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EP 0 081 707 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.07.1985 Patentblatt 1985/29 |
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Anmeldetag: 24.11.1982 |
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Dämpfender Anschlag in Hydraulik-Heber
Shock absorbing stop for a hydraulic hoist
Tampon amortisseur pour élévateur hydraulique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
14.12.1981 CH 7957/81
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.06.1983 Patentblatt 1983/25 |
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Anmelder: INVENTIO AG |
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CH-6052 Hergiswil NW (CH) |
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Erfinder: |
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- Ach, Ernst, Ing. HTL
CH-6010 Kriens (CH)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen dämpfenden Anschlag in einem Hydraulik-Heber gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Für hydraulische Aufzüge ist vorgesehen, dass die obere Hubbegrenzung einen dämpfenden
Anschlag im Heber aufweisen und in derjenigen Stellung des Kolbens wirksam werden
soll, die der Stellung der Kabine am oberen Ende der Fahrbahn entspricht. Der dämpfende
Anschlag muss so ausgeführt sein, dass die mittlere Verzögerung der Kabine g
n = 9,81 m/s
2 nicht übersteigt.
[0003] Mit der US-A-4 041845 ist ein hydraulischer Stempel bekanntgeworden, dessen dämpfender
Anschlag als Tellerfederpaket ausgebildet, im Heber befestigt und durch einen Flansch
am Kolbenende betätigt ist. Das Tellerfederpaket wird kurz vor dem obersten Halt vom
Kolbenflansch zusammengedrückt und wirkt, bis die einzelnen Tellerfedern flach aufeinander
aufliegen, als Dämpfungselement, wodurch der Anschlag gedämpft und die Stosskräfte
reduziert werden. Bei dieser Ausführung sind Tellerfedern in der benötigten Grösse
für Kolben mit Durchmessern von ca. 70 bis 220 mm nicht handelsüblich erhältlich und
für jeden Stempeltyp ist eine Spezialanfertigung erforderlich. Ein Nachteil bei dieser
Ausführung liegt darin, dass der Zylinderdurchmesser bei einem vorgegebenen Kolbendurchmesser
für die Aufnahme der Tellerfederpakete verhältnismässig gross gewählt werden muss.
[0004] Als Variante zum dämpfenden Anschlag mittels Tellerfedern wird mit Fig. 6 auch eine
Kunststoffbüchse vorgeschlagen, die mit beidseitigem Spielraum zwischen der Zylinder-
und der Kolbenwand eingesetzt und mit verschiedenen Löchern für den Druckmediumsrücklauf
beim Zusammendrücken ausgerüstet ist. Die Kunststoffbüchse wird beim oberen Halt zwischen
einem Druckring und einem Heberflansch vom Kolbenflansch zusammengedrückt bis der
Hohlraum zwischen Kolben und Zylinder ganz von der Kunststoffbüchse ausgefüllt und
das Druckmedium daraus verdrängt ist. Dieser dämpfende Anschlag hat den Nachteil,
dass er nur durch kurze und relativ dicke Dämpfungsbüchsen gebildet werden kann, die
entsprechend kleine Dämpfungswege ergeben. Büchsen mit grösserer Länge würden beim
Zusammendrücken undefinierbar ineinandergepresst und beschädigt, wobei der Druckmediumsrücklauf
teilweise verhindert und die Dämpfungswirkung verringert würde.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen preisgünstigen dämpfenden Anschlag
vorzuschlagen, welcher beim Zusammenpressen den Kolben und die Kabine sanft verzögert
und mit minimalen Stosskräften anhält, eine auf die Länge des Dämpfungskörpers gleichmässig
verteilte Formänderung erfährt und gleichzeitig den einschlägigen Vorschriften entspricht.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.
[0007] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass die Kunststoffbüchse durch die Stabilisierungsringe die in gleichmässigen Abständen
am Umfang der Kunststoffbüchse angeordnet sind, den Kolben und die Kabine am oberen
Ende der Fahrbahn sanft verzögert und mit minimalen Stosskräften anhält, wobei die
Formänderung gleichmässig auf die gesamte Länge der Kunststoffbüchse verteilt wird.
