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EP 0 096 808 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.03.1986 Patentblatt 1986/13 |
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Anmeldetag: 01.06.1983 |
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Streufeldarme Funk-Entstördrossel
Low leakage field radio frequency choke
Bobine d'anti-parasitage à champ de dispersion réduit
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
02.06.1982 DE 3220737
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.12.1983 Patentblatt 1983/52 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Kaiser, Jürgen
D-8400 Regensburg (DE)
- Kinzler, Hans
D-8400 Regensburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine streufeldarme Funk-Entstördrossel, insbesondere stromkompensierte
Ringkern-Mehrfachdrossel, bestehend aus mehreren, auf einen elektrisch isolierten
Ringkern aus weichmagnetischem Werkstoff, insbesondere Ferrit, aufgebrachten Wicklungen,
die jeweils in in Reihe zueinander geschaltete Teilwicklungen, vorzugsweise gleicher
Windungszahl, aufgetrennt sind, die auf vorzugsweise zueinander diametrale, Abschnitte
des Ringkerns aufgewickelt sind.
[0002] Bei den bereits bekannten Ringkern-Mehrfachdrosseln dieser Art erfolgt die Reihenschaltung
der Teilwicklungen durch einen getrennten, den Wickel-Arbeitsgängen nachgeschalteten
Arbeitsgang. Bei Ringkern-Zweifachdrosseln erfordert dies z. B. zwei Verdrallvorgänge,
d. h. zwei Vorgänge, bei denen jeweils die zu verbindenden Enden bzw. Anfänge der
Teilwicklungen miteinander verdrallt werden, das Tauchlöten der verdrallten Wickeldrähte,
ihr Kürzen und schließlich ihre Isolierung, die üblich mittels bandförmigem Isoliermaterial
durchgeführt wird. Dieser Fertigungsaufwand erhöht sich entsprechend bei Ringkerndrosseln
mit entsprechend höherer Gesamtwicklungs- und damit höherer Teilwicklungszahl.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine streufeldarme Funk-Entstördrossel
der eingangs genannten Art, insbesondere eine stromkompensierte Ringkern-Mehrfachdrossel,
die sich durch interne Reihenschaltung der Teilwicklungen und Potentialtrennung auszeichnet,
zu schaffen, welche die genannten fertigungstechnischen Nachteile vermeidet.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einer Funk-Entstördrossel der eingangs
genannten Art vor, daß jede Wicklung aus einem fortlaufenden, unterbrechungsfrei in
die Teilwicklungen aufgeteilten Draht besteht und daß die Wicklungen jeweils durch
eine Isolierkappev voneinander getrennt sind, die auf den Ringkern, und ggf. auf die
- betrachtet in Wickelreihenfolge - vorhergehend aufgewickelte Wicklung, aufgeschoben
ist.
[0005] Die CH-A-539 328 enthält zwar eine Darstellung einer Drossel der eingangs genannten
Art, in der die jeweils aus zwei Teilwicklungen bestehende Wicklungen ebenfalls aus
einem fortlaufend gewickelten Draht dargestellt wird. Dabei handelt es sich um eine
Darstellung des Wicklungsschemas. Einen konkreten Hinweis, die Teilwicklungen tatsächlich
unterbrechungsfrei zu wickeln, enthält diese Druckschrift nicht.
[0006] Durch diese Wickelart erübrigt sich das erwähnte, aufwendige Kontaktieren der Teilwickelenden
bzw. -anfänge. Nach Fertigstellung einer Teilwicklung muß das Drahtende lediglich
zum diametral gegenüberliegenden Ringkernabschnitt geführt und endlich die zweite
Teilwicklung auf den Ringkern aufgebracht werden. Die Isolierkappe bewirkt nicht bloß
die ansonsten nur aufwendig realisierbare Isolierung der sich einander überlappenden
Wicklungen ; bei entsprechender Ausbildung gewährleistet sie auch eine einwandfreie
Fixierung der Teilwicklungen.
[0007] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt :
Fig. 1 bis 3 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Ringkern-Zweifachdrossei in perspektivischer
und teilweise auseinandergezogener Darstellung,
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Ringkern-Zweifachdrossel in perspektivischer
Darstellung,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Isolierkappe nach Fig. 4.
[0008] Am Beispiel nach Fig. 1 bis 3 ist der Wickelaufbau für eine streufeldarme, stromkompensierte
Ringkern-Zweifachdrossel erkennbar. Gemäß Fig. 1 ist auf einen elektrisch isolierten
Ferrit-Ringkern 1 eine erste Teilwicklung 2 und diametral hierzu eine zweite Teilwicklung
4 aufgewickelt, wobei das Ende der Teilwicklung 2 fortlaufend, d. h. unterbrechungsfrei
in den Anfang der Teilwicklung 4 übergeführt ist. Anfang 3 und Ende 5 der Gesamtwicklung
2, 4 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel auf der gleichen Seite herausgeführt, was
nicht unbedingt erforderlich ist. Wickelanfang und -endekönnen auch radial zur gegenüberliegenden
Seite geführt sein.
