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(11) |
EP 0 084 662 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.03.1986 Patentblatt 1986/13 |
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Anmeldetag: 21.12.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F02M 61/08 |
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Kraftstoff-Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen
Fuel injector for internal-combustion engines
Buse d'injection de carburant pour moteur à combustion interne
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
26.01.1982 DE 3202364 29.05.1982 DE 3220398
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.08.1983 Patentblatt 1983/31 |
| (71) |
Anmelder: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Seifert, Kurt
D-7300 Esslingen-Zollberg (DE)
- Hofmann, Karl
D-7148 Remseck 1 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer KraftstoffEinspritzdüse für Brennkraftmaschinen
nach der Gattung des unabhängigen Anspruchs. Bei diesen Einspritzdüsen wird die Öffnungsbewegung
der Ventilnadel zumindest über einen Teilhub hinweg dadurch verzögert bzw. gedämpft,
daß der Kraftstoff nur gedrosselt in den sich dabei vergrößernden oder verkleinernden
Dämpfungsraum nachströmen bzw. aus diesem Raum austreten kann. Beim Schließhub der
Ventilnadel ist dafür zu sorgen, daß die Ventilnadel ohne Behinderung durch die Dämpfungsmittel
rasch in ihre Schließstellung zurückkehren kann. Bei einer Einspritzdüse der gattungsmäßigen
Art nach der nicht vorveröffentlichten DE-A-31 20 060 ist dies dadurch erreicht, daß
der Kolben über eine Schleppverbindung mit der Ventilnadel gekoppelt ist, welche beim
Rückhub der Ventilnadel unterbrochen ist und den Kolben unter dem Einfluß einer eigenen
Rückführfeder in die Ausgangsstellung zurückkehren läßt. Der Dämpfungsraum ist durch
eine Sackbohrung im Düsenhalter gebildet, in welcher der Kolben mit definiertem Radialspiel
verschiebbar gelagert ist. Bei dieser Ausführung ist der Kolben ein zusätzliches Teil
und seine Rückführfeder benötigt zusätzlich Platz in Achsrichtung der Einspritzdüse.
Die Schleppverbindung zwischen Ventilnadel und Kolben muß ein genügend großes radiales
Spiel haben, damit der Kolben nicht an der Bohrungswand des Düsenhalters klemmt und
das einwandfreie Arbeiten der Ventilnadel behindert. Das Ankoppeln der Schleppverbindung
ist zudem mit Verschleiß verbunden.
[0002] Bei einer aus der DE-C-928 499 (Abb. 3) bekanntgewordenen Einspritzdüse der gattungsmäßigen
Art ist der die Schließfeder aufnehmende Raum als Dämpfungsraum ausgebildet, wogegen
der Hauptströmungsweg des Kraftstoffs durch eine außermittige Bohrung direkt in einen
der Auspritzöffnung vorgelagerten Ringraum führt. Die Ventilnadel ist in einer Buchse
geführt, die in den Düsenkörper eingepreßt ist und Drosselkanäle bildet, welche den
Ringraum mit dem hinter der Buchse liegenden Dämpfungsraum verbindet. Diese Ausführung
bedingt eine in der Regel unerwünschte Vergrößerung des Außendurchmessers der Einspritzdüse
und ist auch deswegen nachteilig, weil sich die Dämpfungswirkung der Drosselkanäle
offensichtlich auch beim Schließhub der Ventilnadel auswirkt.
[0003] Aus der US-A-4 034 917 ist eine Einspritzdüse bekanntgeworden, deren Ventilnadel
mit einem im Ventilkörper dicht geführten Kolben starr verbunden ist, welcher mit
von einem Rückschlagventil überwachten Bohrungen versehen ist, durch die der Kraftstoff
auf seinem Weg zur Düsenöffnung hindurchtreten muß. Diese Anordnung dämpft zwar auch
die Öffnungsbewegung der Ventilnadel, wobei sich jedoch stromab des Kolbens ein erhöhter
Kraftstoffdruck aufbaut, welcher der angestrebten Verringerung der eingespritzten
Kraftstoffmenge am Beginn der Ventilnadelbewegung entgegenwirkt. Außerdem erfordert
diese bekannte Anordnung die Einhaltung sehr enger Lagetoleranzen der Führungs- und
Ventilflächen an dem Düsenkörper, dem Kolben und der Ventilnadel, wenn die Einspritzdüse
einwandfrei arbeiten soll.
[0004] Ferner zeigt die GB-A-2073315 eine ähnlich wirkende Einspritzdüse, bei welcher der
Kolben durch einen Ringkörper gebildet ist, der in einer die Schließfeder aufnehmenden
Gehäusebohrung dicht geführt ist und zusammen mit einem Federteller der Ventilnadel
ein Rückschlagventil bildet. Diese Anordnung ist zwar weniger toleranzempfindlich,
jedoch baut sich auch bei ihr zwischen Kolben und Düsenöffnung ein erhöhter Kraftstoffdruck
auf, welcher der angestrebten Funktion entgegenwirkt.
