[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren (entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs
1) zum Spülen von Textilgut sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
[0002] Bei einem bekannten Verfahren zum Spülen von Textilgut (GB-A-237 422) läuft das Textilgut
während des Spülvorganges in Form eines endlosen Stranges im Behälter um, dessen Flottenauslauf
(im unteren Behälterbereich) geöffnet ist. Spülflotte (Frischwasser) wird hierbei
sowohl auf das aus dem unteren Behälterbereich nach oben aufsteigende Trum des Textilgutes,
als auch auf das - nach Passieren eines Quetschwalzenpaares - von oben nach unten
in die Verweilzone laufende Trum des Textilgutes aufgedüst. Dieses Verfahren ist mit
dem Nachteil einer hohen benötigten Spülflottenmenge behaftet.
[0003] Es ist weiterhin ein Spülverfahren bekannt (EP-A-16350), bei dem gleichfalls eine
flottenfreie Verweilzone Verwendung findet, die Spülflotte (Frischwasser) jedoch höchstens
in einer Menge auf das Textilgut aufgebracht wird, die es beim Eintritt in die Verweilzone
tragen kann. Ein solches Verfahren zeichnet sich durch eine wesentliche Verringerung
der benötigten Spülflottenmenge aus und verkleinert damit insbesondere den Aufwand
für die Abwasserreinigung.
[0004] Zum Stand der Technik gehört schließlich eine Naßbehandlungsvorrichtung (US-A-3 599
447), die im unteren Teil eines Naßbehandlungsbehälters eine Verweilzone enthält,
über der im oberen Teil des Behälters eine Umlenkzone mit einer angetriebenen Transportwalze
vorgesehen ist. Zwischen der Umlenkzone und der Verweilzone befindet sich ein Overflow-
bzw. Jet-System, das dem Textilgut Flotte zuführt und bei der Naßbehandlung (beispielsweise
einer Färbebehandlung) eine Förderverbindung zwischen der Umlenkzone und der Verweilzone
bildet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spülverfahren der im Oberbegriff des
Anspruchs 1 vorausgesetzten Art so auszubilden, daß hinsichtlich des Zeitaufwandes
für den Spülvorgang und bezüglich der benötigten Spülflottenmenge ein Optimum erzielt
wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
[0007] Im Unterschied zu dem aus der GB-A-237 422 bekannten Stand der Technik erfolgt bei
dem erfindungsgemäßen Spülverfahren keine Zugabe von Spülflotte zum absteigenden (d.
h. der Verweilzone zulaufenden) Trum des Textilgutes. Der dem absteigenden (der Verweilzone
zulaufenden) Trum zugeführte Teil der Spülflotte erweist sich nämlich wesentlich weniger
wirksam (für die Spülwirkung) als der Teil der Spülflotte, der dem aufsteigenden (die
Verweilzone verlassenden) Trum zugeführt wird. Dies hängt u. a. damit zusammen, daß
die Verweilzone flottenfrei gehalten wird, so daß Spülflotte, die dem absteigenden
Trum des Textilgutes zugeführt wird, nur eine verhältnismäßig kurze Zeitdauer auf
das Textilgut einwirken kann. Durch die ausschließliche Zugabe von Spülflotte zum
aufsteigenden Trum des Textilgutes wird im Vergleich zum Verfahren gemäß GB-A-237
422 eine wesentliche Verringerung der benötigten Spülflottenmenge erreicht.
[0008] Anders als bei dem Verfahren entsprechend EP-A-16350 wird bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren dem aufsteigenden Trum des Textilgutes etwas mehr Spülflotte zugeführt,
als das Textilgut bei seiner Aufwärtsbewegung mitnehmen kann. Der überschüssige Teil
der Spülflotte läuft infolgedessen am aufsteigenden Trum des Textilgutes nach unten,
führt somit eine Gegenstrombewegung zum Textilgut aus. Hierdurch wird mit einer vergleichsweise
geringen zusätzlichen Flottenmenge eine wesentliche Intensivierung des Spülvorganges
und eine erhebliche Verkürzung der Spülzeit erreicht.
[0009] Zweckmäßige Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie der zur Durchführung
des Verfahrens dienenden Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche und werden
im Zusammenhang mit der Beschreibung einiger in der Zeichnung veranschaulichter Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
[0010] In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Querschnittsansicht durch eine erste Ausführungsform des
Naßbehandlungsbehälters,
Fig. 2 eine Ausführungsart der Düseneinrichtung zum Aufbringen von Spülflotte,
Fig. 3 eine Teil-Querschnittsansicht (ähnlich Fig. 1) zur Erläuterung einer zusätzlichen
Luftaufblasung im Bereich der Düseneinrichtung,
Fig. 4 eine Schemadarstellung zur Erläuterung der Aufheizung der frischen Spülflotte,
Fig. 5 eine ganz schematisch gehaltene Querschnittsansicht durch ein zweites Ausführungsbeispiel
des Naßbehandlungsbehälters,
Fig. 6 eine vereinfachte schematische Längsschnittansicht durch eine Naßbehandlungsbehälter-Ausführungsform
mit mehreren Kammern für eine kontinuierliche Behandlung des Textilgutes,
Fig. eine schematische Querschnittsansicht durch eine weitere Ausführungsform, die
sowohl zum Färben als auch zum Spülen verwendet werden kann.
