[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Ansteuerungs- und Überwachungseinrichtung für
Stellventile von Turbomaschinen, insbesondere für Industrieturbinen hoher Verfügbarkeit,
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1. Zu solchen Industrieturbinen hoher Verfügbarkeit
zählen z. B. Kompressor-Antriebsturbinen. Diese sind in aller Regel mindestens 2 Jahre
und möglichst bis zu 3 Jahren, ununterbrochen in Betrieb, so daß an die Regeleinrichtung
für die Stellventile erhöhte Anforderungen in bezug auf sichere ungestörte Arbeitsweise
und Redundanz im Falle des Ausfalls von Komponenten der Regeleinrichtung gestellt
werden.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ansteuerungs- und Überwachungseinrichtung
der eingangs näher definierten Art zu schaffen, welche diesen erhöhten Anforderungen
gerecht wird, d. h., welche
einen ungestörten Dauerbetrieb der Turbine von der Seite der Regeleinrichtung her
ermöglicht,
ein eigen-sicheres (Fail-safe) Verhalten mit Selbstheileffekt durch automatische,
stoßfreie Umschaltung auf intakte Komponenten gewährleistet und
[0003] selbst im Falle der Störung in bestimmten Zweigen oder Kanälen der Regeleinrichtung
in der Weise redundant ausgebildet ist, daß der Weiterbetrieb der Regeleinrichtung
und der Turbine auch dann ermöglicht ist, wenn bestimmte Komponenten der Regeleinrichtung
ausgewechselt und/oder repariert werden müssen.
[0004] Erfindungsgemäß wird die gestellte komplexe Aufgabe durch die im Kennzeichen des
Anspruchs 1 angegebenen Merkmale in der Hauptsache gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind in den Unteransprüchen 2 bis 11 angegeben. Gegenstand der Erfindung ist auch
eine Abwandlung der Regeleinrichtung nach dem Hauptanspruch, welche dadurch gekennzeichnet
ist, daß anstelle einer dreikanaligen eine zweikanalige Ausführung vorgesehen ist
und der entsprechenden Antivalenz-Überwachungsschaltung zur Ermittlung des fehlerhaften
Kanals eine 1- von -2- Auswahlschaltung zugrunde gelegt ist.
[0005] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile sind vor allem in der hohen Verfügbarkeit
der Einrichtung zu sehen. Diese ist bedingt durch die dreikanalige Ausführung, die
automatische Umschaltung von einem defekten Betriebskanal auf einen der beiden Reservekanäle
und - bei zwei defekten Kanälen - durch die Umschaltung von Hand auf den letzten Reservekanal,
wobei ein Ersatz defekter Komponenten während des Betriebs der Anlage erfolgen kann.
Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen Fehlerdiagnose, d. h. in der Selbstüberwachung
der Kanäle, der Meldung des fehlerhaften Kanals und der Möglichkeit der Anzeige der
defekten Komponenten bei einem Erstfehler sowie den Prüfroutinen und Diagnosehilfen
bei einem Zweitfehler durch den Bedienungsmann. Des weiteren ist als vorteilhaft hervorzuheben
die gleichbleibende Regelgüte, bedingt durch die Gleichwertigkeit der drei Kanäle,
ihre synchrone Arbeitsweise und damit eine nahezu stoßfreie Umschaltung von einem
Kanal auf einen anderen.
[0006] Im folgenden wird anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt ist, diese noch näher erläutert. Darin zeigt in schematischer Diagrammdarstellung
:
Fig. 1 einen Übersichts-Schaltplan der Einrichtung nach der Erfindung mit dreikanaliger
Stellungsregelung für eine elektro-hydraulische Turbinenregelung (EHTR) ;
Fig. 2 das Detail des dreikanaligen hydraulischen Leitungssystems aus Fig. 1 mit zugehörigen
Komponenten, d. h. ohne die elektrischen Signalleitungen und Meßwertgeber ;
Fig. 3 die Schaltlogik zur 2- von 3- Auswahl bei der dreikanaligen Stellungsregelung
nach den Fig. 1 und 2, wobei die in Kreisen gesetzten A, B, C die Art der Fehlerüberwachung
symbolisieren und die arabischen Ziffern 1 bis 3 hinter den Großbuchstaben A, B, C
die Kanäle und die in Kreise gesetzten arabischen Ziffern laufende Nummern für Meßwertleitungen
bezeichnen ;
Fig.4 sinngemäß zu Fig. 3 eine Schaltlogik für die 3 Kanäle, vorgesehen für die Nullpunkt-Überwachung
des Steuerstromes, welcher dem elektrischen Eingang der elektro-hydraulischen Umformer
zugeführt wird. Die in Kreisen befindlichen arabischen Ziffern stellen wieder Meßwerte
bzw. Meßleitungsanschlüsse dar;
Fig. 5 eine Schaltlogik zur Fehlerdiagnose in allen drei Kanälen und der abgeleiteten
Meldung bestimmter Fehlertypen und
Fig. 6 eine weitere Schaltlogik für alle drei Kanäle, welche zur Kanal-Umschaltung
auf einen gesunden Kanal im Falle der Störung des aktiven Kanals dient.
[0007] Die in Fig. 1 dargestellte Ansteuerungs- und Überwachungseinrichtung dient zur Verstellung
des nicht dargestellten Stellventils einer Turbomaschine. Dabei handelt es sich insbesondere
um eine Industrieturbine hoher Verfügbarkeit, wie eine Kompressor-Antriebsturbine.
Zur Verstellung des Stellventils dient mindestens ein Kraftkolben-Zylinder-System
bzw.. hydraulischer Servomotor SM, in folgendem abgekürzt als Servomotor bezeichnet.
Bei dem Turbinen-Stellventil kann es sich um eine Mehrfachventilanordnung mit einer
Mehrzahl von in einer Traverse gelagerten Ventilkegeln handeln, wobei die in Ventilhubrichtung
geführte Traverse über eine Schwinge o. dgl. vom Servomotor SM betätigt werden kann.
Anstelle dieser Ventilgruppensteuerung mit zueinander gestaffelt öffnenden bzw. schließenden
Gruppenventilen wäre auch eine Einzelventilsteuerung möglich.
[0008] Der Servomotor SM hat einen im Zylinder a1 längsverschieblich gelagerten Kraftkolben
a2 mit Kolbenstange a 21. Der Kolben a2 ist zweiseitig beaufschlagbar ; es kann sich
jedoch auch um einen einseitig beaufschlagbaren Kraftkolben handeln, welchem dementsprechend
eine in Ausschaltrichtung wirkende Kraftspeicherfeder zuzuordnen wäre.
