(19)
(11) EP 0 073 275 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.03.1986  Patentblatt  1986/12

(21) Anmeldenummer: 81110274.8

(22) Anmeldetag:  09.12.1981
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4H01R 4/40, H01R 4/42

(54)

Anschlussklemme

Connection post

Borne de connexion


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 01.09.1981 DE 3134598

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.03.1983  Patentblatt  1983/10

(71) Anmelder: Rafi GmbH & Co Elektrotechnische Spezialfabrik
88276 Berg (DE)

(72) Erfinder:
  • Riegger, Ulrich, Dipl.-Ing.
    D-7980 Ravensburg (DE)

(74) Vertreter: Engelhardt, Guido, Dipl.-Ing. 
Patentanwalt Postfach 13 50
88003 Friedrichshafen
88003 Friedrichshafen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlußklemme zur leitenden Verbindung von elektrischen Leitungen miteinander oder mit Schaltgeräten, wobei die zu verbindenden Teile eines in ein Gehäuse eingesetzten Klemmstückes und eine dieses verspannende Klemmschraube festklemmbar sind.

    [0002] Bei Anschlußklemmen dieser Art, wie auch bei Lüsterklemmen, ist die anzuschließende Leitung vor dem Anziehen der Klemmschraube achssenkrecht zu dieser zwischen die Klemmscheibe und ein ortsfestes Gegenlager bzw. eine Büchse einzuführen. Das Verdrahten von beispielsweise in Schalttafeln dicht nebeneinander angeordneter Geräte, wie Tastern und dgl., ist auf diese Weise jedoch mit großen Schwierigkeiten verbunden, da ein ausreichender Arbeitsraum nicht zur Verfügung steht und eine gute Übersichtlichkeit nicht gegeben ist. Außer einer großen Geschicklichkeit, um das meist abgewinkelte Ende der Leitung einzufädeln, erfordert das Einführen der anzuschließenden Leitungen somit mitunter oftmals auch einen verhältnismäßig großen Zeitaufwand, durch den die Montage verteuert wird.

    [0003] Eine Anschlußklemme der vorgenannten Art für eine mit einem ortsfesten Anschlußteil zu verbindenden Leitung ist durch die US-A-4 175 822 bekannt. Bei dieser Ausgestaltung ist das Klemmstück lose in einem Gehäuse gehalten und erst durch Anziehen der Klemmschraube, die auf dieses drückt, wird es in Richtung der anzuschließenden Leitung gezogen. Das mit einer Ausnehmung versehene Klemmstück nimmt hierbei den ortsfesten Anschlußteil sowie die anzu-schließende Leitung auf. Da das Klemmstück ohne exakte Führung in dem Gehäuse gehalten und nicht mit der Klemmschraube fest verbunden ist, wird dieses beim Lösen einer Verbindung auch nicht selbsttätig in die Ausgangslage zurückgeführt; das Klemmstück kann somit mitunter eine derartige Stellung einnehmen, daß das Einführen einer Litze erschwert oder u. U. nicht möglich ist.

    [0004] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Anschlußklemme der vorgenannten Gattung zu schaffen, mittels der die anzuschließende Leitung auf einfache Art und Weise leicht eingeführt und festgeklemmt werden kann und diese nicht achssenkrecht zur Klemmschraube, sondern nahezu achsparallel zu dieser einzuführen ist, so daß bei guter Übersichtlichkeit eine Verdrahtung in kurzer Zeit und ohne Schwierigkeiten vorzunehmen ist.

    [0005] Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das Klemmstück als ein einen Anlageschenkel, ein Mittelstück und einen gegen das Mittelstück gebogenen Klemmschenkel aufweisendes Halteglied ausgebildet ist, wobei der Anlageschenkel mit dem Mittelstück einstückig, nahezu L-förmig ausgebildet ist und dieses sowie der Klemmschenkel von der Klemmschraube durchsetzt sind, wobei der Mittelschenkel einen Schraubkanal für die Klemmschraube aufweist, mittels der der Klemmschenkel mit Sperrhakenwirkung für die Anschluß-leitung gegen den sich an dem Gehäuse abstützenden Anlageschenkel oder ein mit diesem zusammenwirkendes Verbindungsglied preßbar ist.

