(19)
(11) EP 0 138 122 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
24.04.1985  Patentblatt  1985/17

(21) Anmeldenummer: 84111596.7

(22) Anmeldetag:  28.09.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B21D 28/00, B21D 37/04
(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 29.09.1983 DE 3335330

(71) Anmelder: C. Behrens AG
D-31041 Alfeld/Leine (DE)

(72) Erfinder:
  • Bredow, Walter
    D-3220 Alfeld (Leine) (DE)
  • Schwarze, Albert
    D-3220 Alfeld (Leine) (DE)

(74) Vertreter: Sobisch, Peter, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Dipl.-Inge. Röse, Kosel & Sobisch, Odastrasse 4a
37581 Bad Gandersheim
37581 Bad Gandersheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Vorrichtung zum Speichern und Wechseln von Werkzeugen des Werkzeugrevolvers einer Revolverstanze


    (57) Eine Revolverstanze (1) ist mit seitlich angeordneten, sich horizontal erstreckenden Schienen (13) und (19) jeweils für eine Überführungseinrichtung (8) und einen Speicher (10) ausgerüstet, wobei die in die Revolverstanze einzusetzenden bzw. bei dieser auszuwechselnden Werkzeugsätze jeweils in Kassetten gehalten werden, von denen jeweils mehrere in Kassettenmagazinen (9) angeordnet sind. Die Überführungseinrichtung (8) und der mehrere Kassettenmagazine (9) enthaltende Speicher (10) sind derart aufeinander abgestimmt, daß aus dem Speicher (10) einzelne Kassettenmagazine in die Überführungseinrichtung (8) bzw. aus der Überführungseinrichtung (8) in den Speicher (10) übertragen werden können. Das insgesamt bei einer solchen Revolverstanze verfügbare Werkzeugreservoir wird durch die Größe der Revolverteller (3, 4) der Kassettenmagazine (9) sowie der Anzahl der in dem Speicher (10) in Bereitschaft gehaltenen Kassettenmagazine (9) bestimmt. Der Auswechselvorgang eines einzelnen Werkzeugsatzes, der in einer bestimmten Kassette in irgendeinem Kassettenmagazin (9) des Speichers (10) gehalten ist, kann einschließlich des Einsetzens dieses Werkzeugsatzes in die hierzu an den Revolvertellern (3, 4) angebrachten Einrichtungen ferngesteuert, somit ohne jeden manuellen Eingriff vorgenommen werden. Auf diese Weise ist eine derartige Revolverstanze besonders geeignet für eine weitgehend automatisierte rechnergesteuerte Fertigung.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Bekanntlich sind Revolverstanzen aufgrund der Anordnung deren einzelner Werkzeugsätze, die jeweils zumindest aus einem Stempel, einem Abstreifer und einer Matrize bestehen, in Revolvertellern bereits mit einem Werkzeugreservoir ausgerüstet, wobei durch bloße Drehung der Revolverteller ein Werkzeugsatz aus der jeweiligen Arbeitsstation entfernt und ein anderer in diese eingeführt werden kann. Die Bearbeitung plattenförmiger Werkstücke mit komplizierten geometrischen Formen erfordert jedoch oft eine Werkzeugvielfalt, welche die Aufnahmefähigkeit derartiger Revolverteller übersteigt, so daß ein Bedürfnis besteht, das für eine Revolverstanze bereitgehaltene Werkzeugreservoir zu vergrößern.

    [0003] Es ist bekannt, hierzu die Werkzeugsätze der Revolverteller mauell ein- und auszubauen, welches jedoch je nach der Art und Befestigung der Werkzeuge mit mehr oder weniger umfangreichen Handarbeiten verbunden ist und somit Verlustzeiten für den Betrieb der Maschine mit sich bringt. Man hat zur Vereinfachung des Werkzeugwechsels bereits Werkzeugaufnahmen, die an den Revolvertellern befestigt sind, entwickelt, welche die zum Werkzeugwechsel zu verrichtenden Handarbeiten verringern. Hierdurch wird zwar eine gewisse Verkürzung der Verlustzeiten erreicht - ein automatisierter Betrieb, d.h. ein von manuellen Eingriffen losgelöster Werkzeugwechsel ist auf diese Weise jedoch nicht möglich.

    [0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Speichern und Wechseln von Werkzeugen des Werkzeugrevolvers einer Revolverstanze zu entwickeln, welche für einen automatisierten Wechsel der Werkzeuge geeignet ist, welche das für eine mechanische Bearbeitung plattenartiger Werkstücke in den Revolvertellern bereitgehaltene Werkzeug kapazitätsmäßig erheblich ausweitet und sich insbesondere durch einen einfachen und raumsparenden Aufbau auszeichnet. Gelöst wird diese Aufgabe vor allem durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1, wobei im Oberbegriff des Anspruchs 1 schon vorsorglich auf eine ältere Anmeldung Bezug genommen ist, da anzunehmen ist, daß diese noch veröffentlicht wird.

