[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlußklemme zur leitenden Verbindung von elektrischen
Leitungen miteinander oder mit Schaltgeräten, wobei die zu verbindenden Teile eines
in ein Gehäuse eingesetzten Klemmstückes und eine dieses verspannende Klemmschraube
festklemmbar sind.
[0002] Bei Anschlußklemmen dieser Art, wie auch bei Lüsterklemmen, ist die anzuschließende
Leitung vor dem Anziehen der Klemmschraube achssenkrecht zu dieser zwischen die Klemmscheibe
und ein ortsfestes Gegenlager bzw. eine Büchse einzuführen. Das Verdrahten von beispielsweise
in Schalttafeln dicht nebeneinander angeordneter Geräte, wie Tastern und dgl., ist
auf diese Weise jedoch mit großen Schwierigkeiten verbunden, da ein ausreichender
Arbeitsraum nicht zur Verfügung steht und eine gute Übersichtlichkeit nicht gegeben
ist. Außer einer großen Geschicklichkeit, um das meist abgewinkelte Ende der Leitung
einzufädeln, erfordert das Einführen der anzuschließenden Leitungen somit mitunter
oftmals auch einen verhältnismäßig großen Zeitaufwand, durch den die Montage verteuert
wird.
[0003] Eine Anschlußklemme der vorgenannten Art für eine mit einem ortsfesten Anschlußteil
zu verbindenden Leitung ist durch die US-A-4 175 822 bekannt. Bei dieser Ausgestaltung
ist das Klemmstück lose in einem Gehäuse gehalten und erst durch Anziehen der Klemmschraube,
die auf dieses drückt, wird es in Richtung der anzuschließenden Leitung gezogen. Das
mit einer Ausnehmung versehene Klemmstück nimmt hierbei den ortsfesten Anschlußteil
sowie die anzu-schließende Leitung auf. Da das Klemmstück ohne exakte Führung in dem
Gehäuse gehalten und nicht mit der Klemmschraube fest verbunden ist, wird dieses beim
Lösen einer Verbindung auch nicht selbsttätig in die Ausgangslage zurückgeführt; das
Klemmstück kann somit mitunter eine derartige Stellung einnehmen, daß das Einführen
einer Litze erschwert oder u. U. nicht möglich ist.
[0004] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Anschlußklemme der vorgenannten Gattung
zu schaffen, mittels der die anzuschließende Leitung auf einfache Art und Weise leicht
eingeführt und festgeklemmt werden kann und diese nicht achssenkrecht zur Klemmschraube,
sondern nahezu achsparallel zu dieser einzuführen ist, so daß bei guter Übersichtlichkeit
eine Verdrahtung in kurzer Zeit und ohne Schwierigkeiten vorzunehmen ist.
[0005] Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das Klemmstück als ein einen
Anlageschenkel, ein Mittelstück und einen gegen das Mittelstück gebogenen Klemmschenkel
aufweisendes Halteglied ausgebildet ist, wobei der Anlageschenkel mit dem Mittelstück
einstückig, nahezu L-förmig ausgebildet ist und dieses sowie der Klemmschenkel von
der Klemmschraube durchsetzt sind, wobei der Mittelschenkel einen Schraubkanal für
die Klemmschraube aufweist, mittels der der Klemmschenkel mit Sperrhakenwirkung für
die Anschluß-leitung gegen den sich an dem Gehäuse abstützenden Anlageschenkel oder
ein mit diesem zusammenwirkendes Verbindungsglied preßbar ist.
[0006] Der Anlageschenkel sollte hierbei parallel zu dem Schraubkanal verlaufend oder geringfügig
zu diesem nach außen geneigt in Richtung der anzuschließenden Leitung von dem Mittelstück
des Klemmstückes abstehen, so daß die Leitung leicht einzuführen ist.
[0007] Zweckmäßig ist es des weiteren, den Klemmschenkel mit einer langlochartig ausgebildeten
Ausnehmung zu versehen, in der die Klemmschraube drehbar und axial unverschiebbar,
somit also unverlierbar gehalten ist. Dies ist in der Weise zu bewerkstelligen, indem
die Klemmschraube mit einem gegenüber dem Gewindeteil abgesetzten Bereich ausgestattet
wird, mittels dem diese in der länglochartigen nach deren Einführen verformten Ausnehmung
des Klemmschenkels gehalten ist.
