| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 070 361 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
19.03.1986 Patentblatt 1986/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.05.1982 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B27B 17/02 |
|
| (54) |
Handbetätigte Motorsäge
Portable power-driven saw
Scie à moteur portative
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
22.07.1981 DE 3128974
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
26.01.1983 Patentblatt 1983/04 |
| (71) |
Anmelder: |
|
- Möhlenkamp, Johannes
D-4476 Vrees (DE)
- Möhlenkamp, Michael
D-4476 Vrees (DE)
- Möhlenkamp, Markus
D-4476 Vrees (DE)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Möhlenkamp, Johannes
D-4476 Vrees (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Busse & Busse
Patentanwälte |
|
Postfach 12 26 49002 Osnabrück 49002 Osnabrück (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine handbetätigte Motorsäge nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Derartige handbetätigte Motorsägen in Form von Kreis-, Kettenoder Bandsägen finden
vorzugsweise als mobile Freischneidgeräte in der Forst- und in der Landwirtschaft
Anwendung und dienen insbesondere zum Entasten gefällter Baumstämme wie auch stehender
Bäume. Die Entastungsarbeit mit solchen Sägen ist sehr zeitund kraftaufwendig und
erfordert viel Geschick. Dabei ist die Unfallgefahr sehr groß. Hier soll der an der
Halte- und Führungsvorrichtung der Säge vorgesehene Anschlag zur Aufnahme des Astes
Abhilfe schaffen.
[0003] Bei einer bekannten handbetätigten Motorsäge der angegebenen Art (DE-A-2 164 372)
ist der Anschlag als Kante einer Ausnehmung einer Schutzvorrichtung gebildet, die
mit der Halteund Führungsvorrichtung der Säge mittels Schrauben fest verbunden ist.
Die beiden Kanten der Ausnehmung überragen dabei nur mit ihren freien Endbereichen
die Schneidglieder der Säge, und zur Durchführung eines Entastungsvorgangs wird lediglich
die in Umlaufrichtung der Schneidglieder vordere Kante auf einem abstehenden Ast zur
Anlage gebracht, um die Säge in Längsrichtung zu führen, während die gegenüber der
vorauslaufenden Kante stark abgeflachte nachlaufende Kante der Ausnehmung ein besseres
Abgleiten der abgesägten Äste sowie der Halte- und Führungsvorrichtung über die verbleibenden
Aststummel gewährleisten soll. Die Öffnungsbreite der Ausnehmung richtet sich bei
der bekannten Motorsäge nach der Aststärke der zu astenden Bäume. Da jedoch in der
Natur sehr unterschiedliche Aststärken vorkommen, ist die Verwendung des bekannten
Anschlags begrenzt und mit Gefahren verbunden. Werden der Ausnehmung dünne Äste dargeboten,
deren Durchmesser kleiner als die Öffnungsbreite der Ausnehmung ist, so können beim
Sägeeingriff der Schneidglieder mit dem Ast die dabei entstehenden Kräfte bewirken,
daß infolge des Spiels zwischen den Kanten der Ausnehmung die Säge vom Ast abspringt,
während ein von der Säge angegangener dickerer Ast, dessen Durchmesser die Öffnungsbreite
der Ausnehmung übersteigt, zwischen den Kanten eingeklemmt wird, was Zerstörungen
am Anschlag und/oder den Schneidgliedern der Säge zur Folge haben kann.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine handbetätigte Motorsäge der eingangs
angegebenen Art zu schaffen, deren Anschlag so gestaltet ist, daß bei im wesentlichen
uneingeschränkter Verwendbarkeit des Anschlags das Entasten geringere Anforderungen
an die Geschicklichkeit des Bedienungspersonals stellt und bei entsprechend herabgesetzten
Unfallgefahren wesentlich erleichtert ist.
[0005] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine Ausgestaltung der Motorsäge gemäß
dem Patentanspruch 1 gelöst.