    [0005] Erfindungsgemäß ist der Revolverstanze somit eine Uberführungseinrichtung zugeordnet sowie ein Speicher, welcher das in den Revolvertellern zur Verwendung vorgesehene Werkzeug in einzelnen, in Kassettenmagazinen gehaltenen Kassetten bereitstellt, so daß die Größe des für eine Bearbeitung mittels der Revolverstanze zur Verfügung stehenden Werkzeugreservoirs entsprechend der Kapazität der Kassettenmagazine sowie deren Anzahl vergrößert wird. Das Kassettenmagazin ist in der Überführungseinrichtung derart verschiebbar befestigt, daß das in den einzelnen Kassetten bereitgehaltene Werkzeug den Revolvertellern zugeführt werden kann bzw. daß das in den Revolvertellern eingesetzte Werkzeug von diesen Kassetten übernommen werden kann. Wesentlich ist somit, daß lediglich die Werkzeuge in die Revolverteller eingesetzt werden, während die Kassetten als solche zwar relativ zu dem Kassettenmagazin verschiebbar, und zwar in Richtung auf die Revolverteller hin bzw, von diesen fort gelagert sind, als solche jedoch nicht in die Revolverteller eingesetzt werden. Den Kassetten kommt somit lediglich der Zweck von Erfassungsorganen für die auszuwechselnden Werkzeuge zu, so daß Umgestaltungsarbeiten im Bereich der Revolverstanze, um deren Eignung für ein Zusammenarbeiten mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung herzustellen, auf ein Mindestmaß beschränkt sind. Die Gestalt des Kassettenmagazins ist an sich beliebig, vorzugsweise ist dieses jedoch säulenartig ausgebildet, wobei die einzelnen Kassetten übereinander gehalten sind und wobei das Kassettenmagazin in seiner Längsrichtung verschiebbar in der Überführungseinrichtung bzw. dem Speicher gelagert ist. Eine solche säulenförmige Gestalt des Kassettenmagazins bringt eine optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Standfläche der Revolverstanze mit sich. Von wesentlicher Bedeutung ist auch, daß das Kassettenmagazin in der Überführungseinrichtung in definierten Positionen arretierbar ist, welche dem eigentlichen Werkzeugwechselvorgang dienen. Die Kapazität eines derartigen Kassettenmagazins wird praktisch nur durch seine Handhabbarkeit begrenzt, wobei davon ausgegangen wird, daß die Kassettenmagazine manuell in den Speicher eingesetzt werden können. Es ist jedoch auch denkbar, zum Einsetzen der Kassettenmagazine Hebezeuge einzusetzen, so daß auch größere Einheiten möglich sind. Dadurch, daß die Kassettenmagazine in der Überführungseinrichtung absatzweise senkrecht verfahrbar und von dem Speicher übernehmbar sind, ist eine Übergabe von Kassettenmagazinen von dem Speicher zu der Überführungseinrichtung und umgekehrt ohne jeden manuellen Eingriff möglich. Zu jeder Zeit kann somit vollautomatisch ein an irgendeiner Stelle irgendeines Kassettenmagazins befindliches Werkzeug bzw. ein hier befindlicher Werkzeugsatz in die Revolverteller eingesetzt werden, indem das dieses Werkzeug enthaltende Kassettenmagazin aus dem Speicher in die Überführungseinrichtung gebracht wird und von hier aus den Revolvertellern zugeführt wird. Zur Integration einer derart ausgerüsteten Revolverstanze in eine rechnergesteuerte Fertigung ist lediglich eine entsprechende Platzkodierung der einzelnen Plätze in den Kassettenmagazinen erforderlich, um die erforderlichen Steuerbefehle beispielsweise einer NC- bzw. CNC-Steuerung definieren zu können, die einem Werkzeugwechsel zugrunde liegen. Dadurch, daß sowohl der Speicher als auch die Überführungseinrichtung in einer gemeinsamen vertikalen Ebene an seitlichen, an der Stanze angebrachten Schienen verfahrbar gehalten sind, wird nicht nur ein beliebiger Werkzeugwechsel ermöglicht, sondern es vereinfachen sich auch die konstruktiven Maßnahmen, die für eine von manuellen Eingriffen freie Übergabe von Kassetten aus dem Speicher in die Überführungseinrichtung und umgekehrt erforderlich sind. Die Überführungseinrichtung ist unabhängig von dem Speicher verfahrbar gehalten, so daß während des laufenden Betriebes der Revolverstanze, in welchen die Überführungseinrichtung integriert ist, ein Auswechseln kompletter Magazinkassetten bei dem Speicher vorgenommen werden kann. Auch auf diese Weise ist somit ein bedeutender Beitrag zu einer verbesserten zeitlichen Ausnutzung einer Revolverstanze geleistet. Dadurch, daß die, den Speicher und die Überi führungseinrichtung tragenden Schienen an der der Revolverstanze befestigt sind, wird für die erfindungsgemäße Vorrichtung praktisch keine eigene Standfläche benötigt und eine sehr kompakte Bauweise ermöglicht. Es wird ein Speicher eingesetzt, in welchem die erwähnten säulenartigen Kassettenmagazine nebeneinander, sich vertikal erstreckend eingesetzt sind.

    [0006] Die Merkmale des Anspruchs 3 beschreiben eine Konstruktionsvariante der Speichers, bei welchem sich die säulenartigen Kassettenmagazine entlang des Umfangsbereiches einer Trommel befinden, die um ihre Achse drehbar gelagert ist. Die Trommel kann beispielsweise relativ zu der Überführungseinrichtung derart vertikal gelagert sein, daß die Kassettenmagazine hier ebenfalls durch vertikales Verschieben in die Überführungseinrichtung überführt bzw. aus diesen übernommen werden können.

    [0007] Die Merkmale des Anspruchs 5 stellen eine konstruktiv einfach zu realisierende Verschiebbarkeit der Kassettenmagazine dar.

    [0008] Die Merkmale des Anspruchs 6 bringen den Vorteil mit sich, daß die Kassettenmagazine sowohl in der Überführungseinrichtung als auch in dem Speicher in genau definierten Positionen fixierbar sind, wodurch die Übergabe bzw. die Übernahme der Kassettenmagazine vereinfacht wird.

    [0009] Die Merkmale des Anspruchs 8 bringen den Vorteil mit sich, daß beispielsweise das Einsetzen eines Kassettenmagazins in den Speicher bei ausgeschalteter, somit nicht eingerückter Kupplung erfolgt, so daß die Zahnstange des Kassettenmagazins mit entsprechenden Gegenelementen, beispielsweise Zahnrädern in Eingriff gebracht werden kann, wobei aufgrund der nicht eingerückten Kupplung diese Zahnräder frei drehbar sind. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, eine derartige schaltbare Kupplung auch bei den der Überführungseinrichtung zugeordneten Antriebselementen vorzusehen. Letzteres ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Überführungseinrichtung ohne den erfindungsgemäßen Speicher eingesetzt wird.

    [0010] Gemäß Anspruch 9 ist jede Kassette eines Kassettenmagazins mit jeweils wenigstens einem Entnahmestiftzusätzlich zu dem Kupplungszapfen ausgerüstet, deren Funktion hauptsächlich in der Erfassung der auszuwechselnden Werkzeuge und deren Fixierung besteht. Hierbei erfüllen die nicht drehbar gelagerten Entnahmestifte hauptsächlich eine Stützfunktion senkrecht zu ihrer Längsachse, während bei den drehbar gelagerten Kupplungszapfen zu dieser Stützfunktion noch eine Arretierungsfunktion in Richtung dieser Längsachse tritt. Die an den Werkzeugen der Revolverstanze vorzunehmenden Anpassungsarbeiten an die erfindungsgemäße Vorrichtung beschränken sich somit im wesentlichen auf die Anbringung entsprechender Bohrungen, in welche diese Entnahmestifte bzw. die Kupplungszapfen zur Durchführung des Werkzeugwechselvorganges eingeführt werden sowie auf die konstruktive Realisierung einer eine entsprechende Verschiebung der Werkzeuge in Richtung der Verschiebbarkeit der Kassetten ermöglichende Halterung der Werkzeuge.

    [0011] Die Merkmale des Anspruchs 10 stellen eine einfache Realisierung für die formschlüssige Arretierung mittels der drehbar gelagerten Kupplungszapfen dar. Zur Einleitung der Arretierung müssen diese Kupplungszapfen somit lediglich gedreht werden, so daß die Verriegelungsrille mit einem entsprechenden Gegenelement in der an dem betreffenden Werkzeug angebrachten Bohrung in Eingriff gebracht wird.

    [0012] Durch die Merkmale des Anspruchs 11, werden die entsprechenden Antriebselementeder Kupplungszapfen vereinfacht. Ausgehend von einem einzelnen Drehantrieb, können somit alle Kupplungszapfen beispielsweise mittels einer Zahnstange angetrieben werden.

    [0013] Die verschiebbare Anordnung eines Ladekopfes gemäß den Ansprüchen 12 bis 14 bringt den Vorteil mit sich, daß mittels eines Funktionselementes, nämlich diesem Ladekopf nicht nur die Kupplungszapfen mit einem Drehaggregat gekuppelt werden,können sondern auch die Kassette in Richtung auf die Revolverteller einer Revolverstanze hin bzw. in Richtung von diesen fort bewegt werden kann. Diese Funktionszusammenfassung bringt eine kompakte Bauweise mit sich.

