(19)
(11) EP 0 070 361 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.03.1986  Patentblatt  1986/12

(21) Anmeldenummer: 82103869.2

(22) Anmeldetag:  05.05.1982
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B27B 17/02

(54)

Handbetätigte Motorsäge

Portable power-driven saw

Scie à moteur portative


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR IT LI

(30) Priorität: 22.07.1981 DE 3128974

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.01.1983  Patentblatt  1983/04

(71) Anmelder:
  • Möhlenkamp, Johannes
    D-4476 Vrees (DE)
  • Möhlenkamp, Michael
    D-4476 Vrees (DE)
  • Möhlenkamp, Markus
    D-4476 Vrees (DE)

(72) Erfinder:
  • Möhlenkamp, Johannes
    D-4476 Vrees (DE)

(74) Vertreter: Busse & Busse Patentanwälte 
Postfach 12 26
49002 Osnabrück
49002 Osnabrück (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine handbetätigte Motorsäge nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Derartige handbetätigte Motorsägen in Form von Kreis-, Kettenoder Bandsägen finden vorzugsweise als mobile Freischneidgeräte in der Forst- und in der Landwirtschaft Anwendung und dienen insbesondere zum Entasten gefällter Baumstämme wie auch stehender Bäume. Die Entastungsarbeit mit solchen Sägen ist sehr zeitund kraftaufwendig und erfordert viel Geschick. Dabei ist die Unfallgefahr sehr groß. Hier soll der an der Halte- und Führungsvorrichtung der Säge vorgesehene Anschlag zur Aufnahme des Astes Abhilfe schaffen.

    [0003] Bei einer bekannten handbetätigten Motorsäge der angegebenen Art (DE-A-2 164 372) ist der Anschlag als Kante einer Ausnehmung einer Schutzvorrichtung gebildet, die mit der Halteund Führungsvorrichtung der Säge mittels Schrauben fest verbunden ist. Die beiden Kanten der Ausnehmung überragen dabei nur mit ihren freien Endbereichen die Schneidglieder der Säge, und zur Durchführung eines Entastungsvorgangs wird lediglich die in Umlaufrichtung der Schneidglieder vordere Kante auf einem abstehenden Ast zur Anlage gebracht, um die Säge in Längsrichtung zu führen, während die gegenüber der vorauslaufenden Kante stark abgeflachte nachlaufende Kante der Ausnehmung ein besseres Abgleiten der abgesägten Äste sowie der Halte- und Führungsvorrichtung über die verbleibenden Aststummel gewährleisten soll. Die Öffnungsbreite der Ausnehmung richtet sich bei der bekannten Motorsäge nach der Aststärke der zu astenden Bäume. Da jedoch in der Natur sehr unterschiedliche Aststärken vorkommen, ist die Verwendung des bekannten Anschlags begrenzt und mit Gefahren verbunden. Werden der Ausnehmung dünne Äste dargeboten, deren Durchmesser kleiner als die Öffnungsbreite der Ausnehmung ist, so können beim Sägeeingriff der Schneidglieder mit dem Ast die dabei entstehenden Kräfte bewirken, daß infolge des Spiels zwischen den Kanten der Ausnehmung die Säge vom Ast abspringt, während ein von der Säge angegangener dickerer Ast, dessen Durchmesser die Öffnungsbreite der Ausnehmung übersteigt, zwischen den Kanten eingeklemmt wird, was Zerstörungen am Anschlag und/oder den Schneidgliedern der Säge zur Folge haben kann.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine handbetätigte Motorsäge der eingangs angegebenen Art zu schaffen, deren Anschlag so gestaltet ist, daß bei im wesentlichen uneingeschränkter Verwendbarkeit des Anschlags das Entasten geringere Anforderungen an die Geschicklichkeit des Bedienungspersonals stellt und bei entsprechend herabgesetzten Unfallgefahren wesentlich erleichtert ist.

    [0005] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine Ausgestaltung der Motorsäge gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst.

