[0001] Die Erfindung betrifft eine Zuschneidemaschine für Flachmaterial, insbesondere Stoffzuschneidemaschine,
mit einem Auflagetisch für das Flachmaterial, mit einer längs des Auflagetisches verfahrbaren
Tragvorrichtung für ein um eine senkrecht zur Auflagefläche des Tisches verlaufende
Drehachse drehbares Schneidwerkzeug, insbesondere eine Stoßmessermaschine, mit einem
zugehörigen Schneidwerkzeugantrieb, und mit einem Längsantrieb zum Verfahren der Tragvorrichtung
längs des Auflagetisches sowie mindestens einer weiteren, der Tragvorrichtung zugeordneten,
steuerbaren Antriebseinrichtung zum Herbeiführen einer gesteuerten Bewegung des Schneidwerkzeugs
gegenüber der Auflagefläche des Auflagetisches in einer durch die Orientierung einer
Werkzeugschneide des Schneidwerkzeugs vorgegebenen Schneidrichtung.
[0002] Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit einer Zuschneidemaschine mit einer durch
den Längsantrieb verfahrbaren, den Auflagetisch in Querrichtung überspannenden Brücke
und mit einem an der Brücke montierten, relativ zu dieser mittels eines Querantriebs
verfahrbaren, das Schneidwerkzeug tragenden Querschlitten, wobei die Brücke normalerweise
an beiden Enden bezüglich des Zuschneidetisches abgestützt ist, gegebenenfalls aber
auch nur einseitig abgestützt sein kann, um den Zuschneidetisch tragarmförmig zu übergreifen.
[0003] Eine Zuschnnedempschine dieser Art ist beispielsweise aus der CH-A 406103 bekannt
und arbeitet als automatische Zuschneidemaschine, bei der die Daten für das auszuschneidende
Muster entweder zuvor abgespeichert oder während des Betriebes durch Abtasten einsr
Schnittmusterschablone erhalten werden, die gegebenenfalls direkt unter der Stoffbahn
liegen kann, und durch geeignete Abtastorgane abgestastet wird, welche die nachzufahrande
Schnittmusterlinie an einer in geringem Abstand vor der Werkzeugschneide liegenden
Steile erfassen.
[0004] Außer diesen automatischen Zuschfeidemaschinen sind auch von Hand betätigte Zuschneidemaschinen
bekannt, bei denen das Schneidwerkzeug an einer Tragvorrichtung aufgehängt ist, die
ihrerseits mittels eines Gesteils bzw. einer Brücke in Längsrichtung des Zuschneidetisches
verfahrbar ist. So ist beispielsweise in der DE-U-G 81 08 075.1 eine Zuschneidemaschine
beschrieben, bei der das Schneidwerkzeug an einem Tragarm aufgehängt ist, welcher
in einer drehbaren Halterung gleitverschieblich gehaltert ist, wobei die Halterung
selbst an einem spinnenartigen Laufwagen mit drei Abstützungen befestigt ist, welcher
längs des Zuschneidetisches von Hand verfahren werden kann. Weiterhin beschreibt die
DE-A 27 03 066 eine Zuschneidemaschine, insbesondere eine Stoffzuschneidemaschine,
mit einem in Längsrichtung des Auflagetisches verfahrbaren Wagen, an welchem ein Ausleger
angelenkt ist, der mindestens zwei Arme aufweist, die über ein Gelenk mit vertikaler
Gelenkachse miteinander verbunden sind, wobei am freien Ende des äußeren Arms die
Schneidvorrichtung derart befestigt ist, daß sie um eine vertikale Achse drehbar ist.
[0005] Nachteilig an den bekannten Zuschneidemaschinen, bei denen die Schneidvorrichtung,
insbesondere ein Stoßmesser, von Hand durch den zuzuschneidenden Stoff gefahren wird,
ist es, daß von dem Bedienungspersonal erhebliche Kräfte aufgebracht werden müssen,
wobei zumindest auch Teile der Tragvorrichtung von der Bedienungsperson selbst bewegt
werden müssen - in einzelnen Fällen ist auch ein motorischer Längsantrieb vorgesehen,
so daß die Tragvorrichtung abschnittsweise motorisch nachgefahren werden kann. Dies
führt einerseits zu einer schnellen Ermüdung des Bedienungspersonals und andererseits
auch zu Ungenauigkeiten beim Zuschneiden, da die aufzubringende Kraft naturgemäß die
Feinfühligkeit der erforderlichen Lenkbewegungen am Schneidwerkzeug beeinträchtigt.
[0006] Ausgehend von diesem Stande der Technik liegt der Erfindung nunmehr die Aufgabe zugrunde,
eine Zuschneidemaschine der eingangs angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß
die Arbeit des Bedienungspersonals erleichtert und eine erhöhte Schnittgenauigkeit
erreicht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß dem Schneidwerkzeug ein
Drehgeber zugeordnet ist, mit dessen Hilfe der Winkelstellung des Schneidwerkzeugs
bezüglich seiner Drehachse entsprechende Richtungssteuersignale erzeugbar sind, daß
an dem Schneidwerkzeug ein Führungsgriff vorgesehen ist, mit dem das Schneidwerkzeug
von Hand in die gewünschte Winkelstellung bezüglich seiner Drehachse drehbar ist,
daß dem Führungsgriff Signalerzeugungseinrichtungen zugeordnet sind, durch die beim
Einwirken im Griffbereich mindestens ein als Startsignal für die Antriebseinrichtungen
dienendes Steuersignal erzeugbar ist und daß eine Steuerung vorgesehen ist, durch
die in Abhängigkeit von den Richtungssteuersignalen, des Drehgebers und dem mindestens
einem Steuersignal der dem Führungsgriff zugeordneten Signaterzeugungseinrichtungen
Antriebssteuersignale für die Antriebseinrichtungen zum Antreiben des Schneidwerkzeugs
in Schneidrichtung erzeugbar sind.
[0008] Der entscheidende Vorteil der Zuschneidemaschine gemäß der Erfindung besteht darin,
daß die Bedienungsperson das Schneidwerkzeug nur noch in die richtige Winkelstellung
bringen und durch Einwirken im Griffbereich, beispielsweise durch Betätigen eines
Schalters am Führungsgriff oder durch Berühren eines beim Umfassen des Griffes mit
dem Daumen erreichbaren Sensors am Gehäuse des Schneidwerkzeugs, signalisieren muß,
daß nunmehr ein Schneiden in Richtung der Werkzeugschneide, d.h. in Schneidrichtung,
erfolgen soll, woraufhin dann das Schneidwerkzeug durch geeignete motorische Antriebseinrichtungen
in der gewünschten Richtung voranbewegt wird, ohne daß die hierfür erforderliche Kraft
von der Bedienungsperson aufgebracht werden müsste. Die Bedienungsperson kann sich
somit voll darauf konzentrieren, den in geeigneter Weise vorgegebenen Schnittmusterlinien
ganz exakt zu folgen.
[0009] Eine besonders einfache Möglichkeit, das Schneidwerkzeug motorisch in der gewünschten
Richtung anzutreiben, ergibt sich dann, wenn das Schneidwerkzeug insbesondere mittels
eines Tragarms an einem Schlitten befestigt ist, der längs einer den Zuschneidetisch
überspannenden Brücke verfahrbar ist, da in diesem Fall die von einem Drehgeber erzeugten
Signale über die Winkelstellung des Schneidwerkzeugs bezüglich seiner vertikalen Drehachse
verhältnismäßig einfach in entsprechende x/y-Koordinatensignale für die Steuerung
der Fahrmotoren umgesetzt werden können. Der motorische Antrieb des Schneidwerkzeugs
läßt sich aber auch bei anders ausgestalteten Tragvorrichtungen für das Schneidwerkzeug
ohne weiteres realisieren, wenn man beispielsweise bei der Ausleger-Zuschneidemaschine
gemäß der DE-A-27 03 066 entsprechende Drehmelder für die Gelenke des Auslegers und
entsprechende Antriebsmotoren zum Verschwenken der Arme des Auslegers gegeneinander
und gegenüber dem in Längsrichtung des Zuschneidetisches verfahrbaren Wagen vorsieht.
Entsprechende Lösungen sind beispielsweise für die Greifarme von Industrierobotern
bekannt, so daß hierauf im Rahmen der vorliegenden Anmeldung nicht näher eingegangen
werden muß.
