[0001] Die Erfindung betrifft einen Koffer mit Rollen zum Transport, der die Merkmale des
Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist.
[0002] Es ist bereits ein derartiger Koffer bekannt (AT-A-330 978). Die Lenkrolle ist dabei
nicht in eine Ruhestellung bringbar.
[0003] Bei einem anderen bekannten Koffer (US-A-2,439,660) sind zwei Rollen lediglich an
der Kofferhinterkante vorgesehen. Diese nicht lenkbaren Rollen sind in eine versenkte
Ruhestellung bringbar.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Koffer der eingangs beschriebenen
Art so auszubilden, daß die Lenkrolle die Sperrigkeit des Koffers bei dessen Transport
durch Vorrichtungen mindert, insbesondere den Transport des Koffers mittels eines
Förderbandes oder dgl. nicht stört.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe sind gemäß der Erfindung die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
[0006] Durch Anordnen der einen Lenkrolle in der Längsmittelebene bietet sich eine versenkte
Anordnung der Rolle durch Unterbringen in einer umlaufenden Nut an, die insbesondere
bei Schalenkoffern durch den umlaufenden Rahmen gebildet ist. Aufgrund der versenkten
Anordnung der Rolle kann diese größer gemacht werden. Dies sowie das Vorsehen nur
einer einzigen Lenkrolle verbessert die Lenkbarkeit und verringert die Sperrigkeit,
die sich dann einstellt, wenn die Rollen völlig unversenkt an der unteren Schmalseite
des Koffers angebracht sind.
[0007] Die Lenkrolle kann für den Rollbetrieb ausgefahren und für das Transportieren auf
Band oder zum Lagern des Koffers, wo die ausgefahrene Rolle nur stört, derart versenkt
werden, daß sie keinen Kontakt mehr mit dem Untergrund hat. Dies verbessert zum einen
die Lenkbarkeit des Koffers und schützt zum anderen die Rolle vor Beansprucbungen
beim rauhen Verladebetrieb beim Verladen des Koffers in den Gepäckraum eines Fahrzeuges,
z. B. eines Flugzeuges. Beim Transport auf einem Schrägförderband findet der Koffer
zudem bei Vollständig versenkter Lenkrolle sicheren Halt gegen Rückwärts- oder Seitwärtsrollen.
Eine derartige Sicherung ist bei dem eingangs beschriebenen Koffer mit Rollen nicht
oder nur bei Vorsehen einer gesonderten Bremsvorrichtung gegeben.
[0008] Zweckmäßig ist die Lenkrolle an einem Führungsteil um die lotrechte Achse verschwenkbar
gelagert, und das Führungsteil ist an einem den Koffer versteifenden Rahmen geführt,
beispielsweise in einer Führungsnut des Rahmens. Dabei ist bei einer konstruktiven
Ausführung des Erfindungsgedankens vorteilhaft vorgesehen, daß der Rahmen bzw. der
Übergang zwischen der unteren Schmalseite und der vorderen Schmalseite des Koffers
so abgeschrägt oder ausgemuldet ist, daß das Führungsteil in eine obere Arretierung
am Rahmen einrastbar und die Lenkrolle in eine Ruhestellung hinter der Vorderkante
des Koffers zurückschwenkbar ist, und daß das Führungsteil nach Verlagern in eine
untere Arretierung am Rahmen einrastbar ist, wobei die Lenkrolle in eine nach vorn
weisende Betriebsstellung vorschwenkbar ist. Die Abschrägung oder Ausmuldung sorgt
dafür, daß die Lenkrolle einerseits die erforderliche Schwenkbarkeit erhält und andererseits
vor einem Anlaufen an einem Gehsteig üblicher Höhe geschützt ist.
[0009] Zum Ausfahren der Lenkrolle kann das Führungsteil aus der Ruhestellung in die Betriebsstellung
gegen die Kraft einer Feder verlagerbar sein, welche mit einem Ende am Koffer und
mit dem anderen Ende am Führungsteil gehalten ist. Dies kann beispielsweise durch
Einwirken auf das Führungsteil und dadurch Überfahren der oberen Arretierung mit dem
Fuß geschehen. Die untere Arretierung könnte dann mittels eines Stellknopfes von Hand
oder Fuß auslösbar sein, wenn die Lenkrolle aus der Betriebsstellung wieder in die
Ruhestellung eingefahren werden soll.
