[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen für ein Kraftfahrzeug bestimmten Zündschlüssel
mit einem von einer Batterie betriebenen Sender, durch den eine Zentralverriegelung
betätigbar ist. Ein solcher Zündschlüssel ist beispielsweise in der DE-OS 32 44 855
beschrieben.
[0002] Bei dem vorbekannten Zündschlüssel ist die Batterie in einem Schlüsseletui untergebracht,
welches durch eine Verbindungsleitung mit dem Zündschlüssel verbunden ist. Das hat
den Vorteil, daß zum Auswechseln der Batterie das Gehäuse mit der Senderelektronik
nicht geöffnet werden muß. Dadurch kann die Senderelektronik gut abgedichtet untergebracht
werden. Weiterhin besteht keine Gefahr einer Beschädigung bei einem Batteriewechsel.
[0003] Die Erfahrung hat gezeigt, daß das Auswechseln einer Batterie häufig Schwierigkeiten
bereitet. Das kann zum Beispiel daran liegen, daß die auszuwechselnde Batterie sehr
klein ist und ihre Handhabung Geschick verlangt oder auch daran, daß.mehrere Batterien
mit unterschiedlicher Polrichtung eingesetzt werden müssen, so daß die Möglichkeit
einer falschen Polung besteht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zündschlüssel der eingangs genannten
Art derart zu gestalten, daß einerseits die Senderelektronik gut geschützt untergebracht
werden kann, andererseits ein Batteriewechsel auf möglichst einfache Weise rasch durchführbar
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Zündschlüssel aus zwei
lösbar miteinander verbundenen Baueinheiten besteht, von denen die eine Baueinheit
die Senderelektronik und den Schlüsselschaft und die andere Baueinheit die Batterie
enthält.
[0006] Durch diese Gestaltung braucht man beim Austausch der Batterie oder der Batterien
nicht mehr mit einer einzelnen Batterie oder mit einzelnen Batterien zu hantieren,
vielmehr wird die komplette Baueinheit mit einer vom Hersteller eingesetzten Batterie
ausgetauscht. Dadurch ist der Batterieaustausch sehr einfach und rasch und ohne Fehlermöglichkeit
durchführbar. Weiterhin kann die Senderelektronik hermetisch abgeschlossen untergebracht
werden, beispielsweise vergossen sein.
[0007] Ganz besonders günstig ist es, wenn die Baueinheit mit der Batterie zugleich den
Taster zum Betätigen des Senders durch Verbinden des Senders mit der Batterie enthält.
Dadurch wird mit jedem Batterieaustausch zugleich der Taster ausgewechselt, was vorteilhaft
ist, weil die Lebensdauer eines Tasters begrenzt ist und bei einem solchen Sender
in etwa der einer Batterie entspricht. Hiervon abgesehen wird durch diese Anordnung
der konstruktive Aufwand für die Gesamtanordnung besonders gering.
[0008] Die Verbindung des die Batterie enthaltenden Bauteils mit dem anderen Bauteil ist
besonders einfach in der Herstellung und Handhabung, wenn die Baueinheit mit der Batterie
mittels einer schwalbenschwanzartigen Führung mit dem anderen Bauteil verbunden ist.
Selbstverständlich muß diese Verbindung so gestaltet sein, daß mit dem Aufschieben
der Baueinheit mit den Batterien zugleich die elektrische Verbindung hergestellt wird.
[0009] Eine ausreichend große Fläche für die Anordnung des Tasters läßt sich auf einfache
Weise erzielen, wenn das Bauteil mit der Batterie mit einem Fortsatz teilweise über
das Bauteil mit der Senderelektronik greift und der Taster teilweise im Bereich dieses
Fortsatzes angeordnet ist.
[0010] Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur Verdeutlichung ihres Grundprinzips
ist eine davon schematisch als Seitenansicht dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
[0011] Der in der Zeichnung dargestellte Zündschlüssel besteht aus zwei Baueinheiten 1 und
2. Die Baueinheit 1 enthält eine nicht dargestellte Senderelektronik und einen Schlüsselschaft
3, mit dem das Zündschloß zu betätigen ist.
[0012] In der Baueinheit 2 ist eine ebenfalls nicht dargestellte Batterie zur Energieversorgung
der Senderelektronik untergebracht. Die Baueinheit 2 greift mit einem Fortsatz 4 über
die Baueinheit 2 und besitzt auf ihrer durch diesen Fortsatz 4 vergrößerten Fläche
einen Taster 5. Durch Niederdrücken dieses Tasters 5 wird die Senderelektronik mit
Energie aus der Batterie versorgt.
[0013] Die Verbindung der Baueinheit 2 mit der Baueinheit 1 erfolgt durch schwalbenschwanzförmige
Führungen 6, 7 derart, daß zum Auswechseln der Baueinheit 2 diese nur zur Seite hin
abgeschoben werden muß. Beim Aufschieben der neuen Baueinheit 2 kommt es zwangsläufig
zu den erforderlichen elektrischen Verbindungen.
1. Für ein Kraftfahrzeug bestimmter Zündschlüssel mit einem von einer Batterie betriebenen
Sender, durch den eine Zentralverriegelung betätigbär ist, dadurch qekennzeichnet,
daß der Zündschlüssel aus zwei lösbar miteinander verbundenen Baueinheiten (1, 2)
besteht, von denen die eine Baueinheit (1) die Senderelektronik und den Schlüsselschaft
(3) und die andere Baueinheit (2) die Batterie enthält.
2. Zündschlüssel nach Anspruch 1, dadurch qekennzeichnet, daß die Baueinheit (2) mit
der Batterie zugleich den Taster (5) zum Betätigen des Senders durch Verbinden des
Senders mit der Batterie enthält.
3. Zündschlüssel nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit
(2) mit der Batterie mittels schwalbenschwanzartiger Führungen (6, 7) mit dem anderen
Bauteil (1) verbunden ist.
4. Zündschlüssel nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bauteil (2) mit der Batterie mit einem Fortsatz (4) teilweise über das Bauteil
(1) mit der Senderelektronik greift und der Taster (5) teilweise im Bereich dieses
Fortsatzes (4) angeordnet ist.