(19)
(11) EP 0 045 047 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.07.1985  Patentblatt  1985/29

(21) Anmeldenummer: 81105767.8

(22) Anmeldetag:  22.07.1981
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4E04C 1/40, B28B 11/04

(54)

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines wärmedämmenden Hohlblocksteins

Method and apparatus for making a heat-insulated hollow block

Procédé et dispositif pour la fabrication d'un bloc creux comportant un isolant thermique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 25.07.1980 DE 8020053 U
03.06.1981 DE 3122087

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.02.1982  Patentblatt  1982/05

(71) Anmelder: Adams, EngelbertIng.VDI
D-5470 Andernach 11 (DE)

(72) Erfinder:
  • Adams, EngelbertIng.VDI
    D-5470 Andernach 11 (DE)

(74) Vertreter: Zeitler, Giselher, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Zeitler & Dickel Postfach 26 02 51
80059 München
80059 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines wärmedämmenden Hohlblocksteins gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

    [0002] Im Hinblick auf die zunehmend steigenden Energiekosten besteht der Wunsch nach Baumaterialien mit sehr guten Wärmedämmeigenschaften. Aus diesem Grund ist es bereits bekannt (FR-A-2 201 377, FR-A-1 588 901 und DE-A-1 784364), die Kammern von Hohlblocksteinen mit einem Isoliermaterial. beispielsweise anorganischem Fasermaterial, zu füllen. Aus der DE-A 1 784 364 ist es zudem bekannt, dann die derart gefüllten Kammern nach außen hin beispielsweise durch Aufsprühen eines fließfähigen Kunststoffes zu verschließen.

    [0003] Die Herstellung derartiger mit einem anorganischen Fasermaterial gefüllter Hohlblocksteine kann dabei beispielsweise unter Ausnutzung der Schwerkraft durch Einriesein, durch Einblasen mit Druckluft oder durch Einschwemmen mit einer Flüssigkeit vorgenommen werden (DE-A-2 532 873).

    [0004] Die nach dem bisher bekannten Verfahren hergestellten, mit einem faserigen Isoliermaterial gefüllten Hohlblocksteine haben jedoch den Nachteil, daß der Füllungsgrad des eingebrachten faserigen Isoliermaterials relativ starken Schwankungen unterliegt, so daß die auf diese Weise hergestellten Hohlblocksteine bezüglich ihrer Wärmedämmeigenschaften stark voneinander abweichen.

    [0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren zur Herstellung von mit anorganischem Fasermaterial gefüllten Hohlblocksteinen dahingehend weiterzubilden,. daß die auf diese Weise hergestellten Hohlblocksteine gleichbleibend gute Wärmedämmeigenschaften aufweisen.

    [0006] Erfindungsgemäß wird dies durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Verfahrensschritte erreicht.

    [0007] Anhand der Unteransprüche 2 bis 7 ergeben sich vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung nach Anspruch 1. Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, ist in dem selbständigen Anspruch 8 angegeben. Durch die DE-A-2 825 508 ist bereits eine Vorrichtung bekannt, bei der die Kammern mehrerer Hohlblocksteine von oben gleichzeitig dosiert verfüllbar sind.

    [0008] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen :

    Figur 1 in Draufsicht die auf einer verfahrbaren Palette angeordneten, zu füllenden Hohlblocksteine

    Figur 2 im Längsschnitt eine zur Durchführung des Verfahrens vorgesehene Vorrichtung zum mechanischen Einbringen der Mineralfasern in die Steinkammern, wobei sich der Füllstellung in seiner Füllstellung unterhalb des Austragsendes des Vorratsbehälters befindet ;

    Figur 3 die Vorrichtung mit dem Füllwagen in der Entleerungsstellung oberhalb der Dosierform, die bereits mit einer dosierten Mineralfasermenge gefüllt ist ;

    Figur 4 die Vorrichtung beim ersten Stopfvorgang und

    Figur 5 beim zweiten Stopfvorgang ;

    Figur6 6 im Längsschnitt die Sprüheinrichtung beim ober- und unterseitigen Besprühen der angehobenen, fertig mit der Mineralfaserfüllung versehenen Hohlblocksteine ;

    Figur7 im Schnitt gemäß Linie VII-VII nach Fig.1 die auf der Palette angeordneten Hohlblocksteine im Endzustand ;

    Figur 8 schematisch eine abgewandelte Ausführungsform der Vorrichtung zum pneumatischen Einbringen der Mineralfasern in die Steinkammern, wobei sich die Dosierform gerade in einer Stellung unterhalb des als Füllkasten ausgebildeten Vorratsbehälters befindet ;

    Figur 9 die Vorrichtung im nächsten Arbeitsschritt, wobei die gefüllte Dosierform zusammen mit dem sie unterseitig verschließenden Ziehblech über die Hohlblocksteine verfahren ist ;

    Figur 10 die Vorrichtung im nächsten Arbeitsschritt, bei der die Dosierform durch Wegziehen des Ziehbleches unterseitig geöffnet worden ist ;

    Figur 11 die Vorrichtung beim pneumatischen Einbringen der Mineralfasern aus der Dosierform in die Hohlblocksteine und

    Figur 12 schematisch eine der Sprüheinrichtung gemäß Fig.6 ähnliche Sprüheinrichtung zum beidseitigen Besprühen der die Mineraifaserfüllung aufweisenden Hohlblocksteine.



    [0009] Wie aus Fig. 1 und 7 ersichtlich, weist der dargestellte Hohlblockstein 1 insofern die übliche Ausbildung auf, als er beliebig viele, in beliebiger Anordnung vorgesehene Kammern 2 besitzt, die beidseitig offen und untereinander durch Wände 3 abgetrennt sind. Der Hohlblockstein 1 ist dadurch mit einer integrierten Wärmedämmung versehen, daß seine Kammern 2 mit Mineralfasern 4 ausgefüllt sind, die Flocken- und/oder Granulatform aufweisen und durch entsprechendes Zerkleinern aus einem Mineralfaservlies, einem -filz oder einer -matte vorgefertigt sind.

    [0010] Die jeweils in den Steinkammern 2 enthaltene Mineralfaserfüllung 4 ist hierin grundsätzlich in lockerem Zustand angeordnet, wobei die einzelnen Mineralfasern 4 untereinander sowie an den Kammerwänden 3 anhaften. Wie aus Fig.7 7 ersichtlich, ist die Mineralfaserfüllung 9 im Bereich der jeweiligen offenen oberen und unteren Kammerenden durch eine, beispielsweise mittels Besprühen, aufgebrachte dünne Materialschicht 5 verschlossen bzw. versiegelt, die aus einem Klebstoff, einer Schlämme aus Zement mit niedrigem Alkaligehalt oder aus einer Gipsschlämme usw. bestehen kann.

