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EP 0 099 849 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.1986 Patentblatt 1986/42 |
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Anmeldetag: 22.06.1983 |
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Anordnung zur Positionierung von Elektroden bei Lichtbogenöfen
Positioning device for electrodes in an arc furnace
Dispositif de positionnement des électrodes dans un four à arc
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
29.06.1982 SE 8204001
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.02.1984 Patentblatt 1984/05 |
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Anmelder: ASEA AB |
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S-721 83 Västeras (SE) |
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Erfinder: |
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- Bergman, Kjell, Dipl.-Ing.
S-724 81 Västeras (SE)
- Lassander, Erik
S-260 40 Viken (SE)
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Vertreter: Boecker, Joachim, Dr.-Ing. |
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Adelonstrasse 58 65929 Frankfurt am Main 65929 Frankfurt am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Positionierung von Elektroden bei Lichtbogenöfen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Bei solchen Öfen besteht ein Problem darin, die Bedienungsfläche am Ofen freilegen
zu können, um ein Herausschwenken des Ofengewölbes (Deckels) einschließlich der Elektrodensäule
zu ermöglichen. Dies wurde bisher durch den Hydraulikzylinder und das daran angeschlossene
Ofengewölbe verhindert. Ferner ist eine schnelle und effektive Betätigungsmöglichkeit
für die Elektroden und ihre Positionierung im oder am Ofen erwünscht.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art
zu entwickeln, die ein Herausschwenken des Ofengewölbes und eine schnelle Positionierung
der Elektroden ermöglicht.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Anordnung nach dem Oberbegriff des Anspruches
1 vorgeschlagen, welche die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Merkmale
hat.
[0005] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist in dem weiteren Anspruch genannt.
[0006] Bei der Anordnung gemäß der Erfindung kann der Hydraulikzylinder, beispielsweise
bei der Beschickung des Ofens, schnell in die gewünschte Höhenlage gebracht werden.
[0007] Dies bedeutet,daß, wenn das Gewölbe beispielsweise zur Beschickung des Ofens herausgeschwenkt
wird, Platz für einen Hebezylinder und Stützkonsolen vorhanden ist und die genannte
Schwenkbewegung möglich ist. Bisher war man beim Herausschwenken des Ofengewölbes
oft gezwungen gewesen, die Elektroden anzuheben, was bedeutet, daß sich die Hebesäule
über der Bedienungsfläche des Ofens befindet. Das Herausschwenken kann durchgeführt
werden, ohne daß besondere Aussparungen in der Bedienungsfläche oder im Fundament
erforderlich sind.
[0008] Bei einem Umbau dieser Öfen zur Verbesserung ihrer Regelbarkeit ist es vorteilhaft,
auf hydraulische Elektrodenpositionierung überzugehen. Um dies ohne umfassende Eingriffe
in das Fundament und die Bedienungsfläche zu ermöglichen, wird eine Anordnung benötigt,
bei welcher der Hebezylinder im Zusammenhang mit dem Herausschwenken des Gewölbes
in die Hebesäule eingezogen werden kann, was mit einer Anordnung nach der Erfindung
möglich ist.
[0009] Anhand des in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher
erläutert werden. Es zeigen
[0010]
Fig. 1 einen von einer Elektrodensäule getragenen Elektrodenarm mit Elektrode,
Fig. 2 die Elektrodensäule mit dem in dieser angeordneten Hydraulikzylinder,
Fig. 3 die Hydraulikzylinderanordnung in vergrößerter Darstellung.
[0011] Figur 1 zeigt eine am freien Ende eines Elektrodenarms 1 befestigte Elektrode 2 für
einen Lichtbogenofen für Gleichoder Wechselstrom. Eine Elektrodensäule 3 mit einem
in ihrem Inneren angeordneten doppeltwirkenden Hydraulikzylinder trägt den Elektrodenarm
1 und kann diesen in vertikaler Richtung verschieben. Die Figuren 2 und 3 zeigen die
Elektrodensäule 3 mit ihrem inseitigen doppelt wirkenden Hydraulikzylinder. Bei normalem
Betrieb des Ofens befindet sich der doppelt wirkende Kolben 5 für den Hydraulikzylinder
in seiner untersten Lage im Zylinder 4, und die Kolbenstange 6 des Kolbens ruht dabei
auf einer Stützkonsole 7. Die Positionierung der Elektrode 2 mittels der Elektrodensäule
3 geschieht dadurch, daß Hydraulikflüssigkeit über den zentralen, durchgehenden Kanal
8 in der Kolbenstange 6 in den Hydraulikzylinder geführt bzw. aus diesem abgelassen
wird. Die Zufuhr- und Ablaßrichtung für die Hydraulikflüssigkeit ist durch den Doppelpfeil
9 angedeutet.