[0006] Bei dieser Ausgestaltung ist eine abrutschsichere Position der Schneidglieder in
bezug auf den Ast oder entsprechendes Schneidgut dadurch gewährleistet, daß der Ast
vor Beginn eines Sägevorgangs von dem von den Greifschenkeln gebildeten Aufnahmemaul
des in Vorschubrichtung der Säge vorgelagerten, federbeaufschlagten Anschlagsaufgenommen
und sicher gehalten wird. Dadurch, daß das Aufnahmemaul des Anschlags der Umlaufbahn
der Schneidglieder vorgelagert ist, ist die Öffnungsbreite zwischen den beiden Greifschenkeln
unkritisch, und es kann eine große Vielfalt unterschiedlicher Astdurchmesser ohne
Schaden für den Anschlag und die ' Schneidglieder aufgenommen werden, so daß der Anschlag
in seiner Anwendung praktisch keinen Beschränkungen unterliegt. Purch Anpressen der
Säge mit ihren Schneidgliedern an den im Anschlag gehaltenen Ast erfolgt ein Zurückweichen
des Anschlags entgegen der Vorschubrichtung der Säge unter Überwindung der Federkraft.
Hierdurch wird der Schneideingriff der Schneidglieder der Säge mit dem Ast hergestellt,
der daraufhin bei eingeschaltetem Motor in einem sauberen Schnitt unter fortschreitendem
Zurückweichen des Anschlags entgegen der Federkraft abgesägt werden kann. Auf diese
Weise lassen sich Entastungs-u. dgl. Arbeiten zügig, mit einem hohen Maß an Genauigkeit
und unter weitgehender Vermeidung von Unfallgefahren durchführen.
[0007] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung, die in zweckmäßiger und vorteilhafter Weise
der sicheren und genauen Handhabung der erfindungsgemäßen Motorsäge förderlich sind,
sind in den Ansprüchen 2 bis 6 angegeben.
[0008] Obwohl die erfindungsgemäße Ausgestaltung bei allen freischneidenden, handbetätigten
Motorsägen der angegebenen Art mit Vorteil Anwendung finden kann, ist eine Ausgestaltung
als Kettensäge gemäß dem Anspruch 7 für den forstwirtschaftlichen Betrieb besonders
bevorzugt. Bei dieser Ausgestaltung ist zudem eine sehr günstige Arbeitshöhe gegeben,
die die Veichte, einfache Handhabung der Säge im Betrieb weiter begünstigt.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung ist im folgenden anhand der
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine handbetätigte Motorsäge in Form einer Kettensäge unter
Fortlassung des Motorgehäuses mit dem Antriebsmotor und der Handgriffeinrichtung zum
Halten der Säge,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Säge nach der Linie 11-11 der Fig. 1, und
Fig. 3 eine Stirnansicht einer Einzelheit der Säge.
[0010] In der Zeichnung ist als Beispiel für eine handbetätigte Motorsäge mit von einer
Halteund Führungsvorrichtung geführten, mittels eines Verbrennungskraft- oder Elektromotors
antreibbaren, umlaufenden Schneidgliedern eine Kettensäge mit einem langgestreckten,
flachen Tragschwert 1 aus Stahl als Halte- und Führungsvorrichtung für die Schneidglieder
dargestellt. Die Schneidglieder sind bei einer solchen Kettensäge in an sich bekannter
Weise von mit den Kettengliedern einer bei 2 strichpunktiert angedeuteten Sägekette
fest verbundenen Sägezähnen gebildet. Die Sägekette 2 ist auf dem Umfang des Tragschwertes
1 in einer (nicht dargestellten) umlaufenden Führungs- und Transportnut geführt, wobei
das Tragschwert 1 zwei endseitige Umlenkbereiche aufweist, von denen in der Zeichnung
nur ein vorderes Umlenkende 3 zur Darstellung kommt. Im dem Umlenkende 3 gegenüberliegenden
Endbereich ist das Tragschwert 1 auf seiner Oberseite 4 mit einem einen Antriebsmotor
enthaltenden Motorgehäuse nebst Handgriffeinrichtung fest verbunden, wie auch in diesem
Endbereich der Antrieb vom Antriebsmotor in an sich bekannter Weise über ein Antriebskettenrad
auf die im übrigen in der umfangsseitigen Führungsnut umlaufende Sägekette übertragen
wird.
