[0001] Die Erfindung betrifft ein aus kreisringsektorartigen Teilstücken zusammengesetztes
Lüfterrad, insbesondere eines Axial-oder Halbaxiallüfters, bei dem jedes Teilstück
aus einem innenliegenden Nabenabschnitt, wenigstens einer mit diesem Nabenabschnitt
verbundenen Laufschaufel und einem mit der Laufschaufel verbundenen Mantelabschnitt
besteht.
[0002] Bei ummantelten Lüfterrädern besteht das Problem, daB sie einstückig nur sehr aufwendig
hergestellt werden können. Insbesondere sind die Gieß- oder Spritzwerkzeuge relativ
groß und aufgrund der nötigen Anzahl der Kernschieber o.dgl. aufwendig aufgebaut.
Insbesondere bei geringeren Stückzahlen ist'die einstückige Herstellung eines ummantelten
Lüfterrads aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht erwünscht. Es ist daher bereits
der Vorschlag gemacht worden, ein Lüfterrad aus mehreren kreisringsektorartigen Teilstücken
zusammenzusetzen, wobei diese Teilstücke wesentlich einfacher herzustellen sind. Ein
derartiges Laufrad - dort für eine Radialströmungsmaschine - ist beispielsweise in
der DE-PS 25 35 196 beschrieben. Die einzelnen Teilstücke sind dort an ihren StoBstellen
mit einer Verzahnung versehen und miteinander durch Klammern verbunden.
[0003] Ein wesentlicher Nachteil einer derartigen Sektorbauweise besteht darin, daß der
Mantel des Lüfterrads ebenfalls geteilt ist. Dieser Mantel weist hierdurch eine verminderte
Festigkeit auf. Außerdem können Relativbewegungen der Mantel- und Laufradteile jeweils
zueinander auftreten. Schließlich werden auch die Stoßstellen der einzelnen Teilstücke
stark belastet.
[0004] Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Lüfterrad der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß seine Festigkeit gegenüber den bekannten Ausführungsformen
wesentlich erhöht wird.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, da6 die Teilstücke durch mindestens einen umlaufenden,
in sich geschlossenen Ring, der auf oder an diesen Teilstücken anliegt, verbunden
sind. Durch diesen umlaufenden Ring wird die Stabilität des Lüfterrads wesentlich
erhöht. Die Stoßstellen zwischen den einzelnen Teilstücken werden weniger belastet,
und der Ring ist einfacher zu montieren als die bekannte Verklammerung. Er verhindert
außerdem Relativbewegungen der einzelnen Teilstücke gegeneinander. Der in sich geschlossene
Ring kann einteilig ausgeführt sein oder aber auch über eine Stoß- und Verbindungsstelle
geschlossen werden.
[0006] Bevorzugt ist der Ring im Bereich der Mantelabschnitte mit den Teilstücken verbunden.
Hierdurch kann die naturgemäße Instabilität des zusammengesetzten Lüfterrads am besten'kompensiert
werden. Der Mantel des Lüfterrads erhält so zwangsweise eine Stabilität, wobei gleichzeitig
Relativbewegungen der Mantelabschnitte gegeneinander vermieden werden. Der Ring wirkt
als tragendes Teil; der Mantel des Lüfterrads wird, physikalisch gesehen, selbsttragend
und verhält sich wie ein einteiliger Mantel. Daher müssen die Laufschaufeln die Fliehkräfte
des Mantels nicht mehr oder nur zu einem geringen Teil übernehmen, wohingegen bei
den bekannten Ausführungsformen die Laufschaufeln die Fliehkräfte des jeweiligen Mantelabschnitts
voll auf den Nabenabschnitt und von dort ggf.. auf eine Flänschverbindung übertragen
mussten. Insbesondere bei Kunststoffausführungen führte dies bisher in der Praxis
zu Problemen.