    [0011] Das aus Fig. 2 bis 6 ersichtliche Verfahren zur Herstellung des beschriebenen, mit der integrierten Wärmedämmung versehenen Hohlblocksteins 1 besteht darin, daß die in der erwähnten Weise vorgefertigten zerkleinerten Mineralfasern von einem Vorrat in dosierter Menge abgenommen und sodann von oben gleichzeitig in sämtliche Kammern 2 des Hohlblocksteins 1 eingebracht werden. Wie aus Fig. 1 und 7 ersichtlich, wird hierbei hinsichtlich der Anzahl der jeweils zu füllenden Hohlblocksteine 1 derart verfahren, daß die Mineralfasern 4 gleichzeitig in die Kammern 2 mehrerer, nebeneinander in Reihen angeordneter Hohlblocksteine 1 eingebracht werden. Ein dem Verfahren vorgeschalteter Verfahrensschritt kann darin bestehen, daß die Mineralfasern 4 durch Zerkleinern aus einem Mineralfaservlies, einem -filz oder einer -matte vorgefertigt und entsprechend aufgelockert werden.

    [0012] Das Einbringen der Mineralfasern 4 in die Kammern 2 des bzw. der Hohlblocksteine 1, das bei der dargestellten Ausführungsform mechanisch durch einen Stopfvorgang durchgeführt wird, kann je nach Wunsch und Bedarf wenigstens einmal wiederholt werden.

    [0013] Der letzte Verfahrensschritt besteht schließlich darin, die in die Steinkammern 2 eingebrachte Mineralfaserfüllung 4 im Bereich der offenen Kammerenden mit einem an ihr haftenden Material, vorzugsweise einem Klebstoff oder einer Schlämme aus Zement mit niedrigem Alkaligehalt oder Gips, gleichzeitig von oben und unten zu besprühen, wobei die Hohlblocksteine 1 in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise, da sie beim dargestellten Ausführungsbeispiel auch unterseitig offene Kammerenden aufweisen, zuvor angehoben worden sind, um den Besprühvorgang auch von unten durchführen zu können.

    [0014] Die im einzelnen aus Fig. 1 bis 6 ersichtliche Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens weist wenigstens eine Palette 6, eine Dosierform 7 und einen Stopfstempel 8 auf. Die Palette 6 ist auf einer horizontalen Schubbahn 9, die aus zwei in parallelem Abstand verlaufenden Schienen besteht, bis unter den Stopfstempel 8 verfahrbar und weist eine solche Fläche auf, daß sie wenigstens zwei einander angrenzende Hohibiocksteinreihen, im dargestellten Ausführungsbeispiel durch jeweils vier einander angrenzende Hohlblocksteine 1 gebildet, aufnehmen kann.

    [0015] Die Dosierform 7 ist ortsfest über den Steinkammern 2 angeordnet und dient zur Aufnahme einer von oben einzugebenden dosierten Mineralfasermenge, die dann aus dem unteren Ende der Dosierform 7 in die hiermit fluchtenden Steinkammern 2 ausgetragen wird. Zur Aufnahme dieser dosierten Mineralfasermenge weist die Dosierform 7 ober- und unterseitig offene Durchgangsöffnungen 10 auf, die durch einzelne Wände 11 voneinander abgetrennt sind und hinsichtlich Anzahl sowie Horizontalschnittausbildung den darunter angeordneten Kammern 2 der der auf Palette 6 befindlichen acht Hohlblocksteine 1 entsprechen. Die Querschnittsgestaltung der einzelnen Durchgangsöffnungen 10 der Dosierform 7 ist derart getroffen, daß die Querschnittsflächen der Durchgangsöffnungen 10 der Dosierform 7 geringfügig kleiner sind als diejenigen der Steinkammern 2, wie im einzelnen aus Fig. 2 bis 5 ersichtlich. Die Höhe der Dosierform 7 ist dem gewünschten Stopfgrad der in die Steinkammern 2 einzubringenden Mineralfaserfüllung 4 angepaßt. Dies bedeutet, daß die Füllhöhe der Dosierform 7 umso größer ist, je höher der erwünschte Stopfgrad der Mineralfaserfüllung 4 in den Steinkammern 2 ist.

    [0016] Der Dosierform 7 sind seitlich einstellbare Vibratoren 12 zugeordnet, um bei oder nach dem Befüllen der Dosierform 7 mit der dosierten Mineralfasermenge die erwünschte Feindosierung vornehmen zu können.

    [0017] Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, sind die Durchgangsöffnungen 10 der Dosierform 7 unterseitig durch ein Ziehblech 13 verschließbar, das aus der Stellung gemäß Fig. 2 in Richtung des Pfeils 14 in die Stellung gemäß Fig. 3 verschieblich ist, in der es in einen zwischen der Oberseite der Hohlblocksteine 1 und der Unterseite der Dosierform 7 bzw. deren Durchgangsöffnung 10 gebildeten Spalt 15 eingefahren ist.

    [0018] Der Stopfstempel 8 ist in senkrechter Fluchtung über den Hohlblocksteinen 1 bzw. über der Dosierform 7 angeordnet und derart auf- und abbeweglich, daß er in seiner Stopfstellung gemäß Fig. 4 oder 5 mit Stopffingern 16 die Durchgangsöffnungen 10 der Dosierform 7 durchsetzt und in die Steinkammern 2 eingreift. Zu diesem Zweck entsprechen die Stopffinger 16, die unterseitig an einer Halteplatte 17 des Stopfstempels 8 angebracht sind und von dort aus nach unten ragen, in Anzahl, Anordnung und Horizontalschnittausbildung den Durchgangsöffnungen 10 der Dosierform 7 bzw. den Steinkammern 2, wobei im einzelnen die Ausbildung derart getroffen ist, daß die Querschnittsflächen der Stopffinger 16 - genau wie diejenigen der Durchgangsöffnungen 10 der Dosierform 7 - geringfügig kleiner sind als diejenigen der Steinkammern 2 und im übrigen weitgehend ohne Zwischenraum die Durchgangsöffnungen 10 der Dosierform 7 durchsetzen können. Die jeweiligen Größenverhältnisse der vorerwähnten Querschnittsflächen der Steinkammern 2, Stopffinger 16 und Durchgangsöffnungen 10 sind besonders deutlich aus Fig.4 ersichtlich.

    [0019] Seitlich neben dem Stopfstempel 8 ist ein Vorratsbehälter 18 für vorgefertigte zerkleinerte Mineralfasern 4a angeordnet, aus dessen unterem öffenbaren Ende 19 die Dosierform 7 mit einer dosierten Menge an Mineralfasern 4b - siehe Fig. 3 - beschickbar ist.