[0008] Der Klemmschenkel kann mit einem vorzugsweise ballig ausgebildeten Ende verschwenkbar
in einer in das Mittelstück eingeformten Nut gehalten sein, dieser kann aber auch
unmittelbar an dem dem Anlageschenkel gegenüberliegenden Ende des Mittelstückes an
diesem angeformt werden, so daß das Führungs-und Halteglied aus einem Stück gepreßt
oder gestanzt werden kann.
[0009] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist zur Verspannung von unterschiedlich stark
bemessener Anschlußleitungen vorgesehen, an dem Anlageschenkel des Klemmstückes oder
an dem an diesem anliegenden Verbindungsglied ein sich in Längsrichtung erstreckendes
Kipplager anzubringen, so daß das Verbindungsglied indifferent abgestützt ist und
sich somit um die Längsachse jeweils bis zur Anlage an den Leitungen beweglich ist.
[0010] Das Kipplager kann durch einen auf der dem Klemmschenkel zugekehrten Seite des Anlageschenkels
angeformten, sich in Längsrichtung erstreckenden und vorzugsweise mittig angeordneten
Nocken gebildet sein, an dem das Verbindungsglied abgestützt ist, oder in ähnlicher
Weise durch einen auf der dem Anlageschenkel zugekehrten Seite des Verbindungsgliedes
angeformten, sich in Längsrichtung erstreckenden und vorzugsweise mittig angeordneten
Nocken, über den das Verbindungsglied an dem Anlageschenkel abgestützt ist, wobei
der an dem Anlageschenkel oder dem Verbindungsglied angeformte Nocken konvex gekrümmt
oder im Querschnitt dreieckförmig ausgebildet sein sollte.
[0011] Angebracht ist es ferner, den Anlageschenkel oder das Verbindungsglied auf der den
anzuschließenden Leitungen zugekehrten Seite jeweils mit einem oder mehreren senkrecht
oder geneigt zu deren Längsachse verlaufenden Vorsprüngen zu versehen, so daß stets
eine gute Verklemmung gewährleistet ist.
[0012] Die gemäß der Erfindung ausgebildete Anschlußklemme ist nicht nur einfach in der
konstruktiven Ausgestaltung und damit auf wirtschaftliche Weise herzustellen, sondern
diese ermöglicht auch eine einfache Handhabung und erlaubt es, eine oder mehrere Leitungen
in kurzer Zeit sicher anzu-schließen. Wird nämlich das Klemmstück als ein einen Anlageschenkel,
ein Mittelstück und einen gegen das Mittelstück gebogenen Klemmschenkel aufweisendes
Halteglied ausgebildet, ist es möglich, die anzuschließende Leitung nahezu achsparallel
zu der in dem Mittelstück gehaltenen Klemmschraube einzuführen und auf einfach Weise
durch Anziehen der Klemmschraube festzuklemmen.
[0013] An einem mit einer solchen Anschlußklemme ausgestatteten Gerät stehen somit keine
Leitungen seitlich ab, diese verlaufen vielmehr achsparallel zu diesem, so daß Geräte
äußerst dicht nebeneinander angeordnet werden können. Die Verdrahtung ist aber dennoch,
zumal die Anschlüsse gut zu übersehen sind, leicht und in kurzer Zeit vorzunehmen.
Außerdem ist die gemäß der Erfindung ausgebildete Anschlußklemme nicht nur für alle
Leiterarten, sondern auch, da der Verstellbereich des Klemmschenkels groß gewählt
werden kann und der Anlageschenkel oder das Verbindungsglied in Längsrichtung kippbar
abgestützt sein können, ohne bauliche Abänderungen auch für unterschiedlich stark
bemessene Leitungen verwendbar.
[0014] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der gemäß der Erfindung ausgebildeten
Anschlußklemme dargestellt und nachfolgend im einzelnen erläutert. Hierbei zeigen,
jeweils im Schnitt:
Fig. 1 die Anschlußklemme mit einem in einem Gehäuse eingesetzten dreiteiligen Klemmstück
zur Verspannung der anzuschließenden Leitung, wobei der Klemmschenkel gelenkig mit
dem Mittelstück des Klemmstückes verbunden ist,
Fig. 2 die Anschlußklemme nach Fig. 1 mit einem Klemmstück dessen Klemmschenkel an
dem Mittelteil angeformt ist,
Fig. 3 eine mit einem kippbar abgestützten Verbindungsglied ausgestattete Anschlußklemme
nach Fig. 1 und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV der Fig. 3.
