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EP 0 047 325 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.07.1985 Patentblatt 1985/29 |
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Anmeldetag: 26.07.1980 |
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Umrüstprofil zur Aufnahme von Isolierglas zum nachträglichen Einbau in einfach verglaste
Fenster
Conversion profile for accepting insulating glass for subsequent placing in single
glazed windows
Profilé pour vitrage isolant pouvant être moulé ultérieurement sur une fenêtre à vitrage
simple
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.03.1982 Patentblatt 1982/11 |
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Anmelder: Redel, Dieter Georg |
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D-6797 Waldmohr (DE) |
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Erfinder: |
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- Redel, Dieter Georg
D-6797 Waldmohr (DE)
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Vertreter: Titze, Hubert |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Profil gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1, das es
ermöglicht, einfach verglaste Fenster ohne großen Aufwand und Schwierigkeiten in isolierverglaste
Fenster umzubauen. Ein derartiges Profil ist z. B. durch die FR-A-2 355 153 bekannt.
[0002] Bei auf dem Markt befindlichen Systemen muß meist der Kittfalz gesäubert werden,
d. h. das Kittbett muß nach Entfernen der Einfachglasscheibe gesäubert werden. Da
der Kitt nach Jahren in der Regel sehr hart ist, ist diese Arbeit sehr mühsam und
kostenaufwendig.
[0003] Es gibt bereits Systeme, die davon ausgehen, diesen Kittfalz nicht mehr zu säubern,
sondern in seinem nach dem Ausbau der alten Glasscheibe befindlichen Zustand zu belassen
(DE-A-2010839). In diesem Fall müssen äußere Anschlag- und innere Glasleisten, die
das Glas festhalten, neu angefertigsund angebracht werden. Diese Arbeit ist ebenfalls
sehr lohn- und materialintensiv.
[0004] Nach der DE-U-1 957 515 ist das Profil in drei Teile aufgegliedert: es besteht aus
einer Glashalteleiste, einem Deckprofil und einer Abdichtleiste. Die Glashalteleiste
ist mit einem Spalt versehen, in den das Deckprofil eingeschoben wird. Der untere
Rand des Deckprofils ist gegenüber der Abdeckleiste mit einer Runddichtung abgedichtet.
[0005] In der DE-U-1 991 174 wird in Abb. VI eine Abblendleiste dargestellt, die zusammen
mit der Einsetzleiste (Abb. V) das eigentliche Profil bildet. Dieses ist aufgeteilt
in zwei Teile, von denen das untere gegenüber dem oberen beweglich ist. Wie alle Abbildungen
zeigen, ist in die Sockelleiste eine Nute und in die Abblendleiste eine Feder eingearbeitet,
um die Leisten an die Höhe des Holzrahmens anzupassen. Die Abblendleiste verdeckt
hier aber nicht das Profil, sondern den Holzrahmen des Fensters mit einem darauf fest.
angebrachten Paßstück zur Ableitung des Wassers. Auch bei dieser Anordnung fehlt ein
über dem Profil angeordnetes Abdeckprofil, da das von der Abdeckleiste abgedeckte
Paßstück nicht als Profil dienen kann, welches die Glasscheiben aufnimmt.
[0006] Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, bei kostengünstiger Herstellung
ein Umrüstprofil zu schaffen, das einfach und rasch an bestehende Flügelrahmen anpaßbar
und aufsetzbar ist und das ein ästhetisches Aussehen aufweist. Dabei sollen soviel
Arbeiten und Vorbereitungen wie möglich in der Werkstatt zu erledigen sein, um die
Arbeiten auf der Baustelle auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
[0008] Hierzu hat der Erfinder ein spezielles Profil 1 (nach Fig. 1) entwickelt, das um
eine lsolierglasscheibe 2 gesteckt und mit dieser verbunden wird. Im Fig. 1 ist das
Abdeckprofil nicht dargestellt. Ein Flach-Eck-Winkel an dem freien Schenkel 4 des
Profils 1 sorgt an den Gehrungen für eine dauerhafte Verbindung. Die Halteschenkel
5 und 6 dienen zur Aufnahme des Glases und sind an ihren Anfängen trichterförmig ausgebildet
zur Aufnahme von Dichtungen bzw. Versiegelungen 7. Der an dem Profil 1 befindliche
freie Schenkel 4 dient als Anschlag gegen den bestehenden Flügelrahmen 8 und schließt
gleichzeitig den alten Glasfalz 9 sauber und dauerhaft. Dadurch bildet das äußere
Ansichtsbild eine Einheit und der sonst. zusätzliche Arbeitsgang für das Verdecken
des Glasfalzes 9 entfällt.
[0009] Gemäß Fig. 1 bilden Glas und Rahmen eine Einheit. Sie können so im Betrieb kostengünstig
hergestellt werden. Der Einbau der Einheit auf der Baustelle ist denkbar einfach.
Die Befestigung geschieht über dem freien Schenkel 4. An dem rauminnenseitigen freien
Schenkel 10 kann entweder eine Dichtung eingezogen werden oder der verbleibende Spalt
wird mit Versiegelung 11 geschlossen.
[0010] Ferner ist der freie Schenkel 10 mit einer Kerbe 12 versehen und kann dann mit dem
Flügelrahmen 8 verschraubt werden. In diesem Fall entfällt die Dichtung bzw. Versiegelung.
[0011] In Fig. 2 ist nur der freie Schenkel 4 des Profils 1 abgebildet. Hier erfolgt die
Befestigung des gesamten Elements (Glas und Rahmen) an der Außenseite des Fensters
über den freien Schenkel 4 mit einer Schraube 17. Damit die Schraube 17 nicht sichtbar
wird, ist ein Abdeckprofil 15 vorgesehen. Damit keine Feuchtigkeit eindringen kann,
wird eine Dichtung 16 angebracht, damit sich das Ende des Schenkels 4 genauer und
fester auf das Holz legen kann und somit keine Fuge entsteht.
