszone 1a angeordnet sind bzw. über Lüftungsöffnungen
14, die sich im Dachraum 1b befinden.
[0026] Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass sowohl die Lüftungsöffnungen 15 in der Luftleitung
19 als auch die Lüftungsöffnungen 14 in der Luftleitung 24 mit dem Zuluftventilator
11 und dem Abluftventilator 18 gleichzeitig zusammengeschaltet werden können. Ausserdem
ist ersichtlich, dass die Luftleitung 19 mit dem Zuluftventilator 11 über den Abzweig
19a mit der Druckleitung in Verbindung steht und mit dem Abluftventilator 18 über
den Abzweig 19b der Saugleitung, während die Luftleitung 24 über den Abzweig 24a mit
dem Zuluftventilator und über den Abzweig 24b der Saugleitung mit dem Abluftventilator
in Verbindung steht.
[0027] Um die einzelnen Luftleitungsabschnitte mit den Ventilatoren 11 und 18 in Verbindung
zu bringen, ist in dem Druckraum 3 des Zuluftventilators 11 das Abzweigstück 13 und
in dem Saugraum 31 des Abluftventilators 18 das Abzweigstück 20 angeordnet.
[0028] Aus Fig. 1 geht ferner hervor, dass in dem Zuluftabzweig 19a und dem Abluftabzweig
19b der Luftleitung 19 die Klappen 17 und 22 und in dem Zuluftabzweig 24a und Abluftabzweig
24b der Luftleitung 24 die Klappen 16 und 21 als Luftabsperrorgane eingebaut sind.
Die Klappen 16 und 17 bzw. 21 und 22 können beispielsweise durch ein mechanisches
Stellglied miteinander gekoppelt sein. Durch diese Kopplung lässt sich erreichen,
dass die Ventilatoren 11 und 18 die Luft in die gewünschte Zone des Raums 1 einblasen
bzw. aus der gewünschten Raumzone absaugen.
[0029] Die mechanische Kopplung 12 kann gegebenenfalls über einen Stellmotor 26 angetrieben
werden, der mit dem Thermostaten 25 in Verbindung steht, welcher die Temperatur der
in den Dachraum eingeblasenen Zuluft auf einen minimalen Wert begrenzt.
[0030] Hauptbestandteil des Behaglichkeitsfühlers 9 ist das Fühlerelement 27, das innerhalb
der Ummantelung 28 oder an deren Oberfläche 29 angeordnet sein kann. Der Behaglichkeitsfühler
ist an eine elektrische Heizung angeschlossen, deren Leistung mindestens 30 W/m
2 beträgt, so dass er in der Lage ist, die menschliche Wärmeabgabe nachzuvollziehen.
Die elektrische Heizung 30 ist an die Stromquelle 34 angeschlossen, deren Spannung
beispielsweise mittels eines Potentiometers beliebig eingestellt werden kann.
[0031] Fig. 2 zeigt eine andere Möglichkeit für die Verbindung der Luftleitungen 19 und
24 mit den Ventilatoren 11 und 18. Danach sind der Zuluftventilator 11 und der Abluftventilator
18 mit den Luftleitungen 19 und 24 durch ein Vierwege-Abzweigstück verbunden. Im Inneren
des Vierwege-Abzweigstückes 32 befindet sich eine Verbindungsklappe 33, die in der
in dünnen Strichen eingezeichneten Sommerbetriebsstellung den Zuluftventilator 11
über den Druckraum 3 mit der sich in der Aufenthaltszone 1a des Raums 1 befindenden
Luftleitung 19 verbindet, sowie auf der Saugseite den Abluft- ventilator 18 über den
Saugraum 31 mit der sich im Dachraum 1b befindenden Luftleitung 24.
[0032] In analoger Form wird in der anderen Klappenstellung 33, der sogenannten Winterbetriebsstellung,
die in dicken Strichen eingezeichnet ist, der Zuluftventilator 11 mit der Luftleitung
24 unterhalb des Dachraums 1b verbunden, während der Abluftventilator 18 mit der sich
in der Aufenthaltszone 1a befindenden Luftleitung 19 in Verbindung steht.
[0033] Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass ein Ventilator 36 in die sich in der Aufenthaltszone
1a befindende Luftleitung 38 mit den zugehörigen Lüftungsöffnungen 15 eingebaut ist,
während ein Ventilator 35 in die sich in der Dachzone 1b befindende Luftleitung mit
den zugehörigen Lüftungsöffnungen 14 eingebaut ist.