[0010] Damit eine sichere Abstützung des Koffers bei eingefahrener Ruhestellung der Lenkrolle
gewährleistet ist, kann nahe der Lenkrolle mindestens ein Gleiter an der unteren Schmalseite
des Koffers angeordnet sein, der bei in Ruhestellung arretierter Lenkrolle die Vorderseite
des Koffers am Boden abstützt.
[0011] Mit der Erfindung wird auch eine einfache, austauschbare Konstruktion der Lagerung
der starren Rollen angestrebt. Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die starren
Rollen je eine Achse aufweisen, die in einer Buchse eines Lagerelementes gehalten
ist, daß die Buchse in eine entsprechend geformte muldenförmige Vertiefung in der
unteren Schmalseite des Koffers gesteckt ist und daß das Lagerelement eine in eine
Ausformung im unteren Seitenwandbereich des Koffers sich schmiegende Halbschale aufweist,
welche zur Aufnahme etwa der Rollenhälfte bemessen ist und an welche die Buchse angeformt
ist. Überraschenderweise genügt diese sehr einfache, für einen schnellen Austausch
der starren Rollen konzipierte Konstruktion für die Aufnahme der teilweise hohen Lagerbelastungen,
wobei diese Lagerbelastungen über die Ausformungen übertragbar sind, ohne daß zwischen
diesen Teilen eine besondere Befestigung erforderlich ist. Lediglich als Verliersicherung
kann eine kleine Schraube oder dgl. zwischen der Halbschale und der Ausformung des
Koffers vorgesehen sein.
[0012] Vorteilhaft ist eine Ausgestaltung dieses zuletzt beachriebenen Brfindungsgedankens
dadurch weitergebildet, daß die beiden starren Rollen mit in Längsrichtung des Koffers
versetzter Achsenlage angeordnet sind und daß die Ausformungen derart bemessene Erweiterungen
aufweisen, daß beim Aufklappen des Koffers die jeweils an der anderen Kofferhälfte
gelagerte Rolle sich in die Erweiterung der Ausformung zur Lagerung der anderen Rolle
legt.
[0013] Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielrn
mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Koffer gemäß der Erfindung von unten, d. h, auf die Scharnierseite gesehen;
Fig. 2 den Koffer nach Fig. 1 von der Seite gesehen, wobei eine Lenkrolle in ausgefahrener
Betriebsstellung gezeigt ist;
Fig. 3 eine Teilansicht wie Fig. 2 des Kofferunterteils, wobei die Lenkrolle in versenktem
bzw. eingefahrenem Zustand gezeigt ist;
Fig. 4 eine teilweise geschnittene Ansicht in größerem Maßstab des die Lenkrolle aufweisenden
Kofferabschnittes, wobei die Lenkrolle wie in Fig. 2 in die Betriebsstellung ausgefahren
gezeigt ist;
Fig. 5 eine ebenfalls in vergrößertem Maßstab dargestellte Alternative für die Anbringung
der Lenkrolle, die hier gemäß Fig. 3 in versenktem oder eingefahrenem Zustand gezeigt
ist;
Fig. 6 eine Explosionsdarstellung der Lagerung für eine starre, hintere Rolle gemäß
der Erfindung;
Fig. 7 den hinteren Teilbereich eines Koffers gemäß der Erfindung in Unteransicht,
wobei zwei Rollen mit einer Lagerung gemäß Fig. 6 in eingebautem Zustand gezeigt und
die beiden Kofferschalen in zugeklapptem Zustand gezeichnet sind;
Fig. 8 eine Darstellung des Kofferteils nach Fig. 7 bei aufgeklappten Kofferschalen
und
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines Koffers gemäß der Erfindung, wobei die Handhabung
zum Lenken des Koffers während des Rollbetriebes veranschaulicht ist.
[0014] Die Figuren 1 bis 3 zeigen einen insgesamt mit der Bezugszahl 1 bezeichneten Schalenkoffer
mit zwei Schalen 2 und 3 und einenizentralen, umlaufenden Rahmen 4, der auf der in
Fig, 1 gesehenen Unterseite die Scharniere zum Aufklappen der Kofferschalen aufweist.
