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EP 0 078 031 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.07.1986 Patentblatt 1986/28 |
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Anmeldetag: 22.10.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F15B 1/053 |
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Druckakkumulator
Pressure accumulator
Accumulateur de pression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB SE |
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Priorität: |
26.10.1981 US 314812
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.05.1983 Patentblatt 1983/18 |
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Anmelder: DEERE & COMPANY |
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Moline, Illinois 61265 (US) |
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Erfinder: |
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- Gage, Douglas Millard
Dubuque
Iowa 52001 (US)
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Vertreter: Fricke, Joachim, Dr. |
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Leonhard - Olgemöller - Fricke
Patentanwälte
Josephspitalstrasse 7 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Druckakkumulator mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1.
[0002] Als Teil eines hydraulischen Kreises hat ein Druckakkumulator die Aufgabe einen ausreichenden
Vorrat einer unter Druck stehenden hydraulischen Flüssigkeit für den hydraulischen
Kreis bereitzuhalten und andererseits im hydraulischen Kreis auftretende Druckspitzen
zu absorbieren. Derartige Druckakkumulatoren sind in vielerlei Ausführungsformen bekannt.
Bei einem bekannten Druckakkumulator ist ein einziger frei fliegend angeordneter Kolbenkopf
in dem Gehäuse verschieblich montiert, der die langgestreckte zylindrische Kammer
des Gehäuses in eine Gasdruckkammer und eine an das hydraulische System angeschlossene
Flüssigkeitskammer unterteilt. Der Kolben weist eine endlose Umfangsausnehmung mit
einem Verbindungskanal zwischen dieser Ausnehmung und der die hydraulische Flüssigkeit
aufnehmenden Kammer des Druckakkumulators auf. Auf jeder Seite der endlosen Umfangsausnehmung
ist ein Dichtring am Umfang des Kolbenkopfes angeordnet, der Kontinuierlich an der
Gehäuseinnenfläche abdichtend anliegt. In der Gasdruckkammer kann noch eine Anschlaghülse
für den Kolbenkopf vorgesehen sein, welche das Auswandern des Kolbenkopfes in Richtung
auf die das Gasventil aufweisende Endkappe begrenzt (vgl. US-A-4186 777).
[0003] Es ist aber auch ein Druckakkumulator mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1 bekannt (vgl. CH-A-591 020). Bei diesem Druckakkumulator weist die Mehrfachkolbenanordnung
zwei Kolben auf, von denen der eine eine Ausnehmung und der andere einen Vorsprung
aufweist, welche in Längsrichtung des Gehäuses teleskopartig ineinandergreifen. Sie
bilden somit einen aus zwei ständig in gegenseitigem Eingriff stehenden Teilen bestehenden
Gesamtkolben. Zwischen den einander zugewandten Stirnflächenbereichen der in Längsrichtung
des Gehäuses hintereinander angeordneten Kolben ist ein allgemein inkompressibles
Fluid eingeschlossen. Dieses ist durch umfangsseitige Dichtungsanordnungen an den
beiden Kolben gegenüber dem Druckgaskammerbereich wie auch gegenüber dem die hydraulische
Flüssigkeit enthaltenden Kammerbereich abgedichtet. Zwar bietet diese Mehrkolbenanordnung-
bereits eine Abdichtung zwischen den Kammerbereichen, die ein Auslecken des Druckgases
in Richtung auf den die hydraulische Flüssigkeit enthaltenden Kammerbereich in gewissen
Grenzen hält. Unter kritischen Verhältnissen kann jedoch auch bei dieser Ausbildung
des Akkumulators Gas aus dem Druckgaskammerbereich über die Mehrkolbenanordnung hinweg
in den anderen Kammerbereich austreten, so daß der Gasdruck absinkt und der Druckakkumulator
seine Aufgabe nicht mehr ordnungsgemäß erfüllen kann. Solche Verhältnisse liegen z.