[0009] Auf den gemäß Fig. 1 gewickelten Ringkern 1 ist eine Isolierkappe 6, die als kreisringförmiger
Becher ausgebildet ist, aufgeschoben. Diese Isolierkappe weist in ihren auf die Teilwicklungen
2, 4 aufgeschobenen Abschnitten 14, 15 vergrößerten Querschnitt auf und ist mit einem
randoffenen Durchbruch 9 ausgerüstet, der - wie in Fig. 3 dargestellt - zur Herausführung
des Wickelanfanges 3 dient.
[0010] In ihren zu den Abschnitten 14, 15 um 90 Grad versetzten Abschnitten 7, 8 besitzt
die Isolierkappe 6 verkleinerten Querschnitt. Hierdurch wird die Fixierung der gemäß
Fig. 3 auf die Isolierkappe 6 samt Ringkern 1 aufgewickelten Teilwicklungen 10, 12
gewährleistet, deren Wickelanfang 11 bzw. Wickelende 13 gleichfalls, und zwar im Unterschied
zur Darstellung nach Fig. 3, radial zur gegenüberliegenden Seite gezogen werden können.
[0011] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, 5 sind gleiche Teile, d. h. insbesondere die
Wicklungen und ihre Wickelenden bzw. -anfänge mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die in Fig. 5 dargestellte Isolierkappe 20 ist unmittelbar, d. h. ohne vorheriges
Aufwickeln von Teilwicklungen auf den Ringkern, auf diesen aufgeschoben. Die Isolierkappe
20 besitzt parallel, deckungsgleich und im Abstand zum Becherboden diametral zueinander
ausgerichtete Segmente 25, 26, die radial nach außen sowie in Becherbodenumlaufrichtung
offen sind und so taschenförmige Schlitze bzw. Isolierkanäle 23, 24 für die Brücke
zwischen den Teilwicklungen 2, 4 bzw. für die Rückführung des Wickelendes 5 bilden.
Durch die Ausrüstung der Isolierkappe 20 mit Segmenten 25, 26 werden den Abschnitten
7, 8 gemäß Fig. 2 vergleichbare Abschnitte 21, 22 verjüngten Querschnitts geschaffen,
die gleichfalls die Fixierung der Teilwicklungen 2, 4 gewährleisten.
1. Streufeldarme Funk-Entstördrossel, insbesondere stromkompensierte Ringkern-Mehrfachdrossel,
bestehend aus mehreren, auf einen elektrisch isolierten Ringkern (1) aus weichmagnetischem
Werkstoff aufgebrachten Wicklungen, die jeweils in in Reihe zueinander geschaltete
Teilwicklungen (2, 4; 10, 12) insbesondere gleicher Windungszahl, aufgetrennt sind,
die auf, vorzugsweise zueinander diametrale, Abschnitte des Ringkerns (1) aufgewickelt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wicklung aus einem fortlaufenden, unterbrechungsfrei
in die Teilwicklungen (2, 4 ; 10, 12 bzw. 30, 32 ; 35, 37) aufgeteilten Draht besteht,
und daß die Wicklungen jeweils durch eine Isolierkappe (6 bzw. 20) von einander getrennt
sind, die auf den Ringkern (1) aufgeschoben ist.
2. Funk-Entstördrossel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Funk-Entstördrossel
eine Zweifachdrossel vorgesehen ist, daß jede Wicklung aus einem fortlaufenden, unterbrechungsfrei
in die Teilwicklungen (2, 4 ; 10, 12 bzw. 30, 32 ; 35, 37) aufgeteilten Draht besteht,
daß die Wicklungen etwa 90 Grad zueinander versetzt sind, und daß die Wicklungen mindestens
in ihren zueinander benachbarten Überlappungsbereichen durch eine Isolierkappe (6
bzw. 20) getrennt sind, die auf den Ringkern (1) aufgeschoben ist.
3. Funk-Entstördrossel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Isolierkappe (6, 20) als kreisringförmiger Becher ausgebildet ist.
4. Funk-Entstördrossel nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Isolierkappe (6) in Anpassung an die Teilwicklungen in ihren auf die Teilwicklungen
(2, 4) aufgeschobenen Abschnitten (14, 15) vergrößerten und in ihren als Träger der
Teilwicklungen (10, 12) dienenden Abschnitten (7, 8) verkleinerten Querschnitt aufweist.
