[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Bekanntlich sind Revolverstanzen aufgrund der Anordnung deren einzelner Werkzeugsätze,
die jeweils zumindest aus einem Stempel, einem Abstreifer und einer Matrize bestehen,
in Revolvertellern bereits mit einem Werkzeugreservoir ausgerüstet, wobei durch bloße
Drehung der Revolverteller ein Werkzeugsatz aus der jeweiligen Arbeitsstation entfernt
und ein anderer in diese eingeführt werden kann. Die Bearbeitung plattenförmiger Werkstücke
mit komplizierten geometrischen Formen erfordert jedoch oft eine Werkzeugvielfalt,
welche die Aufnahmefähigkeit derartiger Revolverteller übersteigt, so daß ein Bedürfnis
besteht, das für eine Revolverstanze bereitgehaltene Werkzeugreservoir zu vergrößern.
[0003] Es ist bekannt, hierzu die Werkzeugsätze der Revolverteller mauell ein- und auszubauen,
welches jedoch je nach der Art und Befestigung der Werkzeuge mit mehr oder weniger
umfangreichen Handarbeiten verbunden ist und somit Verlustzeiten für den Betrieb der
Maschine mit sich bringt. Man hat zur Vereinfachung des Werkzeugwechsels bereits Werkzeugaufnahmen,
die an den Revolvertellern befestigt sind, entwickelt, welche die zum Werkzeugwechsel
zu verrichtenden Handarbeiten verringern. Hierdurch wird zwar eine gewisse Verkürzung
der Verlustzeiten erreicht - ein automatisierter Betrieb, d.h. ein von manuellen Eingriffen
losgelöster Werkzeugwechsel ist auf diese Weise jedoch nicht möglich.
[0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Speichern und Wechseln von
Werkzeugen des Werkzeugrevolvers einer Revolverstanze zu entwickeln, welche für einen
automatisierten Wechsel der Werkzeuge geeignet ist, welche das für eine mechanische
Bearbeitung plattenartiger Werkstücke in den Revolvertellern bereitgehaltene Werkzeug
kapazitätsmäßig erheblich ausweitet und sich insbesondere durch einen einfachen und
raumsparenden Aufbau auszeichnet. Gelöst wird diese Aufgabe vor allem durch die Merkmale
des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1, wobei im Oberbegriff des Anspruchs 1 schon
vorsorglich auf eine ältere Anmeldung Bezug genommen ist, da anzunehmen ist, daß diese
noch veröffentlicht wird.
[0005] Erfindungsgemäß ist der Revolverstanze somit eine Uberführungseinrichtung zugeordnet
sowie ein Speicher, welcher das in den Revolvertellern zur Verwendung vorgesehene
Werkzeug in einzelnen, in Kassettenmagazinen gehaltenen Kassetten bereitstellt, so
daß die Größe des für eine Bearbeitung mittels der Revolverstanze zur Verfügung stehenden
Werkzeugreservoirs entsprechend der Kapazität der Kassettenmagazine sowie deren Anzahl
vergrößert wird. Das Kassettenmagazin ist in der Überführungseinrichtung derart verschiebbar
befestigt, daß das in den einzelnen Kassetten bereitgehaltene Werkzeug den Revolvertellern
zugeführt werden kann bzw. daß das in den Revolvertellern eingesetzte Werkzeug von
diesen Kassetten übernommen werden kann. Wesentlich ist somit, daß lediglich die Werkzeuge
in die Revolverteller eingesetzt werden, während die Kassetten als solche zwar relativ
zu dem Kassettenmagazin verschiebbar, und zwar in Richtung auf die Revolverteller
hin bzw, von diesen fort gelagert sind, als solche jedoch nicht in die Revolverteller
eingesetzt werden. Den Kassetten kommt somit lediglich der Zweck von Erfassungsorganen
für die auszuwechselnden Werkzeuge zu, so daß Umgestaltungsarbeiten im Bereich der
Revolverstanze, um deren Eignung für ein Zusammenarbeiten mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung herzustellen, auf ein Mindestmaß beschränkt sind. Die Gestalt des Kassettenmagazins
ist an sich beliebig, vorzugsweise ist dieses jedoch säulenartig ausgebildet, wobei
die einzelnen Kassetten übereinander gehalten sind und wobei das Kassettenmagazin
in seiner Längsrichtung verschiebbar in der Überführungseinrichtung bzw. dem Speicher
gelagert ist. Eine solche säulenförmige Gestalt des Kassettenmagazins bringt eine
optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Standfläche der Revolverstanze mit
sich. Von wesentlicher Bedeutung ist auch, daß das Kassettenmagazin in der Überführungseinrichtung
in definierten Positionen arretierbar ist, welche dem eigentlichen Werkzeugwechselvorgang
dienen. Die Kapazität eines derartigen Kassettenmagazins wird praktisch nur durch
seine Handhabbarkeit begrenzt, wobei davon ausgegangen wird, daß die Kassettenmagazine
manuell in den Speicher eingesetzt werden können. Es ist jedoch auch denkbar, zum
Einsetzen der Kassettenmagazine Hebezeuge einzusetzen, so daß auch größere Einheiten
möglich sind. Dadurch, daß die Kassettenmagazine in der Überführungseinrichtung absatzweise
senkrecht verfahrbar und von dem Speicher übernehmbar sind, ist eine Übergabe von
Kassettenmagazinen von dem Speicher zu der Überführungseinrichtung und umgekehrt ohne
jeden manuellen Eingriff möglich. Zu jeder Zeit kann somit vollautomatisch ein an
irgendeiner Stelle irgendeines Kassettenmagazins befindliches Werkzeug bzw. ein hier
befindlicher Werkzeugsatz in die Revolverteller eingesetzt werden, indem das dieses
Werkzeug enthaltende Kassettenmagazin aus dem Speicher in die Überführungseinrichtung
gebracht wird und von hier aus den Revolvertellern zugeführt wird. Zur Integration
einer derart ausgerüsteten Revolverstanze in eine rechnergesteuerte Fertigung ist
lediglich eine entsprechende Platzkodierung der einzelnen Plätze in den Kassettenmagazinen
erforderlich, um die erforderlichen Steuerbefehle beispielsweise einer NC- bzw. CNC-Steuerung
definieren zu können, die einem Werkzeugwechsel zugrunde liegen. Dadurch, daß sowohl
der Speicher als auch die Überführungseinrichtung in einer gemeinsamen vertikalen
Ebene an seitlichen, an der Stanze angebrachten Schienen verfahrbar gehalten sind,
wird nicht nur ein beliebiger Werkzeugwechsel ermöglicht, sondern es vereinfachen
sich auch die konstruktiven Maßnahmen, die für eine von manuellen Eingriffen freie
Übergabe von Kassetten aus dem Speicher in die Überführungseinrichtung und umgekehrt
erforderlich sind. Die Überführungseinrichtung ist unabhängig von dem Speicher verfahrbar
gehalten, so daß während des laufenden Betriebes der Revolverstanze, in welchen die
Überführungseinrichtung integriert ist, ein Auswechseln kompletter Magazinkassetten
bei dem Speicher vorgenommen werden kann. Auch auf diese Weise ist somit ein bedeutender
Beitrag zu einer verbesserten zeitlichen Ausnutzung einer Revolverstanze geleistet.