[0034] Sowohl der Ventilator 35 als auch der Ventilator 36 sind hinsichtlich der Förderrichtung
reversibel. Die Luftheizeinheit ist in diesem Falle ebenso in der Luftleitung 37 eingebaut
und ist an die Energiequelle 4 angeschlossen. Dazwischengeschaltet ist die Leistungsregelungseinrichtung
5.
1. Lüftungs- und Heizungsanlage für Räume (1), insbesondere für Hallen mit grosser
Raumhöhe, welche Anlage über Einrichtungen zur Zuführung der Zuluft in den zu lüftenden
bzw. zu heizenden Raum (1) und über Einrichtungen zur Absaugung der Abluft verfügt,
sowie über mindestens eine Zuluftheizeinheit (2) zur Erwärmung der Zuluft und mindestens
eine Raumheizeinheit (7, 7a, 7b) für die Heizung des Raumes, wobei sowohl der Zuluftheizeinheit
(2) wie auch der Raumheizeinheit (7, 7a, 7b) je eine Leistungsregelungseinrichtung
(5 bzw. 8) und ein Behaglichkeitsfühler (9) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Aufenthaltszone (1a) des Raumes (1) Lüftungsöffnungen (15) angeordnet
sind, die im Sommer als Zuluft- und im Winter als Abluftöffnungen arbeiten und ausserhalb
der Aufenthaltszone (1a), zweckmässigerweise im Dachraum (1b), weitere Lüftungsöffnungen
(14) angeordnet sind, die im Winter als Zuluft- und im Sommer als Abluftöffnungen
arbeiten und die Leistungsregelungseinrichtung (5) der Zuluftheizeinheit (2) und die
Leistungsregelungseinrichtung (8) der Raumheizeinheit (7, 7a, 7b) mit einer automatischen
Regeleinheit (10) verbunden sind, die auf einen Gleichgewichts-Temperaturgrundwert
eingestellt ist und im Falle eines durch den Behaglichkeitsfühler (9) als zu hoch
signalisierten Temperaturwertes zuerst die Zuluftheizeinheit (2) und danach die Raumheizeinheit
(7) zur Verminderung der Leistung veranlasst und umgekehrt bei Signalisierung eines
zu tiefen Temperaturwertes zuerst die Raumheizeinheit (7) und danach die Zuluftheizeinheit
(2) zu einer Erhöhung der Leistung veranlasst.
2. Lüftungs- und Heizungsanlage für Räume (1), insbesondere von Hallen mit grosser
Raumhöhe, welche Anlage über Einrichtungen zur Zuführung der Zuluft in den zu lüftenden
bzw. zu heizenden Raum (1) und über Einrichtungen zur Absaugung der Abluft verfügt,
sowie über mindestens eine Zuluftheizeinheit (2) zur Erwärmung der Zuluft und mindestens
eine Raumheizeinheit (7, 7a, 7b) für die Heizung des Raumes, wobei sowohl zur Zuluftheizeinheit
(2) wie auch zur Raumheizeinheit (7, 7a, 7b) je eine Leistungsregelungseinrichtung
(5 bzw. 8) und ein Behaglichkeitsfühler (9) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Aufenthaltszone (1a) des Raumes (1) Lüftungsöffnungen (15) angeordnet
sind, die im Sommer als Zuluft- und im Winter als Abluftöffnungen arbeiten und ausserhalb
der Aufenthaltszone (1a), zweckmässig im Dachraum (1b), weitere Lüftungsöffnungen
(14) angeordnet sind, die im Winter als Zuluft- und im Sommer als Abluftöffnungen
arbeiten.