[0010] Als günstig hat es sich erwiesen, wenn über den Führungsgriff zusätzliche Informationen
über die gewünschte Fahrrichtung eingegeben werden können, so daß ein motorischer
Antrieb nicht nur in Schneidrichtung, sondern auch in Gegenrichtung - Rücklaufbewegung
- möglich ist, was beim Zuschneiden häufig wünschenswert ist, wenn z.B. über eine
Schnittmusterlinie zunächst hinausgeschnitten wird, woraufhin das Werkzeug dann wieder
ein Stück zurückbewegt und erneut mit geeigneter Winkelstellung zum Fortführen des
Schnittes angesetzt wird. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann diese
Möglichkeit beispielsweise dadurch verwirklicht werden, daß ein radial vom Schneidwerkzeuggehäuse
abstehender oder auch ein nach Art eines Steuerknüppels ausgebildeter, mehr oder weniger
senkrecht orientierter Führungsgriff dann, wenn ein Schneiden in Schneidrichtung erwünscht
ist, nach vorn bzw. nach innen gegen das Schneidwerkzeug gedrückt wird, während er
dann, wenn eine Rücklaufbewegung gewünscht wird, nach hinten bewegt bzw. nach außen
vom Werkzeug weggezogen wird. Die Versteilbewegungen bzw. Verlagerungen des Führungsgriffes
bzw. eines beweglichen Griffteils desselben gegenüber seiner Null-Stellung können
dabei auf verschiedene Arten, beispielsweise mittels Endschaltern, in entsprechende
Steuersignale umgesetzt werden.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es jedoch in Ausgestaltung der Erfindung, wenn die Bewegungen
eines Griffteils des Führungsgriffes in Stellbewegungen eines Drehoder Schiebepotentiometers
oder in eine Drehbewegung eines Drehmelders umgesetzt werden, um auf diese Weise letztlich
Steuersignale zu erhalten, die nicht nur anzeigen, ob eine Schneidbewegung oder eine
Rücklaufbewegung erwünscht ist, sondern darüber hinaus auch die Information über die
gewünschte Geschwindigkeit vermitteln, mit der das Schneidwerkzeug verfahren werden
soll. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird dies erreicht, indem
das Ausgangssignal des Drehmelders, welches in seiner Amplitude und seiner Phasenlage
gegenüber der Speisespannung des Drehmelders der Auslenkbewegung des Griffteils entspricht,
als Eingangssignal für den x/v-Drehgeber verwendet wird, aus dessen Ausgangssignalen
nunmehr durch Vergleich mit einer eine vorgegebene Phasenlage aufweisenden Referenzspannung
Sollwert-Signale für die Antriebsbewegungen in x-Richtung und in y-Richtung gewonnen
werden können.
[0012] Der Führungsgriff kann dabei, unabhängig davon, ob er als radialer Griff oder als
eine Art Steuerknüppel ausgebildet ist, jeweils eine als Raststellung ausgebildete
Null-Stellung haben und im übrigen nach beiden Seiten frei schwenkbar bzw. beweglich
sein. Günstig ist es jedoch, wenn Federmittel vorgesehen sind, die den Führungsgriff
bzw. einen beweglichen Griffteil desselben federnd in die Null-Stellung vorspannen
und eine der Größe der Verlagerung entsprechende Rückstellkraft in Richtung auf die
Nullstellung erzeugen, so daß die Bedienungsperson eine Kraft ausüben muß, die der
gewünschten Geschwindigkeit für das Verfahren des Schneidwerkzeugs entspricht, wobei
die Verknüpfung zwischen dem Ausmaß der Verlagerung bzw. der angewandten Kraft einerseits
und der Fahrgeschwindigkeit andererseits für die Bewegungen in Schneidrichtung vorzugsweise
dieselbe ist wie für die Rücklaufbewegungen, obwohl prinzipiell auch die Möglichkeit
besteht, die Rücklaufbewegungen grundsätzlich schneller durchzuführen als die Bewegungen
in Schneidrichtung.
[0013] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachstehend anhand von Zeichnungen
noch näher erläutert und/oder sind Gegenstand von Unteransprüchen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Zuschneidemaschine
gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Zuschneidemaschine gemäß Fig. 1;
Fig. 3 Einzelheiten des Führungsgriffes und der zugehörigen Signalerzeugungseinrichtungen
für eine Zuschneidemaschine gemäß Fig. 1 und 2;
Fig. 4 ein schematisches Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform einer Steuerung
für die Zuschneidemaschine gemäß Fig. 1 bis 3;
Fig. 5 Schaltbilder mit Einzelheiten der elektribis schen Maschinensteuerung gemäß
Fig. 4 und Fig. 7
Fig. 8 vier weitere Ausführungsformen von als bis Fig. 11 Seuerelemente im Rahmen
der Erfindung verwendbaren Führungsgriffen in der Fig. 3 entsprechenden Darstellungen.
[0014] Im einzelnen weist die Zuschneidemaschine gemäß Fig. 1 und 2 einen Auflagetisch 10
auf, auf dem das Flachmaterial auszulegen ist, welches gemäß einem vorgegebenen Schnittbild,
das normalerweise als Pause auf die oberste Stofflage aufgelegt wird, zugeschnitten
werden soll. Bei dem Flachmaterial, aus dem die Zuschnitte herzustellen sind, handelt
es sich vorzugsweise um Stoff bzw. Stoffbahnen, die insbesondere mittels einer Stofflegemaschine
bekannter Bauart in mehreren Lagen übereinander auf dem Auflagetisch 10 ausgelegt
werden, so daß bei einem Schneidvorgang jeweils gleichzeitig mehrere identische Zuschnitte
erhalten werden.
[0015] Das Zuschneiden des Flachmateriais erfolgt bei der gezeigten Zuschneidemaschine mittels
eines Schneidwerkzeugs, insbesondere mittels einer Stoßmessermaschine 12, die an einer
Tragvorrichtung montiert ist und die um eine mit der Werkzeugschneide zusammenfallende
Drehachse A drehbar bzw schwenkbar ist. Die Drehachse A verläuft dabei senkrecht zu
der im allgemeinen zumindest im wesentlichen horizontal orientierten Auflagefläche
des Auflagetisches.
[0016] Die Tragvorrichtung weist bei der als Ausführungsbeispiel betrachteten Zuschneidemaschine
eine Brücke 14 auf, welche den Auflagetisch 10 in Querrichtung, d.h. auf seiner vollen
Breite übergreift, und welche in Längsrichtung des Auflagetisches 10 verfahrbar ist.
Die Längsrichtung wird dabei in der vorliegenden Anmeldung auch als x-Richtung bezeichnet,
während die Querrichtung auch als y-Richtung bezeichnet wird.
[0017] Die Tragvorrichtung weist ferner einen Querschlitten 16 auf, der in y-Richtung, d.h.
quer zum Auflagetisch 10 und somit längs der Brücke 14, verfahrbar ist. Weiterhin
weist die Tragvorrichtung einen Kragarm 18 auf, der an seinem einen Ende eine Halterung
20 besitzt, die fest mit dem Querschlitten 16 verbunden ist und dessen anderes Ende
eine Halterung 22 besitzt, an der die Stoßmessermaschine 12 befestigt ist. Zwischen
den beiden Halterungen 20 und 22 sind ferner zwei parallele, schwenkbar mit den Halterungen
verbundene Träger 24, 26 vorgesehen, denen eine schräg laufende Zugfeder 28 zugeordnet
ist, deren Enden bei den Halterungen 20 und 22 angreifen und die bezüglich des freien
Endes des Kragarms 18 eine gewisse, nach oben gerichtete Vorspannung erzeugt, welche
der Gewichtskraft der Stoßmessermaschine 12 entgegenwirkt.
[0018] Wie Fig. 1 und 2 zeigen, erfolgt der Antrieb der Brücke 14 mittels eines an der Brücke
montierten Längsmotors 30, welcher mittels einer Kette 32 oder auch mittels eines
Zahnriemens oder dergleichen zwei Zahnräder 34 antreibt, wobei die Kette 32 zusätzlich
über Umlenkrollen 38 geführt ist, von denen mindestens eine als Spannrolle ausgebildet
sein sollte. Die Zahnräder 34 kämmen mit einer Zahnschiene 38, die längs der in Fig.
1 dem Betrachter zugewandten Längsseite des Auflagetisches 10 verläuft. Eine entsprechende
Zahnschiene 38 kann auch auf der gegenüberliegenden Längsseite des Auflagetisches
10 vorgesehen sein, wobei mit dieser Zahnschiene dann den Zahnrädern 34 entsprechende
Zahnräder 34' zusammenwirken, die gegebenenfalls auch wieder über eine Kette miteinander
verbunden sind und durch diese Kette angetrieben werden, und wobei der Antrieb der
Kette über eine mit der einen Umlenkrolle 36 verbundene Querwelle erfolgen kann.
[0019] Der Antrieb des Querschlittens 16 erfolgt mittels eines Quermotors 40, der an der
Brücke 14 montiert ist, über eine Kette 42, die mit dem Querschlitten 16 fest verbunden
ist und über fest an der Brücke montierte Kettenräder 44 läuft.
[0020] Der Antrieb der Stoßmessermaschine 12 erfolgt über einen Schneidwerkzeugantrieb in
Form eines Stoßmessermotors 48, der direkt an das Gehäuse 52 der Stoßmessermaschine
12 angeflanscht ist. Die Stromzufuhr zu dem Stoßmessermotor 46 erfolgt dabei in üblicher
Weise über eine Schleifringanordnung im Inneren der Halterung 22 und über flexible
Zuleitungen, wie dies beispielsweise in der DE-A 27 03 066 beschrieben ist.
[0021] Der Aufbau der betrachteten Zuschneidemaschine ist, soweit er bis hierher beschrieben
wurde, mit dem Aufbau bekannter Zuschneidemaschinen mit Längs- und Querschlitten weitgehend
ähnlich, wobei jedoch zu beachten ist, daß diese bekannten Zuschneidemaschinen als
vollautomatisch arbeitende Zuschneidemaschinen konzipiert sind, bei denen die Steuerung
des Längsmotors und des Quermotors sowie des Stoßmessermotors in Abhängigkeit von
gleichzeitig abgetasteten oder programmierten Daten erfolgt, die dem Verlauf eines
auszuschneidenden Musters entsprechen.
