[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Löschvorrichtung mit einem Behälter zur Aufnahme
eines unter Druck stehenden bzw. drucküberladenen Löschmittels sowie mit einem von
einer Löschdüse gebildeten Auslaß für das Löschmittel, welcher bei Überschreiten einer
vorgewählten Temperatur automatisch öffnet.
[0002] Insbesondere bei elektrischen Geräten, wie Fernsehgeräten, Amatcurfunkstationen,
Relaiskästen, Tischcomputern, Bildschirmgeräten, Telefonzentralen, EDV-Druckern und/oder
-speichern usw., aber auch bei anderen Geräten oder Einrichtungen, wie beispielsweise
bei Vergasern für Motoren usw. besteht in nicht unerheblichem Maße die Gefahr, daß
es bei einem Fehlverhalten, bei technischen Defekten usw. zu Bränden kommt, die nicht
nur zu schweren Schäden an dem jeweiligen Gerät, sondern auch zu Schäden an der Umgebung
führen. Bisher stehen keine brauchbaren und vor allem preiswerte Löschvorrichtungen
zur Verfügung, mit welchen brandgefährdete Geräte wirksam überwacht werden können
und die im Falle eines Brandes zur automatischen Löschung bzw. zur automatischen Abgabe
eines Löschmittels führen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Löschvorrichtung der eingangs geschilderten
Art aufzuzeigen, die sozusagen als "Kleinstlöschanlage" für die oben erwähnten Geräte
sowie für andere ähnliche Einrichtungen geeignet ist, die preiswert herstellbar und
(auch von Laienund/oder gegebenenfalls nachträglich) einfach und problemlos an dem
jeweiligen, zu schützenden Gerät montiert werden kann.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Löschvorrichtung erfindungsgemäß so ausgebildet,
daß die zum Austritt des Löschmittels dienende Löschdüse von einem Ende eines Rohrstückes
gebildet ist, welches mit seinem anderen Ende mit dem Innenraum des Behälters in Verbindung
steht, und daß das Rohrstück im Bereich seines einen Endes durch eine Wand verschlossen
ist, die aus einem Material besteht oder aber mittels eines Materials am Rohrstück
befestigt ist, welches sich bei Überschreitung einer vorbestimmten Temperatur auflöst
oder verflüssigt.
[0005] Die wesentlichen Vorteile der erfindungsgemäßen Löschvorrichtung lassen sich, wie
folgt, zusammenfassen:
Die Löschvorrichtung arbeitet strom- bzw. netzunabhängig und löst automatisch das
Löschen des mit der Vorrichtung geschützten Gerätes dann aus, wenn die Temperatur
an dem als Löschdüse wirkenden Ende des Rohrestückes die vorbestimmte Temperatur überschreitet,
und zwar dadurch, daß beim Überschreiten der vorbestimmten Temperatur das als Löschdüse
dienende Ende des Rohrstückes geöffnet wird und dadurch das unter Druck stehende bzw.
mit Druck überlagerte Löschmittel aus der Löschdüse austreten kann. Das Material,
welches die die Löschdüse verschließende Wand bildet bzw. diese Wand hält, bildet
praktisch bei der erfindungsgemäßen Löschvorrichtung den den Löschvorgang auslösenden
Thermostaten, wobei durch Auswahl des Materials die Temperatur sehr genau eingestellt
werden kann, bei welcher die Auslösung des Löschvorganges erfolgt.
[0006] Die erfindungsgemäße Löschvorrichtung kann preiswert hergestellt werden und ermöglicht
eine leichte, selbst von Laien durchführbare Montage.
