[0001] Die Erfindung betrifft einen Gurtzuführer einer automatischen Rohrwaffe nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein solcher Gurtzuführer ist aus der EP-A-0 038 399 (veröffentlicht am 28.10.81,
Stand der Technik gemäß Art. 54.3 EPÜ) bekannt. Für den Transport von Patronengurten
sieht dieser Gurtzuführer eine Vorlaufbremse der Zuführwellenzahnräder vor, die jeweils
am Ende des Gurtes durch Einrasten der Sperrklinke die Drehung des jeweiligen Zuführwellenzahnrades
ruckartig begrenzt. Zum Ein- bzw. Ausrasten der Sperrklinke ist dabei ein unter Federdruck
stehender von der Steuerkurve des Antriebsritzels axial verschiebbarer im Gehäuse
geführter Steuerstift vorgesehen.
[0003] In der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß die von der Feder über die Sperrklinke
auf den Steuerstift übertragene Kraft Reibung zwischen Steuerstift und Antriebsritzel
erzeugt und während der axialen Bewegung Reibung zwischen Steuerstift und Gehäuse
entsteht. Die Folge ist, daß diese Reibungseinflüsse zu Störungen und zum Abfall der
Kadenz führen können. Bei Rückdrehung des Antriebsritzels bewegt der Steuerstift den
Klinkenhebel aus der eingerasteten Stellung heraus. Dabei ist es möglich, daß es beim
Einsatz langer Patronengurte, aufgrund ihrer Massenträgheit, zum Nachrutschen des
Gurtes kommt, mit der Auswirkung, daß das Klinkenrad gegen die sich aus der Sicherstellung
herausbewegende Klinkenspitze schlägt und Verschleiß verursacht.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu vermeiden. Die Beeinträchtigung
der Kadenz durch Reibeinflüsse soll vermieden und Störungen, hervorgerufen durch Verschleiß,
vor allem an der Klinkerspitze, aber auch in der Gehäuseführung des Steuerstiftes,
verhindert werden.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung. Die Unteransprüche
nennen vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung des Anspruchs
1.
[0006] Es wurde nun erkannt, daß bei einem Gurtzuführer, beispielsweise entsprechend der
EP-A-0 038 399 die geschilderten Nachteile dann vermieden werden, wenn die reibungsverursachende
Federkraft entfällt und die Eingriffszeit der Sperrklinke in den Klinkenlücken des
Klinkenrades verlängert wird.
[0007] Durch die im Anspruch 1 genannten Merkmale ist für die Transportzahnräder einer jeweiligen
Zuführwelle eine Vorlaufbremse geschaffen worden, bei der Reibung und Verschleiß beim
Ein- und Ausrasten des Klinkenrades keine Auswirkungen mehr haben, weil die Sperrklinke
durch die mit ihr fest verbundenen zwei Hebelarme den Bewegungen des Antriebsritzels
durch gleichzeitiges Ein- und Ausfahren der beiden auf dem Antriebsritzel eingearbeiteten
Steuerkurven in Zwangsfolge ohne nennenswerte Reibungseinflüsse direkt in die Klinkenlücken
des Klinkenrades ein- bzw. ausrastet. Der Einsatz eines Stiftes und dessen Führung
gemäß EP-A-0 038 399 entfallen dabei.
[0008] Eine besondere günstige konstruktive Ausbildung ergibt sich entsprechend den Merkmalen
nach Anspruch 2 dadurch, daß ein vorzeitiges Ausrasten der Sperrklinke aus der Sicherstellung
des Klinkenrades verhindert wird, weil ein an der Sperrklinke angeordneter Hebelarm
bei der Rückdrehung des Antriebsritzels durch Gleiten auf einem längeren Bereich der
Steuerkurve mit dem Durchmesser D die Sperrklinke zeitverzögert ausrastet.
[0009] Weitere günstige konstruktive Ausbildungen ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche
3 und 4, wonach die an der Sperrklinke befindlichen Hebelarme raumsparend angeordnet
sind und die Berührungsstellen mit dem Antriebsritzel und dem Klinkenrad verschleißfest
ausgeführt sind und sich besonders reibungsarm verhalten.