B. vor, wenn die Mehrkolbenanordnung an der Endkappe zur Anlage kommt, welche den
die hydraulische Flüssigkeit enthaltenden Kammerbereich einschließt. In diesem Fall
liegen maximale Druckdifferenzen auf beiden Seiten der Mehrkolbenanordnung vor. Kritische
Verhältnisse können auch auftreten, wenn der Druckakkumulator in Gebieten mit niedrigen
Temperaturen eingesetzt wird. Die Erfahrung zeigt, daß auch hier die Gefahr eines
Übertritts des Gases in den die hydraulische Flüssigkeit enthaltenden Kammerbereich
besonders hoch ist. Dies beruht vermutlich auf einer Abnahme der Flexibilität und
Dichtwirkung der Dichtungen an der Mehrkolbenanordnung.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung einen Druckakkumulator mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 so weiterzubilden, daß ein Übertritt von Druckgas in den die hydraulische
Flüssigkeit enthaltenden Kammerbereich auch unter kritischen Verhältnissen zuverlässig
unterbunden wird, so daß der Druckakkumulator auch unter diesen Verhältnissen seine
sichere Funktionsweise über lange Betriebszeiten beibehält.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Bei dieser Ausbildung wird das allgemein inkompressible Fluid zwischen zwei voneinander
unabhängigen, frei fliegend angeordneten Kolbenköpfen eingeschlossen. Diese stehen
somit in keinerlei direkter gegenseitiger Berührung. Die Umfangsausnehmung des an
den Druckgaskammerbereich angrenzenden Kolbenkopfes ist aufgrund der Ausbildung mit
dem inkompressiblen Fluid gefüllt, das unter dem gleichen Druck wie das inkompressible
Fluid zwischen diesem Kolbenkopf und dem in Längsrichtung des Gehäuses unmittelbar
folgenden Kolbenkopfes eingeschlossen ist. Da das inkompressible Fluid auch dann wenn
die Mehrkolbenanordnung zur Anlage an die Endkappe gelangt, welche den die hydraulische
Flüssigkeit enthaltenden Kammerbereich abschließt unter annähernd dem gleichen Druck
steht der in dem Druckgaskammerbereich herrscht, ist der Druckabfall zwischen dem
Druckgaskammerbereich und der Umfangsausnehmung des angrenzenden Kolbenkopfes nahezu
gleich Null. Schon von daher hat es das Gas schwierig die zwischen der Ausnehmung
und dem Druckgaskammerbereich angeordnete Umfangsdichtung des Kolbenkopfes zu passieren.
Gleichschwierig ist das Passieren des zwischen der Umfangsausnehmung und der Rückseite
dieses Kolbenkopfes verbleibenden Bereiches, in dem bevorzugt ebenfalls ein Dichtring
angeordnet ist. Damit ist es für das Druckgas nahezu ausgeschlossen schon den ersten,
an die Druckgaskammer 72 angrenzenden Kolbenkopf zu passieren. Dieser Vorgang wird
zusätzlich durch die entsprechende Ausbildung des an den die hydraulische Flüssigkeit
enthaltenden Kammerbereich angrenzenden Kolbenkopfes wirksam unterstützt. Man erhält
so eine außerordentlich wirksame Abdichtung zwischen den beiden Kammerbereichen des
Druckakkumulators. Die Abdichtwirkung ist so ausgezeichnet, daß bevorzugt die Anordnung
nach Anspruch 2 ausgebildet sein kann, bei der lediglich zwei Kolbenköpfe vorgesehen
sind.
[0007] Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
[0008] Es zeigen :
Figur 1 im Längsschnitt einen Druckakkumulator der aus der US-A-4 186 777 bekannten
Bauart und
Figur 2 in ähnlicher Darstellsung die ZylinderKolben-Anordnung gemäß der Erfindung.
[0009] In Figur 1 ist ein herkömmlicher Akkumulator gezeigt, der ein Gehäuse 11 aufweist.
In diesem ist eine zylindrische Kammer 12 ausgebildet, die an beiden Enden durch Endkappen
27 und 29 verschlossen ist. In der Kammer 12 ist ein Kolben 13 verschieblich montiert.
Der Kolben enthält eine ringförmige Ausnehmung 15 und eine Öffnung 17, die von der
Ausnehmung zu der rückwärtigen Stirnfläche des Kolbens führt. Abdichtungseinrichtungen
sind zwischen dem Kolben 13 und der Wand der zylindrischen Kammer 12 vorgesehen. Hierzu
dienen ringförmige Dichtungspackungen 19 und 21, die auf beiden Seiten der Ausnehmung
15 angeornet sind. Der Kolben 13 unterteilt die Kammer 12 in zwei Arbeitskammerabschnitte
23 und 25. Die Stirnkappe oder Abschlußkappe 27 weist eine Ölverbindungsöffnung 39
auf, durch die hydraulisches Fluid in die Kammer 25 und von dieser in das hydraulische
System gelangen kann. Die Verschlußkappe 29 am anderen Ende weist ein Druckgasventil
41 auf, durch das Druckgas in die Kammer 23 eingeleitet werden kann.
