[0001] Die Erfindung betrifft ein Regelverfahren für die Verbrennungsluftmenge einer Feuerungseinrichtung
nach der Gattung des Anspruches l.
[0002] Zweck der Erfindung ist die Reduktion von Brennstoffkosten, Verminderung bestimmter
Schadstoffe und Reduktion der Verschmutzung im Feuerungsraum wie auch in den Abgaskanälen.
Die Erfindung betrifft Feuerungseinrichtungen, die mit festen, flüssigen oder gasförmigen
Brennstoffen betrieben werden.
[0003] Durch die Veröffentlichung in der Zeitschrift "Brennstoff-Wärme-Kraft" 35 (1983)
Nr. 10, Oktober, S. 447 ist ein Verfahren zur kontinuierlichen Regelung für Verbrennungsanlagen
bekannt geworden, bei dem unter Verwendung einer inline-Meßanordnung der Gehalt an
Kohlenmonoxyd (CO) in einem Rauchgas-Kanal ermittelt und zur Einstellung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses
benutzt wird. Solche Anordnungen arbeiten mit CO-Werten von 100 bis 700 ppm im Abgas.
Diese Arbeitsweise kann Kesselverunreinigungen hervorrufen und führt nicht zu einer
optimalen Verbrennungsregelung.
[0004] Die grundlegende Überlegung zur Feuerungsoptimierung basiert auf der bekannten Tatsache,
daß der CO-Gehalt im Abgas - über dem relativen Luftüberschuß A aufgetragen - bei
abnehmender Luftmenge sehr steil ansteigt und daß in der Regel der Kniepunkt der CO-Kurve
für nahezu alle Brennstoffe mit dem Maximum des Wirkungsgrades zusammenfällt. Bei
zu geringem Luftüberschuß sinkt der Wirkungsgrad, weil unverbrannte Stoffe in das
Abgas und in die Asche gelangen. Bei zu hohem Luftüberschuß steigen die thermischen
Verluste über das Abgas, was ein Absinken des Wirkungsgrades zur Folge hat. Wenn der
Sollwert für CO so gewählt ist, daß das Maximum des Wirkungsgrades eingeregelt wird,
dann sind erhebliche Brennstoffeinsparungen möglich.
[0005] Bei der Feuerungsführung mit dem Wert für die CO-Konzentration kann es jedoch je
nach Feuerungsart zu einer Kollision mit anderen Auflagen oder Zielen kommen (Überschreitung
des zugelassenen CO-Wertes, Bildung von Ruß). Bekanntlich ist der CO-Wert im Bereich
seiner Bildung nicht stabil, sondern starken Schwankungen unterworfen. Ein weiteres
Problem bildet auch die Diagnose und Einstellung des Luft-/Brennstoffverhältnisses
der einzelnen Brenner bei Mehrbrennersystemen.
[0006] Bei einer integralen Nachstellung des Luft-/Brennstoffverhältnisses über alle Brenner
können Fehler auftreten, die das Ziel der Optimierung der Feuerung ins Gegenteil verkehren.
Das im folgenden beschriebene Regelverfahren zur Feuerungsoptimierung berücksichtigt
daher die Einstellung und Diagnose jeder einzelnen Brennstelle, wie auch die Tatsache,
daß der CO-Wert im Bereich seiner Bildung stark schwankt.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Regelung der Verbrennungsluftmenge
einer Feuerungseinrichtung anzugeben, das unter Ausnutzung der bekannten Kriterien
für eine Feuerungsoptimierung auch bei wechselnden Feuerungskonditionen wie Last-,
Brennstoff- oder Verbrennungsluftänderungen stets im Minimum der Verbrennungsverluste
arbeitet. Das Regelverfahren soll auch für Anlagen mit mehreren Brennstellen innerhalb
einer Feuerungseinrichtung geeignet sein.