[0011] Von der Vorrichtung zur Durchführung des Spülverfahrens ist in Fig. 1 lediglich der
Naßbehandlungsbehälter 1 mit den zur Erläuterung der Erfindung notwendigen Einrichtungsteilen
dargestellt.
[0012] Der Behälter 1 enthält in seinem oberen Teil beispielsweise vier Umlenk- und Transportwalzen
2 bis 5, die parallel und mit Abstand hintereinander in üblicher Weise angeordnet
sind und von dem zu behandelnden Textilgut 6 - wie dar. gestellt - zumindest teilweise
umschlungen werden; von diesen Walzen 2 bis 5 können wenigstens einige in herkömmlicher
Weise durch einen äußeren Antrieb angetrieben werden, so daß das Textilgut 6 in Richtung
der Pfeile 7 durch den Behälter 1 gefördert werden kann.
[0013] Der Behälter 1 besitzt ferner etwa in seiner unteren Hälfte eine von Spülflotte freie
Verweilzone 8 für das Textilgut 6. Im Beispiel der Fig. 1 wird die Verweilzone 8 dadurch
gebildet, daß der Behälter 1 etwa in seiner unteren Hälfte in Form eines Speichers
für das Textilgut 6 mit nach unten gekrümmtem Boden 1a ausgebildet ist. Die Verweilzone
8 besitzt ein Textilgut-Zulaufende 8a im Bereich unterhalb der letzten Umlenk-und
Transportwalze 5 sowie ein Textilgut-Ablaufende 8b, das sich mit ausreichendem Abstand
unterhalb der - in Textilgutförderrichtung (Pfeil 7) betrachtet - ersten Transportwalze
2 befindet. Im Bereich zwischen diesem Textilgut-Ablaufende 8b der Verweilzone 8 und
dieser ersten Umlenk- und Transportwalze 2 befindet sich eine Zone, in der eine Düseneinrichtung
9 zum Aufspritzen von Spülflotte auf das Textilgut 6 angeordnet ist. Wie sich durch
die Förderrichtung (Pfeil 7) für das Textilgut 6 erkennen läßt, wird durch diese Düseneinrichtung
9 die Spülflotte auf das aufsteigende Trum 6a des Textilgutes, und zwar ausschließlich
in diesem Abschnitt, aufgebracht. Durch hier nicht näher veranschaulichte, allgemein
bekannte Steuereinrichtungen wird die Menge der Spülflotte so bemessen, daß sie die
vom Textilgut 6 bei seiner Aufwärtsbewegung (Pfeil 7) mitnehmbare Flottenmenge übersteigt.
[0014] Die Düseneinrichtung 9 enthält beiderseits des Textilgutes 6 bzw. 6a Spritzdüsen
10, 10a, die entsprechend dem zu behandelnden Textilgut angepaßt sein können, d. h.
falls strangförmiges Textilgut behandelt wird, dann bietet sich insbesondere eine
das Textilgut ganz oder doch wenigstens weitgehend umfassende Ringdüse an, während
bei ausgebreitetem Textilgut auf jeder Textilgutseite eine entsprechend breite Spritzdüse
angeordnet sein kann.
[0015] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsmöglichkeit der Spritzdüsen 10, 10a, zwischen denen
das Textilgut 6 in ausgebreitetem Zustand hindurchgeführt wird. Jede dieser Spritzdüsen
wird durch einen Düsenkörper gebildet, der in seiner Länge der größtmöglichen Textilgutbreite
entspricht und quer zu dem Textilgut angeordnet ist. Jeder Düsenkörper kann dabei
entweder einen über die ganze Arbeitsbreite verlaufenden einzigen Düsenschlitz (wie
an sich bekannt) oder eine Anzahl einzelner Düsenöffnungen 11 - wie im Falle der Fig.
2 - aufweisen, aus denen die Spülflotte mit verhältnismäßig großem Druck auf die entsprechende
Seite des Textilgutes 6 aufgespritzt wird.
