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(11) | EP 0 080 642 B1 |
| (12) | EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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| (54) |
Färbeverfahren Dyeing process Procédé de teinture |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Q einen Rest der Formel
Z einen 1-4-wertigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, der durch S-Atome unterbrochen
sein kann, einen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest, einen gesättigten heterocyclischen
Rest oder die Gruppen
R Wasserstoff oder Alkyl,
R, Alkyl, Cycloalkyl, Aryl oder Aralkyl,
Y einen Rest der Formel
A Alkylen oder Arylen,
m 0 oder 1,
n 0-10
q 0 oder 1 und
p 1-4 bedeuten.
R2 für Wasserstoff oder gemeinsam für Sauerstoff,
R3 für Wasserstoff oder Methyl und
oder -CH2- stehen, oder die Gruppierung
für einen o-Phenylenrest steht.
Von den Verbindungen der Formel I sind die der Formeln
worin
Z, einen 1-4-wertigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1-5 Kohlenstoffatomen
bedeutet, und n und p die vorstehend genannte Bedeutung haben,
worin
n die vorstehend genannte Bedeutung hat, und
worin
Z2 den 1,3,5-Hexahydrotriazinrest oder einen Rest der Formel II,
Y, ―CO―CH2―CH2― oder ―SO2―CH2―CH2― und
p, 1-3 bedeuten,
n die vorstehend genannte Bedeutung hat, und der in eckigen Klammern stehende Rest an ein Stickstoffatom von Z2 gebunden ist, bevorzugt.
Natrium- bzw. Kaliumbicarbonat, Natriumacetat, Dinatrium-bzw. Dikaliumphosphat, Tetranatriumpyrophosphat.
Die einzusetzenden Mengen an Salz richten sich nach der Farbtiefe und der gewünschten Färbetemperatur bzw. dem Flottenverhältnis, sie können in einfacher Weise durch Vorversuch ermittelt werden.
Die beim erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Salze können ferner allein und/oder in Mischung verwendet werden. Als vorteilhaft haben sich Mischungen von 30 bis 120 gll, bevorzugt 50-80 g/l eines Neutralsalzes wie Natriumchlorid oder Natriumsulfat mit 0,2 bis 4 g/1 eines schwach alkalisch reagierende oder schwach sauer reagierenden Salzes erwiesen.
Der Anfangs-pH-Wert des Färbebades richtet sich nach dem zu färbenden Gewebe. Zur Einstellung des gewünschten Anfangs-pH-Wertes eignen sich außer Mischungen von schwach sauer und schwach alkalisch reagierenden Salzen, Zusätze von schwachen Säuren wie Essigsäure.
Beispiel 1
Beispiel 2
Beispiel 3
0,25 Teile Monoatriumphosphat
8,00 Teile der Verbindung der Formel
909.75 Teile Wasser sowie 2 Teile des Farbstoffs 111 enthält. Der Anfangs-pH der Flotte
beträgt 5,5. Es wird im geschlossenen Apparat in 1 h auf 110°C gebracht und 1 h bei
dieser Temperatur gehalten. Der End-pH beträgt 8. Man erhält eine egale gute durchgefärbte
Gelbfärbung, welche nach dem üblichen Spülen und kochenden Seifen ein hervorragendes
Echtheitsniveau aufweist.
Beispiel 4
1 Teil des Farbstoffs IV
1 Teil des Farbstoffs VI
1 Teil dinaphthylmethandisulfonsaures Natrium (Dispergiermittel)
1 Teil Natriummetanitrobenzolsulfonat (Antioxydans)
2 Teilen Trichlorbenzol (Carrier) und
1200 Teilen Wasser.
Beispiel 5
Q einen Rest der Formel
Z einen 1-4-wertigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, der durch S-Atome unterbrochen
sein kann, einen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest, einen gesättigten heterocyclischen
Rest oder dei Gruppen
R Wasserstoff oder Alkyl,
R, Alkyl, Cycloalkyl, Aryl oder Aralkyl,
Y einen Rest der Formel
―CO―CH2―CH2, ―SO2―CH2―CH2― oder ―CH2―CH2―
A Alkylen oder Arylen,
m 0 oder 1,
n 0-10,
q oder 1 und
p 1-4
bedeuten.
Q représente un reste de formule
Z représente un reste d'hydrocarbure aliphatique de valence 1-4, qui peut être interrompu
par des atomes S, un reste d'hydrocarbure cycloaliphatique, un reste hétérocyclique
saturé ou les groupes
R représente 1 hydrogène ou un alkyle,
R, représente un groupe aryle, cycloalkyle, aryle ou arylalkyle,
Y représente un reste de formule
-CO-CH2-CH2-, ―SO2―CH2―CH2― ou -CH2-CHZ
A représente alkylène ou arylène,
m est égal à 0 ou 1,
n est égal à 0-10
q est égal à 0 ou 1, et
p est égal à 1-4.
Q denotes a radical of the formula
Z denotes a 1-4-valent aliphatic hydrocarbon radical which can be interrupted by S-atoms,
a cycloaliphatic hydrocarbon radical, a saturated heterocyclic radical or the groups
R denotes hydrogen or alkyl,
R, denotes alkyl, cycloalkyl, aryl or aralkyl,
Y denotes a radical of the formula
A denotes alkylene or arylene,
m denotes 0 or 1,
n denotes 0-10,
q denotes 0 or 1, and
p denotes 1-4.