    [0020] Zu diesem Zweck ist ein gesonderter, ober- und unterseitig offener Füllwagen 20 vorgesehen, der in Richtung des Pfeils 21 horizontal zwischen einer aus Fig. 2 ersichtlichen Füllstellung unterhalb des Austragsendes 19 Vorratsbehälters 18 und einer aus Fig. 3 ersichtlichen Entleerungsstellung oberhalb der Dosierform 7 verfahrbar ist. Der Füllwagen 20 ist hierbei auf der Oberseite des Schließbleches 22 verfahrbar, das an der Dosierform 7 angebracht und horizontal von dieser in Richtung des Vorratsbehälters 18 wegragt, so daß dieses Schließblech 22, zusammen mit der Oberseite der Dosierform 7, nicht nur als Gleitbahn für den Füllwagen 20 dient, sondern auch gleichzeitig die offene Unterseite des Füllwagens 20 verschließt, wenn dieser sich in seiner Füllstellung gemäß Fig. unterhalb des Vorratsbehälters 18 befindet. Gleichzeitig weist auch der Füllwagen 20 ein sich in gleicher Richtung wie des Schließblech 22 der Dosierform 7 horizontal wegerstreckendes Schließblech 23 auf, das in der aus Fig.3 ersichtlichen Weise das untere Austragsende 19 des Vorratsbehälters 18 bei in Entleerungsstellung oberhalb der Dosierform 7 befindlichem Füllwagen 20 verschließt.

    [0021] Wie im einzelnen aus Fig. 6 ersichtlich, ist weiterhin noch eine Sprüheinrichtung 24 vorgesehen, die in der Bewegungsbahn der Palette 6 hinter dem Vorratsbehälter 18 angeordnet ist und aus einem nach unten ragenden Zuleitungsrohr 25 sowie zwei horizontal hiervon in parallelem Abstand zueinander wegragenden Spührohren 26, 27 besteht, die einander zugekehrte Sprühdüsen 28 aufweisen. Die Sprührohre 26, 27 sind in einem Abstand zueinander angeordnet, der entsprechend größer ist als die Höhe der Hohlblocksteine 1, so daß diese Hohlblocksteine 1 ober-und unterseitig mit der geeigneten aushärtbaren Materialschicht 5 besprüht werden können, um die offenen Enden der gefüllten Steinkammern 2 zu verschließen bzw. zu versiegeln. Weiterhin ist eine Hebeeinrichtung in Form einer beidseitigen Klammer 29 vorgesehen, welche die auf der Palette 6 sitzenden Hohlblocksteine 1 ergreifen und bis auf eine geeignete Höhe anheben kann. Die Sprüheinrichtung 24 ist quer zur Bewegungsbahn der Palette 6 verfahrbar, so daß sie bei mittels der Klammer 29 angehobenen Hohlblocksteinen 1 über die Ober- und Unterseite der Hohlblocksteine 1 verfahren und dann in Betrieb gesetzt werden kann.

    [0022] Die beschriebene Vorrichtung arbeitet folgendermaßen :

    Die auf der Palette 6 dicht nebeneinander angeordneten Hohlblocksteine 1 werden nach ihrer Fertigung, vorzugsweise ohne sie von der Palette 6 abzunehmen, auf der Schubbahn 9 derart bis unter die ortsfest angeordnete Dosierform 7 gefahren, daß ihre Kammern 2 genau mit den Durchgangsöffnungen 10 der Dosierform 7, und damit auch mit den Stopffingern 16 des Stopfstempels 8, fluchten. Zu diesem Zeitpunkt, in dem sich der Stopfstempel 8 in seiner oberen Ruhestellung gemäß Fig. 2 befindet, ist der Füllwagen 20 in seiner Füllstellung unterhalb des Austragsendes 19 des Vorratsbehälters 18 angeordnet und bereits mit vorgefertigten zerkleinerten Mineralfasern 4a gefüllt, da sowohl das untere Austragsende 19 des Vorratsbehälters 18 als auch die Oberseite des Füllwagens 20 offen sind. Demgegenüber ist die Unterseite des Füllwagens 20 durch das Schließblech 22 der Dosierform 7 verschlossen. Nunmehr wird der Füllwagen 20 auf. dem Schließblech 22 bis genau über die Dosierform 7 in seine Entleerungsstellung verfahren, wobei gleichzeitig auch das Ziehblech 13 in Richtung des Pfeils 14 in den Spalt 15 zwischen Steinoberseite und Dosierformunterseite verfahren wird, so daß die Unterseite der Dosierform 7 bzw. Deren Durchgangsöffnungen 10 verschlossen ist. In dieser Entleerungsstellung des Füllwagens 20 fallen nun die hierin befindlichen Mineralfasermengen 4a in einer solchen Menge in die Dosierform 7, daß diese entsprechend ihrem Volumen-eine dosierte Mineralfasermenge 4b aufnimmt, wie aus Fig.3 ersichtlich. Hierbei kann die von der Dosierform 7 aufgenommene dosierte Mineralfasermenge 4b durch entsprechend langes Betätigen der Vibratoren 12 noch entsprechend feinreguliert werden. Wie im übrigen aus Fig. 3 ersichtlich, ist dann, wenn sich der Füllwagen 20 in seiner Entleerungsstellung oberhalb der Dosierform 7 befindet, das untere Austragsende 19 des Vorratsbehälters 18 automatisch durch das dem Füllwagen 20 zugeordnete Schließblech 23 verschlossen.



    [0023] Wenn dann die Dosierform 7 mit der dosierten Mineralfasermenge 4b gefüllt ist, laufen das Ziehblech 13 und der Füllwagen 20 zurück, so daß einerseits der Füllwagen 20 wieder über das untere Austragsende 19 des Vorratsbehälters 18 mit Mineralfasern 4a voll beschickt wird und andererseits die Durchgangsöffnungen 10 der Dosierform 7 unterseitig geöffnet sind und damit den Zugang der dosierten Mineralfasermenge 4b zu den Kammern 2 der Hohlblocksteine 1 freigeben.

    [0024] Sodann wird der Stopfstempel 8 nach unten in seine Stopfstellung bewegt, wobei seine Stopffinger 16 während dieses Bewegungsvorganges die Mineralfasermenge 4b aus den Durchgangsöffnungen 10 der Dosierform 7 herausdrücken und in die Steinkammern 2 einführen, wie dies insgesamt aus Fig. 4 ersichtlich ist. Diesem ersten Stopfvorgang gemäß Fig.4 können bei Wunsch ein zweiter Stopfvorgang gemäß Fig. 5 sowie evtl. noch weitere Stopfvorgänge folgen, wobei es auch möglich ist, vor dem jeweils zweiten und weiteren Stopfvorgang die Dosierform 7 mittels des Füllwagens 20 erneut mit einer weiteren dosierten Mineralfasermenge 4b zu beschicken, wie in Fig.5 angedeutet.

    [0025] Wenn die Steinkammern 2 mit den Mineralfasern 4 gefüllt sind, wird die Palette 6 zusammen mit den Hohlblocksteinen 1 auf der Schubbahn 9 zur Sprüheinrichtung 24 gemäß Fig. 6 verfahren, die sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb der Bewegungsbahn der Palette 6 befindet. Nachdem die Klammer 29 sämtliche Hohlblocksteine 1 gleichzeitig ergriffen und bis auf eine geeignete Höhe angehoben hat, wird die Sprüheinrichtung 24 derart quer zur Bewegungsbahn der Palette 6 verfahren, daß das obere Sprührohr 26 die Oberseite der Hohlblocksteine 1 und das untere Sprührohr 27 die Unterseite der Hohlblocksteine 1, jeweils im Abstand hierzu, überstreicht. Während dieses Bewegungsablaufs wird die Ober- und Unterseite der hohlblocksteine beispieisweise mit dem Klebstoff 5 besprüht, so daß dann nach dessen Verfestigung die jeweiligen Abschlußflächen der in den Steinkammern 2 befindlichen Mineralfaserfüllung 4 versiegelt sind.