    [0006] Der Anlageschenkel sollte hierbei parallel zu dem Schraubkanal verlaufend oder geringfügig zu diesem nach außen geneigt in Richtung der anzuschließenden Leitung von dem Mittelstück des Klemmstückes abstehen, so daß die Leitung leicht einzuführen ist.

    [0007] Zweckmäßig ist es des weiteren, den Klemmschenkel mit einer langlochartig ausgebildeten Ausnehmung zu versehen, in der die Klemmschraube drehbar und axial unverschiebbar, somit also unverlierbar gehalten ist. Dies ist in der Weise zu bewerkstelligen, indem die Klemmschraube mit einem gegenüber dem Gewindeteil abgesetzten Bereich ausgestattet wird, mittels dem diese in der länglochartigen nach deren Einführen verformten Ausnehmung des Klemmschenkels gehalten ist.

    [0008] Der Klemmschenkel kann mit einem vorzugsweise ballig ausgebildeten Ende verschwenkbar in einer in das Mittelstück eingeformten Nut gehalten sein, dieser kann aber auch unmittelbar an dem dem Anlageschenkel gegenüberliegenden Ende des Mittelstückes an diesem angeformt werden, so daß das Führungs-und Halteglied aus einem Stück gepreßt oder gestanzt werden kann.

    [0009] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist zur Verspannung von unterschiedlich stark bemessener Anschlußleitungen vorgesehen, an dem Anlageschenkel des Klemmstückes oder an dem an diesem anliegenden Verbindungsglied ein sich in Längsrichtung erstreckendes Kipplager anzubringen, so daß das Verbindungsglied indifferent abgestützt ist und sich somit um die Längsachse jeweils bis zur Anlage an den Leitungen beweglich ist.

    [0010] Das Kipplager kann durch einen auf der dem Klemmschenkel zugekehrten Seite des Anlageschenkels angeformten, sich in Längsrichtung erstreckenden und vorzugsweise mittig angeordneten Nocken gebildet sein, an dem das Verbindungsglied abgestützt ist, oder in ähnlicher Weise durch einen auf der dem Anlageschenkel zugekehrten Seite des Verbindungsgliedes angeformten, sich in Längsrichtung erstreckenden und vorzugsweise mittig angeordneten Nocken, über den das Verbindungsglied an dem Anlageschenkel abgestützt ist, wobei der an dem Anlageschenkel oder dem Verbindungsglied angeformte Nocken konvex gekrümmt oder im Querschnitt dreieckförmig ausgebildet sein sollte.

    [0011] Angebracht ist es ferner, den Anlageschenkel oder das Verbindungsglied auf der den anzuschließenden Leitungen zugekehrten Seite jeweils mit einem oder mehreren senkrecht oder geneigt zu deren Längsachse verlaufenden Vorsprüngen zu versehen, so daß stets eine gute Verklemmung gewährleistet ist.

    [0012] Die gemäß der Erfindung ausgebildete Anschlußklemme ist nicht nur einfach in der konstruktiven Ausgestaltung und damit auf wirtschaftliche Weise herzustellen, sondern diese ermöglicht auch eine einfache Handhabung und erlaubt es, eine oder mehrere Leitungen in kurzer Zeit sicher anzu-schließen. Wird nämlich das Klemmstück als ein einen Anlageschenkel, ein Mittelstück und einen gegen das Mittelstück gebogenen Klemmschenkel aufweisendes Halteglied ausgebildet, ist es möglich, die anzuschließende Leitung nahezu achsparallel zu der in dem Mittelstück gehaltenen Klemmschraube einzuführen und auf einfach Weise durch Anziehen der Klemmschraube festzuklemmen.