Vorteile der Erfindung
[0005] Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des unabhängigen
Anspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß sich die den Dämpfungsraum bildende Kappe
in radialer Richtung unmittelbar am Kolben zentriert, so daß zwischen der Kappe und
den sie umgebenden Wänden des Düsenhalters ein genügend großes radiales Spiel vorgesehen
und dadurch ein Klemmen der Teile mit Sicherheit vermieden werden kann. Der Kolben
kann daher zumindest mit der zum Angriff der Schließfeder dienenden Stützscheibe einstückig
verbunden oder, wenn eine zusätzliche Dämpfung durch Massenkräfte nicht angestrebt
wird, vorzugsweise auch durch die Ventilnadel selbst bzw. durch deren von der Spritzöffnung
abgekehrten Endabschnitt gebildet sein. In beiden Fällen wird ein besonderes Teil
zur Bildung des Kolbens und eine Schleppverbindung zwischen Ventilnadel und Kolben
eingespart. Durch die im Volumen des Druckraumes integrierte Kappe wird eine, den
Förderstrom beeinflußende Volumenverdrängung und Kraftstoffdruckerhöhung durch Kolbenwirkung
vermieden.
[0006] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
der im Hauptanspruch angegebenen Anordnung möglich.
[0007] Eine besonders einfache Ausführung ergibt sich, wenn gemäß Anspruch 2 die Kappe als
ganzes durch eine Rückführfeder gegen das Stirnende des Kolbens gedrückt ist. Beim
Rückhub der Ventilnadel wird die ganze Kappe vom Kolben über das Kraftstoffpolster
im Dämpfungsraum zurückgeschoben, wobei und wonach die auf die Kappe einwirkende Rückführfeder
die beim Öffnungshub in den Dämpfungsraum eingeströmte Kraftstoffmenge aus dieser
wieder herausdrückt. Dieser Vorgang kann sich bis zum Beginn des nächsten Öffnungshubes
der Ventilnadel erstrecken, so daß die auf die Kappe wirkende Rückführfeder entsprechend
schwach bemessen werden kann.
[0008] Ein die Schließkraft beim Rückhub der Ventilnadel kaum beeinträchtigende Ausführung
ergibt sich, wenn gemäß Anspruch 3 der gegen Federkraft auslenkbare Wandabschnitt
der Kappe einen Ventilkörper bildet, der gegenüber einem die Ventilöffnung aufweisenden
starren Wandabschnitt den Dämpfungsraum öffnend nach außen verschiebbar ist. Der Ventilkörper
kann gemäß Anspruch 4 vorzugsweise durch den gesamten Boden der Kappe gebildet sein,
der gegenüber dem ringförmigen Mantelteil der Kappe federnd auslenkbar ist.
[0009] Der in den Dämpfungsraum führende Drosselkanal kann im einfachsten Fall durch das
Radialspiel zwischen Kolben und dem übergreifenden Teil der Kappe gebildet sein. Eine
weniger verschmutzungsempfindliche Ausführung ergibt sich, wenn die Kappe eine in
den Dämpfungsraum einmündende Drosselbohrung enthält, die beispielsweise im Boden
der Kappe vorgesehen ist.
[0010] Zum Zweck der Begrenzung des gedämpften Teilhubs der Ventilnadel kann vorteilhaft
die Kappe in ihrem Mantelteil mindestens einen Radialschlitz vorgegebener Tiefe haben.
Die Größe der axialen Überdeckung des bzw. der Radialschlitze durch den Kolben in
Schließstellung der Ventilnadel bestimmt dann die Länge des gedämpften Teilhubs beim
Öffnen des Ventils. Diese Steuerfunktion kann auch eine Querbohrung in der Kappe übernehmen.
Der Radialschlitz gewährleistet dann nur den ungedrosselten Kraftstoffdurchlauf im
Druckraum.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es, wenn gemäß Anspruch 6 die Kappe zur Seite der Spritzöffnung
hin über eine vorgespannte Stützfeder am Gehäuse abgestützt ist. Durch entsprechende
Abstimmung der Stützfeder gegenüber dem Dämpfungsbeiwert kann die Dämpfung druckabhängigubegrenzt
werden. Das ist in manchen Fällen im hohen Drehzahlbereich der Kraftmaschine erwünscht,
damit die Rückführfeder die Kappe bis zu Beginn des nächsten Einspritzvorgangs in
die Ausgangsstellung zurückführen kann.