[0007] Die erfindungsgemäße Löschvorrichtung ist weiterhin sehr universell einsetzbar, auch
für Richtwirkungen oder direkten Einsatz.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch geringe Abmaße aus, so daß vor
allem auch eine optisch nicht störende Anbringung der Vorrichtung an einem zu schützenden
Gerät oder in einem solchen Gerät möglich ist.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die das Rohrstück im Bereich
seines als Löschdüse dienenden Endes verschließende Wandung am Rohrstück durch ein
eutektisches Lotmaterial befestigt, welches einerseits eine ausreichend sichere Halterung
garantiert, andererseits aber auch ein schnelles und verzögerungsfreies Ansprechen
bzw. Auslösen des Löschvorganges sicherstellt. Weiterhin gestattet das eutektische
Lotmaterial, welches bei Erreichen der vorbestimmten Temperatur nahezu schlagartig
in den flüssigen Zustand übergeht, durch differenzierte Wahl dieses Materials eine
sehr genaue Festlegung derjenigen Temperatur, bei welcher der Löschvorgang ausgelöst
werden soll.
[0010] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht eine an der Rückseite eines elektrischen Gerätes, beispielsweise
eines Fernsehgerätes befestigte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Löschvorrichtung;
Fig. 2 in vergrößerter Detaildarstellung sowie im Längsschnitt die Löschdüse der Vorrichtung
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 2, jedoch bei einer abgewandelten Ausführungsform.
[0012] Die in den Figuren dargestellte Löschvorrichtung, die bei den verschiedensten Geräten
und Einrichtungen, wie beispielsweise bei elektrischen Geräten, nämlich z.B. bei Fernsehgeräten,
Amateurfunkstationen, Tischcomputern, Bildschirmgeräten, Telefonzentralen, EDV-Druckern,
EDV-Speichern usw., aber auch beispielsweise bei anderen, brandgefährdeten Einrichtungen,
wie beispielsweise bei Vergasern für Motoren zur automatischen Brandüberwachung und
-bekämpfung eingesetzt werden kann, besteht im wesentlichen aus einem Behälter 1 zur
Aufnahme eines unter Druck stehenden oder mit Druck überlagerten Löschmittels sowie
aus einem Blasrohr 2, dessen eines Ende mit dem Innenraum des Behälters 1 in Verbindung
steht und dessen anderes Ende durch eine napfförmige Verschlußkappe 3 bzw. 4 verschlossen
ist. Als Löschmittel wird je nach Verwendungszweck bzw. Einsatzgebiet Pulver verschiedener
Brandklassen oder aber ein gasförmiges, vorzugsweise verflüssigtes Mittel, wie beispielsweise
Halogenkohlenwasserstoffe (insbesondere Halon R12 B 1) verwendet.
[0013] Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Behälter 1 ähnlich einer Aerosol-Sprühdose
aus Stahlblech durch Ziehen hergestellt und an seiner dem Behälterboden 5 gegenüberliegenden
Seite durch einen angeklinschten Deckel druckdicht nach außen verschlossen, an welchem
das eine Ende des Blasrohres 2 derart befestigt ist, daß zwar das Innere dieses Rohres
mit dem Innenraum des Behälters 1 in Verbindung steht, nach außen hin jedoch an der
Übergangsstelle zwischen dem Blasrohr 2 und dem Deckel 6 ein druckdichter Abschluß
erzielt ist. Das Blasrohr 2 ist bei der dargestellten Ausführungsform abgewinkelt,
so daß der Behälter 1 an der Rückwand 7 eines elektrischen Gerätes, beispielsweise
eines Fernsehgerätes außen und mit seiner Mantelfläche gegen die Rückwand 7 anliegend
befestigt werden kann, während der abgewinkelte Teil des Blasrohres 2 mit seinem anderen,
verschlossenen Ende 2' durch eine Öffnung 8 in das Innere des Gerätes hineinreicht.