[0015] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte und mit 1 bezeichnete Anschlußklemme besteht
aus einem dreiteiligen, in einem Gehäuse 2 eingesetzten Klemmstück 11 bzw. 11' und
einer Klemmschraube 21, mittels der die in die Einführöffnung 3 des Gehäuses 2 eingesteckte,
mit der Leitung 5 zu verbindende Leitung 4 festgeklemmt werden kann. Dazu ist in einem
Mittelstück 12 des Klemmstückes 11 bzw. 11' ein Schraubkanal 13 für die Klemmschraube
21 eingearbeitet und an dem einen Ende des Mittelstückes 12 ist ein sich achsparallel
zu dieser erstreckender Anlageschenkel 14 angeformt, am anderen Ende ist dagegen ein
Klemmschenkel bzw. 15' angelenkt.
[0016] Gemäß Fig. 1 ist dazu das Mittelstück 12 mit einer halbreisförmigen Nut 18 versehen
und das in diese eingreifende nde 19 des Klemmschenkels 15 ist ballig ausgebildet,
nach Fig. 2 ist der Klemmschenkel 15' unmittelbar an dem Mittelstück 12 angeformt.
In den Klemmschenkel 15 bzw. 15' ist eine langlochartige Ausnehmung 16 eingearbeitet,
deren Breite geringfügig größer bemessen ist als der gewindefreie Bereich 23 der Klemmschraube
21, so daß diese mittels des Schraubenkopfes und des Gewindeabschnittes 22 zwar drehbar
aber axial unverschiebbar und somit unverlierbar in dem Klemmschenkel 15 bzw. 15'
gehalten ist. Der Klemmschenkel 15 bzw. 15' wird, um dies zu bewerkstelligen, nach
dem Einführen der Klemmschraube 21 in die Ausnehmung 16 geringfügig zusammengepreßt.
[0017] Zur leitenden Verbindung der Leitung 4 mit der Leitung 5 ist, nachdem die Leitung
4 in die achsparallel zur Klemmschraube 21 sich erstreckende Öffnung 3 eingeführt
ist, lediglich die Klemmschraube 21 mit Hilfe eines durch eine Öffnung 6 des Gehäuses
2 einzuführenden Werkzeuges zu verdrehen. Dadurch wird der Klemmschenkel 15 bzw. 15'
mit der Anlagefläche 17 gegen das Ende der Leitung 4 und diese gegen den Anlageschenkel
14 gepreßt, so daß, da an diesen die Leitung 5 angeschlossen ist, beide Leitungen
miteinander verbunden sind. Die langlochartige Ausnehmung 16 ermöglicht dabei einen
großen Verschwenkbereich des Klemmschenkels 15 bzw. 15', die Anschlußklemme 1 kann
daher auch, ohne daß bauliche Veränderungen vorzunehmen sind, für unterschiedlich
stark bemessene Leitungen verwendet werden. Auch ist deren Anschluß jeweils auf einfache
Weise und in kurzer Zeit vorzunehmen, da diese achsparallel zur Klemmschraube 21 in
das Gehäuse 2 einzuführen sind.
[0018] Bei der Anschlußklemme 31 nach den Fig. 3 und 4 ist in einem Gehäuse 32 wiederum
ein Klemmstück 41 eingesetzt, mittels dem im Durchmesser unterschiedlich stark bemessene
Leitungen 35 und 36 mit einem ebenfalls in dem Gehäuse 32 angeordneten Verbindungsglied
34 elektrisch leitend sicher zu verbinden sind. Dazu ist der von dem Mittelstück 42
des Klemmstückes 41 abstehende geringfügig nach außen geneigt verlaufende Anlageschenkel
44 mit einem sich in dessen Längsrichtung erstreckenden Kipplager 61 ausgestattet,
so daß das an diesem abgestützte Verbindungsglied 34 indifferent gehalten ist.
[0019] Wird mit Hilfe der in einen Schraubkanal 43 des Mittelstückes 42 eingeschraubten
Klemmsschraube 51 der Klemmschenkel 45 des Klemmstückes 41 mit seiner Anlagefläche
47 gegen die in die Öffnung 33 des hierbei zweiteilig ausgebildeten Gehäuses 32 eingeführten
Leitungen 35 und 36 ge-preßt, so wird das Verbindungsglied 34 um das mittig an dem
Anlageschenkel 44 angeordnete Kipplager 61 kippen. Die An-preßkraft wird somit auf
beide Leitungen 35 und 36 übertragen, so daß auch beiden Leitungen zwischen dem Verbindungsglied
34 und dem Klemmschenkel 45 eingeklemmt sind.