[0016] Geht man weiter davon aus, daß ausgebreitetes Textilgut 6 im Naßbehandlungsbehälter
1 gespült werden soll, dann ist es besonders zweckmäßig, wenn - wie Fig. 3 veranschaulicht
- vor und/oder hinter der Düseneinrichtung 9 noch eine Luftaufblaseinrichtung vorgesehen
ist. Im Falle der Fig. 3 ist sowohl vor als auch hinter der Düseneinrichtung 9 (jeweils
in Textilgut-Förderrichtung - Pfeil 7 - betrachtet) ein Luftaufblasdüsensatz 12, 13
beiderseits des Textilgutes 2 angeordnet. Die Aufgabe dieser Luftaufblasdüsensätze
12, 13 besteht in erster Linie in der Breithaltung des Textilgutes 6; es kann hierdurch
jedoch auch noch zusätzlich die Spülwirkung der Spülflotte unterstützt werden.
[0017] In dem Naßbehandlungsbehälter 1 ist ferner im Bereich der Verweilzone 8 eine das
Textilgut 6 abstützende Transporteinrichtung 14 vorgesehen, die einen ausreichenden
Abstand von dem nach unten gekrümmten Boden 1 besitzt und bis zum Ablaufende 8b der
Verweilzone 8, also bis in den Bereich unterhalb der Düseneinrichtung 9 reicht. Im
Beispiel der Fig. 1 wird die erwähnte Transporteinrichtung in der Verweilzone 8 durch
einen Rost 14 gebildet. Dieser Rost 14 ist vorzugsweise im Bereich des Ablaufendes
8b der Verweilzone 8 undurchlässig für die Spülflotte ausgeführt (undurchlässiger
Rostabschnitt 14a). Der übrige Rostabschnitt ist dagegen flüssigkeitsdurchlässig und
kann beispielsweise in Form eines üblichen Gleitrostes ausgebildet sein. Für die Ausbildung
des Rostes 14 besteht ferner die Möglichkeit, diesen zumindest teilweise in Form eines
Rollenrostes (wie im unteren Abschnitt bei 14b gestrichelt angedeutet) auszuführen.
[0018] In der bisher beschriebenen Vorrichtung kann Textilgut 6 nach folgendem Verfahren
mit Spülflotte naßbehandelt werden:
Es sei zunächst angenommen, daß der Naßbehandlungsbehälter 1 gemäß Fig. 1 eine einzige
Kammer, nämlich die im Querschnitt veranschaulichte Kammer 15, besitzt, in der das
Textilgut 6 diskontinuierlich in endlosem Umlauf gespült wird. Das in Richtung des
Pfeiles 7 durch den Behälter 1 geförderte Textilgut 6 gelangt mit seinem aufsteigenden
Trum 6a aus der von Spülflotte freien Verweilzone 8 in eine Zone, in der mit Hilfe
der Düseneinrichtung 9 Spülflotte auf beiden Seiten auf das Textilgut 6 unter Druck
aufgespritzt wird. Die Spülflotte wird dabei ausschließlich auf dieses aufsteigende
Trum 6a des Textilgutes 6 sowie in einer Menge aufgebracht, die die vom Textilgut
6 bei seiner Aufwärtsbewegung mitnehmbare Flottenmenge übersteigt. Dies bedeutet,
der die mitnehmbare Flottenmenge übersteigende Anteil der Spülflotte fließt im Gegenstrom
zum aufsteigenden Textilguttrum nach unten und nimmt dabei den bereits gelösten Schmutz
mit. Durch das Vorhandensein des undurchlässigen Rostabschnittes 14a gleitet der nach
unten fließende Flottenmengenanteil auf diesem Rostabschnitt 14a nach unten, und zwar
in steter Berührung mit dem sich hier abstützenden Abschnitt des Textilgutes 6, so
daß hier ein weiterer Stoffaustausch stattfinden kann, der das Spülen des Textilgutes
6 begünstigt.
[0019] Je nach Bedarfsfall kann das Textilgut 6 mit kalter oder aufgeheizter Flotte gespült
werden, wobei als Spülflotte in erster Linie Wasser-bzw. Frischwasser in Frage kommt.
[0020] Falls kaltes Frischwasser als Spülflotte verwendet wird, dann genügt es, die Düseneinrichtung
9 an eine entsprechende Anschlußleitung anzuschließen, wobei lediglich auf den erforderlichen
Druck zu achten ist.