[0007] Vorteilhaft ist es auch, wenn der Ring im Bereich der Nabenabschnitte mit den Teilstücken
verbunden ist, vorzugsweise an einem an den Nabenabschnitten angeformten vorspringenden,
kreiaabschnittförmigen Steg. In manchen Anwendungsfällen reicht ein derart angebrachter
Ring bereits aus, um dem Lüfterrad eine ausreichende Stabilität zu geben. Bevorzugt
wird der Ring im Bereich der Nabenabschnitte allerdings als zweiter Ring zusätzlich
zu einem im Bereich der Mantelabschnitte angreifenden ersten Ring eingesetzt.
[0008] Für einen im Bereich der Mantelabschnitte angreifenden Ring ist in vorteilhafter
Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß dieser Ring an einem kreisringabschnittförmigen,
vorzugsweise in axialer Richtung vorspringenden Steg der Mantelabschnitte anliegt.
Dabei ist es günstig, wenn die Mantelabschnitte bogenförmig nach außen gewölbt sind
und an ihrem radial äußeren Ende einen axial zurückspringenden, kreisringabschnittförmigen
Steg aufweisen, an dem der Ring angreift. Durch die bogenförmige Ausbildung der Mantelabschnitte
wird die Stabilität des Mantels weiter erhöht. Zweckmäßig ist es, zwei im Bereich
der Mantelabschnitte angreifende Ringe vorzusehen, wobei der eine auf der Lufteintrittsseite
und der andere auf der Luftaustrittsseite 'des Mantels angeordnet ist, so daß der
Mantel jeweils an seinen Außenkanten zusammengehalten wird. In bevorzugter Ausbildung
greift ein Ring an einem axial vorspringenden Steg der Mantelabschnitte an, während
ein zweiter Ring an einem axial zurückspringenden Steg der bogenförmig nach außen
gewölbten Mantelabschnitte angreift.
[0009] In einer vorteilhafter Ausführungsform ist der Ring ein Bördelring von im wesentlichen
U-förmigem Querschnitt, der die an die Nabenabschnitte und/oder Mantelabschnitte angeformten
Stege umgreift, Ei:n derartiger Bördelring ist einfach herzustellen und zu montieren.
Zur Verbesserung des Sitzes dieses oder dieser Bördelringe auf den entsprechenden
Stegen der Naben-oder Mantelabschnitte ist es weiterhin zweckmäßig, wenn diese Stege
hinterschnitten sind und der Bördelring einen an den Querschnitt dieser Stege angepassten
Querschnitt aufweist. Der Bördelring sitzt hierdurch nach der Montage forschmlüssig
auf den Stegen und kann nicht ohne weiteres abgezogen werden, insbesondere sich nicht"durch
Erschütterungen im Betrieb lösen.
[0010] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist der Ring eine auf einer Umfangsfläche
der Nabenabschnitte oder Mantelabschnitte aufliegende, vorzugsweise aufgepresste oder
zusammengezogene und verstemmte Bandage. Diese Bandage hat im wesentlichen dieselben
Vorteile wie der oder die Bördelringe. Um einen festen Sitz der Bandage zu gewährleisten,
die aus einem Stahlband bestehen kann, ist es günstig, wenn die zur Auflage der Bandage
dienenden Umfangsflächen der Naben- oder Mantelabschnitte seitliche, die Bandage einfassende
radiale Vorsprünge, insbesondere in der Form von umlaufenden Rippen, aufweisen.
[0011] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht der Ring aus
Kunststoff. Diese Ausführung bietet sich insbesondere dann an, wenn auch die Teilstücke
selbst, also die Naben- und Mantelabschnitte mit den zugehörigen Laufschaufeln, ebenfalls
aus Kunststoff bestehen. Die Anbringung des Rings kann in diesem Fall sehr einfach
dadurch erfolgen, daß der Ring durch Umspritzen der vorspringenden Stege der Nabenabschnitte
und/oder der Mantelabschnitte bzw. entsprechender Anlageflächen dieser Naben- oder
Mantelabschnitte hergestellt und aufgebracht wird. Liegt der Kunststoffring an Stegen
an, so weisen die Naben- und/oder Mantelabschnitte vorteilhaft weiterhin wenigstens
einen in Richtung zu den angeformten Stegen hin vorsprin-
genden Stützwulst auf, der von außen an dem Ring anliegt und diesem hierdurch zusätzlichen
Halt gibt.
