[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren für das Betreiben einer Wärmepumpe oder Kältemaschine
mit einem Arbeitsmedium aus zwei unterschiedliche Siedepunkte aufweisenden Arbeitsstoffen,
die gemeinsam als Dampfgemisch einnem Verdichtungsvorgang unterworfen werden, nach
welchem das Arbeitsmedium in einem Phasentrennvorgang in eine Dampfphase und in eine
Flüssigkeitsphase getrennt wird, die als Teilströme Wärmeaustauschvorgängen unterworfen
werden, wobei der als Dampfphase aus dem Phasentrennvorgang abgezogene eine Teilstrom
durch Wärmeentzug kondensiert und nach seinem Entspannen einem Verdampfungsvorgang
durch Wärmezufuhr unterworfen wird, wonach er mit dem als Flüssigkeitsphase aus dem
Phasentrennvorgang abgezogenen anderen Teilstrom nach dessen Entspannen wieder zusammengeführt
und mit diesem dem Verdichtungsvorgang zugeführt wird.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung eine Wärmepumpe oder Kältemaschine zur Durchführung
des Verfahrens.
[0003] Die Anwendungsmöglichkeiten der Wärmepumpen und die Erhöhung ihrer Effektivität werden
infolge der Energiekrise überall in der Welt mit erhöhter Intensität untersucht. Die
Wärmepumpe ist eigentlich eine umgekehrt betriebene Kältemaschine, welche die Energie
der Umgebung in einen funktionell geschlossenen Raum überführt.
[0004] Die zur Zeit bekannten Kompressions-Wärmepumpen werden meistens mit in der Kältetechnik
allgemein verwendeten Kältemitteln betrieben. Der Trend der Forschungen weist ebenfalls
in Richtung der Verfeinerung der in der Kältetechnik schon bewährten Methoden bzw.
der Anwendung der Methoden für die Wärmepumpen. So ist ein Verfahren der eingangs
erwähnten Art (DE-B- 241 468) als Kompressionsverfahren ausgestaltet, bei welchem
mit einem Gemisch aus zwei Kältemitteln unterschiedlicher Siedepunkte gearbeitet wird,
wobei aus dem verdichteten Kältemittel-Dampfgemisch durch partielle Kondensation die
höhersiedende Komponente verflüssigt, von der tiefersiedenden dampfförmigen Komponente
getrennt und zur Verflüssigung der tiefersiedenden Komponente entspannt und verdampft
wird, wohingegen die verflüssigte tiefersiedende Komponente entspannt und verdampft
und vor der Verdampfung der entspannten höhersiedenden Komponente wieder mit dieser
gemischt wird, wonach die dampfförmige höhersiedende Komponente und die mit dieser
gemischte dampfförmige tiefersiedende Komponente gemeinsam wieder verdichtet werden.
[0005] Darüberhinaus ist es jedoch auch bereits bekannt, das Absorptionsverfahren und das
Kompressionsverfahren miteinander zu kombinieren. Bei einem derartigen bekannten Verfahren
(DE-A-2 538 730) wird ein Kältemittel, wie ein halogenierter Kohlenwasserstoff, welches
im Betriebsbereich des Verfahrens kondensiert werden kann, und ein damit verträgliches
Lösungsmittel, wie ein 01, als Arbeitsmedium verwendet, und das Verfahren ist derart
geführt, daß nur ein Teil des Kältemittels, z.B. die Hälfte oder weniger, während
des Absorptionsvorganges in dem Lösungsmittel gelöst wird. Der restliche Kältemittelanteil
wird nach dem Austritt aus dem Absorber von der mit Kältemittel angereicherten Lösung
getrennt und in einem Entgaser in den Wärmeaustausch mit der reichen Lösung gebracht
und dabei teilweise kondensiert, so daß durch die freiwerdende Verdampfungswärme das
Kältemittel aus der Lösung ausgetrieben wird. Das ausgetriebene Kältemittel und das
flüssige Lösungsmittel werden aus dem Entgaser in einen Verdichter gesaugt, in welchen
auch derjenige Teil des Kältemittels, der im Entgaser zum Austreiben des in dem Lösungsmittel
absorbierten Kältemittelanteils verwendet wurde, nach vollständiger Kondensierung
und sich daran anschließender Verdampfung eingesaugt wird. Bei diesem bekannten Verfahren
wird daher der den Kältemitteldampf verdichtende Verdichter zusätzlich zum Hindurchsaugen
des Arbeitsmediums durch den Entgaser und zum Pumpen des flüssigen Lösungsmittels
zur Hochdruckseite des Absorbers ausgenutzt, so daß eine zusätzliche Lösungsmittelpumpe
entfallen kann. Da außerdem als Lösungsmittel ein 81 verwendet wird, wird dieses durch
das Hindurchführen auch durch den Verdichter, der z.B. ein Schraubenkompressor ist,
zusätzlich zu dessen Schmierung ausgenutzt. Da jedoch bei diesem Verfahren mit Überschuß
an Kältemittel gearbeitet wird, ist die Verdichtungsarbeit hoch.