    [0006] Bei dieser Ausgestaltung ist eine abrutschsichere Position der Schneidglieder in bezug auf den Ast oder entsprechendes Schneidgut dadurch gewährleistet, daß der Ast vor Beginn eines Sägevorgangs von dem von den Greifschenkeln gebildeten Aufnahmemaul des in Vorschubrichtung der Säge vorgelagerten, federbeaufschlagten Anschlagsaufgenommen und sicher gehalten wird. Dadurch, daß das Aufnahmemaul des Anschlags der Umlaufbahn der Schneidglieder vorgelagert ist, ist die Öffnungsbreite zwischen den beiden Greifschenkeln unkritisch, und es kann eine große Vielfalt unterschiedlicher Astdurchmesser ohne Schaden für den Anschlag und die ' Schneidglieder aufgenommen werden, so daß der Anschlag in seiner Anwendung praktisch keinen Beschränkungen unterliegt. Purch Anpressen der Säge mit ihren Schneidgliedern an den im Anschlag gehaltenen Ast erfolgt ein Zurückweichen des Anschlags entgegen der Vorschubrichtung der Säge unter Überwindung der Federkraft. Hierdurch wird der Schneideingriff der Schneidglieder der Säge mit dem Ast hergestellt, der daraufhin bei eingeschaltetem Motor in einem sauberen Schnitt unter fortschreitendem Zurückweichen des Anschlags entgegen der Federkraft abgesägt werden kann. Auf diese Weise lassen sich Entastungs-u. dgl. Arbeiten zügig, mit einem hohen Maß an Genauigkeit und unter weitgehender Vermeidung von Unfallgefahren durchführen.

    [0007] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung, die in zweckmäßiger und vorteilhafter Weise der sicheren und genauen Handhabung der erfindungsgemäßen Motorsäge förderlich sind, sind in den Ansprüchen 2 bis 6 angegeben.

    [0008] Obwohl die erfindungsgemäße Ausgestaltung bei allen freischneidenden, handbetätigten Motorsägen der angegebenen Art mit Vorteil Anwendung finden kann, ist eine Ausgestaltung als Kettensäge gemäß dem Anspruch 7 für den forstwirtschaftlichen Betrieb besonders bevorzugt. Bei dieser Ausgestaltung ist zudem eine sehr günstige Arbeitshöhe gegeben, die die Veichte, einfache Handhabung der Säge im Betrieb weiter begünstigt.

    [0009] Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

    Fig. 1 eine Draufsicht auf eine handbetätigte Motorsäge in Form einer Kettensäge unter Fortlassung des Motorgehäuses mit dem Antriebsmotor und der Handgriffeinrichtung zum Halten der Säge,

    Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Säge nach der Linie 11-11 der Fig. 1, und

    Fig. 3 eine Stirnansicht einer Einzelheit der Säge.



    [0010] In der Zeichnung ist als Beispiel für eine handbetätigte Motorsäge mit von einer Halteund Führungsvorrichtung geführten, mittels eines Verbrennungskraft- oder Elektromotors antreibbaren, umlaufenden Schneidgliedern eine Kettensäge mit einem langgestreckten, flachen Tragschwert 1 aus Stahl als Halte- und Führungsvorrichtung für die Schneidglieder dargestellt. Die Schneidglieder sind bei einer solchen Kettensäge in an sich bekannter Weise von mit den Kettengliedern einer bei 2 strichpunktiert angedeuteten Sägekette fest verbundenen Sägezähnen gebildet. Die Sägekette 2 ist auf dem Umfang des Tragschwertes 1 in einer (nicht dargestellten) umlaufenden Führungs- und Transportnut geführt, wobei das Tragschwert 1 zwei endseitige Umlenkbereiche aufweist, von denen in der Zeichnung nur ein vorderes Umlenkende 3 zur Darstellung kommt. Im dem Umlenkende 3 gegenüberliegenden Endbereich ist das Tragschwert 1 auf seiner Oberseite 4 mit einem einen Antriebsmotor enthaltenden Motorgehäuse nebst Handgriffeinrichtung fest verbunden, wie auch in diesem Endbereich der Antrieb vom Antriebsmotor in an sich bekannter Weise über ein Antriebskettenrad auf die im übrigen in der umfangsseitigen Führungsnut umlaufende Sägekette übertragen wird.