    [0014] Durch die Merkmale des Anspruchs 17 wird eine Stützfunktion auf die Kassette während ihres Verfahrens in Richtung auf die Revolverteller der Revolverstanze hin ausgeübt. Die Kassette unterliegt somit in jeder Arbeitsphase einer genau definierten Führung.

    [0015] Die Paßfedern gemäß dem Anspruch 21 können die Funktion der Führungsbolzen ergänzen, diese jedoch auch ersetzen.

    [0016] Die Merkmale des Anspruchs 24 bringen den Vorteil mit sich, daß an dem Ladekopf kein bewegliches Kupplungselement erforderlich ist, um eine Kassette zu erfassen. Letztere wird vielmehr bereits durch Verschiebung des Kassettenmagazins in dessen Längsrichtung erfaßt, wodurch ein Mitnahmestück der Kassette mit einem entsprechenden Gegenelement, nämlich einer'Mitnahmeklaue des Ladekopfes formschlüssig in Eingriff gebracht wird. Auch auf diese Weise ist ein Beitrag zur Einfachheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung geleistet.

    [0017] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dem, in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel. Es zeigen:

    Fig. 1 eine Seitenansicht einer Revolverstanze mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;

    Fig. 2 eine Ansicht der Fig. 1 gemäß Pfeil II;

    Fig. 3 eine Draufsicht der Fig. 1 gemäß Pfeil III;

    Fig. 4 eine Schnittdarstellung in einer Ebene IV-IV der Fig. 1;

    Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung der Uberführungseinrichtung ohne eingesetztes Kassettenmagazin;

    Fig. 6 eine Draufsicht der Fig. 5 gemäß Pfeil VI;

    Fig. 7 eine Schnittdarstellung in einer Ebene VII-VII der Fig. 5;

    Fig. 8 eine Schnittdarstellung in einer Ebene VIII-VIII der Fig. 7;

    Fig. 9 eine Schnittdarstellung in einer Ebene IX-IX der Fig. 7;

    Fig. 10 eine vergrößerte Draufsicht auf den Speicher gemäß Pfeilrichtung X der Fig. 1;

    Fig. 11 eine vergrößerte Darstellung des Speichers gemäß Pfeilrichtung XI in Fig. 2;

    Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit XII der Fig. 11;

    Fig. 13 eine Schnittdarstellung in einer Ebene XIII-XIII in Fig. 6;

    Fig. 14 eine Schnittdarstellung in einer Ebene XIV-XIV der Fig. 13;

    Fig. 15 eine Schnittdarstellung in einer Ebene XV-XV der Fig. 13;

    Fig. 16 eine Schnittdarstellung in einer Ebene XVI-XVI der Fig. 13.



    [0018] Mit 1 ist in den Fig. 1 bis 4 eine Revolverstanze bezeichnet, deren Maschinengestell 2 zwei mit Abstand übereinander angeordnete, um eine vertikale Achse drehbar gelagerte Revolverteller 3 und 4 trägt. Die Revolverteller 3, 4 tragen entlang ihres Umfanges, somit in einer kreisförmigen Anordnung eine Reihe von Werkzeugsätzen, deren jeder zumindest aus einem Stempel, einem Abstreifer sowie einer Matrize besteht.

    [0019] Das Maschinengestell 2 trägt seitlich, sich horizontal erstreckend, eine Schiene 13, auf welcher eine Überführungseinrichtung 8 verschiebbar gelagert ist. Die Verschiebung der Überführungseinrichtung 8 erfolgt mittels einer Kugelrollspindel 14, welche über eine Kupplung 16 mit einem Motor 15 in Verbindung steht. Der Motor kann beispielsweise als Gleichstrommotor ausgestaltet sein. Für den Antrieb der Überführungseinrichtung entlang der Schiene 13 können jedoch auch andere Systeme vorgesehen sein, beispielsweise eine pneumatisch beidseitig beaufschlagbare Kolben-Zylinder-Einheit.

    [0020] Die Überführungseinrichtung 8, deren konstruktiver Aufbau im folgenden noch zu erläutern sein wird, ist zur Aufnahme eines Kassettenmagazins 9 eingerichtet, welches als Träger einer Reihe von Werkzeugsätzen dient, die für einen Einsatz in den Revolvertellern 3 und 4 konzipiert sind. Das Kassettenmagazin hat somit die Funktion eines Werkzeugreservoirs und wird im folgenden ebenfalls noch näher erläutert werden.

    [0021] In Fig. 1 ist die Überführungseinrichtung 8 in ihrer Ruheposition 88 strichpunktiert und in ihrer Arbeitsposition 89 ausgezogen dargestellt.

    [0022] Das Maschinengestell 2 trägt ferner oberhalb der Schiene 13 zwei weitere untereinander angeordnete, sich ebenfalls horizontal erstreckende Schienen 19, welche der verschiebbaren Befestigung eines Speichers 10 dienen. Die Verschiebung des Speichers 10 entlang der Schienen 19 erfolgt mittels einer Kugelrollspindel 20, die mit einem Motor 21 in Wirkverbindung steht.

    [0023] Der Speicher 10, dessen genauer konstruktiver Aufbau noch zu erläutern sein wird, dient der Aufnahme einer Mehrzahl von Kassettenmagazinen 9, von denen in Fig. 1 drei dargestellt sind und trägt auf diese Weise zu einer Vergrößerung des Werkzeugreservoirs bei. Die einzelnen Kassettenmagazine 9 können wahlweise von der Uberführungseinrichtung 8 in den Speicher 10 bzw. aus dem Speicher in die Uberführungseinrichtung 8 einzeln jeweils ohne manuelle Eingriffe überführt werden.

    [0024] Wie sich aus den vorstehenden Ausführungen bereits ergibt, ist die Werkzeugspeicherfähigkeit der erfindungsgemäßen Revolverstanze somit sowohl durch die Aufnahmefähigkeit der eingesetzten Kassettenmagazine 9 als auch durch deren in dem Speicher 10 unterbringbare Anzahl bestimmt.

    [0025] In den folgenden Zeichnungen sind Funktionselemente, die mit denjenigen der Fig. 1 bis 4 übereinstimmen, entsprechend bezeichnet, so daß sich eine diesbezügliche wiederholte Beschreibung erübrigt. Die Fig. 5 und 6 zeigen die erfindungsgemäße Überführungseinrichtung 8 sowohl in einer Seitenansicht als auch in einer Draufsicht. Die Überführungseinrichtung 8 besteht hiernach aus einem Schlitten 90, der entlang der Schiene 13 gleitend geführt ist, wobei an diesem Schlitten, sich von der Revolverstanze forterstreckend und abgewinkelt, ein Ausleger 91 angeordnet ist, an dessen Endbereich ein Führungsrahmen 53 befestigt ist. Der Führungsrahmen 53 ist U-förmig ausgestaltet und in Richtung auf die Revolverstanze 1 hin offen. Er dient der Aufnahme und vertikalen Führung eines Kassettenmagazins 9, welches gemäß der zeichnerischen Darstellung der Fig. 6 vertikal eingesetzt ist. Der Ausleger 91 trägt darüber hinaus einen Motor 17, dessen Antriebsritzel 92 mit einer Zahnstange 18 im Eingriff steht, mittels welcher das Kassettenmagazin 9 vertikal verfahrbar ist. Mit 52 ist eine Kolben-Zylinder-Einheit bezeichnet, mittels welcher das Kassettenmagazin 9 in bestimmten Positionen, welche dem eigentlichen Werkzeugwechselvorgang dienen, arretierbar ist. Deren genaue Anordnung wird im folgenden noch zu beschreiben sein.