3. Lüftungs- und Heizungsanlage für Räume (1), insbesondere für Hallen mit grosser
Raumhöhe, welche Anlage über Einrichtungen zur Zuführung der Zuluft in den zu lüftenden
bzw. zu heizenden Raum (1) und über Einrichtungen zur Absaugung der Abluft verfügt,
sowie über mindestens eine Zuluftheizeinheit (2) zur Erwärmung der Zuluft und mindestens
eine Raumheizeinheit (7, 7a, 7b) für die Heizung des Raumes, wobei sowohl der Zuluftheizeinheit
(2) wie auch der Raumheizeinheit (7, 7a, 7b) je eine Leistungsregelungseinrichtung
(5 bzw. 8) und ein Behaglichkeitsfühler (9) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Leistungsregelungseinrichtung (5) der Zuluftheizeinheit (2) und die Leistungsregelungseinrichtung
(8) der Raumheizeinheit (7, 7a, 7b) mit einer automatischen Regelungseinheit (10)
verbunden sind, die auf einen GleichgewichtsTemperaturgrundwert eingestellt ist und
im Falle eines durch den Behaglichkeitsfühler (9) als zu hoch signalisierten Temperaturwertes
zuerst die Zuluftheizeinheit (2) und danach die Raumheizeinheit (7) zur Verminderung
der Leistung veranlasst und umgekehrt bei Signalisierung eines zu tiefen Temperaturwertes
zuerst die Raumheizeinheit (7) und danach die Zuluftheizeinheit (2) zu einer Erhöhung
der Leistung veranlasst.
4. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Lüftungsöffnungen
(15) in der Aufenthaltszone (1a) als auch die Lüftungsöffnungen (14) im Dachraum (1b)
an eine gemeinsame Luftleitung (19 bzw. 24) angeschlossen sind, wobei die beiden Luftleitungen
(19, 24) wahlweise an den Zuluft-Ventilator (11) oder an den Abluft-Ventilator (18)
anschliessbar sind.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitung
(19) in der Aufenthaltszone (1a) sich in einen Zweig (19a) zum Zuluftventilator (11)
und einen Zweig (19b) zum Abluftventilator (18) hin aufteilt und die im Dachraum (1b)
befindliche Luftleitung (24) gleichermassen in einen druckseitigen Abzweig (24a) zum
Zuluftventilator (11) hin und in einen saugseitigen Abzweig (24b) zum Abluftventilator
(18) hin aufteilt.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckraum
(3) des Zuluft-Ventilators (11) mittels eines Abzweigstückes (13) die Zuluftleitungs-Zweige
(19a und 24a) der Luftleitungen (19, 24) verbindet, und der Saugraum (31) des Abluftventilators
gleichermassen mittels eines Abzweigstückes (20) die Abluftzweige (19b, 24b) der Luftleitungen
(19 und 24) verbindet.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zuluftleitungs-Zweige
(19a und 24a) der Luftleitungen (19 und 24) Luftabsperrorgane eingebaut sind, die
in entgegengesetzter Richtung arbeiten, und zwar in dem in die Aufenthaltszöne (1a)
gerichteten Zuluftabzweig (19a) beispielsweise eine Klappe (17), die im Winterbetrieb
geschlossen und im Sommerbetrieb geöffnet ist, und in dem in den Dachraum (1b) gerichteten
Zuluftzweig (24a) beispielsweise eine Klappe (16), die im Winterbetrieb geöffnet und
im Sommerbetrieb geschlossen ist.
8. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die Abluftleitungs-Abzweige
(19b und 24b) der Luftleitungen (19 und 24) Luftabsperrorgane eingebaut sind, die
in entgegengesetzter Richtung arbeiten, und zwar in dem in die Aufenthaltszone (1a)
gerichteten Abluftzweig (19b) beispielsweise eine Klappe (22), die im Winterbetrieb
geöffnet und im Sommerbetrieb geschlossen ist, und in dem in den Dachraum (1b) gerichteten
Abluftzweig (24b) beispielsweise eine Klappe (21), die im Winterbetrieb geschlossen
und im Sommerbetrieb geöffnet ist.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftabsperrorgane
in der Zuluftleitung (19a und 24a), beispielsweise die Klappen (17 und 16), mechanisch
über ein Stellglied (12) gekoppelt sind und in entgegengesetzter Stellung arbeiten.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
Druckraum des Zuluftventilators (11) und Saugraum des Abluft Ventilators (18) ein
Vierwege-Abzweigstück (32) eingebaut ist, das in die Luftleitung (19) der Aufenthaltszone
(1a) und in die Luftleitung (24) des Dachraumes (1b) einmündet.
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Vierwege-Abzweigstückes
(32) eine Verbindungsklappe (33) angeordnet ist, die in der Sommerbetriebsstellung
den Druckraum (3) des Zuluftventilators mit der Zuluftleitung (19) der Aufenthaltszone
(1a) verbindet, bzw. den Saugraum (31) des Abluft-Ventilators (18) mit der Luftleitung
(19) der Aufenthaltszone (1 a).
12. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Lüftungsöffnungen
(15) in der Aufenthaltszone (1a) ein reversibler Ventilator (36) zugeordnet ist, der
im Sommer als Zuluft- und im Winter als Abluft-Ventilator arbeitet, und den weiteren
Lüftungsöffnungen (14), die zweckmässigerweise im Dachraum (1b) angeordnet sind, ein
reversibler Ventilator (35) zugeordnet ist, der im Sommer als Abluft-Ventilator und
im Winter als Zuluft-Ventilator arbeitet.
13. Anlage nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die
Leistungsregelungseinrichtung (5) der Zuluftheizeinheit (2) zwischen Zuluftheizeinheit
(2) und eine Wärmequelle (4) geschaltet ist, die Leistungsregelungseinrichtung (8)
der Raumheizeinheit (7) zwischen die Raumheizeinheit (7) und eine weitere Wärmequelle
(6) geschaltet ist, und beide Leistungsregelungseinrichtungen (5 und 8) über die automatische
Regelungseinheit (10) im Eingriff sind.
14. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass als Energiequelle einer
zusätzlichen Zuluftheizeinheit eine Energierückgewinnungs-Einrichtung vorgesehen ist,
die die Enthalpie der Abluft des Raumes (1) nutzt, beispielsweise eine Wärmepumpe,
ein Regenerativ-Wärme- übertrager oder ein Rekuperativ-Wärmeübertrager.
15. Anlage nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in
die Luftleitung (24) des Dachraumes (1b) zwischen den Lüftungsöffnungen (14) und der
Zuluftheizeinrichtung (2) eine Minimal-Temperaturbegrenzungseinrichtung, beispielsweise
ein Thermostat (25) eingebaut ist, der mit der automatischen Regelungseinheit (10)
im Eingriff steht.
16. Anlage nach einem der Ansprüche 1 und 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die
Raumheizeinheit (7) aus Strahlungsheizkörpern (7a) und/oder Fussbodenheizkörpern (7b)
besteht, wobei letztere im Raum (1) im Fussboden (23) angeordnet sind.
17. Behaglichkeitsfühler (9) in einer Lüftungs-und Heizungsanlage nach Anspruch 1
oder 3, in dessen Ummantelung (28) oder auf dessen Ummantelungsoberfläche (29) sich
ein Fühlerelement (27) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass das Fühlerelement (27)
mit einer elektrischen Heizung (30) von mindestens 30 W/m2, bezogen auf die Ummantelungsoberfläche (29), in Verbindung steht, dass die Heizleistung
wählbar bw. einstellbar ist, und dass die Heizung während des Betriebes zweckmässigerweise
ständig eingeschaltet ist.
1. Ventilating and heating system for rooms (1), especially for halls having a great
height, comprising equipments for the intake of supplied air to the room (1) to be
ventilated or heated, respectively, and comprising equipments for sucking off the
spent air as well as at least one heating unit (2) for supplied air for warming up
the supplied air and at least one room heating unit (7, 7a, 7b) for the heating of
the room, the heating unit (2) for supplied air as well as the room heating unit (7,
7a, 7b) being provided each with an output control equipment (5 or 8 resp.) and a
sensor (9) for the comfort, characterized in that in the rest area (1a) of the room
(1) ventilating openings (15) are arranged working in summer time as openings for
supplied air and in winter time as openings for spent air and that outside the rest
area (1a) advantageously within the roof space (1b) are arranged further ventilating
openings (14) working in the winter time as openings for air supply and in the summer
time as openings for spent air and that the output control equipment (5) of the heating
unit (2) for supplied air and the output control equipment (8) for the room heating
unit (7, 7a, 7b) are connected with an automatic control unit (10) which is set to
an equilibrium basic value of the temperature and which causes in the event of a temperature
value which is signalled by the comfort sensor (9) to be too high at first the heating
unit for supplied air (2) and thereafter the room heating unit (7) to decrease the
output and reverse on signalling at a low temperature value causing at first the room
heating unit (7) and thereafter the heating unit for supplied air (2) to increase
the output.
2. System according to claim 1, characterized in that the ventilating openings (15)
in the rest area (1a) as well as the ventilating openings (14) in the roof space (1b)
are connected to a common air pipe (19 or 24, resp.) and that the two air pipes (19,
24) can be selectively connected to the air intake fan (11) or the spent air fan (18).