    [0026] Nach dem Wegfahren der Sprüheinrichtung 24 und dem durch die Klammer 29 erfolgten Absenken der Hohlblocksteine 1 auf der Palette 6 werden dann die derart mit der integrierten Wärmedämmung versehenen Hohlblocksteine 1 zur endgültigen Lagerung weitertransportiert.

    [0027] Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig. bis 12 wird das Verfahren zum Einbringen der Mineralfasern 4 in die Steinkammern 2 pneumatisch durchgeführt, und zwar durch Anwendung von Überdruck. Dieses Verfahren sei im folgenden anhand der zur Durchführung des Verfahrens vorgesehenen Vorrichtung beschrieben. Diese Vorrichtung weist genau wie die zuvor beschriebene Ausführungsform grundsätzlich eine verfahrbare Halteeinrichtung 106 für die Hohlblocksteine 1, eine von oben mit einer dosierten Mineralfasermenge 4b beschickbare Dosierform 107 sowie eine Einbringeinrichtung 108 auf, um die Mineralfasern 4b aus der Dosierform 107 in die Steinkammern 2 einzubringen.

    [0028] Die verfahrbare Steinhalteeinrichtung ist als Spannrahmen 106 - ähnlich der Klammer 29 bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform - ausgebildet, der dazu dient, die Gesamtheit der jeweils mit den Mineralfasern 4 zu befüllenden Hohlblocksteine beispielsweise von der Palette 6 abzuheben, während des Füllvorganges in einer bestimmten angehobenen Stellung zu halten und sodann nach dem anschließenden Besprühen mit Klebstoff 5 oder dgl. wieder auf der Palette 6 abzusetzen.

    [0029] Die Dosierform 107 ist im Unterschied zur vorher beschriebenen Ausführungsform nicht orstfest über den zu füllenden Steinkammern 2 angeordnet, sondern horizontal zwischen dem unteren Austragsende 119 des als Füllkasten ausgebildeten Vorratsbehälters 118 und der Steinoberseite verfahrbar. Ansonsten weist die Dosierform 107 jedoch eine der zuvor beschriebenen Dosierform 7 ähnliche bzw. entsprechende Ausbildung auf, derart, daß ihr jeweils seitlich in der aus Fig. 8 bis 11 ersichtlichen Weise einstellbare Vibratoren 112 zugeordnet sind und daß sie Durchgangsöffnungen 110 aufweist, die obersowie unterseitig offen und durch einzelne Wände 111 voneinander abgetrennt sind. Diese Wände 111 sind jedoch derart schräg verlaufend angeordnet, daß die Durchgangsöffnungen 110 der Dosierform 107 konisch sich verjüngend ausgebildet sind, wobei ihr jeweils kleinster Querschnitt am unteren Auslaßende maximai dem Querschnitt der betreffenden zugeordneten Hohlblocksteinkammer 2 entspricht.

    [0030] In gleicher Weise ist der Dosierform 107 das Ziehblech 113 zugeordnet, das die Durchgangsöffnungen 110 unterseitig verschließen bzw. öffnen kann und demgemäß aus der Störung gemäß Fig. oder 9 in Richtung des Pfeils 114 in die Stdllung gemäß Fig. 10 oder 11 verschiebbar ist, wobei es in der von der Dosierform 107 weggezogenen Stellung gemäß Fig. 10 den Spalt 115 zwischen der Oberseite der Hohlblocksteine 1 und der Unterseite der Dosierform 107 freigibt.

    [0031] Wie ersichtlich, ist der verfahrbare Füllwagen 20 der zuvor beschriebenen Ausführungsform völlig weggelassen, wobei bei der Ausführungsform gemäß Fig. 8 bis 11 der stationäre Vorratsbehälter 118, wie schon erwähnt, als Füllkasten ausgebildet ist. Dies bedeutet, daß der Füllkasten 118 von vornherein nur mit einer solchen - dosierten - Menge an Mineralfasern 4b gefüllt wird, die die Dosierform 107 aufzunehmen in der Lage ist. Zu diesem Zweck kann dem Füllkasten 118, wie in Fig. 11 angedeutet, oberseitig ein horizontal verfahrbares Füllband 130 zugeordnet sein, das die vorgefertigten zerkleinerten Mineralfasern aus einem Silo 131 herantransportiert und während des Befüllens des Füllkastens 118 derart mit gesteuerter Geschwindigkeit vom einen Ende des Füllkastens 118 bis zu dessen anderem Ende verfahren wird, daß der Füllkasten 118 in etwa gleichmäßiger Höhe mit der dosierten Mineralfasermenge 4b gefüllt wird. Um weiterhin ein gleichmäßiges Austragen der Mineralfasermenge 4b aus dem Füllkasten 118 in die Dosierform 107 zu gewährleisten, kann an oder nahe dem unteren Ende des Füllkastens 118 ein mittels eines Rüttelantriebes 132 horizontal hin-und herbeweglicher Verteilerrost 133 vorgesehen sein, so daß beim Austragen der dosierten Mineralfasermenge 4b aus dem Füllkasten 118 in die Dosierform 107 deren sämtliche Öffnungen 110 gleichförmig mit einer gleichgroßen Menge an Mineralfasern 4b gefüllt werden.

    [0032] Die Einbringeinrichtung 108 ist als unterseitg offene, im Inneren mit Druckluft beaufschlagbare Haube ausgebildet, die vertikal auf- und abbeweglich ist und demgemäß der Dosierform 107 oberseitig aufsetzbar ist. Diese Drucklufthaube 108 ist mit einem Druckluftanschluß 134 versehen, der von einer nicht näher dargestellten Druckluftquelle kommt und mittig in die Drucklufthaube 108 einmündet, jedoch auch - wie in Fig. 11 lediglich angedeutet dargestellt - mit entsprechenden Druckluftverzweigungsrohren 134 verbunden sein kann, wenn bei einer abgewandelten Ausführungsform das Innere der Drucklufthaube 108 in einzelne Kammern 135 unterteilt ist, deren Anzahl derjenigen der Durchgangsöffnungen 110 der Dosierform 107 bzw. der zu beaufschlagenden Steinkammern 2 entspricht.

    [0033] Die Unterseite der Hohlblocksteine 2 ist durch ein Gitter 136 verschließbar, das den Abschluß einer nach oben gekehrten unteren Haube 137 bildet, die ebenfalls mittig einen Rohranschluß 138 aufweist und in ihrem Innern mit Überdruck oder Vakuum beaufschlagbar ist. Auch diese untere Haube 137 ist vertikal auf- und abbeweglich.