Dadurch, daß die, den Speicher und die Überi führungseinrichtung tragenden Schienen
an der der Revolverstanze befestigt sind, wird für die erfindungsgemäße Vorrichtung
praktisch keine eigene Standfläche benötigt und eine sehr kompakte Bauweise ermöglicht.
Es wird ein Speicher eingesetzt, in welchem die erwähnten säulenartigen Kassettenmagazine
nebeneinander, sich vertikal erstreckend eingesetzt sind.
[0006] Die Merkmale des Anspruchs 3 beschreiben eine Konstruktionsvariante der Speichers,
bei welchem sich die säulenartigen Kassettenmagazine entlang des Umfangsbereiches
einer Trommel befinden, die um ihre Achse drehbar gelagert ist. Die Trommel kann beispielsweise
relativ zu der Überführungseinrichtung derart vertikal gelagert sein, daß die Kassettenmagazine
hier ebenfalls durch vertikales Verschieben in die Überführungseinrichtung überführt
bzw. aus diesen übernommen werden können.
[0007] Die Merkmale des Anspruchs 5 stellen eine konstruktiv einfach zu realisierende Verschiebbarkeit
der Kassettenmagazine dar.
[0008] Die Merkmale des Anspruchs 6 bringen den Vorteil mit sich, daß die Kassettenmagazine
sowohl in der Überführungseinrichtung als auch in dem Speicher in genau definierten
Positionen fixierbar sind, wodurch die Übergabe bzw. die Übernahme der Kassettenmagazine
vereinfacht wird.
[0009] Die Merkmale des Anspruchs 8 bringen den Vorteil mit sich, daß beispielsweise das
Einsetzen eines Kassettenmagazins in den Speicher bei ausgeschalteter, somit nicht
eingerückter Kupplung erfolgt, so daß die Zahnstange des Kassettenmagazins mit entsprechenden
Gegenelementen, beispielsweise Zahnrädern in Eingriff gebracht werden kann, wobei
aufgrund der nicht eingerückten Kupplung diese Zahnräder frei drehbar sind. Grundsätzlich
besteht die Möglichkeit, eine derartige schaltbare Kupplung auch bei den der Überführungseinrichtung
zugeordneten Antriebselementen vorzusehen. Letzteres ist insbesondere dann von Bedeutung,
wenn die Überführungseinrichtung ohne den erfindungsgemäßen Speicher eingesetzt wird.
[0010] Gemäß Anspruch 9 ist jede Kassette eines Kassettenmagazins mit jeweils wenigstens
einem Entnahmestiftzusätzlich zu dem Kupplungszapfen ausgerüstet, deren Funktion hauptsächlich
in der Erfassung der auszuwechselnden Werkzeuge und deren Fixierung besteht. Hierbei
erfüllen die nicht drehbar gelagerten Entnahmestifte hauptsächlich eine Stützfunktion
senkrecht zu ihrer Längsachse, während bei den drehbar gelagerten Kupplungszapfen
zu dieser Stützfunktion noch eine Arretierungsfunktion in Richtung dieser Längsachse
tritt. Die an den Werkzeugen der Revolverstanze vorzunehmenden Anpassungsarbeiten
an die erfindungsgemäße Vorrichtung beschränken sich somit im wesentlichen auf die
Anbringung entsprechender Bohrungen, in welche diese Entnahmestifte bzw. die Kupplungszapfen
zur Durchführung des Werkzeugwechselvorganges eingeführt werden sowie auf die konstruktive
Realisierung einer eine entsprechende Verschiebung der Werkzeuge in Richtung der Verschiebbarkeit
der Kassetten ermöglichende Halterung der Werkzeuge.
[0011] Die Merkmale des Anspruchs 10 stellen eine einfache Realisierung für die formschlüssige
Arretierung mittels der drehbar gelagerten Kupplungszapfen dar. Zur Einleitung der
Arretierung müssen diese Kupplungszapfen somit lediglich gedreht werden, so daß die
Verriegelungsrille mit einem entsprechenden Gegenelement in der an dem betreffenden
Werkzeug angebrachten Bohrung in Eingriff gebracht wird.
[0012] Durch die Merkmale des Anspruchs 11, werden die entsprechenden Antriebselementeder
Kupplungszapfen vereinfacht. Ausgehend von einem einzelnen Drehantrieb, können somit
alle Kupplungszapfen beispielsweise mittels einer Zahnstange angetrieben werden.
[0013] Die verschiebbare Anordnung eines Ladekopfes gemäß den Ansprüchen 12 bis 14 bringt
den Vorteil mit sich, daß mittels eines Funktionselementes, nämlich diesem Ladekopf
nicht nur die Kupplungszapfen mit einem Drehaggregat gekuppelt werden,können sondern
auch die Kassette in Richtung auf die Revolverteller einer Revolverstanze hin bzw.
in Richtung von diesen fort bewegt werden kann. Diese Funktionszusammenfassung bringt
eine kompakte Bauweise mit sich.
[0014] Durch die Merkmale des Anspruchs 17 wird eine Stützfunktion auf die Kassette während
ihres Verfahrens in Richtung auf die Revolverteller der Revolverstanze hin ausgeübt.
Die Kassette unterliegt somit in jeder Arbeitsphase einer genau definierten Führung.
[0015] Die Paßfedern gemäß dem Anspruch 21 können die Funktion der Führungsbolzen ergänzen,
diese jedoch auch ersetzen.
[0016] Die Merkmale des Anspruchs 24 bringen den Vorteil mit sich, daß an dem Ladekopf kein
bewegliches Kupplungselement erforderlich ist, um eine Kassette zu erfassen. Letztere
wird vielmehr bereits durch Verschiebung des Kassettenmagazins in dessen Längsrichtung
erfaßt, wodurch ein Mitnahmestück der Kassette mit einem entsprechenden Gegenelement,
nämlich einer'Mitnahmeklaue des Ladekopfes formschlüssig in Eingriff gebracht wird.
Auch auf diese Weise ist ein Beitrag zur Einfachheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
geleistet.