3. Ventilating and heating system for rooms (1), especially for halls having a great
height, comprising equipments for the intake of supplied air to the room (1) to be
ventilated or heated, respectively, and comprising equipments for sucking off the
spent air as well as at least one heating unit (2) for supplied air for warming up
the supplied air and at least one room heating unit (7, 7a, 7b) for the heating of
the room, the heating unit (2) for supplied air as well as the room heating unit (7,
7a, 7b) being provided each with an output control equipment (5 or 8 resp.) and a
sensor (9) for the comfort, characterized in that the output control equipment (5)
of the supplied air heating unit (2) and the output control equipment (8) of the room
heating unit (7, 7a, 7b) are connected to an automatic control unit (10) which is
set to an equilibrium basic value of the temperature and which is caused in case that
a too high temperature value is signalled by the comfort sensor (9) to decrease at
first the output of the supplied air heating unit (2) and thereafter of the room heating
unit (7) and reverse on signalling a too low temperature value at first to increase
the output of the room heating unit (7) and thereafter that of the supplied air heating
unit (2).
4. System according to claim 1 or 2, characterized in that the ventilating openings
(15) in the rest area (1a) as well as the ventilating openings (14) in the roof space
(1b) are connected to a common air pipe (19 or 24 resp.) and that the two air pipes
(19, 24) can be selectively connected to an air intake fan (11) or a spent air fan
(18).
5. System according to one of the claims 1, 2 or 4, characterized in that the air
pipe (19) in the rest area (1a) is devided into a branch (19a) to the intake air fan
(11) and branch (19b) to the spent air fan (18) and that the air pipe (24) within
the roof space (1b) is as well devided into a pressure side branch (24a) to the intake
air fan (11) and a suction side branch (24b) to the spent air fan (18).
6. System according to one of the claims 1, 4 or 5, characterized in that a pressure
space (3) of the intake air fan (11) connects by means of a branch part (13) the supplied
air pipe branches (19a and 24a) to the air pipes (19, 24) and that the suction space
(31) of the spent air fan connects similarly by means of a branch part (20) the spent
air branches (19b, 24b) of the air pipes (19 and 24).
7. System according to claim 6, characterized in that the supplied air pipe branches
(19a and 24a) of the air pipes (19 and 24) include shutoff elements for the air working
in the opposite direction by the way that for instance in the supplied air branch
(19a) directed into the rest area (1a) a flap (22) is arranged opened on operation
in winter time and closed on operation in summer time and that in the spent air branch
(24b) directed into the roof space (1b) for instance a flap (21) is arranged closed
on operation in winter time and opened on operation in summer time.
8. System according to claim 6, characterized in that within the spent air branches
(19b, 24b) of the air pipes (19 and 24) air closure elements are installed, which
work in opposite directions, i.e. for instance a flap (22) in the air branch (19b)
directed into the rest area (1a) which is opened on operation in winter time and closed
on operation in summer time, and a flap (21) within the spent air branch (24b) directed
into the roof space (1b), which flap is closed on operation in winter time and opened
on operation in summer time.
9. System according to one of the claims 6-8, characterized in that the elements shutting
off the air in the supplied air pipe (19a and 24a) for instance the flaps (17 and
16) are connected mechanically through an adjusting member (12) and operate in opposite
position.
10. System according to one of the claims 1, 4 or 5, characterized in that between
the pressure space of the supplied air fan (11) and the suction space of the spent
air fan (18) a four-way-branch element (32) is arranged discharging into the air pipe
(19) of the rest area (1a) and into the air pipe (24) of the roof space (1b).
11. System according to claim 10, characterized in that within the four-way-branch
element (32) a connecting flap (33) is arranged connecting on operation in summer
time the pressure space (3) of the supplied air fan with the supplied air pipe (19)
of the rest area (1a) or the suction space (31), respectively of the spent air fan
(18) with the air pipe (19) or the rest area (1a).
12. System according to claim 1 or 2, characterized in that the ventilating openings
(15) in the rest area (1a) are associated with a reversible fan (36) working in the
summer time as supplied air fan and in the winter time as spent air fan and that the
further ventilating openings (14) which are advantageously positioned in the roof
space (1b) are associated with reversible fan (35) working in the summer time as spent
air fan and in the winter time as supplied air fan.