Die Scharnierebene ist mit der Bezugszahl 5 bezeichnet. Auf der Oberseite trägt der
Rahmen einen Griff 6 und die (nicht gezeigten) Schlösser. In die beiden hinteren Außenseiten
der Kofferschalen sind etwa halbkreisförmige Mulden 7 eingeformt, in denen Rollen
β versenkt angeordnet sind. Die Rollen sind mittels Steckachsen 9 an den Kofferschalen
drehbar, jedoch starr, d.h. schwenkbar, gelagert.
[0015] Am Übergang zwischen den unteren Schmalseiten der beiden Kofferschalen 2 und 3 weist
der Koffer eine durchgehende Abschrägung 10 auf. Auch der gegenüber den Kofferschalen
2,3 versenkte Rahmen hat eine entsprechende Abschrägung 11. An dieser Abschrägung
11 ist ein Führungsteil 12 für eine vordere Lenkrolle 13 gleitend verschieblich geführt
und in zwei Grenzstellungen arretierbar. Das Führungsteil 12 stützt die Rolle 13 über
eine um eine lotrechte Achse 14 schwenkbare Gabel 15 ab.
[0016] In Fig. 2 ist die Anordnung aus Führungsteil 12 und Lenkrolle 13 in Betriebsstellung
gezeigt. Dabei ist das Führungsteil an der Abschrägung 11 in der unteren Grenzlage
arretiert, und die Gabel 15 ist nach vorne in eine Betriebsstellung geschwenkt. Die
Anordnung ist so getroffen, daß auch in dieser Betriebsstellung die Rolle 13 immer
noch um ein Spiel e hinter der vorderen Schmalseite 16 des Koffers 1 zurückliegt.
Da die Höhe h der Abschrägung so gewählt ist, daß sie kleiner als die übliche Randsteinhöhe
ist, läuft der Koffer nicht mit der vergleichsweise empfindlichen Lenkrolle 13 sondern
mit der vorderen Schmalseite 16 am Randstein an, wenn er im Rollbetrieb dagegen gezogen
wird.
[0017] Fig. 3 zeigt die Ruhestellung, bei welcher das Führungsteil 12 in der oberen Grenzstellung
an der Abschrägung 11 des Rahmens 4 arretiert und die Gabel 15 zurückgeschwenkt ist.
Die Rolle 13 ist dann gänzlich unter der Abschrägung versenkt und hat auch keinen
Bodenkontakt mehr. Vielmehr ist das vordere Ende des Koffers in diesem Fall über Gleiter
17 abgestützt, von denen je einer unter der unteren Schmalseite jeder Kofferschale
befestigt ist.
[0018] In Fig. 4 ist eine Ausführung für das Führungsteil 12 mit Lenkrolle 13 im einzelnen
dargestellt, wobei Fig. 4 die Lenkrolle in der unteren arretierten Betriebsstellung
gemäß Fig. 2 zeigt. Die Gabel 15 ist über eine Steckachse 1ß schwenkbar in einer lotrechten
Bohrung 19 gehalten und über einen Sprengring 20 gegen ein Herausrutschen aus der
Bohrung kraftschlüssig gesichert. In dem abgeschrägten Rahmenteil 11 ist eine Führungsnut
21 zur gleitenden Verschiebung des Führungsteiles 12 vorgesehen. Ferner weist das
Rahmenteil 11 ein unteres Arretierloch 22 und ein oberes (in Fig. 4 nicht gezeigtes)
Arretierloch auf, in das jeweils ein in einer horizontalen Bohrung 23 gleitend verschieblicher
Arretierstift 24 hineinpaßt. Der Arretierstift ist über einen Stellknopf 25 gegen
die Kraft einer Feder 26 aus dem Arretierloch 22 herausziehbar, um die Arretierung
zu lösen und das Führungsteil 12 zwischen den beiden Grenzstellungen (die obere Grenzstellung
ist in Fig, 4 nicht gezeigt) zu verschieben.