[0017] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dem, in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiel. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Revolverstanze mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 eine Ansicht der Fig. 1 gemäß Pfeil II;
Fig. 3 eine Draufsicht der Fig. 1 gemäß Pfeil III;
Fig. 4 eine Schnittdarstellung in einer Ebene IV-IV der Fig. 1;
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung der Uberführungseinrichtung ohne eingesetztes
Kassettenmagazin;
Fig. 6 eine Draufsicht der Fig. 5 gemäß Pfeil VI;
Fig. 7 eine Schnittdarstellung in einer Ebene VII-VII der Fig. 5;
Fig. 8 eine Schnittdarstellung in einer Ebene VIII-VIII der Fig. 7;
Fig. 9 eine Schnittdarstellung in einer Ebene IX-IX der Fig. 7;
Fig. 10 eine vergrößerte Draufsicht auf den Speicher gemäß Pfeilrichtung X der Fig.
1;
Fig. 11 eine vergrößerte Darstellung des Speichers gemäß Pfeilrichtung XI in Fig.
2;
Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit XII der Fig. 11;
Fig. 13 eine Schnittdarstellung in einer Ebene XIII-XIII in Fig. 6;
Fig. 14 eine Schnittdarstellung in einer Ebene XIV-XIV der Fig. 13;
Fig. 15 eine Schnittdarstellung in einer Ebene XV-XV der Fig. 13;
Fig. 16 eine Schnittdarstellung in einer Ebene XVI-XVI der Fig. 13.
[0018] Mit 1 ist in den Fig. 1 bis 4 eine Revolverstanze bezeichnet, deren Maschinengestell
2 zwei mit Abstand übereinander angeordnete, um eine vertikale Achse drehbar gelagerte
Revolverteller 3 und 4 trägt. Die Revolverteller 3, 4 tragen entlang ihres Umfanges,
somit in einer kreisförmigen Anordnung eine Reihe von Werkzeugsätzen, deren jeder
zumindest aus einem Stempel, einem Abstreifer sowie einer Matrize besteht.
[0019] Das Maschinengestell 2 trägt seitlich, sich horizontal erstreckend, eine Schiene
13, auf welcher eine Überführungseinrichtung 8 verschiebbar gelagert ist. Die Verschiebung
der Überführungseinrichtung 8 erfolgt mittels einer Kugelrollspindel 14, welche über
eine Kupplung 16 mit einem Motor 15 in Verbindung steht. Der Motor kann beispielsweise
als Gleichstrommotor ausgestaltet sein. Für den Antrieb der Überführungseinrichtung
entlang der Schiene 13 können jedoch auch andere Systeme vorgesehen sein, beispielsweise
eine pneumatisch beidseitig beaufschlagbare Kolben-Zylinder-Einheit.
[0020] Die Überführungseinrichtung 8, deren konstruktiver Aufbau im folgenden noch zu erläutern
sein wird, ist zur Aufnahme eines Kassettenmagazins 9 eingerichtet, welches als Träger
einer Reihe von Werkzeugsätzen dient, die für einen Einsatz in den Revolvertellern
3 und 4 konzipiert sind. Das Kassettenmagazin hat somit die Funktion eines Werkzeugreservoirs
und wird im folgenden ebenfalls noch näher erläutert werden.
[0021] In Fig. 1 ist die Überführungseinrichtung 8 in ihrer Ruheposition 88 strichpunktiert
und in ihrer Arbeitsposition 89 ausgezogen dargestellt.
[0022] Das Maschinengestell 2 trägt ferner oberhalb der Schiene 13 zwei weitere untereinander
angeordnete, sich ebenfalls horizontal erstreckende Schienen 19, welche der verschiebbaren
Befestigung eines Speichers 10 dienen. Die Verschiebung des Speichers 10 entlang der
Schienen 19 erfolgt mittels einer Kugelrollspindel 20, die mit einem Motor 21 in Wirkverbindung
steht.
[0023] Der Speicher 10, dessen genauer konstruktiver Aufbau noch zu erläutern sein wird,
dient der Aufnahme einer Mehrzahl von Kassettenmagazinen 9, von denen in Fig. 1 drei
dargestellt sind und trägt auf diese Weise zu einer Vergrößerung des Werkzeugreservoirs
bei. Die einzelnen Kassettenmagazine 9 können wahlweise von der Uberführungseinrichtung
8 in den Speicher 10 bzw. aus dem Speicher in die Uberführungseinrichtung 8 einzeln
jeweils ohne manuelle Eingriffe überführt werden.
[0024] Wie sich aus den vorstehenden Ausführungen bereits ergibt, ist die Werkzeugspeicherfähigkeit
der erfindungsgemäßen Revolverstanze somit sowohl durch die Aufnahmefähigkeit der
eingesetzten Kassettenmagazine 9 als auch durch deren in dem Speicher 10 unterbringbare
Anzahl bestimmt.
[0025] In den folgenden Zeichnungen sind Funktionselemente, die mit denjenigen der Fig.
1 bis 4 übereinstimmen, entsprechend bezeichnet, so daß sich eine diesbezügliche wiederholte
Beschreibung erübrigt. Die Fig. 5 und 6 zeigen die erfindungsgemäße Überführungseinrichtung
8 sowohl in einer Seitenansicht als auch in einer Draufsicht. Die Überführungseinrichtung
8 besteht hiernach aus einem Schlitten 90, der entlang der Schiene 13 gleitend geführt
ist, wobei an diesem Schlitten, sich von der Revolverstanze forterstreckend und abgewinkelt,
ein Ausleger 91 angeordnet ist, an dessen Endbereich ein Führungsrahmen 53 befestigt
ist. Der Führungsrahmen 53 ist U-förmig ausgestaltet und in Richtung auf die Revolverstanze
1 hin offen. Er dient der Aufnahme und vertikalen Führung eines Kassettenmagazins
9, welches gemäß der zeichnerischen Darstellung der Fig. 6 vertikal eingesetzt ist.
Der Ausleger 91 trägt darüber hinaus einen Motor 17, dessen Antriebsritzel 92 mit
einer Zahnstange 18 im Eingriff steht, mittels welcher das Kassettenmagazin 9 vertikal
verfahrbar ist. Mit 52 ist eine Kolben-Zylinder-Einheit bezeichnet, mittels welcher
das Kassettenmagazin 9 in bestimmten Positionen, welche dem eigentlichen Werkzeugwechselvorgang
dienen, arretierbar ist. Deren genaue Anordnung wird im folgenden noch zu beschreiben
sein.
[0026] Gemäß den Fig. 7 und 8 ist die erfindungsgemäße Überführungseinrichtung 8 mit einem
Ladekopf 70 versehen, der entlang Führungsstangen 60, die an dem Ausleger 91 befestigt
sind und sich in Richtung auf die Revolverstanze 1 hin erstrecken, verschiebbar gelagert
ist. Zur motorischen Verschiebung des Ladekopfes 70 dient eine Kolben-Zylinder-Einheit
59, deren Zylinder an dem Ausleger 91 abgestützt ist und deren Kolbenstange 93 mit
dem Ladekopf in Verbindung steht. Die Kolben-Zylinder-Einheit 59 ist pneumatisch beidseitig
beaufschlagbar.
