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EP 0 139 879 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.09.1986 Patentblatt 1986/39 |
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Anmeldetag: 20.07.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B29C 37/00 // B29K105:04 |
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Verfahren zum spanlosen Schneiden von Platten aus Schaumstoff sowie Einrichtung zur
Durchführung des Verfahrens
Method for the chipless cutting of boards of foamed plastic and apparatus for performing
the method
Procédé pour couper sans copeaux des plaques en mousse ainsi qu'installation pour
exécuter le procédé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE GB LI NL |
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Priorität: |
18.08.1983 DE 3329852
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.05.1985 Patentblatt 1985/19 |
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Anmelder: ICOPAL GmbH |
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D-4712 Werne (DE) |
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Erfinder: |
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- Dahl-Hansen, Sven
DK-4652 Haarlev (DK)
- Sylvest, Erik
D-4712 Werne (DE)
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Vertreter: Feder, Heinz, Dr. et al |
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Dominikanerstrasse 37 40545 Düsseldorf 40545 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum spanlosen Schneiden von platten aus Schaumstoff
mit elastischen, schwerschmelzbaren Zellenwänden, insbesondere aus Polyurethan-Schaumstoff,
mittels eines durch den Schaumstoff bewegten, gerade Schneidkanten aufweisenden Schneidwerkzeugs.
[0002] Es ist bekannt, Platten aus Schaumstoff in spanender Bearbeitung zu schneiden. Das
Schneiden geschieht in der Regel mit rotierenden Sägeblättern oder Drahtsägen.
[0003] Bei leichtschmelzbaren Schaumstoffplatten aus Polystyrol, Polystyren oder dergleichen
ist es bekannt, spanlos zu arbeiten, indem mit einem beheizten Schneidwerkzeug gearbeitet
wird. Das letztgenannte Verfahren hat den Vorteil, daß beim Schneiden kein Materialstaub
entsteht. Dies kann besonders wichtig sein, wenn nach dem Schneiden auf die Platten
eine Kaschierung aufgeklebt werden soll, die nur auf einer staubfreien Oberfläche
eine ausreichende Haftung erhält.
[0004] Es hat sich gezeigt, daß ein spanloses Schneiden von Platten aus Schaumstoff mit
elastischen, schwerachmelzbaren Zellenwänden, beispielsweise Polyurethanschaumstoff,
schwierig ist, weil die Zellenwände sich nicht leicht durchtrennen lassen, sondern
sich aufgrund ihrer Elastizität dehnen, wobei sie komprimiert werden. Bei der Bewegung
eines normalen Messers durch Polyurethan- Schaumstoff stauen sich flachgedrückte Zellen
vor dem Messer bis es zu einem Einreißen kommt, wobei sich kleine elastische Materialklumpen
bilden, die vom Messer weiter durch den Schaumstoff gedrückt werden. Auf diese Weise
wird die Schnittfläche ungenau und unsauber und die erzeugten Platten sind zur Verwendung
als Dämmplatten und Lamellen-Rolldämmbahnen ungeeignet.
[0005] Es ist ein Verfahren zum der eingangs genannten Art spanlosen Schneiden von Platten
aus Schaumstoff bekannt (DE-PS 24 08 319), bei dem die Platten vor dem Schneiden vorgespannt
werden, was zur Folge hat, daß die Zellenwände leichter zu durchbrechen sind, ohne
daß sich vor dem Messer die erwähnten Materialklumpen bilden. Dieses bekannte Verfahren
hat den Nachteil, daß wegen der jeweils zu erzeugenden Vorspannung sowohl die Schneidegeschwindigkeit
als auch die Anzahl der gleichzeitig erzeugbaren Schnitte begrenzt sind.
[0006] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, ein Verfahren der eingangs
erwähnten Art so auszubilden, daß es mit einfachen Einrichtungen durchführbar ist,
wobei saubere und gerade Schnitte erhalten werden sollen und in einfacher Weise mehrere
Schnitte gleichzeitig hergestellt werden können.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen des Verfahrens sind in
den Unteransprüchen 2 und 3 beschrieben.
[0008] Wie weiter unten anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, geht das erfindungagemäße
Verfahren von der Erkenntnis aus, daß ein hervorragender Schnitt erhalten wird, wenn
ein Schneidwerkzeug mit gerader Schneidkante so durch den Schaumstoff bewegt wird,
daß ein optimales Verhältnis zwischen dem in Bewegungsrichtung des Schneidwerkzeuges
ausgeübten Druck und einer quer zur Bewegungsrichtung erfolgenden gleitenden Schneidbewegung
erreicht wird.