[0012] Bei einer Anordnung mit Stützfeder wird der Zusammenbau der Teile erleichtert, wenn
gemäß Anspruch 7 die Rückführfeder für die Kappe an einem Käfig angreift, der zwischen
zwei gehäusefesten Anschlägen verschiebbargelagert ist und in welchem die Kappe und
die Stützfeder gefangen sind.
[0013] Eine andere Möglichkeit, die Dämpfungswirkung druckabhängig zu begrenzen, besteht
nach Anspruch 8 darin, die Kappe mit einem zum Dämpfungsraum hin öffnenden Drosselventil
zu versehen, welches durch die Differenz der Kraftstoffdrücke außerhalb und innerhalb
des Dämpfungsraums gesteuert ist. Die Schließfeder des Drosselventils kann außerhalb
oder auch innerhalb des Dämpfungsraumes angeordnet sein.
[0014] Eine gedrängte Ausführung der Einspritzdüse ergibt sich, wenn die Kappe mit einem
Flansch versehen ist, an welchem die als Schraubenfeder ausgebildete Rückführfeder
der Kappe angreift. In diesem Fall erstreckt sich die Rückführfeder über die Kappe
und einen Teil des Kolbens hinweg, so daß für diesen Teil der Rückführfeder ein Platz
in Achsrichtung der Einspritzdüse nicht benötigt wird.
[0015] Eine besonders einfache Ausführung ergibt sich, wenn gemäß Anspruch 10 der Kolben
einstückig mit der Ventilnadel verbunden bzw. durch die Ventilnadel selbst gebildet
ist. In manchen Fällen kann es jedoch auch zweckmäßig sein, den Kolben gemäß Anspruch
11 einstückig mit einem Stützglied für die Schließfeder der Ventilnadel zu verbinden.
Zeichnung
[0016] Sieben Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Einspritzdüse
nach dem ersten Ausführungsbeispiel im Längsschnitt, und die Figuren 2 bis 7 die anderen
Ausführungsbeispiele, jeweils anhand eines Schnitts durch den interessierenden Teilbereich.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0017] Die Einspritzdüse nach Figur 1 hat einen Düsenkörper 10, der durch eine Überwurfmutter
12 an einem Düsenhalter 14 festgespannt ist. Zwischen dem Düsenkörper 10 und dem Düsenhalter
14 ist eine Hülse 16 angeordnet, welche eine nach innen gerichtete Schulter 18 hat,
die eine Kammer 20 von einer im Durchmesser größeren Kammer 22 im Inneren der Einspritzdüse
abteilt. Im Düsenkörper 10 ist ein Ventilsitz 24 gebildet und eine Ventilnadel 26
verschiebbar gelagert, deren Dichtkegel 27 von einer Schließfeder 28 gegen den Ventilsitz
24 gedrückt ist. Die Schließfeder 28 stützt sich am Düsenkörper 10 ab und greift über
ein Flanschteil 30 an einer Stützscheibe 32 an, die sich ihrerseits an einer Schulter
34 der Ventilnadel 26 abstützt.
[0018] Im Düsenhalter 14 ist eine Zulaufbohrung 36 gebildet, welche in die Kammer 20 einmündet,
die über einen von der Schulter 18 umgebenen Durchbruch 38 mit der Kammer 22 verbunden
ist. Aus dieser führt eine Bohrung 40 im Düsenkörper 10 in einen Ringraum 42, der
zwischen der zentralen Bohrungswand des Düsenkörpers 10 und dem Mantelumfang eines
im Durchmesser verkleinerten Abschnittes 44 der Ventilnadel 26 gebildet ist und unmittelbar
bis vor den Ventilsitz 24 reicht. Zwischen dem Flanschteil 30 und dem Düsenkörper
10 ist in der dargestellten Schließlage ein Abstand hg vorhanden, welcher dem Gesamthub
der Ventilnadel 26 entspricht. Die Ventilnadel 26 wird vom Kraftstoffdruck entgegen
der Schließfeder 28 nach außen in Öffnungsrichtung verschoben, bis der Flanschteil
30 am Düsenkörper 10 anschlägt. Beim Schließen des Ventils führt die Schließfeder
28 die Ventilnadel 26 nach innen in die dargestellte Schließlage zurück.
[0019] An die Schulter 34 der Ventilnadel 26 schließt sich ein kolbenförmiger Ansatz 46
an, welcher durch den Durchbruch 38 hindurchtritt und in die Kammer 20 ragt. Der Durchmesser
des kolbenförmigen Ansatzes 46 entspricht dem Führungsdurchmesser der Ventilnadel
26. Auf den Ansatz 46 ist eine Kappe 48 aufgesetzt, welche einen Boden 50, einen Mantelteil
52 und einen Flanschrand 54 hat. An der Kappe 48 greift eine Rückholfeder 56 an, welche
den Mantelteil 52 umgibt und den Flanschrand 54 gegen den Kragen 18 der Hülse 16 drückt.