[0020] Das Kipplager 61 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als konvex gekrümmter
Nocken 62 ausgebildet, es kann aber auch im Querschnitt dreiecksförmig gestaltet oder
an dem Verbindungsglied 34 angebracht werden. Außerdem sind an diesem senkrecht zur
Längsachse verlaufende Vorsprünge 63 angeformt, die sich in die Leitungen 35 und 36
eindrücken, so daß stets eine sichere Verbindung gewährleistet ist.
[0021] Die Klemmschraube 51 ist in einem in den Klemmschenkel 45 eingearbeitetes Langloch
46 verdrehbar aber unverlierbar gehalten. Dazu ist an dieser zwischen dem Schraubenkopf
und dem Gewindeteil 52 ein abgesetzter Bereich 53 vorgesehen, auf dessen Durchmesser
der Klemmschenkel 45 nach dem Einführen der Klemmschraube 51 zusammengepreßt ist.
1. Anschlußklemme (1; 31) zur leitenden Verbindung von elektrischen Leitungen (4;
35, 36) miteinander oder mit Schaltgeräten, wobei die zu verbinden den Teile mittels
eines in ein Gehäuse (2. 32) eingesetzten Klemmstückes (11,11'; 41) und eine dieses
verspannende Klemmmschraube (21; 51) festklemmbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmstück (11, 11'; 41) als ein einen Anlageschenkel (14; 44), ein Mittelstück
(12; 42) und einen gegen das Mittelstück (12; 42) gebogenen Klemmschenkel (15, 15';
45) aufweisendes Halteglied ausgebildet ist, wobei der Anlageschenkel (14; 44) mit
dem Mittelstück (12; 42) einstückig, nahezu L-förmig ausgebildet ist und dieses sowie
der Klemmschenkel (15, 15'; 45) von der Klemmschraube (21; 51) durchsetzt sind; wobei
der Mittelschenkel (12; 42) einen Schraubkanal (13; 43) für die Klemmschraube (21;
51) aufweist, mittels der der Klemmschenkel (15, 15'; 45) mit Sperrhakenwirkung für
die Anschlußleitung (4; 35, 36) gegen den sich an dem Gehäuse (2; 32) abstützenden
Anlageschenkel (14; 44) oder ein mit diesem zusammenwirkendes Verbindungsglied (34)
preßbar ist.
2. Anschlußklemme nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Anlageschenkel (14; 44) parallel zu dem Schraubkanal (13; 43) verlaufend oder zu diesem
geringfügig nach außen geneigt in Richtung der anzuschließenden Leitung (4; 35, 36)
von dem Mittelstück (12; 42) des Klemmstückes (11; 41) absteht.
3. Anschlußklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Klemmschenkel (15; 15'; 45) eine langlochartig ausgebildete Ausnehmung (16; 46) aufweist,
in der die Klemmschraube (21; 51) drehbar und axial unverschiebbar gehalten ist.
4. Anschlußklemme nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube (21; 51) einen gegenüber dem Gewindeteil
(32; 52) abgesetzten Bereich (23; 53) aufweist, mittels dem diese in der langlochartigen
nach deren Einführen verformten Ausnehmung (16; 46) des Klemmschenkels (15; 45) gehalten
ist.
5. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmschenkel (15) mit einem vorzugsweise ballig ausgebildeten Ende verschwenkbar
in einer in das Mittelstück (12) eingeformten Nut (1() gehalten ist.
6. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Klemmschenkel (15') unmittelbar an dem dem Anlageschenkel (14) gegenüberliegenden
Ende des Mittelstückes (12) an diesem angeformt ist.
7. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Verspannung von unterschiedlich stark bemessenen Anschlußleitungen
(35, 36) der Anlageschenkel (44) des Klemmstückes(41 ) oder das an diesem anliegende
Verbindungsglied (34) mit einem sich in dessen Längsrichtung erstreckenden Kipplager
(61) versehen ist.
8. Anschlußklemme nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kipplager (61) durch einen auf der dem Klemmschenkel
(45) zugekehrten Seite des Anlageschenkels (44) angeformten, sich in Längsrichtung
erstreckenden und vorzugsweise mittig angeordneten Nocken (62) gebildet ist, an dem
das Verbindungsglied (34) abgestützt ist.
