[0001] Die Erfindung betrifft einen münzenbetätigbaren Automaten zur Ausgabe von Kühlelementen,
insbesondere zu deren Verwendung in Kühltaschen oder -boxen zum Frischhalten von Lebensmitteln
und zum Kühlen von Getränken.
[0002] Zur Kühlung des Inhaltes von Kühltaschen und -boxen ist es bekannt, Kühlelemente
zu verwenden, die aus einem plattenförmigen, allseitig geschlossenen Gehäuse bestehen
und die in ihrem Innenraum ein Kühlmittel enthalten, bei dem es sich um einen Stoff
handelt, der bei Normaldruck und Raumtemperatur gasförmig ist, jedoch bei Abkühlung
sich verflüssigt, was durch Einbringen der Kühlelemente in eine Kühlzone, wie z.B.
in den Kühlraum eines Kühlschrankes, erreicht wird. Der Kühleffekt in den Kühltaschen
und -boxen wird dadurch erreicht, daß das Kühlmittel in den Kühlelementen verdampft,
d.h. durch den Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand des Kühlmittels wird
der Umgebung Wärme entzogen.
[0003] Nachteilig ist es jedoch, daß bei langen Reisen und beispielsweise bei einem Aufenthalt
an einem Meeresstrand die Kühlelemente nach mehrmaligem Öffnen und Schließen der Kühltaschen
ihre Kühlwirkung verlieren und keine Möglichkeit gegeben ist, die "warmen" Kühlelemente
zu kühlen, um einen erneuten Kühleffekt in den Kühltaschen und-boxen zu erreichen.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen münzenbetätigbaren Automaten mit
einer Kühleinrichtung zu schaffen, mit dem es ermöglicht wird, verbrauchte Kühlelemente
gegen "aktivierte" Kühlelemente, also gegen solche Kühlelemente, die wieder gekühlt
sind und zu Kühlzwecken zur Verfügung stehen, bei Zahlung einer Gebühr auszutauschen.
Außerdem sollen die ausgegebenen aktivierten Kühlelemente hygienisch einwandfrei sein.
[0005] Die Erfindung löst die Aufgabe, einen münzenbetätigbaren Automaten zur Ausgabe von
Kühlelementen, insbesondere zu deren Verwendung in Kühltaschen und -boxen zum Frischhalten
von Lebensmitteln und zum Kühlen von Getränken zu schaffen, der in der Weise ausgebildet
ist, daß ein kastenförmiges Automatengehäuse in seiner Frontplatte einen oberen Kühlelementeinwurfschlitz
und im unteren Gehäusebereich einen Kühlelemententnahmeschlitz sowie zur Ausbildung
eines Kühlraumes eine Kältemaschine aufweist, wobei der Kühlelementeinwurfschlitz
mit dem Kühlelemententnahmeschlitz über eine durch den Kühlraum geführte Führungsbahn
verbunden ist, und daß im Bereich des Kühlelemententnahmeschlitzes eine münzengesteuerte
Sperr-und Ausgabeeinrichtung vorgesehen ist.
[0006] Mit einem derart ausgebildeten Automaten ist es möglich, Kühlelemente, die keinen
Kühleffekt mehr haben, durch die Zahlung einer Gebühr gegen solche Kühlelemente auszutauschen,
die wieder zu Kühlzwecken verwendbar sind. Hierzu werden verbrauchte Kühlelemente
lediglich dem Automaten zugeführt und durch Einwurf einer Münze die Ausgabevorrichtung
des Automaten betätigt, so daß ein neu gekühltes Kühlelement dem Automaten entnommen
und zu Kühlzwecken verwendet werden kann. Dadurch, daß im Innenraum des Automaten
ein Kühlraum ausgebildet ist, durch den die zu kühlenden Kühlelemente hindurchgeführt
werden bzw. in dem die zu kühlenden Kühlelemente verweilen, ist gewährleistet, daß
gut gekühlte Kühlelemente dem Benutzer des Automaten zur Verfügung stehen.
[0007] Des weiteren sieht die Erfindung einen münzenbetätigbaren Automaten zur Ausgabe von
Kühlelementen, insbesondere zu deren Verwendung in Kühltaschen und -boxen zum Frischhalten
von Lebensmitteln und zum Kühlen von Getränken vor, der in der Weise ausgebildet ist,
daß ein kastenförmiges Automatengehäuse im oberen Bereich seiner Frontplatte einen
Kühlelementeinwurfschlitz und im unteren Gehäusebereich einen Kühlelemententnahmeschlitz
aufweist, der mit dem Kühlelementeinwurfschlitz über eine im Innenraum des Automatengehäuses
geführte, schachtartige Führungsbahn verbunden ist, deren oberer Bereich als Kühlelementreinigungskammer
ausgebildet ist und die im Anschluß an die Reinigungskammer durch den Kühlraum einer
Kältemaschine geführt ist, und daß im Bereich des Kühlelemententnahmeschlitzes eine
münzengesteuerte Sperr- und Ausgabeeinrichtung vorgesehen ist.