[0009] Die beiden Kolbenseiten a22, a23 des Kraftkolbens a2, d. h. je nach Schaltstellung
der zugeordneten elektrohydraulischen Umformer SV1 bis SV3 die Druckseite und die
Ablaufseite bzw. umgekehrt, sind dreikanalig, siehe Kanäle K1 bis K3, an die hydraulischen
Ausgangsleitungen L1 bis L3 je eines elektro- hydraulischen Umformers SV1 bis SV3
angeschlossen. L1 bis L3 bezeichnen jeweils Leitungspaare. deren Einzelleitungen mit
111, 112 ; 121, 122 usw. bezeichnet sind. Die Umformer SV1 bis SV3 sind also mit ihren
Ausgangsleitungen L1 bis L3 zueinander parallel geschaltet und in dieser Parallelschaltung
mit ihren Einzelleitungen jeweils an je eine der beiden Kolbenseiten a22, a23 angeschlossen.
[0010] Von den drei Umformern SV1 bis SV3 ist im Normalbetrieb der (nicht dargestellten)
Turbine nur einer, und zwar der des führenden, elektrisch und hydraulisch aktiven
Kanals, mit den den beiden Kolbenseiten zugeordneten Zylinderräumen über seine Ausgangsleitungen
verbunden. Z. B. sei angenommen, daß K1 der gerade aktive Kanal ist. In die Ausgangsleitungen
L1 bis L3 aller Umformer SV1 bis SV3 sind Absperrventile AV1 bis AV3 einer hydraulischen
Verblockeinrichtung VE eingeschaltet. Mittels dieser Absperrventile, deren in die
Einzelleitungen 111, 112 usw. eingeschalteten Einzel-Absperrventile mit av11, av12
usw. bezeichnet sind, ist die Verbindung zu den Kolbenseiten a22, a23 bei denjenigen
hydraulischen Ausgangsleitungen L1 bis L3 der Umformer SV1 bis SV3 absperrbar, welche
einem gerade nicht führenden, jedoch elektrisch synchron mit dem gerade aktiven Kanal
mitgefahrenen Kanal angehören. Bei einem, wie bereits angedeutet, aktiv angenommen
Kanal K1 wären also die Umformer SV2, SV3 durch die Absperr-Ventilpaare AV2, AV3 und
damit auch die Leitungspaare L2, L3 hydraulisch von den genannten Kolbenseiten isoliert.
[0011] Der Istwert der Stellung des Kraftkolbens a2 wird durch drei mechanisch-elektrische
Umformer W und im einzelnen W1 bis W3 abgefragt, welche als erste Weggeber dienen
und deren Ausgangssignale entsprechend mehrkanalig (siehe Kanal K10, K20, K30) den
ersten Eingängen e11, e21, e31 von drei elektrischen Regelkreisgliedern RG1 bis RG3
in Form von Komparatoren und/oder Regelverstärken zuführbar sind. An die zweiten Eingänge
e12, e22, e32 der Regelkreisglieder RG ist die der gewünschten Ventilstellung entsprechende
elektrische Größe des Sollwertes XsolI des Turbinenregelkreises herangeführt. Die
durch die Soll-Istwert-Differenzbildung in den Regelkreisgliedern RG gewonnenen Stellgrößen
werden an die elektrischen Eingänge sv1 bis sv3 der elektro-hydraulischen Umformer
SV entsprechend mehrkanalig weitergeleitet, siehe Steuerstromleitungen st1 bis st3.
Dabei wird ein von den ersten Weggebern W abgegebenes Fehlersignal B zur Anzeige der
gestörten Wegmessung im betreffenden Kanal herangezogen.
[0012] Die durch zweipoligen Abgriff zur Realisierung einer 2- von -3-Auswahlschaltung gewonnenen
Meßspannungssignale bzw. die zugehörigen Meßleitungen sind mit 5, 6 und* 7 bezeichnet,
die Meßgebermit 5.1, 6.1 und 7.1.
[0013] Die elektro-hydraulischen Umformer SV sind bevorzugt als elektro-hydraulische Druchfluß-Servo-
Ventile ausgebildet, welche ein analoges Übertragungsglied mit proportionalem Verhalten
darstellen. Solche Servoventile weisen im allgemeinen einen elektrischen Stellmotor
(Torque-Motor) auf, welcher von den elektrischen Eingangssignalen über die Eingänge
sv1 usw. beaufschlagt wird, sie weisen ferner ein nicht näher dargestelltes Prallplattensytem
und den eigentlichen Steuerschieber auf, welcher zwei extreme Schaltstellungen und
eine Zwischenstellung einnehmen kann, vgl. die Standard-Symboldarstellung in Fig.
1 und 2. Ein solches Servoventil stellt ein hochwertiges, stetig wirkendes Wegeventil
mit besonders guten stationären und dynamischen Eigenschaften und hoher Leistungsverstärkung
(über 10
6) dar. Dem elektrischen Eingangsstrom wird in einigen Millisekunden ein proportionaler
Ölstrom als Ausgangsgröße zugeordnet. Dies geschieht in der Regel über 2 hydraulisch
hintereinander wirkende Verstärkungseinrichtungen, ein Prallplattensystem und einer
Schiebersteuerung.
[0014] Die Pos. des Steuerschiebers sv10, sv20, sv30 wird durch je einen weiteren mechanisch-elektrischen
Umformer W10, W20, W30 abgefragt, der als zweiter Weggeber des Regelkreises dient.
Die Abfragung dient der Kontrolle, ob der betreffende Steuerschieber sv10 usw. die
der elektrischen Stellgröße (Steuerstrom i1, i2, i3) seines Servoventils analoge Position
einnimmt, wobei ein Fehlersignal C dieser zweiten Weggeber W10 usw. zur Anzeige eines
gestörten Servoventils bzw. Umformers SV herangezogen ist. Die zugehörigen Meßleitungen
bzw. Meßwerte sind mit 8, 9, 10, die Meßwertgeber mit 8.1, 9.1, 10.1, bezeichnet,
letztere sind wiederum durch zweipoligen Abgriff von zwei Ausgangsleitungen der zweiten
Weggeber an diese im Sinne der Realisierung einer 2- von -3-Signalauswertung angeschlossen.
[0015] Es ist bereits mit den ersten und zweiten Weggebern W1 bis W3 und W10 bis W30 eine
Antivalenz-Überwachungsschaltung zur Überwachung ihrer Istwert-Signale derart zu realisieren,
daß alle drei Kanäle K1 bis K3 auf Fehlfunktion überwacht werden können, wobei im
Falle unzulässiger Abweichungen der Istwert-Signale 5 bis 7 bzw. 8 bis 10 ein Meldesignal,
allgemein B bzw. C und speziell für alle Kanäle B1 bis B3 und C1 bis C3 erzeugbar
ist. Im Falle der festgestellten Abweichung in einem aktiven bzw. führenden Kanal
ist nun eine selbsttätige Umschaltung auf einen gesunden Kanal unter Aktivierung desselben
herbeiführbar. Siehe hierzu die Schaltlogik nach Fig.3, die Teildarstellung rechts
oben (Meldesignal B) und links unten (Meldesignal C). Die Erläuterungen dieser Meldesignale
sind aus Fig. 3 zu entnehmen. Ist z. B. das Servoventil im Kanal K1 gestört, dann
führen die Meßleitungen 8 und 9 Fehlersignal, Meßleitung 10 führt kein Fehlersignal,
folglich gelangt durch das obere Und-Gatter eine Meldung C1 « Servoventil SV1 gestört
zur Durchschaltung. Jedes der Und-Gatter hat 2 Normaleingänge und einen Negations-Eingang
zur Signalumkehr. Dies ist auch bei den beiden oberen Logik-Teilschaltungen der Fig.
der Fall.