[0020] Im Flanschrand 54 und einem daran anschließenden Bereich des Mantelteils 52 der Kappe
48 sind Querschlitze 58 vorgesehen, durch welche der Kraftstoff bei geöffneter Ventilnadel
26 aus der Kammer 20 in die Kammer 22 übertreten kann. In der dargestellten Schließlage
der Ventilnadel 26 ist zwischen der Stirnseite des Ansatzes 46 und dem Boden 50 in
der Kappe 48 ein Dämpfungsraum 60 gebildet, welcher über das Radialspiel zwischen
dem Ansatz 46 und dem Mantelteil 52 der Kappe 48 gedrosselt mit dem Strömungsweg des
Kraftstoffs verbunden ist. In der dargestellten Schließlage überdeckt der Ansatz 46
die Querschlitze 58 in der Kappe 48 in achsialer Richtung um den Weg hy, welcher dem
nachstehend beschriebenen gedämpften Vorhub der Ventilnadel 26 entspricht.
[0021] Die dargestellte Einspritzdüse arbeitet wie folgt :
Durch den ansteigenden Kraftstoffdruck am Beginn eines Einspritzvorganges entsteht
eine Druckdifferent zwischen dem gedrosselten Dämpfungsraum 60 und der Kammer 20,
weil die Kappe 48 der Bewegung der Ventilnadel 26 nicht folgen kann. Der Druckanstieg
im Dämpfungsraum 60 und somit auf der Stirnseite des Ansatzes 46 bzw. der Ventilnadel
26 erfolgt dabei langsamer als in der Kammer 20, so daß die Bewegung der Ventilnadel
26 verzögert bzw. gedämpft wird, bis die Ventilnadel 26 den Weg hy zurückgelegt hat
und die Stirnseite des Ansatzes 46 in den Bereich der Querschlitze 58 gelangt. Von
dort ab erfolgt der Resthub der Ventilnadel ungedämpft, bis das Flanschteil 30 am
Düsenkörper 10 anschlägt.
[0022] Beim ersten Teilhub hy wird Kraftstoff durch das Radialspiel zwischen dem Ansatz
46 und dem Mantelteil 52 der Kappe 48 in den Dämpfungsraum 60 eingedrückt. Bei der
Schließbewegung der Ventilnadel 26 wird über das eingeströmte Kraftstoffpolster im
Dämpfungsraum 60 die Kappe 48 mit nach oben genommen, wobei die Rückführfeder 56 der
wesentlich stärkeren Schließfeder 28 nur einen verhältnismäßig geringen Widerstand
entgegensetzt. Die Rückführfeder 56 ist so bemessen, daß die in den Dämpfungsraum
60 eingeströmte Kraftstoffmenge vom Beginn des Schließhubes der Ventilnadel 26 bis
zum Beginn des nächsten Öffnungshubes bis auf ein Restvolumen aus dem Dämpfungsraum
60 herausgedrückt ist und die Kappe 48 wieder zur Anlage an dem Kragen 18 gekommen
ist.
[0023] Die Kappe 48 zentriert sich auf der Ventilnadel 26 und hat sonst ein ausreichend
großes radiales Spiel gegenüber dem Düsenhalter 14, so daß die Ventilnadel 26 klemmfrei
arbeiten kann. Die Rückführfeder 56 für die Kappe 48 erstreckt sich zum Teil über
die Kappe 48 hinweg, so daß bei dieser Ausführung die Mittel zum partiellen Dämpfen
des Öffnungshubes der Ventilnadel 26 nur wenig Platz in Achsrichtung der Einspritzdüse
benötigen.
[0024] Die Einspritzdüse nach Figur 2 stimmt im wesentlichen mit der beschriebenen Einspritzdüse
nach Figur 1, überein, so daß gleiche Teile auch mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet
sind. Die Kappe 48 ist jedoch mit einer Drosselbohrung 62 in ihrem Boden 50 versehen,
mit welcher die Wirksamkeit der Kolbendämpfung beeinflußt ist. Ferner ist der Ansatz
46 der Ventilnadel 26 gegenüber der Ausführung nach Figur 1 soweit nach oben verlängert,
daß die Kappe 48 nicht mehr auf den Kragen 18 aufsetzen kann, sondern in Schließstellung
der Ventilnadel 26 einen Abstand h
1 zum Kragen 18 hat. Dadurch ist erreicht, daß die Mittel zur Dämpfung der Ventilnadelbewegung
erst nach einem Vorhub von der Größe h
1 zur Wirkung kommen, was in manchen Fällen von Vorteil sein kann. Das obere Ende des
Ansatzes 46 der Ventilnadel 26 ist ballig ausgeführt, weil hier die Kappe 48 in der
dargestellten Ausgangslage unmittelbar an der Ventilnadel 26 bzw. an deren Ansatz
46 abgestützt ist und die Balligkeit das Verdrängen des Kraftstoffs aus dem Dämpfungsraum
60 erleichtert.