[0008] Auch mit einem derart ausgebildeten Automaten ist es möglich, Kühlelemente, die keinen
Kühleffekt mehr haben, durch die Zahlung einer Gebühr gegen solche Kühlelemente auszutauschen,
die wieder zu Kühlzwecken verwendbar sind. Hierzu werden verbrauchte Kühlelemente
lediglich dem Automaten zugeführt und durch Einwurf einer Münze die Ausgabevorrichtung
des Automaten betätigt, so daß ein neu gekühltes Kühlelement dem Automaten entnommen
und zu Kühlzwecken verwendet werden kann.
[0009] Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei diesem münzenbetätigbaren Automaten dadurch,
daß die verbrauchten und keinen Kühleffekt mehr aufweisenden Kühlelemente nach erfolgter
Eingabe in den Automaten zunächst gereinigt werden, bevor die Kühlelemente in den
Bereich der Kühlzone gelangen und ausgegeben werden. Die dem Automaten eingegebenen
Kühlelemente sind oftmals nicht in hygienisch einwandfreiem Zustand und können durch
erhärtete Speisereste u.dgl. von der Unterbringung der Kühlelemente in Kühltaschen
und -boxen verunreinigt sein. Dadurch, daß die Kühlelemente, bevor sie die Kühlzone
erreichen, gereinigt werden, werden hygienisch einwandfreie und saubere Kühlelemente
ausgegeben, so daß der Benutzer neuer Kühlelemente diese in sauberem und einwandfreiem
Zustand erhält.
[0010] Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Insbesondere durch die im Unteranspruch 4 angegebene Ausgestaltung steht die Sperr-
und Ausgabeeinrichtung für die einzelnen Kühlelemente mit einem Zeitgeber in Verbindung.
Über den Zeitgeber wird die Verweilzeit der Kühlelemente im Kühlraum des Automaten
vorgegeben und bestimmt, wodurch verhindert wird, daß bei der Entnahme einer größeren
Anzahl gekühlter Kühlelemente hintereinander dann keine ausreichend gekühlten Kühlelemente
mehr zur Ausgabe zur Verfügung stehen.
[0011] Ein derartig erfindungsgemäß ausgebildeter Automat kann als Stand- oder Wandautomat
Verwendung finden und wird aufgestellt an Raststätten, Autobahntankstellen, an Meeresstränden,
d.h. überall dort, wo ein Bedarf nach Kühlelementen besteht. Lediglich muß ein Stromanschluß
für den Betrieb der Kältemaschine vorgesehen sein.
[0012] Im folgenden wird der Gegenstand der Erfindung in den Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Kühlelement-Ausgabeautomaten in einer schaubildlichen Ansicht,
Fig. 2 den Automaten gemäß Fig. 1 teils in einem senkrechten Schnitt, teils in Ansicht,
und
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform eines Kühlelement-Ausgabeautomaten mit einer Kühlelement-Reinigungseinrichtung,
teils in Ansicht, teils in einem senkrechten Schnitt.
[0013] Nach der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform besteht der münzenbetätigbare
Automat 100 zur Ausgabe von Kühlelementen aus einem kastenförmigen Automatengehäuse
10, das mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Standsäule zum Aufstellen versehen
sein kann. In der Frontplatte 11 des Automatengehäuses 10 ist in dessen oberen Bereich
ein Kühlelementeinwurfschlitz 12 und im unteren Bereich ein Kühlelemententnahmeschlitz
13 vorgesehen, der in eine Ausgabeschale 14 mündet. Die Rückwand lla des Automatengehäuses
10 kann mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Wandbefestigung versehen sein,
um den Automaten 100 auch an einer senkrechten Wand od.dgl. befestigen zu können.
[0014] Des weiteren weist die Frontplatte 11 des Automatengehäuses 10 einen bei 16 in Fig.
2 angedeuteten Münzeinwurf auf, der über eine Münzführungsbahn 17 zu einem in an sich
bekannter Weise ausgebildeten Münzprüfer 18 führt, über den dann die einzelnen Münzen
eine bei 25 angedeutete Sperr- und Ausgabevorrichtung für die einzelnen Kühlelemente
betätigen.