    [0013] An einem mit einer solchen Anschlußklemme ausgestatteten Gerät stehen somit keine Leitungen seitlich ab, diese verlaufen vielmehr achsparallel zu diesem, so daß Geräte äußerst dicht nebeneinander angeordnet werden können. Die Verdrahtung ist aber dennoch, zumal die Anschlüsse gut zu übersehen sind, leicht und in kurzer Zeit vorzunehmen. Außerdem ist die gemäß der Erfindung ausgebildete Anschlußklemme nicht nur für alle Leiterarten, sondern auch, da der Verstellbereich des Klemmschenkels groß gewählt werden kann und der Anlageschenkel oder das Verbindungsglied in Längsrichtung kippbar abgestützt sein können, ohne bauliche Abänderungen auch für unterschiedlich stark bemessene Leitungen verwendbar.

    [0014] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der gemäß der Erfindung ausgebildeten Anschlußklemme dargestellt und nachfolgend im einzelnen erläutert. Hierbei zeigen, jeweils im Schnitt:

    Fig. 1 die Anschlußklemme mit einem in einem Gehäuse eingesetzten dreiteiligen Klemmstück zur Verspannung der anzuschließenden Leitung, wobei der Klemmschenkel gelenkig mit dem Mittelstück des Klemmstückes verbunden ist,

    Fig. 2 die Anschlußklemme nach Fig. 1 mit einem Klemmstück dessen Klemmschenkel an dem Mittelteil angeformt ist,

    Fig. 3 eine mit einem kippbar abgestützten Verbindungsglied ausgestattete Anschlußklemme nach Fig. 1 und

    Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV der Fig. 3.



    [0015] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte und mit 1 bezeichnete Anschlußklemme besteht aus einem dreiteiligen, in einem Gehäuse 2 eingesetzten Klemmstück 11 bzw. 11' und einer Klemmschraube 21, mittels der die in die Einführöffnung 3 des Gehäuses 2 eingesteckte, mit der Leitung 5 zu verbindende Leitung 4 festgeklemmt werden kann. Dazu ist in einem Mittelstück 12 des Klemmstückes 11 bzw. 11' ein Schraubkanal 13 für die Klemmschraube 21 eingearbeitet und an dem einen Ende des Mittelstückes 12 ist ein sich achsparallel zu dieser erstreckender Anlageschenkel 14 angeformt, am anderen Ende ist dagegen ein Klemmschenkel bzw. 15' angelenkt.

    [0016] Gemäß Fig. 1 ist dazu das Mittelstück 12 mit einer halbreisförmigen Nut 18 versehen und das in diese eingreifende nde 19 des Klemmschenkels 15 ist ballig ausgebildet, nach Fig. 2 ist der Klemmschenkel 15' unmittelbar an dem Mittelstück 12 angeformt. In den Klemmschenkel 15 bzw. 15' ist eine langlochartige Ausnehmung 16 eingearbeitet, deren Breite geringfügig größer bemessen ist als der gewindefreie Bereich 23 der Klemmschraube 21, so daß diese mittels des Schraubenkopfes und des Gewindeabschnittes 22 zwar drehbar aber axial unverschiebbar und somit unverlierbar in dem Klemmschenkel 15 bzw. 15' gehalten ist. Der Klemmschenkel 15 bzw. 15' wird, um dies zu bewerkstelligen, nach dem Einführen der Klemmschraube 21 in die Ausnehmung 16 geringfügig zusammengepreßt.