[0006] Bei anderen bekannten hybriden Kompressions-Absorptionsverfahren (DE-C- 84 084, DE-A-
2 617 351) wird als Arbeitsmedium z.B. Ammoniak und Wasser verwendet. Das in einem
Entgasungsvorgang durch Wärmezufuhr aus den flüssigen Lösungsmittel ausgetriebene
dampfförmige Kältemittel wird von dem Lösungsmittel getrennt, die aus dem abgetrennten
Kältemittel bestehende Dampfphase wird nach ihrer Verdichtung in einen Absorber geführt,
während die aus der abgetrennten, an Kältemittel armen Lösung bestehende Flüssigkeitsphase
mittels einer Pumpe über einen inneren Wärmetauscher, in welchem die Flüssigkeitsphase
im Gegenstrom zu der aus dem Entgaser, der auch als Verdampfer verstanden werden kann,
abgezogenen, an absorbierten Kältemittel reichen Lösung vor deren Entspannung von
dieser erwärmt wird, ebenfalls in den Absorber geführt und dort mit dem verdichteten
Kältemitteldampf wieder zusammengebracht wird. Durch Wärmeentzug kondensiert der Kältemitteldampf
in dem Absorber und wird in dem Lösungsmittel gelöst.
[0007] Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, das als Kompressionsverfahren bekannte
Verfahren der eingangs erwähnten Art als kombiniertes Kompressions-Absorptionsverfahren
derart zu gestalten sowie eine derartige Kältemaschine oder Wärmepumpe zur Durchführung
des Verfahrens zu schaffen, daß ein energetisch hoher Wirkungsgrad erzielbar ist.
[0008] Dies wird gemäß der Erfindung bei dem Verfahren dadurch erreicht, daß als Arbeitsmedium
ein Arbeitsstoffpaar aus einem Lösungsmittel und einem darin löslichen Kältemittel
verwendet wird, deren Dampfgemisch bei gleichzeitiger Anwesenheit ihrer Lösung in
dem Verdichtungsvorgang verdichtet wird und mit dieser aus dem Verdichtungsvorgang
dem Phasentrennvorgang zugeführt wird, und daß der als Dampfphase aus dem Phasentrennvorgang
abgezogene eine Teilstrom nach seinem Kondensieren von dem als Flüssigkeitsphase aus
dem Phasentrennvorgang abgezogenen anderen Teilstrom nach dessen Entspannen nachgekühlt
wird.
[0009] Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird bei einer Wärmepumpe oder
Kältemaschine, die einen mechanischen Verdichter aufweist, dem ein Phasentrenner nachgeschaltet
ist, welcher dampfseitig an einen Kondensator, der über ein erstes Expansionsventil
und einen Verdampfer an den Eingang des Verdichters angeschlossen ist, und welcher
flüssigkeitseitig über ein zweites Expansionsventil an den Eingang des Verdichters
angeschlossen ist, erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Phasentrenner an den Eingang
des Verdichters flüssigkeitsseitig über einen inneren Wärmetauscher angeschlossen
ist, zwischen dessen beide Wärmeaustauschseiten das zweite Expansionsventil und ein
diesem nachgeschalteter Nachkühler des Kondensators eingeschaltet sind.