Zur Halterung des Behälters 1 dient bei der dargestellten Ausführungsform eine Schlauchschelle
bzw. ein Spannband 9, welches durch in der Rückwand 7 vorgesehene Lüftungsschlitze
hindurchgeführt ist und dadurch eine äußerst einfache und selbst von Laien durchführbare
Montage ermöglicht. Durch die Montage des Behälters 1 an der Außenseite der Rückwand
7 wird auch erreicht, daß die Vorrichtung an allen Geräten montierbar ist, ohne daß
im Inneren des jeweiligen Gerätes ein besonderer Platz zur Aufnahme des Behälters
1 zur Verfügung stehen muß, d.h. die zu stützenden Geräte brauchen nicht hinsichtlich
ihrer Abmessungen oder Dimensionen auf die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
eingerichtet zu sein.
[0014] Bei der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsform erweitert sich das ebenfalls
aus Metall, beispielsweise aus Kupfer bestehende Blasrohr 2 an seinem als Löschdüse
dienenden Ende 2' trichterförmig bzw. geht dort in einen trichterförmigen Abschnitt
10 über, dessen Wandstärke im Vergleich zur Wandstärke des übrigen Blasrohres 2 wesentlich
reduziert ist. Bei der dargestellten Ausführungsform beträgt die Wandstärke des Abschnittes
10 nur etwa die Hälfte die Wandstärke des übrigen Blasrohres 2. In den Abschnitt 10
ist die Verschlußkappe 3 eingesetzt. Sie besteht aus einer kegelstumpfförmigen Umfangswand
11, die mit ihrer Außenfläche gegen die Innenfläche des Abschnittes 10 anliegt, sowie
aus einem Boden 12, der an dem Ende der Verschlußkappe 3 mit dem kleineren Durchmesser
vorgesehen ist und etwa im Bereich der Übergangsstelle zwischen dem Blasrohr 2 und
dem Abschnitt 10 liegt. Zwischen dem senkrecht zur Achse des Blasrohres 1 angeordneten
Boden 12 und dem Inneren des Blasrohres 2 ist eine Isolier-und Dichtungsscheibe 13
angeordnet, welche mit ihrem Umfangsbereich gegen eine Stufe oder einen ringförmigen
Absatz 14 anliegt, der durch den Übergang zwischen der größeren Wandstärke des Blasrohres
2 und der verminderten Wandstärke des Abschnittes 10 gebildet ist.
[0015] In Richtung der Achse des Blasrohres 1 sind die Abmessungen des Abschnittes 10 sowie
der Umfangswand 11 der Verschlußkappe 3 so gewählt, daß der Abschnitt 10 und die Umfangswand
11 an einer gemeinsamen ringförmigen Kante 15 enden, an der die Verschlußkappe 3 mit
Hilfe eines eutektischen Lotes bzw. Lotmaterials 16 am Abschnitt 10 befestigt ist.
Das Lotmaterial 16 ist so ausgewählt, daß es bei einer vorgegebenen Temperatur, beispielsweise
bei einer Temperatur von 90° C schmilzt, so daß im Falle einer Überhitzung bzw. eines
Brandes im Inneren des Gerätes sich die Verschlußkappe 3 vom Blasrohr 2 löst und aus
dem nun offenen Ende 2' des Blasrohres 2 Löschmittel aus dem Behälter 1 in das Innere
des Gerätes zur Brandbekämpfung eintreten kann. Die Lötung bzw. das Lötmaterial 16
dient somit als Thermoelement, welches den Löschvorgang bei Überschreitung einer vorgegebenen
Temperatur im Inneren des Gerätes selbsttätig auslöst. Um zeitliche Verzögerungen
hierbei zu vermeiden, ist die Lötung 16 möglichst dünn gehalten, d.h. es wird eine
möglichst geringe Menge an Lötmaterial 16 verwendet. Außerdem ist durch die napfförmige
Ausbildung der Verschlußkappe 3 in Verbindung mit der Lötung bzw. der Aufbringung
des Lötmaterials 16 an der dem Boden 12 entfernt liegenden äußeren Kante 15, durch
die Verwendung der Isolier- und Dichtungsscheibe 13 sowie vor allem durch die verminderte
Dicke des Abschnittes 10 ein geringer Wärmeleitwert zu dem sich an den Abschnitt 10
anschließenden Blasrohr 2 und dessen Innenraum erreicht, was ebenfalls zur Vermeidung
von zeitlichen Verzögerungen beim Auslösen der Löschvorrichtung beiträgt, da im Falle
eines Brandes bzw. im Falle einer Überschreitung der vorgegebenen Temperatur (beispielsweise
90° C) nicht erst das gesamte Löschmittel im Blasrohr 2 bzw. im Behälter 1 erwärmt
werden muß.