[0022] Abweichend vom Stande der Technik arbeitet die erfindungsgemäße Zuschneidemaschine
als von Hand betätigte Zuschneidemaschine mit Servounterstützung. Zu diesem Zweck
ist die Stoßmessermaschine 12 in spezieller Weise ausgestaltet, wie dies nachstehend
anhand von Fig.3 noch näher erläutert wird. Außerdem ist eine spezielle Steuerung
vorgesehen, auf die ebenfalls weiter unten noch näher eingegangen werden wird.
[0023] Im einzelnen zeigt Fig. 3 eine Detaildarstellung der Stoßmessermaschine 12, aus der
deutlich wird, daß unterhalb des Stoßmessermotors 46 ein radial vom Gehäuse 52 der
Stoßmessermaschine 12 abstehender Führungsgriff 48 vorgesehen ist. Der Führungsgriff
48 besitzt eine stangenförmige Halterung 50, deren inneres Ende - in Fig. 3 rechts
- mit dem Gehäuse 52 der Stoßmessermaschine verschraubt ist. Auf der Halterung 50
sitzt ein axial verschiebbares Griffstück 54, welches mittels einer versenkten Schraube
56 gleitverschieblich an der Halterung 50 befestigt ist. Im einzelnen greift ein Schaftteil
der Halterung 50 in eine abgestufte Mittelbohrung 58 des Griffstücks 54 ein, wobei
die Schraube 55 mit ihrem inneren Ende dicht an ein Teilstück 58 verringerten Durchmessers
der Halterung 50 herangeführt ist, welches zwischen einer dem Gehäuse 52 zugewandten
Schulter 60 der Halterung 50 und einem an dieser vorgesehenen Bund 62 liegt. Aufgrund
dieser Ausgestaltung kann das Griffstück 54, dessen Mittelbohrung 56 länger ist als
der Schaft der Halterung 50, bezüglich dieses Schaftes ausgehend von der Mittelstellung,
die in Fig. 3 gezeigt ist, nach innen bzw. nach rechts und nach außen bzw. nach links
verschoben werden, bis das innere Ende der Schraube 55 an der Schulter 60 bzw. an
dem Bund 62 anliegt, wobei zu beachten ist, daß die Schraube 55 auch eine in der Bohrung
56 des Griffstücks 54 angeordnete Hülse 64 durchgreift. Der Hub a des Griffstücks
54 nach beiden Seiten ist in Fig. 3 schematisch angedeutet.
[0024] Am inneren Ende der Hülse 64 ist ein Bügel 66 befestigt, beispielsweise angeschweißt.
Der Bügel 66 ist mit einem Langloch 68 versehen, in welches ein Mitnahmestift 70 eingreift,
der fest mit einer Zahnstange 72 verbunden ist, die gleitverschieblich an dem Gehäuse
52 montiert ist. Die Zahnstange 72 ist mit einer Nut 74 versehen, in die der Schaltarm
76 eines Mikroschalters 78 ein fallen kann, wenn das Griffstück 54 in seine in Fig.
3 gezeigte neutrale Stellung bzw. Mittellage bewegt wird. Wenn der Schaltarm 76 bzw.
eine daran vorgesehene Abtastrolle in der Nut 74 liegt, wie dies in Fig. 3 gezeigt
ist, dann ist der als Ein/Aus-Schalter ausgebildete Mikroschalter 78 geöffnet.
[0025] Bei dem in Fig. 3 gezeigten Führungsgriff 48 liegt zwischen dem äußeren Ende der
Hülse 64 und einer Schulter der Mittelbohrung 56 des Grifffstücks 54 zwischen zwei
Scheiben 80 eine vorgespannte Druckfeder 82, außerdem ist in der Höhe dieser Schulter
der Mittelbohrung 56 in der Halterung 50 ein Stift 84 vorgesehen, dessen Enden nach
außen über den Umfang des Schaftes vorstehen. Wenn man bei dieser Konstruktion mit
einer Kraft F, die durch einen Pfeil angedeutet ist, und die bezüglich des Gehäuses
52 radial nach innen in Richtung der Längsachse der Halterung 50 gerichtet ist, auf
das Griffstück 54 einwirkt, dann wird die Feder 82 zwischen der an der Schulter 57
des Griffstücks 54 anliegenden Scheibe 80 und der an dem Bund 62 anliegenden Scheibe
80 zusammengedrückt, wobei die Zahnstange 72 nach innen - in Fig. 3 nach rechts -
verschoben wird und der Mikroschalter 78 geschlossen wird, da sein Abtaster 76 aus
der Nut 74 herausgedrückt wird. Beim Loslassen des Griffstücks 54 kehrt dieses wieder
in seine Ruhelage zurück. Bei einer nach außen gerichteten Kraft am Griffstück 54,
die der Kraft F entgegengesetzt ist, legt sich die äußere Scheibe 80 an den Stift
84 der Halterung 50 an, während die innere Scheibe 80 durch das innere Ende der Hülse
64 mit nach außen bewegt wird, so daß die Druckfeder 82 wieder zusammengedrückt wird
und später bei Beendigung der Krafteinwirkung das Griffstück 54 wieder in seine Ausgangsstellung
zurückführen kann.
[0026] Gemäß der Erfindung ist am Gehäuse 52 der Stoßmessermaschine 12 ferner ein Drehmelder
86 montiert, auf dessen Welle ein Ritzel 88 sitzt, welches mit der Zahnstange 72 kämmt.
Beim Ausführungsbeispiel bewirkt also eine Verschiebung des Griffstücks 54 nach innen
eine Drehung des Ritzels 88 und folglich eine Drehung der Welle des Drehmelders 86
im Gegenuhrzeigersinn. Wenn das Griffstück 54 dagegen nach außen gezogen wird, dann
hat dies eine Drehung der Welle des Drehmelders 88 im Uhrzeigersinn zur Folge. Bei
der Stoßmessermaschine 12 gemäß Fig. 3 kann man also durch Drücken am Führungsgriff
48 bzw. am Griffstück 54 erstens den Mikroschalter 78 zur Freigabe der Antriebe schließen
und zweitens mit Hilfe des Drehmelders 86 ein Signal erzeugen, welches zu der auf
den Griff 48 ausgeübten Kraft F proportional ist. Dieses Signal hat dabei entsprechend
dem üblichen Aufbau von Drehmeldern, insbesondere Linear-Drehmeldern, eine vorgegebene
Größe und Phasenlage. Das Ausgangssignal des Drehmelders 86 dient als Eingangssignal
für einen x/v-Drehgeber 87, der den Drehwinkel der Stoßmessermaschine 12 gegenüber
der Halterung 22 in zwei gegeneinander phasenverschobene Signale umsetzt, die der
x-Komponente bzw. der y-Komponente einer Vorschubbewegung bei der betreffenden winkelmäßigen
Ausgangsposition der Stoßmessermaschine 12 entsprechen.
[0027] Nachstehend soll nunmehr die Steuerung der erfindungsgemäßen Zuschneidemaschine anhand
von Fig. 4 der Zeichnung mehr ins einzelne gehend erläutert werden.
[0028] Wie Fig. 4 zeigt, ist der Stoßmessermotor 46 ein Drehstrommotor, welcher über einen
dreipoligen, von Hand betätigbaren Schalter 90, der am Gehäuse 52 oder gegebenenfalls
auch an der Halterung 22 vorgesehen sein kann (nicht dargestellt), mit den drei Phasenleitern
eines Drehstromnetzes verbunden, wobei im allgemeinen noch ein Hauptschalter (nicht
dargestellt) vorgesehen ist, mit dessen Hilfe das interne Drehstromnetz völlig vom
öffentlichen Netz getrennt werden kann. Die drei Phasenleiter sind im üblicher Weise
mit den Kennbuchstaben R, S und T bezeichnet, während der mit einer strichpunktierten
Linie eingezeichnete Mittelpunktsleiter mit dem Bezugszeichen Mp bezeichnet ist.
[0029] Mit einem der Phasenleiter - dem Phasenleiter R - an welchem gegenüber Bezugspotential
eine Wechselspannung von 220 V zur Verfügung steht, ist ferner über einen Schalter
92 jeweils ein Eingang eines Generators 94 und eines Vergleichers 96 verbunden. Der
Generator 94. erzeugt ausgehend von der Netzspannung, die üblicherweise eine Frequenz
von 50 Hz hat, eine Wechselspannung. mit einer deutlich höheren Frequenz von beispielsweise
400 Hz, die über zwei Ausgänge des Generators 94 an der einen Wicklung des Drehmelders
86 anliegt. Die beiden Anschlüsse der Sekundärwicklung des Drehmelders 86 sind mit
den beiden Anschlüssen einer Primärwicklung des x/y-Drehgebers 87 verbunden. Die beiden
anderen Wicklungen des Drehgebers 87 sind über jeweils ein Leiterpaar mit jeweils
einem Paar von Eingängen eines Freguenzdiskriminators 98 verbunden, dem eingangsseitig
als Bezugssignal außerdem die 400 Hz-Spannung vom Generator 94 zugeführt wird. Der
Generator 98 ist mit zwei Ausgängen versehen, an denen Sollwert-Signale zur Verfügung
stehen, die der gewünschten Bewegung der Stoßmessermaschine 12 in x-Richtung und in
Y-Richtung entsprechen. Diese Signale werden einerseits dem Vergleicher 96 und andererseits
dem Regler 100 zugeführt. Dem Regler 100, dem eingangsseitig auch noch zwei Signale
zugeführt werden, die den im Vergleicher 96 ermittelten Differenzen zwischen den zu
vergleichenden Paaren von Soll- und Ist-Werten entsprechen, besitzt zwei Ausgänge,
über die der Ankerstrom der beiden Fahrmotoren 30, 40 geliefert wird, deren Feldwicklungen
mit fest vorgegebenen Strömen gespeist werden. Diese Speisung erfolgt dabei aus einem
Netz- bzw. Gleichrichterteil 96a, der Bestandteil des Vergleichers 96 ist. Aus diesem
Gleichrichterteil 96a werden außerdem über einen Schalter 102 zwei elektromagnetische
Kupplungen 104,106 gespeist, die in die Antriebsverbindung zwischen den Motoren 30
und 40 an der Brücke 14 bzw. mit dem Querschlitten 16 eingefügt sind. Mit den beiden
Motoren 30 und 40 ist außerdem jeweils ein Tachogenerator 30a bzw. 40a oder dergleichen
verbunden, über den die erforderliche Ist-Wert-Information an zwei entsprechende Eingänge
des Vergleichers 96 geliefert wird.