[0009] Der Neigungswinkel zwischen der Schneidkante des Schneidwerkzeugs und der Bewegungsrichtung
des Schneidwerkzeugs muß in dem angegebenen Bereich liegen, wobei die genaue Justierung
des Winkels von dem zu schneidenen Schaumstofftyp und dem Aufschaumverfahren abhängig
ist. In den meisten Fällen bekommt man einen einwandfreien Schnitt mit einem Winkel
von 135°. Neben dem Winkel ist der zweite, für das erfindungsgemäße Verfahren wichtige
Faktor die Schneidgeschwindigkeit. Bei Geschwindigkeiten unterhalb 0,3 m/sec. treten
vor der Schneidkante Stauungen auf und der Schnitt wird unsauber.
[0010] Schneidgeschwindigkeiten oberhalb von 0,4 m/sec. ergeben stets einwandfreie Schnitte.
[0011] Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens gemäß den Merkmalen aus dem kennzeichenden Teil des Patentanspruchs 4.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Einrichtung sind in den Unteransprüchen 5 bis-10
beschrieben.
[0012] Die erfindungsgemäße Einrichtung hat den Vorteil, daß eine große Anzahl von Messern,
beispielsweise bis zu 80 Messern, parallel nebeneinander angeordnet werden können,
so daß größere Platten mit einer großen Anzahl parallellaufender Schnitte gleichzeitig
versehen werden können, ohne daß die Schnittflächen unsauber werden.
[0013] Die erfindungsgemäße Einrichtung ist in besonders vorteilhafter Weise einsetzbar
zur Heratellung von Rolldämmbahnen aus - Polyurethan-Schaumstoff, die mit einer großen
Anzahl parallelverlaufender Trennschnitte versehen sind.
[0014] Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen das erfindungsgemäße Verfahren
näher erläutert und ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben.
[0015] In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 in schematisierter vergrößerter Darstellung ein durch eine Schaumstoffplatte
bewegtes Messer;
Fig. 2 in stark schematisierter Darstellung eine Draufsicht auf eine Einrichtung zum
Schneiden von Schaumstoffplatten;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Einrichtung nach Fig. 2.
[0016] Zur Erläuterung des Verfahrens zum spanlosen Schneiden von Platten aus Schaumstoff
mit elastischen, schwerschmelzbaren Zellenwänden ist in Fig. 1 eine Platte 2 aus beispielsweise
Polyurethan-Schaumstoff dargestellt, durch welche zur Erzeugung eines Längsschnittes
ein Messer 1 in Pfeilrichtung B hindurchbewegt wird. Das Messer 1 besitzt im wesentlichen
die Form eines rechtwinkligen Dreieckes, wobei die Hypotenuse die Schneidkante 1a
darstellt und ist so angeordnet, daß die Schneidkante 1a mit der Bewegungsrichtung
B im dargestellten Ausführungsbeispiel einen stumpfen Winkel a von 135° bildet, was
einem Dreieckswinkel von 45° entspricht. Die Geschwindigkeit, mit der das Messer 1
in Pfeilrichtung B bewegt wird, beträgt 0,4 m/aec. oder mehr. Es hat sich gezeigt,
daß unter den genannten Verfahrensbedingungen ein guter Ausgleich zwischen dem Drücken
und Gleiten an der Schneidkante 1a des Messers 1 stattfindet, so daß kein Stau der
Zellenwände vor der Schneidkante 1a auftritt, sondern die Schneidkante glatt in das
Material eindringt und ein Schnitt mit außerordentlich sauberer Schnittfläche erzeugt
wird.
[0017] In den Fig. 2 und 3 ist eine einfache Einrichtung rum Schneiden von Schaumstoffplatten
dargestellt. Auf einem Grundgestell 4 ist ein in Pfeilrichtung B bewegbarer Stahlbalken
3 angeordnet. Er ist an seinen beiden Enden über Rollen 6 in in Längsrichtung verlaufenden
Schienen 5 geführt. Anstelle der Führungsrollen und Führungsschienen können selbstverständlich
auch in Zahnstangen eingreifende Zahnräder vorhanden sein. Die Antriebsvorrichtung,
mittels der der Stahlbalken 3 in Richtung B bewegt wird, sind nicht eigens dargestellt
und an sich bekannt. An der Oberseite des Stahlbalkens 3 sind im wesentlichen dreieckförmige
Messer 1 so angeordnet, daß ihre Schneidkanten 1a nach oben weisen und mit der Bewegungsrichtung
B einen stumpfen Winkel von beispielsweise 135° bilden. Die Messer 1 sind am Stahlbalken
3 parallel zueinander angeordnet. Im äargestellten Ausführungsbeispiel sind 12 Messer
dargestellt. Selbstverständlich können in dieser Weise erheblich mehr Messer, beispielsweise
bis zu 80 Messern, nebeneinander angeordnet sein. Die Dicke der Messer kann bis zu
1 mm betragen.