[0015] Der obere Kühlelementeinwurfschlitz 12 und der untere Kühlelemententnahmeschlitz
13 sind über eine durch den Innenraum 15 des Automatengehäuses 10 geführte Führungsbahn
20 verbunden, die in einen Schacht 120 mündet, der bodenseitig mit einer über die
Sperr- und Ausgabeeinrichtung 25 steuerbaren Verschlußplatte versehen ist. Im Ausgabebereich
des Schachtes 120 zur Aufnahme der Kühlelemente ist eine Ableitung 27 vorgesehen,
die zum Kühlelemententnahmeschlitz 13 führt und eine Neigung aufweist, damit die ausgegebenen
Kühlelemente in eine entnahmegerechte Stellung im Bereich der Ausgabeschale 14 zu
liegen kommen.
[0016] Im Innenraum 15 des Automatengehäuses 10 ist ein Kühlraum 23 ausgebildet, durch den
die Führungsbahn 20 hindurchgeführt ist bzw. in den die Führungsbahn 20 mündet und
in den der sich an die Führungsbahn 20 anschließende Kühlelementaufnahmeschacht 120
anschließt.
[0017] Die Temperatur in dem Kühlraum 23 wird aufrechterhalten durch ein Kühlschlangensystem
22, welches mit einer Kältemaschine 21 in Verbindung steht, die im Innenraum 15 des
Automatengehäuses 10, jedoch auch außerhalb des Automatengehäuses, beispielsweise
in dessen rückwärtigen Bereich, angeordnet sein kann. Vermittels der Kältemaschine
21 wird die Temperatur in dem Kühlraum 23 so gehalten, daß die Flüssigkeit der sich
in dem Kühlraum befindenden Kühlelemente K nach Erreichen des Gefrierpunktes erstarrt
oder der gasförmige Stoff sich verflüssigt.
[0018] Der Kühlelementeinwurfschlitz 12 und der Kühlelemententnahmeschlitz 13 sind zur Aufnahme
und Ausgabe in an sich bekannter Weise ausgebildeter Kühlelemente K ausgebildet. Bei
diesen Kühlelementen handelt es sich um handelsübliche Elemente, die genormte Abmessungen
aufweisen und die aus plattenförmigen, allseitig geschlossenen Gehäusen bestehen,
in denen ein Kühlmittel enthalten ist, welches bei Normaldruck und Raumtemperatur
gasförmig ist, jedoch bei Abkühlung sich verflüssigt; jedoch auch beim Gefrierpunkt
erstarrende Flüssigkeiten können Verwendung finden.
[0019] Der Automat 100 arbeitet in der Weise, daß nach Einführung eines keinen Kühleffekt
mehr aufweisenden Kühlelementes in den Einwurfschlitz 12 und nach Einwurf einer Münze
entweder selbsttätig ein neues, gekühltes und somit eine Kühlwirkung aufweisendes
Kühlelement in den Entnahmebereich gefördert wird oder durch Handbetätigung der Sperr-
und Ausgabevorrichtung wird ein gekühltes Kühlelement in die Ausgabeschale 14 durch
den Entnahmeschlitz 13 gefördert, wobei ein Sperrmechanismus verhindert, daß eine
Entnahme von Kühlelementen ohne Münzeinwurf möglich ist. Die Sperr- und Ausgabeeinrichtung
25 ist hierzu in an sich bekannter Weise ausgebildet und kann lediglich aus einem
münzbetätigbaren Schieber bestehen, der nur betätigt werden kann, nachdem der Einwurf
einer Münze erfolgt und ein Verriegelungsmechanismus durch die eingegebene Münze aufgehoben
und die Betätigungsstange freigegeben wird. Jedoch auch andere Sperr- und Ausgabeeinrichtungen
können zur Anwendung gelangen.
[0020] Vorteilhafterweise ist die Sperr- und Ausgabeeinrichtung 25 mit einem bei 26 angedeuteten
Zeitgeber verbunden, über den die Verweilzeit der Kühlelemente in dem Kühlraum 23
gesteuert wird, um zu verhindern, daß bei einer Entnahme mehrerer Kühlelemente in
kürzester Zeit dann die nachfolgenden und in den Kühlraum gelangenden Kühlelemente
keine ausreichende Kühlung erfahren.
[0021] Nach der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform besteht der münzenbetätigbare Automat
200 zur Ausgabe von Kühlelementen ebenfalls aus einem kastenförmigen Automatengehäuse
10. In der Frontplatte 11 des Automatengehäuses 10 ist in dessen oberen Bereich ein
Kühlelementeinwurfschlitz 12 und im unteren Bereich ein Kühlelemententnahmeschlitz
13 vorgesehen, der in eine Ausgabeschale 14 mündet. Die Rückwand lla des Automatengehäuses
10 kann mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Wandbefestigung versehen sein,
um den Automaten 100 auch an einer senkrechten Wand od.dgl. befestigen zu können.