[0010] Durch das gegenüber der Rückdrehbewegung des Antriebsritzels zeitverzögerte Ausrasten
des .Sperrklinke durch die zwangsweise Folge der Hebelarme in den Steuerkurven und
der hohen Verschleißfestigkeit, insbesondere der Spitze der Klinkensperre wird verhindert,
daß besonders lange Gurte nachrutschen, weil durch die Zeitverzögerung der Nachrutschimpuls
des Gurtes derartig reduziert wird, daß ein störungsfreier Ablauf bei hoher Kadenz
ermöglicht wird.
[0011] Die Zeichnungen zeigen die Ausführungsform des Gurtzuführers mit der Vorlaufbremse
für die Transportzahnräder der Zuführwelle, und zwar in :
Figur 1 im senkrechten Schnitt teilweise in Ansicht im Bereich des vorderen Endes
der Zuführwellen ;
Figur 2 im zur Figur 1 rechtwinkeligen, senkrechten Schnitt längs der Mittelachse
eine Zuführwelle ;
Figur 3 im zur Figur 1 rechtwinkeligen, senkrechten Schnitt längs der Mittelachse
der Lagerwelle ;
Figur 4 in einem Schnitt durch das Antriebsritzel die auf ihm befindlichen Steuerkurven
;
Figur 5 in Ansicht das Klinkengesperre quer zur Bohrung der Lagerwelle ;
Figur 6 in Ansicht das Klinkengesperre längs zur Bohrung der Lagerwelle.
[0012] Figur 1 und 2 zeigen, umgeben von einem Gehäuse 12, rechts die Zuführwelle 5 mit
Klinkenrad 6 und Antriebsritzel 1, die rechtsherum antreibbar sind, und links das
etwas nach hinten versetzt liegende Klinkenrad 6, ebenfalls einteilig mit der Zuführwelle
5 und davor das Antriebsritzel 1, die linksherum antreibbar sind. Jeder Steuerkurve
2 an dem Antriebsritzel 1 ist ein Hebelarm 14 mit Gleitfläche 16 und entsprechend
der Steuerkurve 3 ein Hebelarm 13 mit Gleitfläche 15 eine Sperrklinke 4 mit Klinkenspitze
20 zugeordnet. Die Sperrklinken 4 sind in ihrem Lager 18 auf der feststehenden Lagerwelle
8 drehbar gelagert. Am Antriebsritzel 1 sind auf der Stirnseite zum An- und Abkuppeln
Zähne 23 angeordnet.
[0013] Figur 2 zeigt, daß Hebel 13 mit Gleitfläche 15 in der Steuerkurve 3 im Eingriff ist,
während Klinkenspitze 20 (Fig. 5) der Sperrklinke 4 aus einer Klinkenfläche ausgerastet
ist und Hebel 14 mit Gleitfläche 16 die Steuerkurve 2 verlassen hat. Innerhalb der
Zuführwelle 5 ist die axial verschiebbare Mitnahmekupplung 22 mit Gegenritzel 21 und
Zähnen 24 gelagert.
[0014] Figur 3 zeigt die Lagerung der Welle 8, die die Sperrklinken 4 hintereinander trägt,
in dem Gehäusedeckel 9, der hinten durch eine Abschlußplatte 10 abgedeckt ist. Damit
die Sperrklinken auf einer Lagerwelle 8 hinereinander angebracht sein können, sind
die Klinkenräder in Achsrichtung versetzt an den Zuführwellen angebracht. Die in die
Steuerkurven 2 und 3 (Fig. 1) abwechselnd eingreifenden Hebelarme 13 und 14 sind aufgrund
der hintereinander angeordneten Lagerung bei der linken Sperrklinke kürzer als bei
der rechten.
[0015] In Figur 4 sind die zur Steuerung der Sperrklinke notwendigen Steuerkurven 2 und
3 des Antriebsritzels 1 ersichtlich, wobei Kurve 2 auf dem Kreisumfang mit DurchmesserD
einen längeren Gleitbereich 19 als Kurve 3 aufweist. Nach Verlassen der Steuerkurven
2 und 3 gleiten die Gleitflächen 15 und 16 im Wechsel auf die Mantelgleitfläche 17,
wodurch der Schwenkbereich der Hebelarme begrenzt wird.
[0016] In den Figuren 5 und 6 ist die Sperrklinke 4 mit den an ihr angeordneten Hebelarmen
13 und 14 ersichtlich. In Figur 5 ist die Sperrklinke in axialer Richtung des Lagers
18, und in Figur6 sind die seitlich ausgekröpften Hebelarme mit den zur Sperrklinke
parallel verlaufenden Gleitflächen 15 und 16 dargestellt.