[0019] Bei der Variante nach Fig. 5, bei der gleichwirkende Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen sind, ist das Führungsteil 12 in der oberen Grenzstellung arretiert gezeigt,
wobei die Lenkrolle 13 außer Bodenkontakt um die lotrechte Achse 14 in die Ruhestellung
zurückgeschwenkt gezeigt ist. 1n dieser Stellung greift der Arretierstift 24 unter
Wirkung der Feder 26 in ein oberes Arretierloch 27 ein. Dieses Arretierloch ist so
gestaltet, daß bei Ausüben eines Fußdrucks auf das Führungsteil 12 nach unten das
abgerundete Ende des Arretierstiftes 24 über die ebenfalls abgerundete Kante des Arretierlochs
27 gleiten und gegen die Kraft der Feder 26 in die nicht arretierte Stellung gelangen
kann. Zusätzlich zu der Ausführung nach Fig. 4 ist bei derjenigen nach Fig. 5 eine
spiralförmige Blattfeder 28 vorgesehen, deren eines Ende bei 29 an dem Rahmenabschnitt
11 des Koffers und deren anderes Ende an einem Vorsprung 30 am Führungsteil 12 gehalten
ist. In Fig. 5 ist die Feder entspannt oder nahezu entspannt. Wird das Führungsteil
12 nach unten geschoben, so spannt sich die Feder, bis sie die größte Spannung beim
Einrasten des Arretierstiftes 24 in die Arretierbohrung 22 für die untere Grenzstellung
(Betriebsstellung der Lenkrolle 13) erreicht hat. Nach Lösen der Arretierung, die
ebenfalls durch einen üblichen Auslösemechanismus von der Seite des Führungsteiles
12 her mit dem Fuß bewirkt werden kann (nicht dargestellt) zieht die Feder 28 das
Führungsteil 12 selbsttätig wieder in die in Fig. 5 gezeigte Ruhestellung zurück.
[0020] Die Fig. 6 bis 8 zeigen die Lagerung und Halterung der starren, d.h. nicht lenkbaren
Rollen β am hinteren Ende des Koffers.
[0021] Die Rolle 8, die eine handelsübliche Rollschuhrolle sein kann, ist drehbar auf einer
mit ihr verbundenen Achse 30, die einen Sicherheitsbund 31 mit einem Loch 32 für einen
Splint 33 am freien Ende aufweist, Mit der Achse 8 ist die Rolle in eine passend geformte
Buchse 34 eines metallenen Lagerelementes 35 einsteckbar. Das Lagerelement weist eine
mit der Buchse 34 einstückig geformte Halbschale 36 auf. Das Lagerelement ist so gestaltet,
daß es mit der Halbschale 36 in eine entsprechende Ausformung 37 im unteren Seitenwandbereich
der betreffenden Kofferschale 2 bsw. 3 paßt, während die Buchse 34 in eine entsprechend
geformte muldenförmige Vertiefung 38 an der unteren Schmalseite der Kofferschale aufgenommen
ist. Diese Anordnung der Rolle an der Kofferschale ist so beschaffen, daß die nicht
unbeträchtlichen Abstützkräfte problemlos zwischen dem Koffer und den Rollen 8 übertragen
werden, ohne daß es dazu einer stabilen, festen Verbindung zwischen dem Lagerelement
35 und den Kofferschalen 2 und 3 bedarf. Es genügt lediglich eine Sicherung gegen
Abfallen des Lagerelementes 35 von der Kofferschale 2 bzw. 3, wobei diese Sicherung
beispielsweise mittels einer kleiner Schraube 42 bewerkstelligt werden kann, welche
von der Innenseite des Koffers her durch ein Loch 40 in ein Gewindeloch 41 in der
metallenen Halbschale 36 eingeschraubt sein kann. Der Splint 33 dient dazu, die Rolle
8 gegen ein seitliches Herausziehen aus dem Lagerelement 35 zu sichern (siehe Fig.
7).
[0022] Aus den Fig. 7 und 8 ist ersichtlich, daß die beiden Rollen 8 mit in Längsrichtung
des Koffers versetzter, paralleler Achsenlage montiert sind. Dementsprechend sind
die Ausformungen 37 an den beiden Kofferschalen 2,3 versetzt angeordnet. Jede Ausformung
hat eine Erweiterung 39, die von der unteren Schmalseite des Kofferbodens nicht so
hoch ist wie der Hauptteil der Ausformung 37 und die derart bemessen ist, daß beim
Aufklappen des Koffers die jeweils an der anderen Kofferhälfte gelagerte Rolle 8 sich
in die Erweiterung der anderen Ausformung einlegen kann. Somit behindern sich die
verhältnismäßig groß ausgebildeten Rollen 8 beim Aufklappen des Koffers nicht gegenseitig,
wie insbesondere die Darstellung nach Fig. 8 mit den aufgeklappten Kofferschalen in
Unteransicht zeigt.