[0022] Des weiteren weist die Frontplatte 11 des Automatengehäuses 10 einen bei 16 in Fig.
2 angedeuteten Münzeinwurf auf, der über eine Münzzuführungsbahn 17 zu einem in an
sich bekannter Weise ausgebildeten Münzprüfer 18 führt, über den dann die einzelnen
Münzen eine bei 25 angedeutete Sperr- und Ausgabevorrichtung für die einzelnen Kühlelemente
betätigen.
[0023] Der obere Kühlelementeinwurfschlitz 12 und der untere Kühlelemententnahmeschlitz
13 sind über eine durch den Innenraum 15 des Automatengehäuses 10 geführte Führungsbahn
20 verbunden, die teilweise als Schacht 120 ausgebildet ist, der bodenseitig mit einer
über die Sperr- und Ausgabeeinrichtung 25 steuerbaren Verschlußplatte versehen ist.
Im Ausgabebereich des Schachtes 120 zur Aufnahme der Kühlelemente ist eine Ableitung
27 vorgesehen, die zum Kühlelemententnahmeschlitz 13 führt und eine Neigung aufweist,
damit die ausgegebenen Kühlelemente in eine entnahmegerechte Stellung im Bereich der
Ausgabeschale 14 zu liegen kommen.
[0024] Im Innenraum 15 des Automatengehäuses 10 ist ein Kühlraum 23 ausgebildet, durch den
die Führungsbahn 20 hindurchgeführt ist bzw. in den die Führungsbahn 20 mündet und
in dem der sich an die Führungsbahn 20 anschließende Kühlelementaufnahmeschacht 120
liegt.
[0025] Dem Kühlelementaufnahmeschacht 120, der im Bereich des Kühlraumes 23 angeordnet ist,
ist eine Reinigungsvorrichtung in Form einer Reinigungskammer 50 vorgeschaltet, die
oben und bodenseitig offen ausgebildet ist und an die sich eine Schleusenkammer 60
anschließt, worauf nachstehend noch näher eingegangen wird.
[0026] Die Temperatur in dem Kühlraum 23 wird durch ein Kühlschlangensystem 22 aufrechterhalten,
welches mit einer Kältemaschine 21 in Verbindung steht, die im Innenraum 15 des Automatengehäuses
10, jedoch auch außerhalb des Automatengehäuses, beispielsweise in dessen rückwärtigem
Bereich, angeordnet sein kann. Vermittels der Kältemaschine 21 wird die Temperatur
in dem Kühlraum 23 so gehalten, daß die Flüssigkeit der sich in dem Kühlraum befindenden
Kühlelemente K nach Erreichen des Gefrierpunktes erstarrt oder der gasförmige Stoff
im Innenraum der Kühlelemente sich verflüssigt.
[0027] Der Kühlelementeinwurfschlitz 12 und der Kühlelemententnahmeschlitz 13 sind zur Aufnahme
und Ausgabe in an sich bekannter Weise ausgebildeter Kühlelemente K ausgebildet. Bei
diesen Kühlelementen handelt es sich um handelsübliche Elemente, die genormte Abmessungen
aufweisen und die aus plattenförmigen, allseitig geschlossenen Gehäusen bestehen,
in denen ein Kühlmittel enthalten ist, welches bei Normaldruck und Raumtemperatur
gasförmig ist, jedoch bei Abkühlung sich verflüssigt; jedoch auch beim Gefrierpunkt
erstarrende Flüssigkeiten können Verwendung finden.
[0028] Mittels der Reinigungskammer 50 in dem Automatengehäuse 10 werden die verbrauchten
und dem Automaten eingegebenen Kühlelemente zunächst gereinigt, bevor die Kühlelemente
den Aufnahmeschacht 120 im Bereich des Kühlraumes 23 erreichen.