[0027] Auf dem Ladekopf 70 ist ein Drehaggregat 58 befestigt, beispielsweise ein Elektromotor,
dessen Abtriebswelle 94 in noch zu beschreibender Weise mit einer Zahnstange 57 zusammenwirkt.
Die Zahnstange 57 steht ihrerseits im Eingriff mit drei, in dem Ladekopf 70 untereinander
gelagerten Zahnrädern 56, von welchen in Fig. 8 eines erkennbar ist. Jedes dieser
Zahnräder 56 ist auf einer Welle 54 gelagert, die auf ihrem anderen, d.h. dem Zahnrad
56 abgekehrten Ende in einem Kupplungsmaul 55 endet.
[0028] Der Ladekopf 70 ist mit einer Mitnahmeklaue 65 ausgerüstet, die mit einem entsprechend
gestalteten, eine formschlüssige Verbindung ermöglichenden Mitnahmestück 64 einer
Kassette 61 im Eingriff steht. Die Kassette 61 dient in noch zu erläuternder Weise
der mechanischen Handhabung eines Werkzeugsatzes, wobei jeweils mehrere derartige
Kassetten übereinander in ein Kassettenmagazin 9 eingesetzt sind.
[0029] Der gemäß der zeichnerischen Darstellung der Fig. 8 bis auf das zentral angeordnete
Mitnahmestück 64 im wesentlichen U-förmig ausgestaltete Grundkörper 94 der Kassette
61 wird zwischen den beiden, sich vertikal erstreckenden Führungsschienen 49, 49'
des Kassettenmagazins 9 in vertikaler Richtung durch Paßfedern 62 beiderseits abgestützt,
die an der Kassette 61 seitlich befestigt sind und mit entsprechenden, in die Führungsschienen
49, 49' eingearbeiteten Nuten im Eingriff stehen.
[0030] Die Kassette 61 überlappt die Führungsschienen 49, 49' seitlich beidseitig, so daß
die Überlappungsflächen 95, 95' gleichzeitig einen Anschlag bilden.
[0031] Die Führungsschienen 49, 49' werden in bestimmten gleichmäßigen Abständen durch Verbindungsstege
68 überbrückt, die in hier nicht näher dargestellter, an sich beliebiger Weise an
den Führungsschienen befestigt sind. Hierbei entspricht der vertikale Abstand zweier
Verbindungsstege im wesentlichen den vertikalen Abmessungen einer Kassette 61.
[0032] In die Verbindungsstege 68 sind Führungsbolzen 66 eingesetzt, beispielsweise eingeschraubt,
die sich horizontal in Richtung auf die Revolverstanze 1 hin erstrecken und der Führung
der Kassette 61 dienen. Zu diesem Zweck ist die, der Revolverstanze zugewandte untere
Begrenzungskante 96 der Kassette 61 mit zwei ungefähr halbkreisförmigen Ausnehmungen
97 ausgerüstet, welche auf den Führungsbolzen 66 aufliegen.
[0033] Die vertikale Erstreckung der oben und unten offenen Mitnahmeklaue 65 des Ladekopfes
70, in welcher das Mitnahmestück 64 der Kassette 61 formschlüssig gehalten ist, ist
aus Fig. 7 ersichtlich. Durch vertikale Verschiebung des Kassettenmagazins 9 gegenüber
dem Ladekopf 70 kann das Mitnahmestück 64 aus der Mitnahmeklaue 65 herausgeschoben
werden. Die Kassette 61 ist gegenüber einem unbeabsichtigten Herausziehen in Richtung
des Pfeiles 37 (Fig. 8) durch einen federbelasteten Kugelrastbolzen 63, der in einer
Bohrung der Führungsschiene 49' gehalten ist und mit einer entsprechenden Ausnehmung
der Kassette 61 in Eingriff bringbar ist, gesichert. Hierbei ist jedem Aufnahmefeld
des Kassettenmagazins 9. welches durch jeweils zwei übereinander angeordnete Verbindungsstege
68 definiert ist, ein solcher Kugelrastbolzen 63 zugeordnet, so daß alle in dem Kassettenmagazin
9 befindliche Kassetten auf diese Weise gesichert sind.
[0034] Die Führungsschiene 49' des Kassettenmagazins 9 ist auf ihrer Außenseite mit einer
sich vertikal erstreckenden Zahnstange 18 fest verbunden, welche ihrerseits mit einem,
auf der Abtriebswelle eines Motors 17 (Fig. 1) befindlichen, zeichnerisch nicht dargestellten
Zahnrad in Eingriff steht. Damit zum Werkzeugwechsel eine genaue Position der Kassette
61 gewährleistet ist, befindet sich in der Führungsschiene 49 eine Arretierbuchse
50, in welche ein Arretierbolzen 51 eingefahren werden kann, der unmittelbar mit der
Kolbenstange der Kolben-Zylinder-Einheit 52 (Fig. 5) in Verbindung steht. Der Zylinder
der beidseitig pneumatisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Einheit 52 ist unmittelbar
am Führungsrahmen 53 befestigt. Bei in die Arretierbuchse 50 eingeführtem Arretierbolzen
51 ist somit sowohl eine genau definierte Höhenposition des Kassettenmagazins 9 als
auch deren Arretierung in dieser Position gewährleistet. Die der Revolverstanze 1
zugekehrte Seite der Kassette 61 ist mit drei übereinander angeordneten Entnahmestiften
45 und Kupplungszapfen 46 ausgerüstet, die jeweils paarweise nebeneinander angeordnet
sind, wobei die Entnahmestifte 45 starr, die Kupplungszapfen 46 hingegen drehbar in
der Kassette 61 angeordnet sind. Der Kupplungszapfen 46 weist zwei Lagerstellen 69
in einem Lagerblock 99 der Kassette 61 auf, wobei zwischen den Lagerstellen ein Rastbolzen
in einer Bohrung des Lagerblockes 99 angeordnet ist, der mit diesem zugeordneten Rastkerben
84 in Eingriff bringbar ist, so daß der Kupplmgszapfen 46 in bestimmten Winkelstellungen
mittels dieser Rastkerben arretierbar ist.
[0035] Der Kupplungszapfen 46 trägt auf seinem, der Revolverstanze 1 zugekehrten Ende einen
im Querschnitt kreisabschnittförmig ausgestalteten Abschnitt 100, dessen runder Abschnitt
mit einer Verriegelungsrille 47 versehen ist. An seinem anderen, dem Abschnitt 100
abgekehrten Ende endet der Kupplungszapfen 46 in einem Vierkantzapfen 48.