[0018] In seiner Ausgangsstellung liegt der Stahlbalken 3 an einem Anschlag 7 an. Er kann
in Pfeilrichtung B bewegt werden, bis er auf einen an der gegenüberliegenden Seite
des Gestells 4 angeordneten Gegenanschlag 8 auftrifft, um dann in Pfeilrichtung R
wieder in die Ausgangsstellung zurückbewegt zu werden.
[0019] Zwischen den Messern 1 sind in Längsrichtung des Gestells 4 angetriebene Walzen 9
angeordnet. Die Schaumstoffplatte 2 wird in Querrichtung P der Einrichtung zugeführt
und durch die Walzen 9 in die Einrichtung hineingezogen. Wenn die Platte 2 die richtige
Position eingenommen hat, wird der Stahlbalken 3 mit den Messern 1 auf dem Gestell
4 von der einen Seite bis zur anderen Seite hin gezogen. Die Messer 1 dringen dabei
von unten in die Schaumstoffplatte 2 ein. Dabei wird die Schaumstoffplatte 2 von den
Walzen 9 leicht abgehoben und legt sich mit ihrer Oberseite an eine Anschlagplatte
10 an. Wenn die Messer in der Endstellung angekommen sind, fällt die Schaumstoffplatte
2 wieder auf die Walze 9 und wird in Querrichtung P aus der Einrichtung hinausbefördert.
Dann wird der Stahlbalken 3 in die Ausgangsposition zurückgefahren und eine neue Schaumstoffplatte
2 kann in die Einrichtung hineingeführt werden.
1. Verfahren zum spanlosen Schneiden von Platten (2) aus Schaumstoff mit elastischen,
schwerschmelzbaren Zellenwänden, insbesondere aus Polyurethan-Schaumstoff, mittels
eines durch den Schaumstoff bewegten, eine gerade Schneidkante (1 a) aufweisenden
Schneidwerkzeugs (1), dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante (1a) des Schneidwerkzeugs
(1) mit der Bewegungsrichtung (B) des Schneidwerkzeugs einen stumpfen Winkel (a) von
120° bis 145° bildet und die Geschwindigkeit, mit der das Schneidwerkzeug durch den
Schaumstoff bewegt wird, mindestens 0,3 m/sec. beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit, mit
der das Schneidwerkzeug (1) durch den Schaumstoff bewegt wird, mehr als 0,4 m/sec.
beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante
(1a) des Schneidwerkzeugs (1) mit der Bewegungsrichtung (B) des Schneidwerkzeugs einen
stumpfen Winkel (a) von 135° bildet.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
durch ein Grundgestell (4), an dem ein Messerträger (3) in einer horizontalen Ebene
bewegbar geführt ist, an dessen Oberseite mindestens ein Messer (1) so angeordnet
ist, daß seine nach oben weisende Schneidkante (la) mit der Bewegungsrichtung (B)
des Messerträgers einen stumpfen Winkel (a) von 120° bis 145° bildet und am Grundgestell
(4) Auflagevorrichtungen (9) für eine Schaumstoffplatte so angeordnet sind, daß eine
auf sie aufgelegte Schaumstoffplatte (2) mindestens mit einem Teil ihrer Dicke in
der Bahn des Messers (1) liegt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (1) am Messerträger
(3) so justierbar angeordnet ist. daß der Winkel zwischen Schneidkante (1a) und Bewegungsrichtung
(B) einstellbar veränderbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einem balkenartigen,
quer zu seiner Längsrichtung bewegbaren Measerträger (3) eine Vielzahl von Messern
(1) parallel zueinander und quer zur Längsrichtung des Messerträgers (3) angeordnet
sind.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagevorrichtungen
(9) höhenverstellbar angeordnet sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagevorrichtungen
als angetriebene Tragwalzen (9) ausgebildet sind, deren Drehachsen parallel zur Bewegungsrichtung
(B) des Messerträgers (3) verlaufen.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer
(1 ) eine Dicke von max. 1 mm aufweist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb
der Auflagevorrichtungen (9) in ihrer Höhe verstellbare Anschlagvorrichtungen (10)
angeordnet sind.
1. A method for the chipless cutting of boards (2) of foamed plastics having elastic,
high melting cell walls, escpecially of foamed polyurethane plastics, by means of
a cutting tool (1) being moved through the foamed plastics material and having a straight
cutting edge (1a), characterized in that the cutting edge (1 a) of the cutting tool
(1) includes with the direction of movement (B) of said cutting tool, an obtuse angle
(a) between 120° and 145°, and that the speed of movement of the cutting tool through
the foamed plastics amounts to at least 0,3 m/sec.