[0025] Bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 und 2 bildet die Kappe 48 ein in
sich starres Teil, welches durch die Ventilnadel 26 und die Rückholfeder 56 als ganzes
hin und her bewegt wird. Bei der Einspritzdüse nach Figur 3 ist anstelle einer einteiligen
Kappe eine Kombination aus einem Ringkörper 64 und einem ebenen Ventilkörper 66 vorgesehen,
der von einer Schließfeder 68 gegen die obere Stirnseite des Ringkörpers 64 gedrückt
ist. Der Ringkörper 64 ist in der dargestellten Schließlage der Ventilnadel 26 auf
dem Kragen 18 der Hülse 16 abgestützt und so bemessen, daß sich in dieser Lage ein
kleines Restvolumen des Dämpfungsraumes 60 ergibt. Beim Bewegen der Ventilnadel 26
in Öffnungsrichtung wird über eine Drosselbohrung 70 im Ventilkörper 66 Kraftstoff
in den Dämpfungsraum 60 eingedrückt.
[0026] Dabei wird auf die Stirnfläche des Ansatzes 46 der Ventilnadel 26 der gewünschte,
gedämpfte Druckanstieg erzeugt. Wenn die Ventilnadel 26 den Teilhub hy zurückgelegt
hat, tritt die Stirnseite des Ansatzes 46 in den Bereich eines Querschlitzes 72 des
Ringkörpers 64, wonach die Dämpfung aufgehoben ist. Beim Rückhub der Ventilnadel 26
hebt der Ventilkörper 66 vom Ringkörper 64 ab, so daß der vorher eingedrückte Kraftstoff
aus dem Dämpfungsraum 60 bis auf das Restvolumen wieder austreten kann.
[0027] Bei der Einspritzdüse nach Figur 4 ist ein Dämpfungskolben 76 vorgesehen, der einen
als Stützglied für die Schließfeder 28 dienenden Sockel 78 hat. Auf den Dämpfungskolben
76 ist Kappe 80 aufgesteckt, deren Boden 81 von einer Rückholfeder 82 gegen einen
zentralen Ansatz 84 des Dämpfungskolbens 76 gedrückt ist. Die Kappe 80 ist ebenfalls
mit Querschlitzen 86 versehen und so lang ausgeführt, daß sie in der dargestellten
Schließlage der Ventilnadel 26 einen Abstand h
1 vom Kragen 18 der Hülse 16 hat. Die Vorgänge beim Öffnen und Schließen des Ventils
spielen sich hier in der gleichen Weise wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen
ab. Die Ausbildung des Dämpfungskolbens 76 als ein von der Ventilnadel 26 getrenntes
Teil hat den Vorteil, daß der Durchmesser des Dämpfungskolbens 76 größer als jener
der Ventilnadel 26 gewählt werden kann, womit auch die Dämpfungswirkung in der gewünschten
Weise beeinflußbar ist.
[0028] Bei allen vier Ausführungsbeispielen könnte der Dämpfungsraum 60 anstatt über die
Querschlitze 58, 72, 86 auch durch eine oder mehrere zusätzliche Bohrungen in der
Kappe 48, 80 bzw. dem Ringkörper 64 zum Druckraum 20 hin aufsteuerbar sein.
[0029] Bei der Einspritzdüse nach Fig. 5 ist auf den Ansatz 46 der Ventilnadel 26 eine Kappe
90 aufgesetzt, die am oberen Ende einen Flanschrand 92 hat, an dem eine Stützfeder
94 angreift. Die Kappe 90 und die Stützfeder 94 sind in einem Käfig 96 gefangen, der
in der Kammer 20 zwischen einer Schulter 98 des Düsenhalters 14 und dem Kragen 18
der Hülse 16 mit merklichem Radialspiel verschiebbar gelagert ist. Auf den Käfig 96
wirkt eine Rückführfeder 100 ein, die den Käfig 96 zum Kragen 18 hin drückt. Der Käfig
96 ist mit Wanddurchbrüchen 102, 104, 106, 108 versehen, durch welche der Kraftstoff
aus der Kammer 20 in den Durchbruch 38 und die Kammer 22 gelangt. In der Kappe 90
ist wie bei den vorbeschriebenen Ausführungen ein Dämpfungsraum 60 vorgesehen, der
über eine Drosselbohrung 110 mit der Kammer 20 verbunden ist.