[0036] Jeder der drei untereinander angeordneten Kupplungszapfen 46 ist über seinen Vierkantzapfen
48 durch Verschiebung des Ladekopfes 70 mit einem Kupplungsmaul 55 der Wellen 54 in
Eingriff bringbar, so daß mittels der relativ zum Ladekopf 70 vertikal verschiebbar
gelagerten Zahnstange 57 mittels des Drehaggregates 58 alle drei Wellen 54 und damit
die diesen zugeordneten Kupplungszapfen gedreht werden können. Wie im folgenden noch
erläutert werden wird, hängen der vertikale Abstand der einzelnen Paare von Entnahmestiften
45 und Kupplungszapfen 46 sowie der seitliche Abstand der Entnahmestifte 45 von den
Kupplungszapfen 46 jeweils von der mit Werkzeugsätzen zu versorgenden Revolverstanze
1 ab.
[0037] Die erfindungsgemäße Uberführungseinrichtung ist somit dadurch gekennzeichnet, daß
auf einer fest an der Revolverstanze 1 angeordneten Schiene 13 ein Schlitten 90 motorisch
verschiebbar gelagert ist, der einen Führungsrahmen 53
> trägt, der seinerseits als vertikales Führungselement für ein Kassettenmagazin 9
dient, aus welchem mittels eines Ladekopfes 70 einzelne, in noch zu beschreibender
Weise mit Werkzeugsätzen bestückte Kassetten 61 horizontal in Richtung auf eine Revolverstanze
1 verschoben werden können. Der Ladekopf 70 bildet im Verbund mit der, diesem zugeordneten
Kolben-Zylinder-Einheit 59 einen Schubtrieb zum Verschieben der, in der Kassette 61
gehaltenen Werkzeuge in Richtung auf die Revolverstanze 1 hin bzw. von dieser fort.
[0038] Aus Fig. 9 sind insbesondere die untereinander angeordneten Zahnräder 56 sowie deren
antriebsmäßige Verknüpfung mit der Zahnstange 57 erkennbar, wobei die Zahnstange 57
ihrerseits über das Übertragungsritzel 67 angetrieben wird, welches unmittelbar auf
der Abtriebswelle des Drehaggregates 58 angeordnet ist. Man erkennt ferner die in
etwa quadratische Form der Kassette 61 und des Ladekopfes 70 sowie die Lage der dem
letzteren zugeordneten Führungsstangen 60.
[0039] Aus den Fig. 10 und 11 ist der konstruktive Aufbau des erfindungsgemäßen Speichers
10 ersichtlich. Dieser besteht im einzelnen aus zwei nebeneinander angeordneten Auslegern
22 die jeweils paarweise ausgebildet sind und jeweils an den übereinander angeordneten
Schienen 19 durch Gleitbuchsen 23 gehalten sind. Ein mittlerer Ausleger 24 dient dem
horizontalen Antrieb des Speichers 10 entlang der Schienen 19 mittels der Kugelrollspindel
20 und des Motors 21 (Fig. 1).
[0040] An ihrem, den Schienen 19 abgekehrten Ende stehen die Ausleger 22, 24 mit einem Führungsgestell
71 in Verbindung, welches durch drei, im wesentlichen U-förmige Führungsprofile 25
gekennzeichnet ist. Diese sich vertikal erstreckenden Führungsprofile 25 sind derart
ausgestaltet, daß in diese, und zwar von oben jeweils ein Kassettenmagazin 9 eingesetzt
werden kann, welches dann durch die Gestalt dieser Führungsprofile 25 in der Horizontalebene
gesichert ist. In der zeichnerischen Darstellung der Fig. 10 ist lediglich ein Kassettenmagazin
9 schematisch angedeutet, während die beiden übrigen Führungsprofile 25 __ leer sind.
Das Führungsgestell 71 ist im übrigen mit drei sich horizontal erstreckenden Montageplatten
26 ausgerüstet, deren jede einem Führungsprofil 25 zugeordnet ist. Auf diesen Montageplatten
26 ist jeweils ein Bremsmotor 73 befestigt, dessen Abtriebswelle über eine schaltbare
Kupplung 75 mit einem Zahnrad 74 kuppelbar ist, welches über eine seitliche Ausnehmung
27 in das Führungsprofil 25 des Führungsgestells 71 hineinragt. Das Zahnrad 74 befindet
sich auf einer Welle 28, die über die Lagerstellen 80, 80' gelagert ist.
[0041] Das Zahnrad 74 steht im Eingriff mit der, an der Führungsschiene 49' des Kassettenmagazins
9 befestigten Zahnstange 18. Bei nicht eingeschalteter Kupplung 75, d.h. bei frei
drehbarem Zahnrad 74 kann somit das Kassettenmagazin 9 von oben eingesetzt und dabei
die Zahnstange 18 mit dem Zahnrad 74 in Eingriff gebracht werden.
[0042] Die vertikale Erstreckung des Speichers 10, insbesondere des Führungsgestells 71
ist aus Fig. 11 im einzelnen ersichtlich.
[0043] Zur vertikalen Arretierung des Kassettenmagazins 9 ist jedes Führungsgestell 71 bzw.
jedes Führungsprofil 25 mit einer besonderen Arretiereinrichtung 76 ausgerüstet, welche
im unteren Bereich des Führungsgestells 71 angeordnet ist. Die Arretiereinrichtung
76 wird im folgenden unter besonderer Bezugnahme auf die zeichnerische Darstellung
der Fig. 12 näher erläutert. Hiernach besteht die Arretiereinrichtung 76 aus einer
Kolben-Zylinder-Einheit 77, deren Zylinder an dem Führungsgestell 71 befestigt ist,
deren Kolbenstange 78 mit einem Schieber 79 unmittelbar in Verbindung steht, der in
einem Durchbruch 82 des Führungsgestells 71 derart geführt ist, daß er einen Verbindungssteg
68 des Kassettenmagazins 9 untergreift. Die Kolben-Zylinder-Einheit 77 ist beidseitig
pneumatisch beaufschlagbar, so daß der Schieber 79 unter einen Verbindungssteg 68
geschoben werden kann, jedoch auch so weit in den Durchbruch 82 hineingezogen werden
kann, daß eine vertikale Bewegung des Kassettenmagazins 9 nicht behindert wird.
[0044] Die Fig. 13 bis 16 zeigen die Bestückung der Entnahmestifte 45 und Kupplungszapfen
46 einer Kassette 61 mit einem Satz Werkzeuge, bestehend aus einem Stempel 29, einem
Abstreifer 30 sowie einem Matrizenschuhoberteil 7, welches eine Matrize 31 trägt.