    [0011] Zum Absägen von Schneidgut, insbesondere von Ästen von gefällten, liegenden Baumstämmen, ist das Tragschwert 1 an seinem Umlenkende 3 mit einem federbeaufschlagten Anschlag 5 zur Aufnahme des Astes versehen. Der Anschlag 5 ist normalerweise in der in der Zeichnung wiedergegebenen Stellung der Umlaufbahn der Sägekette 2 vorgelagert, und zwar in der durch den Pfeil 6 kenntlich gemachten Vorschubrichtung in Verlängerung der Längsmittelachse des Tragschwertes 1, in der die Säge zum Absägen eines Astes vorbewegt wird.

    [0012] Der Anschlag 5 besiizt zwei winklig voneinander abstehende Greifschenkel 7 und 8, die an ihren inneren Enden ineinander übergehen und mit ihren einander zugewandten Innenseiten 9 und 10 ein Aufnahmemaul für Äste u. dgl. Schneidgut bilden. Dabei ist die der durch einen Pfeil 11 kenntlich gemachten Umlaufrichtung der Sägekette 2 entgegengerichtete Innenseite 10 des Greifschenkels 8 gezackt, gezahnt oder in ähnlicher Weise uneben ausgebildet, wodurch der im Anschlag 5 aufgenommene Ast beim Sägen fest gegen die gezackte oder gezahnte Innenseitenausbildung gedrückt wird, mit der Folge, daß der Ast beim Sägevorgang fest im Aufnahmemaul des Anschlags 5 gehalten ist.

    [0013] Der Anschlag 5 ist für eine Relativbewegung entgegen der Vorschubrichtung 6 der Säge beweglich am Tragschwert 1 abgestützt und umfaßt hierzu einen auf der Oberseite 4 des Tragschwertes 1 aufliegenden Auflagebereich 12, durch den die Greifschenkel 7 und 8 mit geringem Abstand oberhalb der Sägekette 2 gehalten sind. An den Auflagebereich 12 schließt sich ein mittleres Führungsglied 13 nach unten an, das in eine in der vertikalen Längsmittelebene des Tragschwertes 1 eingearbeitete Führungsbahn 14 eingreift, die bei dem dargestellten Beispiel die Form eines Längsschlitzes besitzt, dessen Tiefe der Dicke des Tragschwertes 1 entspricht. Ferner ist der Anschlag 5 mit einem das Tragschwert 1 untergreifenden Auflageschuh 15 versehen, der sich unterhalb des Führungsgliedes 13 befindet und gemeinsam mit dem Anschlag 5 bewegbar ist. Hierzu ist der Auflageschuh 15 mit der den Auflagebereich 12 und das Führungsglied 13 umfassenden Anschlageinheit durch eine bei 16 angedeutete Schraubverbindung fest verbunden. Während der Auflagebereich 12 mit seiner Unterseite auf der Oberseite 4 des Tragschwertes 1 gleitbar abgestützt ist, ist der Auflageschuh 15 mit seiner Oberseite beidseits des Führungsgliedes 13 entlang der Unterseite 17 des Tragschwertes 1 verschieblich.

    [0014] An seiner Rückseite ist der Anschlag 5 mit einem Federanlageglied 18 versehen, das bei dem dargestellten Beispiel von einem langgestreckten Stab 19 gebildet ist. Der Stab 19 ist an seinem einen Ende fest mit dem Führungsglied 13 der Anschlageinheit 5 verbunden, erstreckt sich dabei durch die Führungsbahn 14 des Tragschwertes 1 und ist an seinem anderen, freien Ende mit einer aus der Führungsbahn 14 senkrecht nach oben geführten Anlageplatte 20 versehen. Die Platte 20 liegt an einer den Anschlag 5 in Vorschubrichtung 6 der Säge beaufschlagenden Druckfeder 21, z.B. einer Schraubenfeder, an, deren anderes Ende an einer Rückwand 22 eines vorderseitig offenen Federgehäuses 23 abgestützt ist.