[0030] Beim Arbeiten mit der erfindungsgemäßen Zuschneidemaschine schwenkt die Bedienungsperson
die Stoßmessermaschine 12 an deren Führungsgriff 48 zunächst in die gewünschte Winkelstellung,
d.h. normalerweise in die Richtung, in der die dem Griff 48 diametral gegenüberliegende
Schneidkante 108 des Stoßmessers 110 in die Schneidrichtung weist, in der ein Schnitt
in das Flachmaterial geführt werden soll. Wenn die Stoßmessermaschine 12 winkelmäßig
ausgerichtet ist und wenn ferner der Stoßmessermotor 46 eingeschaltet ist, drückt
die Bedienungsperson den Griff 48 bzw. das Griffstück 54 in die Schneidrichtung, so
daß das Griffstück 54 in Richtung auf das Gehäuse 52 bewegt wird, wodurch der Mikroschalter
78 eingeschaltet und eine von der Größe der einwirkenden Kraft abhängige Drehung des
Drehmelders 86 bewirkt wird. Das dabei erzeugte Ausgangssignal des Drehmelders 88
ist in seiner Amplitude vom Drehwinkel abhängig und in seiner Phasenlage von der Drehrichtung.
Dieses Signal dient als Eingangssignal für den x/y-Drehgeber 87, dessen zwei andere
Spulen daraufhin in Abhängigkeit von der Winkelstellung der Stößmessermaschine 12
in zwei der x-Richtung und der y-Richtung zugeordnete Signale aufgespalten wird, aus
deren Amplitude und Phasenlage gegenüber dem vom Generator 94 erzeugten 400 Hz-Signal
zwei Sollwert-Signale abgeleitet werden. Dabei ist zu beachten, daß die Winkelinformation
zum Drehgeber 87 aufgrund einer mechanischen Verbindung desselben mit der Stoßmessermaschine
12 bzw. mit deren Motor 46 übertragen wird, wie dies durch die gestrichelte Verbindung
zwischen den Elementen 46 und 87 in Fig. 4 angedeutet ist. Die Sollwert-Signale vom
Ausgang des Diskriminators 98 werden im Vergleicher 96 mit den Ist-Wert-Signalen von
den Tachogeneratoren 30a und 40a verglichen, um Differenzsignale zu erzeugen, die
dem Regler 100 zugeführt werden. Dieser erzeugt nun in Abhängigkeit von den Sollwert-Signalen
und den Differenzsignalen entsprechende Ankerströme für die Fahrmotoren 30,40, so
daß die Stoßmessermaschine 12 in der gewünschten Richtung angetrieben wird, wobei
die Vorschubgeschwindigkeit von der Bedienungsperson sehr feinfühlig vorgegeben werden
kann, indem diese mit einer mehr oder weniger großen Kraft auf das Griffstück 54 drückt.
Auf diese Weise ist es möglich, gerade oder nur schwach gekrümmte Schnitte mit hoher
Geschwindigkeit zu führen und die Geschwindigkeit an kritischen Stellen des Zuschnitts,
wie z.B. an scharfen Ecken so weit herabzusetzen, daß der Zuschnitt mit der gewünschten
Präzision und ohne ein unerwünschtes Verwerfen der Lagen des zuzuschneidenden Flachmaterials
erfolgen kann. Außerdem kann die Bedienungsperson durch Ziehen an dem Griffstück 54
die Antriebsrichtung jederzeit umkehren, um die Stoßmessermaschine 12 längs eines
bereits vorhandenen Schnittes zurückzuführen und an der gewünschten Stelle erneut
zu einem Schnitt anzusetzen. Auch in diesem Fall sorgt die beschriebene Nachlaufsteuerung
dafür, daß die Bedienungsperson nur geringe Kräfte auf den Führungsgriff 48 ausüben
muß, während der überwiegende Teil der für das Verfahren der Stoßmessermaschine 12
erforderlichen Kraft von den Fahrmotoren 30, 40 aufgebracht wird.
[0031] Der Aufbau der Steuerung, welcher vorstehend anhand des schematischen Blockschaltbildes
gemäß Fig. 4 erweitert wurde, wird nachstehend anhand von Fig. 5 bis 7 noch detaillierter
erläutert.
[0032] Im einzelnen zeigt Fig. 5 wieder den Sto8messermotor 48 und den damit mechanisch
gekoppelten Drehwinkelgeber 87, wobei der Schalter 90, über den der Motor 46 mit dem
Drehstromnetz verbunden ist, als verriegelbarer Schalter ausgebildet ist, dem ein
Unterspannungs-Auslöser 111 zugeordnet ist, welcher nach einem Spannungsausfall bei
der Rückkehr der Spannung ein unerwartetes Anlaufen des Schneidwerkzeugs verhindert.
Zusätzlich liegt hinter dem Schalter 90 eine weitere Überstrom-Schutzschaltung 112.
Die Anschlüsse an das Drehstromnetz erfolgen über eine Klemmleiste 114, die auch sieben
Anschlüsse für den Drehgeber 86 und Mikroden Mikroschalter 78 sowie für eine weitere
elektrische Leitung (beispielsweise Bezugspotential) aufweist. Dabei ist die Anordnung
aus Drehgeber 86 und Mikroschalter 78 als ein Block 116 angedeutet.
[0033] In Fig. 5 ist ferner detailliert gezeigt, daß die erforderliche Spannung von 220
V gegen Erde mit Hilfe eines Transformators 118 erhalten wird, dessen Primärseite
zwischen den Phasenleitern R und S liegt und dessen Sekundärseite mit den Anschlüssen
U und V gemäß den geltenden Vorschriften geerdet ist. Dabei sind auf der Primärseite
des Transformators 118 zwei Schmelzsicherungen vorgesehen, wie dies auch bei den nachstehend
noch zu erwähnenden weiteren Transformatoren auf der primärseite der Fall ist. Eine
entsprechende Schmelzsicherung ist überdies in den Anschluß U eingefügt. Im einzelnen
liegt zwischen den Anschlüssen U und V die Primärwicklung eines ersten Transformators
120, dessen Sekundärwicklung zwei Anschlüsse 1', 2' aufweist, an denen eine Wechselspannung
von 24 V zur Verfügung steht, die dem Vergleicher 96 zugeführt wird, der in Fig. 6
gezeigt ist, wo auch die Anschlüsse 1' und 2' noch einmal gezeigt sind. Dieses System
der Bezeichnung der Ansprüche in den Figuren 5 bis 7 wird nachstehend durchgehend
beibehalten.
[0034] Ein zweiter Transformator 122 ist primärseitig ebenfalls mit den Anschlüssen U und
V verbunden und besitzt eine angezapfte Sekundärwicklung mit Anschlüssen 3', 4', 5'.
Zwischen diesen Anschlüssen, die mit dem Generator 94 verbunden sind, stehen zwei
Spannungen von jeweils 15 V zur Verfügung. Zwei weitere Anschlüsse 6', 7' sind über
zugehörige Schmelzsicherungen direkt mit den Anschlüssen U, V verbunden. Über die
Anschlüsse 6' und 7' wird den Baueinheiten 98, 100 und 96 eine Wechsel-spannung von
220 V zugeführt. Ein weiterer Transformator 124 ist primärseitig über Sicherungen
an die Anschlüsse U und V angeschlossen und sekundärseitig unter Einfügung einer weiteren
Sicherung an eine Gleichrichterbrücke 126. Der Transformator 124 und die Brücke 126
entsprechen dabei dem Gleichrichterteil 96a des Vergleichers 96 in Fig. 4. Mit dem
Gleichstromausgang der Brücke 126 sind vier Parallelzweige verbunden, von denen der
erste die Serienschaltung eines Schalters 128 zum Einschalten der Kupplungen 104 und
106 sowie ein Relais 130 enthält, welches Arbeitskontakte 130.1 und 130.2 im zweiten
bzw. dritten Parallelzweig besitzt. Der zweite Parallelzweig enthält in Serie den
Arbeitskontakt 130.1, den Mikroschalter 78 und ein Relais 132, welches einen Arbeitskontakt
132.1 im dritten Parallelzweig besitzt.