[0016] Wie es Fig. 1 zeigt, kann jedoch auch in die Antivalenz-Überwachung der Kanäle K1
bis K3 der Steuerstrom i1 bis i3 und/oder die zugehörige Steuerspannung u12, u13,
u23 am Ausgang der Regelkreisglieder RG einbezogen sein. Hierzu sind den den Steuerstrom
führenden Signalausgangsleitungen stla, st2a, st3a Strom- und/oder Spannungsmeßgeräte
2.1, 3.1, 4.1 zugeordnet, wobei durch ein Fehlersignal A eine Störung des Regelkreisgliedes
RG oder des Torque-Motors der Umformer SV im betreffenden Kanal K1 bis K3 anzeigbar
ist. Die Meßwertleitungen bzw. zugehörigen Fehlermeßwerte sind mit 2, 3, 4 bezeichnet,
sie tauchen in Fig.3 als Eingangsgrößen der Und-Gatter auf, deren Fehlermeldungen
für die einzelnen Kanäle mit A1 bis A3 bezeichnet sind.
[0017] In die Antivalenz-Überwachung der Kanäle kann weiterhin eine Nullpunkt-Überwachung
des Steuerstromes i1 bis i3 einbezogen sein, wobei mittels Strommeßgeräten 11.1, 13.1,
15.1 entsprechende Fehlersignale 11 bis 16 erzeugbar sind, wobei die Meßwertpaare
11-12, 13-14, 15-16 die Überschreitung eines oberen Grenzwertes bzw. die Unterschreitung
eines unteren Grenzwertes jeweils symbolisieren. Wie weiter unten erläutert, ist der
obere Grenzwert des Steuerstromes mit iy und der untere Grenzwert mit i
x bezeichnet. Aus der Darstellung der Fig. 4 ist die Funktion ohne weiteres zu entnehmen
; es erfolgt Fehlermeldung hinsichtlich eines Nullpunktfehlers (MF) wenn der Nullpunkt
über- oder unterschritten wird, und zwar für eine Mindestzeitspanne von z. B. 20 Sekunden,
und es erfolgt zugleich die Anzeige F.
[0018] Besonders vorteilhaft ist nun eine solche Auslegung und Verknüpfung der Antivalenz-Überwachungsschaltung
nach Fig. 1 und 2, daß im Falle der Fehlermeldung für einen zweiten zusätzlich zu
einem ersten Kanal (Zweitfehler) alle Absperrventile AV im Sinne einer temporären
vollständigen hydraulischen Blockade selbsttätig in die Schließstellung gebracht werden.
Dann ist jedoch noch ein Weiterbetrieb möglich, weil eine manuelle Umschaltung auf
den letzten Reservekanal zugelassen und in diesem Schaltzustand Erst- und/oder Zweitfehler
mittels Testroutine des Operators festgestellt werden können. Nach Beseitigung der
Fehler kann dann die Blockade, das sogenannte hydraulische freeze in, manuell aufgehoben
werden.
[0019] Aus Fig. 2 erkennt man deutlich, daß die Absperrventile AV sogenannte Cartridge-Ventile
sind, und zwar 2/2-Wege-Ventile. Sie werden im dargestellten Ausführungsbeispiel durch
Magnetventile M1 bis M3 hydraulisch angesteuert, wobei diese Magnetventile als binär
arbeitende, hydraulische 2/3-Wege-Sitzventile ausgeführt sind, welche abhängig von
einem elektrischen Steuersignal an ihre Schaltmagneten m1. m2, m3 (die elektrischen
Steuerleitungen sind in Fig. nicht dargestellt) eine eingangsseitige hydraulische
Druckleitung m10 bis m30 entweder mit einem Ablauf m11 bis m31 verbinden oder auf
die ausgangsseitige hydraulische Steuerleitung m12 bis m32 schalten. Letztere sind
gestrichelt dargestellt und gabeln sich zur Beaufschlagung der Absperrventilpaare
AV1 bis AV3 jeweils auf.
[0020] Fig. 2 zeigt auch, daß das Schieber-System der Umformer bzw. Servoventile SV auf
der Seite der Druckölquelle P und auf der Seite des Kraftkolbens a2 jeweils an zwei
Druckölleitungen angeschlossen sind, welche auch der Seite der Druckölquelle eindeutig
als Drucköl-Zulaufleitung svll bis sv31 und als Ablaufleitung sv12 bis sv32 definiert
sind. Auf der Kraftkolbenseite der Umformer SV sind die Einzelleitungen 1 der Leitungspaare
L1 bis L3 je nach Schaltzustand des Schieber-Systems entweder Drucköl-Zulaufleitungen
oder Ablaufleitungen. Auf der Seite der Druckölquelle P ist nun in die Drucköl- Zulaufleitung
sv11 bis sv31 je ein handbetätigbares lsolier-Absperrventil IAV1 bis IAV3 eingeschaltet,
und in die zugehörige Ablaufleitung sv12 bis sv32 ist jeweils ein federbelastetes
(vorgespanntes) Isolier-Rückschlagventil IRV1 bis IRV3 eingeschaltet, derart, daß
bei geschlossenen Absperrventilen AV der Verblockeinrichtung und durch Handbetätigung
des Isolier-Absperrventils IAV der betreffende Umformer SV vom Druckölkreislauf bei
laufender Turbine isolierbar und zwecks Auswechselung und Reparatur ausbaubar ist.
[0021] Eine wesentliche Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang auch den handbetätigten,
der Druckölentlastung des betreffenden isolierten Servoventils SV dienenden Rückschlagventile
RV1 b. RV3 zu. Für den Kanal K1 sind diese noch im einzelnen mit RV11 bis RV13 bezeichnet.
Sie sind, wie ersichtlich, unmittelbar benachbart zum betreffenden Servoventil SV,
an dessen Drucköl-Leitungen sv11 bis sv 31, und zwar hinter den Isolier-Absperrventilen
IAV angeschlossen, d. h. auf der der Druckölquelle abgewandten Seite der Isolier-Absperrventile.
Außerdem sind diese Rückschlagventile auf der Kraftkolbenseite der Servoventile an
die entsprechenden Einzel-Druckölleitungen 1 jeweils angeschlossen. Ein Anschließen
an die Ablaufleitungen sv12 bis sv32 ist nich erforderlich, weil die Druckölentlastungsfunktion
hier durch die Ventile IRV wahrgenommen wird. Vor einem Ausbau bzw. Auswechseln von
defekten Servoventilen können diese also nicht nur hydraulisch isoliert werden - unter
Weiterbetrieb des übrigen Regelkreises -, sie können auch hydraulisch druckentlastet
werden, so daß ohne Leckölverlust und Ausspritzen von Öl ein Ausbauen erfolgen kann.