    [0026] Gemäß den Fig. 7 und 8 ist die erfindungsgemäße Überführungseinrichtung 8 mit einem Ladekopf 70 versehen, der entlang Führungsstangen 60, die an dem Ausleger 91 befestigt sind und sich in Richtung auf die Revolverstanze 1 hin erstrecken, verschiebbar gelagert ist. Zur motorischen Verschiebung des Ladekopfes 70 dient eine Kolben-Zylinder-Einheit 59, deren Zylinder an dem Ausleger 91 abgestützt ist und deren Kolbenstange 93 mit dem Ladekopf in Verbindung steht. Die Kolben-Zylinder-Einheit 59 ist pneumatisch beidseitig beaufschlagbar.

    [0027] Auf dem Ladekopf 70 ist ein Drehaggregat 58 befestigt, beispielsweise ein Elektromotor, dessen Abtriebswelle 94 in noch zu beschreibender Weise mit einer Zahnstange 57 zusammenwirkt. Die Zahnstange 57 steht ihrerseits im Eingriff mit drei, in dem Ladekopf 70 untereinander gelagerten Zahnrädern 56, von welchen in Fig. 8 eines erkennbar ist. Jedes dieser Zahnräder 56 ist auf einer Welle 54 gelagert, die auf ihrem anderen, d.h. dem Zahnrad 56 abgekehrten Ende in einem Kupplungsmaul 55 endet.

    [0028] Der Ladekopf 70 ist mit einer Mitnahmeklaue 65 ausgerüstet, die mit einem entsprechend gestalteten, eine formschlüssige Verbindung ermöglichenden Mitnahmestück 64 einer Kassette 61 im Eingriff steht. Die Kassette 61 dient in noch zu erläuternder Weise der mechanischen Handhabung eines Werkzeugsatzes, wobei jeweils mehrere derartige Kassetten übereinander in ein Kassettenmagazin 9 eingesetzt sind.

    [0029] Der gemäß der zeichnerischen Darstellung der Fig. 8 bis auf das zentral angeordnete Mitnahmestück 64 im wesentlichen U-förmig ausgestaltete Grundkörper 94 der Kassette 61 wird zwischen den beiden, sich vertikal erstreckenden Führungsschienen 49, 49' des Kassettenmagazins 9 in vertikaler Richtung durch Paßfedern 62 beiderseits abgestützt, die an der Kassette 61 seitlich befestigt sind und mit entsprechenden, in die Führungsschienen 49, 49' eingearbeiteten Nuten im Eingriff stehen.

    [0030] Die Kassette 61 überlappt die Führungsschienen 49, 49' seitlich beidseitig, so daß die Überlappungsflächen 95, 95' gleichzeitig einen Anschlag bilden.

    [0031] Die Führungsschienen 49, 49' werden in bestimmten gleichmäßigen Abständen durch Verbindungsstege 68 überbrückt, die in hier nicht näher dargestellter, an sich beliebiger Weise an den Führungsschienen befestigt sind. Hierbei entspricht der vertikale Abstand zweier Verbindungsstege im wesentlichen den vertikalen Abmessungen einer Kassette 61.

    [0032] In die Verbindungsstege 68 sind Führungsbolzen 66 eingesetzt, beispielsweise eingeschraubt, die sich horizontal in Richtung auf die Revolverstanze 1 hin erstrecken und der Führung der Kassette 61 dienen. Zu diesem Zweck ist die, der Revolverstanze zugewandte untere Begrenzungskante 96 der Kassette 61 mit zwei ungefähr halbkreisförmigen Ausnehmungen 97 ausgerüstet, welche auf den Führungsbolzen 66 aufliegen.

    [0033] Die vertikale Erstreckung der oben und unten offenen Mitnahmeklaue 65 des Ladekopfes 70, in welcher das Mitnahmestück 64 der Kassette 61 formschlüssig gehalten ist, ist aus Fig. 7 ersichtlich. Durch vertikale Verschiebung des Kassettenmagazins 9 gegenüber dem Ladekopf 70 kann das Mitnahmestück 64 aus der Mitnahmeklaue 65 herausgeschoben werden. Die Kassette 61 ist gegenüber einem unbeabsichtigten Herausziehen in Richtung des Pfeiles 37 (Fig. 8) durch einen federbelasteten Kugelrastbolzen 63, der in einer Bohrung der Führungsschiene 49' gehalten ist und mit einer entsprechenden Ausnehmung der Kassette 61 in Eingriff bringbar ist, gesichert. Hierbei ist jedem Aufnahmefeld des Kassettenmagazins 9. welches durch jeweils zwei übereinander angeordnete Verbindungsstege 68 definiert ist, ein solcher Kugelrastbolzen 63 zugeordnet, so daß alle in dem Kassettenmagazin 9 befindliche Kassetten auf diese Weise gesichert sind.

    [0034] Die Führungsschiene 49' des Kassettenmagazins 9 ist auf ihrer Außenseite mit einer sich vertikal erstreckenden Zahnstange 18 fest verbunden, welche ihrerseits mit einem, auf der Abtriebswelle eines Motors 17 (Fig. 1) befindlichen, zeichnerisch nicht dargestellten Zahnrad in Eingriff steht. Damit zum Werkzeugwechsel eine genaue Position der Kassette 61 gewährleistet ist, befindet sich in der Führungsschiene 49 eine Arretierbuchse 50, in welche ein Arretierbolzen 51 eingefahren werden kann, der unmittelbar mit der Kolbenstange der Kolben-Zylinder-Einheit 52 (Fig. 5) in Verbindung steht. Der Zylinder der beidseitig pneumatisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Einheit 52 ist unmittelbar am Führungsrahmen 53 befestigt. Bei in die Arretierbuchse 50 eingeführtem Arretierbolzen 51 ist somit sowohl eine genau definierte Höhenposition des Kassettenmagazins 9 als auch deren Arretierung in dieser Position gewährleistet. Die der Revolverstanze 1 zugekehrte Seite der Kassette 61 ist mit drei übereinander angeordneten Entnahmestiften 45 und Kupplungszapfen 46 ausgerüstet, die jeweils paarweise nebeneinander angeordnet sind, wobei die Entnahmestifte 45 starr, die Kupplungszapfen 46 hingegen drehbar in der Kassette 61 angeordnet sind. Der Kupplungszapfen 46 weist zwei Lagerstellen 69 in einem Lagerblock 99 der Kassette 61 auf, wobei zwischen den Lagerstellen ein Rastbolzen in einer Bohrung des Lagerblockes 99 angeordnet ist, der mit diesem zugeordneten Rastkerben 84 in Eingriff bringbar ist, so daß der Kupplmgszapfen 46 in bestimmten Winkelstellungen mittels dieser Rastkerben arretierbar ist.