    [0034] Die beschriebene Vorrichtung gemäß Fig. 8 bis 11 arbeitet folgendermaßen :

    Die auf der Palette 6 befindlichen Hohlblocksteine 1 (siehe Fig. 1) werden nach ihrer Fertigung vom Spannrahmen 106 insgesamt klemmend erfaßt, angehoben und in die seitlich unterhalb des stationären Füllkastens 108 befindliche Füllstellung gemäß Fig. 8 verbracht. In dieser Stellung fluchten die ober- und unterseitig offenen Steinkammern 2 sowohl mit der oberen Drucklufthaube 108 als auch mit der unteren Haube 137.



    [0035] In der Zwischenzeit ist die Dosierform 107, die unterseitig durch das Ziehblech 113 verschlossen ist und unter dem Füllkasten 118 steht, aus diesem heraus mit der dosierten Mineralfasermenge 4b gefüllt worden, wobei der Füllkasten 118 selbst nur mit einer solchem Mineralfasermenge 4b gefüllt worden war, welche die Dosierform 107 aufzunehmen in der Lage war.

    [0036] Die mit den Mineralfaserflocken 4b gefüllte Dosierform 107 wird dann zusammen mit dem ihre Unterseite verschließenden Ziehblech 113 aus der Stellung gemäß Fig. in die Stellung gemäß Fig. 9 verfahren, in der ihre Durchgangsöffnungen 110 genau mit den offenen Steinkammern 2 fluchten.

    [0037] Nun wird das Ziehblech 113 aus der Schließstellung gemäß Fig. 9 in Richtung des Pfeils 114 in die Stellung gemäß Fig. 10 gezogen, so daß dadurch die Durchgangsöffnungen 110 der Dosierform 107 unterseitig offen werden. Danach wird die obere Haube 108 in der aus Fig. 11 ersichtlichen Weise senkrecht nach unten in Richtung auf die Dosierform 107 verfahren, und zwar derart, daß die zu diesem Zweck bevorzugt federnd aufgehängte Dosierform 107 so auf die Hohlblocksteine 1 gedrückt wird, daß der zwi- schen der Unterseite der Dosierform 107 und der Oberseite der Hohlblocksteine 1 gebildete Spalt 115 lediglich noch eine Größenordnung von etwa 1 bis 2 mm aufweist. Gleichzeitig wird die untere Haube 137 nach oben verfahren, so daß deren Gitter 136 die Unterseite der Hohlblocksteine 1 verschließt.

    [0038] Nun wird das Innere der oberen Haube 108 über den Druckarschluß 134 mit Druckluft beaufschlagt, so daß dadurch zwangsläufig die in der Dosierform 107 befindliche Mineralfasermenge 4b pneumatisch in die Steinkammern 2 gedrückt, d. h. durch Einblasen eingebracht wird. Dieser pneumatische Einbringvorgang kann sich mit zuverlässiger Funktion abspielen, da einerseits die obere Haube 108 relativ dicht auf der Oberseite der Dosierform 107 aufsitzt und andererseits. der noch zwischen Unterseite der Dosierform 107 und Oberseite der Hohlblocksteine 1 vorhandene minimale Spalt 115 eine Art Entlastungsspalt darstellt, der einem übermäßigen Aufbau des Überdruckes entgegenwirkt und gleichzeitig die erforderliche Abfuhr von überschüssiger Druckluft ermöglicht.

    [0039] Das die Unterseite der Hohlblocksteine 1 während des Einbringvorganges verschließende Gitter 136 dient dazu, sowohl ein Austragen der Mineralwolle 4b aus den unteren Enden der Steinkammern 2 zu verhindern als auch die Abfuhr evtl. überschüssiger Druckluft zu ermöglichen. Zu diesem Zweck, und auch um den pneumatischen Einbringvorgang zu unterstützen, kann die untere Haube 137 über ihren Luftanschluß 138 mit mehr oder weniger starkem Vakuum beaufschlagt sein.

    [0040] Wenn dann die dosierte Mineralfasermenge 4b aus der Dosierform 107 in die Steinkammern 2 verbracht worden ist, werden obere sowie untere Haube 108, 137 vom Überdruck bzw.

    [0041] Vakuum entlastet und senkrecht von der Dosierform 107 bzw. den Hohlblocksteinen 1 weggefahren, so daß sie wieder die Stellung gemäß Fig. 10 einnehmen. In dieser Stellung kann dann die untere Haube 137 über den Anschluß 138 mit Druckluft beaufschlagt werden, um auf diese Weise sowohl die untere Haube 137 als auch das Gitter 136 von Mineralfaserflocken 4b zu reinigen.

    [0042] Die Dosierform 107 kann nun für einen neuen Füllvorgang in die Stellung gemäß Fig. 8 verfahren werden, in der ihre Unterseite durch das noch dort befindliche Ziehblech 113 verschlossen ist, jedoch ihre Oberseite mit dem unteren Austragsende 119 des Füllkastens 118 verbunden ist.

    [0043] Die mit den Mineralfasern 4b gefüllten Hohlblocksteine werden nun durch den Spannrahmen 106 aus der Stellung gemäß Fig. 11 zurück zur Palette 6 verfahren, jedoch auf dem Weg dorthin ober- und unterseitig durch die Sprüheinrichtung 124 gemäß Fig. 12 besprüht, die der Sprüheinrichtung 24 gemäß Fig. 6 entspricht und ebenfalls zwei in horizontalem Abstand angeordnete, durch ein Zuleitungsrohr 125 verbundene Sprührohre 126, 127 aufweist, die mit einander zugekehrten Sprühdüsen 128 versehen sind. Aus diesen Sprühdüsen 128 der in entsprechender Weise verfahrbaren Sprüheinrichtung 124 werden dann die gefüllten Hohlblocksteine ober-und unterseitig mit einer aushärtbaren Materialschicht 5, bevorzugt einem Klebstoff, besprüht, um ein unbeabsichtigtes Herausfallen der Mineralfasern 4b aus den Steinkammern 2 zu verhindern.

    [0044] Danach werden die derart behandelten Hohlblocksteine 1 durch den Spannrahmen 106 beispielsweise wieder auf der Palette 6 abgesetzt, so daß sie die aus Fig. 7 ersichtliche Ausbildung und Lage haben können.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Herstellung eines wärmedämmenden Hohlblocksteins, bei dem in die wenigstens einseitig offenen Kammern des Hohlblocksteins zumindest teilweise eine wärmedämmende Füllung aus untereinander verzahnten Mineralfasern eingebracht wird und die offenen Kammerenden sodann durch Aufbringen einer dünnen Materialschicht verschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zerkleinerte Mineralfasern von einem Vorrat in dosierter Menge abgenommen und sodann von oben gleichzeitig über die offenen Kammerenden in die Kammern (2) mehrerer nebeneinander angeordneter Hohlblocksteine (1) eingebracht werden, wobei das Einbringen der Mineralfasern in die Kammern pneumatisch durch Anwendung von Überdruck und/oder Vakuum oder mechanisch durch Stopfen erfolgt.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mineralfasern durch Zerkleinern aus einem mattenförmigen Mineralfaservlies, einem Mineralfaserfilz oder einer Mineralfasermatte vorgefertigt und beim Zerkleinern in Flocken- oder Granulatform gebracht werden.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mineralfasern vor dem Einbringen in die Kammern aufgelockert werden.
     