[0012] Natürlich können die einzelnen Teilstücke des Laufrads auch weiterhin in an sich
bekannter Weise einzeln mit ihren Nachbarsegmenten verbunden sein, beispielsweise
über Klammern o.dgl. Hierdurch wird die Stabilität des Lüfterrads nochmals weiter
erhöht.
[0013] Eine weitere Erhöhung der Stabilität ergibt sich, wenn jedes Teilstück außer dem
Naben- und dem Mantelabschnitt jeweils zwei Laufschaufeln umfasst. Die Laufschaufeln
bilden in diesem Fall zusammen mit dem Naben- und dem Mantelabschnitt ein weitgehend
selbsttragendes Viereck, welches bereits dem einzelnen Teilstück eine erhöhte Stabilität
verleiht. Hierdurch wird natürlich auch die Stabilität des gesamten Laufrades erhöht.
[0014] Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der
Beschreibung zur Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt
sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Lüfterradteilstückes in Richtung des Pfeils
I der Fig. 2,
Fig. 2 einen vergrößerten Axialschnitt durch die obere Hälfte eines Lüfterrades,
Fig. 3 die Einzelheit III der Fig. 2 in einer abgeänderten Ausführungsform,
Fig. 4 den oberen Teil eines Querschnittes gemäß Fig. 2 bei einer zweiten Ausführungsform
und
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Axialschnittsdarstellung einer dritten Ausführungsform
der Erfindung.
[0015] In der Fig. 1 ist ein Teilstück eines aus mehreren Teilstücken zusammengesetzten
und mit einem umlaufenden Mantel versehenen Lüfterrads, beispielsweise zur Anwendung
in einem Fahrzeugkühlgebläse, gezeigt und im Ganzen mit 1 bezeichnet. Dieses Teilstück
1 besteht aus einem Nabenabschnitt 2, der kreisringabschnittförmige Gestalt aufweist
und mit Bohrungen 3a bis 3c zur Verbindung mit dem Flansch einer.Antriebswelle versehen
ist. Das Teilstück 1 besteht ferner aus zwei zur Erzielung einer Axial- bzw. Halbaxialströmung
schräggestellten Laufschaufeln 4a und 4b und aus einem Mantelabschnitt 5. Das Teilstück
1 wird bevorzugt einstückig hergestellt, beispielsweise aus Leichtmetall oder aus
Kunststoff. Durch die Anordnung zweier Laufschaufeln an einem Teilstück zusammen mit
dem Nabenabschnitt 2 und dem Mantelabschnitt 5 ergibt sich ein stabiler Aufbau für
das Segment, wobei diese vier Bestandteile ein weitgehend selbsttragendes Viereck
bilden. Der Mantelabschnitt 5 weist im übrigen ebenfalls eine kreisringabschnittförmige
Kontur auf. Mehrere derartiger Teilstücke werden zu dem vollständigen Laufrad zusammengefügt.
[0016] In der Fig. 2 ist in einem Axialschnitt durch die obere Hälfte des Lüfterrades gezeigt,
wie die einzelnen Teilstücke untereinander verbunden werden. Die Nabenabschnitte sind
zunächst jeweils einzeln mit dem Flanschteil 6 einer hier nicht gezeigten Welle verbunden,
vorzugsweise über Schraubverbindungen, wobei die Schrauben durch die in der Fig. 1
gezeigten Bohrungen 3,sowie durch entsprechende Bohrungen 7 (Fig.2) des Flanschteils
6 gesteckt werden. Der Nabenabschnitt 2 weist einen Flansch 8 auf, in dem die Bohrungen
3 zur Befestigung an dem Flanschteil 6 angebracht sind. Um die gewünschte halbaxiale
Strömung zu erreichen, ist der Hauptteil des Nabenabschnitts 2, wie aus der Fig. 2
ersichtlich, geneigt. Er weist außerdem einen kreisringabschnittförmigen; in axialer
Richtung vorspringenden Steg 9 auf. Dieser Steg wird von einem Bördelring 10, der
U-förmigen Querschnitt aufweist und aus Stahlblech bestehen kann, umgriffen. Der Bördelring
10 verbindet somit die einzelnen Teilstücke des Lüfterrads im Bereich ihrer Nabenabschnitte
und stabilisiert das gesamte Lüfterrad.