[0029] Die Reinigungskammer 50 ist oben und bodenseitig offen ausgebildet. Kühlelementzulaufseitig,
d.h. in dem dem Kühlelementeinwurfschlitz 12 benachbarten Bereich, ist der Innenraum
53 der Reinigungskammer 50 mittels einer Verschließeinrichtung 51 verschließbar, doch
Ist diese Verschließeinrichtung 51 derart ausgebildet, daß eingeführte Kühlelemente
in die Reinigungskammer 50 ohne weiteres gelangen können, jedoch bei Inbetriebnahme
der Reinigungsvorrichtung in der Reinigungskammer 50 der Kammerinnenraum nach außen
hin abgeschlossen ist. Diese Verschließeinrichtung 51 weist in dem Innenraum 53 der
Reinigungskammer 50 schwenkbare Schwenkklappen 151,152 auf, die unter der Einwirkung
einer Feder derart stehen, daß die Schwenkklappen 151,152 aus ihrer Öffnungsstellung
selbsttätig in die Verschlußstellung zurückbewegt werden. Bei Gewichtsbeaufschlagung
durch zugeführte Kühlelemente wird die Einführöffnung zum Innenraum 53 der Reinigungskammer
50 geöffnet. Ist die Gewichtsbelastung auf die Schwenkklappen 151,152 aufgehoben,
so verschwenken die Schwenkklappen mittels in der Zeichnung nicht dargestellter Federn
in ihre Verschlußstellung zurück. Ein eingeführtes Kühlelement oder auch mehrere hintereinander
zugeführte Kühlelemente kommen dann in der Reinigungskammer 50 zu liegen, um dort
gereinigt zu werden.
[0030] Bodenseitig ist die Reinigungskammer 50 mittels einer Bodenplatte 52 verschließbar,
die zur Freigabe der Bodenöffnung der Reinigungskammer 50 seitlich verfahrbar ausgebildet
ist. Diese Bodenplatte 52 ist am Boden des Gehäuses der Reinigungskammer 50 so angeordnet,
gehalten und geführt, daß bodenseitig ein wasserdichter Verschluß bzw. Abschluß erreicht
wird, wenn die Bodenplatte 52 die bodenseitige Öffnung der Reinigungskammer 50 verschließt,
wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
[0031] In dem Innenraum 53 der Reinigungskammer 50 ist eine Einrichtung 54 vorgesehen, über
die Heißwasser oder Dampf in den Innenraum der
Reinigungskammer 50 geleitet wird. Durch an der Innenwandfläche des Gehäuses der
Reinigungskammer 50 angeordnete Düsen erfolgt ein gleichmässiges Beaufschlagen der
zu reinigenden Kühlelemen
Le mit Heißwasser oder Dampf, jedoch auch andersartig ausgebildete Reinigungsvorrichtungen
können zur Anwendung gelangen (Fig. 2).
[0032] Die Herstellung von Heißwasser erfolgt mittels einer im Innenraum 15 des Automatengehäuses
10 angeordneten Einrichtung 57, die z.B. als Heißwasserboiler u.dgl. ausgebildet sein
kann. Diese Heißwassererzeugungseinrichtung 57 steht über eine Zuführungsleitung 55
mit der Heißwassersprüheinrichtung 54 in dem Innenraum 53 der Reinigungskammer 50
in Verbindung. In der Zuführungsleitung 55 ist eine Saug- und Druckpumpe angeordnet,
um das Heißwasser mit Druck aus der Sprüheinrichtung 54 austreten zu lassen. Die Heißwassererzeugungseinrichtung
57 steht über eine Zuführungsleitung 59 mit einem Wasservorratsbehälter 58 in Verbindung.
Auch in dieser Zuführungsleitung 59 ist eine Pumpe 59a angeordnet, mittels der aus
dem Wasservorratsbehälter 58 Wasser in die Heißwassererzeugungseinrichtung 57 gefördert
wird. Die Verwendung eines Wasservorratsbehälters 58 ist immer dann von Vorteil, wenn
kein Anschluß der Heißwassererzeugungseinrichtung 57 an ein vorhandenes örtliches
Wassernetz möglich ist. Ansonsten erfolgt der direkte Anschluß der Heißwassererzeugungseinrichtung
57 an das örtliche Wassernetz.
[0033] An die Reinigungskammer 50 kann sich direkt der Kühlelementaufnahmeschacht 120 mit
dem Kühlraum 23 anschließen, jedoch ist es vorteilhaft, wenn zwischen dem Kühlelementaufnahmeschacht
120 bzw. dem Kühlraum 23 und der Reinigungskammer 50 eine
bchleuse vorgesehen ist, um zu verhindern, daß Warmluft aus der Reinigungskammer 50
in den.Kühlelementaufnahmeschacht 120 bei der Überführung gereinigter Kühlelemente
in den Kühlelementaufnahmeschacht dringen kann, was nur zu einer erhöhten Arbeitsleistung
der Kältemaschine 21 führen würde.