13. System according to one of the claims 1 and 3 through 10, characterized in that
the output control equipment (5) of the supplied air heating unit (2) is connected
between the supplied air heating unit (2) and a source of heat (4), that the output
control equipment (8) of room heating unit (7) is connected between the room heating
unit (7) and a further source of heat (6), and that both output control equipments
(5 and 8) are interconnected by the automatical control unit (10).
14. System according to claim 13, characterized in that as source of energy for an
additional intake air heating unit an energy recovering device is provided using the
enthalpie of the spent air of the room (1), for instance a heat pump, a regenerating
heat transfer means or a recuperating heat transfer means.
15. System according to one of the claims 1 and 3 through 14, characterized in that
in the air pipe (24) of the roof space (1b) a minimum temperature limiting means,
for instance a thermostate (25) being connected to the automatical control unit (10)
is positioned between the ventilating openings (14) and the air supplied heating equipment
(2).
16. System according to one of the claims 1 and 4 through 13, characterized in that
the roof heating unit (7) consists of radiation heating elements (7a) and/or bottom
heating elements (7b), the latter one are arranged within the floor (23) of the room
(1).
17. Comfort sensor (9) within a ventilating and heating system according to claim
1 or 3 being provided with a sensor element (27) within its housing (28) or on the
surface (29) of its housing, characterized in that the sensor element (27) is connected
to an electrical heating (30) of at least 30 W/m2, related to the surface (29) of its housing, that the output of the heating is selectible
and adjustable and that the heating is advantageously held switched on during the
operation.
1. Installation d'aération et de chauffage pour des enceintes (1), en particulier
pour des halles de grande hauteur d'enceinte, comportant des dispositifs pour l'amenée
de l'air dans l'enceinte (1) à aérer ou à chauffer et des dispositifs pour l'aspiration
de l'air à renouveler ainsi qu'au moins une unité de chauffage d'air aspiré (2) pour
chauffer l'air aspiré et au moins une unité de chauffage d'enceinte (7, 7a, 7b) pour
chauffer l'enceinte, dans laquelle l'unité de chauffage d'air aspiré (2) ainsi que
l'unité de chauffage d'enceinte (7, 7a, 7b) sont associées chacune à un dispositif
de réglage de puissance (5 respectivement 8) et à un capteur de conditions de confort
(9), caractérisée en ce que dans la zone de séjour (1a) de l'enceinte (1) sont prévues
des ouvertures d'aération (15) qui fonctionnent en été comme des ouvertures d'admission
d'air et en hiver comme des ouvertures de refoulement d'air, et en ce qu'en dehors
de la zone de séjour (1a), avantageusement dans l'espace de plafond (1 b) sont prévues
d'autres ouvertures d'aération (14) qui fonctionnent en hiver comme des ouvertures
d'aspiration d'air et en été comme des ouvertures de refoulement d'air, et en ce que
le dispositif de réglage de puissance (5) de l'unité de chauffage d'air aspiré (2)
et le dispositif de réglage de puissance (8) de l'unité de chauffage d'enceinte (7,
7a, 7b) sont reliés à une unité de réglage automatique (10) qui est réglée sur une
valeur de base de température d'équilibrage et qui, dans le cas où une valeur de température
est signalée comme trop élevée par le capteur de conditions de confort (9), commande
d'abord l'unité de chauffage d'air aspiré (2) et ensuite l'unité de chauffage d'enceinte
(7) afin de diminuer la puissance et en sens inverse au cas où l'on signale une valeur
de température trop faible, commande d'abord l'unité de chauffage d'enceinte (7) et
ensuite l'unité de chauffage d'air aspiré (2) pour obtenir une augmentation de la
puissance.
2. Installation d'aération et de chauffage pour des enceintes (1) en particulier pour
des halles de grande hauteur d'enceinte, comportant des dispositifs pour l'amenée
de l'air entrant dans l'enceinte (1) à aérer ou à chauffer et des dispositifs pour
l'aspiration de l'air refoulé ainsi qu'au moins une unité de chauffage d'air aspiré
(2) pour le réchauffement de l'air aspiré et au moins une unité de chauffage d'enceinte
(7, 7a, 7b) pour le chauffage de l'enceinte, dans laquelle aussi bien à l'unité de
chauffage d'air aspiré (2) qu'également à l'unité de chauffage d'enceinte (7, 7a,
7b) sont associés à chacune un dispositif de réglage de puissance (5 respectivement
8) et un capteur de conditions de confort (9), caractérisée en ce que des ouvertures
de ventilation (15) sont prévues dans la zone de séjour (1a) de l'enceinte (1) et
qui fonctionnent en été comme ouvertures d'admission d'air et en hiver comme ouvertures
de refoulement d'air et en ce qu'en dehors de la zone de séjour (1a), avantageusement
dans l'espace de plafond (1b), sont prévues d'autres ouvertures de ventilation (14)
qui fonctionnent en hiver comme ouvertures d'admission d'air et en été comme ouvertures
de refoulement d'air.
