(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein zu dessen Ausübung erforderliches Schwingsieb,
bei dem die dem Siebkasten vermittelten Kreis- oder Elipsenschwingungen senkrecht
zur Siebebene gerichtet sind. Siebmaschinen haftet bei Absiebung von Feingut der Nachteil möglicher Siebverschmierungen
an. Es ist Ziel, ein mechanisches Verfahren zu nennen, das den Siebdurchgang für feuchtes
oder zu starker Haftung neigendes Feingut durch kontinuierlichen Abbau der Siebverschmierungen,
auch bei niedriger Siebkennziffer, verbessert. Das Verfahren sieht vor, dass die dem Siebkasten vermittelten Schwingungen unterhalb
der Siebebene senkrecht zur Richtung des Siebgutüberlaufes 5, auf Auflagen 3 im Siebkasten
angeordnete Flachfedern 4 zu Resonanzschwingungen 7 anregen, deren Amplituden im wesentlichen
einseitig zum Siebboden 2 gerichtet sind, d.h., dass die Flachfedern 4 gegen diesen
anschlagen. Die Flachfedern 4 sind kürzer als die Siebbreite, so dass diese, angeregt durch die
Resonanzschwingungen des Siebbodens 2, deren Amplitude im Bereich der Siebmitte den
höchsten Ausschlag aufweist, entsprechend dem als Wanderabstand 8 ausgewiesenen Differenzabstand, hin-und herwandern.
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