[0022] Die Weggeber W1 bis W3 bzw. W10 bis W30 können als Differential-Transformatoren arbeiten,
es ist auch eine Arbeitsweise nach dem Wirbelstromprinzip möglich, ebenso wie Ultraschall-Weggeber
geeignet sind.
Fig. 5 zeigt noch eine Schaltlogik und wie die Diagnose in den einzelnen Kanälen und
eine Meldung der verschiedenen Fehlerarten A, B und C erfolgt, worauf noch näher eingegangen
wird.
Fig. zeigt eine Schaltlogik zur Kanal-Umschaltung, wobei der betreffende Kanal (einer
der Kanäle K1 bis K3) erstens aktiv sein muß und zweitens darin ein Fehler auftreten
muß, dann erfolgt ein Fehlersignal und als weitere Folge eine Kanalumschaltung. Fehlermeldung
erfolgt, wenn eine der Fehlerarten A bis C auftritt, Fehlermeldung erfolgt auch im
Falle einer unzulässigen Nullpunkt-Abweichung (Fehlertyp F). Weitere Erläuterungen
folgen weiter unten.
[0023] Die in Fig. 1 mit arabischen Ziffern 2 bis 16 bezeichneten Kreissymbole stellen elektrische
Fehlersignale der elektro-hydraulischen Schaltung an bestimmten Schaltungs- oder Anschlußpunkten
dar; Anschlußpunkt 1 symbolisiert dagegen den Anschluß an den nicht dargestellten
Turbinendrehzahlregler bzw. Turbinenregelkreis mit seinem Stellungssollwert X
soll als Ausgangsgröße.
[0024] Im einzelnen erfolgt eine Fehlermeldung
über 2, wenn i1 ≠ 12,
über 3, wenn i1 ≠ i3, und
über 4, wenn i2 ≠ i3.
[0025] Die logische Verknüpfung nach dem Zwei- von-Drei-Prinzip gemäß Fig. 3, links oben,
erlaubt dann eine Identifizierung des den fehlerhaften Steuerstrom i
1 oder i
2 oder i
3 führenden Kanals K
1, K2 oder K3 über die zugehörigen, entsprechend bezifferten Ausgangssignale A1, A2
oder A3, welche besagen : « Regelverstärker oder Torquemotor (im betreffenden Kanal)
gestört •.
[0026] Die Fehlersignale 5, 6 und 7 entstehen im Falle von Antivalenzen beim Spannungsvergleich
der von den Weggebern W, W1, W2, W3 abgegebenen Spannungen. Bezeichnet man mit u
1 die vom Weggeber W1 abgegebene Meßspannung und mit u
2, u
3 entsprechend diejenigender anderen beiden Weggeber W2, W3, so erfolgt eine Fehlermeldung
über 5, wenn u1 ≠ u2,
über 6, wenn u1 ≠ u3, und
über 7, wenn u2 ≠ u3.
[0027] Die logische Verknüpfung nach dem Zwei- von -Drei-Prinzip gemäß Fig. 3, rechts oben,
erlaubt dann eine Identifizierung des die fehlerhafte Wegmessung aufweisenden Kanals
K10, K20, K30 bzw. K1, K2, K3 über die zugehörigen entsprechend bezifferten Ausgangssignale
Bi, B2, B3, welche besagen : « Wegmessung (im betreffenden Kanal) gestört ».
[0028] Bezeichnet man mit s
1 die vom Weggeber W10 des elektrohydraulischen Umformers SV1 abgegebene Meßspannung
und mit s
2, s
3 entsprechend diejenige der Weggeber W20, W30 der anderen beiden Umformer SV2, SV3,
so erfolgt eine Fehlermeldung
über 8, wenn s1 ≠ s2,
über 9, wenn s1 ≠ s3, und
über 10, wenn s2 ≠ s3.
[0029] Die logische Verknüpfung nach dem Zwei- von - Drei-Prinzip gemäß Fig. 3, linker unterer
Teil, erlaubt dann eine Identifizierung des fehlerhaften Kanals K1, K2 oder K3 über
die zugehörigen, entsprechend bezifferten Ausgangssignale C1, C2, C3, welche besagen
: « Servoventil (im betreffenden Kanal) gestört ».
[0030] Bezeichnet man ferner den oberen Grenzwert des Steuerstroms mit iy und seinen unteren
Grenzwert mit i
x, dann erfolgt eine Fehlermeldung durch die Strommeßgeräte 11.1, 13.1, 15.1 über entsprechende
Fehlersignale
11 bzw. 12, wenn i1 > iy bzw. i1 < ix,
13 bzw. 14, wenn i2 > iy bzw. i2 < ix, und
15 bzw. 16, wenn i3 > iy bzw. i3 < ix.
[0031] F1 bis F3 und MF1 bis MF3 bedeuten in Fig. 4 die entsprechende Nullpunktfehleranzeige
bzw. Meldung der Nullpunktfehler für die zugehörigen Kanäle K1 bis K3.
[0032] In Fig. 5 bedeuten :
die Meldesignale MA1 bis MA3, daß einer der Verstärker und/oder Torquemotoren der
Umformer SV1 bis SV3 in einem der entsprechenden, gleich bezifferten Kanäle K1 bis
K3 defekt ist ;
die Meldesignale MB1 bis MB3, daß einer der entsprechenden, gleich bezifferten Weggeber
W1 bis W3 in den Kanälen K10 bis K30 defekt ist, und
die Meldesignale MC1 bis MC3, daß eines der Servoventile SV1 bis SV3 in einem der
entsprechenden, gleich bezifferten Kanäle K1 bis K3 defekt ist.
[0033] Wie man erkennt, gehört zur Fehlermeldung des Typs MA ein Fehlersignalduo A-C, zur
Fehlermeldung des Typs MB ein Fehlersignaltrio A-B-C und zur Fehlermeldung des Typs
MC ein Fehlersignalsolo C. Auf Grund dieser Schaltlogik ist eine zuverlässige Fehlerdiagnose
ermöglicht.
[0034] Zu Fig. 6 ist noch nachzutragen, daß die in Rechteckkästchen gesetzten Bezeichnungen
ME1, ME2 bzw. ME3 besagen, daß eine Meldung « Kanal-Umschaltung erfolgt, und die in
Kreise gesetzten Zeichen 5 E2, E3, E1 bedeuten Befehle zur Umschaltung auf den Kanal
K2 (von Kanal K1), K3 (von Kanal K2) und K1 (von Kanal K3).
[0035] D1, D2, D3 bedeuten die Meldesignale des gerade aktiven Kanals K1, K2 oder K3. Der
obere Teil der Fig. 6 verdeutlicht z. B., daß dann, wenn Kanal K1 gerade aktiv ist,
außer seinem Aktivitätsanzeigesignal D1. ein weiteres Fehlersignal des Typs A1, B1
oder C1 und/oder F1 auftreten muß, damit eines der beiden Und-Gatter die Fehlermeldung
an das nachgeschaltete Oder-Gatter weitergibt, so daß dann die Kanalumschaltung gemäß
Signal E2 und die Meldung darüber erfolgen. Entsprechendes gilt für den mittleren
und den unteren Teil der dargestellten Schaltlogik.