3. Installation d'aération et de chauffage pour des enceintes (1) en particulier pour
des halles de grande hauteur d'enceinte, comportant des dispositifs pour l'amenée
d'air aspiré dans l'enceinte (1) à aérer ou à chauffer et des dispositifs pour l'aspiration
de l'air refoulé ainsi qu'au moins une unité de chauffage d'air aspiré (2) pourle
réchauffage de l'air aspiré et au moins une unité de chauffage d'enceinte (7, 7a,
7b) pour le chauffage de l'enceinte, dans laquelle aussi bien à l'unité de chauffage
d'air aspiré (2) qu'également à l'unité de chauffage d'enceinte (7, 7a, 7b) est associé
à chacune un dispositif de réglage de puissance (5 respectivement 8) et un capteur
de conditions de confort (9), caractérisée en ce que le dispositif de réglage de puissance
(5) de l'unité de chauffage d'air aspiré (2) et le dispositif de réglage de puissance
(8) de l'unité de chauffage d'enceinte (7, 7a, 7b) sont reliés à une unité de réglage
automatique (10) qui est réglée sur une température de base d'équilibrage et qui,
dans le cas où une valeur de température est signalée comme trop élevée par le capteur
de conditions de confort-(9), commande d'abord l'unité de chauffage d'air aspiré (2)
et ensuite l'unité de chauffage d'enceinte (7) pour diminuer la puissance et en sens
inverse, au cas où une valeur de température trop faible est signalée, commande d'abord
l'unité de chauffage d'enceinte (7) et ensuite l'unité de chauffage d'air aspiré (2)
pour augmenter la puissance.
4. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'aussi bien les
ouvertures de ventilation (15) dans la zone de séjour (1a) qu'également les ouvertures
de ventilation (14) dans l'enceinte de plafond (1b) sont reliées à une canalisation
d'air commune (19, respectivement 24) qui est susceptible d'être reliée soit à un
ventilateur d'air aspiré (11), soit à un ventilateur d'air refoulé (18).
5. Installation selon une des revendications 1, 2 ou 4, caractérisée en ce que la
canalisation d'air (19) dans la zone de séjour (1a) se divise de même en une branche
(19a) reliée au ventilateur d'air aspiré (11) et en une branche (19b) reliée au ventilateur
d'air refoulé (18) et en ce que la canalisation (24) se trouvant dans l'enceinte de
plafond (1b) se divise en une branche (24a) du côté en pression reliée au ventilateur
d'air aspiré (11) et en une branche (24b) du côté aspiration reliée au ventilateur
d'air refoulé (18).
6. Installation selon l'une des revendications 1, 4 ou 5, caractérisée en ce que l'espace
sous pression (3) du ventilateur d'air aspiré (11) relie au moyen d'une pièce de dérivation
(13) les branches de canalisation d'air aspiré (19a et 24a) des canalisations d'air
(19, 24) et relie de même l'espace d'aspiration (31) du ventilateur d'air refoulé
au moyen d'une pièce de dérivation (20) aux branches d'air refoulé (19b, 24b) des
canalisations d'air (19 et 24).
7. Installation selon la revendication 6, caractérisée en ce que des organes d'arrêt
de l'air sont installés dans les branches de canalisations d'air aspiré (19a et 24a)
des canalisations d'air (19 et 24), lesquels organes fonctionnent dans des directions
opposées et sont constitués en fait dans la branche d'air aspiré (19a) dirigée vers
la zone de séjour (1a) par exemple par un clapet (17) qui est fermé au cours du service
d'hiver et ouvert au cours du service d'été et dans la branche d'air aspiré (24a)
dirigée vers l'enceinte de plafond (1b), par exemple par un clapet (16) qui est ouvert
au cours du service d'hiver et fermé au cours du service d'été.