5. Funk-Entstördrossel nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß
parallel, deckungsgleich und im Abstand zum Becherboden der Isolierkappe (20) diametral
zueinander ausgerichtete und radial nach außen sowie in Becherboden-Umlaufrichtung
offene Segmente (25, 26) vorgesehen sind.
1. A low-leakage-field radio interference suppression choke, in particular a current-compensated
ring-core multiple choke, consisting of a plurality of windings arranged on an electrically
insulated annular core (1) consisting of soft- magnetic material and each divided
into series- connected subsidiary windings (2, 4 ; 10, 12) which in particular have
the same number of turns and are wound onto sections of the ring-core (1) which are
preferably diametric to one another, characterised in that each winding consists of
a continuous wire divided without interruption into the subsidiary windings (2, 4
; 10, 12 or 30, 32 ; 35, 37 as the case may be), and that the windings are each separated
from one another by an insulating cap (6, 20) positioned on the ring-core (1).
2. A radio interference suppression choke as claimed in claim 1, characterised in
that the radio interference suppression choke consists of a double choke, that each
winding consists of a continuous wire which is divided without interruption into the
subsidiary windings (2, 4 ; 10, 12 or 30, 32 ; 35, 37 as the case may be), that the
windings are offset by approx. 90° relative to one another, and that at least in their
overlap zones which are adjacent to one another the windings are separated by an insulating
cap (6, 20) which is placed onto the ring-core (1).
3. A radio interference suppression choke as claimed in claims 1 and 2, characterised
in that the insulating cap (6, 20) is designed as a ringshaped cup.
4. A radio interference suppression choke as claimed in claims 1, 2 and 3, characterised
in that in adaptation to the subsidiary windings, those sections (14, 15) of the insulating
cap (6) which are placed onto the subsidiary windings (2, 4) have an enlarged cross-section,
and those sections (7, 8) of the cap which serve as carrier for the subsidiary windings
(10, 12) have a reduced cross-section.
5. A radio interference suppression choke as claimed in claims 1, 2 and 3, characterised
in that parallel, non-overlapping, segments (25, 26) are aligned diametrically opposite
one another at a distance from the cup base of the insulating cap (20) and are open
radially towards the exterior and in the circumferential direction of the cup base.
1. Bobine d'antiparasitage présentant un faible champ de dispersion, notamment bobine
d'arrêt multiple à noyau annulaire à compensation de courant, constituée par plusieurs
enroulements montés sur un noyau magnétique (1) électriquement isolé et constitué
en un matériau magnétique doux et qui sont séparés respectivement en des enroulements
partiels (2, 4 ; 10, 12) branchés mutuellement en série et possédant notamment le
même nombre de spires et qui sont enroulés sur des parties du noyau annulaire (1)
de préférence diamétralement opposées les unes aux autres, caractérisée par le fait
que chaque enroulement est constitué par un fil continu réparti sans interruption
entre les enroulements partiels (2, 4 ; 10, 12 ou 30, 32 ; 35, 37) et que les enroulements
sont séparés les uns des autres par des capuchons isolants respectifs (6 ou 20), qui
sont emmanchés sur le noyau annulaire (1).
2. Bobine d'antiparasitage suivant la revendication 1, caractérisée par le fait qu'il
est prévu comme bobine d'antiparasitage une bobine d'arrêt double, que chaque enroulement
est constitué par un fil continu réparti sans interruption entre les enroulements
partiels (2, 4 ; 10, 12 ou 30, 32 ; 35, 37), que les enroulements sont décalés d'environ
90° les uns par rapport aux autres et que les enroulements sont séparés, au moins
dans leurs zones réciproquement voisines de chevauchement, par un capuchon isolant
(6 ou 20), qui est emmanché sur le noyau annulaire (1).
3. Bobine d'antiparasitage suivant les revendications 1 et 2, caractérisée par le
fait que le capuchon isolant (6, 20) est réalisé sous la forme d'un pot en forme d'anneau
circulaire.
4. Bobine d'antiparasitage suivant la revendication 1, 2 et 3, caractérisée par le
fait que le capuchon isolant (6) comporte, d'une manière adaptée aux enroulements
partiels, une section transversale accrue dans leurs parties (14, 15) emmanchées sur
les enroulements partiels (2, 4) et une section transversale réduite dans leurs parties
(7, 8) servant de supports pour les enroulements partiels (10, 12).
5. Bobine d'antiparasitage suivant les revendications 1, 2 et 3, caractérisée par
le fait qu'il est prévu des segments (25, 26) orientés en étant diamétralement opposés
et parallèles les uns aux autres, de surface égale et à distance du fond du pot du
capuchon isolant (20) et ouverts radialement vers l'extérieur ainsi que suivant la
direction périphérique du fond du pot.