[0021] Für die Zufuhr von heißer Spülflotte sind entsprechende Aufheizeinrichtungen erforderlich,
wozu an sich bekannte Einrichtungen verwendet werden können. Eine besonders günstige
und energiesparende Ausführungsform ist in Fig. 4 in einer einfachen Schemadarstellung
veranschaulicht, wobei der Einfachheit halber der gleiche Naßbehandlungsbehälter 1
wie in Fig. 1 mit der zugehörigen Düseneinrichtung 9 verwendet wird. Der Naßbehandlungsbehälter
1 besitzt an seinem unteren Ende wenigstens einen normalerweise offenen Spülflottenauslauf
16 (vgl. auch Fig. 1). Aus diesem Auslauf fließt das schmutzige, aber noch entsprechend
warme Schmutzwasser bzw. die entsprechende Spülflotte über eine Leitung 17 und durch
einen indirekten Wärmeaustauscher 18 ab. Frische Spülflotte (vorzugsweise Frischwasser)
wird aus einer Frischwasserleitung 19 entweder direkt oder über einen Zwischenspeicher
20 und eine Pumpe 21 dem Wärmetauscher 18 zugeführt, in dem sie durch die schmutzige
Spülflotte aus dem Behälter 1 indirekt aufgeheizt wird, wodurch sich eine äußerst
günstige Wärmerückgewinnung ergibt. Wie gestrichelt angedeutet ist, kann dem Wärmetauscher
18 noch ein zweiter Wärmetauscher 22 nachgeschaltet sein, in dem die der Düseneinrichtung
9 hinzuzuführende frische Spülflotte ggf. noch auf die erforderliche Endtemperatur
aufgeheizt werden kann. In der Flottenzuführleitung 23 können im Bereich zwischen
dem zweiten Wärmetauscher 22 und der Düseneinrichtung 9 noch eine Druckmeß- und Einstelleinrichtung
24, ein Thermometer 25 und ein Zuteilventil 26 üblicher Ausführung angeordnet sein.
[0022] Fig. 5 zeigt in weiter vereinfachter Schemadarstellung (Querschnittsansicht) eine
andere Ausführungsform eines Naßbehandlungsbehälters 1', der im Querschnitt etwa rechteckig,
in jedem Falle aber mit einem etwa ebenen Boden 27 ausgebildet ist. Im oberen Teil
dieses Behälters 1' können wiederum mehrere Umlenk- und Transportwalzen 28, 29 (nur
zwei sind dargestellt) angeordnet sein, die das zu behandelnde Textilgut 6' in Richtung
des Pfeiles 7' durch den Behälter 1' (zumindest durch dessen oberen Teil) fördern.
In diesem Falle wird die Verweilzone 8' für das Textilgut 6' im wesentlichen durch
ein das Textilgut abstützendes Transportorgan 30 gebildet, das sich im wesentlichen
quer über den Boden 27 des Behälters 1' erstreckt und beispielsweise durch ein endlos
umlaufendes Siebband gebildet wird, so daß es für die Spülflotte durchlässig ist.
Dieses Transportorgan 30 erstreckt sich somit durch die ganze Verweilzone 8' bis zu
deren Ablaufende 8a' im Bereich unterhalb der Düseneinrichtung 9', die in gleicher
Weise, wie es zuvor von Fig. 1 beschrieben wurde, ausgebildet und zwischen diesem
Ablaufende 8a' und der ersten Umlenk- und Transportwalze 28 angeordnet ist.
[0023] Eine weitere vereinfachte Längsschnitt-Schemadarstellung eines Naßbehandlungsbehälters
31 zeigt Fig. 6. Dieser Naßbehandlungsbehälter besitzt mehrere vom Textilgut 32 in
Richtung der Pfeile 33 nacheinander durchlaufene Kammern 34a bis 34e. Jede dieser
Kammern 34a bis 34e kann in gleicher Weise ausgebildet sein, wie es zuvor anhand der
Fig. 1 bis 5 erläutert worden ist, so daß eine Querschnitts-Darstellung einer dieser
Kammern sich erübrigt und auch die darin vorhandenen Einrichtungsteile (einschließlich
der Düseneinrichtungen) in Fig. 6 nicht näher veranschaulicht zu werden brauchen.
Aus der zeichnerischen Darstellung der Fig. 6 läßt sich jedenfalls deutlich entnehmen,
daß sich dieser Naßbehandlungsbehälter 31 mit seinen Kammern 34a bis 34e ganz besonders
gut für eine kontinuierliche Spülbehandlung des Textilgutes 32 eignet, wobei das Textilgut
in die erste Kammer 34a dem Behälter 31 zugeführt und aus der letzten Kammer 34e aus
dem Behälter 31 abgeführt wird, wobei in jeder dieser Kammern 34a bis 34e eine intensive
Spülbehandlung erfolgen kann.
[0024] Eine weitere besonders vorteilhafte Ausführungsform ist in Fig. 7 in stark vereinfachter
Wei se veranschaulicht. Der Naßbehandlungsbehälter 41 kann in diesem Falle etwa die
Querschnittsform eines Kreises - wie dargestellt - oder auch eines Ovals besitzen.
Im Gegensatz zu den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist diese Ausführungsform
der Vorrichtung, insbesondere der Behälter 41 für eine abwechselnde bzw. aufeinanderfolgende
Färbe- und Spülbehandlung ausgebildet.