[0016] Die Isolier- und Dichtungsscheibe 13 sorgt natürlich bei verschlossener Verschlußkappe
13 für einen dichten Abschluß des Blasrohres 2 am Ende 2', was insbes. bedeutet, daß
dieser Abschluß nicht durch das Lötmaterial 16 hergestellt werden muß, welches somit
in der gewünschten Weis in sehr geringer Menge verwendet werden kann. Es ist sogar
möglich, das Lötmaterial 16 nur an einzelnen Stellen der Kante 15 und nicht an der
gesamten Kante durchgehend vorzusehen. Um ein möglichst verzögerungsfreies Auslösen
sicherzustellen, wird selbstverständlich auch die Umfangswand 11 der Verschlußkappe
3 mit einer möglichst geringen Wandstärke ausgeführt.
[0017] Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform des als Löschdüse dienenden Endes 2" des Blasrohres
2, die (Ausführung) sich von der Ausführung gemäß Fig. 2 lediglich dadurch unterscheidet,
daß das Blasrohr 2 nicht in einen sich trichterförmig erweiternden Abschnitt 10, sondern
in einen kreiszylinderförmigen Abschnitt 17 verminderter Wandstärke übergeht, wobei
dann dementsprechend die Umfangswand 18 der napfförmigen Verschlußkappe 4 nicht kegelstumpfförmig,
sondern ebenfalls kreiszylinderförmig ausgebildet ist. Ansonsten entspricht die in
der Fig. 3 dargestellte Ausführung hinsichtlich ihrer Konstruktion und hinsichtlich
ihren Eigenschaften der in der Fig. 2 gezeigten Ausführung, so daß in der Fig. 3 für
die übrigen Teile auch die gleichen Bezugsziffern wie in der Fig. 2 gewählt wurden.
[0018] Um zu vermeiden, daß beim Auslösen der Löschvorrichtung bzw. beim Lösen der Verschlußkappe
3 bzw. 4 diese ins Innere des elektrischen Gerätes geschleudert wird und dort evtl.
zu Beschädigungen oder Kurzschlüssen führt, kann es zweckmäßig sein, die Verschlußkappe
3 bzw. 4 über eine Kette 19 mit dem Blasrohr 2 zu verbinden. Grundsätzlich sind auch
andere Mittel zum Zurückhalten der Verschlußkappe 3 bzw. 4 denkbar, beispielsweise
ein Fangkorb, der die gelöste Verschlußkappe 3 bzw. 4 auffängt. Weiterhin kann es
zweckmäßig sein, die Verschlußkappe 3 bzw. 4 an denjenigen Oberflächenseiten, die
mit Teilen einer elektrischen Schaltung in Berührung kommen könnten, mit einer Schicht
aus elektrich isolierendem Material zu versehen. Hierdurch werden gleichzeitig auch
noch zusätzliche Bereiche insbes. zwischen der Verschlußkappe 3 bzw. 4 und dem Abschnitt
10 bzw. 17 gebildet, die einen geringen Wärmeleitwert aufweisen und dadurch ebenfalls
zu einem schnellen Ansprechen der Löschvorrichtung beitragen.
