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EP 0 068 339 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1985 Patentblatt 1985/15 |
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Anmeldetag: 18.06.1982 |
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Kraftstoff-Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen
Fuel injection nozzle for internal-combustion engines
Buse d'injection de carburant pour moteurs à combustion interne
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
01.07.1981 DE 3125884
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.01.1983 Patentblatt 1983/01 |
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Anmelder: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Hafner, Martin, Ing. grad.
D-7250 Leonberg 2 (DE)
- Hofmann, Karl, Ing. grad.
D-7148 Remseck 1 (DE)
- Schlagenhauf, Josef, Dipl.-Ing.
D-7300 Esslingen (DE)
- Stumpp, Gerhard, Dipl.-Ing.
D-7000 Stuttgart 80 (DE)
- Trachte, Dietrich, Dipl.-Ing.
D-7014 Kornwestheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoff-Einspritzdüse nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Bei Einspritzdüsen dieser Gattung beeinflusst die Ventilnadel durch ihre Geschwindigkeit
den magnetischen Kreis der Induktionsspule, wobei nadelgeschwindigkeitsabhängige Signale
erzeugt werden, z.B. für eine Einrichtung zur Ermittlung und Auswertung des Spritzbeginns
und/oder der Spritzdauer.
[0002] Bei einer bekannten Einspritzdüse dieser Gattung (GB-A-2 056 557) drücken die federnden
Kontaktzungen der Induktionsspule unmittelbar gegen die Stirnenden von Verbindungsdrähten,
welche in Bohrungen des Düsenhalters spielfrei festgelegt und mit am Düsenhalter befestigten
Anschlusskontakten verbunden sind. Bei diesen bekannten Einspritzdüsen sind die elektrischen
Leitungsverbindungen der Induktionsspule im Bereich der Berührungsebene von Düsenhalter
und Zwischenplatte aufgetrennt, so dass der Düsenkörper z.B. zum Zweck der Einstellung
des Öffnungsdruckes der Ventilnadel ohne besondere Kontaktierungsmassnahmen vom Düsenhalter
entfernt und an diesen wieder angebaut werden kann. Bei den bekannten Einspritzdüsen
muss jedoch sehr sorgfältig auf die richtige Lage der Verbindungsdrähte in den Bohrungen
des Düsenhalters und an dessen der Zwischenplatte zugekehrten Stirnseite geachtet
werden, damit ein ausreichend hoher Kontaktdruck zwischen den Teilen gewährleistet
ist. Dafür ist bereits vorgeschlagen worden (GB-A-2 056 557), an der dem Düsenhalter
zugekehrten Stirnseite der Zwischenplatte zwei über Drähte mit der Wicklung der Induktionsspule
verbundene Kontaktbolzen vorzusehen, und koaxial dazu im Düsenhalter zwei Gegenkontaktstücke
federnd nachgiebig zu lagern. Diese Ausführung ist verhältnismässig aufwendig, zumal
sowohl bei der Montage der Zwischenplatte als auch des Düsenhalters gelötet werden
muss. Beide bekannten Ausführungen haben ferner den Nachteil, dass die die Schliessfeder
aufnehmende Kammer des Düsenhalters gegen die Bohrungen für die Anschlussleitungen
im Düsenhalter nicht abgedichtet ist, so dass gegebenenfalls Lecköl durch diese Bohrungen
austreten kann.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemässe Anordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, dass die Induktionsspule infolge der Schweiss- bzw.
Lötverbindungen an den Kontaktzungen unabhängig von Einbautoleranzen einwandfrei kontaktiert
und die die Schliessfeder aufnehmende Kammer im Düsenhalter gegen die Bohrungen für
die Anschlussleitungen vollkommen abgedichtet ist. Die Einspritzdüse kann trotzdem
ohne Kontaktierungsmassnahmen zerlegt werden, wenn die weiterführenden Anschlusskontakte
nicht am Düsenhalter befestigt, sondern nur an den Enden der Anschlussdrähte angeordnet
und durch die die Anschlussdrähte aufnehmenden Bohrungen bzw. Schlitze im Düsenhalter
hindurchziehbar sind, oder wenn die Enden der Anschlussdrähte mindestens so weit aus
dem Düsenhalter herausgeführt sind, dass der Düsenhalter um eine den Ausbau der Schliessfeder
ermöglichende Distanz von der Zwischenplatte abhebbar ist.
[0004] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Massnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
der im Hauptanspruch angegebenen Anordnung möglich.