[0008] Der Erfindung ist mit den im Kennzeichen der Ansprüche 1 oder 2 angegebenen Verfahrensschritten
gelöst. Durch die zyklisch sich wiederholende Neueinstellung des Brennstoff/ Luftgemisches
ist eine so betriebene Feuerungseinrichtung in der Lage, in kürzester Zeit auf eine
Laständerung zu reagieren und für den neuen Belastungszustand den optimalen Arbeitspunkt
einzustellen. Das vorgeschlagene Regelverfahren ist auch für Feuerungseinrichtungen
mit zwei oder mehr Brennstellen geeignet, wenn dafür gesorgt wird, daß für jede Brennstelle
die vorgesehenen Verfahrensschritte gesondert durchgeführt werden. Im folgenden wird
die Erfindung anhand der Figuren 1 - 3 näher erläutert. In den Figuren 1 bis 3 ist
die Konzentration der Abgaskomponente CO in Abhängigkeit vom prozentualen Luftüberschuß
λ im Brennerraum dargestellt.
[0009] Das Auffinden des optimalen Arbeitspunktes für das Luft/ Brennstoffverhältnis wird
an einer Feuerungseinrichtung mit einer Brennstelle anhand der Figur 1 erläutert.
Nach Figur 1 liegt der optimale Arbeitspunkt der Feuerungseinrichtung etwa im Bereich
der CO-Bildung bei einem Luftüberschuß A im Bereich von B. Zum Auffinden dieses Arbeitspunktes
wird zunächst mit einem erhöhten Luftüberschuß im Bereich eines λ -Wertes von A gearbeitet.
Mit Hilfe der heute üblichen Verfahren wird die Brennstoffmenge und die Brennerzuluft
gemessen und das Brennstoff-/Luftgemisch so eingestellt, daß der CO-Anteil in der
Abluft auf einen sehr geringen Wert absinkt. In der Regel liegt eine solche Konzentration
im Bereich der Nachweisgrenze des CO-Meßwertaufnehmers.
[0010] Ausgehend von der Verbrennungsluftmengen-Einstellung entsprechend dem λ-Wert A wird
in einem zweiten Verfahrensschritt die dem Brenner zugeführte Luftmenge langsam gedrosselt;
bei zunehmendem Luftmangel steigt die CO-Konzentration an. Im Bereich der zunehmenden
CO-Bildung wird ein Brennstoff-/Luftgemisch gewählt, bei dem sich im Abgas eine mit
dem Meßwertgeber sicher erfaßbare CO-Konzentration einstellt. Es sei ein CO-Konzentrationswert
von 50 ppm angenommen, der in Figur 1 mit dem A-Wert C bezeichnet ist. Der λ-Wert
C liegt in einem etwa linear verlaufenden Kurvenbereich, dessen Steigung durch die
Gerade G gegeben ist. Der Schnittpunkt der Geraden G mit der X-Achse ergibt den Arbeitspunkt
B, auf den in einem dritten Verfahrensschritt die Überschußluft eingestellt wird,
um eine optimale Verbrennung zu erzielen. Um den Arbeitspunkt B aus der CO-Konzentration
bestimmen zu können, ist während eines ersten Verfahrensschrittes bei zwei A-Werten
die CO-Konzentration zu ermitteln; in Figur 1 sind dies die λ-Werte C und C', mit
den CO-Konzentrationswerten von 50 ppm und 25 ppm in der Abluft. Die den X-Werten
C und C' entsprechenden Brennerzuluftmengenwerden gespeichert und daraus in Verbindung
mit den CO-Werten die Steigung der Geraden G bestimmt. Da die so ermittelte Kennlinie
von der Brennstoffart und der Leistung abhängt, eignet sich diese Vorgehensweise vorzugsmäßig
für solche Verbrennungsanlagen, die nur einen Brennstoff verwenden und vorzugsweise
bei einer Last arbeiten.
[0011] Die Zeitabläufe für das Auffinden der λ-Werte C, C' und B müssen langsam gegen die
Verzögerungszeit für die CO-Messung sein. Als Richtlinie kann gelten: Zum Auffinden
der λ-Werte gilt mindestens die doppelte Zeit wie für die 90 %-Zeit der CO-Messung.