1. Umrüstprofil, vorzugsweise aus Kunststoff, zum nachträglichen Umbau eines einfach
verglasten Fensters in ein Fenster mit Mehrfach-Isolierverglasung (2), bestehend aus
zwei Halteschenkeln (5, 6) zur Aufnahme der Isolierverglasung (2), einem den Glasfalz
(9) des bestehenden Flügelrahmens (8) abdeckenden und an diesem befestigten äußeren
freien Schenkel (4) sowie einem rauminnenseitigen freien Schenkel (10), dadurch gekennzeichnet,
daß der äußere freie Schenkel (4) von einem Abdeckprofil (15) abgedeckt ist, welches
einerseits in eine Nut des freien Schenkels (4) eingreift und andererseits hinter
dessen freien Rand einrastbar ist und daß der rauminnenseitige freie Schenkel (10)
an der dem bestehenden Flügelrahmen (8) zugewandten Seite mit einer Kerbe (12) versehen
ist.
2. Umrüstprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere freie Schenkel
(4) mit Stegen zur -Aufnahme von Steck-Eck-Verbindungen versehen ist, die einen Umbau
als geschlossener Rahmen um das Isolierglas erlauben.
3. Umrüstprofil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stege
zur Aufnahme der Steck-Eck-Verbindungen an der dem bestehenden Flügelrahmen (8) zugewandten
Seite befinden.
4. Umrüstprofil nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß sich am freien Ende
des äußeren freien Schenkels (4) eine Nute zur Aufnahme einer Dichtung (16) befindet.
5. Umrüstprofil nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die lsolierverglasung
(2) fest auf dem Umrüstprofil (1) ohne Luftzwischenraum aufsitzt.
6. Umrüstprofil nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierverglasung
(2) voll in einem Silikonbett (7) liegt.
7. Umrüstprofil nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß das Umrüstprofil (1)
an dem rauminnenseitigen Schenkel (10) eine Dichtung (11) hat.
1. A section, preferably made of plastics material, for the subsequent conversion
of a single-glazed window into a window having multiple glazing (2), comprising two
retaining ribs (5, 6) for receiving the multiple glazing (2), an outer leg (4) covering
the window-pane rabbet (9) in the existing sash frame (8), and an inner leg (10) on
the room side, characterized in that the outer leg (4) is covered by a protective
section (15), one edge of which engages a groove in leg (4) and the other edge of
which snaps over the free edge of the said leg, and that the inner leg (10) on the
room side is provided on the side facing the existing sash frame (8) with a notchshaped
groove (12).
2. A section as claimed in claim 1, characterized in that the outer leg (4) is provided
with ribs for receiving insertable corner connections which enable the sections to
be assembled to form a frame completely enclosing the multiple glazing.
3. A section as claimed in claims 1 and 2, characterized in that the ribs for receiving
the insertable corner connections are arranged on the side facing the existing sash
frame (8).
4. A section as claimed in claims 1, 2 and 3, characterized in that the free end of
the outer leg (4) is provided with a groove for receiving a seal (16).
5. A section as claimed in claims 1 to 4, characterized in that the multiple glazing
(2) bears firmly against the section (1) without an air gap.
6. A section as claimed in claims 1 to 5, characterized in that the multiple glazing
(2) is completely embedded in silicone sealant (7).
7. A section as claimed in claims 1 to 6, characterized in that the section (1) has
a seal (11) on the inner leg (10) on the room side.
1. Profilé d'échange, de préférence en matière synthétique, pour la transformation
ultérieure d'une fenêtre à vitrage simple en fenêtre à vitrage multiple (2), composé
de deux branches de fixation (5, 6) hébergeant le vitrage isolant (2), d'une branche
libre extérieure (4) couvrant la feuillure de vitre (9) du battant de cadre existant
(8) ainsi que d'une branche libre intérieure (10), reconnaissable du fait que la branche
libre extérieure (4) est camouflée par un profilé de parement (15) qui s'engage d'une
part dans une mortaise de la branche libre (4) et, d'autre- part, s'encoche dans un
cran d'arrêt derrière le libre bord de cette branche (4) et que la libre branche intérieure
(10) est munie, sur son côté faisant face au battant de cadre existant (8), d'une
encoche (12).
2. Le profilé d'échange conformément à la revendication 1 est marqué par le fait que
la branche libre extérieure (4) est munie d'entretoises recevant les équerres de raccord
par fichage, lesquelles permettent une transformation en cadre clos autour du verre
isolant.
3. Le profilé d'échange conformément aux revendications 1 et 2 est marqué par le fait
que les entretoises recevant les équerres de raccord par fichage se trouvent sur le
côté faisant face au battant de cadre (8).
4. Le profilé d'échange conformément aux revendications 1, 2 et 3 est marqué par une
mortaise située au libre bout de la branche libre extérieure (4), aux fins d'insertion
d'un joint étanche (16).
5. Le profilé d'échange conformément aux revendications 1 est marqué par le fait que
le vitrage isolant (2) repose directement sur le profilé d'échange (1), sans intervalle
d'air.
6. Le profilé d'échange conformément aux revendications 1 à 6 est marqué par le fait
que le vitrage isolant (2) repose entièrement dans un lit de silicone (7).
7. Le profilé d'échange conformément aux revendications 1 à 7 est marqué par le fait
que le profilé d'échange (1) est muni d'un joint étanche (11) logé dans la branche
intérieure (10) (côté pièce d'habitation).