[0017] Die Wirkungsweise der Bremseinrichtung ist aus den Zeichnungen 1 und 2 ersichtlich.
Diese zeigen die Nullstellung, bei der der Hebelarm 14 ganz aus dem Antriebsritzel
1 herausgedrückt ist und dadurch auch die Sperrklinke 4 ganz aus dem Klinkenrad 6
herausgedrückt hat, während der Hebelarm 13 mit Gleitflächen 15 sich in der Steuerkurve
3 befindet. Bei Drehung je eines Klinkenrades 6 infolge Drehung der Zuführwelle 5-und
des Antriebsritzels 1, das durch aus dem Waffenrohr abgezweigtes Treibgas eines nicht
dargestellten Kolbens angetrieben wird, bewegt sich die Gleitfläche 16 des Hebelarmes
14 infolge des Herausgleitens der Gleitfläche 15 des Hebelarmes 13 aus der Steuerkurve
3 und der damit zwangsweise verbundnen Drehbewegung des Hebelarmes 14 in die Ausnehmung
der Steuerkurve 2, wobei gleichzeitig durch das Einrasten der Sperrklinke 4 in die
Klinkenöffnungen des Klinkenrades 6 die Drehung der Zuführwelle und der nicht dargestellten
Transportzahnräder am Ende der Transportbewegung des Gurtes gestoppt wird. Während
der Drehung wird die Zuführwelle 5 durch Eingreifen der Zähne 24 des Gegenritzels
21 in die Zähne 23 des Antriebsritzels 1 über eine Mitnahmekupplung 22 angetrieben.
[0018] Bei der Rückdrehung des Antriebsritzels 1 erfolgt aufgrund des Entlanggleitens der
Gleitfläche 16 des Hebelarmes 14 im Gleitbereich 19 der Steuerkurve 2 das Ausklinken
der Sperrklinke4 aus den Lücken des Klinkenrades 6 zeitverzögert. Die Rückdrehung
des Antriebsritzels 1 wird durch eine in seinem Inneren angeordnete, nicht dargestellte
Rückstellfeder bewirkt. Dabei gleiten die Zähne 23 des Antriebsritzels 1 über die
Zähne 24 des Gegenritzels 21. Das ist durchaus möglich, da das Gegenritzel 21 aufgrund
der Mitnahmekupplung 22 in der Zuführwelle 5 axial verschiebbar, aber gegen Drehung
fest verkeilt ist. Das Antriebsritzel 1 ist also mit der Zuführwelle 5 des Gurtförderers
nur in der Weise fest verbunden, daß es in Gurtzuführdrehrichtung mitgenommen wird,
während es in der Gegenrichtung infolge der Anordnung der beiden Ritzel 1, 21 und
der Kupplung 22 durch die Kraft der Rückstellfeder unabhängig von der Drehung der
Zuführwelle 5 drehbar ist. In der gezeigten Ausführungsform haben das Ritzel und auch
das Klinkenrad je 7 Zähne. Zum Zuführen einer Patrone erfolgt also jeweils eine Drehung
um 1/7- tel von 360°. Selbstverständlich kann auch eine andere Zähnezahl gewählt werden.