    [0017] Zur leitenden Verbindung der Leitung 4 mit der Leitung 5 ist, nachdem die Leitung 4 in die achsparallel zur Klemmschraube 21 sich erstreckende Öffnung 3 eingeführt ist, lediglich die Klemmschraube 21 mit Hilfe eines durch eine Öffnung 6 des Gehäuses 2 einzuführenden Werkzeuges zu verdrehen. Dadurch wird der Klemmschenkel 15 bzw. 15' mit der Anlagefläche 17 gegen das Ende der Leitung 4 und diese gegen den Anlageschenkel 14 gepreßt, so daß, da an diesen die Leitung 5 angeschlossen ist, beide Leitungen miteinander verbunden sind. Die langlochartige Ausnehmung 16 ermöglicht dabei einen großen Verschwenkbereich des Klemmschenkels 15 bzw. 15', die Anschlußklemme 1 kann daher auch, ohne daß bauliche Veränderungen vorzunehmen sind, für unterschiedlich stark bemessene Leitungen verwendet werden. Auch ist deren Anschluß jeweils auf einfache Weise und in kurzer Zeit vorzunehmen, da diese achsparallel zur Klemmschraube 21 in das Gehäuse 2 einzuführen sind.

    [0018] Bei der Anschlußklemme 31 nach den Fig. 3 und 4 ist in einem Gehäuse 32 wiederum ein Klemmstück 41 eingesetzt, mittels dem im Durchmesser unterschiedlich stark bemessene Leitungen 35 und 36 mit einem ebenfalls in dem Gehäuse 32 angeordneten Verbindungsglied 34 elektrisch leitend sicher zu verbinden sind. Dazu ist der von dem Mittelstück 42 des Klemmstückes 41 abstehende geringfügig nach außen geneigt verlaufende Anlageschenkel 44 mit einem sich in dessen Längsrichtung erstreckenden Kipplager 61 ausgestattet, so daß das an diesem abgestützte Verbindungsglied 34 indifferent gehalten ist.

    [0019] Wird mit Hilfe der in einen Schraubkanal 43 des Mittelstückes 42 eingeschraubten Klemmsschraube 51 der Klemmschenkel 45 des Klemmstückes 41 mit seiner Anlagefläche 47 gegen die in die Öffnung 33 des hierbei zweiteilig ausgebildeten Gehäuses 32 eingeführten Leitungen 35 und 36 ge-preßt, so wird das Verbindungsglied 34 um das mittig an dem Anlageschenkel 44 angeordnete Kipplager 61 kippen. Die An-preßkraft wird somit auf beide Leitungen 35 und 36 übertragen, so daß auch beiden Leitungen zwischen dem Verbindungsglied 34 und dem Klemmschenkel 45 eingeklemmt sind.

    [0020] Das Kipplager 61 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als konvex gekrümmter Nocken 62 ausgebildet, es kann aber auch im Querschnitt dreiecksförmig gestaltet oder an dem Verbindungsglied 34 angebracht werden. Außerdem sind an diesem senkrecht zur Längsachse verlaufende Vorsprünge 63 angeformt, die sich in die Leitungen 35 und 36 eindrücken, so daß stets eine sichere Verbindung gewährleistet ist.

    [0021] Die Klemmschraube 51 ist in einem in den Klemmschenkel 45 eingearbeitetes Langloch 46 verdrehbar aber unverlierbar gehalten. Dazu ist an dieser zwischen dem Schraubenkopf und dem Gewindeteil 52 ein abgesetzter Bereich 53 vorgesehen, auf dessen Durchmesser der Klemmschenkel 45 nach dem Einführen der Klemmschraube 51 zusammengepreßt ist.