    [0035] Der Kupplungszapfen 46 trägt auf seinem, der Revolverstanze 1 zugekehrten Ende einen im Querschnitt kreisabschnittförmig ausgestalteten Abschnitt 100, dessen runder Abschnitt mit einer Verriegelungsrille 47 versehen ist. An seinem anderen, dem Abschnitt 100 abgekehrten Ende endet der Kupplungszapfen 46 in einem Vierkantzapfen 48.

    [0036] Jeder der drei untereinander angeordneten Kupplungszapfen 46 ist über seinen Vierkantzapfen 48 durch Verschiebung des Ladekopfes 70 mit einem Kupplungsmaul 55 der Wellen 54 in Eingriff bringbar, so daß mittels der relativ zum Ladekopf 70 vertikal verschiebbar gelagerten Zahnstange 57 mittels des Drehaggregates 58 alle drei Wellen 54 und damit die diesen zugeordneten Kupplungszapfen gedreht werden können. Wie im folgenden noch erläutert werden wird, hängen der vertikale Abstand der einzelnen Paare von Entnahmestiften 45 und Kupplungszapfen 46 sowie der seitliche Abstand der Entnahmestifte 45 von den Kupplungszapfen 46 jeweils von der mit Werkzeugsätzen zu versorgenden Revolverstanze 1 ab.

    [0037] Die erfindungsgemäße Uberführungseinrichtung ist somit dadurch gekennzeichnet, daß auf einer fest an der Revolverstanze 1 angeordneten Schiene 13 ein Schlitten 90 motorisch verschiebbar gelagert ist, der einen Führungsrahmen 53 > trägt, der seinerseits als vertikales Führungselement für ein Kassettenmagazin 9 dient, aus welchem mittels eines Ladekopfes 70 einzelne, in noch zu beschreibender Weise mit Werkzeugsätzen bestückte Kassetten 61 horizontal in Richtung auf eine Revolverstanze 1 verschoben werden können. Der Ladekopf 70 bildet im Verbund mit der, diesem zugeordneten Kolben-Zylinder-Einheit 59 einen Schubtrieb zum Verschieben der, in der Kassette 61 gehaltenen Werkzeuge in Richtung auf die Revolverstanze 1 hin bzw. von dieser fort.

    [0038] Aus Fig. 9 sind insbesondere die untereinander angeordneten Zahnräder 56 sowie deren antriebsmäßige Verknüpfung mit der Zahnstange 57 erkennbar, wobei die Zahnstange 57 ihrerseits über das Übertragungsritzel 67 angetrieben wird, welches unmittelbar auf der Abtriebswelle des Drehaggregates 58 angeordnet ist. Man erkennt ferner die in etwa quadratische Form der Kassette 61 und des Ladekopfes 70 sowie die Lage der dem letzteren zugeordneten Führungsstangen 60.

    [0039] Aus den Fig. 10 und 11 ist der konstruktive Aufbau des erfindungsgemäßen Speichers 10 ersichtlich. Dieser besteht im einzelnen aus zwei nebeneinander angeordneten Auslegern 22 die jeweils paarweise ausgebildet sind und jeweils an den übereinander angeordneten Schienen 19 durch Gleitbuchsen 23 gehalten sind. Ein mittlerer Ausleger 24 dient dem horizontalen Antrieb des Speichers 10 entlang der Schienen 19 mittels der Kugelrollspindel 20 und des Motors 21 (Fig. 1).

    [0040] An ihrem, den Schienen 19 abgekehrten Ende stehen die Ausleger 22, 24 mit einem Führungsgestell 71 in Verbindung, welches durch drei, im wesentlichen U-förmige Führungsprofile 25 gekennzeichnet ist. Diese sich vertikal erstreckenden Führungsprofile 25 sind derart ausgestaltet, daß in diese, und zwar von oben jeweils ein Kassettenmagazin 9 eingesetzt werden kann, welches dann durch die Gestalt dieser Führungsprofile 25 in der Horizontalebene gesichert ist. In der zeichnerischen Darstellung der Fig. 10 ist lediglich ein Kassettenmagazin 9 schematisch angedeutet, während die beiden übrigen Führungsprofile 25 __ leer sind. Das Führungsgestell 71 ist im übrigen mit drei sich horizontal erstreckenden Montageplatten 26 ausgerüstet, deren jede einem Führungsprofil 25 zugeordnet ist. Auf diesen Montageplatten 26 ist jeweils ein Bremsmotor 73 befestigt, dessen Abtriebswelle über eine schaltbare Kupplung 75 mit einem Zahnrad 74 kuppelbar ist, welches über eine seitliche Ausnehmung 27 in das Führungsprofil 25 des Führungsgestells 71 hineinragt. Das Zahnrad 74 befindet sich auf einer Welle 28, die über die Lagerstellen 80, 80' gelagert ist.

    [0041] Das Zahnrad 74 steht im Eingriff mit der, an der Führungsschiene 49' des Kassettenmagazins 9 befestigten Zahnstange 18. Bei nicht eingeschalteter Kupplung 75, d.h. bei frei drehbarem Zahnrad 74 kann somit das Kassettenmagazin 9 von oben eingesetzt und dabei die Zahnstange 18 mit dem Zahnrad 74 in Eingriff gebracht werden.

    [0042] Die vertikale Erstreckung des Speichers 10, insbesondere des Führungsgestells 71 ist aus Fig. 11 im einzelnen ersichtlich.

    [0043] Zur vertikalen Arretierung des Kassettenmagazins 9 ist jedes Führungsgestell 71 bzw. jedes Führungsprofil 25 mit einer besonderen Arretiereinrichtung 76 ausgerüstet, welche im unteren Bereich des Führungsgestells 71 angeordnet ist. Die Arretiereinrichtung 76 wird im folgenden unter besonderer Bezugnahme auf die zeichnerische Darstellung der Fig. 12 näher erläutert. Hiernach besteht die Arretiereinrichtung 76 aus einer Kolben-Zylinder-Einheit 77, deren Zylinder an dem Führungsgestell 71 befestigt ist, deren Kolbenstange 78 mit einem Schieber 79 unmittelbar in Verbindung steht, der in einem Durchbruch 82 des Führungsgestells 71 derart geführt ist, daß er einen Verbindungssteg 68 des Kassettenmagazins 9 untergreift. Die Kolben-Zylinder-Einheit 77 ist beidseitig pneumatisch beaufschlagbar, so daß der Schieber 79 unter einen Verbindungssteg 68 geschoben werden kann, jedoch auch so weit in den Durchbruch 82 hineingezogen werden kann, daß eine vertikale Bewegung des Kassettenmagazins 9 nicht behindert wird.