[0019]

1. Gurtzuführer einer automatischen Rohrwaffe, insbesondere einer Maschinenkanone
mit wahlweise von der einen oder anderen Seite in den Laderaum der Waffe stattfindenden
Patronenzufuhr aus einem jeweiligen Gurt, in welchen Transportzahnräder einer jeweiligen
Zuführwelle (5) eingreifen, die mittels eines von aus einem Waffenrohr abgezweigten
Treibgas bewegten Gaskolbens über je eine axial verschiebbare DrehKupplung (22) mit
der einem Antriebsritzel (1) verbindbaren Zuführwelle (5) einer jeweiligen Schaltratsche
(23, 24) um die Vorschubstrecke einer Patrone gedreht werden und bei welchem jede
Zuführwelle (5) ein Klinkenrad (6) aufweist, zum Eingreifen in dessen Klinkenlücken
eine der jeweiligen Zuführwelle (5) zugeordneten Sperrklinke (4) in Richtung auf die
Achse der Zuführwelle schwenkbar gelagert ist, wobei die Sperrklinke (4) mittels vorzugsweise
am vorderen Ende des Antriebsritzels und an der Sperrklinke angeordneter Steuermittel
(23, 17, 15, 16) zum Zeitpunkt, in welchem die Zuführwelle (5) nicht von dem Gaskolben
bewegt wird, aus den Klinkenlücken des Klinkenrades (6) außer Eingriff gebracht ist,
während der Drehung der Zuführwelle (5) aber in die Klinkenlücken einfährt und am
Ende der Drehung in diese eingerastet ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale
:
a) die Sperrklinke (4) ist mit zwei an ihren Enden mit Gleitflächen (15,16) versehenen
Hebelarmen (13, 14) verbunden,
b) in das Antriebsritzel (1) sind eine erste (2) und eine zweite Steuerkurve (3) eingearbeitet,
c) die Gleitfläche (15) des Hebelarmes (13) ist auf der Mantelgleitfläche (17) und
die Gleitfläche (16) des Hebelarmes (14) ist zwangsweise in der ersten Steuerkurve
(2) positioniert, während die Sperrklinke (4) in einer Lücke des Klinkenrades (6)
im Eingriff ist und
d) die Gleitfläche (16) des Hebelarmes (14) ist auf der Mantelgleitfläche (17) und
die Gleitfläche (15) des Hebelarmes (13) ist zwangsweise in der zweiten Steuerkurve
(3) positioniert, während die Sperrklinke (4) nicht mit dem Klinkenrad (6) im Eingriff
ist.
2. Gurtzuführer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurven (2,
3) des Antriebsritzels (1) unterschiedlich ausgebildet sind und daß die erste Steuerkurve
(2) auf dem Innendurchmesser (D) gegenüber der zweiten Steuerkurve (3) einen längeren
Gleitbereich (19) aufweist.
3. Gurtzuführer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme
(13, 14) der Sperrklinke (4) sich nicht gegenüberliegend an das Lager (18) anschließen,
ihre Enden mit den Gleitflächen (15, 16) zueinander gekröpft ausgeführt sind und in
Bezug auf die Sperrklinke (4) auf parallelen Wirkebenen liegen.
4. Gurtzuführer nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen
der Sperrklinke (4), insbesondere Gleitflächen (15,16) der Hebelarme (13, 14) und
die gerundete Klinkenspitze (20) der Sperrklinke (4) und am Antriebsritzel (1), insbesondere
die Steuerkurven (2, 3) sowie an der Zuführwelle, (5) insbesondere die Verzahnung
des Klinkenrades (6) im Oberflächenbereich durch Wärmebehandlung verschleißfest ausgeführt
sind.
1. Belt feed for an automatic barrel-type weapon, particularly a shell firing gun,
with a cartridge feed selectively taken from one belt or another belt from one side
or the other side into the loading chamber of the weapon, the belt being engaged by
transport gear wheels of a relevant feed shaft (5), which, by means of a gas piston
moved by propellant gas extracted from a barrel of the weapon, are each rotated by
an axially displaceable rotary coupling (22), the feed shaft (5) being associated
with a ratchet (23 or 24) and connectable to a driving pinion (1) through a distance
corresponding to the feed distance of a cartridge, each feed shaft (5) having a pawl
wheel (6), one of the pawls (4) associated with the relevant feed shaft (5) being
mounted to pivot in the direction of the axis of the feed shaft to engage the pawl
gaps of the said pawl wheel, the pawl (4) by means of control means (23, 17, 15, 16)
preferably situated on the front end of the driving pinion and the pawl, is disengaged
at the instant at which the feed shaft (5) is not being moved by the gas pinion, from
the pawl gaps of the pawl wheel (6), even though during the rotation of the feed shaft
(5) it enters the pawl gaps and rests in these latter at the end of the rotation,
characterized by the following features :
a) the pawl (4) is connected to two lever arms (13, 14) provided at their ends with
sliding surfaces (15, 16),
b) a first cam (2) and a second cam (3) are provided in the driving pinion (1),
c) the sliding surface (15) of the lever arm (13) is positioned on the outer sliding
surface (17) and the sliding surface (16) of the lever arm (14) is automatically positioned
in the first cam (2) while the pawl (4) engages a gap of the pawl wheel (6),
d) the sliding surface (16) of the lever arm (14) is positioned on the outer sliding
surface (17) and the sliding surface (15) of the lever arm (13) is automatically positioned
in the second cam (3) while the pawl (4) is not engaged with the pawl (6).