[0036] Die Erfindung hat sich als so vorteilhaft erwiesen, daß ihr allgemeiner Gedanke der
Mehrkanaligkeit gekoppelt mit einer besonderen Antivalenz-Überwachungsschaltung grundsätzlich
auch verwirklicht werden kann, wenn anstelle einer dreikanaligen eine zweikanalige
Ausführung vorgesehen wird. Hierbei müßte bei der entsprechenden Antivalenz-Überwachungsschaltung
zur Ermittlung des fehlerhaften Kanals eine 1- von -2-Auswahlschaltung zugrunde gelegt
sein. Sinngemäß kann die Erfindung auch realisiert werden, wenn mehr als 3 Kanäle
auf einen Servomotor arbeiten, wobei hier genauso wie bei der dreikanaligen Schaltung
eine Majorisierung und damit relativ leichte Fehlererkennungskriterien gegeben sind.
Bei einer zweikanaligen Überwachung ist eine Majorisierung nach den Regeln der Wahrscheinlichkeit
nicht möglich ; hier müssen noch zusätzliche Überwachungskriterien herangezogen werden,
die eindeutig feststellen lassen, ob der eine oder der andere Kanal fehlerbehaftet
bzw. gesund sind.
1. Ansteuerungs- und Überwachungseinrichtung für Stellventile von Turbomaschinen,
insbesondere für Industrieturbinen hoher Verfügbarkeit, wie Kompressor-Antriebsturbinen,
mit mindestens einem Kraftkolben-Zylinder-System (Servomotor SM) zur Verstellung des
Stellventils und mindestens einem elektro-hydraulischen Umformer (SV) zur Erzeugung
einer hydraulischen Stellgröße für das Kraftkolben-Zylinder-System in Abhängigkeit
von einer dem elektrischen Eingang des elektro-hydraulischen Umformers (SV) zugeführten
elektrischen Stellgröße (i) des Turbinen-Regelkreises, gekennzeichnet durch die folgenden
Merkmale :
die Druckseite und die Ablaufseite des Kraftkolben-Zylinder-Systems (SM) sind mindestens
dreikanalig (K1, K2, K3) an die hydraulischen Ausgangsleitungen (L1, L2, L3) je eines
elektro-hydraulischen Umformers (SV ; SV1, SV2, SV3) angeschlossen ;
von den mindestens drei elektro-hydraulischen Umformern (SV1, SV2, SV3) ist im Normalbetrieb
nur einer, und zwar der des führenden, elektrisch und hydraulisch aktiven Kanals,
mit dem Kraftkolben-Zylinder-System (SM) über seine Ausgangsleitungen verbunden, und
in die Ausgangsleitungen (L1, L2, L3) aller elektro-hydraulischen Umformer (SV1, SV2,
SV3) sind Absperrventile (AV1, AV2, AV3) einer Verblockeinrichtung (VE) eingeschaltet,
mittels welcher die Verbindung zum Kraftkolben-Zylinder-System (SM) bei denjenigen
hydraulischen Ausgangsleitungen der elektro-hydraulischen Umformer absperrbar ist,
welche einem gerade nicht führenden, jedoch elektrisch synchron mit dem gerade aktiven
Kanal (K1, K2 oder K3) mitgefahrenen Kanal angehören ;
der Istwert der Kraftkolben-Stellung wird durch mindestens drei mechanisch-elektrische
Umformer (W1, W2, W3) als erste Weggeber (W) abgefragt, deren Ausgangssignale entsprechend
mehrkanalig (K10, K20, K30) jeweils den ersten Eingängen (e11, e12, e13) von mindestens
drei elektrischen Regelkreisgliedern (RG : RG1, RG2, RG3) in Form von Komparatoren
und/oder Regelverstärkern zuführbar sind, wobei an die zweiten Eingänge (e12, e22,
e32) der Regelkreisglieder die der gewünschten Ventilstellung entsprechende elektrische
Größe des Sollwertes XSolI des Turbinenregelkreises herangeführt ist und die durch die Soll-Istwert-Differenzbildung
gewonnenen Stellgrößen an die elektrischen Eingänge (SV1, SV2, SV3) der elektro-hydraulischen
Umformer (SV ; SV1, SV2, SV3) entsprechend mehrkanalig weitergeleitet werden und wobei
ein von den ersten Weggebern (W) abgegebenes Fehlersignal B zur Anzeige der gestörten
Wegmessung im betreffenden Kanal herangezogen ist ;
die Steuerschieber-Position der elektro-hydraulischen Umformer (SV ; SV1, SV2, SV3)
wird durch je einen weiteren mechanisch-elektrischen Umformer (W10, W20, W30) als
zweiten Weggeber des Regelkreises abgefragt, zur Kontrolle, ob der betreffende Steuerschieber
die der elektrischen Stellgröße seines elektro-hydraulischen Umformers analoge Position
einnimmt, wobei ein Fehlersignal C der zweiten Weggeber zur Anzeige eines gestörten
elektrohydraulischen Umformers (SV) im betreffenden Kanal (K1, K2 oder K3) herangezogen
ist ;
mittels einer Antivalenz-Überwachungsschaltung zur Überwachung der Istwert-Signale
(B, C) der ersten und zweiten Weggeber (W ; W10, W20, W30) werden alle mindestens
drei Kanäle (K1 bis K3) auf Fehlfunktion überwacht, wobei im Falle unzulässiger Abweichungen
der Istwert-Signale eines Kanals ein Meldesignal (B bzw. C) erzeugbar und im Falle
der festgestellten Abweichung in einem aktiven bzw. führenden Kanal eine selbsttätige
Umschaltung auf einen gesunden Kanal unter Aktivierung desselben herbeiführbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Auslegung und Verknüpfung
der Antivalenz-Überwachungsschaltung, daß im Falle der Fehlermeldung für einen zweiten
zusätzlich zu einem ersten Kanal (Zweitfehler) alle Absperrventile (AV ; AV1 bis AV3)
im Sinne- einer temporären vollständigen hydraulischen Blockade selbsttätig in die
Schließstellung bringbar sind, derart, daß bei Zulässigkeit einer manuellen Umschaltung
auf den letzten Reservekanal Erst- und/oder Zweitfehler mittels Testroutine des Operators
feststellbar sind und - nach Beseitigung der Fehler - die Blockade , manuell aufhebbar
ist.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die
Antivalenz-Überwachung der Kanäle (K1 bis K3) der Steuerstrom (i1 bis i3) und/oder
die zugehörige Steuerspannung (u12, u13, u23) am Ausgang der Regelkreisglieder (RG
; RG1 bis RG3) einbezogen ist und daß hierzu den Steuerstrom (i1 bis i3) führenden
Signalausgangsleitungen (st1. st2, st3) Strom- und/oder Spannungsme-βgeräte (11.1,
13.1, 15.1 , 2.1, 3.1, 4.1) zugeordnet sind, wobei durch ein Fehlersignal (A) eine
Störung des Regelkreisgliedes oder des Torque-Motors des elektro-hydraulischen Umformers
(SV) im betreffenden Kanal anzeigbar ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die
Antivalenz-Überwachung der Kanäle (K1, K2, K3) eine Nullpunkt-Überwachung des Steuerstromes
einbezogen ist und mittels Strommeßgeräten ein Fehlersignal F erzeugbar ist, wenn
der Steuerstrom einen oberen oder unteren Grenzwert iy bzw. ix während einer vorgegebenen Zeitspanne über oder unterschreitet.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antivalenz-Überwachungsschaltung
zur Ermittlung des fehlerhaften Kanals eine Zwei- von Drei-Auswahlschaltung zugrunde
gelegt ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Weggeber
(W ; W10 bis W30) Differential-Transformatoren sind, deren Induktivität bzw. Ausgangsspannung
durch Verstellung ihrer bewegbaren Kerne eine der Istposition des abgefragten Stellgliedes