    1. Anschlußklemme (1; 31) zur leitenden Verbindung von elektrischen Leitungen (4; 35, 36) miteinander oder mit Schaltgeräten, wobei die zu verbinden den Teile mittels eines in ein Gehäuse (2. 32) eingesetzten Klemmstückes (11,11'; 41) und eine dieses verspannende Klemmmschraube (21; 51) festklemmbar sind, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Klemmstück (11, 11'; 41) als ein einen Anlageschenkel (14; 44), ein Mittelstück (12; 42) und einen gegen das Mittelstück (12; 42) gebogenen Klemmschenkel (15, 15'; 45) aufweisendes Halteglied ausgebildet ist, wobei der Anlageschenkel (14; 44) mit dem Mittelstück (12; 42) einstückig, nahezu L-förmig ausgebildet ist und dieses sowie der Klemmschenkel (15, 15'; 45) von der Klemmschraube (21; 51) durchsetzt sind; wobei der Mittelschenkel (12; 42) einen Schraubkanal (13; 43) für die Klemmschraube (21; 51) aufweist, mittels der der Klemmschenkel (15, 15'; 45) mit Sperrhakenwirkung für die Anschlußleitung (4; 35, 36) gegen den sich an dem Gehäuse (2; 32) abstützenden Anlageschenkel (14; 44) oder ein mit diesem zusammenwirkendes Verbindungsglied (34) preßbar ist.

    2. Anschlußklemme nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß der
    Anlageschenkel (14; 44) parallel zu dem Schraubkanal (13; 43) verlaufend oder zu diesem geringfügig nach außen geneigt in Richtung der anzuschließenden Leitung (4; 35, 36) von dem Mittelstück (12; 42) des Klemmstückes (11; 41) absteht.

    3. Anschlußklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
    Klemmschenkel (15; 15'; 45) eine langlochartig ausgebildete Ausnehmung (16; 46) aufweist, in der die Klemmschraube (21; 51) drehbar und axial unverschiebbar gehalten ist.

    4. Anschlußklemme nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube (21; 51) einen gegenüber dem Gewindeteil (32; 52) abgesetzten Bereich (23; 53) aufweist, mittels dem diese in der langlochartigen nach deren Einführen verformten Ausnehmung (16; 46) des Klemmschenkels (15; 45) gehalten ist.

    5. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Klemmschenkel (15) mit einem vorzugsweise ballig ausgebildeten Ende verschwenkbar in einer in das Mittelstück (12) eingeformten Nut (1() gehalten ist.

    6. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß der
    Klemmschenkel (15') unmittelbar an dem dem Anlageschenkel (14) gegenüberliegenden Ende des Mittelstückes (12) an diesem angeformt ist.

    7. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß zur Verspannung von unterschiedlich stark bemessenen Anschlußleitungen (35, 36) der Anlageschenkel (44) des Klemmstückes(41 ) oder das an diesem anliegende Verbindungsglied (34) mit einem sich in dessen Längsrichtung erstreckenden Kipplager (61) versehen ist.

    8. Anschlußklemme nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Kipplager (61) durch einen auf der dem Klemmschenkel (45) zugekehrten Seite des Anlageschenkels (44) angeformten, sich in Längsrichtung erstreckenden und vorzugsweise mittig angeordneten Nocken (62) gebildet ist, an dem das Verbindungsglied (34) abgestützt ist.

    9. Anschlußklemme nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Kipplager durch einen auf der dem Anlageschenkel (44) zugekehrten Seite des Verbindungsgliedes (34) angeformten, sich in Längsrichtung erstreckenden und vorzugsweise mittig angeordneten Nocken gebildet ist, über den das Verbindungsglied (34) an dem Anlageschenkel (44) abgestützt ist.

    10. Anschlußklemme nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Anlageschenkel (44) oder dem Verbindungsglied (34) angeformte Nocken (62) konvex gekrümmt oder im Querschnitt dreieckförmig ausgebildet ist.

    11. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Anlageschenkel (44) oder das Verbindungsglied (34) jeweils auf der den anzuschließenden Leitungen (34, 35) zugekehrten Seite mit einer oder-mehreren senkrecht oder geneigt zur Längsachse der anzuschließenden Leitung (34, 35) verlaufende Vorsprünge (63) versehen ist.




    Ansprüche

    1.
     