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbringen der Mineralfasern in die Kammern durch Vibration unterstützt wird.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mineralfasern bei oder nach dem Einbringen in die Kammern mit Wasser eingeschlämmt werden, das von oben nach unten durch die Mineralfasern hindurchläuft.
     
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mineralfaserfüllung nach ihrem Einbringen im Bereich der offenen Kammerenden mit einem an ihr anhaftenden Material, insbesondere einem Klebstoff oder einer Schlämme aus Zement mit niedrigem Alkaligehalt oder Gips, besprüht wird.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gefüllten Hohlblocksteine zum unterseitigen Besprühen angehoben werden.
     
    8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine verfahrbare Halteeinrichtung (6, 106) zur Aufnahme von wenigstens zwei Reihen Hohlblocksteinen (1) mit nach oben gerichteten offenen Kammerenden, eine von oben mit einer dosierten Mineralfasermenge (4b) beschickbare Dosierform (7, 107), die wenigstens in ihrer Austragsstellung, in der die in sie eingebrachte dosierte Mineralfasermenge (4b) in die Kammern (2) ausgetragen wird, über den zu füllenden Kammern (2) angeordnet ist und die durch vertikale Wände (11) oder schräge Wände (111) abgetrennte, unterseitig verschließbare Durchgangsöffnungen (10, 110) aufweist, die in Anzahl und/oder Anordnung und/oder Horizontalschnittausbildung den Kammern (2) entsprechen, und eine in senkrechter Fluchtung über den Hohlblocksteinen (1) angeordnete Einbringeinrichtung (8, 108) zum pneumatischen Einbringen durch Anwendung von Überdruck und/oder Vakuum oder mechanischen Einbringen durch Stopfen der Mineralfasern aus der Dosierform in die Kammern.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die verfahrbare Halteeinrichtung als Spannrahmen (106) ausgebildet ist und daß die Einbringeinrichtung eine im Innern mit Druckluft beaufschlagbare Haube (108) ist, die auf die Dosierform (107) oberseitig aufsetzbar ist.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (108) in einzelne Kammern (135) unterteilt ist, deren Anzahl derjenigen der Durchgangsöffnungen (110) der Dosierform (107) entspricht.
     
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Hohlblocksteine (1) durch ein Gitter (136) verschließbar ist.
     
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (136) den Abschluß einer nach oben gekehrten unteren Haube (13) bildet, die im Innern mit Überdruck oder Vakuum beaufschlagbar ist.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die verfahrbare Halteeinrichtung eine Palette (6) ist und daß die Einbringeinrichtung als auf- und abbeweglicher Stopfstempel (8) mit Stopffingern (16) ausgebildet ist, die in Anzahl, Anordnung und Horizontalschnittausbildung den Durchgangsöffnungen (10) der Dosierform (7) entsprechen und in der Stopfstellung diese Durchgangsöffnungen (10) durchsetzen sowie in die Kammern (2) eingreifen.
     
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Palette (6) auf einer horizontalen Schubbahn (9) bis unter den Stopfstempel (8) verfahrbar ist.
     
    15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopffinger (16) und die Durchgangsöffnungen (10) der Dosierform (7) eine solche Querschnittsfläche aufweisen, daß die Durchgangsöffnungen (10) der Dosierform (7) die Stopffinger (16) ohne Zwischenraum aufnehmen.
     
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsflächen der Stopffinger (16) bzw. der Dosierformöffnungen (10) geringfügig kleiner sind als diejenigen der Kammern (2).
     
    17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllhöhe der Dosierform (7) dem gewünschten Füllungsgrad der Mineralfaserfüllung (4) in den Kammern (2) angepaßt ist.
     
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierform (7, 107) eine Vibriereinrichtung (12, 112) zur Feindosierung der aufzunehmenden Mineralfasermenge (4b) zugeordnet ist.
     
    19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnungen (10, 110) der Dosierform (7, 107) unterseitig durch ein Ziehblech (13, 113) verschließbar sind, das relativ zur Dosierform horizontal verschieblich und in einen zwischen der Oberseite der Hohlblocksteine (1) und der Dosierformunterseite gebildeten Spalt (15, 115) einfahrbar ist.
     
    20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben der Einbringeinrichtung (8, 108) ein Vorratsbehälter (18, 118) für vorgefertigte zerkleinerte Mineralfasern (4a) angeordnet ist, aus dessen unterem Ende (19, 119) die Dosierform (7, 107) beschickbar ist.
     
    21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierform (107) horizontal zwischen dem Austragsende (119) des Vorratsbehälters (118) und der Oberseite der Hohlblocksteine (1) verfahrbar ist.
     
    22. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierform (7) ortsfest über den zu füllenden Kammern (2) angeordnet und durch einen gesonderten, wenigstens oberseitig offenen Füllwagen (20) beschickbar ist, der horizontal zwischen einer Füllstellung unterhalb des Austragsendes (19) des Vorratsbehälters (18) und einer Entleerungsstellung oberhalb der Dosierform (7) verfahrbar ist.
     
    23. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierform (7) ein in Richtung des Vorratsbehälters (18) horizontal wegragendes Schließblech (22) zum Verschließen der offenen Unterseite des Füllwagens (20) in dessen Füllstellung unterhalb des Vorratsbehälters (18) aufweist. ,
     
    24. Vorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllwagen (20) ein sich in. gleicher Richtung wie das Schließblech (22) der Dosierform (7) horizontal wegerstreckendes Schließblech (23) aufweist, welches das Austragsende (19) des Vorratsbehälters (18) bei sich in Entleerungsstellung oberhalb der Dosierform (7) befindlichem Füllwagen (20) verschließt.
     
    25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsbahn der Steinhalteeinrichtung (6, 106) nach dem Vorratsbehälter (18, 118) eine Sprüheinrichtung (24, 124) angeordnet ist, durch die wenigstens die Oberseite der Hohlblocksteine (1) zum Versiegeln der Kammerenden besprühbar ist.
     
    26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlblocksteine (1) zum Besprühen ihrer Unterseite gemeinsam durch eine Hebeeinrichtung (29, 106) anhebbar sind und daß die Sprüheinrichtung (24, 124) unter bzw. über die Hohlblocksteine (1) verfahrbar ist.
     


    Claims

    1. A method for producing a thermally insulating hollow block, in which a thermally insulating filling consisting of interlocking mineral fibers is introduced at least partially into the chambers of the hollow block which are open at least on one side, and the open ends of the chambers are then sealed by applying a thin layer of material, characterized in that mineral fibers reduced in size are withdrawn in proportioned amounts from a supply, and then introduced simultaneously from above via the open ends of the chambers into the chambers (2) of several hollow blocks (1) arranged one beside the other, the mineral fibers being introduced into the chambers pneumatically by applying overpressure and/or a vacuum, or mechanically by stuffing.
     