[0011] Zum Absägen von Schneidgut, insbesondere von Ästen von gefällten, liegenden Baumstämmen,
ist das Tragschwert 1 an seinem Umlenkende 3 mit einem federbeaufschlagten Anschlag
5 zur Aufnahme des Astes versehen. Der Anschlag 5 ist normalerweise in der in der
Zeichnung wiedergegebenen Stellung der Umlaufbahn der Sägekette 2 vorgelagert, und
zwar in der durch den Pfeil 6 kenntlich gemachten Vorschubrichtung in Verlängerung
der Längsmittelachse des Tragschwertes 1, in der die Säge zum Absägen eines Astes
vorbewegt wird.
[0012] Der Anschlag 5 besiizt zwei winklig voneinander abstehende Greifschenkel 7 und 8,
die an ihren inneren Enden ineinander übergehen und mit ihren einander zugewandten
Innenseiten 9 und 10 ein Aufnahmemaul für Äste u. dgl. Schneidgut bilden. Dabei ist
die der durch einen Pfeil 11 kenntlich gemachten Umlaufrichtung der Sägekette 2 entgegengerichtete
Innenseite 10 des Greifschenkels 8 gezackt, gezahnt oder in ähnlicher Weise uneben
ausgebildet, wodurch der im Anschlag 5 aufgenommene Ast beim Sägen fest gegen die
gezackte oder gezahnte Innenseitenausbildung gedrückt wird, mit der Folge, daß der
Ast beim Sägevorgang fest im Aufnahmemaul des Anschlags 5 gehalten ist.
[0013] Der Anschlag 5 ist für eine Relativbewegung entgegen der Vorschubrichtung 6 der Säge
beweglich am Tragschwert 1 abgestützt und umfaßt hierzu einen auf der Oberseite 4
des Tragschwertes 1 aufliegenden Auflagebereich 12, durch den die Greifschenkel 7
und 8 mit geringem Abstand oberhalb der Sägekette 2 gehalten sind. An den Auflagebereich
12 schließt sich ein mittleres Führungsglied 13 nach unten an, das in eine in der
vertikalen Längsmittelebene des Tragschwertes 1 eingearbeitete Führungsbahn 14 eingreift,
die bei dem dargestellten Beispiel die Form eines Längsschlitzes besitzt, dessen Tiefe
der Dicke des Tragschwertes 1 entspricht. Ferner ist der Anschlag 5 mit einem das
Tragschwert 1 untergreifenden Auflageschuh 15 versehen, der sich unterhalb des Führungsgliedes
13 befindet und gemeinsam mit dem Anschlag 5 bewegbar ist. Hierzu ist der Auflageschuh
15 mit der den Auflagebereich 12 und das Führungsglied 13 umfassenden Anschlageinheit
durch eine bei 16 angedeutete Schraubverbindung fest verbunden. Während der Auflagebereich
12 mit seiner Unterseite auf der Oberseite 4 des Tragschwertes 1 gleitbar abgestützt
ist, ist der Auflageschuh 15 mit seiner Oberseite beidseits des Führungsgliedes 13
entlang der Unterseite 17 des Tragschwertes 1 verschieblich.
[0014] An seiner Rückseite ist der Anschlag 5 mit einem Federanlageglied 18 versehen, das
bei dem dargestellten Beispiel von einem langgestreckten Stab 19 gebildet ist. Der
Stab 19 ist an seinem einen Ende fest mit dem Führungsglied 13 der Anschlageinheit
5 verbunden, erstreckt sich dabei durch die Führungsbahn 14 des Tragschwertes 1 und
ist an seinem anderen, freien Ende mit einer aus der Führungsbahn 14 senkrecht nach
oben geführten Anlageplatte 20 versehen. Die Platte 20 liegt an einer den Anschlag
5 in Vorschubrichtung 6 der Säge beaufschlagenden Druckfeder 21, z.B. einer Schraubenfeder,
an, deren anderes Ende an einer Rückwand 22 eines vorderseitig offenen Federgehäuses
23 abgestützt ist.