    Claims

    1. Terminal (1; 31) to connect electric conductors (4- 35, 36) mutually or to control apparatus, whereby the parts to be connected may be clamped by a clamping piece (11, 11'; 41) inserted into a housing (2; 32) and braced by a clamping screw (21; 51), characterized in that the clamping piece (11, 11'; 41) is designed as a holding device having a resting leg (14; 44), an intermediate part (12; 42) and a clamping leg (15, 15'; 45) bent towards the intermediate part (12; 42), whereby the resting leg (14; 44) and the intermediate part form one single part, mainly L-shaped and along with the clamping leg (15, 15'; 45) housing the clamping screw (21; 51), whereby the intermediate part (12; 42) has a screw channel (13, 43) for the clamping screw (21; 51) by means of which the clamping leg (15,15'; 45) acting as a lock device for the connector (4; 35, 36) is held towards the resting leg (14; 44) resting at the housing (2; 32) or a transfer part (34) cooperating with the resting leg.
     
    2. Terminal of claim 1, characterized in that the resting leg (14; 44) is oriented parallel to the screw channel (13; 43) or slightly inclined outwardly towards the connector (4; 35, 36) being slightly away from the intermediate part (12; 42) of the clamping piece (11; 41).
     
    3. Terminal of claim 1 or 2, characterized in that the clamping leg (15; 15'; 45) has an elongated opening (16; 46) where the clamping screw (21-51) being turnable and axially not shiftable is held.
     
    4. Terminal of claim 3, characterized in that the clamping screw (21; 51) apart from the threaded part has an area (23; 53) by means of which the clamping screw is held in the elongated opening (16; 46) of the clamping leg (15; 45) which opening is deformed when the clamping screw has been inserted.
     
    5. Terminal of one of the claims 1 through 4, characterized in that the clamping leg (15) with a preferably ball shaped end is pivotally held in a groove (18) located in the intermediate part (12).
     
    6. Terminal of one of the claims 1 through 4, characterized in that the clamping leg (15') is directly pieced to the end of the intermediate part (12) being located opposite to the resting leg (14).
     
    7. Terminal of one of the claims 1 through 6, characterized in that for tightening conductors (35, 36) having different diameters the resting leg (44) of the clamping part (41) or the intermediate part (34) bearing against the clamping part is provided with a tilting bearing (61) extending lengthwise to the clamping part.
     
    8. Terminal of claim 7, characterized in that the tilting bearing (61) is formed by a lengthwise oriented and preferably concentrically located cam (62) to which the connecting means (34) rests, which cam is pieced to the resting leg (44) at the side facing the clamping leg (45).
     
    9. Terminal of claim 7, characterized in that the tilting bearing is formed by a cam extending lengthwise, preferably located concentrically and pieced to the resting leg (44) at the side facing the intermediate part (34) by means of which cam the intermediate part (34) rests against the resting leg (44).
     
    10. Terminal of claim 8 or 9, characterized in that the cam (62) pieced to the resting leg (44) or to the intermediate part (34) is curved convex or has a triangular cross-section.
     
    11. Terminal of one of the claims 1 through 10, characterized in that the resting leg (44) or the intermediate part (34) is provided with one or more projections (63) at the side facing the connectors (34, 35), which projections are oriented perpendicular or inclined to the axle of the conductor (34, 35).
     


    Revendications

    1. Borne de branchement (1; 31) servant au raccordement conducteur de lignes électriques (4; 35; 36) soit entre elles, soit avec des appareils de distribution ou de coupure, les élements à raccorder pouvant être serrés au moyen d'un élément de serrage (11, 11'; 41) placé dans un boîtier (2; 32) et d'une vis de serrage (21; 51) lui servant de tendeur.
    caractérisée par le fait que,
    l'élément de serrage (11, 11 ', 41 ) constitue un dispositif de retenue présentant un segment d'appui (14; 44), une partie centrale (12; 42) et un segment de serrage (15, 15', 45) arqué contre la partie centrale (12; 42), le segment d'appui (14; 44) étant réalisé d'une pièce ayant pratiquement la forme d'un L avec la partie centrale (12; 42), et étant traversé, ainsi que le segment de serrage (15, 15',45), par la vis de serrage (21; 51), le segment central (12; 42) présentant un perçage fileté (13; 43) pour la vis de serrage (21; 51), au moyen duquel le segment de serrage (15, 15'; 45) peut être pressé contre le segment d'appui (14; 44) butant sur le boîtier (2; 32) ou contre un élément de connexion (34) produisant l'effet d'un crochet de verrouillage sur le raccord de ligne (4; 35, 26).
     