[0010] Da gemäß der Erfindung bei der Verdichtung die Dampfphase und die Flüssigkeitsphase
des Arbeitsmediums gleichzeitig und gemeinsam vorhanden sind, laufen während der Verdichtung
die Vermischung der Dampfphase und der Flüssigkeitsphase und das Inlösunggehen des
dampfförmigen Kältemittels in dem flüssigen Lösungsmittel parallel mit der Druckerhöhung
ab. Dadurch kommt es bei der Verdichtung zu einem Rückkühlungsvorgang und während
des Inlösunggehens des Kältemitteldampfes nimmt der Massenanteil der Dampfphase ab,
so daß weniger Dampf verdichtet werden muß. Gleichzeitig nimmt auch die Endtemperatur
der Verdichtung ab, so daß das Verdichtungsverhältnis erhöht werden kann.
[0011] Ferner wird gemäß der Erfindung das Kühlungspotential der aus dem Phasentrennvorgang
abgezogenen Flüssigkeitsphase nach deren Entspannung zum Nachkühlen des aus der Dampfphase
durch Wärmeentzug niedergeschlagenen Kondensates ausgenutzt, bevor dieses entspannt
und dem Verdampfungsvorgang zugeführt wird.
[0012] Die Erfindung wird ausführlicher anhand der Zeichnung erläutert, in welcher ein Schaltschema
einer erfindungsgemäßen hybriden Kältemaschine bzw. Wärmepumpe dargestellt ist, die
für Tiefkühlung besonders geeignet ist.
[0013] Die dargestellte Ausführungsform ist in solchen Fällen besonders zweckmäßig, wenn
beim Wärmeaustausch mit der Umgebung die Anwendung eines Wärmetauschers konstanter
oder nahezu konstanter Temperatur gegenüber einem Wärmetauscher, bei welchem entlang
der Wärmeaustauschfläche sich kontinuierlich verändernde Temperaturen vorliegen, vorteilhafter
ist, sei es an der Niederdruck- oder an der Hochdruckseite oder sogar bei allen beiden
Drücken. Dieser letztere Fall, der auch in der Figur dargestellt ist, kann eigentlich
als eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Kältemaschine betrachtet werden.
[0014] Das aus dem Verdichter 8 austretende zweiphasige Arbeitsmedium hohen Druckes gelangt
in einen Phasentrenner 16, wo der Weg der Flüssigkeit und des Dampfes voneinander
getrennt werden.
[0015] Der Dampf wird von hier in einen an sich bekannten Kondensator 9 geführt, wo er seine
Verdampfungswärme q
ko abgibt, und gelangt dann über einen Nachkühler 10 und ein druckreduzierendes Expansionsventil
14 in einen Verdampfer 15, in welchem aus der Umgebung bei beinahe konstanter Temperatur
Wärme q
e entzogen wird, so daß damit im Zusammenhang das Arbeitsmedium verdampft.
[0016] Die Flüssigkeit strömt aus dem Phasentrenner 16 in einen Flüssigkeitskühler 13, in
welchem sie von ihrem noch nutzbaren oder im Kältemaschinenbetrieb physikalisch noch
entziehbaren Wärmeinhalt befreit wird. Danach strömt die Flüssigkeit über die eine
Seite eines inneren Wärmeaustauschers 12 und ein durchreduzierendes Expansionsventil
11 in die andere Seite des Nachkühlers 10, in welchem sich das flüssige Kältemittel
weiter abkühlt. Von hier gelangt die Flüssigkeit über die andere Seite des inneren
Wärmeaustauschers 12 zur Saugseite des Verdichters 8, wo sie sich mit dem aus dem
Verdampfer 15 kommenden Dampf vermischt.