[0030] Die Einspritzdüse nach Fig. 5 arbeitet wie folgt :
Am Beginn eines Einspritzvorgangs nehmen die Teile die in Fig. 5 gezeigte Stellung
ein, in welcher der Käfig 96 am Kragen 18 anliegt. Bei ansteigendem Kraftstoffdruck
entsteht eine Druckdifferenz zwischen dem Dämpfungsraum 60 und der Kammer 20, weil
die Kappe 90 wegen der Einwirkung der Stützfeder 94 der Bewegung der Ventilnadel 26
zunächst nicht folgen kann und der Kraftstoff über die enge Drosselbohrung 110 nur
verzögert in den Dämpfungsraum 60 gelangt. Die Druckdifferenz ist umso größer, je
schneller sich die Ventilnadel 26 in Öffnungsrichtung bewegt. Die Stützfeder 94 ist
so ausgelegt, daß im Leerlauf und im mittleren Drehzahlbereich der Brennkraftmaschine
die Druckdifferenz die Vorspannung der Stützfeder 94 nicht zu überwinden vermag, so
daß die Dämpfung über den ganzen Nadelhub wirksam ist.
[0031] Gegebenenfalls könnte die Kappe 90 in Übereinstimmung mit der Ausführung nach Fig.
1 mit Schlitzen versehen sein, so daß sich bei großem Nadelhub eine hubabhängige Begrenzung
der Dämpfung ergibt.
[0032] Im oberen Drehzahlbereich der Brennkraftmaschine steigt die Druckdifferenz zwischen
der Kammer 20 und dem Dämpfungsraum 60 soweit an, daß die Vorspannkraft der Stützfeder
94 überwunden wird. Darauf folgt unter Zusammendrückung der Stützfeder 94 die Kappe
90 der Ventilnadel 26, wodurch die Dämpfungswirkung nicht mehr weiter verstärkt wird.
Durch entsprechende Wahl bzw. Einstellung der Stützfeder 94 kann so die Dämpfungswirkung
auf ein gewünschtes Maß druckabhängig begrenzt werden. Beim Schließhub der Ventilnadel
26 weicht zunächst der gesamte Käfig 96 samt Kappe 90 und Stützfeder 94 unter Zusammendrücken
der Rückführfeder 100 nach oben aus. Die Rückführfeder 100 ist so bemessen, daß sie
die in den Dämpfungsraum 60 eingeströmte Kraftstoffmenge vom Beginn des Schließhubes
der Ventilnadel 26 an bis zum Beginn des nächsten Öffnungshubes bis auf das der dargestellten
Ausgangsstellung entsprechende Restvolumen aus dem Dämpfungsraum 60 herausgedrückt
und den Käfig 96 wieder zur Anlage an den Kragen 18 gebracht hat.
[0033] Bei der Einspritzdüse nach Fig. 6 ist auf den Ansatz 46 der Ventilnadel 26 eine Kappe
120 aufgesteckt, die von einer Rückführfeder 122 zum Kragen 18 der Hülse 16 hin gedrückt
ist. In der Kappe 120 sind in der Zeichnung nicht sichbare, im Zuge des Hauptströmungswegs
des Kraftstoffs liegende Wanddurchbrüche vorgesehen, durch welche der Kraftstoff aus
der Kammer 20 in den Durchbruch 38 und die Kammer 22 gelangt. In der Kappe 120 ist
wieder ein Dämpfungsraum 60 vorgesehen, der über eine Drosselbohrung 124 und zusätzlich
über ein gegen den Dämpfungsraum 60 hin öffnendes Drosselventil 126 mit der Kammer
20 verbunden ist. Das Drosselventil 126 hat ein Schließglied 128, welches durch eine
außerhalb des Dämpfungsraums 60 angeordnete Blattfeder 130 gegen seinen Sitz gedrückt
ist. Die Blattfeder 130 ist so bemessen und vorgespannt, daß das Drosselventil 126
bei einer vorgegebenen Druckdifferenz öffnet und die Dämpfungswirkung auf einen vorgegebenen
Wert begrenzt. Beim Schließhub der Ventilnadel 26 ist das Drosselventil 126 geschlossen
; die Kappe 120 weicht auch wie nach den Ausführungen in den Figuren 1 bis 4 vorübergehend
nach oben aus, so daß der Schließhub der Ventilnadel 26 durch das Herausdringen des
Kraftstoffs aus dem Dämpfungsraum 60 nicht oder nicht wesentlich behindert wird.
[0034] Die Einspritzdüse nach Fig. 7 arbeitet wie jene nach Fig. 6, jedoch ist hier ein
Drosselventil 132 vorgesehen, dessen als Schraubenfeder ausgebildete Schließfeder
134 im inneren der Kappe 120 angeordnet ist. Die Kappe 120 ist mit in der Zeichnung
nicht sichtbaren Wanddurchbrüchen versehen, durch welche die Hauptströmung des Kraftstoffs
hindurchgeht. Das Drosselventil 132 hat ein Schließglied 136, welches eine verhältnismäßig
kleine Bohrung 138 im Boden der Kappe 120 verschließt, so daß die Schließfeder 134
sehr klein sein und in einer Sackbohrung im Ansatz 46 untergebracht werden kann.