[0005] Die Anschlussdrähte können bei der Vormontage der Zwischenplatte leicht in die Kanäle
der Zwischenplatte eingeführt werden, wenn deren mit den Durchführungsbohrungen im
Düsenhalter korrespondierenden Aussparungen durch Längsnuten im Mantelumfang gebildet
sind.
[0006] In diesem Fall kann auch ohne zusätzliche Mittel eine Zugentlastung der Schweiss-
bzw. Lötverbindungen der Anschlussdrähte mit den Kontaktzungen erhalten werden, wenn
die Kanäle in der Zwischenplatte im spitzen Winkel in die weiterführenden Längsnuten
am Mantelumfang der Zwischenplatte einmünden.
[0007] Der Zusammenbau der Einspritzdüse kann vereinfacht werden, wenn sich die Verbindungsstellen
der Anschlussdrähte mit den Kontaktzungen in einer zum Düsenhalter hin offenen Ausnehmung
in der Zwischenplatte befinden. In diesem Fall kann die Induktionsspule vor dem Verbinden
mit den Anschlussdrähten in die Zwischenscheibe eingesetzt und darin z.B. durch Klebstoff
befestigt werden. Die Zwischenscheibe bildet dann gewissermassen eine Haltevorrichtung
für die Induktionsspule beim Anlöten oder Anschweissen der Anschlussdrähte. Ausserdem
wird ein einwandfreies Vergiessen der Verbindungsstellen durch isolierende Vergussmasse
wesentlich erleichtert.
[0008] Eine sichere Verbindung der Anschlussdrähte mit den Kontaktzungen der Induktionsspule
ergibt sich, wenn die Kontaktzungen je mit einem aus der Zungenebene nach oben herausgestellten,
vorzugsweise zu einer gegen die Kanäle hin offenen Öse gebogenen Schweiss- bzw. Lötansatz
versehen sind.
Zeichnung
[0009] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen vergrösserten
Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel, Fig. 2 ebenfalls vergrössert eine
Draufsicht auf die vormontierte Zwischenplatte des Ausführungsbeispiels nach Fig.
1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 2, Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende
Draufsicht auf die vormontierte Zwischenplatte nach dem zweiten Ausführungsbeispiel
und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0010] Die Einspritzdüse nach den Fig. 1 bis 3 hat einen Düsenkörper 10, in welchem ein
Ventilsitz 12 gebildet ist, an den sich eine Düsenöffnung 14 anschliesst. Der Ventilsitz
12 ist von einer Ventilnadel 16 überwacht, die im Düsenkörper 10 verschiebbar gelagert
und im Bereich eines stromauf des Ventilsitzes 12 angeordneten Druckraums 18 mit einer
Druckschulter 20 versehen ist. Der Düsenkörper 10 ist durch eine Überwurfmutter 22
über eine Zwischenplatte 24 an einem Düsenhalter 26 festgespannt. Von einer Anschlussbohrung
28 im Düsenhalter 26 gelangt der Kraftstoff über einen Kanal 30 in eine örtliqhe Aussparung
32 inder oberen Stirnseite der Zwischenplatte 24, welche über eine Bohrung 34 mit
einer Ringnut 36 in der oberen Stirnseite des Düsenkörpers 10 verbunden ist. Ein in
der Zeichnung nicht sichtbarer Indexstift sorgt dafür, dass die Teile beim Zusammenbau
die richtige Lage zueinander einnehmen. Von der Ringnut 36 führt ein Kanal 38 in den
Druckraum 18 des Düsenkörpers 10.
[0011] Die Ventilnadel 16 ist mit einem im Durchmesser verringerten Ansatz 40 versehen,
der mit Spiel durch eine Bohrung 42 der Zwischenplatte 24 hindurchtritt und in die
zentrale Öffnung einer Induktionsspule 44 hineinragt, die in eine im Durchmesser grössere
Bohrung 45 der Zwischenplatte 24 eingesetzt und darin durch einen Kleber festgehalten
ist. Auf dem Ansatz 40 der Ventilnadel 16 liegt ein in die Induktionsspule 44 hineinragender
Ansatz 46 eines Druckstücks 48 auf, das sich im übrigen in einer Kammer 50 des Düsenhalters
26 erstreckt. In der Kammer 50 ist eine Schliessfeder 52 für die Ventilnadel 16 angeordnet,
welche am Druckstück 48 angreift und sich über eine Zwischenscheibe 54 bestimmter
Stärke am Boden der Kammer 50 abstützt.