[0017] Danach wird dieses Gemisch durch den Verdichter 8, in dem die Dampfphase durch den
Einsatz von mechanischer Arbeit q
k auf das höhere Druckniveau des Kondensators 9 komprimiert wird, wieder in den Phasentrenner
16 weitergeleitet. In die vom Phasentrenner 16 abführende Dampfphasenleitung kann
vor dem Kondensator 9 gegebenenfalls ein Rektifikator (nicht gezeigt) eingebaut sein,
durch welchen die Kältemittelkonzentration der Dampfphase erhöht wird.
[0018] Bei der erfindungsgemäßen Anlage gelangen daher die Dämpfphase und die Flüssigkeitsphase
des Arbeitsmediums zusammen und gleichzeitig in den Arbeitsraum des Verdichters 8,
wo sich neben der Verdichtung auch die durch die Thermodynamik der Lösungen bestimmten
physikalischen Vorgänge abspielen.
[0019] Neben der Dampfphase kann die Flüssigkeit hier sogar in zwei voneinander verschiedenen
Formen anwesend sein. Einerseits kann nach dem einen Lösungsweg die Flüssigkeitsphase
in ihrer spezifisch flüssigen Form vorkommen. Andererseits kann sie jedoch auch in
Form von Aerosol im Dampf anwesend sein. Zur letzteren Ausführungsform sind natürlich
auch eine geeignete Pumpe sowie auch ein Zerstäuber erforderlich..
[0020] Ein sehr großer Vorteil dieser 'nassen" Verdichtung liegt darin, daß während der
Verdichtung die Vermischung der Dampfphase und der Flüssigkeitsphase des Arbeitsmediums
und das Inlösunggehen des Dampfes parallel mit der Druckerhöhung abläuft, wobei die
Dampfphase sowie die Flüssigkeitsphase bestrebt sind, in Funktion der Zeit und der
Reaktionsgeschwindigkeiten - entsprechend den Gesetzmäßigkeiten der Thermodynamik
der Lösungen - ein Gleichgewicht zu erreichen. Die zu diesen Gleichgewichtszuständen
gehörenden Temperaturwerte sind aber immer wesentlich niedriger, als die zu einem
gegebenen Druck gehörenden Temperaturwerte im Falle einer adiabaten Verdichtung.
[0021] Hinsichtlich der Dampfphase kann diese Situation also so bewertet werden, als ob
sich parallel mit der Verdichtung auch ein gleichmäßiger und kontinuierlicher Rückkühlungsvorgang
abspielen würde. Die energetische Bedeutung dieser Erscheinung ist für einen Fachmann
wohlbekannt. Eine weitere, die Verdichtungsarbeit vermindernde Wirkung entsteht dadurch,
daß während des Inlösunggehens auch der Massenanteil der Dampfphase abnimmt, und in
dieser Weise weniger Dampf verdichtet werden muß.
[0022] Über die beschriebenen Erscheinungen hinaus nimmt auch die Endtemperatur der Verdichtung
ab, was hinsichtlich der konstruktiven Merkmale des Verdichters sowie der verwendbaren
Werkstoffe von entscheidender Bedeutung ist. Das Druckverhältnis der einstufigen Verdichtung
kann wesentlich erhöht werden, wodurch das gestellte Ziel mit einfacheren und billigeren
Mitteln erreicht werden kann.
[0023] Die dargestellte Ausführungsform vereinigt also die Vorteile, die die Wärmetauscher
konstanten Temperaturverlaufs und die "nasse" Verdichtung, d.h. die Thermodynamik
der Lösungen, anbieten. Sie kann in erster Linie bei solchen Kühlungsaufgaben vorteilhaft
verwendet werden, wo ein großer Druckunterschied notwendig ist (z.B. Tiefkühlung,
Heizung mit Wärmepumpe); aber sie ist auch bei herkömmlichen Kühlungsverhältnissen
energetisch wirkungsvoll einsetzbar.
[0024] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anlage besteht darin, daß sie in Abhängigkeit
von den Konzentrationsverhältnissen der verwendeten Lösung an die zu lösende Aufgabe
sehr elastisch angepaßt werden kann und in dieser Weise ihre Betriebskennwerte optimiert
werden können.