    [0015] Das Federgehäuse 23 besitzt einen die Druckfeder 21 abstützend umgebenden, ihrer Kontur angepaßten mittleren Hauptteil 24, der mit Hilfe seitlicher Gehäuseflansche 25 auf der Oberseite 4 des Tragschwertes 1 befestigt ist. Das Führungsgehäuse 23 bzw. dessen Hauptteil 24 kann außerdem mit einander gegenüberliegenden seitlichen Führungsbahnen 26 zur Führung der Federanlageplatte 20 versehen sein, die zu diesem Zweck mit seitlichen, in die Führungsbahnen 26 eingreifenden Führungsgliedern (nicht dargestellt) versehen sein kann.

    [0016] Zum Absägen eines Astes wird das Tragschwert 1 auf die Oberseite eines Stammes mit dem Auflageschuh 15 des Anschlags 5 aufgelegt. Die Unterseite 27 des Auflageschuhs 15 ist dabei zurAnpassung an die konvexe Wölbung des Baumstammes konkav gewölbt, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Dabei wird das Tragschwert 1 in Vorschubrichtung 6, d.h. von hinten, an den Ast unter gleitender Vorwärtsbewegung des Auflageschuhs 15 herangeschoben, bis der Ast im Aufnahmemaul des Anschlags 5 aufgenommen und gehalten ist. Durch weiteres Vorwärtsdrücken des Tragschwertes 1 in Vorschubrichtung 6 wird der von der Druckfeder 21 auf den Anschlag 5 ausgeübte Druck überwunden und dieser erfährt eine Relativbewegung entgegen der Vorschubrichtung 6, d.h. nach hinten, so daß der anfänglich mit geringem Abstand vor der Umlaufbahn der Sägekette 2 gehaltene Ast in die Umlaufebene der Sägekette 2 gelangt und durch stetiges Vordrücken des Tragschwertes 1 unter entsprechender weiterer Rückwärtsbewegung des Anschlags 5 und Zusammendrücken der Druckfeder 21 bei eingeschaltetem Motor fortschreitend abgesägt wird. Bei Beendigung des Sägevorgangs wird der Anschlag 5 von der Druckfeder 21 wieder selbsttätig in seine in der Zeichnung dargestellte Ausgangslage vorgedrückt.

    [0017] Bei dieser Ausgestaltung und Handhabung der Säge können die mit herkömmlichen Motorsägen nur unter großen Schwierigkeiten absägbaren Äste im zuoberst befindlichen Bereich eines liegenden Stammes mit besonderer Leichtigkeit entfernt werden, weil in diesen Fällen das Tragschwert 1 mit dem Auflageschuh 15 einfach im oberen Wölbungsbereich des Stammes in gleitender Abstützung mit geringem Kraftaufwand geführt werden kann. Dank des sicheren Halts, den die abzusägenden Äste im Anschlag 5 während des Absägevorgangs bewahren, sind jedoch auch solche Äste, die eine andere Stellung am liegenden Stamm aufweisen, vergleichsweise leicht abzusägen. Zu der verringerten Unfallgefahr trägt der Umstand wesentlich bei, daß zum Entasten die Sägekette 2 nicht mit einem ihrer beiden Längstrume mit dem Ast in Schneideingriff gebracht werden muß, sondern mit ihrem vorderen Umlenkbereich, bei Nachführung des Tragschwerts 1 durch die Bedienungsperson von der entgegengesetzten Seite her, d.h. von hinten. Die einfache Handhabung ist ferner dadurch begünstigt, daß in der beschriebenen Weise parallel zur Längsrichtung des Stammes gearbeitet werden kann und die Säge bzw. das Tragschwert 1 beim Übergang zu einem anderen abzuschneidenden Ast stets nur um die Längsachse gedreht zu werden braucht.