Es wird hier davon ausgegangen, daß Stempel und Matrize der hiermit auszurüstenden
Revolverstanze den Revolvertellern 3, 4 radial entnehmbar bzw. in diese einsetzbar
sind, wobei der Abstreifer in einen Abstreiferschuh eingeschoben und beispielsweise
mittels an sich bekannter Klinken gesichert wird und wobei das Matrizenschuhoberteil
in eine auf der Oberseite des unteren Revolvertellers angebrachte Halterung ebenfalls
radial einschiebbar und formschlüssig fixierbar ist. Von wesentlicher Bedeutung ist
lediglich, daß der Stempel 29, der Abstreifer 30 sowie das Matrizenschuhoberteil 7
jeweils mit parallel zueinander verlaufenden Bohrungen 32, 33 ausgerüstet sind, wobei
sich senkrecht zur Achse der Bohrungen 33 in einem definierten Abstand von den äußeren
Begrenzungsflächen 34 des Stempels 29, des Abstreifers 30 sowie des Matrizenschuhoberteils
7 Bohrungen 35 befinden, die im Randbereich der Bohrungen 33 diese durchdringen und
von wesentlich kleinerem Durchmesser als die Bohrungen 33 sind. Die Bohrungen 35 dienen
der Aufnahme von Stiften 86, welche auf diese Weise zum Teil in die Bohrungen 33 hineinragen.
Die Stifte 86 sowie die Bohrungen 35 sind in ihrem Durchmesser den Verriegelungsrillen
47 angepaßt, so daß durch das Querschnittsprofil einer Verriegelungsrille 47 in Verbindung
mit der Bohrung 35 ein Stift 86 vollständig umschlossen werden kann.
[0045] Während die nicht drehbar gelagerten Entnahmestifte 45 nach ihrer Einführung in die
Bohrungen 32 im wesentlichen nur eine vertikale Stützfunktion übernehmen, kommt den
drehbar gelagerten Kupplungszapfen 46 neben einer vertikalen Stützfunktion auch eine
horizontale Sicherungsfunktion zu, nämlich insoweit, als durch die Stifte 86 in Verbindung
mit den Verriegelungsrillen 47 ein unbeabsichtigtes Abziehen des Stempels 29, des
Abstreifers 30 oder des Matrizenschuhoberteils 7 von den Entnahmestiften 45 und Kupplungszapfen
46 verhindert wird. Bei der Einführung der Kupplungszapfen 46 in die ihnen zugeordneten
Bohrungen 33 sind die Kupplungszapfen 46 in einer Drehposition, bei welcher sich der
mit einer Abflachung versehene Abschnitt 100 auf der den Stiften 86 abgekehrten Seite
befindet, somit gegenüber der zeichnerischen Darstellung der Fig. 14, 15 und 16 um
180° gedreht ist. In dieser Drehposition wird die Einführung der Kupplungszapfen 46
in die Bohrungen 33 durch die Stifte 86 nicht behindert. Anschließend wird durch Drehung
der Kupplungszapfen 46 um 180° die Verriegelungsrille 47 formschlüssig in Eingriff
mit dem Stift 86 gebracht, so daß die Sicherung im obengenannten Sinne gegeben ist.
[0046] Auf diese Weise können sämtliche Kassetten 61 der Kassettenmagazine 9 bestückt werden,
wobei insbesondere die Kapazität des Speichers 10 in einfacher Weise ausgeweitet werden
kann, so daß ein großes Werkzeugreservoir zur Verfügung steht, welches programmgesteuert
abgerufen werden kann und wobei der Werkzeugwechsel der Revolverstanze praktisch vollautomatisch
rechnergesteuert durchgeführt werden kann.
[0047] Im folgenden soll die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Wechseln
und Speichern von Werkzeugen des Werkzeugrevolvers einer Revolverstanze kurz erläutert
werden:
Zum Auswechseln eines in den Revolvertellern 3, 4 der Revolverstanze 1 gehaltenen
Werkzeugsatzes, bestehend aus Stempel 29, Abstreifer 30 und Matrize 31 wird zunächst
die Überführungseinrichtung 8 aus ihrer Ruheposition 88 durch Einschaltung des Motors
15 entlang der Schiene 13 in ihre Arbeitsposition 89 verfahren. Es wird hier davon
ausgegangen, daß sich in dem Führungsrahmen 53 der Überführungseinrichtung 8 ein Kassettenmagazin
9 befindet, dessen sämtliche Aufnahmefelder mit Kassetten 61 bestückt sind, von denen
eine Kassette 61 den geeigneten Werkzeugsatz enthält, wohingegen die Entnahmestifte
45 und die Kupplungszapfen 46 einer Kassette 61 dieses Kassettenmagazins 9 keinen
Werkzeugsatz tragen. Es wird somit zunächst durch Einschaltung des Motors 17 in der
entsprechenden Drehrichtung sowie Druckbeaufschlagung der Kolben-Zylinder-Einheit
52, wodurch der Arretierbolzen 51 in Richtung des Pfeiles 36 aus der Arretierbuchse
50 herausgezogen wird, das Kassettenmagazin 9 vertikal verfahren, um die leere Kassette
61 relativ zu den Revolvertellern 3, 4 in eine Position zu bringen, welche den Werkzeugwechsel
ermöglicht. In dieser Position wird zunächst durch Anhalten des Motors 17 sowie Druckbeaufschlagung
der Kolben-Zylinder-Einheit 52 der Arretierbolzen 51 in die Arretierbuchse 50 entgegen
der Richtung des Pfeiles 36 eingefahren, so daß die genannte leere Kassette 61 in
dieser Position fixiert ist.
[0048] Es schließt sich nunmehr eine Druckbeaufschlagung der Kolben-Zylinder-Einheit 59
an, wodurch der Ladekopf 70 entlang der Führungsstangen 60 in Richtung des Pfeiles
37, d.h. auf die Revolverstanze zu verfahren wird. Hierdurch wird das Kupplungsmaul
55 einer jeden der drei Wellen 54 (Fig. 9) mit den entsprechenden drei Vierkantzapfen
48 der Kupplungszapfen 46 in Eingriff gebracht. Gleichzeitig legt sich die Druckfläche
38 des Mitnahmestückes 64 an die Führungsfläche 39 des Ladekopfes 70 an, so daß im
folgenden die Kassette 61 entlang der Paßfedern 62 sowie der Führungsbolzen 66 ebenfalls
in Richtung des Pfeiles 37, d.h. auf die Revolverstanze hin verschoben wird. Die Verschiebung
der Kassette 61 in dieser Richtung erfolgt so weit, bis die Entnahmestifte 45 und
die Kupplungszapfen 46 in die entsprechenden Bohrungen 32, 33 des auszuwechselnden
Stempels 29, des Abstreifers 30 sowie des Matrizenschuhoberteils 7 mit der jeweiligen
Matrize 31 eingeführt wird. Während dieser Einführungsphase befinden sich die Kupplungszapfen
46 in einer Drehwinkelposition, bei welcher sich die Abflachung des Abschnittes 100
jeweils auf der den Stiften 86 zugekehrten Seite befindet, so daß eine problemlose
Einführung möglich ist. In einem nächsten Schritt werden durch Betätigung des Drehaggregates
58 über die Zahnstange 57, die Zahnräder 56, die Wellen 54 die Kupplumgszapfen 46
um 180
0 gedreht, so daß deren Verriegelungsrillen 47 mitden Stiften 86 formschlüssig in Eingriff
gebracht werden. Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß ein Auswechseln des Stempels,
der Matrize sowie des Abstreifers voraussetzt, daß gleichzeitig mit dem Einführen
der Entnahmestifte 45 und der Kupplungszapfen 46 evtl. vorhandene Verriegelungselemente,
mittels welchen der Stempel, die Matrize und der Abstreifer in einer Horizontalebene
gesichert werden, gelöst werden. ) Hieraus soll jedoch nicht näher eingegangen werden.