[0034] Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist zwischen der Reinigungskammer
50 und dem Kühlelementaufnahmeschacht 120 eine Schleusenkammer 60 angeordnet, die
beidseitig offen ausgebildet ist. Beide Öffnungen der Schleusenkammer 60 sind mittels
Verschließeinrichtungen 61,62 verschließbar und werden geöffnet, wenn aus der Reinigungskammer
50 ein gereinigtes Kühlelement in den Kühlelementaufnahmeschacht 120 überführt werden
soll, wobei die Betätigung der beiden Verschließeinrichtungen 61,62 wechselseitig
derart erfolgt, daß die geschlossene Verschließeinrichtung 61 geöffnet wird, wenn
die Verschließeinrichtung 62 geschlossen ist, während bei einem Öffnen der Verschließeinrichtung
62 die Verschließeinrichtung 61 verschlossen wird.
[0035] Beide Verschließeinrichtungen 61,62 können mit Schwenkklappen 161,162 und 163,164
versehen sein. Das Verschwenken dieser Schwenkklappen 161,162 bzw. 163,164 erfolgt
zur Freigabe der Öffnungen in Richtung der in Fig. 2 angedeuteten Pfeile. Die Schwenkklappen
161,162 stehen vorteilhafterweise unter Federdruck und werden bei Gewichtsbeaufschlagung
durch ein Kühlelement geöffnet. Hat das Kühlelement den Bereich der geöffneten Klappen
161,162 verlassen und kommt auf den geschlossenen Schwenkklappen 163,164 zu liegen,
dann werden die Schwenkklappen 161,162 selbsttätig vermittels der Kraft der vorgesehenen
Federn in ihre Verschlußstellung zurückgeschwenkt. Die beiden Schwenkklappen 163,164
der Verschließeinrichtung 62 werden erst dann geöffnet, wenn die Schwenkklappen 161,162
in ihre Verschlußstellung zurückgeschwenkt sind. Die Steuerung der Schwenkklappen
163,164 ist zwangsgesteuert und erfolgt in Abhängigkeit von den jeweiligen Stellungen
der Schwenkklappen 161,162. Die Steuerung der Schwenkklappen der beiden Verschließeinrichtungen
61,62 kann auch mittels einer im Innenraum 15 des Automatengehäuses 10 angeordneten
Steuer- und Antriebseinrichtung 65 erfolgen, über die auch das wechselweise Schließen
und Öffnen der Schwenkklappen der beiden Verschließeinrichtungen vorgenommen wird.
Über diese Steuer- und Antriebseinrichtung 65 kann auch das Verschwenken der Schwenkklappen
151,152 der Verschließeinrichtung 51 in der Reinigungskammer 50 vorgenommen werden.
Auch alle weiteren Steuervorrichtungen, wie z.B. das Zuführen von Heißwasser in den
Innenraum 53 der Reinigungskammer 50 und das Nachführen von Wasser aus dem Wasservorratsbehälter
58 in die Heißwassererzeugungseinrichtung 57 kann in Verbindung mit den vorgesehenen
Pumpen 56 und 59a mittels dieser Steuer- und Antriebseinrichtung 65 erfolgen. Die
Höhe des Innenraumes 64 der Schleusenkammer 60 ist so bemessen, daß die Schwenkklappen
161,162 der Verschließeinrichtung 61 in geöffneter Stellung das einwandfreie Ablegen
eines eingeführten Kühlelementes auf den geschlossenen Schwenkklappen 163,164 der
Verschließeinrichtung 62 gewährleisten.
[0036] Um sich in der Reinigungskammer 50 ansammelndes Wasser nach einem abgeschlossenen
Reinigungsvorgang ableiten zu können, ist in Nähe der Bodenplatte 52 der Reinigungskammer
50 in der Kammergehäusewand ein Schmutzwasserableitstutzen 70 vorgesehen, der über
eine Ableitung 71 mit einem Schmutzwassersammelbehälter 53 in Verbindung steht, der
ebenfalls im Innenraum 15 des Automatengehäuses 10 angeordnet ist. In der Ableitung
71 ist ein Steuerventil 72 vorgesehen, über das der Schmutzwasserablauf in den Sammelbehälter
73 gesteuert wird. Der Schmutzwassersammelbehälter 73 ist mit einem durch die Wand
des Automatengehäuses 10 hindurchgeführten Ableitstutzen 74 versehen, der im außerhalb
des Automatengehäuses 10 liegenden Bereich mit einem Ventil 75 versehen ist. Über
diesen Ableitstutzen 74 ist ein Anschluß an eine örtlich vorhandene Kanalisation oder
Abflußleitung möglich. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Ableitung 71 direkt
in eine örtliche Abwasserleitung zu führen.