[0012] Die Induktionsspule 44 ist mit zwei federnden Anschluss-Kontaktzungen 56 (Fig. 2)
versehen, welche etwa im rechten Winkel zur Düsenachse von der Induktionsspule 44
seitlich abstehen und sich je in einer radialen Ausnehmung 58 in der dem Düsenhalter
26 zugekehrten Stirnseite der Zwischenplatte 24 vertieft erstrecken. Von jeder Ausnehmung
58 führt ein Kanal 60 schräg nach unten zum Mantelumfang 62 der Zwischenplatte 24
hin, wo jeder Kanal 60 im spitzen Winkel in je eine Längsnut 64 im Mantelumfang einmündet.
Die beiden Längsnuten 64 sind nicht bis zur unteren Stirnseite 66 der Zwischenplatte
24 durchgeführt, so dass diese Stirnseite nicht unterbrochen ist und die Zwischenplatte
nach dem Zusammenbau der Einspritzdüse die Ringnut 36 im Düsenkörper 10 vollständig
abdeckt. Ferner sind die Längsnuten 64 so angeordnet, dass sie nach dem Zusammenbau
der Teile mit Längsbohrungen 67 im Düsenhalter 26 korrespondieren, die an einer ebenen
Fläche 68 des Düsenhalters 26 ausmünden.
[0013] An die Kontaktzungen 56 sind die blanken Enden 69 von Anschlussdrähten 70 angelötet,
die sich durch die Kanäle 60, die Längsnuten 64 und Längsbohrungen 67 hindurch erstrecken
und ein Stück weit aus demDüsenhalter 26 herausgeführt sind. An ihren freien Enden
sind die Anschlussdrähte 70 mit je einem vom Düsenhalter 26 weggebauten weiterführenden
Anschlusskontakt 76 versehen. Zur Abdichtung der Bohrungen 67 ist ein mehrfach abgewinkelter
Bügel 78 vorgesehen, dessen eines Ende 80 sich an einer Schulterfläche 82 des Düsenhalters
26 abstützt. Das andere Ende 84 des Bügels 78 wird durch eine in den Düsenhalter 26
eingedrehte Schraube 86 gegen zwei in der Zeichnung hintereinanderliegende elastische
Pfropfen 88 gespannt. Die Pfropfen 88 sind je von einem der Anschlussdrähte 70 durchsetzt
und stützen sich je auf einer konischen Auflagefläche 90 ab, die an der Mündung der
Bohrung 67 in die ebene Fläche 68 gebildet ist. Durch die vom Bügel 78 ausgeübte axiale
Pressung werden die Pfropfen 88 radial an die Anschlussdrähte 70 und axial an die
Auflageflächen 90 gedrückt, wodurch sich die gewünschte Abdichtung der Bohrungen 67
ergibt.
[0014] Nach dem Zusammenbau der Teile sind die Anschlussdrähte 70 gegen eine leicht abgerundete
Gehäusekante 92 gedrückt, welche an der Einmündung des Kanals 60 in die Längsnut 64
gebildet ist. Durch die starke Umlenkung der Anschlussdrähte 70 an den Gehäusekanten
92 wird eine Zugentlastung für die Verbindung der Anschlussdrähte mit den Kontaktzungen
56 erzielt. Zusätzlich dazu können am Düsenhalter 26 weitere Mittel zur Zugentlastung
vorgesehen sein. Nach dem Verbinden der Kontaktzungen 56 mit den Anschlussdrähten
70 werden die Ausnehmungen 58 in der Zwischenplatte 24 mit einem geeigneten Material
93 ausgegossen, so dass die Verbindungsstellen der Teile bei einem nachträglichen
Bearbeitungsvorgang der Stirnseite der Zwischenscheibe, z.B. bei einem Läppvorgang,
nicht stört und eine Abdichtung des Spulenraumes und der Kabeldurchführung gegen die
Kammer 50 erreicht wird.
[0015] Die Ausführung nach den Fig. 1 bis 3 hat den Vorteil, dass die Anschlussdrähte 70
die zwischen dem Düsenhalter 26 und der Zwischenplatte 24 gebildete, unmittelbar an
den Öffnungsrand 94 der Federkammer 50 im Düsenhalter 26 anschliessende und in Fig.
2 mit strichlierten Linien angedeutete Dichtfläche 96 umgehen, so dass diese Dichtfläche
an keiner Stelle angeschnitten ist und die Teile einwandfrei abgedichtet sind.