    [0044] Die Fig. 13 bis 16 zeigen die Bestückung der Entnahmestifte 45 und Kupplungszapfen 46 einer Kassette 61 mit einem Satz Werkzeuge, bestehend aus einem Stempel 29, einem Abstreifer 30 sowie einem Matrizenschuhoberteil 7, welches eine Matrize 31 trägt. Es wird hier davon ausgegangen, daß Stempel und Matrize der hiermit auszurüstenden Revolverstanze den Revolvertellern 3, 4 radial entnehmbar bzw. in diese einsetzbar sind, wobei der Abstreifer in einen Abstreiferschuh eingeschoben und beispielsweise mittels an sich bekannter Klinken gesichert wird und wobei das Matrizenschuhoberteil in eine auf der Oberseite des unteren Revolvertellers angebrachte Halterung ebenfalls radial einschiebbar und formschlüssig fixierbar ist. Von wesentlicher Bedeutung ist lediglich, daß der Stempel 29, der Abstreifer 30 sowie das Matrizenschuhoberteil 7 jeweils mit parallel zueinander verlaufenden Bohrungen 32, 33 ausgerüstet sind, wobei sich senkrecht zur Achse der Bohrungen 33 in einem definierten Abstand von den äußeren Begrenzungsflächen 34 des Stempels 29, des Abstreifers 30 sowie des Matrizenschuhoberteils 7 Bohrungen 35 befinden, die im Randbereich der Bohrungen 33 diese durchdringen und von wesentlich kleinerem Durchmesser als die Bohrungen 33 sind. Die Bohrungen 35 dienen der Aufnahme von Stiften 86, welche auf diese Weise zum Teil in die Bohrungen 33 hineinragen. Die Stifte 86 sowie die Bohrungen 35 sind in ihrem Durchmesser den Verriegelungsrillen 47 angepaßt, so daß durch das Querschnittsprofil einer Verriegelungsrille 47 in Verbindung mit der Bohrung 35 ein Stift 86 vollständig umschlossen werden kann.

    [0045] Während die nicht drehbar gelagerten Entnahmestifte 45 nach ihrer Einführung in die Bohrungen 32 im wesentlichen nur eine vertikale Stützfunktion übernehmen, kommt den drehbar gelagerten Kupplungszapfen 46 neben einer vertikalen Stützfunktion auch eine horizontale Sicherungsfunktion zu, nämlich insoweit, als durch die Stifte 86 in Verbindung mit den Verriegelungsrillen 47 ein unbeabsichtigtes Abziehen des Stempels 29, des Abstreifers 30 oder des Matrizenschuhoberteils 7 von den Entnahmestiften 45 und Kupplungszapfen 46 verhindert wird. Bei der Einführung der Kupplungszapfen 46 in die ihnen zugeordneten Bohrungen 33 sind die Kupplungszapfen 46 in einer Drehposition, bei welcher sich der mit einer Abflachung versehene Abschnitt 100 auf der den Stiften 86 abgekehrten Seite befindet, somit gegenüber der zeichnerischen Darstellung der Fig. 14, 15 und 16 um 180° gedreht ist. In dieser Drehposition wird die Einführung der Kupplungszapfen 46 in die Bohrungen 33 durch die Stifte 86 nicht behindert. Anschließend wird durch Drehung der Kupplungszapfen 46 um 180° die Verriegelungsrille 47 formschlüssig in Eingriff mit dem Stift 86 gebracht, so daß die Sicherung im obengenannten Sinne gegeben ist.

    [0046] Auf diese Weise können sämtliche Kassetten 61 der Kassettenmagazine 9 bestückt werden, wobei insbesondere die Kapazität des Speichers 10 in einfacher Weise ausgeweitet werden kann, so daß ein großes Werkzeugreservoir zur Verfügung steht, welches programmgesteuert abgerufen werden kann und wobei der Werkzeugwechsel der Revolverstanze praktisch vollautomatisch rechnergesteuert durchgeführt werden kann.

    [0047] Im folgenden soll die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Wechseln und Speichern von Werkzeugen des Werkzeugrevolvers einer Revolverstanze kurz erläutert werden:

    Zum Auswechseln eines in den Revolvertellern 3, 4 der Revolverstanze 1 gehaltenen Werkzeugsatzes, bestehend aus Stempel 29, Abstreifer 30 und Matrize 31 wird zunächst die Überführungseinrichtung 8 aus ihrer Ruheposition 88 durch Einschaltung des Motors 15 entlang der Schiene 13 in ihre Arbeitsposition 89 verfahren. Es wird hier davon ausgegangen, daß sich in dem Führungsrahmen 53 der Überführungseinrichtung 8 ein Kassettenmagazin 9 befindet, dessen sämtliche Aufnahmefelder mit Kassetten 61 bestückt sind, von denen eine Kassette 61 den geeigneten Werkzeugsatz enthält, wohingegen die Entnahmestifte 45 und die Kupplungszapfen 46 einer Kassette 61 dieses Kassettenmagazins 9 keinen Werkzeugsatz tragen. Es wird somit zunächst durch Einschaltung des Motors 17 in der entsprechenden Drehrichtung sowie Druckbeaufschlagung der Kolben-Zylinder-Einheit 52, wodurch der Arretierbolzen 51 in Richtung des Pfeiles 36 aus der Arretierbuchse 50 herausgezogen wird, das Kassettenmagazin 9 vertikal verfahren, um die leere Kassette 61 relativ zu den Revolvertellern 3, 4 in eine Position zu bringen, welche den Werkzeugwechsel ermöglicht. In dieser Position wird zunächst durch Anhalten des Motors 17 sowie Druckbeaufschlagung der Kolben-Zylinder-Einheit 52 der Arretierbolzen 51 in die Arretierbuchse 50 entgegen der Richtung des Pfeiles 36 eingefahren, so daß die genannte leere Kassette 61 in dieser Position fixiert ist.