Anschließend wird die Kolben-Zylinder-Einheit 59 in Gegenrichtung beaufschlagt, so
daß sich der Ladekopf 70 entlang der Führungsstangen 60 in Gegenrichtung zu dem Pfeil
37 bewegt, sich somit von der Revolverstanze 1 entfernt. i Hierbei legen sich die
Druckflächen 40 des Mitnahmestückes 64 der Aufnahmeeinheit 61 an die Führungsflächen
41 des Ladekopfes 70, so daß in der Folge die Kassette 61 ebenfalls in Gegenrichtung
zu dem Pfeil 37 verschoben wird. Die Verschiebung erfolgt so weit, bis die Kassette
61, ) wie beispielsweise aus Fig. 8 ersichtlich, in das Kassettenmagazin 9 eingeführt
ist und hier mittels des Kugelrastbolzens 63 gesichert ist. Nunmehr wird durch Betätigung
des Motors 17 unter Mitwirkung der Zahnstange 18 nach Zurückziehung des Arretierbolzens
51 das Kassettenmagazin
5 9 vertikal so verfahren, daß die Kassette 61, welche den in die Revolverteller 3,4
einzusetzenden Werkzeugsatz enthält, dem Ladekopf 70 gegenübersteht. In dieser Stellung
wird in bereits beschriebener Weise das Kassettenmagazin 9 durch entsprechende Betätigung
der Kolben-Zylinder-Einheit 52 arretiert. Durch Beaufschlagung der Kolben-Zylinder-Einheit
59 wird anschließend in ebenfalls bereits beschriebener Weise die Kassette 61 in Richtung
auf die Revolverteller 3, 4 hin bewegt und der Werkzeugsatz, d.h. der entsprechende
Stempel 29, der Abstreifer 30 sowie das Matrizenschuhoberteil 7 mit der auf diesem
angeordneten Matrize 31 in die Revolverteller 3, 4 eingesetzt. Nach Drehung der Kupplungszapfen
46 mittels des Drehaggregates 58 wird der Formschluß zwischen der Verriegelungsrille
47 sowie den Stiften 86 gelöst und durch entsprechende Betätigung der Kolben-Zylinder-Einheit
59 die nunmehr leere Kassette 61 in das Kassettenmagazin 9 zurückgezogen.
[0049] Für den Fall, daß ein entsprechender Werkzeugsatz in dem in der Überführungseinrichtung
8 gehaltenen Kassettenmagazin 9 nicht vorhanden ist, jedoch in einem der in dem Speicher
10 vorhandenen Kassettenmagazine 9, muß zuvor dieses entsprechende Kassettenmagazin
9 aus dem Speicher 10 in die Überführungseinrichtung 8 überführt werden. Hierzu wird
der Speicher 10 durch Betätigung des Motors 21 entlang der Schienen 19 in eine Position
genau oberhalb der Überführungseinrichtung 8 verfahren. In dieser Position fluchten
das Führungsprofil 25 und der Führungsrahmen 53. Nachdem diese fluchtende Position
erreicht ist, wird die Kupplung 75, welche beispielsweise als elektromagnetische Zahnkupplung
ausgestaltet sein kann, eingeschaltet, wodurch aufgrund der bei Stillstand des Bremsmotors
73 wirksamen Bremse das Kassettenmagazin 9 arretiert wird. Anschließend wird durch
Druckbeaufschlagung der Kolben-Zylinder-Einheit 77 (Fig. 12) der Schieber 83 in Richtung
des Pfeiles 42 so weit zurückgezogen, daß ein Untergreifen des Verbindungssteges 68
nicht mehr stattfindet, das Kassettenmagazin 9 somit lediglich noch durch den Bremsmotor
73 gehalten wird. Durch nunmehriges Einschalten des Bremsmotors 73 wird das Kassettenmagazin
9 innerhalb des Führungsprofils 25 abgesenkt und gleichzeitig in den Führungsrahmen
53 der Überführungseinrichtung 8 eingeführt. Der Werkzeugwechsel des in den Revolvertellern
der Revolverstanze 1 befindlichen Werkzeugsatzes kann dann anschließend in der bereits
beschriebenen Weise vorgenommen werden.
[0050] Ein Beschicken des Speichers 10 mit neuen Kassettenmagazinen 9 kann sowohl manuell
als auch unter Zuhilfenehmung eines Hebezeuges - je nach der hierbei zu transportierenden
Masse - durchgeführt werden. Die Verriegelung der einzelnen Werkzeugsätze mittels
der Entnahmestifte 45 und der Kupplungszapfen 46 muß hierbei manuell durchgeführt
werden. Für den Auswechselvorgang wird jeweils eine der in einem Kassettenmagazin
9 gehaltenen Kassetten leer gelassen, so daß diese für die Aufnahme eines auszuwechselnden
Werkzeugsatzes zur Verfügung steht.
[0051] Wie sich aus dem Vorangegangenen ergibt, kann somit bei der erfindungsgemäßen Revolverstanze
ein Werkzeugwechsel vollautomatisch rechnergesteuert durchgeführt werden, ohne daß
irgendwelche manuellen Eingriffe notwendig sind. Die Revolverstanze besitzt auf diese
Weise eine besondere Eignung für numerische Steuerungen.