[0010] Der herkömmliche Akkumulator nach Fig. 1 zeigt eine Tendenz, über die Zeit seinen
Gasdruck zu verlieren, und zwar unter bestimmten extremen Bedingungen. Ein möglicher
Grund für den Verlust an Gasdruck kann veranlaßt werden dadurch, daß die Gesamtmenge
an hydraulischem Vorrat aus der zweiten Kammer 25 ausgestoßen wird, so daß der Kolben
15 an der Verschlußkappe 27 zur Anlage kommt. Dadurch entsteht ein Druckungleichgewicht
über die Dichtungspackungen 19 und 21. Dies kann zu einem Verlust an unter Vordruck
stehendem Gas in die Ausnehmung 15 führen, mit der Folge, daß der Vorspannungsdruck
des Gases abnimmt. Eine andere Möglichkeit kann auftreten, wenn der Akkumulator unter
extrem niederen Temperaturen eingesetzt wird. Dadurch vermindert sich die Flexibilität
der Dichtungspackungen 19 und 21, so daß die Dichtung ihre Wirkung einbüßt und Gas
in die Ausnehmung 15 auslecken kann.
[0011] Es wird nunmehr Bezug genommen auf Figur 2. In dieser ist ein Akkumulator neuer Ausführung
gezeigt. Der Akkumulator umfaßt ein Gehäuse 50, das eine zylindrische Kammer 51 begrenzt.
Eine Kolbenanordnung 52 besteht aus zwei frei schwimmend angeordneten Kolbenköpfen
52a und 52b. Diese sind in der Zylinderkammer 51 verschiebbar angeordnet. Die Kolben
52a und 52b weisen jeweils auf ihrem Umfang zu der Zylinderwand hin offene endlose
Ausnehmungen 54 und 64 auf. Die Kolben besitzen außerdem entsprechende Öffnungen 56
und 66. Diese erstrecken sich von der jeweiligen Ausnehmung 54 und 64 nach rückwärts.
Ein erster Dichtungsrindstapel 58 liegt vor der endlosen Ausnehmung 54 und umfaßt
einen Packungsring, der zwischen zwei Stützringen abgestützt ist. Ein zweiter Dichtungsstapel
60 umfaßt einen Packungsring, hinter dem ein Stützring liegt. Diese Dichtungspackung
ist hinter der Ausnehmung 54 angeordnet. Ein weiterer Dichtungsringstapel 68 liegt
vor der endlosen Ausnehmung 64 in dem Kolbenkopf 52b. Ein Dichtungsringstapel 70 liegt
hinter der Ausnehmung 54. Die Dichtungsringstapel 68 und 70 sind mit den Dichtungsringstapeln
58 und 60 jeweils übereinstimmend ausgebildet.
[0012] Die Kolbenköpfe 52a und 52b teilen den Akkumulator in einen ersten Kammerabschnitt
72 zur Aufnahme des unter Vordruck stehenden Gases und einen zweiten Kammerabschnitt
74, in dem das hydraulische Fluid aufgenommen wird. Zwischen den Kolbenköpfen 52a
und 52b, die im gegenseitigen Abstand angeordnet sind, ist unter Einbeziehung der
Zylinderwand ein allgemein inkompressibles Fluid von relativ hoher Dichte eingeschlossen.
Das eingeschlossene Fluid nimmt den Raum zwischen den Kolbenköpfen 52a und 52b vollständig
ein, so daß die Kolbenköpfe 52a und 52b eine synchrone oder gemeinsame Bewegung ausführen.
Man kann also davon sprechen, daß die Kolbenköpfe 52a und 52b und das eingeschlossene
inkompressible Fluid sich in Längsrichtung der Zylinderkammer 51 als Einheit bewegen.
Die Enden des Gehäuses 50 sind durch Verschlußkappen 80 und 82 abgedichtet. Die Verschlußkappe
80 ist fest und abdichtend an dem Gehäuse 50 durch entsprechende Maßnahmen, z. B.
durch eine Schweißnaht 90 befestigt, um den Kammerabschnitt 72 einzuschließen. Die
Verschlußkappe 80 weist ein übliches Gasventil 92 auf, durch das das Vorspannungsgas
in den Kammerabschnitt 72 eingeleitet werden kann. Die Verschlußkappe 82 ist an dem
Gehäuse 52 mit Hilfe eines Schnappringes 86 in üblicher Weise fest und abdichtend
montiert. Ein Dichtringstapel 84, der dem Dichtringstapel 58 entspricht, liegt vor
dem Schnappring 86. Eine Öffnung oder Bohrung 88 erstreckt sich durch die Verschlußkappe
82, um das hydraulische Fluid in den Kammerabschnitt 74 einzuleiten bzw. aus diesem
in das hydraulische System zu führen.