[0012] In einigen Anwendungsfällen ist es erwünscht, die Überschußluft nicht auf den Schnittpunkt
B der Geraden G mit der A-Achse einzustellen, sondern abweichend hiervon mit mehr
oder weniger Luftüberschuß zu arbeiten. Durch die im ersten Verfahrensschritt ermittelte
Steigung des CO-Konzentrationswertes gegen die Brennerlufteinstellung ist es möglich,
ausgehend von dem λ-Wert B, einen dem gewünschten Luftüberschuß entsprechenden Arbeitspunkt
zu finden. Der optimal einzustellende X-Wert für das Brennstoff-/ Luftgemisch ist
auch ein Erfahrungswert, der von der Feuerungsart und vom Kessel und den Brennern
abhängt.
[0013] Bei dem beschriebenen Verfahren zum Auffinden des optimalen Arbeitspunktes für eine
Feuerungseinrichtung mit einer Brennstelle sind die Genauigkeitsforderungen an den
Meßwertaufnehmer für die CO-Messung hinsichtlich seines Nullpunktes recht hoch; die
Verbrennung erfolgt im Arbeitspunkt B im Bereich von einigen ppm CO-Konzentration
bei einem Meßbereichsumfang des Meßaufnehmers zwischen 30 und 100 ppm CO. Die Querempfindlichkeit
und die Nullpunktdrift des Meßwertaufnehmers muß daher klein gegen die im Arbeitspunkt
vorhandene CO-Konzentration sein. Die Nullpunktdrift sollte innerhalb eines Wartungsintervalls
kleiner als 1 ppm sein. Dagegen sind die Forderungen an die Empfindlichkeitsstabilität
des Meßwertaufnehmers für CO geringer, denn das Auffinden des Arbeitspunktes B ist
von der Meßgenauigkeit des CO-Gebers nur wenig abhängig.
[0014] Wegen den starken Schwankungen der CO-Konzentration im Bereich der CO-Bildung läßt
sich das Verfahren nach Figur 1 für verschiedenartige Brenner und Brennstoffarten
nur schwer realisieren. In derartigen Fällen kann der Arbeitspunkt B durch ein langsames
Durchfahren der CO-Konzentration im Bereich der CO-Bildung eingestellt werden. Figur
2 veranschaulicht diesen Fall. Ausgegangen wird von einem Luftüberschuß mit einem
A -Wert von A zu einem Luftmangel bei A gleich B
*. Der Luftmangel wird bei einem Brennstoff-/ Luftverhältnis festgestellt, bei dem
sich gerade Kohlenmonoxyd bildet. Durch Zugabe und Wegnahme der Luft im Bereich der
vorgebbaren A-Werte A' und B' wird der Arbeitspunkt der optimalen Brennerzuluft im
Bereich B eingeengt und durch eine Mittenbildung fixiert. Bei diesem iterativen Vorgehen
zur gezielten Einengung des Arbeitsbereiches B bleibt die CO-Messung weitgehend auf
eine Ja/Nein-Aussage beschränkt; die Genauigkeitsanforderung an die CO-Messung hinsichtlich
der Empfindlichkeit ist gering.
[0015] Das vorgeschlagene Verfahren zur Regelung der Verbrennungsluftmenge einer Feuerungseinrichtung
in Abhängigkeit von der CO-Konzentration im Abgas arbeitet bei sehr kleinen Konzentrationswerten;
dadurch wird der Einzelbrenner durch eine CO-Messung im Rauchgas identifizierbar und
das Verfahren läßt sich auch auf Feuerungseinrichtungen mit mehreren Brennsystemen
übertragen. Das Verfahren wird für eine Feuerungseinrichtung mit 2 Brennern anhand
der Figur 3 erläutert. Es läßt sich jedoch auf eine beliebige Anzahl von Brennern
übertragen.
[0016] Wie Figur 3 erkennen läßt, arbeiten beide Brenner im Bereich A mit Überschußluft
bei nicht nachweisbaren oder sehr geringen CO-Konzentrationen in der Abluft. Ausgehend
von einem Luftüberschuß für beide Brenner bei einem λ-Wert von A wird die Luftmenge
für jeden einzelnen Brenner in kleinen Portionen zyklisch nacheinander verringert
und nach jeder Luftmengenänderung die CO-Konzentration im Abgas gemessen. Bei Entstehung
von CO wird derjenige Brenner, dessen Luftmengenänderung zur Bildung der gemessenen
CO-Konzentration geführt hat, wieder mit soviel Überschußluft betrieben, daß sich
im Abgas gerade kein CO mehr bildet. Bei dem gewählten Beispiel nach Figur 3 wird
der Brenner auf den Arbeitspunkt B2 fixiert.