    Ansprüche

    1. Handbetätigte Motorsäge mit von einer Halteund Führungsvorrichtung (1) geführten, mittels eines Motors antreibbaren, umlaufenden Schneidgliedern und mit einem an der Halteund Führungsvorrichtung (1) vorgesehenen Anschlag (5), dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (5) zwei winklig voneinander absthende Greifschenkel (7, 8) besitzt, die mit ihren einander zugewandten Innenseiten (9, 10) ein Aufnahmemaul für Äste u. dgl. Schneidgut bilden. Wobei das Aufnahmemaul in Vorschubrichtung (6) der Säge der Umlaufbahn der Schneidglieder vorgelagert ist, und daß der Anschlag (5) in Vorschubrichtung (6) von Federkraft beaufschlagt sowie für eine Relativbewegung entgegen der Vorschubrichtung (6) unter Überwindung der Federkraft beweglich an der Halte- und Führungsvorrichtung (1) abgestützt ist.
     
    2. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Umlaufrichtung (11) der Schneidglieder entgegengerichtete Innenseite (10) des einen Greifschenkels (8) gezackt ist.
     
    3. Säge nach Anspruch 1 oder2 dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Führungsvorrichtung (1) von einer die Schneidglieder für einen Eingriff mit dem Schneidgut bereichsweise freilegenden Platte, Schiene od. dgl. Stützeinheit gebildet ist, die mit einer Führungsbahn (14) für die Bewegung des mit einem Führungsglied (13) in die Führungsbahn eingreifenden Anschlags (5) versehen ist.
     
    4. Säge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (5) mit einem rückwärtigen Federanlageglied (18) versehen ist, das an einer den Anschlag in Vorschubrichtung (6) der Säge beaufschlagenden Druckfeder (21) anliegt, deren anderes Ende in einem an der Halte- und Führungsvorrichtung (1) befestigten Federgehäuse (23) abgestützt ist.
     
    5. Säge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (5) mit einem die Halte- und Führungsvorrichtung (1) untergreifenden, gemeinsam mit dem Anschlag (5) bewegbaren Auflageschuh (15) versehen ist.
     
    6. Säge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (27) des Auflageschuhs (15) konkav gewölbt ist.
     
    7. Säge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidglieder in an sich bekannter Weise von mit den Kettengliedern einer Sägekette (2) fest verbundenen Sägezähnen gebildet sind, wobei die Sägekette auf dem Umfang eines langgestreckten, flachen, zwei einander gegenüberliegende Umlenkbereiche für die Sägekette aufweisenden Tragschwertes als Halteund Führungsvorrichtung (1) geführt ist, und daß der Anschlag (5) an einem Umlenkende (3) des Tragschwertes angeordnet ist, während im gegenüberliegenden Umlenkbereich des Tragschwertes ein den Antriebsmotor enthaltendes Motorgehäuse mit Handgriffeinrichtung auf der Oberseite (4) des Tragschwertes angebracht ist.
     


    Claims

    1. A manually operated power saw having circulating cutting members which are guided by a holding and guiding device (1) and driven by means of a motor, and having a stop (5) provided on the holding and guiding device (1), characterised in that the stop (5) has two gripping arms (7, 8) which spread apart at an angle and which, with their adjacent inner sides (9, 10), form a receiving jaw for branches and the like material to be cut, the receiving jaw being mounted in front of the circulation path of the cutting members in the feed direction (6) of the saw, and in that the stop (5) is acted upon by spring force in the feed direction (6) and is movably supported on the holding and guiding device (1) for relative movement counter to the feed direction (6), overcoming the spring force.
     
    2. A saw as claimed in claim 1, characterised in that the inner side (10) of the one gripping arm (8) which is directed counter to the direction of circulation (11) of the cutting members, is serrated.
     
    3. A saw as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the holding and guiding device (1) is formed from a plate rail or the like supporting unit which exposes the cutting members in places for engagement with the material to be cut and which is provided with a guideway (14) for the movement of the stop (5) engaging with a guide member (13) in the guideway.
     