analoge Größe darstellt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrventile
(AV1, AV2, AV3) sogenannte Cartridge-Ventile sind, und zwar 2/2-Wege-Sitz-Ventile.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrventile
(AV1, AV2, AV3) durch Magnetventile (Mi, M2, M3) hydraulisch ansteuerbarsind, wobei
die Magnetventile als binär arbeitende hydraulische 2/3-Wege-Sitz-Ventile ausgeführt
sind, welche abhängig von einem elektrischen Steuersignal eine eingangsseitige hydraulische
Druckleitung (m10, m20, m30) entweder mit einem Ablauf (m11, m21, m31) verbinden oder
auf die ausgangsseitige hydraulische Steuerleitung (m12, m22, m32) schalten.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die elektro-
hydraulischen Umformer (SV ; SV1, SV2, SV3) als elektro-hydraulische Durchfluß-Servo-Ventile
ausgebildet sind, welche ein analoges Übertragungsglied mit proportionalem Verhalten
darstellen.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schieber-System der elektro-hydraulischen Umformer (SV) auf der Seite der Druckölquelle
(P) und auf der Seite des Kraftkolben-Zylinder-Systems (SM) jeweils an mindestens
eine Druckölzulaufleitung (SV11, SV21, SV31) und mindestens eine Ablaufleitung (SV12,
SV22, SV32) angeschlossen ist und daß auf der Seite der Druckölquelle (P) in die Drucköl-Zulaufleitung
(SV11, SV21, SV31) ein handbetätigbares Isolier-Absperrventil (IAV, IAV1 bis IAV3)
und in die Ablaufleitung (SV12, SV22, SV32) ein federbelastetes (vorgespanntes) Isolier-Rückschlagventil
(lRV1 bis IRV3) eingeschaltet ist, derart, daß bei geschlossenen Absperrventilen (AV1
bis AV3) der Verblockeinrichtung (VE) und durch Handbetätigung des Isolier-Abspernventils
(IAV) der betreffende elektro-hydraulische Umformer (SV) vom Druckölkreislauf bei
laufender Turbine isolierbar und zwecks Auswechslung und Reparatur ausbaubar ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch handbetätigte, der Druckölentlastung
des isolierten elektro-hydraulischen Umformers (SV) dienende Rückschlagventile (RV1
bis RV3), welche unmittelbar benachbart zum elektro-hydraulischen Umformer (SV) an
dessen Drucköl-Leitungen (SV11, SV21, SV31 ; 111, 121, 132) sowohl auf der Seite der
Druckölquelle (P) als auch auf der Seite der Absperrventile (AV) der Verblockeinrichtung
(VE) angeschlossen sind.
12. Abwandlung der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle
einer dreikanaligen eine zweikanalige Ausführung vorgesehen ist und der entsprechenden
Antivalenz-Überwachungsschaltung zur Ermittlung des fehlerhaften Kanals eine 1- von
-2-Auswahlschaltung zugrunde gelegt ist.
1. Control and monitoring device for turbo-engine control valves, more particularly
for industrial turbines of high availability, such as compressor drive turbines, having
at least one servo piston cylinder system (servomotor SM) for adjusting the control
valve and at least one electro-hydraulic transducer (SV) for producing a hydraulic
correcting variable for the servo piston cylinder system as a function of an electrical
correcting variable (i) of the turbine control loop, which variable is fed to the
electrical input of the electro-hydraulic transducer (SV), characterised by the following
features :
the pressure side and the drain side of the servo piston cylinder system (SM) are
connected to the hydraulic output lines (L1, L2, L3) of in each case one electro-hydraulic
transducer (SV ; SV1, SV2, SV3) by means of at least three channels (K1, K2, K3) ;
of the electro-hydraulic transducers (SV1, SV2, SV3), of which there are at least
three, during normal operation only one, that is, the one of the conducting, electrically
and hydraulically active channel, is connected to the servo piston cylinder system
(SM) by way of its output lines and into the output lines (L1, L2, L3) of all the
electro-hydraulic transducers (SV1, SV2, SV3) there are connected shut-off valves
(AV1, AV2, AV3) of a blocking device (VE), by means of which the connection to the
servo piston cylinder system (SM) may be shut off in the case of those hydraulic output
lines of the electro-hydraulic transducers which belong to a channel which has just
stopped conducting, but which runs electrically in synchronism with the channel (K1.
K2 or K3) which has just become active ;
the actual value of the servo piston position is queried by means of at least three
mechanical-electrical transducers (W1, W2, W3) acting as the first displacement transducers
(W), the output signals of which may be fed correspondingly through multiple channels
(K10, K20, K30) in each case to the first inputs (e11, e12, e13) of at least three
electrical components (RG ; RG1, RG2, RG3) in the form of comparators and/or servo
amplifiers, in which case the electrical variable of the rated value XSOII of the turbine control loop, which variable corresponds to the desired valve position,
is fed to the second inputs (e12, e22, e32) of the components and the correcting variables,
which are obtained by the ratedactual value subtraction, are passed on correspondingly
through multiple channels to the electrical inputs (SV1. SV2, SV3) of the electro-hydraulic
transducers (SV ; SV1, SV2, SV3) and in which case an error signal B, which is transmitted
by the first displacement transducers (W), is used for the purpose of indicating the
faulty displacement measurement in the relevant channel ;
the valve plunger position of the electro-hydraulic transducers (SV ; SV1, SV2, SV3)
is queried by means of a further mechanical-electrical transducer (W10, W20, W30)
in each case, acting as the second displacement transducer of the control loop, in
order to check whether the relevant valve plunger occupies that position which is
analogous to the electrical correcting variable of its electro-hydraulic transducer,
an error signal C of the second displacement transducer being used for the purpose
of indicating a faulty electro-hydraulic transducer (SV) in the relevant channel (K1,
K2 or K3) ;
by means of a non-equivalence monitoring circuit for monitoring the actual value signals
(B, C) of the first and second displacement transducers (W ; W10, W20, W30) all of
the channels (K1 to K3), of which there are at least three, are monitored for functioning
errors, whereby in the event of inadmissible deviations of the actual value signals
of a channel a signal (B or C) may be generated and in the event of the deviation,
which has been determined, in an active or conducting channel there may be an automatic
change-over to a healthy channel through activation of the same.