2. A method as claimed in claim 1, characterized in that the speed of movement of
the cutting tool (1) through the foamed plastics amounts to more than 0,4 m/sec.
3. A method as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the cutting edge (1
a) ofthe cutting tool (1) includes with the direction of movement (B) of said cutting
tool, an obtuse angle (a) of 135°.
4. An apparatus for performing the method as claimed in one of claims 1 to 3, characterized
by a base frame (4) along which a knife carrier (3) is movably guided in a horizontal
plane, to the upper side of which knife carrier (3) at least one knife (1) is attached
in such a way that its upwardly directed cutting edge (1a) includes with the direction
of movement (B) of said knife carrier, an obtusive angle (a) between 120° and 145°,
whereby support devices (9) for a board (2) of foamed plastics are attached to the
base frame (4) in such a way that a board (2) of foamed plastics laid upon said support
devices (9), is positioned, with at least part of its thickness, in the path of movement
of the knife (1).
5. An apparatus as claimed in claim 4, characterized in that the knife (1) is adjustably
attached to the knife carrier (3) in such a way that the angle between the cutting
edge (1 a) and the direction of movement (B) is adjustably variable.
6. An apparatus as claimed in claim 4 or 5, characterized in that a plurality of knifes
(1) is attached to a beam-like knife carrier (3) which is movable transversely to
its longitudinal direction, said knifes (1) being arranged parallel to each other
and transverse to the longitudinal direction of said knife carrier (3).
7. An apparatus as claimed in one of claims 4 to 6, characterized in that the support
devices (9) are vertically adjustable.
8. An apparatus as claimed in one of the claims 4 to 7, characterized in that the
support devices are formed as driven supporting rollers (9) the rotary axes of which
extend parallel to the direction of movement (B) of the knife carrier.
9. An apparatus as in claimed in one of claims 4 to 8, characterized in that the knife
(1) has a maximum thickness of 1 mm.
10. An apparatus as claimed in one of claims 4 to 9, characterized in that vertically
adjustable stop devices (10) are arranged above the support devices (9).
1. Procédé pour le découpage sans enlèvement de copeaux de plaques (2) en mousse,
avec des parois de cellules élastiques et difficilement fusibles et, en particulier,
en mousse de polyuréthane, au moyen d'un outil de coupe (1) présentant une arête de
coupe droite (1a) se déplaçant à travers la mousse, caractérisé en ce que l'arête
de coupe (1a) de l'outil de coupe (1) forme, avec la direction de déplacement (B)
de l'outil de coupe, un angle obtus (a) de 120° à 145° et que la vitesse avec laquelle
l'outil de coupe se déplace à travers la mousse est d'au moins 0,3 m/seconde.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse avec laquelle
l'outil de coupe (1) se déplace à travers la mousse est supérieure à 0,4 m/seconde.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'arête de coupe (1a)
de l'outil de coupe (1) forme, avec la direction de déplacement (B) de l'outil de
coupe, un angle obtus (a) de 135°.
4. Dispositif pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une des revendications 1 à
3, caractérisé par un châssis de base (4), sur lequel un porte-couteaux (3) peut se
déplacer avec guidage dans un plan horizontal, sa face supérieure étant équipée d'au
moins un couteau (1), de manière à ce que son arête de coupe (1a) tournée vers le
haut forme, avec la direction de déplacement (B) du porte-couteaux, un angle obtus
(a) de 120° à 145°, tandis que des dispositifs de support (9), pour une plaque en
mousse (2) sont disposés sur le châssis de base (4), de manière à ce que la plaque
de mousse (2) reposant sur ceux-ci se trouve avec au moins une partie de son épaisseur
dans le trajet du couteau (1).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le couteau (1) peut
être réglé sur le porte-couteaux (3) de manière à ce que l'angle entre l'arête de
coupe (1a) et la direction de déplacement (B) puisse être réglé et modifie.
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que de nombreux couteaux
(1) sont disposés parallèlement les uns aux autres et transversalement par rapport
à la direction longitudinale du porte-couteaux (3) sur un porte-couteaux (3) en forme
de poutre et pouvant se déplacer transversalement par rapport à sa direction longitudinale.
7. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que les dispositifs
de support (9) peuvent être réglés en hauteur.
8. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que les dispositifs
de support sont constitués par des cylindres porteurs entraînés (9), dont les axes
de rotation sont parallèles à la direction de déplacement (B) du porte-couteaux (3).
9. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que le couteau
(1) présente une épaisseur de 1 mm au maximum.
10. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 9, caractérisé en ce que les dispositifs
de butée (10), réglables en hauteur, sont disposés au-dessus des dispositifs de support
(9).