[0015] Das Federgehäuse 23 besitzt einen die Druckfeder 21 abstützend umgebenden, ihrer
Kontur angepaßten mittleren Hauptteil 24, der mit Hilfe seitlicher Gehäuseflansche
25 auf der Oberseite 4 des Tragschwertes 1 befestigt ist. Das Führungsgehäuse 23 bzw.
dessen Hauptteil 24 kann außerdem mit einander gegenüberliegenden seitlichen Führungsbahnen
26 zur Führung der Federanlageplatte 20 versehen sein, die zu diesem Zweck mit seitlichen,
in die Führungsbahnen 26 eingreifenden Führungsgliedern (nicht dargestellt) versehen
sein kann.
[0016] Zum Absägen eines Astes wird das Tragschwert 1 auf die Oberseite eines Stammes mit
dem Auflageschuh 15 des Anschlags 5 aufgelegt. Die Unterseite 27 des Auflageschuhs
15 ist dabei zurAnpassung an die konvexe Wölbung des Baumstammes konkav gewölbt, wie
dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Dabei wird das Tragschwert 1 in Vorschubrichtung
6, d.h. von hinten, an den Ast unter gleitender Vorwärtsbewegung des Auflageschuhs
15 herangeschoben, bis der Ast im Aufnahmemaul des Anschlags 5 aufgenommen und gehalten
ist. Durch weiteres Vorwärtsdrücken des Tragschwertes 1 in Vorschubrichtung 6 wird
der von der Druckfeder 21 auf den Anschlag 5 ausgeübte Druck überwunden und dieser
erfährt eine Relativbewegung entgegen der Vorschubrichtung 6, d.h. nach hinten, so
daß der anfänglich mit geringem Abstand vor der Umlaufbahn der Sägekette 2 gehaltene
Ast in die Umlaufebene der Sägekette 2 gelangt und durch stetiges Vordrücken des Tragschwertes
1 unter entsprechender weiterer Rückwärtsbewegung des Anschlags 5 und Zusammendrücken
der Druckfeder 21 bei eingeschaltetem Motor fortschreitend abgesägt wird. Bei Beendigung
des Sägevorgangs wird der Anschlag 5 von der Druckfeder 21 wieder selbsttätig in seine
in der Zeichnung dargestellte Ausgangslage vorgedrückt.
[0017] Bei dieser Ausgestaltung und Handhabung der Säge können die mit herkömmlichen Motorsägen
nur unter großen Schwierigkeiten absägbaren Äste im zuoberst befindlichen Bereich
eines liegenden Stammes mit besonderer Leichtigkeit entfernt werden, weil in diesen
Fällen das Tragschwert 1 mit dem Auflageschuh 15 einfach im oberen Wölbungsbereich
des Stammes in gleitender Abstützung mit geringem Kraftaufwand geführt werden kann.
Dank des sicheren Halts, den die abzusägenden Äste im Anschlag 5 während des Absägevorgangs
bewahren, sind jedoch auch solche Äste, die eine andere Stellung am liegenden Stamm
aufweisen, vergleichsweise leicht abzusägen. Zu der verringerten Unfallgefahr trägt
der Umstand wesentlich bei, daß zum Entasten die Sägekette 2 nicht mit einem ihrer
beiden Längstrume mit dem Ast in Schneideingriff gebracht werden muß, sondern mit
ihrem vorderen Umlenkbereich, bei Nachführung des Tragschwerts 1 durch die Bedienungsperson
von der entgegengesetzten Seite her, d.h. von hinten. Die einfache Handhabung ist
ferner dadurch begünstigt, daß in der beschriebenen Weise parallel zur Längsrichtung
des Stammes gearbeitet werden kann und die Säge bzw. das Tragschwert 1 beim Übergang
zu einem anderen abzuschneidenden Ast stets nur um die Längsachse gedreht zu werden
braucht.