9. Anschlußklemme nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kipplager durch einen auf der dem Anlageschenkel (44)
zugekehrten Seite des Verbindungsgliedes (34) angeformten, sich in Längsrichtung erstreckenden
und vorzugsweise mittig angeordneten Nocken gebildet ist, über den das Verbindungsglied
(34) an dem Anlageschenkel (44) abgestützt ist.
10. Anschlußklemme nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem
Anlageschenkel (44) oder dem Verbindungsglied (34) angeformte Nocken (62) konvex gekrümmt
oder im Querschnitt dreieckförmig ausgebildet ist.
11. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anlageschenkel (44) oder das Verbindungsglied (34)
jeweils auf der den anzuschließenden Leitungen (34, 35) zugekehrten Seite mit einer
oder-mehreren senkrecht oder geneigt zur Längsachse der anzuschließenden Leitung (34,
35) verlaufende Vorsprünge (63) versehen ist.
1. Terminal (1; 31) to connect electric conductors (4- 35, 36) mutually or to control
apparatus, whereby the parts to be connected may be clamped by a clamping piece (11,
11'; 41) inserted into a housing (2; 32) and braced by a clamping screw (21; 51),
characterized in that the clamping piece (11, 11'; 41) is designed as a holding device
having a resting leg (14; 44), an intermediate part (12; 42) and a clamping leg (15,
15'; 45) bent towards the intermediate part (12; 42), whereby the resting leg (14;
44) and the intermediate part form one single part, mainly L-shaped and along with
the clamping leg (15, 15'; 45) housing the clamping screw (21; 51), whereby the intermediate
part (12; 42) has a screw channel (13, 43) for the clamping screw (21; 51) by means
of which the clamping leg (15,15'; 45) acting as a lock device for the connector (4;
35, 36) is held towards the resting leg (14; 44) resting at the housing (2; 32) or
a transfer part (34) cooperating with the resting leg.
2. Terminal of claim 1, characterized in that the resting leg (14; 44) is oriented
parallel to the screw channel (13; 43) or slightly inclined outwardly towards the
connector (4; 35, 36) being slightly away from the intermediate part (12; 42) of the
clamping piece (11; 41).
3. Terminal of claim 1 or 2, characterized in that the clamping leg (15; 15'; 45)
has an elongated opening (16; 46) where the clamping screw (21-51) being turnable
and axially not shiftable is held.
4. Terminal of claim 3, characterized in that the clamping screw (21; 51) apart from
the threaded part has an area (23; 53) by means of which the clamping screw is held
in the elongated opening (16; 46) of the clamping leg (15; 45) which opening is deformed
when the clamping screw has been inserted.
5. Terminal of one of the claims 1 through 4, characterized in that the clamping leg
(15) with a preferably ball shaped end is pivotally held in a groove (18) located
in the intermediate part (12).
6. Terminal of one of the claims 1 through 4, characterized in that the clamping leg
(15') is directly pieced to the end of the intermediate part (12) being located opposite
to the resting leg (14).
7. Terminal of one of the claims 1 through 6, characterized in that for tightening
conductors (35, 36) having different diameters the resting leg (44) of the clamping
part (41) or the intermediate part (34) bearing against the clamping part is provided
with a tilting bearing (61) extending lengthwise to the clamping part.
8. Terminal of claim 7, characterized in that the tilting bearing (61) is formed by
a lengthwise oriented and preferably concentrically located cam (62) to which the
connecting means (34) rests, which cam is pieced to the resting leg (44) at the side
facing the clamping leg (45).
9. Terminal of claim 7, characterized in that the tilting bearing is formed by a cam
extending lengthwise, preferably located concentrically and pieced to the resting
leg (44) at the side facing the intermediate part (34) by means of which cam the intermediate
part (34) rests against the resting leg (44).
10. Terminal of claim 8 or 9, characterized in that the cam (62) pieced to the resting
leg (44) or to the intermediate part (34) is curved convex or has a triangular cross-section.
11. Terminal of one of the claims 1 through 10, characterized in that the resting
leg (44) or the intermediate part (34) is provided with one or more projections (63)
at the side facing the connectors (34, 35), which projections are oriented perpendicular
or inclined to the axle of the conductor (34, 35).