[0017] Der Mantelabschnitt 5 ist, wie aus der Fig. 2 ebenfalls ersichtlich ist, bogenförmig
nach außen gewölbt. Hierdurch wird die Eigenstabilität vergrößert und die halbaxiale
Strömung ermöglicht. Der Mantelabschnitt weist außerdem eine axial verlaufende, aber
in entgegengesetzter Richtung zu dem Steg 9 weisende Vorderkante 11 auf sowie einen
zweiten, vom anderen Ende des Mantelabschnitts in die gleiche Richtung wie die Vorderkante
11 weisenden, axial verlaufenden Steg 12. Die Stege der Mantelabschnitte der einzelnen
Teilstücke sind über Bördelringe 13 und 14 von ebenfalls U-förmigem Querschnitt, die
diese Stege umgreifen, verbunden. Diese Bördelringe, die jeweils im Bereich der Außenseiten
der Mantelabschnitte verlaufen und die sich leicht axial montieren lassen, werden
die einzelnen Mantelabschnitte zu einem einheitlichen, selbsttragenden Mantel verbunden,
der sich wie ein einstückiger Mantel verhält. Hierdurch müssen die Laufschaufeln die
von den Mantelabschnitten erzeugten Fliehkräfte nicht oder nur zu einem geringen Teil
aufnehmen. Außerdem werden Relativbewegungen der einzelnen Mantelabschnitte gegeneinander
vermieden.
[0018] Die vorspringenden Stege der Mantel- oder Nabenabschnitte können vorteilhaft auch
hinterschnitten sein. Einen derartigen hinterschnittenen Steg zeigt die Fig. 3, in
der die Einzelheit III der Fig. 2 gezeigt ist, jedoch in einer geänderten Ausführung.
Der dort mit 5' bezeichnete Mantel weist eine Vorderkante 11' auf, die mit Hinterschneidungen
14a und 14b versehen ist. Der mit 13' bezeichnete Bördelring umgreift diese Kante
sowie die Hinterschneidungen. Hierdurch sitzt der Bördelring 13' mit Formschluß und
kann nicht ohne weiteres von der Kante abgezogen werden oder sich infolge von Erschütterungen
lösen. Natürlich können auch die Stege 9 und 12 entsprechend hinterschnitten sein.
[0019] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigt die Fig. 4. Dort ist ebenfalls ein
Querschnitt durch ein Lüfterrad gezeigt, allerdings nur der obere Teil des sich ergebenden
Querschnittes. Die Laufschaufel ist mit 15 bezeichnet und der Mantelabschnitt mit
16. An diesen bogenförmig nach außen gewölbten Mantelabschnitt schließen sich zwei
Stege 17 und 18 an. Um diese Stege sind Bandagen 19 bzw. 20, beispielsweise in der
Form von Stahlbändern, gelegt, welche die einzelnen Teilstücke untereinander verbinden.
Die Funktion dieser Bandagen ist dieselbe wie die der Bördelringe. Die Bandagen werden
bevorzugt als einstückiger Ring aufgepresst oder als Band um das Lüfterrad gelegt
und beispielsweise wie bei Verpackungen zusammengezogen und verstemmt. Die Stege 17
und 18 weisen außerdem umlaufende Rippen 21a, 21b bzw. 22a, 22b auf, die die Bandagen
einfassen und ihnen seitlichen Halt geben, so daß sie nicht abrutschen können.
