(57) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden schüttfähige Stoffe enthaltender
Säcke sowie zum Trennen des Gutes von Sackteilen mit einer Siebtrommel und getrennten
Austrägen für die Sackteile, den Überkornanteil und das zu entleerende Gut. Bekannte Vorrichungen schneiden und zerreißen den Sack in Teile unterschiedlicher
Größe. Die Reißrandbegrenzung dieser Teile verstärkt die Haftungstendenz des zu entleerenden
Stoffes an den Sackteilen und födert die Bildung abgerissener Kleinteile. Es ist Ziel,
den unkontrollierten Sackzerriß zu verhindern, den Sack in etwa gleiche Teilgrößen
zu trennen und einen gleichmäßig zerteilten und verteilten Gutaustrag über das erste
Drittel der Siebtrommel zu erreichen. Die Lösung sieht eine Sackführung 4 mit einem
in seiner Niegung belastungsabhängigen Boden 51 bei quasi gleichmäßigem Ober- und
Untereingriff der koaxial und peripher einander zugerichteten Messer 2 in den Sack,
sowie eine gleichmäßige Zerteilung und Verteilung des Gutaustrittes über die Länge
der Siebtrommel 8 durch Stauringe 12 vor. Die weiterbildend vorgeschlagene Walkwalzenanordnung 31 vor dem Schneidebereich l'
fördert die Zerteilung entstandener Agglomerationen, insbesondere hygroskopischer
und gepreßter Sackinhalte.
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