[0016] Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist eine Zwischenplatte 130 vorgesehen,
deren dem Düsenhalter zugekehrte Stirnseite 132 mit einer zentralen Vertiefung 134
zur Aufnahme einer Induktionsspule 136 versehen ist. In den Spulenkörper 138 der Induktionsspule
136 sind zwei mit den Enden der Spulenwicklung verbundene metallische Kontaktzungen
140 eingeformt, welche sich diametral gegenüberliegen und seitlich vom Spulenkörper
138 abstehen. Jede Kontaktzunge 140 liegt vertieft in einer Ausnehmung 142 in der
Stirnseite 132 der Zwischenplatte 130. An das Spulengehäuse 138 sind zwei sich diametral
gegenüberliegende Flanschansätze 144 angeformt, auf denen die Kontaktzungen 140 oben
aufliegen und die passend in die Ausnehmungen 142 greifen, an deren Boden 146 sie
aufliegen.
[0017] Jede Kontaktzunge 140 ist auf der oberen Seite mit einem hochgestellten Löt- bzw.
Schweissansatz 148 versehen, der die Form einer zur Seite hin offenen Öse hat. Von
dieser Seite her mündet in jede Ausnehmung 142 eine Bohrung 150 ein, durch die ein
Anschlussdraht 152 hindurchgeführt ist, dessen blankes Ende 154 zwischen die beiden
Schenkel des Löt- bzw. Schweissansatzes 148 der Kontaktzunge 140 greift. Das Spulengehäuse
138 ist ferner am oberen Ende mit einem Ringkragen 156 versehen, welcher bis annähernd
zur oberen Stirnseite der Zwischenscheibe 130 reicht. Der Ringraum zwischen der Wand
der Vertiefung 134 und dem Ringkragen 156 sowie die Ausnehmungen 142 in der Zwischenscheibe
sind mit einer isolierenden Vergussmasse 158 dicht vergossen.
[0018] Die Ausführung nach den Fig. 4 und 5 hat zunächst ebenfalls den Vorteil, dass die
Anschlussdrähte 152 die Dichtfläche zwischen der Zwischenscheibe 130 und einem Düsenhalter
umgehen, so dass diese Fläche an keiner Stelle angeschnitten ist und die Teile einwandfrei
abgedichtet sind. Diese Anordnung hat jedoch den weiteren Vorteil, dass die Induktionsspule
136 noch vor dem Anschliessen der Anschlussdrähte 152 in die Zwischenscheibe 130 eingesetzt
und darin verankert werden kann, wonach die Anschlüsse von oben her bequem hergestellt
werden können. Die Flanschansätze 144 des Spulengehäuses 138 verhindern dabei, dass
herabtropfendes Lot auf den Boden 146 der Zwischenscheibe 130 gelangen und dadurch
einen Masseschluss herstellen kann. Durch die Ausbildung der Kontaktzungen 140 als
Ösen ist ferner auch erreicht, dass die Anschlussdrähte 152 zum Löten bzw. Schweissen
in die Ösen eingeschoben werden können und durch diese beim Anschliessen in der vorschriftsmässigen
Lage festgehalten werden. Beim Vergiessen der Teile trifft die Vergussmasse 158 von
oben her ungehindert auf die Kontaktstellen auf, so dass diese einwandfrei umschlossen
und isoliert werden.
1. Kraftstoff-EinspritzdüsefürBrennkraftmaschinen, mit einem Düsenkörper (10), der
eine Düsenöffnung (14) bildet, eine Ventilnadel (16) lagert und gegen die Stirnseite
eines Düsenhalters (26) gespannt ist, der eine von der Stirnseite her zugängliche
Kammer (50) zur Aufnahme einer die Ventilnadel (16) belastenden Schliessfeder (52)
hat, und ferner mit einer zwischen Düsenkörper (10) und Düsenhalter (26) eingespannten
Zwischenplatte (24, 130), die in eine Induktionsspule(44, 136) eingesetzt ist, in
welche das von der Düsenöffnung (14) abgekehrte Ende (40) der Ventilnadel (16) taucht
und welche mit zwei seitlich abstehenden Kontaktzungen (56, 140) versehen ist, die
mit durch den Düsenhalter (26) hindurchgeführten Anschlussdrähten (70, 152) mit weiterführenden
Anschlusskontakten (76) elektrisch leitend verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktzungen (56, 140) der Induktionsspule (44, 136) mit den Anschlussdrähten
(70, 152) durch Schweissen bzw. Löten unlösbarverbunden sind, und dass die Zwischenplatte
(24, 130) mit von dem Verbindungsstellen der Kontaktzungen (56, 140) ausgehenden Kanälen
(60, 150) zur Aufnahme der Anschlussdrähte (70, 152) versehen ist, welche die am Öffnungsrand
(94) der Kammer (50) im Düsenhalter (26) innen gebildete Dichtkante bzw. -fläche (96)
umgehen und in Hohlräumen bzw. Aussparungen (64) der Zwischenplatte (24, 130) führen,
welche mit den Durchführungen (67) für die Anschlussdrähte (70, 152) im Düsenhalter
(26) korrespondieren.
2. Einspritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Durchführungen
(67) im Düsenhalter (26) korrespondierenden Aussparungen der Zwischenplatte (24, 130)
durch in deren Mantelumfang angeordnete Längsnuten (64) gebildet sind.
3. Einspritzdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (60) in
der Zwischenplatte (24) im spitzen Winkel in die weiterführenden Längsnuten (64) an
deren Mantelumfang einmünden.
4. Einspritzdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verbindungsstellen
der Anschlussdrähte (70, 152) mit den Kontaktzungen (56, 140) in einer zum Düsenhalter
(26) hin offenen Ausnehmung (58, 142) in der Zwischenplatte (24, 130) befinden.
5. Einspritzdüse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktzungen (140)
je mit einem aus der Zungenebene nach oben herausgestellten, vorzugsweise zu einer
gegen die Kanäle (150) hin offenen Öse gebogenen Schweiss- bzw. Lötansatz (148) versehen
sind.
6. Einspritzdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Spulenkörper (138) mit die seitlich abstehenden Kontaktzungen (140) untergreifenden
und gegen die Zwischenscheibe (130) isolierenden Flanschansätzen (144) versehen ist.
7. Einspritzdüse nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
vertieft in der Stirnfläche der Zwischenplatte (24, 130) angeordneten Verbindungsstellen
der Kontaktzungen (56, 140) mit den Anschlussdrähten (70, 152) vergossen sind.
8. Einspritzdüse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (138)
mit einem axial über die Kontaktzungen (140) hervorstehenden Ringkragen (156) versehen
ist, dessen Stirnseite vorzugsweise in der Ebene der nicht vertieften Abschnitte der
Stirnfläche (132) der Zwischenscheibe (130) liegt.
1. Fuel injection nozzle for internal-combustion engines, with a nozzle body (10)
which forms a nozzle orifice (14) and supports a valve needle (16) and which is clamped
against the end face of a nozzle holder (26) having a chamber (50) accessible from
the end face and intended for receiving a closing spring (52) loading the valve needle
(16), and also with an intermediate plate (24, 130) which is clamped between the nozzle
body (10) and the nozzle holder (26) and into which is inserted an induction coil
(44, 136) into which the end (40) of the valve needle (16) facing away from the nozzle
orifice (14) penetrates and which is provided with two laterally projecting contact
tongues (56, 140) connected so as to be electrically conductive to connecting wires
(70, 152) guided through the nozzle holder (26) and having terminal contacts (76)
leading further, characterised in that the contact tongues (56, 140) of the induction
coil (44, 136) are connected unreleasably to the connecting wires (70, 152) as a result
of welding or soldering, and in that the intermediate plate (24, 130) is provided
with channels (60, 150) which extend from the junction points of the contact tongues
(56, 140) and are intended for receiving the ' connecting wires (70, 152) and which
bypass the sealing edge or surface (96) formed inside the nozzle holder (26) on the
orifice edge (94) of the chamber (50) and lead into cavities or recesses (64) of the
intermediate plate (24, 130) which match the ducts (67) for the connecting wires (70,
152) in the nozzle holder (26).
2. Injection nozzle according to claim 1, characterised in that the recesses of the
intermediate plate (24, 130) which match the ducts (67) in the nozzle holder (26)
are formed by longitudinal grooves (64) arranged in the outer periphery of the said
intermediate plate.
3. Injection nozzle according to claim 2, characterised in that the channels (60)
inthe intermediate piate (24) open at an acute angle into the longitudinal grooves
(64) loeading further on the outer periphery of the latter.
4. Injection nozzle according to claim 1 or 2, characterised in that the junction
points of the connecting wires (70, 152) with the contact tongues (56, 140) are located
in a cavity (58, 142) open towards the nozzle holder (26) und located in the intermediate
plate (24, 130).