[0013] Es wird bemerkt, daß dann, wenn der das Gas enthaltende Kammerabschnitt 72 unter
Druck versetzt wird und hydraulisches Fluid sich in dem zweiten Kammerabschnitt 74
befindet. Ein Druckausgleich über der Kolbenanordnung 52 vorliegt, wobei das zwischen
den Kolbenköpfen 52a und 52b eingeschlossene inkompressible Fluid als Flüssigkeitsdichtung
wirksam ist. Hierdurch wird die Möglichkeit des Aussickern von unter Druck stehendem
Gas aus der Kammer 72 in den Kammerabschnitt 74 stark reduziert. Es wird auch bemerkt,
daß der Vorteil der Verwendung eines allgemein inkompressiblen Fluids auch darin besteht,
daß sich dieses der Form des Gehäuses genau anpaßt und dadurch eine Öldichtung bildet,
die durch das unter Druck stehende Gas in der Kammer 72 nicht durchdrungen werden
kann. Selbst bei niedrigen Temperaturen bleibt die Öldichtung eng an die Form des
Gehäuses angepaßt, um die Dichtungsfunktion aufrecht zu erhalten. Auch dann, wenn
der Kolben 52b an dem Endverschluß 82 aufgrund vollständiger Entleerung des Kammerabschnittes
74 zur Anlage kommt, bleibt ein Vorspannungsdruck über den zweiten Kolbenkopf aufrechterhalten,
so daß auch die Zuverlässigkeit der Dichtung erhalten bleibt. Nachdem der Druckausgleich
über die Kolbenanordnung dafür sorgt, daß die Flüssigkeitsdichtung unversehrt bleibt,
wird dadurch auch die Möglichkeit des Aussickerns von Gas stark vermindert. Es findet
auch ein Druckausgleich über die Abdichtungspackung 58 statt, so daß diese auch wesentlich
leichter ihre Dichtungsfunktion beibehalten kann.
[0014] Zur Füllung der Zwischenkammer zwischen den Kolben weist im dargestellten Beispiel
der Kolbenkopf 52b eine Füllöffnung in der Stirnfläche 76 auf, die nachträglich durch
einen Stopfen 78 druckfest und dicht verschlossen ist.
1. Druckakkumulator mit einem Gehäuse (51), das eine langgestreckte zylindrische Kammer
bestimmt, in der verschieblich eine Mehrkolbenanordnung (52) vorgesehen ist, von der
wenigstens zwei in Längsrichtung des Gehäuses hintereinander angeordnete Kolben zwischen
sich ein allgemein inkompressibles Fluid einschließen, jeweils eine umfangsseitige
Dichtungsanordnung (54, 58, 60 bzw. 64, 68, 70) aufweisen und die Kammer in einer
ersten und einen zweiten Kammerbereich (72 bzw. 74) unterteilen, von denen der erste
durch eine ein Gasventil (92) und der zweite durch eine eine Fluidanschlußbohrung
(88) aufweisende Endkappe (80 bzw. 82) verschlossen und abgedichtet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mehrkolbenanordnung (52) aus voneinander unabhängigen, frei
fliegend angeordneten Kolbenköpfen (52a, 52b) besteht, die in Längsrichtung des Gehäuses
(50) im gegenseitigen Abstand angeordnet sind, daß der dem ersten Kammerbereich (72)
zugewandte Kolbenkopf (52a) eine endlose Umfangsausnehmung (54) mit einem Verbindungskanal
(56) aufweist, der sich von der Ausnehmung (54) zu der von dem ersten Kammerbereich
(72) abgewandten Seite des Kolbenkopfes (52a) erstreckt, und die ihm zugeordnete Dichtungsanordnung
einen Dichtring (58) zwischen der Ausnehmung (54) und dem ersten Kammerbereich (72)
aufweist, und daß der dem zweiten Kammerbereich (74) zugewandte Kolbenkopf (52b) eine
endlose Umfangsausnehmung (64) mit einem Verbindungskanal (66) aufweist, der sich
von der Ausnehmung (64) zu der dem zweiten Kammerbereich (74) zugewandten Seite des
Kolbenkopfes (52b) erstreckt und die ihm zugeordnete Dichtungsanordnung einen Dichtring
(68) zwischen der Ausnehmung (64) und der von dem zweiten Kammerbereich (74) abgewandten
Seite des Kolbenkopfes (52b) aufweist.
2. Druckakkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kolbenkopf
(52a, 52b) einen Dichtring (58, 60 bzw. 68, 70) jeweils auf beiden Seiten der zugehörigen
Ausnehmung (54 bzw. 64) aufweist, und daß die Kolbenanordnung (52) lediglich aus zwei
im gegenseitigen Längsabstand angeordneten Kolbenköpfen (52a, 52b) besteht.
1. Pressure accumulator having a housing (50) defining an elongated cylindrical chamber
in which a multi-piston arrangement (52) is slidably disposed, with at least two pistons
arranged in series in the longitudinal direction of the housing so as to enclose a
generally incompressible fluid between them, each piston having a circumferential
sealing arrangement (54, 58, 60 and 64, 68, 70, respectively), and so as to divide
the chamber into a first and a second zone (72 and 74, respectively), the first of
which is closed and sealed by an end cap (80) having a gas valve (92) and the second
by an end cap (82) having a fluid connection bore (88), characterised in that the
multi-piston arrangement (52) consists of piston heads (52a, 52b) independent of one
another and arranged to float freely and which are disposed at a mutual spacing in
the longitudinal direction of the housing (50), the piston head (52a) facing the first
zone (72) of the chamber has a continuous circumferential recess (54) with a connecting
duct (56) extending from the recess (54) to that side of the piston head (52a) which
faces away from the first zone (72) of the chamber and the sealing arrangement associated
with this piston head has a sealing ring (58) between the recess (54) and the first
zone (72) of the chamber, and the piston head (52b) facing the second zone (74) of
the chamber has a continuous circumferential recess (64) with a connecting duct (66)
extending from the recess (64) to that side of the piston head (52b) which faces the
second zone (74) of the chamber and the sealing arrangement associated with this piston
head has a sealing ring (68) between the recess (64) and that side of the piston head
(52b) which faces away from the second zone (74) of the chamber.
2. Pressure accumulator according to claim 1, characterised in that each piston head
(52a, 52b) has a sealing ring (58, 60 and 68, 70, respectively) on both sides in each
case of the associated recess (54 and 64, respectively) and the piston arrangement
(52) consists solely of two piston heads (52a, 52b) arranged at a mutual longitudinal
spacing.
1. Accumulateur de pression comportant un carter (51) qui définit une chambre cylindrique
allongée dans laquelle il est prévu de façon coulissante un système de piston multiple
(52) dont au moins deux pistons disposés l'un derrière l'autre dans la direction longitudinale
du carter retiennent entre eux un fluide d'une façon générale incompressible, ces
pistons présentant un système d'étanchéité (54, 58, 60 et 64, 68, 70) sur leur face
périphérique et subdivisant la chambre en une première et une seconde zones formant
chambres (72 et 74), parmi lesquelles la première est fermée au moyen d'un chapeau
d'extrémité comportant une soupape à gaz (92) et la seconde au moyen d'un chapeau
d'extrémité (80, 82) comportant un perçage de raccordement pour le fluide (88), en
étant rendues étanches, caractérisé en ce que le système de piston multiple (52) est
constitué par des têtes de pistons (52a, 52b) indépendantes l'une de l'autre et librement
flottantes, qui sont disposées selon un certain écartement relatif dans la direction
longitudinale du carter (50), en ce que la tête de piston (52a) orientée vers la première
zone formant chambre (72) comporte une cavité périphérique sans fin (54) munie d'un
canal de communication (56), qui s'étend depuis la cavité (54) jusqu'à la face de
la tête de piston (52a) opposée à la première zone formant chambre (72), et dont le
système d'étanchéité associé comporte une bague d'étanchéité (58) entre la cavité
(54) et la première zone formant chambre (72), et en ce que la tête de piston (52b)
orientée vers la seconde zone formant chambre (74) comporte une cavité périphérique
sans fin (64) munie d'un canal de communication (66) qui s'étend depuis la cavité
(64) jusqu'au côté de la tête de piston (52b) orienté vers la seconde zone formant
chambre (74), le système d'étanchéité associé comportant une bague d'étanchéité (68)
entre la cavité (64) et le côté de la tête de piston (52b) opposé à la seconde zone
formant chambre (74).
2. Accumulateur de pression suivant la revendication 1, caractérisé en ce que chaque
tête de piston (52a, 52b) comporte une bague d'étanchéité (58, 60 et 68, 70) chaque
fois sur les deux côtés de la cavité conjuguée (54, 64) et en ce que le système de
piston (52) est constitué simplement par deux têtes de pistons (52a, 52b) disposées
selon un écartement l'une par rapport à l'autre dans la direction longitudinale.