    4. A saw as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that the stop (5) is provided with a rear spring bearing member (18) which bears against a compression spring (21) which acts on the stop in the feed direction (6) of the saw and the other end of which is supported in a spring housing (23) secured to the holding and guiding device (1).
     
    5. A saw as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that the stop (5) is provided with a supporting shoe (15) which engages under the holding and guiding device (1) and is movable jointly with the stop (5).
     
    6. A saw as claimed in claim 5, characterised in that the under side (27) of the supporting shoe (15) is concavely arched.
     
    7. A saw as claimed in any one of claims 1 to 6, characterised in that the cutting members are formed, in a manner known per se, from sawteeth rigidly connected to the chain links of a saw chain (2), the saw chain being guided on the circumference of an elongated, flat supporting blade comprising two opposite reversing regions for the saw chain, as a holding and guiding device (1), and in that the stop (5) is disposed at one reversing end (3) of the supporting blade while a motor housing containing the drive motor and having a handle device is fitted to the top (4) of the supporting blade in the opposite reversing region of the supporting blade.
     


    Revendications

    1. Scie à moteur portative comportant des éléments de coupe tournants sur la périphérie, guidés par un dispositif de maintien et de guidage (1), pouvant être entrainés par un moteur, et comportant une butée (5) prévue sur le dispositif de maintien et de guidage (1), caractérisée en ce que la butée (5) présente deux bords de prise (7, 8) qui se détachent l'un de l'autre en formant un angle et qui constituent, par leurs faces interieures (9, 10) tournées 1,une vers 1, autre, une machoire de réception pour des branches et produits analogues à couper, étant précisé que la mâchoire est placée en avant, dans la direction de l'avance (6) de la scie, de la voie périphérique des éléments de coupe; et en ce que la butée (5) est sollicitée par la force d'un ressort dans la direction de l'avance (6) et s'appuie contre le dispositif de maintien et de guidage (1) avec possibilité de déplacement relatif en sens opposé à la direction de l'avance (8), en surmontant la force du ressort.
     
    2. Scie selon la revendication 1, caractérisée en ce que la face intérieure (10), dirigée en sens opposé à la direction périphérique (11) des éléments de coupe, de l'un des bords de prise (8) est dentelée.
     
    3. Scie selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que le dispositif de maintien et de guidage (1) est constitué d'une plaque, d'un rail ou d'un ensemble d'appuis analogues qui dégage, par zone, les éléments de coupe pour venir au contact du produit à couper et qui comporte une voie de guidage (14) pour le déplacement de la butée (5) qui se loge, par un élément de guidage (13) dans la voie de guidage.
     
    4. Scie selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la butée (5) comporte un élément d'appui à ressort arriere (18) qui s'appuie contre un ressort de compression (21) qui sollicite la butée dans la direction de l'avance (6) de la scie et dont l'autre extrémité s'appuie dans un carter (23) fixé au dispositif de maintien et de guidage (1).
     
    5. Scie selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la butée (5) comporte un sabot d'appui (15) qui saisit par dessous le dispositif de maintien et de guidage (1) et qui peut se deplacer en commun avec la butée (5).
     
    6. Scie selon la revendication 5, caractérisée en ce que la face inférieure (27) du sabot d'appui (15) a une forme concave.
     
    7. Scie selon les revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les éléments de coupe sont constitués, de façon connue en soi, de dents de scie solidarisées avec les maillons de chaîne d'une chaîne de scie (2), étant précisé que la chaîne de scie est guidée sur la periphérie d'une lame support, servant de dispositif de maintien et de guidage (1), de forme allongée, plate et présentant deux zones de changement de direction opposées l'une à l'autre pour la chaîne; et en ce que la butée (5) est disposée à une extrémite de changement de direction (3) de la lame support, tandis qu'à la zone opposée de changement de direction de la lame support est rapporté, sur la face superleure (4) de la lame support, un carter moteur contenant le moteur d'entrainement, avec dispositif de prise en main.
     




    Zeichnung