1. Handbetätigte Motorsäge mit von einer Halteund Führungsvorrichtung (1) geführten,
mittels eines Motors antreibbaren, umlaufenden Schneidgliedern und mit einem an der
Halteund Führungsvorrichtung (1) vorgesehenen Anschlag (5), dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag (5) zwei winklig voneinander absthende Greifschenkel (7, 8) besitzt,
die mit ihren einander zugewandten Innenseiten (9, 10) ein Aufnahmemaul für Äste u.
dgl. Schneidgut bilden. Wobei das Aufnahmemaul in Vorschubrichtung (6) der Säge der
Umlaufbahn der Schneidglieder vorgelagert ist, und daß der Anschlag (5) in Vorschubrichtung
(6) von Federkraft beaufschlagt sowie für eine Relativbewegung entgegen der Vorschubrichtung
(6) unter Überwindung der Federkraft beweglich an der Halte- und Führungsvorrichtung
(1) abgestützt ist.
2. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Umlaufrichtung (11) der
Schneidglieder entgegengerichtete Innenseite (10) des einen Greifschenkels (8) gezackt
ist.
3. Säge nach Anspruch 1 oder2 dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Führungsvorrichtung
(1) von einer die Schneidglieder für einen Eingriff mit dem Schneidgut bereichsweise
freilegenden Platte, Schiene od. dgl. Stützeinheit gebildet ist, die mit einer Führungsbahn
(14) für die Bewegung des mit einem Führungsglied (13) in die Führungsbahn eingreifenden
Anschlags (5) versehen ist.
4. Säge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag
(5) mit einem rückwärtigen Federanlageglied (18) versehen ist, das an einer den Anschlag
in Vorschubrichtung (6) der Säge beaufschlagenden Druckfeder (21) anliegt, deren anderes
Ende in einem an der Halte- und Führungsvorrichtung (1) befestigten Federgehäuse (23)
abgestützt ist.
5. Säge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag
(5) mit einem die Halte- und Führungsvorrichtung (1) untergreifenden, gemeinsam mit
dem Anschlag (5) bewegbaren Auflageschuh (15) versehen ist.
6. Säge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (27) des Auflageschuhs
(15) konkav gewölbt ist.
7. Säge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidglieder
in an sich bekannter Weise von mit den Kettengliedern einer Sägekette (2) fest verbundenen
Sägezähnen gebildet sind, wobei die Sägekette auf dem Umfang eines langgestreckten,
flachen, zwei einander gegenüberliegende Umlenkbereiche für die Sägekette aufweisenden
Tragschwertes als Halteund Führungsvorrichtung (1) geführt ist, und daß der Anschlag
(5) an einem Umlenkende (3) des Tragschwertes angeordnet ist, während im gegenüberliegenden
Umlenkbereich des Tragschwertes ein den Antriebsmotor enthaltendes Motorgehäuse mit
Handgriffeinrichtung auf der Oberseite (4) des Tragschwertes angebracht ist.
1. A manually operated power saw having circulating cutting members which are guided
by a holding and guiding device (1) and driven by means of a motor, and having a stop
(5) provided on the holding and guiding device (1), characterised in that the stop
(5) has two gripping arms (7, 8) which spread apart at an angle and which, with their
adjacent inner sides (9, 10), form a receiving jaw for branches and the like material
to be cut, the receiving jaw being mounted in front of the circulation path of the
cutting members in the feed direction (6) of the saw, and in that the stop (5) is
acted upon by spring force in the feed direction (6) and is movably supported on the
holding and guiding device (1) for relative movement counter to the feed direction
(6), overcoming the spring force.
2. A saw as claimed in claim 1, characterised in that the inner side (10) of the one
gripping arm (8) which is directed counter to the direction of circulation (11) of
the cutting members, is serrated.
3. A saw as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the holding and guiding
device (1) is formed from a plate rail or the like supporting unit which exposes the
cutting members in places for engagement with the material to be cut and which is
provided with a guideway (14) for the movement of the stop (5) engaging with a guide
member (13) in the guideway.