2. Device according to claim 1, characterised by layout and linkage of the non-equivalence
monitoring circuit, both of which are of such a kind that when errors are reported
for a second channel in addition to a first channel (second error) all the shut-off
valves (AV ; AV1 to AV3) may automatically be brought into the closed position in
the form of a temporary, complete, hydraulic blockade in such a way that if a manual
change-over to the last spare channel is admissible, first and/or second errors may
be determined by means of routine tests carried out by the operator and - after the
errors have been cleared - the blockade may be removed by hand.
3. Device according to one of the claims 1 or 2, characterised in that the control
current (i1 to i3) and/or the appertaining control voltage (u12, u13, u23) at the
output of the components (RG ; RG1 to RG3) is incorporated in the non-equivalence
monitoring system of the channels (K1 to K3) and in that for this purpose currend
and/or voltage measuring instruments (11.1, 13.1, 15.1 ; 2.1, 3.1, 4.1) are assigned
to the signal output lines (st1, st2, st3) which conduct the control current (i1 to i3), in which case failure of the component or of the torque-motor of the electro-hydraulic
transducer (SV) in the relevant channel may be indicated by means of an error signal
(A).
4. Device according to one of the claims 1 to 3, characterised in that a zero point
monitoring system of the control current is incorporated in the non-equivalence monitoring
system of the channels (K1, K2, K3) and an error signal F may be generated by means
of current measuring instruments when the control current crosses or falls below an
upper or lower limiting value iy or ix over a given time span.
5. Device according to one of the claims 1 to 4, characterised in that a two out of
three selection circuit forms the basis of the non-equivalence monitoring circuit
for determining the faulty channel.
6. Device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the displacement
transducers (W ; W10 to W30) are differential transformers, the inductance or output
voltage of which, through adjustment of their movable cores, represents a variable
analogous to the actual position of the queried control element.
7. Device according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the shut-off
valves (AV1, AV2, AV3) are so-called cartridge valves, that is, 2/2 directional seat
valves.
8. Device according to one of the claims 1 to 7, characterised in that the shut-off
valves (AV1, AV2, AV3) may be controlled hydraulically by means of solenoid valves
(M1, M2, M3), the latter being constructed as hydraulic 2/3 directional seat valves
in binary operation which, being dependent upon an electrical control signal, either
connect a hydraulic pressure line (m10, m20, m30), which is on the input side, with
a drain (m11. m21, m31) or switch it to the hydraulic control line (m12, m22, m32)
on the output side.
9. Device according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the electro-hydraulic
transducers (SV ; SV1, SV2, SV3) are constructed as electro-hydraulic flow servovalves
which represent an analogous transfer element with proportional behaviour.
10. Device according to one of the claims 1 to 9, characterised in that the slide
system of the electro-hydraulic transducers (SV) is connected on the side of the pressure
oil source (P) and on the side of the servo piston cylinder system (SM) respectively
to at least one pressure oil feed line (SV11, SV21, SV31) and to at least one drain
line (SV12, SV22, SV32) and on the side of the pressure oil source (P) a hand-operated
isolating shut-off valve (IAV, IAV1 to IAV3) is connected into the pressure oil feed
line (SV11, SV21, SV31) and a spring-loaded (prestressed) isolating nonreturn valve
(IRV1 to IRV3) is connected into the drain line (SV12, SV22, SV32) in such a way that
when the shut-off valves (AV1 to AV3) of the blocking device (VE) are closed, by operating
the isolating shut-off valve (IAV) by hand the relevant electro-hydraulic transducer
(SV) may be isolated from the pressure oil cycle when the turbine is running and may
be removed in order to be replaced and repaired.
11. Device according to claim 10, characterised by hand-operated nonreturn valves
(RV1 to RV3), which serve to free the isolated electro-hydraulic transducer (SV) of
pressure oil and which, being directly adjacent to the electro-hydraulic transducer
(SV), are connected to the pressure oil lines (SV11, SV21, SV31 : 111, 121, 131) of
the latter both on the side of the pressure oil source (P) and on the side of the
shut-off valves (AV) of the blocking device (VE).
12. Modification of the device according to claim 1, characterised in that there is
provision for a two- channel construction instead of a three-channel construction
and a 1 out of 2 selection circuit forms the basis of the corresponding non-equivalence
monitoring circuit for the purpose of determining the faulty channel.
1. Dispositif de commande et de surveillance pour des soupapes de réglage de turbo-machines,
en particulier de turbines industrielles à grande disponibilité, telles que turbines
d'entraînement à compresseur, avec au moins un système à piston moteur et à cylindre
(servomoteur SM) pour déplacer la soupape de réglage et avec au moins un convertisseur
électro-hydraulique (SV) pour produire une grandeur de réglage pour le système à piston
moteur et à cylindre, en fonction d'une grandeur électrique de réglage (i) du circuit
de réglage de la turbine, et appliquée à l'entrée électrique du convertisseur électro-hydraulique
(SV), caractérisé par les moyens suivants :
le côté pression et le côté sortie du système à piston moteur et à cylindre (SM) sont
reliés au moins par trois canaux (K1, K23, K3) à la conduite hydraulique de sortie
(L1, L2, L3) d'un convertisseur électro-hydraulique (SV ; SV1, SV2, SV3) associé ;
parmi au moins les trois convertisseurs électro-hydrauliques (SV1, SV2, SV3), seul
un d'entre eux est en fonctionnement normal, et notamment celui du canal passant électriquement
et hydrauliquement actif et relié au système à piston moteur et à cylindre (SM) par
l'intermédiaire de ses conduites de sortie, et dans toutes les conduites de sortie
(Li, L2, L3) de tous les convertisseurs électro-hydrauliques (SV1, SV2, SV3) sont
montées des soupapes d'arrêt (AV1, AV2, AV3) d'un dispositif de blocage (VE) à l'aide
duquel on peut interrompre la liaison avec le système à piston moteur et à cylindre
(SM) dans les conduites hydrauliques de sortie des convertisseurs électro-hydrauliques
qui appartiennent à un canal non passant, mais qui est toutefois mis en oeuvre en
même temps et en synchronisme électrique avec le canal (K1, K2 ou K3) qui est justement
dans son état actif ;
la valeur instantanée de la position du piston moteur est interrogée par au moins
trois convertisseurs mécaniques-électriques (W1, W2, W3) constituant des premiers
donneurs de voie (W) dont les signaux de sortie sont susceptibles d'être appliqués
par un agencement correspondant à canaux multiples (K10, K20, K30) respectivement
aux premières entrées (e11, e12, e13) d'au moins trois éléments électriques de régulation
(RG ; RG1, RG2, RG3) se présentant sous la forme de comparateurs et/ou d'amplificateurs
de régulation, la réalisation étant telle qu'aux secondes entrées (e12, e22, e32)
des éléments du circuit de régulation est appliquée la grandeur électrique de la valeur