[0017] Die Überprüfung und Fixierung des anderen Brenners auf seinen Arbeitspunkt Bl erfolgt
dann in der gleichen Weise, wobei nach jeder Luftmengenänderung an diesem Brenner
die CO-Konzentration in der Abluft gemessen wird. - Sind mehr als zwei Brenner in
einer Feuerungseinrichtung vorhanden, so erfolgt die Luftmengenänderung sinngemäß
für alle weiteren Brenner, indem die Arbeitspunkte der bereits eingestellten Brenner
nicht verändert werden. Durch das jeweilige Zurücksetzen der Brenner mit Überschußluft
in den Bereich sehr kleiner CO-Konzentrationen wird jeder einzelne Brenner durch eine
CO-Messung in den von allen Brennern stammenden Abgasen identifizierbar und damit
einstellbar.
[0018] Mit dem Abschluß eines Einstellzyklus zur Ermittlung der optimalen Brennstoff-Luftverhältnisse
Bl und B2 kann im Prinzip sofort ein neuer Einstellvorgang beginnen, so daß die Feuerungsoptimierung
fortlaufend wirksam ist.
[0019] Bei der Erfassung der CO-Konzentration im Abgas kommt es darauf an, die Entstehung
von CO quantitativ möglichst rechtzeitig zu erkennen. In Feuerungseinrichtungen mit
mehreren Brennern kann es immer dann zweckmäßig sein, auch mehrere Meßwertaufnehmer
zu verwenden, wenn nicht gewährleistet ist, daß sich die Abgase der beteiligten Brennstellen
nicht ausreichend durchmischen. Um einen repräsentativen Meßwert für die jeweilige
CO-Konzentration in der gesamten Abluft zu erhalten, sind verschiedene Möglichkeiten
der Meßwertauswertung denkbar. Beispielsweise kann als Maß für die CO-Konzentration
der Mittelwert aus den CO-Meßwerten der einzelnen Aufnehmer dienen. Es lassen sich
auch andere von dem Aufbau der Feuerungseinrichtung abhängige Bewertungen der CO-Meßwerte
vornehmen, z.B. durch einen Meßwertaufnehmer und mehreren Entnahmestellen, wobei die
verschiedenen Probegase durchmischt und dann dem Meßwertaufnehmer zugeführt werden.
Es gibt Feuerungseinrichtungen, bei denen mehrere Brennstellen zu einer Gruppe zusammengefaßt
sind (Kohlemühlen) und mehrere solcher Gruppen mit unterschiedlichen Brennstoffen
versorgt werden. Die Abgase werden über einen gemeinsamen Abzug geführt. Hier ist
es schon wegen der Redundanz der Meßwerterfassung zweckmäßig, mit mehreren Meßwertaufnehmern
zu arbeiten und die Überschußluft so zu steuern, daß die Luftzufuhr für jeweils eine
Gruppe von Brennern gemeinsam geregelt wird.