1. Kraftstoff-Einspritzduse für Brennkraftmaschinen, mit einer von einer Schließfeder
belasteten und in Strömungsrichtung des Kraftstoffs öffnenden Ventilnadel, die mit
einem Kolben (46, 76) verbunden ist, der einen mit Kraftstoff gefüllten Dämpfungsraum
(60) begrenzt, welcher beim Öffnungshub der Ventilnadel nur über einen Drosselkanal
mit dem Hauptströmungsweg des Kraftstoff verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Dämpfungsraum (60) in einer auf den Kolben (46, 76) aufgesteckten Kappe (48, 64,
66, 80, 90, 120) gebildet ist, die spätestens nach einem Vorhub (h1) des Kolbens (46, 76) zur Seite der Spritzöffnung hin am Gehäuse abgestützt ist und
die einen nach der anderen Seite hin gegen die Kraft einer Rückführfeder (56,68.82,
100. 122) auslenkbaren Wandabschnitt (50, 66, 81) hat.
2. Einspritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (48, 80, 90,
120) als Ganzes durch die Rückführfeder (56, 82, 100, 122) zum Stirnende des Kolbens
(46, 76) hin gedrückt ist und der auslenkbare Wandabschnitt durch den Boden (50, 81)
der Kappe gebildet ist.
3. Einspritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gegen Federkraft
auslenkbare Wandabschnitt (66) der Kappe (64, 66) einen Ventilkörper bildet, der gegenüber
einem die Ventilöffnung aufweisenden starren Wandabschnitt (64) den Dämpfungsraum
(60) öffnend nach außen verschiebbar ist.
4. Einspritzdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (66)
durch den gesamten Boden der Kappe (64, 66) gebildet ist, der von einem ringförmigen
Mantelteil (64) der Kappe gegen Federkraft abhebbar ist.
5. Einspritzdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kappe (48, 64, 66, 80) im Mantelteil (52, 64) mindestens einen Radialschlitz
(58, 72, 86) vorgegebener Tiefe hat.
6. Einspritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kappe (90) zur Seite der Spritzöffnung hin über eine vorgespannte Stützfeder (94)
am Gehäuse abgestützt ist.
7. Einspritzdüse nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführfeder
(100) für die Kappe (90) an einem zwischen zwei gehäusefesten Anschlägen (98, 18)
verschiebbar gelagerten Käfig (96) angreift, in welchem die Kappe (90) und die vorgespannte
Stützfeder (94) gefangen sind.
8. Einspritzdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kappe (120) ein zum Dämpfungsraum (60) hin öffnendes, durch die Differenz
der Kraftstoffdrücke außerhalb und innerhalb des Dämpfungsraumes (60) gesteuertes
Drosselventil (126, 132) enthält.
9. Einspritzdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (48) mit einem
Flansch (54) versehen ist, an welchem die als Schraubenfeder ausgebildete Rückführfeder
(56) angreift.
10. Einspritzdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben (46) einstückig mit der Ventilnadel (26) verbunden bzw. durch die Ventilnadel
(26) selbst gebildet ist.
11. Einspritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kolben (76) einstückig mit einem Stützglied (78) für die Schließfeder (28) der Ventilnadel
(26) verbunden ist.
1. Fuel injection nozzle for internal combustion engines, having a valve needle which
is loaded by a locking spring, opens in the flow direction of the fuel and is connected
to a piston (46, 76) which terminates a damping chamber (60) filled with fuel which,
during the opening stroke of the valve needle, is connected only via a throttle channel
to the main flow path of the fuel, characterised in that the damping chamber (60)
is formed in a cap (48, 64, 66, 80, 90, 120) attached onto the piston (46, 76), which
cap (48, 64, 66, 80, 90, 120), at the latest after a preliminary stroke (hi) of the piston (46, 76), is supported on the housing towards the side of the spray
opening and has a wall section (50, 66, 81) which can be deflected towards the other
side against the force of a restoring spring (56, 68, 82, 100, 122).
2. Injection nozzle according to Claim 1, characterised in that the cap (48, 80, 90,
120) is pressed as a whole by the restoring spring (56, 82, 100, 122) towards the
end face of the piston (46, 76) and the wall section which can be deflected is formed
by the base (50, 81) of the cap.
3. Injection nozzle according to Claim 1, characterised in that the wall section (66)
of the cap (64, 66), which wall section (66) can be deflected against spring force,
forms a valve body which, opening the damping chamber (60), is displaceable outwards
relative to a rigid wall section (64) having the valve opening.
4. Injection nozzle according to Claim 3, characterised in that the valve body (66)
is formed by the entire base of the cap (64, 66), which base can be lifted against
spring force from an annular jacket part (64) of the cap.