    2. Borne de branchement selon revendication 1, caractérisée par le fait que,
    le segment d'appui (14; 44), qui est parallèle au perçage fileté (13; 43) ou qui est légèrement incliné par rapport à celui-ci en direction de la ligne à raccorder (4; 35,36), est écarté du segment central (12; 42) de l'élément de serrage (11; 41).
     
    3. Borne de branchement selon revendications 1 ou 2,
    caractérisée par le fait que,
    le segment de serrage (15; 15'; 45) présente un évidement (16; 46) en forme de trou longitudinal, dans lequel la vis de serrage (21 ; 51) est maintenue de telle sorte qu'elle puisse tourner sur son axe mais ne puisse pas se déplacer le long de celui-ci.
     
    4. Borne de branchement selon revendication 3, caractérisée par le fait que,
    la vis de serrage (21; 51) présente un épaulement (23; 53) de diamètre réduit par rapport à sa section filetée (22; 52), grâce auquel celle-ci est maintenue dans l'évidement (16; 46) du segment de serrage (15; 45) auquel on donne la forme de trou longitudinal après l'y avoir engagée.
     
    5. Borne de branchement selon l'une des revendications 1 à 4,
    caractérisée par le fait que,
    le segment de serrage (15) est maintenu par son extrémité ayant de preférence une forme bombée, dans une gorge (18) pratiquée dans la partie centrale (12) où il peut pivoter.
     
    6. Borne de branchement selon l'une des revendications 1 à 4,
    caractérisée par le fait que,
    le segment de serrage (15') est réalisé dans le prolongement direct de l'extrémité du segment central (12) opposée au segment d'appui (14).
     
    7. Borne de branchement selon l'une des revendications 1 à 6,
    caractérisée par le fait que,
    afin de garantir le serrage de plusieurs lignes de raccordement (35, 36) de dimensions différentes, le segment d'appui (44) de l'élement de serrage (41), ou bien l'élément de connexion (34) qui s'appuie sur celui-ci, présente un dispositif d'appui à bascule longitudinal (61).
     
    8. Borne de branchement selon revendication 7,
    caractérisée par le fait que,
    le dispositif d'appui à bascule (61), qui supporte l'élément de connexion (34), est constitué par un bossage (62) longitudinal et de préférence realisé au milieu de la face du segment d'appui (44) tournée vers le segment de serrage (45).
     
    9. Borne de branchement selon revendication 7, caractérisée par le fait que,
    l'appui à bascule, qui assure l'appui de l'élément de connexion (34) contre le segment d'appui (44), est constitué par un bossage longitudinal et de préférence réalisé au milieu de la face de l'élément de connexion (34) tournée vers le segment d'appui (44).
     
    10. Borne de branchement selon revendication 8 ou 9,
    caractérisée par le fait que,
    le bossage (62) pratiqué sur le segment d'appui (44) ou sur l'élément de connexion (34) est courbé convexe ou a une section triangulaire.
     
    11. Borne de branchement selon l'une des revendications 1 à 10,
    caractérisée par le fait que,
    le segment d'appui (44) ou bien l'élément de connexion (34), et ce toujours sur le côté tourné vers les lignes à raccorder (35, 36), sont pourvus d'une ou plusieurs portées en saillie (63) perpendiculaires ou inclinées par rapport à l'axe longitudinal des lignes à raccorder (35, 36).
     




    Zeichnung