[0008] Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
das im folgenden näher erläutert wird. Es zeigt :
Figur 1 den Schnitt durch einen verkürzt dargestellten hydraulischen Stempel mit einem
in einem Heber angeordneten dämpfenden Anschlag.
[0009] Mit 1.1 ist ein rohrförmiger Zylinder des Hebers 1 bezeichnet, dessen oberes Ende
mit einem angeschweissten Kopfstück 2 und dessen unteres Ende mit einem angeschweissten
Fussstück 3 abgeschlossen ist, wobei die Schweissnaht am Kopfende des Hebers mit 1.2
und die Schweissnaht am Fussende des Hebers mit 1.3 bezeichnet ist. Im Mantel des
Zylinders 1.1 befindet sich eine Oeffnung 1.5 zum Anschluss an eine nicht dargestellte
Druckleitung, die mit einer nicht dargestellten Pumpe für ein hydraulisches Druckmedium
verbunden ist. Der Druckraum des Hebers 1 wird mit 1.6 markiert. Am Fussende sind
auf der Innenseite des Zylinders zentrierende Führungseinlagen 1.4 angebracht. Das
Fussstück 3 weist eine eingedrehte Rille 3.1 und eine kleine kreisförmige, gegenüber
der Innenfläche des Fussstückes vorstehende Auflagefläche 3.2 auf. Am Kopfstück 2
ist eine Rille 2.1 mit einem konischen Ansatz 2.2 und ein tieferliegender Anschlag
2.3 angeordnet. Am Anschlag 2.3 liegt eine Zylindereinlage 4 mit einer angedrehten
Auflagefläche 4.1 auf. In der Rille 2.1 sind Pressringsegmente 5 eingelegt, welche
mittels Schrauben 13 an das Kopfstück des Hebers gezogen und durch den konischen Ansatz
2.2 des Kopfstückes 2 an die obere Auflage der Zylindereinlage 4 gedrückt werden.
Die Zylindereinlage 4 wird dadurch an den Anschlag 2.3 gepresst und fest mit dem Kopfstück
2 verbunden. Der Dichtungsring 2.4 dichtet die ruhenden Berührungsflächen zwischen
dem Kopfstück 2 und der Zylindereinlage 4 ab. In der Zylindereinlage 4, die einen
Kolben 9 axial verschiebbar führt, sind Führungsringe 10, Dichtringe 11 und Abstreifringe
12 eingelassen. Das untere Ende der Zylindereinlage 4 ist mit einer Halterille 4.2
versehen, mit welcher das Oberteil einer Kunststoff-Dämpfungsbüchse 6 gehalten wird.
Am Umfang der Dämpfungsbüchse 6 sind in gleichmässigen Abständen Stabilisierungsringe
7 angeordnet, die eine gleichmässige Verformung der Dämpfungsbüchse beim Zusammendrücken
gewährleisten. Am unteren Ende der Dämpfungsbüchse 6 ist ein metallischer Pressring
8 angeordnet, der die Aufgabe hat, die von einer Flanschauflage 9.2 des Kolbens 9
übertragene Druckkraft gleichmässig auf die ganze untere Stirnfläche der Dämpfungsbüchse
zu verteilen. Der nicht dargestellte obere Teil des Kolbens 9 ist mit einer ebenfalls
nicht dargestellten Aufzugskabine fest verbunden. Der untere Teil des kolbens schliesst
mit einem Flansch 9.1 mit der Flanschauflage 9.2 ab.
[0010] Die vorstehend beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt :
Vom Pumpenaggregat wird das hydraulische Druckmedium über die Anschlussöffnung 1.5
in den Druckraum 1.6 des Hebers 1 gepumpt. Der Kolben bewegt sich dadurch gleichmässig
nach oben, bis der Flansch des Kolbens mit der Flanschauflage 9.2 den Pressring 8
der Dämpfungsbüchse 6 berührt. Bei der nun folgenden Dämpfungsphase wird die Dämpfungsbüchse
zusammengepresst bis der Innendruck einen vorbestimmten Wert erreicht. Dabei wird
die Dämpfungsbüchse durch die Stabilisierungsringe 7 derart zusammengehalten, dass
die Verformung des Kunststoffes gleichmässig auf alle Zwischenräume zwischen den Stabilisierungsringen
auf der ganzen Länge der Kunststoffbüchse verteilt wird und jeder dieser Zwischenräume
ungefähr die gleiche Zunahme des äusseren Durchmessers erfährt. Der obere Anschlag
des Kolbens wird durch das Umsetzen der kinetischen Energie in Speicherarbeit der
Dämpfungsbüchse 6 gedämpft, die Stosskräfte verringert und ein sanftes Anhalten der
Aufzugskabine am oberen Ende der Fahrbahn ist gewährleistet. Die Dämpfungsbüchse wird
beim Absenken entlastet und nimmt die ursprüngliche Form wieder ein.