1. Borne de branchement (1; 31) servant au raccordement conducteur de lignes électriques
(4; 35; 36) soit entre elles, soit avec des appareils de distribution ou de coupure,
les élements à raccorder pouvant être serrés au moyen d'un élément de serrage (11,
11'; 41) placé dans un boîtier (2; 32) et d'une vis de serrage (21; 51) lui servant
de tendeur.
caractérisée par le fait que,
l'élément de serrage (11, 11 ', 41 ) constitue un dispositif de retenue présentant
un segment d'appui (14; 44), une partie centrale (12; 42) et un segment de serrage
(15, 15', 45) arqué contre la partie centrale (12; 42), le segment d'appui (14; 44)
étant réalisé d'une pièce ayant pratiquement la forme d'un L avec la partie centrale
(12; 42), et étant traversé, ainsi que le segment de serrage (15, 15',45), par la
vis de serrage (21; 51), le segment central (12; 42) présentant un perçage fileté
(13; 43) pour la vis de serrage (21; 51), au moyen duquel le segment de serrage (15,
15'; 45) peut être pressé contre le segment d'appui (14; 44) butant sur le boîtier
(2; 32) ou contre un élément de connexion (34) produisant l'effet d'un crochet de
verrouillage sur le raccord de ligne (4; 35, 26).
2. Borne de branchement selon revendication 1, caractérisée par le fait que,
le segment d'appui (14; 44), qui est parallèle au perçage fileté (13; 43) ou qui est
légèrement incliné par rapport à celui-ci en direction de la ligne à raccorder (4;
35,36), est écarté du segment central (12; 42) de l'élément de serrage (11; 41).
3. Borne de branchement selon revendications 1 ou 2,
caractérisée par le fait que,
le segment de serrage (15; 15'; 45) présente un évidement (16; 46) en forme de trou
longitudinal, dans lequel la vis de serrage (21 ; 51) est maintenue de telle sorte
qu'elle puisse tourner sur son axe mais ne puisse pas se déplacer le long de celui-ci.
4. Borne de branchement selon revendication 3, caractérisée par le fait que,
la vis de serrage (21; 51) présente un épaulement (23; 53) de diamètre réduit par
rapport à sa section filetée (22; 52), grâce auquel celle-ci est maintenue dans l'évidement
(16; 46) du segment de serrage (15; 45) auquel on donne la forme de trou longitudinal
après l'y avoir engagée.
5. Borne de branchement selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée par le fait que,
le segment de serrage (15) est maintenu par son extrémité ayant de preférence une
forme bombée, dans une gorge (18) pratiquée dans la partie centrale (12) où il peut
pivoter.
6. Borne de branchement selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée par le fait que,
le segment de serrage (15') est réalisé dans le prolongement direct de l'extrémité
du segment central (12) opposée au segment d'appui (14).
7. Borne de branchement selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée par le fait que,
afin de garantir le serrage de plusieurs lignes de raccordement (35, 36) de dimensions
différentes, le segment d'appui (44) de l'élement de serrage (41), ou bien l'élément
de connexion (34) qui s'appuie sur celui-ci, présente un dispositif d'appui à bascule
longitudinal (61).
8. Borne de branchement selon revendication 7,
caractérisée par le fait que,
le dispositif d'appui à bascule (61), qui supporte l'élément de connexion (34), est
constitué par un bossage (62) longitudinal et de préférence realisé au milieu de la
face du segment d'appui (44) tournée vers le segment de serrage (45).
9. Borne de branchement selon revendication 7, caractérisée par le fait que,
l'appui à bascule, qui assure l'appui de l'élément de connexion (34) contre le segment
d'appui (44), est constitué par un bossage longitudinal et de préférence réalisé au
milieu de la face de l'élément de connexion (34) tournée vers le segment d'appui (44).
10. Borne de branchement selon revendication 8 ou 9,
caractérisée par le fait que,
le bossage (62) pratiqué sur le segment d'appui (44) ou sur l'élément de connexion
(34) est courbé convexe ou a une section triangulaire.
11. Borne de branchement selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée par le fait que,
le segment d'appui (44) ou bien l'élément de connexion (34), et ce toujours sur le
côté tourné vers les lignes à raccorder (35, 36), sont pourvus d'une ou plusieurs
portées en saillie (63) perpendiculaires ou inclinées par rapport à l'axe longitudinal
des lignes à raccorder (35, 36).