1. Verfahren für das Betreiben einer Wärmepumpe oder Kältemaschine mit einem Arbeitsmedium
aus zwei unterschiedliche Siedepunkte aufweisenden Arbeitsstoffen, die gemeinsam als
Dampfgemisch einem Verdichtungsvorgang unterworfen werden, nach welchem das Arbeitsmedium
in einem Phasentrennvorgang in eine Dampfphase und in eine Flüssigkeitsphase getrennt
wird, die als Teilströme Wärmeaustauschvorgängen unterworfen werden, wobei der als
Dampfphase aus dem Phasentrennvorgang abgezogene eine Teilstrom durch Wärmeentzug
kondensiert und nach seinem Entspannen einem Verdampfungsvorgang durch Wärmezufuhr
unterworfen wird, wonach er mit dem als Flüssigkeitsphase aus dem Phasentrennvorgang
abgezogenen anderen Teilstrom nach dessen Entspannen wieder zusammengeführt und mit
diesem dem Verdichtungsvorgang zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Arbeitsmedium
ein Arbeitsstoffpaar aus einem Lösungsmittel und einem darin löslichen Kältemittel
verwendet wird, deren Dampfgemisch bei gleichzeitiger Anwesenheit ihrer Lösung in
dem Verdichtungsvorgang verdichtet wird und mit dieser aus dem Verdichtungsvorgang
dem Phasentrennvorgang zugeführt wird, und daß der als Dampfphase aus dem Phasentrennvorgang
abgezogene eine Teilstrom nach seinem Kondensieren von dem at: Flüssigkeitsphase aus
dem Phasentrennvorgang abgezogenen anderen Teilstrom nach dessen Entspannen nachgekühlt
wird.
2. Wärmepumpe oder Kältemaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
mit einem mechanischen Verdichter (8), dem ein Phasentrenner (16) nachgeschaltet ist,
welcher dampfseitig an einen Kondensator (9), der über ein erstes Expansionsventil
(14) und einen Verdampfer (15) an den Eingang des Verdichters (8) angeschlossen ist,
und flüssigkeitsseitig über ein zweites Expansionsventil (11) an den Eingang des Verdichters
(8) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasentrenner (16) an den Eingang
des Verdichters (8) flüssigkeitsseitic, über einen inneren Wärmetauscher (12) angeschlossen
ist, zwischen dessen beide Wärmeaustauschseiten das zweite Expansionsventil (11) und
ein diesem nachgeschalteter Nachkühler (10) des Kondensators (9) eingeschaltet sind.
3. Wärmepumpe oder Kältemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Dampfweg zwischen dem Phasentrenner (16) un dem Kondensator (9) ein Rektifikator eingeschaltet
ist.
4. Wärmepumpe oder Kältemaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, das
in den Flüssigkeitsweg zwischen dem Phasentrenner (16) und der dem zweiten Expansionsventil
(11) vorgeschalteten Wärmeaustauschseite des inneren Wärmetauschers (12) ein Flüssigkeitskühler
(13) eingeschaltet ist.
1. A process for operating a heat pump or a refrigeration machine by means or a working
medium consisting or two working materials of different boiling points and being subjected
in the form of a vapour mixture to a compression stage, whereafter the working medium
is separated in a phase separation stage into a steam phase and a liquid phase, which
phases as partial streams are subjected to heat exchange stages, wherein one partial
stream drawn off from the phase separation stage as a vapour phase is condensed by
heat removal and after expansion is subjected to evaporation by supplying heat thereto,
whereafter it is reunited with the other partial stream after the latter, having been
drawn off from the phase separation stage as a liquid phase, has been expanded, the
partial streams being together passed to a compression stage, characterised in that
as working medium a pair of working materials is used which consists of a solvent
and a refrigerating agent soluble in the solvent, the vapour mixture or which is compressed
in the compression stage in the simultaneous presence or their solution and is fed
with the solution from the compression stage to the phase-separation stage, and that
after its condensation, the partial stream drawn rrom the phase separation stage as
a vapour phase is aftercooled by means or the other partial stream drawn from the
phase-separation stage as a liquid, after expansion thereof.