    2. The method as in claim 1, characterized in that the mineral fibers are prefabricated from a mat-shaped mineral fiber web, mineral fiber felt or a mineral fiber mat by reduction in size, and are given a flake or granular shape during said reduction.
     
    3. The method as in claim 1 or 2, characterized in that the mineral fibers are disaggregated before being introduced into the chambers.
     
    4. The method as in any of claims 1 to 3, characterized in that the introduction of the mineral fibers into the chambers is supported by vibration.
     
    5. The method as in claim 1, characterized in that the mineral fibers are sluiced with water during or after introduction into the chambers, the water running through the mineral fibers from the top to the bottom.
     
    6. The method as in any of claims 1 to 5, characterized in that the mineral fiber filling is sprayed, after its introduction, in the area of the open ends of the chambers with a material which sticks to it, in particular an adhesive or a slurry of cement with a low alkali content or gypsum.
     
    7. The method as in claim 6, characterized in that the filled hollow blocks are raised to be sprayed on the underside.
     
    8. An apparatus for carrying out the method as in claim 1, characterized by a movable holding means (6, 106) for taking up at least tow rows of hollow blocks (1) with the open ends of the chambers pointing upward, a proportionning mold (7, 107) capable of being charged from above with a proportioned amount of mineral fibers (4b) are arranged above the chambers (2) to be filled, at least when in its discharging position in which the proportioned amount of mineral fibers (4b) introduced into it is discharged into the chambers (2), and exhibiting openings of passage (10, 110) which are capable of being sealed at the bottom and are separated by vertical walls (11) or slanted walls (111), the number and/or arrangement and/or horizontal section design of these openings corresponding to the chambers (2), and by an introducing means (8, 108) arranged in vertical alignment above the hollow blocks (1) for pneumatically introducing mineral fibers from the proportioning mold into the chambers by applying overpressure and/or a vacuum, or for mechanically introducing them by stuffing.
     
    9. The apparatus as in claim 8, characterized in that the movable holding means in designed as a tension frame (106) and in that the introducing means is a hood (108) capable of being acted upon in the interior by compressed air and being placed upon the top of the proportioning mold (107).
     
    10. The apparatus as in claim 9, characterized in that the hood (108) is divided into single chambers (135) the number of which corresponds to that of the openings of passage (110) in the proportioning mold (107).
     
    11. The apparatus as in any of claims 8 to 10, characterized in that the underside of the hollow blocks (1) may be sealed by a grid (136).
     
    12. The apparatus as in claim 11, characterized in that the grid (136) forms the end of a lower, upwardly turned hood (13) capable of being acted upon in the interior by overpressure or a vacuum.
     
    13. The apparatus as in claim 8, characterized in that the movable holding means is a pallet (6) and in that the introducing means is designed as a stuffing die (8) capable of moving up and down and having stuffing fingers (16) the number, arrangement and horizontal section design of which correspond to the openings of passage (10) of the proportioning mold (7) and which, when in the stuffing position, penetrate these openings of passage (10) and engage the chamber (2).
     
    14. The apparatus as in claim 13, characterized in that the pallet (6) is capable of being moved in a horizontal pushing path (9) until it is below the stuffing die (8).
     
    15. The apparatus as in claim 13 or 14, characterized in that the stuffing fingers (16) and the openings of passage (10) of the proportioning mold (7) have a cross-sectional area such that the openings of passage (10) of the proportioning mold (7) take up the stuffing fingers (16) without any gap.
     
    16. The apparatus as in any of claims 13 to 15, characterized in that the cross-sectional areas of the stuffing fingers (16) or of the openings (10) in the proportioning mold (7) are slightly smaller than those of the chambers (2).
     
    17. The apparatus as in any of claims 8 to 16. characterized in that the filling height of the proportioning mold (7) is adapted to the desired degree of filling for the mineral fiber filling (4) in the chambers (2).
     
    18. The apparatus as in any of claims 8 to 17, characterized in that a vibrating means (12, 112) is assigned to the proportioning mold (7, 107) for finely proportioning the amount of mineral fibers (4b) to be taken up.
     
    19. The apparatus as in any of claims 8 to 18, characterized in that the openings of passage (10, 110) of the proportioning mold (7, 107) are capable of being sealed at the bottom by a drawing plate (13, 113) which is horizontally displaceable relative to the proportioning mold and capable of being moved into a gap (15, 115) formed between the top of the hollow blocks (1) and the underside of the proportioning mold.
     
    20. The apparatus as in any of claims 8 to 19, characterized in that a supply vessel (18, 118) for prefabricated mineral fibers reduced in size (4a) is arranged laterally beside the introducing means (8, 108), the proportioning mold (7, 107) being capable of being charged from the lower end (19, 119) of this supply vessel (18, 118).
     
    21. The apparatus as in claim 20, characterized in that the proportioning mold (107) is capable of being moved horizontally between the discharging end (119) of the supply vessel (118) and the top of the hollow blocks (1).
     
    22. The apparatus as in claim 20, characterized in that the proportioning mold (7) is arranged stationarily above the chambers (2) to be filled and is capable of being charged by a separate filling cart (20) which is open at least at the top and capable of being moved horizontally between a filling position below the discharging end (19) of the supply vessel (18) and an emptying position above the proportioning mold (7).
     
    23. The apparatus as in claim 20, characterized in that the proportioning mold (7) exhibits a locking plate (22) protruding away horizontally towards the supply vessel (18) for sealing the open underside of the filling cart (20) in its filling position below the supply vessel (18).
     
    24. The apparatus as in claim 22 or 23, characterized in that the filling cart (20) exhibits a locking plate (23) extending away horizontally in the same direction as the locking plate (22) of the proportioning mold (7), which seals the discharging end (19) of the supply vessel (18) when the filling cart (20) is in its emptying position above the proportioning mold (7).
     
    25. The apparatus as in any of claims 20 to 24, characterized in that a spraying means (24, 124) is arranged in the path of movement of the block holding means (6, 106) after the supply vessel (18, 118) for spraying at least the top of the hollow blocks (1) to seal the ends of the chambers.
     
    26. The apparatus as in claim 25, characterized in that the hollow blocks (1) are capable of being jointly raised by a lifting means (29, 106) for their undersides to be sprayed, and in that the spraying means (24, 124) is capable of being moved below or above the hollow blocks (1).
     


    Revendications

    1. Procédé pour la fabrication d'un corps creux calorifuge pour la construction, dans lequel une matière de remplissage calorifuge consistant en des fibres minérales liées entre elles est introduite dans une partie au moins des chambres du corps creux, lesdites chambres étant ouvertes au moins sur un côté, et les côtés ouverts étant fermés par l'application d'une couche mince de matériau, caractérisé par le fait que des fibres minérales réduites sont prises en quantité dosée d'une réserve et introduites simultanément par le haut à travers les côtés ouverts des chambres dans les chambres (2) de plusieurs corps creux (1) alignés l'un auprès de l'autre, l'introduction des fibres minérales dans les chambres s'effectuant de façon pneumatique par l'application d'une surpression ou du vide ou bien de façon mécanique par bourrage.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les fibres minérales sont préfabriquées par réduction d'un tissu, d'un feutre ou d'un mat en fibres minérales et qu'elles sont réduites en forme de flocons ou de granulés.
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les fibres minérales sont lâches avant leur introduction dans les chambres.
     