[0023] Fig. 9 veranschaulicht die Handhabung des Koffers mittels einer am Rahmen im Bereich
der oberen Schmalseite angebrachten Schlaufe 44. Durch Aufbringen einer Zugkraft schräg
nach vorn in Richtung des Pfeiles Z an der Schlaufe 44 läßt sich der Koffer bei in
Betriebstellung ausgefahrener Lenkrolle 13 problemlos zu einer Kurvenfahrt in Richtung
des Pfeiles K lenken.
1. Koffer mit Rollen (8,13) zum Transport, von denen zwei Rollen starr und hinten
und eine als Lenkrolle ausgebildete Rolle vorn und um eine lotrechte Achse (14) schwenkbar
am unteren Teil des Koffers (1) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vorne
etwa in der Scharnierebene des Koffers angeordnete Lenkrolle (13) mindestens teilweise
durch Verlagerung relativ zum Koffer in eine Ruhestellung bringbar ist, daß die Lenkrolle
(13) an einem Führungsteil (12) gelagert ist und daß das Führungsteil (12) an einem
den Koffer (1) versteifenden Rahmen (4) beweglich geführt ist.
2. Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (4) bzw. der Ubergangzwischen
der unteren Schmalseite und der vorderen Schmalseite(1 6) des Koffers (1) so abgeschrägt
(bei 10,1 )oder ausgemuldet ist, daß das Führungsteil (12) in eine obere Arretierung
(27) am Rahmen (4) einrastbar und die Lenkrolle in eine Ruhestellung hinter der Vorderkante
des Koffers zuruckschwenkbar ist, und daß das Führuncsteil (12) nach Verlagern in
eine untere Arretierung (22) am Rahmen (4) einrastbar ist, wobei die Lenkrolle in
eine nach vorn weisende Betriebsstellung vorschwenkbar ist.
3. Koffer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (12) aus der
Ruhestellung in die Betriebsstellung gegen die Kraft einer Feder (28) verlagerbar
ist, welche mit einem Ende am Koffer (bei 29) und mit dem anderen Ende am Führungsteil
(bei 30) gehalten ist.
4. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nahe der Lenkrolle
(13) mindestens ein Gleiter (17) an der unteren Schmalseite des Koffers (1) angeordnet
ist, der bei in Ruhestellung arretierter Lenkrolle (13) die Vorderseite des Koffers
am Boden abstützt.
5. Koffer, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die starren Rollen (8) je eine Achse (30) aufweisen, die in einer Buchse (34)
eines Lagerelementes (35) gehalten ist, daß die Buchse (34) in eine entsprechend geformte
muldenförmige Vertifung (38) in der unteren Schmalseite des Koffers (1) gesteckt ist
und daß das Lagerelement (35) eine in eine Ausformung (37) im uneren Seitenwandbereich
des Koffers sich schmiegende Halbschale (36) aufweist, welche zur Aufnahme etwa der
Rollenhälfte bemessen ist und an weiche die Buchse (34) anoeformt ist.
6. Koffer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden starren Rollen mit
in Längsrichtung des Koffers versetzter Achsenlage angeordnet sind und daß die Ausformungen
(37) derart bemessene Erweiterungen (39) aufweisen daß beim Aufklappen des Koffers
die jeweils an der anderen Kofferhälfte gelagerte Rolle (8) sich in die Erweiterung
(39) der Ausformung (37) zur Lagerung der anderen Rolle (8) legt.
1. Suitcase with castors (8,13) for transport purposes of which two castors are disposed
rigidly and at the rear and one castor is constructed as a steering castor and is
disposed at the front at the lower portion of the suitcase (1) so as to be pivotable
about a vertical axis (14), characterised in that the front steering castor (13) which
is disposed approximately in the plane of the hinge of the suitcase may be moved into
a rest position at least partially by displacement relative to the suitcase, that
the steering castor (13) is mounted on a guide member (12) and that the guide member
(12) is movably guided on a frame (4) which stiffens the suitcase (1).
2. Suitcase as claimed in claim 1, characterised in that the frame (4) or the transition
between the lower narrow side and the front narrow side (16) of the suitcase (1) is
bevelled (at 10,11) or provided with a recess so that the guide member (12) may be
engaged in an upper catch (27) on the frame (4) and the steering castor may be pivoted
back into a rest position behind the front edge of the suitcase and that after displacement
the guide member (12) may be engaged in a lower catch (22) on the frame (4) whereby
the steering castor may be pivoted forwards into a forwardly pointing operational
position.