[0019] Am Boden 5 des Behälters 1 ist ein Prüf- und Füllventil 20 vorgesehen. Anstelle dieses
Ventiles oder aber zusätzlich hierzu kann auch ein auf den Druck im Inneren des Behälters
1 ansprechender Signalgeber vorgesehen sein, der beispielsweise einen elektrischen
Schalter aufweist, welcher über einen von einer Druckmembran oder von einem anderen,
auf den Druck im Inneren des Behälters 1 ansprechenden beweglichen Element (beispielsweise
Kolben) betätigten Stößel solange geschlossen gehalten wird, solange der Druck im
Behälter 1 einen vorgegebenen unteren Wert nicht unterschreitet. Der elektrische Schalter
des Signalgebers kann dann dazu verwendet werden, um das zu schützende Gerät automatisch
abzuschalten oder um einen Alarm auszulösen, wenn der Druck im Behälter den vorgegebenen
unteren Wert unterschreitet und dadurch eine ausreichende Löschfunktion nicht mehr
sichergestellt ist.
[0020] Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht
sich, daß Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung
zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
1. Löschvorrichtung mit einem Behälter zur Aufnahme eines unter Druck stehenden oder
drucküberladenen Löschmittels sowie mit einem von einer Löschdüse gebildeten Auslaß,
welcher bei Überschreiten einer vorgewählten Temperatur automatisch öffnet, dadurch
gekennzeichnet, daß die Löschdüse von einem Ende (2', 2") eines Rohrstückes (2) gebildet
ist, welches mit seinem anderen Ende mit dem Innenraum des Behälters (1) in Verbindung
steht, und daß das Rohrstück (2) im Bereich seines einen Endes (2', 2") durch eine
Wand (12) verschlossen ist, die aus einem Material besteht oder mittels eines Materials
(16) am Rohrstück (2) befestigt ist, welches sich beim Überschreiten einer vorbestimmten
Temperatur auflöst oder verflüssigt.
2. Löschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material ein
eutektisches Lotmaterial (16) ist.
3. Löschvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand von
dem Boden (12) einer becherartigen Verschlußkappe (3, 4) gebildet ist.
4. Löschvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die becherartige
Verschlußkappe (3, 4) mit ihrem Boden (12) voraus in das die Löschdüse bildende Ende
(2', 2") des Rohrstückes (2) eingesetzt ist, und daß die Lötverbindung zwischen der
Verschlußkappe (3, 4) und dem Rohrstück (2) bzw. dem die Verschlußkappe (3, 4) aufnehmenden
Abschnitt (10, 17) des Rohrstückes (2) an der dem Boden (12) entfernt liegenden Seite
der Verschlußkappe (3, 4) vorgesehen ist.
5. Löschvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe
(3) und der diese Verschlußkappe aufnehmende Abschnitt (10) des Rohrstückes (2) kegelförmig
bzw. kegelstumpfförmig ausgeführt sind.
6. Löschvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe
(4) sowie der diese Verschlußkappe aufnehmende Abschnitt (17) kreiszylinderförmig
ausgeführt sind.
7. Löschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rohrstück (2) an seinem als Löschdüse dienenden Ende (2', 2"), insbes. an dem die
Verschlußkappe (3, 4) aufnehmenden Abschnitt (10, 17) eine verminderte Wandstärke
aufweist.
8. Löschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
der Wand (12) und dem Innenraum des verschlossenen Rohrstückes (2) eine Isolier- und
Dichtungsscheibe (13) vorgesehen ist.
9. Löschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß an
dem als Löschdüse wirkenden Ende (2', 2") des Rohrstückes (2) ein Fangkorb für die
Wand (12) vorgesehen ist, und/oder daß die Wand (12) über ein bandförmiges Element,
beispielsweise über eine Kette (19) mit dem Rohrstück (2) verbunden ist.
10. Löschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß am
Behälter (1) ein auf den Druck im Inneren des Behälters (1) ansprechender Signalgeber,
beispielsweise elektrischer Schalter vorgesehen ist.