de consigne XSOII du circuit de réglage de la turbine, qui correspond au réglage souhaité
de la soupape, alors que les grandeurs de réglage qui sont obtenues par la formation
de la différence entre la valeur de consigne et la valeur instantanée, sont appliquées,
de façon qui correspond à des canaux multiples, aux entrées électriques (SV1, SV2,
SV3) des convertisseurs électro-hydrauliques (SV ; SV1, SV2, SV3), et qu'un signal
de défaut B qui est émis par les premiers donneurs de voie (W), est utilisé pour afficher
de la mesure de voie perturbée, dans le canal correspondant ;
la position des tiroirs de distribution des convertisseurs électro-hydrauliques (SV
; SV1, SV2, SV3) est interrogée respectivement par un second convertisseur mécanique-électrique
(W10, W20, W30), faisant office de second donneur de voie du circuit de régulation,
pour contrôler si le tiroir de distribution concerné assume une position analogique
à la grandeur de réglage électrique de son transducteur électro-hydraulique, un signal
de défaut C des seconds donneurs de voie étant utilisé pour l'affichage d'un convertisseur
électro-hydraulique perturbé (SV), dans le canal correspondant (K1, K2 ou K3) ;
à l'aide d'un circuit de surveillance à anti-valence pour la surveillance des signaux
des valeurs instantanées (B, C) des premiers et des seconds donneurs de voie (W ;
W10, W20, W30), on surveille tous les canaux, au moins triples (K1 à K3) pour déterminer-un
fonctionnement défectueux, étant noté que dans le cas d'un écart inadmissible des
signaux des valeurs instantanées d'un canal, un signal d'identification (B ou C) est
susceptible d'être produit alors que dans le cas de la constatation d'un écart dans
un canal actif ou passant, une commutation automatique sur un canal sain peut être
réalisée, avec activation de ce dernier.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par une conception et une combinaison
logiques du circuit de surveillance à anti-valence, qui est telle que dans le cas
de la signalisation d'un défaut, pour un second canal qui est prévu en supplément
du premier canal (second défaut) toutes les soupapes d'arrêt (AV ; AV1 à AV3) sont
susceptibles d'être amenées automatiquement dans la position de fermeture, dans le
sens d'un blocage hydraulique complet et temporaire, la réalisation étant telle que
l'admissibilité d'une commutation manuelle sur le dernier canal de réserve, à un premier
défaut et/ou à un second défaut peut être déterminée par l'opérateur à l'aide d'une
routine de contrôle et, qu'après suppression du défaut, le blocage est susceptible
d'être supprimé manuellement.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'on
intègre dans la surveillance à anti-valence des canaux (Ki à K3) le courant de commande
(il à i3) et/ou la tension de commande associée (u12, u13, u23), à la sortie des éléments
du circuit de régulation (RG ; RG1 à RG3), et qu'à cet effet on associe aux conducteurs
de sortie des signaux (st1, st2, st3) qui conduisent le courant de commande (i, à
i3) des appareils de mesure du courant et/ou de la tension (11.1, 13.1, 15.1 ; 2.1,
3.1, 4.1), la réalisation étant telle que par un signal d'erreur (A), un dérangement
de l'élément du circuit de régulation ou du moteur de couple du convertisseur électro-hydraulique
(SV), est susceptible d'être indiqué dans le canal concerné.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que l'on
incorpore dans la surveillance à anti-valence des canaux (Ki, K2, K3) une surveillance
à point zéro du courant de commande, et qu'à l'aide d'appareils de mesure du courant,
un signal d'erreur F est susceptible d'être produit lorsque le courant de commande
passe au-dessus ou en dessous d'une valeur-limite supérieure ou inférieure iy ou Yx pendant un intervalle de temps prédéterminé.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que pour
déterminer le canal défectueux, on utilise, comme moyen de base pour le circuit de
surveillance à anti-valence, un circuit de sélection de deux à trois.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que les
donneurs de voie (W, W10 à W30) sont des transformateurs différentiels dont l'inductance
ou la tension représente, par déplacement de leurs noyaux mobiles, une grandeur analogique
de la position instantanée de l'organe de réglage interrogé.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que les
soupapes d'arrêt (AV1, AV2, AV3) sont constituées par ce que l'on désigne sous le
terme de soupapes Cartridge, et plus particulièrement des soupapes à 2/2 sièges.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que les
soupapes d'arrêt (AV1, AV2, AV3) sont susceptibles d'être attaquées hydrauliquement
par des électro-vannes (M1, M2, M3), les électro-vannes étant réalisées sous la forme
de soupapes à 2/3 voies opérant hydrauliquement et de façon binaire, lesquelles soupapes
à 2/3 voies relient, en fonction d'un signal de commande électrique, une conduite
hydraulique de pression (m10, m20, m30) située du côté entrée, soit avec la sortie
(m11, m21, m31), soit à la conduite hydraulique de commande, située du côté sortie
(m12, m22, m32).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que les
convertisseurs électro-hydrauliques (SV ; SV1, SV2, SV3) sont réalisés sous la forme
de servo-valves électro-hydrauliques de passage, qui représentent un organe de transmission
analogique à comportement proportionnel.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait que le
système à coulisse du convertisseur électro-hydraulique (SV) est relié, sur le côté
de la source d'huile sous pression (p) et du côté du système à piston moteur et à
cylindre (SM) respectivement à une conduite d'alimentation en huile sous pression
(SV11, SV21, SV31) et au moins à une conduite de sortie (SV12, SV22, SV32), et que
sur le côté de la source d'huile sous pression (p) il est prévu, dans la conduite
d'alimentation en huile sous pression (SV11, SV21, SV31) une soupape d'arrêt à commande
manuelle (IAV, IAV1 à IAV3) alors que dans la conduite d'évacuation (SV12, SV22, SV32)
est prévue une soupape de retenue (IRV1 à IRV3) chargée par un ressort (à charge préalable),
la réalisation étant telle que lorsque les soupapes d'arrêt (AV1 à AV3) du dispositif
de blocage (VE) sont fermées et lorsque par une commande manuelle de la soupape d'arrêt
d'isolement (IAV), le convertisseur électro-hydraulique concerné (SV) est susceptible
d'être isolé du circuit d'huile sous pression, lorsque la turbine est en marche, et
est susceptible d'être démonté en vue de son remplacement ou de sa réparation.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par le fait qu'il comporte des
soupapes de retenue (RV1 à RV3) qui sont susceptibles d'être commandées manuellement
et qui servent à décharger de la pression d'huile du convertisseur électro-hydraulique
isolé (SV), lesquelles soupapes de retenue sont raccordées, dans le voisinage immédiat
du convertisseur électro-hydraulique (SV), à ces conduites d'huile sous pression (SV11,
SV21, SV31 ; 111, 121, 131), aussi bien du côté de la source d'huile sous pression
(P) que du côté des soupapes d'arrêt (AV) du dispositif de blocage (VE).
12. Variante du dispositif selon la revendication 1, caractérisée par le fait qu'il
est prévu, à la place d'une réalisation à trois canaux, une réalisation à deux canaux,
et par le fait que le circuit de surveillance à anti-valence correspondant sert à
identifier le canal défectueux d'un circuit de sélection de 1 à 2.