[0025] Im unteren Behälterteil 41a kann in weitgehend gleichartiger Weise, wie es im Zusammenhang
mit Fig. 1 beschrieben worden ist, ein Gleitrost 14' mit geringem Abstand über dem
Behälterboden angeordnet sein. Auch in diesem unteren Behälterteil 41a ist somit ein
nach unten gekrümmter Speicher ausgebildet, der eine Verweilzone 42 für das Textilgut
6" bildet und in dem sich dieses Textilgut auf dem Gleitrost 14' abstützt. Diese Verweilzone
42 erstreckt sich zwischen ihren etwa in Behälterumfangsrichtung weisenden Enden 42a
und 42b über den größten Teil des unteren Behälterteiles 41 a.
[0026] Im oberen Behälterteil 41b kann wiederum eine geeignete Anzahl von Umlenk- und Transportwalzen
für das Textilgut 6" vorgesehen sein. Im Beispiel der Fig. 7 sind zwei solcher Umlenk-und
Transportwalzen vorgesehen, nämlich im Bereich oberhalb des Verweilzonenendes 42b
sowie mit ausreichendem Abstand darüber eine im Durchmesser etwas kleinere Umlenkwalze
43 sowie eine etwa im mittleren, oberen Sektor angeordnete Transportwalze 44, die
gegenüber der Umlenkwalze 43 einen größeren Durchmesser aufweist. Von Bedeutung ist
ferner, daß im Bereich zwischen der Transportwalze 44 und dem unteren Behälterteil
41a bzw. dem anderen Verweilzonenende 42a ein an sich bekanntes Overflow- oder Jet-System
vorgesehen ist, das einen Förderkanal 46 für das Textilgut 6" enthält. Am oberen Ende
46a dieses Förderkanals 46, d. h. relativ dicht unterhalb der ihm zugewandten Berührungsstelle
zwischen Transportwalze 44 und Textilgut 6", weist das System 45 eine Flottenzuführung
auf, die der Einfachheit halber lediglich durch Pfeile 47 angedeutet ist. Im Bereich
oberhalb des oberen Förderkanalendes 46a ist der Transportwalze 44 ferner noch eine
Quetschwalze 48 zugeordnet, die in einer Halterung 49 drehbar gelagert ist, wobei
die Halterung 49 ihrerseits auf einer Achse 50 in Richtung des Doppelpfeiles 51 schwenkbar
angeordnet ist. Auf diese Weise kann die Quetschwalze 48 im Bedarfsfalle, der später
noch näher erläutert wird, gegen die Transportwalze 44 geschwenkt und gedrückt werden;
bei Nichtbedarf ist die Quetschwalze 48 von der Transportwaize 44 weggeschwenkt.
[0027] Wie bereits weiter oben angegeben worden ist, kann die Vorrichtung in dieser Ausführungsform
(Fig. 7) sowohl für eine Färbebehandlung als auch für eine Spülbeandlung verwendet
werden, was in der Regel bei demselben Textilgut 6" aufeinanderfolgend geschieht.
Zu diesem Zweck ist die Textilgut-Förderrichtung der Umlenk- und Transportwalzen 43,
44 in der Weise umkehrbar, daß das Textilgut 6" während des Färbebetriebes in Richtung
der gestrichelten Pfeile 7a und während des Spülbetriebes in Richtung der durchgehenden
Pfeile 7b gefördert wird.
[0028] Geht man also davon aus, daß der Naßbehandlungsbehälter 41 zunächst auf Färbebetrieb
eingestellt ist, dann wird das Textilgut 6" in Richtung der Pfeile 7a aus der Verweilzone
42 an deren Ende 42b herausgeführt und gelangt dabei über die Umkehrwalze 43 auf die
Transportwalze 44, von der die Quetschwalze 48 wegbewegt ist. Von der Transportwalze
44 wird das Textilgut 6" in den Förderkanal 46 des Overflow- bzw. Jet- Systems 45
gefördert, wobei das Hinein- und Hindurchführen des Textilgutes 6" durch diesen Förderkanal
46 durch die Zuführung von Flotte (Pfeile 47) noch in günstiger Weise unterstützt
wird. Dieses System 45 bildet dabei eine Förderverbindung von der Transportwalze zum
anderen Ende 42a der Verweilzone 42.
[0029] Soll das Textilgut 6" nach dem Färben in dem Behälter 41 auch gleichzeitig gespült
werden, dann wird zunächst die im unteren Behälterteil 41 a befindliche Flotte durch
den unteren Auslauf 41a' abgelassen; dieser Auslauf 41a' bleibt dann während des Spülbetriebes
geöffnet. Der Antrieb bzw. die Textilgut-Förderrichtung der Transportwalze 44 wird
dann entsprechend Pfeil 7b umgekehrt. Nach dieser Umstellung von Färbe- und Spülbetrieb
wird das Textilgut 6" dann an dem Ende 42a aus der Verweilzone 42 herausgezogen und
mit seinem aufsteigenden Trum als erstes durch den Förderkanal 46 des Overflow- bzw.