2. Belt feed in accordance with Claim 1, characterized by the fact that the cams (2,
3) of the driving pinion (1) are differently constructed, the first cam (2) on the
internal diameter (D) having a longer sliding range than the second cam (3).
3. Belt feed in accordance with Claim 1 or 2, characterized by the fact that the lever
arms (13, 14) of the pawl (4) are not connected to the bearing (18) exactly opposite
to each other, the ends being angled with the sliding surfaces (15, 16) towards each
other and being situated in parallel planes of operation with respect to the pawl
(4).
4. Belt feed in accordance with Claim 1, 2 or 3, characterized by the fact that the
sliding surfaces of the pawl (4) are given a wear-resisting heat treatment in their
surface zone, especially on sliding surfaces (15, 16) of the lever arms (13, 14) and
the rounded pawl point (20) of the pawl (4) and on the driving pinion (1) particularly
the cams (2, 3) as well as on the feed shaft (5) particularly the teeth of the pawl
wheel (6).
1. Dispositif d'alimentation par bande d'arme à tube automatique, notamment de canon
automatique, dont l'alimentation en cartouches dans la chambre s'effectue à volonté
d'un côté ou de l'autre et comprend des bandes respectives avec lesquelles engrènent
des pignons de transport de l'arbre d'alimentation (5) respectif, qui sont entraînés
en rotation d'une quantité égale au trajet d'avancement d'une cartouche au moyen d'un
piston à gaz déplacé par un gaz de propulsion dérivé d'un tube d'arme, par l'intermédiaire
d'un accouplement rotatif (22) mobile axialement avec l'arbre d'alimentation (5),
pouvant être relié à un pignon d'entraînement (1), d'un encliquetage (23, 24), et
dans lequel chaque arbre d'alimentation (5) comporte une roue à cliquet (6) pour pénétrer
dans les entredents de laquelle un cliquet d'arrêt (4) correspondant à chaque arbre
d'alimentation (5) est monté de façon à pouvoir pivoter en direction de l'axe de l'arbre
d'alimentation, le cliquet (4) étant dégagé des entredents de la roue à cliquet (6)
par des moyens de commande (23, 17, 15, 16) placés, de préférence, à l'extrémité antérieure
du pignon d'entraînement et sur le cliquet, au moment où l'arbre d'alimentation (5)
n'est pas déplacé par le piston à gaz, mais pénétrant pendant la rotation de l'arbre
d'alimentation (5) dans les entredents du cliquet et y engrénant à la fin de la rotation,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) le cliquet (4) est relié à deux bras de levier (13, 14) comportant des surfaces
de glissement (15, 16) à leurs extrémités ;
b) une première came de commande (2) et une seconde came de commande (3) sont pratiquées
dans le pignon d'entraînement (1) ;
c) la surface de glissement (15) du bras de levier (13) est positionnée sur la surface
de glissement latérale (17) et la surface de glissement (16) du bras de levier (14)
l'est forcément dans la première came de commande (2), pendant que le cliquet (4)
engrène dans un entredent de la roue à cliquet (6), et
d) la surface de glissement (16) du bras de levier (14) est positionnée sur la surface
de glissement latérale (17) et la surface de glissement (15) du bras de levier (13)
l'est forcément sur la seconde came de commande (3) pendant que le cliquet (4) n'engrène
pas la roue à cliquet (6).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cames de commande
(2, 3) du pignon d'entraînement (1) ont des conformations différentes, et en ce que
la première came de commande (2) présente une zone de glissement (19) plus allongée
sur le diamètre intérieur (D) que la seconde came de commande (2).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les bras de levier
(13, 14) du cliquet (4) ne se raccordent pas en regard au palier (18), en ce que leurs
extrémités comportant les surfaces de glissement (15, 16) sont coudées l'une par rapport
à l'autre, et en ce qu'ils se trouvent sur des plans d'action parallèles par rapport
au cliquet d'arrêt (4).
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les surfaces
de glissement du cliquet d'arrêt (4), en particulier les surfaces de glissement (15,
16) des bras de levier (13,14) et les pointes arrondies (20) du cliquet (4) et, sur
le pignon d'entraînement (1), en particulier les cames de commande (2, 3), ainsi que,
sur l'arbre d'alimentation (5), en particulier la denture de la roue à cliquet (6),
ont une zone superficielle résistante à l'usure, obtenue par traitement thermique.