    [0048] Es schließt sich nunmehr eine Druckbeaufschlagung der Kolben-Zylinder-Einheit 59 an, wodurch der Ladekopf 70 entlang der Führungsstangen 60 in Richtung des Pfeiles 37, d.h. auf die Revolverstanze zu verfahren wird. Hierdurch wird das Kupplungsmaul 55 einer jeden der drei Wellen 54 (Fig. 9) mit den entsprechenden drei Vierkantzapfen 48 der Kupplungszapfen 46 in Eingriff gebracht. Gleichzeitig legt sich die Druckfläche 38 des Mitnahmestückes 64 an die Führungsfläche 39 des Ladekopfes 70 an, so daß im folgenden die Kassette 61 entlang der Paßfedern 62 sowie der Führungsbolzen 66 ebenfalls in Richtung des Pfeiles 37, d.h. auf die Revolverstanze hin verschoben wird. Die Verschiebung der Kassette 61 in dieser Richtung erfolgt so weit, bis die Entnahmestifte 45 und die Kupplungszapfen 46 in die entsprechenden Bohrungen 32, 33 des auszuwechselnden Stempels 29, des Abstreifers 30 sowie des Matrizenschuhoberteils 7 mit der jeweiligen Matrize 31 eingeführt wird. Während dieser Einführungsphase befinden sich die Kupplungszapfen 46 in einer Drehwinkelposition, bei welcher sich die Abflachung des Abschnittes 100 jeweils auf der den Stiften 86 zugekehrten Seite befindet, so daß eine problemlose Einführung möglich ist. In einem nächsten Schritt werden durch Betätigung des Drehaggregates 58 über die Zahnstange 57, die Zahnräder 56, die Wellen 54 die Kupplumgszapfen 46 um 1800 gedreht, so daß deren Verriegelungsrillen 47 mitden Stiften 86 formschlüssig in Eingriff gebracht werden. Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß ein Auswechseln des Stempels, der Matrize sowie des Abstreifers voraussetzt, daß gleichzeitig mit dem Einführen der Entnahmestifte 45 und der Kupplungszapfen 46 evtl. vorhandene Verriegelungselemente, mittels welchen der Stempel, die Matrize und der Abstreifer in einer Horizontalebene gesichert werden, gelöst werden. ) Hieraus soll jedoch nicht näher eingegangen werden. Anschließend wird die Kolben-Zylinder-Einheit 59 in Gegenrichtung beaufschlagt, so daß sich der Ladekopf 70 entlang der Führungsstangen 60 in Gegenrichtung zu dem Pfeil 37 bewegt, sich somit von der Revolverstanze 1 entfernt. i Hierbei legen sich die Druckflächen 40 des Mitnahmestückes 64 der Aufnahmeeinheit 61 an die Führungsflächen 41 des Ladekopfes 70, so daß in der Folge die Kassette 61 ebenfalls in Gegenrichtung zu dem Pfeil 37 verschoben wird. Die Verschiebung erfolgt so weit, bis die Kassette 61, ) wie beispielsweise aus Fig. 8 ersichtlich, in das Kassettenmagazin 9 eingeführt ist und hier mittels des Kugelrastbolzens 63 gesichert ist. Nunmehr wird durch Betätigung des Motors 17 unter Mitwirkung der Zahnstange 18 nach Zurückziehung des Arretierbolzens 51 das Kassettenmagazin 5 9 vertikal so verfahren, daß die Kassette 61, welche den in die Revolverteller 3,4 einzusetzenden Werkzeugsatz enthält, dem Ladekopf 70 gegenübersteht. In dieser Stellung wird in bereits beschriebener Weise das Kassettenmagazin 9 durch entsprechende Betätigung der Kolben-Zylinder-Einheit 52 arretiert. Durch Beaufschlagung der Kolben-Zylinder-Einheit 59 wird anschließend in ebenfalls bereits beschriebener Weise die Kassette 61 in Richtung auf die Revolverteller 3, 4 hin bewegt und der Werkzeugsatz, d.h. der entsprechende Stempel 29, der Abstreifer 30 sowie das Matrizenschuhoberteil 7 mit der auf diesem angeordneten Matrize 31 in die Revolverteller 3, 4 eingesetzt. Nach Drehung der Kupplungszapfen 46 mittels des Drehaggregates 58 wird der Formschluß zwischen der Verriegelungsrille 47 sowie den Stiften 86 gelöst und durch entsprechende Betätigung der Kolben-Zylinder-Einheit 59 die nunmehr leere Kassette 61 in das Kassettenmagazin 9 zurückgezogen.

    [0049] Für den Fall, daß ein entsprechender Werkzeugsatz in dem in der Überführungseinrichtung 8 gehaltenen Kassettenmagazin 9 nicht vorhanden ist, jedoch in einem der in dem Speicher 10 vorhandenen Kassettenmagazine 9, muß zuvor dieses entsprechende Kassettenmagazin 9 aus dem Speicher 10 in die Überführungseinrichtung 8 überführt werden. Hierzu wird der Speicher 10 durch Betätigung des Motors 21 entlang der Schienen 19 in eine Position genau oberhalb der Überführungseinrichtung 8 verfahren. In dieser Position fluchten das Führungsprofil 25 und der Führungsrahmen 53. Nachdem diese fluchtende Position erreicht ist, wird die Kupplung 75, welche beispielsweise als elektromagnetische Zahnkupplung ausgestaltet sein kann, eingeschaltet, wodurch aufgrund der bei Stillstand des Bremsmotors 73 wirksamen Bremse das Kassettenmagazin 9 arretiert wird. Anschließend wird durch Druckbeaufschlagung der Kolben-Zylinder-Einheit 77 (Fig. 12) der Schieber 83 in Richtung des Pfeiles 42 so weit zurückgezogen, daß ein Untergreifen des Verbindungssteges 68 nicht mehr stattfindet, das Kassettenmagazin 9 somit lediglich noch durch den Bremsmotor 73 gehalten wird. Durch nunmehriges Einschalten des Bremsmotors 73 wird das Kassettenmagazin 9 innerhalb des Führungsprofils 25 abgesenkt und gleichzeitig in den Führungsrahmen 53 der Überführungseinrichtung 8 eingeführt. Der Werkzeugwechsel des in den Revolvertellern der Revolverstanze 1 befindlichen Werkzeugsatzes kann dann anschließend in der bereits beschriebenen Weise vorgenommen werden.

    [0050] Ein Beschicken des Speichers 10 mit neuen Kassettenmagazinen 9 kann sowohl manuell als auch unter Zuhilfenehmung eines Hebezeuges - je nach der hierbei zu transportierenden Masse - durchgeführt werden. Die Verriegelung der einzelnen Werkzeugsätze mittels der Entnahmestifte 45 und der Kupplungszapfen 46 muß hierbei manuell durchgeführt werden. Für den Auswechselvorgang wird jeweils eine der in einem Kassettenmagazin 9 gehaltenen Kassetten leer gelassen, so daß diese für die Aufnahme eines auszuwechselnden Werkzeugsatzes zur Verfügung steht.