1. Regelverfahren für die Verbrennungsluftmenge einer Feuerungseinrichtung in Abhängigkeit
des von einem Meßwertaufnehmer gemessenen CO-Gehaltes im Abgas (CO-Konzentration),
gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
a) Die CO-Konzentration im Bereich ihrer Bildung (Ä bei C und C') mit den dazugehörigen
Brennerzuluftmengen wird ermittelt und gespeichert, und aus den gespeicherten Werten
wird die Steigung für den CO-Wert gegen die Luftmenge bestimmt;
b) dem Brenner wird soviel Luftüberschuß gegeben, daß die CO-Konzentration im Abgas
einen geringen Wert (O, oder einige ppm CO, Arbeitspunkt A) erreicht;
c) ausgehend von der Verbrennungsluftmengen-Einstellung nach b) wird der Luftüberschuß
allmählich so weit reduziert, daß sich im Abgas eine vorgebbare und mit dem Meßwertaufnehmer
sicher erfaßbare CO-Konzentration (beispielsweise 50 ppm CO, Arbeitspunkt C) einstellt;
d) aus dem nach c) eingestellten Wert für die CO-Konzentration im Abgas und die zugehörige
Verbrennungsluftmenge wird ein Arbeitspunkt (B) eingestellt, der sich aus den gespeicherten
Werten nach a) ergibt und der eine bestimmte Luftmenge festlegt entsprechend dem Kniepunkt
der CO-Kurve bei geringen CO-Werten;
e) die unter b) bis d) aufgeführten Verfahrensschritte werden laufend oder in vorgebbaren
Zeitintervallen in zyklischer Reihenfolge wiederholt, so daß sich eine für die Verbrennung
optimale Menge von Luft und Brennstoff einstellt.
2. Regelverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
a) dem Brenner soviel Luftüberschuß gegeben wird, daß die Konzentration im Abgas einen
geringen Wert (z.B. O, oder einige ppm CO) erreicht;
b) ausgehend von der Verbrennungsluftmengen-Einstellung nach a) wird der Luftüberschuß
allmählich so weit reduziert, daß eine sicher meßbare CO-Konzentration entsteht (z.B.
10 - 50 ppm);
c) ausgehend von den beiden so gefundenen CO-Werten wird durch iterative Vorgehensweise
eine optimale Brennerluftmenge gesucht, die den Arbeitspunkt in dem Bereich des CO/λ
-Kurvenknies bei geringen CO-Konzentrationen (einige ppm, Arbeitspunkt B) festlegt.
3. Regelverfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß
- der Arbeitspunkt (B) so festgelegt ist, daß sich eine CO-Konzentration einstellt,
die gerade noch sicher ermittelt werden kann und die den Arbeitspunkt im CO/λ-Kurvenknie
festlegt.
4. Regelverfahren nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Feuerungseinrichtung zwei oder mehrere Brennstellen aufweist, daß ein für alle
Brennstellen gemeinsamer Meßwertaufnehmer an einer geeigneten Stelle mit guter Durchmischung
der einzelnen Abgase vorgesehen ist und daß die Arbeitspunkte (B, B') der einzelnen
Brennstellen zyklisch in einer wählbaren Reihenfolge entsprechend den Verfahrensschritten
b) und c) des Anspruches 1 ermittelt werden, daß bis auf den zu optimierenden Brenner
die Arbeitspunkte aller anderen Brenner im Bereich sehr niedriger CO-Konzentrationen
liegen und daß in einem weiteren Verfahrensschritt die Brennerluftmenge des betreffenden
Brenners in einer festgelegten Portion so erhöht und fixiert wird, daß die CO-Konzentration
im Abgas wieder einen geringen Wert besitzt (O oder einige ppm) und daß nach Fixierung
der Brenner die zyklische Überprüfung mit Punkt C des Anspruchs 1 beginnt.
5. Regelverfahren nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Meßwertaufnehmer zur Messung der CO-Konzentration im Abgas vorgesehen sind und daß
aus den Meßwerten der einzelnen Aufnehmer durch Mittelwertbildung oder durch eine
andere geeignete Bewertung der CO-Konzentrationswerte ein Meßwert für die CO-Konzentration
in der Abluft ermittelt wird.
6. Regelverfahren nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Meßwertaufnehmer
und mehrere Gasentnahmestellen vorgesehen sind, wobei die Gasproben zunächst durchmischt
und dann dem Meßwertaufnehmer zugeführt werden.
7. Regelverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Grenzwerte für die
CO-Konzentration in der Abluft vorgegeben sind und daß bei Überschreitung eines der
Grenzwerte Überschußluft in geeigneter Weise den Brennstellen zugeführt wird.
8. Regelverfahren nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Brennstellen zu einer Gruppe verbunden sind und daß zur Einstellung der Überschußluft
die Luftzufuhr für jeweils eine Gruppe gemeinsam geregelt wird.