8. Installation selon la revendication 6, caractérisée en ce que des organes d'arrêt
de l'air sont installés dans les branches de canalisations d'air refoulé (19b et 24b)
des canalisations d'air (19 et 24), lesquels organes fonctionnent dans des directions
opposées et sont constitués en fait dans la branche d'air refoulé (19b) dirigée vers
la zone de séjour (1a), par exemple par un clapet (22) qui est ouvert au cours du
service d'hiver et qui est fermé au cours du service d'été, et dans la branche d'air
refoulé (24b) qui est dirigée vers l'enceinte de plafond (1b), par exemple par un
clapet (21) qui est fermé au cours du service d'hiver et ouvert au cours du service
d'été.
9. Installation selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que les organes
d'arrêt de l'air dans la canalisation d'air aspiré (19a et 24a), par exemple les clapets
(17 et 16) sont couplés mécaniquement par un organe de positionnement (12) et fonctionnent
dans des positions opposées.
10. Installation selon l'une des revendications 1, 4 ou 5, caractérisée en ce qu'entre
l'espace sous pression du ventilateur d'air aspiré (11) et l'enceinte d'aspiration
du ventilateur d'air refoulé (18), est interposée une pièce de dérivation à quatre
voies (32) qui débouche dans la canalisation d'air (19) de la zone de séjour (1a)
et dans la canalisation d'air (24) de l'espace de plafond (1b).
11. Installation selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'à l'intérieur de
la pièce de dérivation à quatre voies (32) est prévu un clapet de liaison (33) qui,
en position de service d'été, relie l'espace sous pression (3) du ventilateur d'air
aspiré à la canalisation d'air aspiré (19) de la zone de séjour (1a) respectivement
l'espace d'aspiration (31) du ventilateur d'air refoulé (18) à la canalisation d'air
(19) de la zone de séjour (1a).
12. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'aux ouvertures
de ventilation (15) dans la zone de séjour (1a), est associé un ventilateur réversible
(36) qui fonctionne en été comme ventilateur d'air aspiré et en hiver comme ventilateur
d'air refoulé, et en ce qu'à d'autres ouvertures de ventilation (14), disposées à
cet effet dans l'espace de plafond (1 b), est associé un ventilateur réversible (35)
qui fonctionne en été comme ventilateur d'air refoulé et en hiver comme ventilateur
d'air aspiré.
13. Installation selon l'une des revendications 1 et 3 à 10, caractérisée en ce que
le dispositif de réglage de puissance (5) de l'unité de chauffage d'air aspiré (2)
est interposé entre l'unité de chauffage d'air aspiré (2) et une source de chaleur
(4), en ce que le dispositif de réglage de puissance (8) de l'unité de chauffage d'enceinte
(7) est interposé entre l'unité de chauffage d'enceinte (7) et une autre source de
chaleur (6) et en ce que les deux dispositifs de réglage de puissance (5 et 8) sont
reliés à l'unité de réglage automatique (10).
14. Installation selon la revendication 13, caractérisée en ce que, comme source d'énergie
pour une unité supplémentaire de chauffage d'air aspiré, est prévu un dispositif de
récupération d'énergie qui utilise l'enthalpie de l'air refoulé de l'enceinte (1),
par exemple une pompe à chaleur, un échangeur de chaleur régénérateur ou récupérateur.
15. Installation selon une des revendications 1 et 3 à 14, caractérisée en ce que,
dans la canalisation d'air (24) de l'espace de plafond (1b) entre les ouvertures de
ventilation (14) et le dispositif de chauffage d'air aspiré (2), est disposé un dispositif
de limitation de température minimale, par exemple un thermostat (25) qui se trouve
en liaison avec l'unité de réglage automatique (10).
16. Installation selon l'une des revendications 1 et 4 à 13, caractérisée en ce que
l'unité de chauffage d'enceinte (7) se compose de corps de chauffe à rayonnement (7a)
et/ou de corps de chauffe par le sol (7b), ces derniers étant disposés dans le plancher
(23) de l'enceinte (1).
17. Capteur de conditions de confort (9) dans une installation d'aération et de chauffage
selon la revendication 1 ou 3, dans l'enveloppe (28) duquel ou sur la surface d'enveloppe
(29) duquel, se trouve un organe capteur (27), caractérisé en ce que l'organe capteur
(27) est relié à un chauffage électrique (30) d'au moins 30 W/m2 installé dans la surface (29) de l'enveloppe, en ce que la puissance de chauffage
est susceptible d'être choisie ou réglée et en ce qu'en service de chauffage est pratiquement
mis en permanence.