[0035] Der dritte Paralletzweig enthält in Serie zu dem Arbeitskontakt 130.2 und dem Arbeitskontakt
132.1 einen Schalter 134 und ein weiteres Relais 136, welches zwei Arbeitskontakte
136.1 und 136.2 sowie zwei Ruhekontakte 136.3 und 136.4 in den Ankerstromkreisen der
Fahrmotoren 30, 40 besitzt (Fig. 7). Im vierten Parallelzweig ist schließlich eine
Lampe 138 vorgesehen, die anzeigt, daß der Hauptschalter (nicht dargestellt) eingeschaltet
ist.
[0036] Das Relais 130 sorgt dafür, daß die Motoren 30, 40 über den Mikroschalter 78 erst
eingeschaltet werden können, wenn die Kupplungen eingeschaltet sind. Das Relais 132
sorgt dafür, daß der Stromkreis für den Ankerstrom beim Einschalten der Motoren 30,
40 eingeschaltet wird und daß der Anker beim Abschalten der Motoren 30,40 jeweils
sofort kurzgeschlossen wird, um eine schnelle Abbremsung zu erreichen, wobei im Ankerstromkreis
(Fig. 7) jeweils ein Potentiometer 140 liegt, an dem der gewünschte Ohm'sche Widerstand
der Kurzschlußstrecke eingestellt werden kann. Dabei liegen im Ankerstromkreis außerdem
Bi-Metall-Schalter 142, die bei einer Übertemperatur öffnen.
[0037] In Fig. 6 sind der Generator 94, der Vergleicher 96, der Diskriminator 98 und der
Regler 100 mit ihren Anschlüssen dargestellt. Bei diesen vier Schaltkreisen handelt
es sich um im Handel erhältliche mehr oder weniger weitgehend integrierte Schaltungen,
die beispielsweise von der Firma Messer Grießheim, Deutschland, hergestellt werden,
wobei der Generator 94 die Typenbezeichnung H 100, der Diskriminator 98 die Typenbezeichnung
H 200, der Vergleicher 96 (ohne Gleichrichterteil 96a) die Typenbezeichnung H 511
und der Regler 100 die Typenbezeichnung H 404 besitzt.
[0038] Im einzelnen ist der Generator 94 eingangsseitig an die Anschlüsse 3', 4' und 5'
angeschlossen, wobei zwischen diesen Anschlüssen jeweils eine Spannung von 15 V vorhanden
ist. Ausgangsseitig liefert der Generator 94 an zwei Anschlüssen 8' und 9' eine Wechselspannung
mit einer Frequenz von 400 Hz und einer Amplitude von 26 V. Diese Spannung wird dem
Drehgeber 86 eingangsseitig zugeführt. Weiterhin liefert der Generator 94 über zwei
Verbindungsleitungen 144, 146 ein Referenzsignal an den Diskriminator 98, welches
der Phasenlage des Signals zwischen den Anschlüssen 8' und 9' entspricht. Der Diskriminator
98 weist eingangsseitig vier weitere Anschlüsse 24' bis 27' auf, die mit den vier
Ausgangsleitungen des x/y-Drehgebers 87 verbunden sind. Die Eingangsanschlüsse 28'
und 29' des Drehgebers 87 sind dabei direkt mit den beiden nicht näher bezeichneten
Ausgangsanschlüssen des Drehmelders 86 verbunden, auf dessen Sekundärseite ein Potentiometer
148 zum Einstellen der Amplitude seines Ausgangssignals vorgesehen ist, wodurch letztlich
die maximale Drehzahl für die Fahrmotoren vorgegeben wird. Über zwei Ausgangsleitungen
150,152 des Diskriminators 98 werden den Soll-Werten von x bzw. y entsprechende Signale
zu dem Vergleicher übertragen. Weiterhin wird dem Generator 98 vom Anschluß 6' eine
Wechselspannung von 220 V gegen Erde zugeführt. Zwei weitere Anschlüsse 15', 16' von
der Minus-Seite der Tachogeneratoren 30a bzw. 40a (Fig. 7) sind mit jeweils einem
Eingang des Diskriminators 98 und des Reglers 100 verbunden. Schließlich sind der
Diskriminator 98 und der Regler 100 noch über vier Leitungen 154 bis 160 miteinander
verbunden, über die durch Halbwellengleichrichtung aus den Signalen auf den Leitungen
24' bis 27' erhaltene Signale an den Regler gelegt werden.
[0039] Der Regler 100 ist ebenso wie der Vergleicher 96 mit zwei Anschlüssen 12', 13' verbunden,
die den einen Anschluß des Ankerstromkreises der Fahrmotoren 30 bzw. 40 bilden. Der
zweite Anschluß 10' bzw. 11' dieser Ankerstromkreise ist dabei direkt mit dem geerdeten
Anschluß 6' verbunden. Zwischen dem Vergleicher 96 und dem Regler 100 sind ferner
zwei Verbindungsleitungen 162,164 vorgesehen, über die Signale übertragen werden,
welche der ermittelten Differenz zwischen den jeweiligen Soll- und Ist-Werten entsprechen.
Der Vergleicher 96 ist ferner mit dem Anschluß 7' verbunden, so daß auch für den Vergleicher
96, der einen eigenen Erdanschluß 166 aufweist, eine Versorgung mit einer Wechselspannung
von 220 V gewährleistet ist. Weiterhin ist der Vergleicher 96 mit zwei Anschlüssen
14' und 17' verbunden, die den positiven Anschluß der Tacho-Generatoren 30a bzw 40a
darstellen. Somit erhält der Vergleicher 96 über die Anschlüsse 14' bis 17' die beiden
über den Tacho-Generatoren 30a und 40a anstehenden Spannungen zugeführt. Der Vergleicher
96 ist ferner mit den Anschlüssen 1 und 2' verbunden, über die ihm von der Sekundär-Seite
des Transformators 120 (Fig. 5) eine Wechselspannung von 24 V zugeführt wird. Vier
weitere Ausgänge des Vergleichers 96 sind mit Anschlüssen 18' bis 21' verbunden, wobei
gemäß Fig. 7 zwischen den Anschlüssen 18' und 19' die Erregerwicklungen der Kupplungen
104 und 106 liegen und wobei zwischen den Anschlüssen 20' und 21' eine Gleichspannung
von 196 V für die Feldwicklungen 30b und 40b der Motoren 30 bzw 40 zur Verfügung steht.
[0040] Außerdem ist noch eine Verbindungsleitung 168 vorgesehen, die jeweils mit einem Anschluß
des Diskriminators 98 und des Reglers 100 und mit zwei Anschlüssen des Vergleichers
96 verbunden ist. An dieser Verbindungsleitung liegt eine Wechselspannung von 220
V an.
[0041] Die innerhalb der Blöcke für den Generator 94, den Vergleicher 96, den Diskriminator
98 und den Recler 100 an den verschiedenen Anschlüssen eingetragenen Zahlen entsprechen
beim Ausführungsbeispiel den in dieser Weise nummerierten Anschlüssen der Baueinheiten
H 100, H 511, H 200 und H 404 der Firma Messer Grießheim.
[0042] Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist an einem Gehäuse 200 der Stoßmessermaschine
ein Führungsgriff 202 um seine Längsachse 204 drehbar angebracht. An diesem Führungsgriff
ist eine Zahnscheibe 206 befestigt, in deren Innern eine als Wickelfeder ausgebildete
Rückstellfeder 208 untergebracht ist, die mit ihrem einen Ende an einem am Gehäuse
200 befestigten Stift 210 und mit ihrem anderen Ende an einem am Führungsgriff 202
befestigten Stift 212 angreift und den Führungsgriff in einer Null- oder Neutralstellung
zu halten versucht. Aus dieser Nullstellung kann der Führungsgriff entgegen der Wirkung
der Rückstellfeder 208 nach beiden Richtungen herausgedreht werden, beispielsweise
in jeder Richtung um 45°, bis nichtdargestellte Anschläge ein weiteres Verdrehen des
Führungsgriffs verhindern.
[0043] Innerhalb des Gehäuses 200 ist ein elektrisches Potentiometer 214 montiert, auf dessen
aus dem Gehäuse 200 herausgeführter Achse ein Ritzel 216 befestigt ist. Ober dieses
und die Zahnscheibe 206 läuft ein Zahnriemen 218.
[0044] Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 tritt das Potentiometer 214 an die Stelle des
Drehmelders 86 der Ausführungsform nach Fig. 3, während ein Äquivalent zum Mikroschalter
78 der Ausführungsform gemäss Fig. 3 bei der Variante nach Fig. 8 nicht gezeichnet
wurde. Es liegt jedoch auf der Hand, dass ein solcher Mikroschalter ohne weiteres
vorgesehen werden kann, um die Null-oder Neutralstellung des als Drehgriff ausgebildeten
Führungsgriffs 202 abzutasten.
[0045] In der Null- oder Neutralstellung des Führungsgriffs 202 bleibt die Stoßmessermaschine
also stationär, während die letztere bei einer Drehung des Führungsgriffs 202 um seine
Längsachse z.B. im Uhrzeigersinn zunehmend schneller vorwärts fährt, bei einer Drehung
im Gegenuhrzeigersinn zunehmend schneller rückwärts fährt, wobei die Fahrtgeschwindigkeit
jeweils proportional zum Drehwinkel des Führungsgriffs aus seiner Nullstellung heraus
ist.