1. Dämpfender Anschlag in Hydraulik-Heber, als eine einen Kolben (9) umgebende und
mit einer Flanschauflage 9.2 des Kolbens zusammenwirkende Kunststoffbüchse (6) ausgebildet
und insbesondere für hydraulische Aufzüge vorgesehen, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kunststoffbüchse (6) am Umfang mehrere in gleichen Abständen angeordnete nach
aussen hin offene Ringnuten aufweist, in welchen Stabilisierungsringe (7) mit einem
Aussendurchmesser der gleich oder grösser und einen Innendurchmesser der kleiner ist
als der Aussendurchmesser der Kunststoffbüchse (6) eingelegt sind.
2. Dämpfender Anschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsringe
(7) Stahlringe sind.
3. Dämpfender Anschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsringe
(7) in die Kunststoffbüchse (6) eingegossen sind.
4. Dämpfender Anschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffbüchse
(6) an einem Ende eine Umfangsrille zur Halterung am Hydraulik-Heber aufweist.
5. Dämpfender Anschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffbüchse
(6) am anderen Ende eine gleiche Umfangsrille zur Aufnahme eines Pressringes (8) aufweist.
1. Shock absorbing stop for a hydraulic hoist for use especially in hydraulic elevators
formed as a synthetic material bushing (6) surrounding a piston (9) and interacting
with a flange (9.2) of the piston (9) characterised thereby, that the synthetic material
bushing is provided at its circumference with a plurality of outwardly open ringshaped
grooves arranged at substantially the same spacing from one another ; in which stabilization
rings (7) are inserted, having an outer diameter which is at least equal to the outer
diameter of the synthetic material bushing (6) and an inner diameter which is smaller
than the outer diameter of said synthetic material bushing (6).
2. Shock absorbing stop as defined in claim 1, characterised thereby, that the stabilization
rings (7) comprise steel rings.
3. Shock absorbing stop as defined in claim 1, characterised thereby, that the stabilization
rings (7) are molded into the synthetic material bushing (6).
4. Shock absorbing stop as defined in claim 1, characterised thereby, that the synthetic
material bushing (6) contains at one end portion a circumferential groove for mounting
thereof at the hydraulic jack.
5. Shock absorbing stop as defined in claim 4, characterised thereby, that the synthetic
material bushing (6) contains at its other end portion a circumferential groove of
the same kind for receiving a pressure ring (8).
1. Tampon amortisseur monté dans un élévateur hydraulique, qui est réalisé sous la
forme d'un manchon en matière plastique (6) entourant un piston (9) et coopérant avec
une surface d'appui (9.2) du piston, et qui est conçu notamment pour des ascenseurs
hydrauliques, caractérisé en ce que le manchon en matière plastique (6) comporte,
sur son pourtour, plusieurs gorges annulaires ouvertes vers l'extérieur et disposées
à intervalles réguliers, gorges dans lesquelles sont insérées des bagues de stabilisation
(7) présentant un diamètre extérieur égal ou supérieur au diamètre extérieur du manchon
en matière plastique (6) et un diamètre intérieur inférieur à ce diamètre extérieur
du manchon.
2. Tampon amortisseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bagues de
stabilisation (7) sont des bagues en acier.
3. Tampon amortisseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bagues de
stabilisation (7) sont scellées dans ie manchon en matière plastique (6).
4. Tampon amortisseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le manchon en
matière plastique (6) comporte, sur une extrémité, une rainure périphérique pour être
retenu sur l'élévateur hydraulique.
5. Tampon amortisseur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le manchon en
matière plastique (6) possède, sur son autre extrémité, une rainure périphérique identique
pour la réception d'une bague de compression (8).