[0037] Der Automat 200 arbeitet in der Weise, daß nach Einführung eines keinen Kühleffekt
mehr aufweisenden Kühlelementes in den Einwurfschlitz 12 und nach Einwurf einer Münze
selbsttätig ein neues gekühltes und somit eine Kühlwirkung aufweisendes Kühlelement
in den Entnahmebereich gefördert wird, wobei es auch möglich ist, durch Handbetätigung
der Sperr- und Ausgabevorrichtung ein gekühltes Kühlelement in die Ausgabeschale 14
durch den Entnahmeschlitz 13 zu fördern, wobei ein Sperrmechanismus verhindert, daß
eine Entnahme von Kühlelementen ohne Münzeinwurf möglich ist. Die Sperr- und Ausgabeeinrichtung
25 ist hierzu in an sich bekannter Weise ausgebildet und kann lediglich aus einem
münzbetätigbaren Schieber bestehen, der nur betätigt werden kann, nachdem der Einwurf
einer Münze erfolgt und ein Verriegelungsmechanismus durch die eingegebene Münze aufgehoben
und die Betätigungsstange freigegeben wird. Jedoch auch andere Sperr- und Ausgabeeinrichtungen
können zur Anwendung gelangen.
[0038] Vorteilhafterweise ist die Sperr- und Ausgabeeinrichtung 25 mit einem bei 26 angedeuteten
Zeitgeber verbunden, über den die Verweilzeit der Kühlelemente in dem Kühlraum 23
gesteuert wird, um zu verhindern, daß bei einer Entnahme mehrerer Kühlelemente in
kürzester Zeit dann die nachfolgenden und in den Kühlraum gelangenden Kühlelemente
keine ausreichende Kühlung erfahren.
[0039] Ein in den Automaten 200 eingegebenes, keine Kühlwirkung mehr aufweisendes Kühlelement
gelangt zunächst in die Reinigungskammer 50, in der eine Reinigung des Kühlelementes
vorgenommen wird. Während des Reinigungsvorganges sind die Schwenkklappen 151,152
der Verschließeinrichtung 51 geschlossen. Ebenso ist die bodenseitige Öffnung der
Reinigungskammer 50 während des Reinigungsvorganges durch die Bodenplatte 52 geschlossen.
Nach erfolgter Reinigung des Kühlelementes wird die bodenseitige Öffnung der Reinigungskammer
50 durch Abziehen der Bodenplatte 52 geöffnet. Das gereinigte Kühlelement fällt auf
die zunächst eine geschlossene Stellung aufweisenden Schwenkklappen 161,162 der Verschließeinrichtung
61. Durch die Gewichtsbeaufschlagung verschwenken die beiden Schwenkklappen 161,162
in den Innenraum 64 der Schleusenkammer 60, so daß das Kühlelement in den Schleusenkammerinnenraum
64 gelangt. Nach Aufhebung der Gewichtsbelastung verschwenken die beiden Schwenkklappen
161,162 in ihre Verschlußstellung und gleichzeitig wird die Bodenplatte 52 ebenfalls
in ihre Verschlußstellung übergeleitet, so daß dann bei Einführung eines neuen zu
reinigenden Kühlelementes der Reinigungsvorganges von neuem eingeleitet werden kann.
[0040] Haben die Schwenkklappen 161,162 der Verschließeinrichtung 61 der Schleusenkammer
60 ihre Verschlußstellung eingenommen, dann erfolgt das Abschwenken der Schwenkklappen
163,164 der unteren Verschließeinrichtung 62 mit der Überleitung des gereinigten Kühlelementes
in den Kühlelementaufnahmeschacht 120, der sich im Bereich des eigentlichen Kühlraumes
23 befindet. Hier erfolgt ein Abkühlen der Kühlelemente und deren Bereitstellung zur
erneuten Ausgabe.
[0041] Die Verschließeinrichtungen 51,61 und 62 können auch anstelle von Schwenkklappen
andere Verschlußelemente aufweisen. Federnd-elastische Klappenzuschnitte aus Gummi
oder gummi-elastischen Werkstoffen können ebenfalls anstelle von federbeaufschlagten
Schwenkklappen Verwendung finden. Lediglich die Schwenkklappen 163,164 der Verschließeinrichtung
62 müssen so ausgebildet sein, daß sich diese nicht selbsttätig öffnen wenn die Schwenkklappen
durch ein Kühlelement beaufschlagt und durch dessen Gewicht heruntergedrückt werden
sollten.