[0046] Die Ausführungsform nach Fig. 9 zeigt einen am Gehäuse 222 der Stoßmessermaschine
fest angebrachten Führungsgriff 224, welcher unten eine nutförmige Aussparung 226
aufweist. In dieser ist eine doppelarmige Wipptaste 228 um eine am Führungsgriff befestigte
Achse 230 schwenkbar gelagert. Die beiden Arme der Wipptaste stehen unter der Wirkung
von Federn 232, die die Wipptaste in der mit ausgezogenen Linien dargestellten Null-
oder Neutralstellung zu halten bestrebt sind. An dem in das Gehäuse 222 hineinragenden
linken Ende der Wipptaste ist eine bogenförmig gekrümmte Zahnstange 236 angebracht,
die mit einem Ritzel 238 auf der Achse eines Potentiometers 240 kämmt, welches im
Innern des Gehäuses 222 angebracht ist und in seiner Funktion dem Potentiometer 214
der Ausführungsform nach Fig. 8 entspricht. In der Null- oder Neutralstellung der
Wipptaste 228 steht die Stoßmessermaschine demnach still, wird z.B. der gemäß Fig.
9 linke Arm der Wipptaste 228 gedrückt, d.h. die Wipptaste im Uhrzeigersinn verschwenkt,
fährt die Stoßmessermaschine vorwärts, wird der rechte Arm der Wipptaste gedrückt,
d.h. diese im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, fährt die Stoßmessermaschine rückwärts,
wobei die Größe der Fahrtgeschwindigkeit jeweils der Größe der Schwenkenwinkels der
Wipptaste aus ihrer Neutralstellung heraus entspricht. Bei der Ausführungsform nach
Fig.10 ist an einem Gehäuse 224 der Stoßmessermaschine wiederum ein Führungsgriff
246 fest angebracht. Auch dieser hat auf seiner Unterseite eine nutförmige Aussparung
245, in der eine Steuertaste 250 untergebracht ist. Diese greift durch einen Schlitz
im Gehäuse 244 hindurch und ist innerhalb des Gehäuses mittels einer Achse 252 angelenkt.
Sie steht unter der Wirkung einer Feder 254, die die Steuertaste 250 gegen einen im
Gehäuse 244 angeordneten Anschlag 256 zu drücken versucht, der die Nullstellung der
Steuertaste 250 definiert. An die letztere ist ein Zahnradsegment 258 angeformt, das
mit einem Ritzel 260 auf der Achse eines Potentiometers 262 kämmt. Außerdem ist im
Bereich des Führungsgriffs 246 an der Wand des Gehäuses 244 ein elektrischer Umschalter
264 angebracht, mit dem der Fahrantrieb für die Stoßmessermaschine vom Zustand "Vorwärtsfahrt"
auf den Zustand "Rückwärtsfahrt" umgeschaltet werden kann, während über das Potentiometer
262 bei dieser Ausführungsform lediglich der absolute Wert der Fahrtgeschwindigkeit
gesteuert wird, der umso größer ist, je mehr die Steuertaste 250 entgegen der Wirkung
der Feder 254 aus ihrer Nullstellung heraus im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird.
[0047] Die Fig. 11 zeigt schließlich eine Ausführungsform, bei der alle Steuerfunktionen
wieder im Führungsgriff vereinigt sind. Bei dieser Ausführungsform greift ein als
Ganzes mit 270 bezeichneter Führungsgriff durch einen Schlitz in einem Gehäuse 272
der Stoßmessermaschine hindurch und er ist mittels einer Achse 274 schwenkbar angebracht,
die im Innern des Gehäuses stationär montiert ist. Der Führungsgriff steht ferner
unter der Wirkung zweier Federn 276, die bestrebt sind, den Führungsgriff in der in
Fig. 11 mit ausgezogenen Linien dargestellten Neutralstellung zu halten.
[0048] Das gemäe Fig. 11 linke Ende des Führungsgriffs 217 bildet ein Zahnradsegment 278,
das mit einem Ritzel 280 auf der Achse eines Potentiometers 282 kämmt. Die Funktion
dieser Ausführungsform entspricht derjenigen gemäß Fig. 8, lediglich mit dem Unterschied,
daß an die Stelle einer Drehbewegung des Führungsgriffs eine Schwenkbewegung tritt,
d.h. in der Null- oder Neutralstellung des Führungsgriffs 270 steht die Stoßmessermaschine
still, wird der Führungsgriff nach unten gedrückt, d.h. um die Achse 274 im Uhrzeigersinn
geschwenkt, fährt die Stoßmessermaschine vorwärts, wird der Führungsgriff angehoben,
fährt die Stoßmessermaschine rückwärts, wobei der absolute Wert der Fahrtgeschwindigkeit
jeweils der Größe des Auslenkwinkels des Führungsgriffs aus seiner Null- oder Neutralstellung
heraus entspricht.
1. Zuschneidemaschine für Flachmaterial, insbesondere Stoffzuschneidemaschine, mit
einem Auflagetisch (10) für das Flachmaterial, mit einer längs des Auflagetisches
verfahrbaren Tragvorrichtung für ein um eine senkrecht zur Auflagefläche des Tisches
verlaufende Drehachse drehbares Schneidwerkzeug (12), insbesondere eine Stoßmessermaschine,
mit einem zugehörigen Schneidwerkzeugantrieb (46), und mit einem Längsantrieb: (30,
32, 34, 38) zum Verfahren der Tragvorrichtung längs des Auflagetisches (10) sowie
mindestens einer weiteren der Tragvorrichtung zugeordneten steuerbaren Antriebseinrichtung:
(40,42,44) zum Herbeiführen einer gesteuerten Bewegung des Schneidwerkzeugs (12) gegenüber
der Auflagefläche des Auflagetisches (10) in einer durch die Orientierung einer Werkzeugschneide
des Schneidwerkzeugs (12) vorgegebenen Schneidrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Schneidwerkzeug (12) ein Drehgeber (87) zugeordnet ist, mit dessen Hilfe der Winkelstellung
des Schneidwerkzeuges (12) bezüglich seiner Drehachse (A) entsprechende Richtungssteuersignale
erzeugbat sind, daß an dem Schneidwerkzeug (12) ein Führungsgriff (48) vorgesehen
ist, mit dem das Schneidwerkzeug (12) von Hand in die gewünschte Winkelstellung bezüglich
seiner Drehachse (A) drehbar ist, daß dem Führungsgriff (48) Signalerzeugungseinrichtungen
zugeordnet sind, durch die beim Einwirken im Griffbereich mindestens ein als Startsignal
für die Antriebseinrichtungen (30, 40) dienendes Steuersignal erzeugbar ist und daß
eine Steuerung (Fig. 4 bis 7) vorgesehen ist, durch die in Abhängigkeit von den Richtungssteuersignalen
des Drehgebers (87) und dem mindestens einem Steuersignal der dem Führungsgriff (48)
zugeordneten Signalerzeugungseinrichtungen (78, 86) Antriebssteuersignale für die
Antriebseinrichtungen (30,40) zum Antreiben des Schneidwerkzeugs (12) in Schneidrichtung
erzeugbar sind.
2. Zuschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalerzeugungseinrichtungen
(78, 86) derart ausgebildet sind, daß das mindestens eine Steuersignal beim Ausüben
einer in vorgegebener Richtung wirkenden Kraft auf den Führungsgriff (48) erzeugbar
ist.
3. Zuschneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2 mit einer durch den Längsantrieb verfahrbaren,
den Auflagetisch in Querrichtung überspannenden Brücke und mit einem an der Brücke
montierten, relativ zu dieser mittels eines Querantriebs verfahrbaren, das Schneidwerkzeug
tragenden Querschlitten, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Drehgeber (87) x/y-Koordinatensteuersignale
für den Längsantrieb (30) und den Querantrieb (40) erzeugbar sind.
4. Zuschneidemaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem
Führungsgriff (48) zugeordneten Signalerzeugungseinrichtungen (78, 86) derart ausgebildet
sind, daß mit ihrer Hilfe beim Ausüben einer von der vorgegebenen Richtung abweichenden
Kraft auf den Führungsgriff (48) über die Steuerung (Fig. 4 bis 7) eine zur Schneidrichtung
des Schneidwerkzeugs (12) entgegengesetzte Rücklaufbewegung desselben herbeiführbar
ist.
5. Zuschneidemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Führungsgriff
(48) zugeordneten Signalerzeugungseinrichtungen (78, 86) darart ausgebildet sind,
daß beim Ausüben einer in Schneidrichtung liegenden Schubkraft auf den Führungsgriff
(48) ein Antrieb des Schneidwerkzeugs (12) in Schneidrichtung und beim Ausüben einer
dazu entgegengesetzten Zugkraft auf den Führungsgriff (48) ein Antrieb des Schneidwerkzeugs
(12) in Rücklaufrichtung herbeiführbar ist.
6. Zuschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die dem Führungsgriff zugeordneten Signalerzeugungseinrichtungen (78, 86) derart ausgebildet
sind, daß mit ihrer Hilfe ein von der Größe einer von Hand herbeigeführten Verlagerung
mindestens eines Griffteils (54) des Führungsgriffes (48) aus einer vorgegebenen Null-Lage
abhängiges Signal erzeugbar ist, und daß die Steuerung (Fig. 4 bis 7) derart ausgebildet
ist, daß die Antriebsgeschwindigkeit für das Schneidwerkzeug (12) in Abhängigkeit
von der Größe des Ausgangssignals der Signalerzeugungseinrichtungen (78, 86) veränderbar
ist.
7. Zuschneidemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Griffteil
(54) des Führungsgriffes (48) federnd in seine Null-Lage vorgespannt ist, und daß
die dem Führungsgriff (48) zugeordneten Signalerzeugungseinrichtungen (78, 86) derart
ausgebildet sind, daß mit ihrer Hilfe ein von der Größe der auf den Führungsgriff
(48) ausgeübten Kraft abhängiges Signal erzeugbar ist.
8. Zuschneidemaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfung
zwischen der Größe des von den Signalerzeugungseinrichtungen (78, 86) erzeugten Signals
und der Antriebsgeschwindigkeit für das Schneidwerkzeug (12) unabhängig von der Richtung
der Verlagerung ist.
9. Zuschneidemaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die dem Führungsgriff (48) zugeordneten Signalerzeugungseinrichtungen (78, 86) einen
Drehmelder (86) aufweisen, dem eine Antriebsverbindung (66 bis 72) mit einem beweglichen
Griffteil (54) des Führungsgriffes (48) zugeordnet ist und mit dessen Hilfe ein in
Abhängigkeit von der Größe und Richtung der Verlagerung des Griffteils (54) aufgrund
der auf den Führungsgriff (48) ausgeübten Kraft gegenüber einem Eingangssignal phasenverschobenes
Ausgangssignal entsprechender Amplitude erzeugbar ist, welches als Eingangssignal
für den Drehgeber (87) dient.
10. Zuschneidemaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Griffteil (54) des Führungsgriffes (48) als axial gegenüber einem Schaftteil (50)
des Führungsgriffes (48) verschiebbarer, federnd in eine Null-Stellung vorgespannter
Griffteil ausgebildet ist.
11. Zuschneidemaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsverbindung
zwischen dem beweglichen Griffteil (54) und dem Drehmelder (86) eine mit dem Griffteil
(54) verbundene Zahnstange (72) und ein damit kämmendes, auf der Welle des Drehmelders
(86) sitzendes Zahnrad (88) umfaßt.
12. Zuschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Führungsgriff (48) zugeordneten Signalerzeugungseinrichtungen einen Ein/Aus-Schalter
(78) aufweisen, durch welchen den Antriebseinrichtungen (40 bis 44) zugeordnete Kupplungen
(104, 106) ein- und ausschaltbar sind.
13. Zuschneidemaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremsvorrichtung
vorgesehen ist, durch die das Schneidwerkzeug (12) in seiner Winkelstellung bezüglich
seiner Drehachse festlegbar ist und daß der Bremsvorrichtung ein eigener Ein/Aus-Schalter
insbesondere im Griffbereich zugeordnet ist.
14. Zuschneidemaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung einen Generator (94) zur Erzeugung eines Wechselspannungssignals
aufweist, dessen . Frequenz deutlich höher ist als die Netzfrequenz, daß die von dem Generator (94)
erzeugte Wechselspannung dem Eingang des Drehmelders (86) als Eingangssignal zugeführt
wird, daß die Steuerung einen Frequenzdiskriminator (98) aufweist, dem ein der Phasenlage
der von dem Generator (94) erzeugten Wechselspannung entsprechendes Eingangssignal
als Bezugssignal zugeführt wird und dem außerdem eingangsseitig die phasenverschobenen
und in ihrer Amplitude von der auf den Führungsgriff (48) einwirkenden Kraft abhängigen
Ausgangssig ale des x-y-Drehgebers (87) zugeführt werden und daß die x/y-Ausgangssignale
des Frequenzdiskriminators (98) als x- bzw. y-Sollwert-Signale eingangsseitig einem
Vergleicher (96) und einem Regler (100) zugeführt werden, wobei die Ausgangssignale
des Reglers (100) den Ankerstromkreisen der Fahrmotoren (30, 40) zugeführt werden,
die jeweils mit einem Tachogenerator (30a bzw. 40a) verbunden sind, und wobei die
Ausgangsignale der Tachogeneratoren (30a und 40a) dem Vergleicher (96) als x- bzw.
y-Istwert-Signale zugeführt werden.
15. Zuschneidemaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleicher
(96) einen Gleichrichterteil (96a) umfaßt.
1. A machine for cutting out flat material, in particular a fabric cutting machine,
comprising a table (10) for bearing the flat material, a supporting structure movable
along the bearing table and supporting a cutting tool (12), in particular a cutter
blade mechanism, rotatable about an axis extending perpendicular to the bearing surface
of the table, and having an associated cutting tool drive (46), and comprising a longitudinal
drive means (30, 32, 34, 38) for displacing the supporting structure along the table
(10) as well as at least one additional, controllable drive means (40,42,44) associated
with the supporting structure for controlling movement of the cutting tool (12) relative
to the bearing surface of the table (10) in a direction of cutting predetermined by
the orientation of a cutting edge of the cutting tool, characterized in that a first
angular position detector (87) is associated with the cutting tool (12), that with
the aid of said first angular position detector directional control signals corresponding
to the angular position of the cutting tool (12) relative to its axis of rotation
(A) are generated, that a guide handle (48) is provided on the cutting tool (12) for
rotating the cutting tool (12) by hand into the desired angular position relative
to its axis of rotation (A), that signal generating means are associated with the
guide handle (48), with which at least one control signal is generated when the handle
is acted upon and said control signal serves as a start signal for the drive means
(30, 40), and that a control (Figs. 4 to 7) is provided, with which drive control
signals are generated for the drive means (30, 40) to drive the cutting tool (12)
in the direction, of cutting as a function of the directional control signals from
thefirst angular position detector (87) and said at least. one control signal from
the signal generating means (78, 86) associated with the guide handle (48).
2. Cutting machine as defined in claim 1, characterized in that the signal generating
means (78, 86) are designed such that said at least one control signal is generated
when a force acting in a predetermined direction is exerted on the guide handle (48).
3. Cutting machine as defined in claims 1 or 2 comprising a bridge displaceable by
the longitudinal drive and spanning the bearing table in a transverse direction and
also comprising a cross slide mounted on the bridge, displaceable relative to the
bridge by a cross drive and supporting the cutting tool, characterized in that X/Y
coordinate control signals are generated by the first angular position detector (87)
for the longitudinal drive (30) and the cross drive (40).
4. Cutting machine as defined in claims 2 or 3, characterized in that the signal generating
means (78, 86) associated with the guide handle (48) are designed such that, with
their aid and when a force deviating from the predetermined direction is exerted on
the guide handle (48), the cutting tool (12) is caused to return in a direction opposite
to the direction of cutting of the cutting tool (12) via the control (Figs. 4 to 7).
5. Cutting machine as defined in claim 4, characterized in that the signal generating
means (78, 86) associated with the guide handle (48) are designed such that when a
pushing force is exerted on the guide handle (48) in the direction of cutting the
cutting tool (12) is driven in the direction of cutting and when a pulling force is
exerted on the guide handle (48) in the opposite direction the cutting tool (12) is
driven in the reverse direction.
6. Cutting machine as defined in any of claims 1 to 5, characterized in that the signal
generating means (78,86) associated with the guide handle are designed such that with
their aid a signal is generated as a function of the extent of displacement by hand
of at least one grip element (54) of the guide handle (48) away from a predetermined
zero position, and that the control (Figs. 4 to 7) is designed such that the drive
speed for the cutting tool (12) is variable as a function of the magnitude of the
output signal from the signal generating means (78, 86).
7. Cutting machine as defined in claim 6, characterized in that at least the grip
element (54) of the guide handle (48) is resiliently biased into its zero position,
and that the signal generating means (78, 86) associated with the guide handle (48)
are designed such that with their aid a signal is generated as a function of the magnitude
of the force exerted on the guide handle (48).
8. Cutting machine as defined in claims 6 or 7, characterized in that the correlation
between the value of the signal generated by the signal generating means (78, 86)
and the drive speed for the cutting tool (12) is independent of the direction of displacement.
9. Cutting machine as defined in any of claims 6 to 8, characterized in that the signal
generating means (78, 86) associated with the guide handle (48) comprise a second
angular position detector (86) with which a drive connection (66 to 72) to a movable
grip element (54) of the guide handle (48) is associated and with the aid of which
an output signal is generated, which is displaced in phase relative to an input signal
as a function of the extent and direction of displacement of the grip element (54)
on the basis of the force exerted on the guide handle (48), this output signal being
of a corresponding amplitude and serving as an input signal for the first angular
position detector (87).
10. Cutting machine as defined in any of claims 6 to 9, characterized in that the
grip element (54) of the guide handle (48) is designed as a grip element resiliently
biased into a zero position and axially displaceable relative to a shaft element (50)
of the guide handle (48).
11. Cutting machine as defined in claim 10, characterized in that the drive connection
between the movable grip element (54) and the second angular position detector (86)
comprises a toothed rack (72) connected to the grip element (54) and a pinion (88)
seated on the shaft of the second angular position detector (86) and meshing with
the toothed rack.