4. A saw as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that the stop (5)
is provided with a rear spring bearing member (18) which bears against a compression
spring (21) which acts on the stop in the feed direction (6) of the saw and the other
end of which is supported in a spring housing (23) secured to the holding and guiding
device (1).
5. A saw as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that the stop (5)
is provided with a supporting shoe (15) which engages under the holding and guiding
device (1) and is movable jointly with the stop (5).
6. A saw as claimed in claim 5, characterised in that the under side (27) of the supporting
shoe (15) is concavely arched.
7. A saw as claimed in any one of claims 1 to 6, characterised in that the cutting
members are formed, in a manner known per se, from sawteeth rigidly connected to the
chain links of a saw chain (2), the saw chain being guided on the circumference of
an elongated, flat supporting blade comprising two opposite reversing regions for
the saw chain, as a holding and guiding device (1), and in that the stop (5) is disposed
at one reversing end (3) of the supporting blade while a motor housing containing
the drive motor and having a handle device is fitted to the top (4) of the supporting
blade in the opposite reversing region of the supporting blade.
1. Scie à moteur portative comportant des éléments de coupe tournants sur la périphérie,
guidés par un dispositif de maintien et de guidage (1), pouvant être entrainés par
un moteur, et comportant une butée (5) prévue sur le dispositif de maintien et de
guidage (1), caractérisée en ce que la butée (5) présente deux bords de prise (7,
8) qui se détachent l'un de l'autre en formant un angle et qui constituent, par leurs
faces interieures (9, 10) tournées 1,une vers 1, autre, une machoire de réception
pour des branches et produits analogues à couper, étant précisé que la mâchoire est
placée en avant, dans la direction de l'avance (6) de la scie, de la voie périphérique
des éléments de coupe; et en ce que la butée (5) est sollicitée par la force d'un
ressort dans la direction de l'avance (6) et s'appuie contre le dispositif de maintien
et de guidage (1) avec possibilité de déplacement relatif en sens opposé à la direction
de l'avance (8), en surmontant la force du ressort.
2. Scie selon la revendication 1, caractérisée en ce que la face intérieure (10),
dirigée en sens opposé à la direction périphérique (11) des éléments de coupe, de
l'un des bords de prise (8) est dentelée.
3. Scie selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que le
dispositif de maintien et de guidage (1) est constitué d'une plaque, d'un rail ou
d'un ensemble d'appuis analogues qui dégage, par zone, les éléments de coupe pour
venir au contact du produit à couper et qui comporte une voie de guidage (14) pour
le déplacement de la butée (5) qui se loge, par un élément de guidage (13) dans la
voie de guidage.
4. Scie selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la butée (5)
comporte un élément d'appui à ressort arriere (18) qui s'appuie contre un ressort
de compression (21) qui sollicite la butée dans la direction de l'avance (6) de la
scie et dont l'autre extrémité s'appuie dans un carter (23) fixé au dispositif de
maintien et de guidage (1).
5. Scie selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la butée (5)
comporte un sabot d'appui (15) qui saisit par dessous le dispositif de maintien et
de guidage (1) et qui peut se deplacer en commun avec la butée (5).
6. Scie selon la revendication 5, caractérisée en ce que la face inférieure (27) du
sabot d'appui (15) a une forme concave.
7. Scie selon les revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les éléments de coupe
sont constitués, de façon connue en soi, de dents de scie solidarisées avec les maillons
de chaîne d'une chaîne de scie (2), étant précisé que la chaîne de scie est guidée
sur la periphérie d'une lame support, servant de dispositif de maintien et de guidage
(1), de forme allongée, plate et présentant deux zones de changement de direction
opposées l'une à l'autre pour la chaîne; et en ce que la butée (5) est disposée à
une extrémite de changement de direction (3) de la lame support, tandis qu'à la zone
opposée de changement de direction de la lame support est rapporté, sur la face superleure
(4) de la lame support, un carter moteur contenant le moteur d'entrainement, avec
dispositif de prise en main.