    [0051] Wie sich aus dem Vorangegangenen ergibt, kann somit bei der erfindungsgemäßen Revolverstanze ein Werkzeugwechsel vollautomatisch rechnergesteuert durchgeführt werden, ohne daß irgendwelche manuellen Eingriffe notwendig sind. Die Revolverstanze besitzt auf diese Weise eine besondere Eignung für numerische Steuerungen.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Speichern und Wechseln von Werkzeugen des Werkzeugrevolvers einer Revolverstanze (1) mit einem Speicher (10) im oberen Teil der Stanze (1) zur Aufnahme einer Vielzahl von zusätzlichen Werkzeugsätzen, welcher Speicher (10) diese in Anordnung der Werkzeugachsen in gleicher Richtung wie die Revolverachse und damit wie die Achse des Stanzstempels speichert, mit einer Überführungseinrichtung (8) für die Werkzeugsätze aus dem Speicher(10) in die Revolverteller, in welche die Werkzeugsätze durch einen Schubtrieb der Uberführungseinrichtung (8) von außen nach innen radial eingebbar sind, wobei sie während der gesamten Überführung die Richtung ihrer Achsen beibehalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugsätze außerhalb der Revolver in Magazinen getragen werden wie an sich bekannt und die Werkzeugsätze übereinander in Kassettenmagazinen (9) enthalten sind, welche in der Überführungseinrichtung (8) absatzweise senkrecht verfahrbar sind und in ihrer höchsten Stellung von einem Führungsprofil (25) des Speichers (10) übernehmbar sind, der mehrere nebeneinander angeordnete Führungsprofile (25) für mehrere Kassettenmagazine (9) aufweist, wobei mindestens ein Führungsprofil (25) stets leer bleibt, wobei der Speicher (10) mitsamt der in ihm enthaltenen Kassettenmagazine (9) als auch die Überführungseinrichtung (8) in einer gemeinsamen senkrechten Ebene horizontal an seitlich an der Stanze (1) angebrachten Schienen (13, 19) verfahrbar sind und wobei der Schubtrieb der Überführungseinrichtung (8) einen Ladekopf (70) aufweist, mit dem jede Kassette (61) automatisch kuppelbar ist, wenn sich das Kassettenmagazin (9), in dem sie enthalten ist, in der richtigen Höhe zu den Revolvertellern befindet, an welchem Ladekopf (70) Antriebselemente (56,57,58) zum Verriegeln bzw. Entriegeln von Kupplungszapfen (46) zwischen der Kassette (61) und den Werkzeugen (29,30,31) eines Satzes angeordnet sind, welche Kupplungszapfen (46) in seitliche Bohrungen (33) der Werkzeuge passen.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassettenmagazine (9) in dem Speicher (10) in Richtung der Reihen der Anordnungen der Kassetten (61), also vertikal motorisch verfahrbar gelagert sind.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (10) als in einer Horizontalebene drehbar gelagerte Trommel ausgestaltet ist, deren Umfangsbereich zur Aufnahme der Kassettenmagazine (9) eingerichtet ist.
     
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführungseinrichtung (8) und der Speicher (10) so zueinander verfahrbar gelagert sind, daß eine Überführung von Kassettenmagazinen (9) in vertikaler Richtung möglich ist.
     
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassettenmagazine (9) mit Zahnstangen (18) in fester Verbindung stehen und daß sowohl die Überführungseinrichtung (8) als auch der Speicher (10) mit Antriebselementen ausgerüstet sind, die mit den Zahnstangen (18) zusammenwirken.
     
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Überführungseinrichtung (8) als auch der Speicher (10) mit Einrichtungen zum Arretieren der Kassettenmagazine (9) in definierten Stellungen ausgerüstet sind.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Arretieren des Kassettenmagazins (9) als vorzugsweise pneumatisch beidseitig beaufschlagbare Kolben-Zylinder-Einheiten (52,77) ausgestaltet sind, die mit Arretierbolzen (51) bzw. Schiebern (79) zusammenwirken, welch letztere mit dem Kassettenmagazin (9) formschlüssig in Eingriff bringbar gelagert sind.
     
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Speicher (10) angeordnete Antriebselement ein vorzugsweise jedem Kassettenmagazin (9) zugeordneter Bremsmotor (73) ist, der über eine schaltbare Kupplung (75) mit der Zahnstange (18) des Kassettenmagazins (9) kuppelbar ist.
     
    9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kassette (61) mit wenigstens einem sich horizontal und in Richtung auf die Stanze (1) hin erstreckenden Entnahmestift (45) parallel zu dem mit Abstand von diesem angeordneten Kupplungszapfen (46) ausgerüstet ist, wobei der Kupplungszapfen (46) um seine Längsachse drehbar gelagert und zur formschlüssigen Arretierung des auf dem Entnahmestift (45) und dem Kupplungszapfen (46) getragenen Werkzeugs ausgestaltet ist.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Endbereich des Kupplungszapfens (46) im Querschnitt kreisabschnittförmig ausgestaltet ist, wobei der runde Teil des Querschnittes mit einer Verriegelungsrille (47) versehen ist, so daß eine Arretierung des Werkzeugs in Richtung der Längsachse des Kupplungszapfens (46) möglich ist.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß einer Kassette (61) insgesamt drei Entnahmestifte (45) und drei Kupplungszapfen (46) zugeordnet sind, die jeweils vorzugsweise vertikal übereinander angeordnet sind.
     
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der/die Kupplungszapfen (46) mit einem Drehaggregat (58) kuppelbar ist/sind, welches auf dem in Richtung auf die Kupplungszapfen (46)hLn bzw. von diesen fort motorisch verschiebbaren Ladekopf (70) gelagert ist.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladekopf (70) mittels einer beidseitig pneumatisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Einheit (59) verschiebbar ist, deren Zylinder an einem Ausleger (91) der Überführungseinrichtung (8) abgestützt ist.
     
    14. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladekopf (70) formschlüssig mit der Kassette (61) in Eingriff bringbar ist, so daß mittels des Ladekopfes (70) die Kassette (61) in Längsrichtung der Entnahmestifte (45) bzw. der Kupplungszapfen (46) verschoben werden kann.
     
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Ladekopf (70) angeordnete Drehaggregat (58) über eine Zahnstange (57), die relativ zu dem Ladekopf (70) verschiebbar gelagert ist, mit Zahnrädern (56) im Eingriff steht, die jeweils auf Wellen (54) befestigt sind, deren einer Endbereich mit dem/den Kupplungszapfen (46) kuppelbar ist.
     
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungszapfen (46) in festlegbaren Drehwinkelpositionen arretierbar ist.
     
    17. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kassettenmagazin (9) mit Führungsbolzen (66) ausgerüstet ist, die sich parallel zur Längsrichtung der Kupplungszapfen (46) erstrecken.
     
    18. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kassettenmagazin (9) im wesentlichen aus zwei, sich in dessen Längsrichtung parallel und mit Abstand voneinander erstreckenden Führungsschienen (49,49') zusammengesetzt ist, welche durch sich senkrecht zu diesen erstreckenden, mit definierten Abständen voneinander angeordnete Verbindungsstege (68) überbrückt werden.
     
    19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbolzen (66) an den Verbindungsstegen (68) befestigt sind und sich senkrecht zu der durch die Führungsschienen (49,49') definierbaren Ebene erstrecken.
     
    20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (18) mit einer Führungsschiene (49,49') - sich parallel zu dieser erstreckend - in fester Verbindung steht.
     
    21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassetten (61) Paßfedern (62) tragen, die sich im wesentlichen parallel zu der Richtung der Verschiebbarkeit des Ladekopfes (70) erstrecken und mit entsprechenden Nuten der Führungsschienen (49,49') im Eingriff stehen.
     
    22. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Arretierung der Kassetten (61) in den Kassettenmagazinen (9) besondere Einrichtungen, insbesondere federbelastete Kugelrastbolzen (63) vorgesehen sind.
     
    23. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Uberführungseinrichtung (8) und/oder der Speicher (10) zu ihrer Seitenverschiebung mit Kugelrollspindeln (14,20) im Eingriff stehen, die ihrerseits mit herkömmlichen Antrieben in Verbindung stehen.
     
    24. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß der Ladekopf (70) mit einer Mitnahmeklaue (65) ausgerüstet ist, in welche ein an der Kassette (61) angeformtes Mitnahmestück (64) durch Verfahren des Kassettenmagazins (9) in dessen Längsrichtung einrückbar ist.
     




    Zeichnung











































    Recherchenbericht