Jetsystems 45 hindurchgeführt, wobei diesem aufsteigenden Trum des Textilgutes 6"
dann ausschließlich Spülflotte im Bereich dieses Systems zugeführt wird, und zwar
am oberen Ende 46a des Förderkanals 46 entsprechend den Pfeilen 47. Gleichzeitig ist
aber während dieses Spülbetriebes die Quetschwalze 48 gegen den Umfang der Transportwalze
44 gedrückt, so daß Spülflotte in diesem Bereich vom Textilgut 6" abgequetscht wird,
und diese abgequetschte Spülflotte am Textilgut 6" entlang nach unten läuft, wodurch
der Stoffaustausch und somit das Spülen des Textilgutes noch erheblich intensiviert
wird.
[0030] Neben den zuvor geschilderten Ausführungsbeispielen gibt es selbstverständlich noch
weitere Möglichkeiten von Abwandlungen und Weiterbildungen. So ist es beispielsweise
auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 möglich - in Gutförderrichtung (Pfeil 7)
betrachtet - der auf die Düseneinrichtung 9 folgenden Umlenkwalze 2 eine Quetschwalze
35 so zuzuordnen, daß die abgequetschte Spülflotte gewissermaßen im Gegenstrom zum
aufsteigenden Textilgut 6 nach unten fließen kann; die Quetschwalze 35 könnte in diesem
Falle auch im wesentlichen fest (nicht schwenkbar) der Walze 2 zugeordnet sein. Ferner
kann das ausgebreitete Textilgut auch zusätzlich zum Aufblasen von Luft oder anstelle
dieses Luftaufblasens mit Hilfe entsprechend gerichteter Düsen oder Düsenstrahlen
der Spritzdüsen (z. B. 10, 10a) breitgehalten werden, was ohne weiteres bei Betrachtung
der Fig.2 2 verständlich ist. Wenn demgegenüber das Textilgut nicht in ausgebreitetem
Zustand, sondern in Strangform mit Spülflotte behandelt wird, dann können die zum
Aufblasen von Luft bestimmten Düsensätze auch so ausgebildet sein, daß durch das zusätzliche
Luftaufblasen derTextilgutstrang im Bereich des Aufbringens der Spülflotte geöffnet
wird, wodurch das Eindringen derSpülflotte in das Textilgut bzw. in den Textilgutstrang
in äußerst vorteilhafter Weise unterstützt wird.
[0031] Schließlich seien noch zwei Arbeitsbeispiele kurz erläutert.
Beispiel I
[0032] In einer Vorrichtung etwa entsprechend Fig. 1 wurde beim Spülen von Textilgut, in
Abhängigkeit von der jeweiligen Warenqualität, mit Fördergeschwindigkeiten zwischen
20 und 40 m/ min gearbeitet (im Gegensatz dazu erfolgt eine Färbebehandlung bei Fördergeschwindigkeiten
zwischen 80 und 120 m/min). Hierbei wurde Spülflüssigkeit bzw. Spülflotte in einem
Verhältnis 1 : 5 auf das Textilgut aufgedüst, d. h. auf je 1 kg Ware bzw. Textilgut
wurden 5 I bzw. 5 kg Wasser aufgedüst. Gute Ergebnisse konnte man dabei - je nach
Textilgutqualität und ggf. Geschwindigkeit - mit Flottenverhältnissen im Bereich von
1 : 3 und 1 : 10 erzielt werden.
Beispiel 11
[0033] In einer Vorrichtung, die etwa der Ausführung gemäß Fig. 7 entsprach, wurde das Textilgut
zunächst gefärbt und anschließend - in demselben Behandlungsbehälter - gespült. Während
des Färbevorganges enthielt der untere Behälterteil in bekannter Weise ein Färbeflottenbad.
Das Textilgut wurde dabei im Umlauf gefördert und zunächst über die Umlenk- und Transportwalzen
geführt und von dort in den Förderkanal des Overflow- bzw. Jet-Systems eingeschwemmt;
dieses Einschwemmen erfolgte mit einer großen Färbeflottenmenge um das Textilgut damit
gleichzeitig weiterzufördern. Nach dem Färben wurde die Färbeflotte aus dem Behälter
abgelassen und die Förderrichtung der Umlenk-und Transportwalzen umgekehrt, wobei
mit offenem Flottenauslauf gearbeitet wurde. Ferner wurde es als zweckmäßig angesehen,
die Fördergeschwindigkeit, die beim Färben zwischen etwa 80 und 140 m/min lag, für
das Spülen auf etwa 20 bis 50 m/min zu reduzieren. Durch die Umkehrung der Förderrichtung
für das Textilgut wurde nun während des Spülens das aufsteigende Trum des Textilgutes
zuerst durch den Förderkanal des Overflow- bzw. Jet-Systems gefördert, wo dem Textilgut
eine Spülflottenmenge - am oberen Ende des Förderkanals - zugeführt wurde, die etwas
größer war als das Textilgut bei seiner Aufwärtsbewegung mitnehmen konnte. Das Gewichtsverhältnis
zwischen Textilgut und aufzubringender Spülflotte lag auch hier im Bereich von etwa
1 : 3 und 1 : 10 (mit günstigem Mittelbereich im Verhältnis 1 : 5). Als Ergebnis war
ein besonders im Förderkanal intensivierter Stoffaustausch mit einer außerordentlich
guten Spülleistung.