5. Injection nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that
the cap (48, 64, 66, 80), in the jacket part (52, 64), has at least one radial slot
(58, 72, 86) of predetermined depth.
6. Injection nozzle according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the cap
(90) is supported on the housing towards the side of the spray opening by a pretensioned
helper spring (94).
7. Injection nozzle according to Claims 2 and 6, characterised in that the restoring
spring (100) for the cap (90) acts upon a cage (96) displaceably mounted between two
stops (98, 18) fixed to the housing, in which cage (96) the cap (90) and the pretensioned
helper spring (94) are trapped.
8. Injection nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that
the cap (120) contains a throttle valve (126, 132) which is open towards the damping
chamber (60) and controlled by the difference between the fuel pressures outside and
inside the damping chamber (60).
9. Injection nozzle according to Claim 2, characterised in that the cap (48) is provided
with a flange (54), on which the restoring spring (56) designed as a helical spring
acts.
10. Injection nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that
the piston (46) is connected in one piece to the valve needle (26) or is formed by
the valve needle (26) itself.
11. Injection nozzle according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the
piston (76) is connected in one piece to a support member (78) for the locking spring
(28) of the valve needle (26).
1. Buse d'injection de carburant pour moteurs à combustion interne avec un pointeau
de soupape sollicité par un ressort de fermeture et ouvrant dans le sens de l'écoulement
du carburant, ce pointeau étant relié à un piston (46, 70) qui délimite une chambre
d'amortissement (60) remplie de carburant, et qui, lors de la course d'ouverture du
pointeau de soupape, n'est reliée au trajet principal d'écoulement du carburant que
par l'intermédiaire d'un canal d'étranglement, buse d'injection caractérisée en ce
que la chambre d'amortissement (60) est ménagée dans un capot (48, 64, 66, 80, 90,
120) coiffant le piston (46, 76), ce capot prenant appui sur le boîtier au plus tard
après une pré-course (h,) du piston (46, 76) en direction de l'orifice d'injection,
et ce capot comportant une partie de paroi (50, 66, 81) susceptible d'être déviée
dans l'autre direction contre l'action d'un ressort de rappel (56, 68, 82, 100, 122).
2. Buse d'injection selon la revendication 1, caractérisée en ce que le capot (48,
80, 90, 120), dans son ensemble, est pressé vers l'extrémité frontale du piston (46,
76) par le ressort de rappel (56, 82, 100, 122), la partie de paroi susceptible d'être
déviée étant constituée par le fond (50, 81) du capot.
3. Buse d'injection selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie de
paroi (66) du capot (64, 66) susceptible d'être déviée contre l'action du ressort,
constitue un corps de soupape qui est susceptible d'être déplacé vers l'extérieur,
par rapport à une partie rigide de paroi (64) comportant l'orifice de soupape, en
ouvrant la chambre d'amortissement (60).
4. Buse d'injection selon la revendication 3, caractérisée en ce que le corps de soupape
(66) est constitué par l'ensemble du fond du capot (64, 66), qui est susceptible d'être
soulevé d'une partie annulaire (64) de l'enveloppe du capot contre l'action d'un ressort.
5. Buse d'injection selon une des précédentes revendications, caractérisée en ce que
le capot (48, 64, 66, 81) dans la partie d'enveloppe (52, 64) comporte au moins une
fente radiale (58, 72, 86) de profondeur prédéfinie.
6. Buse d'injection selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le
capot (90) prend appui sur le boîtier du côté de l'orifice d'injection par l'intermédiaire
d'un ressort de soutien précontraint (94).
7. Buse d'injection selon les revendications 2 et 6, caractérisée en ce que le ressort
de rappel (100) pour le capot (90) vient en prise contre une cage (96) montée de façon
à pouvoir coulisser entre deux butées (98, 18) solidaires du boîtier, le capot (90)
et le ressort de soutien précontraint (94) étant logés dans cette cage.
8. Buse d'injection selon une des précédentes revendications, caractérisée en ce que
le capot (120) comprend une soupape d'étranglement (106, 132), ouvrant en direction
de la chambre d'amortissement (60) et commandée par la différence des pressions de
carburant à l'extérieur et à l'intérieur de cette chambre d'amortissement (60).
9. Buse d'injection selon la revendication 2, caractérisée en ce que le capot (48)
est muni d'une collerette (54) sur laquelle vient en prise le ressort de rappel (56)
revêtant la forme d'un ressort hélicoïdal.
10. Buse d'injection selon une des précédentes revendications, caractérisée en ce
que le piston (46) est relié au pointeau de soupape (26) en formant un tout, ou bien
est constitué par le pointeau de soupape (26) lui-même.
11. Buse d'injection selon une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le
piston (76) est relié en formant un tout à un organe de support (78) pour le ressort
de fermeture (28) du pointeau de soupape (26).