1. Vorrichtung zum Speichern und Wechseln von Werkzeugen des Werkzeugrevolvers einer
Revolverstanze (1) mit einem Speicher (10) im oberen Teil der Stanze (1) zur Aufnahme
einer Vielzahl von zusätzlichen Werkzeugsätzen, welcher Speicher (10) diese in Anordnung
der Werkzeugachsen in gleicher Richtung wie die Revolverachse und damit wie die Achse
des Stanzstempels speichert, mit einer Überführungseinrichtung (8) für die Werkzeugsätze
aus dem Speicher(10) in die Revolverteller, in welche die Werkzeugsätze durch einen
Schubtrieb der Uberführungseinrichtung (8) von außen nach innen radial eingebbar sind,
wobei sie während der gesamten Überführung die Richtung ihrer Achsen beibehalten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugsätze außerhalb der Revolver in Magazinen
getragen werden wie an sich bekannt und die Werkzeugsätze übereinander in Kassettenmagazinen
(9) enthalten sind, welche in der Überführungseinrichtung (8) absatzweise senkrecht
verfahrbar sind und in ihrer höchsten Stellung von einem Führungsprofil (25) des Speichers
(10) übernehmbar sind, der mehrere nebeneinander angeordnete Führungsprofile (25)
für mehrere Kassettenmagazine (9) aufweist, wobei mindestens ein Führungsprofil (25)
stets leer bleibt, wobei der Speicher (10) mitsamt der in ihm enthaltenen Kassettenmagazine
(9) als auch die Überführungseinrichtung (8) in einer gemeinsamen senkrechten Ebene
horizontal an seitlich an der Stanze (1) angebrachten Schienen (13, 19) verfahrbar
sind und wobei der Schubtrieb der Überführungseinrichtung (8) einen Ladekopf (70)
aufweist, mit dem jede Kassette (61) automatisch kuppelbar ist, wenn sich das Kassettenmagazin
(9), in dem sie enthalten ist, in der richtigen Höhe zu den Revolvertellern befindet,
an welchem Ladekopf (70) Antriebselemente (56,57,58) zum Verriegeln bzw. Entriegeln
von Kupplungszapfen (46) zwischen der Kassette (61) und den Werkzeugen (29,30,31)
eines Satzes angeordnet sind, welche Kupplungszapfen (46) in seitliche Bohrungen (33)
der Werkzeuge passen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassettenmagazine
(9) in dem Speicher (10) in Richtung der Reihen der Anordnungen der Kassetten (61),
also vertikal motorisch verfahrbar gelagert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (10)
als in einer Horizontalebene drehbar gelagerte Trommel ausgestaltet ist, deren Umfangsbereich
zur Aufnahme der Kassettenmagazine (9) eingerichtet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführungseinrichtung
(8) und der Speicher (10) so zueinander verfahrbar gelagert sind, daß eine Überführung
von Kassettenmagazinen (9) in vertikaler Richtung möglich ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassettenmagazine
(9) mit Zahnstangen (18) in fester Verbindung stehen und daß sowohl die Überführungseinrichtung
(8) als auch der Speicher (10) mit Antriebselementen ausgerüstet sind, die mit den
Zahnstangen (18) zusammenwirken.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl
die Überführungseinrichtung (8) als auch der Speicher (10) mit Einrichtungen zum Arretieren
der Kassettenmagazine (9) in definierten Stellungen ausgerüstet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum
Arretieren des Kassettenmagazins (9) als vorzugsweise pneumatisch beidseitig beaufschlagbare
Kolben-Zylinder-Einheiten (52,77) ausgestaltet sind, die mit Arretierbolzen (51) bzw.
Schiebern (79) zusammenwirken, welch letztere mit dem Kassettenmagazin (9) formschlüssig
in Eingriff bringbar gelagert sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das an
dem Speicher (10) angeordnete Antriebselement ein vorzugsweise jedem Kassettenmagazin
(9) zugeordneter Bremsmotor (73) ist, der über eine schaltbare Kupplung (75) mit der
Zahnstange (18) des Kassettenmagazins (9) kuppelbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Kassette (61) mit wenigstens einem sich horizontal und in Richtung auf die Stanze
(1) hin erstreckenden Entnahmestift (45) parallel zu dem mit Abstand von diesem angeordneten
Kupplungszapfen (46) ausgerüstet ist, wobei der Kupplungszapfen (46) um seine Längsachse
drehbar gelagert und zur formschlüssigen Arretierung des auf dem Entnahmestift (45)
und dem Kupplungszapfen (46) getragenen Werkzeugs ausgestaltet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Endbereich des Kupplungszapfens
(46) im Querschnitt kreisabschnittförmig ausgestaltet ist, wobei der runde Teil des
Querschnittes mit einer Verriegelungsrille (47) versehen ist, so daß eine Arretierung
des Werkzeugs in Richtung der Längsachse des Kupplungszapfens (46) möglich ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß einer Kassette
(61) insgesamt drei Entnahmestifte (45) und drei Kupplungszapfen (46) zugeordnet sind,
die jeweils vorzugsweise vertikal übereinander angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der/die
Kupplungszapfen (46) mit einem Drehaggregat (58) kuppelbar ist/sind, welches auf dem
in Richtung auf die Kupplungszapfen (46)hLn bzw. von diesen fort motorisch verschiebbaren
Ladekopf (70) gelagert ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladekopf (70) mittels
einer beidseitig pneumatisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Einheit (59) verschiebbar
ist, deren Zylinder an einem Ausleger (91) der Überführungseinrichtung (8) abgestützt
ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ladekopf (70) formschlüssig mit der Kassette (61) in Eingriff bringbar ist,
so daß mittels des Ladekopfes (70) die Kassette (61) in Längsrichtung der Entnahmestifte
(45) bzw. der Kupplungszapfen (46) verschoben werden kann.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
auf dem Ladekopf (70) angeordnete Drehaggregat (58) über eine Zahnstange (57), die
relativ zu dem Ladekopf (70) verschiebbar gelagert ist, mit Zahnrädern (56) im Eingriff
steht, die jeweils auf Wellen (54) befestigt sind, deren einer Endbereich mit dem/den
Kupplungszapfen (46) kuppelbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kupplungszapfen (46) in festlegbaren Drehwinkelpositionen arretierbar ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kassettenmagazin (9) mit Führungsbolzen (66) ausgerüstet ist, die sich parallel
zur Längsrichtung der Kupplungszapfen (46) erstrecken.
18. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kassettenmagazin (9) im wesentlichen aus zwei, sich in dessen Längsrichtung
parallel und mit Abstand voneinander erstreckenden Führungsschienen (49,49') zusammengesetzt
ist, welche durch sich senkrecht zu diesen erstreckenden, mit definierten Abständen
voneinander angeordnete Verbindungsstege (68) überbrückt werden.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsbolzen (66) an den Verbindungsstegen (68) befestigt sind und sich senkrecht
zu der durch die Führungsschienen (49,49') definierbaren Ebene erstrecken.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zahnstange (18) mit einer Führungsschiene (49,49') - sich parallel zu dieser erstreckend
- in fester Verbindung steht.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kassetten (61) Paßfedern (62) tragen, die sich im wesentlichen parallel zu der Richtung
der Verschiebbarkeit des Ladekopfes (70) erstrecken und mit entsprechenden Nuten der
Führungsschienen (49,49') im Eingriff stehen.
22. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Arretierung der Kassetten (61) in den Kassettenmagazinen (9) besondere Einrichtungen,
insbesondere federbelastete Kugelrastbolzen (63) vorgesehen sind.
23. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Uberführungseinrichtung (8) und/oder der Speicher (10) zu ihrer Seitenverschiebung
mit Kugelrollspindeln (14,20) im Eingriff stehen, die ihrerseits mit herkömmlichen
Antrieben in Verbindung stehen.
24. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß
der Ladekopf (70) mit einer Mitnahmeklaue (65) ausgerüstet ist, in welche ein an der
Kassette (61) angeformtes Mitnahmestück (64) durch Verfahren des Kassettenmagazins
(9) in dessen Längsrichtung einrückbar ist.