[0020] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in einer der Fig. 4 entsprechenden
Darstellung in der Fig. 5 gezeigt. Die Laufschaufel 23 und der Mantelabschnitt 24
bestehen dort aus Kunststoff. Die Stege 25 und 26 des Mantelabschnitts sind von Kunststoffringen
27 und 28 von U-förmigem Querschnitt umfasst, welche durch Umspritzen der vorspringenden
Stege angebracht sind. Der Mantelabschnitt 24 weist außerdem einen in Richtung auf
den Steg 26 hin vorspringenden Stützwulst 29 auf, der von außen an dem Kunststoffring
28 anliegt und diesem zusätzlichen Halt verleiht.
[0021] Die einzelnen Teilstücke des Lüfterrades können natürlich auch in an sich bekannter
Weise zusätzlich untereinander verbunden sein, beispielsweise mittels einer Verzahnung
und/oder einer Verklammerung.
1. Aus kreisringsektorartigen Teilstücken zusammengesetztes Lüfterrad, insbesondere
eines Axial- oder Halbaxiallüfters, bei dem jedes Teilstück aus einem innenliegenden
Nabenabschnitt, wenigstens einer mit diesem Nabenabschnitt verbundenen Laufschaufel
und einem mit der Laufschaufel verbundenen Mantelabschnitt besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilstücke (1) durch mindestens einen umlaufenden, in sich geschlossenen Ring,
der auf oder an diesen Teilstücken (1) anliegt, verbunden sind.
2. Lüfterrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring im Bereich der
Nabenabschnitte (2) mit den Teilstücken (1) über einen an den Nabenabschnitten (2)
angeformten, vorspringenden, kreisringförmigen Steg (9) verbunden ist.
3. Lüfterrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring im Bereich
der Mantelabschnitte (5; 16; 24) mit den Teilstücken (1) verbunden ist.
4. Lüfterrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring an einem kreisringförmigen
und axial vorspringenden Steg (11) der Mantelabschnitte (5) anliegt.
5. Lüfterrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelabschnitte (5)
bogenförmig nach außen gewölbt sind und an ihrem radial äußeren Ende einen zurückspringenden,
kreisringförmigen Steg (12) aufweisen, an dem der Ring angreift.
6. Lüfterrad nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring ein Bördelring (10, 13, 14) von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt
ist, der die an die Nabenabschnitte (2) und/oder Mantelabschnitte (5) angeformten
Stege (9, 11, 12) umgreift.
7. Lüfterrad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Nabenabschnitte
und/oder Mantelabschnitte (5') angeformten Stege (11') hinterschnitten sind und daß
der Bördelring (13') einen an den Querschnitt dieser Stege (11') angepassten Querschnitt
aufweist.
8. Lüfterrad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring eine auf einer Umfangsfläche der Nabenabschnitte oder Mantelabschnitte
(16) aufliegende, insbesondere aufgepresste oder zusammengezogene und verstemmte Bandage
(19, 20) ist.
9. Lüfterrad nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Auflage der Bandage
(19, 20) dienenden Umfangsflächen der Naben- oder Mantelabschnitte (16) seitliche,
die Bandage (19, 20) einfassende Vorsprünge (21a, 21b; 22a, 22b), insbesondere in
der Form von umlaufenden Stegen, aufweisen.
10. Lüfterrad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, insbesondere Lüfterrad,
bei dem die Teilstücke aus Kunststoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring
(27, 28) aus Kunststoff besteht. -
11. Verfahren zur Herstellung eines Lüfterrads nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (27, 28) durch Umspritzen der vorspringenden Stege (25, 26) der Nabenabschnitte
und/oder der Mantelabschnitte (24) hergestellt und aufgebracht wird.
12. Lüfterrad nach Anspruch 10, insbesondere zur Herstellung nach dem Verfahren nach
Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Naben- und/oder Mantelabschnitte (24)
wenigstens einen in Richtung zu den angeformten Stegen (26) hin vorspringenden Stützwulst
(29) aufweisen, der von außen an dem Ring (28) anliegt.
13. Lüfterrad nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilstücke (1) jeweils mit ihren benachbarten Teilstücken über Klammern o.dgl.
verbunden sind.
14. Lüfterrad nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Teilstück (1) zwei Laufschaufeln (4a, 4b) umfasst.