2. A heat pump or refrigeration machine for carrying out the process according to
claim 1, comprising a mechanical compressor (8) connected after a phase-separator
(16) which at its vapour side is connected to a condenser (9) which is connected via
a first expansion valve (14) and an evaporator (15) to the inlet of the compressor
(8), and which at its liquid side is connected via a second expansion valve (11) to
the input side of the compressor (8), characterised in that the liquid side or the
phase-separator (16) is connected to the inlet of the compressor (8) via an inner
heat-exchanger (12), and a second expansion valve (11) and an aftercooler (10) of
the condenser (3) are interposed between the two heat-exchange sides or the heat exchanger.
3. A heat pump or refrigeration machine according to claim 2, characterised in that
a rectifier is connected in the vapour path between the phase-separator (16) and the
condenser (9).
4. A heat pump or refrigeration machine according to claim 2 or claim 3, characterised
in that a liquid cooler (13) is connected in the liquid path between the phase separator
(16) and the heat-exchange side of the inner heat-exchanger (12) which is connected
before the second expansion valve (11).
1.- Procédé d'utilisation d'une pompe à chaleur ou d'une machine frigorifique avec
un fluide de travail se composant de deux substances ayant des points d'ébullition
différents et qui sont soumises ensemble sous forme de mélange de vapeurs à une étape
de compression après laquelle le fluide de travail est séparé, dans une étape de séparation
de phases, en une phase vapeur et une phase liquide, qui sont soumises sous la forme
de courants partiels à des processus d'échange de chaleur, où l'un des courants partiels,
sortant sous la forme d'une phase vapeur de l'opération de séparation de phases, est
condensé par extraction de chaleur et est soumis, après sa détente, à une étape de
vaporisation par apport de chaleur, pour être ensuite, après sa détente, recombiné
avec l'autre courant partiel sortant sous la forme d'une phase liquide de l'étape
de séparation de phases et pour être admis avec celui-ci dans l'étape de compression,
caractérisé en ce qu'on utilise comme fluide de travail deux substances de travail
constituées par un solvant et par un réfrigérant soluble dans celui-ci, dont le mélange
de vapeurs est comprimé en présence de la solution de réfrigérant dans l'étape de
compression et est transféré avec cette solution de l'étape de compression vers l'étape
de séparation de phases, et en ce que l'un des courants partiels sortant de l'étape
de séparation de phases sous forme d'une phase vapeur est soumis à un post-refroidissement
après sa condensation par l'autre courant partiel sortant de l'étape de séparation
de phase sous forme d'une phase liquide après sa détente.
2.- Pompe à chaleur ou machine frigorifique pour la mise en oeuvre du procédé selon
la revendication 1, comportant un compresseur mécanique (8), en aval duquel est branché
un séparateur de phases (16), qui est relié du côté vapeur à un condenseur (9), lui-même
relié par l'intermédiaire d'une première soupape de détente (14) et d'un évaporateur
(15) à l'entrée du compresseur (8), et du côté liquide, par l'intermédiaire d'une
seconde soupape de détente (11) à l'entrée du compresseur (8), caractérisé en ce que
le séparateur de phases (16) est relié du côté liquide à l'entrée du compresseur (8)
par l'intermédiaire d'un échangeur de chaleur interne (12), entre les deux côtés d'échange
de chaleur duquel sont interposés la seconde soupape de détente (11) et un post-refroidisseur
(10) branché en aval de celle-ci, du condenseur (9).
3.- Pompe à chaleur ou machine frigorifique selon la revendication 2, caractérisée
en ce qu'il est prévu un appareil de rectification dans le conduit de vapeur disposé
entrc le séparateur de phases (16) et le condenseur (9).
4.- Pompe à chaleur ou machine frigorifique selon la revendication 2 ou 3, caractérisée
en ce qu'il est prévu un refroidisseur de liquide (13) dans le conduit de liquide
disposé entre le séparateur de phases (16) et le côté d'échange de chaleur de l'échangeur
de chaleur interne (12) qui est placé en amont de la seconde soupape de détente (11).