3. Suitcase as claimed in claim 2, characterised in that the guide member (12) is
displaceable from the rest position into the operational position against the force
of a spring (28) which is mounted at one end on the suitcase (at 29) and at the other
end on the guide member (at 30).
4. Suitcase as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that on the lower
narrow side of the suitcase (1) close to the steering castor (13) there is at least
one slider (17) which supports the front side of the suitcase on the floor when the
steering castor (13) is locked in the rest position.
5. Suitcase, particularly as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that
the rigid castors (8) each have a spindle (30) which is mounted in a sleeve (34) of
a bearing element (35), that the sleeve (34) is inserted in a correspondingly shaped
trough-like recess (38) in the lower narrow side of the suitcase (1) and that the
bearing element (35) has a half shell (36) nestling in a recess (37) in the lower
side wall region of the suitcase, which recess is dimensioned to accommodate about
half of the castor and on which the sleeve (34) is formed.
6. Suitcase as claimed in claim 5, characterised in that the two rigid castors are
disposed with their spindle position offset in the longitudinal direction of the suitcase
and that the recesses (37) have extensions (39) so dimensioned that when opening up
the suitcase the castor (8) mounted in each case on the other half of the suitcase
enters into the extension (39) of the recess (37) to accommodate the other castor
(8).
1. Valise à roulettes (8, 13) pour le transport dont deux roulettes sont disposées
de façon fixe et à l'arrière et une roulette agencée en roulette directrice est disposée
en avant de façon à pivoter à la partie inférieure de la valise (1) autour d'un axe
vertical (14), caractérisée en ce que la roulette directrice (13) disposée en avant
sensiblement dans le plan des charnières de la valise peut être amenée dans une position
de repos au moins en partie par déplacement par rapport à la valise, en ce que la
roulette directrice (13) est montée sur un élément de guidage (12) et en ce que l'élément
de guidage (12) peut se déplacer le long d'un cadre (4) renforçant la valise (1).
2. Valise selon la revendication 1, caractérisée en ce que le cadre (4) ou l'élément
de jonction entre le petit côté inférieur et le petit côté avant (16) de la valise
(1) sont chanfreinés (en 10, 11) ou creusés en auge de façon que l'élément de guidage
(12) puisse s'encliqueter dans un dispositif d'arrêt supérieur (27) sur le cadre (4)
et que la roulette directrice puisse être amenée en pivotant vers l'arrière dans une
position de repos derrière le bord antérieur de la valise, et qu'après s'être déplacé,
l'élément de guidage (12) vienne s'encliqueter dans un dispositif d'arrêt inférieur
(22) sur le cadre (4), de sorte que la roulette directrice puisse pivoter vers l'avant
pour venir dans une position de service dirigée vers l'avant.
3. Valise selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élément de guidage (12)
peut être déplacé de la position de repos vers la position de service contre la force
d'un ressort (28) qui est fixé à une extrémité à la valise (en 29) et à l'autre extrémité
à l'élément de guidage (en 30).
4. Valise selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'il
est prévu à proximité de la roulette directrice (13) au moins un patin (17) disposé
sur le petit côté inférieur de la valise (1) qui, lorsque la roulette directrice (13)
est bloquée en position de repos, assure l'appui au sol du côté avant de la valise.
5. Valise, en particulier selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que chaque roulette fixe (8) est montée sur un axe (30) qui est maintenu dans
une douille (34) d'un élément de palier (35), en ce que la douille (34) est enfichée
dans un creux (38) en auge de forme appropriée prévu dans le petit côté inférieur
de la valise (1) et en ce que l'élément de palier (35) comporte une demi-coquille
(36) avec laquelle la douille (34) est formée d'une pièce, qui est dimensionnée pour
pouvoir y loger approximativement la moitié de la roulette, et qui s'adapte étroitement
dans un évidement (37) prévu dans la paroi latérale inférieure de la valise.
6. Valise selon la revendication 5, caractérisée en ce que les deux roulettes fixes
sont disposées de façon que leurs axes soient décalés dans le sens longitudinal de
la valise, et que les évidements (37) possèdent des extensions (39) de dimension telle
que, lorsqu'on ouvre la valise, la roulette (8) montée sur une des moitiés de valise
se place dans l'extension (39) de l'évidement (37) prévu pour le montage de l'autre
roulette (8).