    4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que l'introduction des fibres minérales dans les chambres est assistée par vibration.
     
    5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les fibres minérales sont lavées avec de l'eau pendant ou après leur introduction dans les chambres, l'eau coulant de haut en bas à travers les fibres minérales.
     
    6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que la matière de remplissage en fibres minérales est soumise à une pulvérisation après son introduction, dans la zone des extrémités ouvertes de chambres, avec un matériau s'attachant à elle, notamment avec une colle ou un lait de ciment ayant une basse teneur d'alcali ou un lait de plâtre.
     
    7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé par le fait que les corps creux remplis sont soulevés pour permettre la pulvérisation sur leur surface inférieure.
     
    8. Dispositif pour l'exécution du procédé selon la revendication 1, caractérisé par un dispositif de support déplaçable (6, 106) adapté à la réception d'au moins deux alignements de corps creux (1) dont les extrémités ouvertes de chambres sont dirigées vers le haut, un doseur (7, 107), chargea- ble par le haut avec une quantité de fibres minérales (4b), qui est disposé, du moins dans sa position de déchargement pendant laquelle la quantité dosée de fibres minérales (4b) introduite dans ce doseur est mise dans les chambres (2), au-dessus des chambres (2) destinées à être remplies, ledit doseur présentant des ouvertures de passage (10, 110) qui peuvent être fermées sur leur côté inférieur et qui sont séparées par des parois verticales (11) ou des parois obliques (111), lesdites ouvertures de passage (10, 110) correspondant par leur nombre et/ou leur disposition et/ou leur forme en section horizontale aux chambres (2), et par un dispositif d'introduction (8, 108) disposé en alignement vertical au-dessus des corps creux (1) pour l'introduction pneumatique avec surpression ou vide ou bien pour l'introduction mécanique par bourrage des fibres minérales du doseur dans les chambres.
     
    9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que le dispositif de support déplaçable est construit en forme de cadre de serrage (106) et que le dispositif de remplissage consiste en une cloche (108) alimentable intérieurement avec de l'air comprimé, ladite cloche pouvant être mise sur la surface supérieure du doseur (107).
     
    10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé par le fait que la cloche (108) est divisée en chambres particulières (135) dont le nombre correspond à celui des ouvertures de passage (110) du doseur (107).
     
    11. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé par le fait que la surface inférieure des corps creux (1) peut être fermée par une grille (136).
     
    12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé par le fait que la grille (136) forme l'extrémité d'une cloche inférieure (137) tournée vers le haut et pouvant être mise intérieurement en surpression ou sous vide.
     
    13. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que le dispositif de support déplaçable est une palette (6) et que le dispositif de remplissage est construit en forme d'un tampon de bourrage (8) capable d'un mouvement de monte-et-baisse et muni de doigts de bourrage (16) qui correspondent par leur nombre, leur disposition et leur forme en section horizontale aux ouvertures de passage (10) du doseur (7) et qui, dans !a position de bourrage, passent par les ouvertures de passage (10) et pénètrent dans les chambres (2).
     
    14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé par le fait que la palette (6) est déplaçable sur une voie de coulissement horizontale (9) jusqu'au-dessous du tampon de bourrage (8).
     
    15. Dispositif selon la revendication 13 ou 14. caractérisé par le fait que les doigts de bourrage (16) et les ouvertures de passage (10) du doseur (7) possèdent une surface en section transversale telle que les ouvertures de passage (10) du doseur (7) reçoivent sans jeu les doigts de bourrage (16).
     
    16. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 15, caractérisé par le fait que les surfaces en section transversale des doigts de bourrage (16) et des ouvertures du doseur (10) sont à peine plus petites que celles des chambres (2).
     
    17. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 16, caractérisé par le fait que la hauteur de chargement du doseur (7) est adaptée au degré de remplissage désiré de la matière de remplissage en fibres minérales (4) dans les chambres (2).
     
    18. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 17, caractérisé par le fait qu'un dispositif de vibration (12, 112) est adjoint au doseur (7, 107) pour permettre un dosage exact de la quantité de fibres minérales (4b) qui doit être reçue.
     
    19. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 18, caractérisé par le fait que les ouvertures de passage (10, 110) du doseur (7, 107) peuvent être fermées sur leur côté inférieur par une tôle coulissante (13, 113) qui est déplaçable en direction horizontale de façon relative par rapport au doseur et qui peut être insérée dans une fente (15, 115) formée entre la surface supérieure des corps creux (1) et la surface inférieure du doseur.
     
    20. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 19, caractérisé par le fait que latéralement au dispositif de remplissage (8, 108) est disposé un réservoir (18, 118) pour des fibres minérales réduites préfabriquées (4a), par l'extrémité inférieure (19, 119) duquel le doseur (7,107) peut être chargé.
     
    21. Dispositif selon la revendication 20, caractérisé par le fait que le doseur (107) est déplaçable en direction horizontale entre l'extrémité de sortie (119) du réservoir (118) et la surface supérieure des corps creux (1).
     
    22. Dispositif selon la revendication 20, caractérisé par le fait que le doseur (7) est disposé stationnairement au-dessus des chambres (2) destinées à être remplies et qu'il peut être chargé par un chariot de chargement (20) particulier, ouvert au moins sur sa surface supérieure, qui peut être déplacé entre la position de remplissage au-dessous de l'extrémité de sortie (19) du réservoir (18) et la position de déchargement au-dessus du doseur (7).
     
    23. Dispositif selon la revendication 20, caractérisé par le fait que le doseur (7) comporte une tôle de fermeture (22) s'étendant horizontalement en direction du réservoir (18, ladite tôle étant destinée à fermer la surface inférieure ouverte du chariot de chargement (20) dans sa position de remplissage au-dessous du réservoir (18).
     
    24. Dispositif selon la revendication 22 ou 23, caractérisé par le fait que le chariot de chargement (20) comporte une tôle de fermeture (23) s'étendant horizontalement dans la même direction que la tôle de fermeture (22) du doseur (7), ladite tôle fermant l'extrémité de sortie (19) du réservoir (18) pendant que le chariot de chargement (20) se trouve dans la position de déchargement au-dessus du doseur (7).
     
    25. Dispositif selon l'une des revendications 20 à 24, caractérisé par le fait qu'un dispositif de pulvérisation (24, 124) est disposé après le réservoir (18, 118) sur le trajet du mouvement du dispositif (6, 106) de support de corps, par lequel au moins la surface supérieure des corps creux (1) peut être soumise à une pulvérisation pour être fermée.
     
    26. Dispositif selon la revendication 25, caractérisé par le fait que les corps creux (1) peuvent être soulevés ensemble à l'aide du dispositif de levage (29, 106) pour permettre la pulvérisation sur leur côté inférieur et que le dispositif de pulvérisation (24, 124) peut être déplacé au-dessous et au-dessus des corps creux (1).
     




    Zeichnung