1. Münzenbetätigbarer Automat zur Ausgabe von Kühlelementen, insbesondere zu deren
Verwendung in Kühltaschen oder -boxen zum Frischhalten von Lebensmitteln und zum Kühlen
von Getränken, dadurch gekennzeichnet, daß ein kastenförmiges Automatengehäuse (10) in seiner Frontplatte (11) einen oberen Kühlelementeinwurfschlitz
(12) und im unteren Gehäusebereich einen Kühlelemententnahmeschlitz (13) sowie zur
Ausbildung eines Kühlraumes (23) eine Kältemaschine (21) aufweist, wobei der Kühlelementeinwurfschlitz
(12) mit dem Kühlelemententnahmeschlitz (13) über eine durch den Kühlraum (23) geführte
Führungsbahn (20) verbunden ist, und daß im Bereich des Kühlelemententnahmeschlitzes
(13) eine münzengesteuerte Sperr-und Ausgabeeinrichtung (25) vorgesehen ist.
2. Münzenbetätigbarer Automat zur Ausgabe von Kühlelementen, insbesondere zu deren
Verwendung in Kühltaschen oder -boxen zum Frischhalten von Lebensmitteln und zum Kühlen
von Getränken, dadurch gekennzeichnet, daß ein kastenförmiges Automatengehäuse (10)
im oberen Bereich seiner Frontplatte (11) einen Kühlelementeinwurfschlitz (12) und
im unteren Gehäusebereich einen Kühlelemententnahmeschlitz (13) aufweist, der mit
dem Kühlelementeinwurfschlitz (12) über eine im Innenraum des Automatengehäuses (10)
geführte , schachtartige Führungsbahn (20) verbunden ist, deren oberer Bereich als
Kühlelementreinigungskammer (50) ausgebildet ist und die im Anschluß an die Reinigungskammer
(50) durch den Kühlraum (23) einer Kältemaschine (21) geführt ist, und daß im Bereich
des Kühlelemententnahmeschlitzes (13) eine münzengesteuerte Sperr- und Ausgabeeinrichtung
(25) vorgesehen ist.
3. Münzenbetätigbarer Automat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bodenseitig
offen ausgebildete Reinigungskammer (50) kühlelementzulaufseitig mittels einer Verschließeinrichtung
(51), bestehend aus in den Innenraum (53) der Reinigungskammer (50) bei Gewichtsbeaufschlagung
verschwenkbaren, sich mittels Federdruck in ihre Verschlußstellung selbsttätig zurückbewegbaren
Schwenkklappen od.dgl. (151,152) verschließbar ist und kühlelementabgabeseitig eine
die Bodenöffnung der Reinigungskammer (50) freigebende oder schließende Bodenplatte
(52) aufweist, daß sich an die Reinigungskammer (50) eine Schleusenkammer (60) anschließt,
die auf ihrer der Reinigungskammer (50) zugekehrten Seite mittels einer Verschließeinrichtung
(61), bestehend aus in den Innenraum (64) der Schleusenkammer (60) bei Gewichtsbeaufschlagung
verschwenkbaren, sich mittels Federdruck in ihre Verschlußstellung selbsttätig zurückbewegbaren
Schwenkklappen od.dgl. (161,162), und die bodenseitig mittels einer weiteren Verschließeinrichtung
(62), bestehend aus in den Innenraum der Führungsbahn (20) verschwenkbaren und in
ihre Verschlußstellung zurückführbaren Schwenkklappen od.dgl. (163,164) verschließbar
ist, daß im Innenraum des Automatengehäuses (10) zur Schwenkklappensteuerung, wie
wechselseitiges Schließen und Öffnen, eine Steuer- und Antriebseinrichtung (65) und
im Innenraum der Reinigungskammer (50) eine Heißwasser- oder Dampfsprüheinrichtung
(54) angeordnet sind, die über eine Zuführungsleitung (55) mit einer zwischengeschalteten
Saug-und Druckpumpe (56) mit einer Heißwassererzeugungseinrichtung, wie Heißwasserboiler
od.dgl. (57) in dem Automatengehäuse (10) in Verbindung steht, die mit einem in dem
Automatengehäuse (10) angeordneten Wasservorratsbehälter (58) über eine Zuführungsleitung
(59) mit einem in dieser angeordneten Pumpe (59a) verbunden ist, und daß benachbart
zum Boden der Reinigungskammer (50) im Reinigungskammergehäuse ein Schmutzwasserableitstutzen
(70) mit einer ein Steuerventil (72) aufweisenden Ableitung (71) zu einem Schmutzwassersammelbehälter
(73) im Innenraum des Automatengehäuses (10) vorgesehen ist.
4. Münzenbetätigbarer Automat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sperr- und Ausgabeeinrichtung (25) mit einer Zeitgebereinrichtung (26) verbunden ist.