5. Injection nozzle according to claim 4, characterised in that the contact tongues
(140) are each provided with a welding or soldering extension (148) projecting upwards
out of the tongue plane, preferably bent into a lug open towards the channels (150).
6. Injection nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that
the coil body (138) is provided with flange extensions (144) which engage under the
laterally projecting contact tongues (140) and which insulate them from the intermediate
plate (130).
7. Injection nozzle according to one of claims 4 to 6, characterised in that the junction
points of the contact tongues (56, 140), recessed in the end face of the intermediate
plate (24, 130), are potted together with the connecting wires (70, 152).
8. Injection nozzle according to claim 7, characterised in that the coil body (138)
is provided with an annular collar (156) which projects axially beyond the contact
tongues (140) and the end face of which preferably lies in the plane of the non-recessed
portions of the end face (132) of the intermediate plate (130).
1. Injecteur de carburant pour moteurs à combustion interne, pourvu d'un corps d'injecteur
(10); qui forme un orifice d'injecteur (14), loge un pointeau de soupape (16) et est
serré contre la face frontale d'un porte-injecteur (26) qui comporte une chambre (50),
accessible depuis la face frontale, pour recevoir un ressort de fermeture (52) agissant
sur le pointeau de soupape (16), et pourvu en outre d'une plaque intermédiaire (24,
130) enserrée entre le corps d'injecteur (10) et le porte-injecteur (26) et dans laquelle
est insérée une bobine d'induction (44, 136), dans laquelle est indroduite l'extrémité
(40) du pointeau de soupape (16) située à l'opposé de l'orifice (14) de l'injecteur
et qui est munie de deux lames de contact (56, 140) faisant saillie latéralement,
qui sont reliées de façon électriquement conductrice à des fils de raccordement (70,
152) passant à travers le porte-injecteur (26) et pourvus de contacts de raccordement
(76) plus loin, caractérisé en ce que les lames de contact (56, 140) de la bobine
d'induction (44, 136) sont reliées de façon inamovible par soudure ou brasure, aux
fils de raccordement (70, 152), et en ce que la plaque intermédiaire (24, 130) est
pourvue de canaux (60, 150) partant des points de jonction des lames de contact (56,
140) et servant à recevoir les fils de raccordement (70, 152), qui contournent le
bord d'étenchéité ou surface d'étanchéité (96) constituée intérieurement au bord d'ouverture
(94) de la chambre (50) prévue dans le porte-injecteur (26) et mènent dans des cavités
ou évidements (64) de la plaque intermédiaire (24, 130), qui correspondent avec les
passages (67) ménagés pour les fils de raccordement (70, 152) dans le porte-injecteur
(26).
2. Injecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les évidements de la
plaque intermédiaire (24,130) correspondant avec les passages (67) ménagés dans le
porte-injecteur (26) sont formés par des gorges longitudinales (64) prévues dans le
pourtour latéral de la plaque intermédiaire.
3. Injecteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les canaux (60) prévus
dans la plaque intermédiaire (24) débouchent selon un angle aigu dans les gorges longitudinales
(64), menant plus loin, ménagées sur son pourtour latéral.
4. Injecteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les points de jonction
des fils de raccordement (70, 152) avec les lames de contact (56, 140) se trouvent
dans un évidement (58, 142) ménagé dans la plaque intermédiaire (24, 130), ouvert
vers le porte-injecteur (26).
5. Injecteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que les lames de contact
(140) sont pourvues chacune d'un appendice (148) soudé ou brasé, sortant, vers le
haut, du plan de la lame, de préférence recourbé en formant un oeillet ouvert en direction
des canaux (150).
6. Injecteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'armature
(138) de la bobine est pourvue d'appendices de bride (144) s'appliquant par en-dessous
contre les lames de contact (140) faisant saillie latéralement et assurant l'isolation
vis-à-vis de la plaque intermédiaire (130).
7. Injecteur selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que les points
de jonction, disposés en profondeur dans la surface frontale de la plaque intermédiaire
(24, 130), des lames de contact (56, 140) aves les fils de raccordement (70, 152)
sont scellés.
8. Injecteur selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'armature (138) de la
bobine est munie d'un collet annulaire (156) faisant saillie axialement au-dessus
des lames de contact ( 140), et dont la face frontale se situe de préférence dans
le plan des tronçons non évidés de la surface frontale (132) de la plaque intermédiaire
(130).