[0034] Bei beiden Arbeitsbeispielen war ferner zu beobachten, daß die erforderliche Spülflottenmenge
dann noch erheblich reduziert werden kann, wenn der zuerst vom aufsteigenden Textilguttrum
erreichten Umlenk- und Transportwalze zusätzlich eine Quetschwalze zugeordnet ist.
1. Verfahren zum Spülen von Textilgut in einem Naßbehandlungsbehälter (1, 41), in
welchem das Textilgut (6, 6") nacheinander wenigstens einmal eine von Spülflotte freie
Verweilzone (8, 42) und eine über der Verweilzone angeordnete Umlenkzone durchläuft,
wobei auf das Textilgut zwischen der Verweilzone und der Umlenkzone Spülflotte aufgebracht
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülflotte ausschließlich auf ein aufsteigendes
Trum (6a) des Textilgutes (6, 6") und in einer Menge aufgebracht wird, welche die
vom Textilgut bei seiner Aufwärtsbewegung mitnehmbare Flottenmenge übersteigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülflotte von beiden
Seiten auf das aufsteigende Trum (6a) des Textilgutes (6, 6") aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Textilgut (6, 6") in
Strangform oder im ausgebreiteten Zustand mit Spülflotte behandelt wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Spülverfahrens nach Anspruch 1 im Anschluß an
eine vorangegangene Färbebehandlung, enthaltend einen Naßbehandlungsbehälter (41)
mit einer im unteren Teil des Naßbehandlungsbehälters vorgesehenen Verweilzone (42),
einer über der Verweilzone angeordneten, eine angetriebene Transportwalze (44) enthaltenden
Umlenkzone sowie mit einem zwischen der Umlenkzone und der Verweilzone vorgesehenen
Overflow- bzw. Jet-System (45), das dem Textilgut (6") Flotte zuführt und bei der
Färbebehandlung eine Förderverbindung zwischen der Umlenkzone und der Verweilzone
bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung der Transportwalze (44) umkehrbar
ist und daß das Overflow- bzw-Jet-System (45) bei der Spülbehandlung eine Einrichtung
zum Aufbringen von Spülflotte auf das aufsteigende Trum des Textilgutes (6") bildet.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der der Naßbehandlungsbehälter
(1, 41) wenigstens eine Behandlungskammer (15; 34a ... 34e) für das Textilgut (6,
6") enthält und jede Kammer mit einer Einrichtung zum Aufbringen von Spülflotte auf
das Textilgut ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kammer (15) des Naßbehandlungsbehälters
(1, 41) in ihrem unteren Teil in Form eines gekrümmten Speichers ausgebildet ist,
der die Verweilzone (8, 42) bildet und einen das Textilgut (6, 6") abstützenden, bis
zum Ablaufende (8b) der Verweilzone im Bereich unterhalb der Flottenzuführungseinrichtung
(9, 45) reichenden Rost (14, 14b) enthält.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der der Naßbehandlungsbehälter
(1) wenigstens einen normalerweise offenen Spülflottenauslauf (16) besitzt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spülflotten-Zuführeinrichtung (9) mit einem Zuführleitungssystem
(19, 23) für frische Spülflotte verbunden ist, das eine Flottenpumpe (21), Einstellarmaturen
(24, 25, 26) sowie wenigstens einen Wärmetauscher (18) enthält, der außerdem an den
Spülflottenauslauf (16) zum indirekten Aufheizen der Spülflotte angeschlossen ist.
1. Method of rinsing textile material in a wet treatment tank (1, 41) in which the
textile material (6, 6") subsequently passes at least one time a dwelling zone (8,42)
which is free of rinsing fluid and a turning zone provided above the dwelling zone,
rinsing fluid being applied to the textile material between the dwelling zone and
the turning zone, characterised in that the rinsing fluid is applied exclusively to
a rising strand (6a) of the textile material (6, 6") and in a quantity which exceeds
the quantity of fluid which the textile material is capable of carrying with it in
its movement.
2. Method according to claim 1, characterised in that the rinsing fluid is applied
to the rising strand (6a) of textile material (6, 6") from both sides.
3. Method according to claim 1, characterised in that the textile material (6, 6")
with rinsing fluid is in hank form or in flat form.