12. Cutting machine as defined in any of claims 1 to 11, characterized in that the
signal generating means associated with the guide handle (48) have an on/off switch
(78), with which couplings (104, 106) associated with the drive means (40 to 44) are
switched on and off, respectively.
13. Cutting machine as defined in claim 12, characterized in that a brake means is
provided, with which the cutting tool (12) is securable in its angular position relative
to its axis of rotation and that a separate on/off switch, in particular in the region
of the handle, is associated with the brake means.
14. Cutting machine as defined in any of claims 6 to 13, characterized in that the
control has a generator (94) for generating an A, C, signal, the frequency of which
is clearly higher-than the mains frequency, that the alternating voltage generated
by the generator (94) is fed to the input to the second angular position detector
(86) as an input signal, that the control has a frequency discriminator (98), to which
an input signal is fed as a reference signal, said input signal corresponding to the
phase of the alternating voltage generated by the generator (94), and to the input
side of which the output signals from the X/Y position detector (87) are fed, said
output signals being displaced in phase and, in their amplitude, dependent on the
force exerted on the guide handle (48) and that the X/Y output signals from the freguency
discriminator (98) are fed to the input sides of a comparator (96) and a regulator
(100) as X or Y nominal value signals, the output signals from the regulator (100)
being fed to the armature circuits of the traction motors (30, 40), which are each
connected to a tachogenerator (30a or 40a), and the output signals from the tacho-generators
(30a and 40a) being fed to the comparator (96) as X or Y actual value signals.
15. Cutting machine as defined in claim 14, characterized in that the comparator (96)
comprises a rectifier unit (96a).
1. Machine à couper pour matériau plat, et notamment machine à couper les tissus,
avec une table de matelassage (10) du matériau plat; un dispositif porteur, mobile
le long de la table de matelassage, de l'outil de coupe (12) tournant autour d'un
axe perpendiculaire à la surface du matelas, et notamment d'une machine à lame verticale;
un entraînement (46) de l'outil de coupe; un entraînement longitudinal (30, 32, 34,
38) pour le déplacement du dispositif porteur le long de la table de matelassage (10);
et au moins un autre dispositif d'entraînement commandé, affecté au dispositif porteur
pour exécuter un mouvement commandé de l'outil de coupe (12) par rapport au plateau
de la table de matelassage (10) et suivant une direction de coupe prédéterminée par
l'orientation d'un tranchant de l'outil de coupe (12), ladite machine étant caractérisée
en ce qu'un capteur de rotation (87) est affecté à l'outil de coupe (12) et délivre
des sigmaux de commande directionnelle correspondant à la position angulaire de l'outil
de coupe (12) par rapport à son axe de rotation A; une poignée de guidage (48) est
prévue sur l'outil de coupe (12) et permet de l'amener à la main dans la position
angulaire souhaitée par rapport à son axe de rotation (A); des dispositifs genérateurs
de signaux sont affectés à la poignée de guidage (48) et, quand une action est exercée
dans la région de la poignée, délivrent au moins un signal de commande constituant
le signal de départ pour les dispositifs d'entraînement (30, 40); et une commande
(figures 4 à 7) est prévue et délivre, en fonction des signaux de commande directionnelle
du capteur de rotation (87) et d'au moins le signal de commande des dispositifs générateurs
de signaux (78, 86) affectés à la poignée de guidage (48), des signaux de commande
aux dispositifs (30, 40) pour l'entraînement de l'outil de coupe (10) dans la direction
de coupe.
2. Machine à couper selon revendication 1, caractérisé en ce que les dispositifs générateurs
de signaux (78,86) sont réalisés de façon qu'une force exercée sur la poignée de guidage
(48) dans la direction prédéterminée permet de délivrer un signal de commande au moins.
3. Machine à couper selon une des revendications 1 ou 2, avec un pont couvrant transversalement
la table de matelassage et mobile par l'entraînement longitudinal, et un chariot transversal
portant l'outil de coupe, monté sur le pont et mobile par rapport à ce dernier à l'aide
d'un entraîmement transversal, ladite machine étant caractérisée en ce que le capteur
de rotation (87) délivre des signaux de commande de coordonnée x, y à l'entraînement
longitudinal (30) et à l'entraînement transversal (40).
4. Machine à couper selon une des revendications 2 ou 3, caractérisée en ce que les
dispositifs générateurs de signaux (78, 86) affectés à la poignée de guidage (48)
sont réalisés de façon que la commande (figures 4 à 7) permette un mouvement de recul
de l'outil de coupe (12) dans le sens inverse de sa direction de coupe quand une force
est exercée sur la poignée de guidage (48) dans une direction différant de celle prédéterminée.
5. Machine à couper selon revendication 4, caractérisée en ce que les dispositifs
générateurs de signaux (78, 86) affectés à la poignée de guidage (48) sont réalisés
de façon à réaliser un entraînement de l'outil de coupe (12) suivant la direction
de coupe quand une force de poussée est exercée sur la poignée de guidage (48) suivant
la direction de coupe, et un entraînement de l'outil de coupe (12) dans le sens inverse
quand une force de traction est exercée dans le sens inverse sur la poignée de guidage
(48).
6. Machine à couper selon une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en
ce que les dispositifs générateurs de signaux (78, 86) affectés à la poignée de guidage
sont réalisés de façon à délivrer un signal fonction de la valeur du déplacement manuel
du manche (54) au moins de la poignée de guidage (48) à partir d'une position neutre
prédéterminée; et la commande (figures 4 à 7) est réalisée de façon que la vitesse
d'entraînement de l'outil de coupe (12) varie en fonction de la valeur du signal de
sortie des dispositifs générateurs de signaux (78, 86).
7. Machine à couper selon revendication 6, caractérisée en ce que le manche (54) au
moins de la poignée de guidage (48) est maintenu élastiquement dans sa position neutre;
et les dispositifs générateurs de signaux (78, 86) affectés à la poignée de guidage
(48) sont réalisés de façon à délivrer un signal fonction de l'intensité de la force
exercée sur la poignée de guidage (48).
8. Machine à couper selon une des revendications 6 ou 7, caracterisée en ce que la
combinaison entre la valeur du signal délivré par les dispositifs générateurs de signaux
(78, 86) et la vitesse d'entraîmement de l'outil de coupe (12) est indépendante du
sens du déplacememt.
9. Machine à couper selon une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisée à
ce que les dispositifs générateurs de signaux (78, 86) affectés à la poignée de guidage
(48) comprennent un synchrotransmetteur (86) auquel est affectée une chaîne cinématique
(66 à 72) avec un manche (54) mobile de la poignée de guidage (48) et qui, en fonction
de la valeur et de la direction du déplacement du manche (54) par suite de la force
exercée sur la poignée de guidage (48), délivre un signal de sortie déphasé par rapport
à un signal d'entrée, d'amplitude correspondante et constituant le signal d'entrée
du capteur de rotation (87).
10. Machine à couper selon une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisée en
ce que le manche (54) de la poignée de guidage (48) est réalisé sous forme d'un manche
coulissant axialement par rapport à la tige (50) de la poignée de guidage (48) et
maintenu élastiquement dans une position neutre.
11. Machine à couper selon revendication 10, caractérisée en ce que la chaîne cinématique
entre le manche (54) mobile et le synchrotransmetteur (86) comprend une crémaillère
(72) solidaire du manche (54) et une roue dentée (88) montée sur l'arbre du synchrotransmetteur
(86) et engrenant ladite crémaillèere.
12. Machine à couper selon une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée
en ce que les dispositifs gémérateurs de signaux affectés à la poignée de guidage
(48) comprennent un interrupteur (78) qui branche et coupe les embrayages (104, 106)
affectés aux dispositifs d'entraînement (40 à 44).
13. Machine à couper selon revendication 12, caractérisée en ce qu'un dispositif de
freinage est prévu pour fixer la position angulaire de l'outil de coupe (12) par rapport
à son axe de rotation; et un interrupteur distinct est affecté au dispositif de freinage,
au voisinage de la poignée en particulier.
14. Machine à couper selon une quelconque des revendications 6 à 13, caractérisée
en ce que la commande comprend un générateur (94) délivrant un signal en tension alternative
dont la fréquence est nettememt supérieure à la fréquence du rèseau;,la tension alternative
délivrée par le générateur (94) est appliquée sous forme de signal d'entrée à l'entrée
du synchrotransmetteur (86); la commande comprend un discriminateur de fréquence (98),
auquel sont appliqués un signal d'entrée correspondant à la phase de la tension alternative
délivrée par le générateur (94), et constituant un signal de référence, ainsi que
les signaux de sortie du capteur de rotation x-y (87), déphasés et d'amplitude fonction
de la force exercée sur la poignée de guidage (48); et les signaux de sortie x-y du
discriminateur de fréquence (98) sont appliqués, sous forme de signaux de consigne
x et y, à l'entrée d'un comparateur (96) et d'un régulateur (100), les signaux de
sortie du régulateur (100) étant appliqués aux circuits d'induit des moteurs de déplacement
(30, 40), reliés chacun à une dynamo tachymétrique (30a ou 40a), et les signaux de
sortie des dynamos tachymétriques (30a et 40a) étant appliqués au comparateur (96)
sous forme de signaux de valeur instantanée x ou y.
15. Machine à couper selon revendication 14, caractérisée en ce que le comparateur
(96) comprend un bloc redresseur (96a).