4. Apparatus for carrying out the method according to claim 1, following to a previous
dyeing treatment, comprising a wet treatment tank (41) provided with a dwelling zone
(42) in the lower part of the wet treatment tank, with a turning zone provided above
the dwelling zone and containing a driven feed roller (44), and with an overflow or
jet system (45) provided between the turning zone and the dwelling zone, said system
supplying rinsing fluid to the textile material (6") and forming a feed connection
between the turning zone and the dwelling zone during the dyeing treatment, characterised
in that the rotational direction of the feed roller (44) is reversible and in that
the overflow or jet system (45) provides a device for applying rinsing fluid to the
rising strand of the textile material (6") during the rinsing treatment.
5. Apparatus for carrying out the method according claim 1, the wet treatment tank
(1, 41) comprising at least a treatment (15', 34a ... 34e) for the textile material
(6, 6"), each chamber being provided with a device for the application of rinsing
fluid to the textile material, characterised in that each chamber (15) of the wet
treatment tank (1, 41) in its lower part is formed as a bent storeroom which forms
the dwelling zone (8, 42) and which contains a grill (14, 14b) supporting the textile
material (6, 6") and extending to the downstream end (8b) of the dwelling zone in
the region below the rinsing fluid application device (9, 45).
6. Apparatus for carrying out the method according claim 1, the wet treatment tank
(1) comprising at least one rinsing fluid outlet (16) which is usually open, characterised
in that the rinsing fluid application device (9) is connected with a supply line systems
(19, 23) for fresh rinsing fluid, said system comprising a fluid pump (21), valve
fittings (24, 25, 26) and at least one heat exchanger (18) which also is connected
to the rinsing fluid outlet (16) for indirectly heating the rinsing fluid.
1. Procédé de traitement au mouillé et en particulier de rinçage de matières textiles
dans une cuve de traitement au mouillé (1, 41) dans laquelle ces matières (6, 6")
passent successivement au moins une fois par une zone de séjour (8, 42) dans laquelle
ne se trouve aucun bain de rinçage et par une zone de renvoi située au-dessus de la
zone de séjour, un bain de traitement et notamment de rinçage étant envoyé sur le
produit textile entre la zone de séjour et la zone de renvoi, procédé caractérisé
en ce que le bain de traitement et notamment de rinçage est envoyé exclusivement sur
un brin ascendant (6a) des matières textiles (6, 6") et en une quantité supérieure
à celle que ces matières peuvent entraîner lors de leur mouvement ascendant.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bain de traitement ou
de rinçage est envoyé des deux côtés sur le brin ascendant (6a) des matières textiles
(6, 6").
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les matières textiles (6,
6") sont traitées par le bain en étant sous la forme d'un écheveau ou d'un boyau ou
en étant l'état étalé.
4. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1 à la suite
d'un traitement antérieur de teinture, dispositif comprenant une cuve (41) de traitement
au mouillé à la partie inférieure de laquelle se trouve une zone de séjour (42), une
zone de renvoi située au-dessus de la zone de séjour et comportant un cylindre commandé
de transport (44), ainsi qu'un système de déversement ou de projection (45) situé
entre la zone de renvoi et la zone de séjour, destiné à diriger un bain sur les textiles
(6") et formant lors du traitement de teinture une liaison de transfert entre la zone
de renvoi et la zone de séjour, dispositif caractérisé en ce que le sens de rotation
du rouleau de transport (44) peut être inversé et le système de déversement ou de
projection (45) forme pendant le rinçage un dispositif destiné à envoyer un bain de
rinçage sur le brin ascendant des matières textiles (6").
5. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, dans lequel
la cuve de traitement au mouillé (1, 14) comprend au moins une chambre (15; 34a ...
34e) de traitement des matières textiles (6, 6") et chaque chambre est équipée d'un
dispositif destiné à envoyer un bain de rinçage sur ces matières, caractérisé en ce
que chaque chambre (15) de la cuve (1, 41) présente à la partie inférieure la forme
d'un accumulateur incurvé qui constitue la zone de séjour (8, 42) et contient une
grille (14, 14b) sur laquelle les matières textiles (6, 6") prennent appui et qui
atteint l'extrémité de départ (8b) de la zone de séjour qui est située sous le dispositif
(9,45) d'amenée du bain.
6. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, dans lequel
la cuve de traitement au mouillé (1) comprend au moins une décharge (16) de bain de
rinçage qui est normalement oeverte, caractérisé en ce que le dispositif d'amenée
du bain de rinçage (9) est relié à un système (19,23) de canalisations d'arrivée de
bain frais de rinçage qui comprend une pompe (21) du bain, des robinets de réglage
(24, 25, 26) ainsi qu'au moins un échangeur de chaleur (18) qui est raccordé de plus
à la décharge
(16) du bain de rinçage afin de réchauffer indirectement le bain frais.