[0012] Bei dem in den Figuren nicht gezeigten Herausschwenken des Gewölbes (Deckels des
Lichtbogenofens), beispielsweise bei der Beschickung des Ofens, wird die Säule 3 in
ihre oberste Lage gefahren und in dieser Stellung mechanisch fixiert. Danach wird
die Kolbenstange 6 in ihre oberste Lage 10 gefahren. Das untere Ende der Kolbenstange
erreicht dabei eine Position, die oberhalb der Bedienungsfläche 11 am Ofen liegt,
wodurch ein Herausschwenken des Gewölbes einschließlich der Elektrodensäule 3 über
der Bedienungsfläche 11 möglich wird. Durch einen zusätzlichen Hydraulikmittelkanal
12 mit Zufuhr- und Ablaßrichtung für Hydraulikflüssigkeit entsprechend dem Doppelpfeil
13 wird Hydraulikflüssigkeit in den Zylinderraum unterhalb des Kolbens 5 durch eine
oder mehrere Öffnungen 14 zugeführt, welche den Kolben in seine oberste Lage hebt,
so daß die Säule 3 und die Kolbenstange 6 frei über der Bedienungsfläche 11 bewegt
werden können. Beim Herablassen des Kolbens wird so verfahren, daß Hydraulikmittel
über den zentralen Kanal 8 in den Hydraulikzylinder eingeführt wird, wodurch der Kolben
5 mit der Kolbenstange 6 in seine unterste Lage gedrückt wird. Die Betätigung der
Elektrodensäule geschieht auf übliche Weise durch die Zufuhr und die Ableitung von
Hydraulikmittel vom Hydraulikzylinder über den Einlaß beim Doppelpfeil 9. Bei dem
Kanal 12 kann es sich um einen oder mehrere Kanäle handeln, die seitlich des Kanals
8 oder auch konzentrisch zu diesem angeordnet sind.
[0013] Die vorstehend beschriebene Anordnung kann im Rahmen des offenbarten allgemeinen
Erfindungsgedankens in vielfacher Weise variiert werden.
1. Anordnung zur Positionierung von Elektroden (12) bei Gleichstrom- oder Wechselstrom-Lichtbogenöfen
mit einer die Elektrode(n) tragenden Elektrodensäule (3), die in ihrem Inneren mit
einem sie hebenden oder senkenden Hydraulikzylinder (4) versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kolbenstange (6) oder ein Plungerkolben in diesem Zylinder (4) außer mit
ihrer/seiner normalen Hydraulikmittelleitung zum Heben des Zylinders (4) mit mindestens
einer zusätzlichen Hydraulikmittelleitung (12) versehen ist, die unter dem Kolben
(5) des Hydraulikzylinders derart mündet, daß bei Zufuhr von Hydraulikmittel die Kolbenstange
(6) im Hydraulikzylinder (4) nach oben wandert, und daß zur Befestigung der Elektrodensäule
(3) in ihrer oberen Endlage mechanisch fixierende Mittel vorgesehen sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange oder der
Plungerkolben mit einem zentralen, durchgehenden Hydraulikmittelkanal (8) zum Heben
der Elektrodensäule sowie mit mindestens einer zusätzlichen Hydraulikmittelleitung
(12) versehen ist, die entweder seitlich der erstgenannten Leitung oder konzentrisch
um die erstgenannte Leitung herum angeordnet ist und die unter dem Hydraulikkolben
(5) mündet.
1. Device for positioning of electrodes (2) in direct current or alternating current
arc furnaces, comprising an electrode column (3) for carrying the electrode(s), the
column being internally provided with a hydraulic cylinder (4) capable of lifting
or lowering said column, characterized in that a piston rod (6) or a plunger in said
cylinder (4) is provided besides its normal hydraulic fluid conduit for lifting the
cylinder (4) with at least one additional hydraulic fluid conduit (12), which opens
out under the piston (5) of the hydraulic cylinder such that on supplying hydraulic
fluid the piston rod (6) in the hydraulic cylinder (4) travels upwards, and that mechanical
securing means are provided for securing the electrode column (3) in its upper end
position.
2. Device according to claim 1, characterized in that the piston rod or the plunger
is provided with a central through-going channel (8) for hydraulic fluid for lifting
the electrode column and with at least one additional hydraulic fluid conduit (12),
which is arranged either laterally of the first-mentioned conduit or surrounds concentrically
the first-mentioned conduit and which opens out under the hydraulic piston (5).
1. Dispositif de mise en position d'électrodes (12) dans un four à arc électrique
à courant continu ou à courant alternatif, comprenant une colonne (3) portant la (les)
électrode (s) et munie à l'intérieur d'un vérin hydraulique (4) qui la soulève ou
l'abaisse, caractérisé en ce qu'une tige de piston (6) ou un piston plongeur de ce
vérin (4) est muni, en plus de son conduit normal pour l'agent hydraulique destiné
à élever le vérin (4), d'au moins un conduit supplémentaire (12) pour l'agent hydraulique,
qui débouche sous le piston (5) du vérin hydraulique de manière que, lors de l'admission
d'agent hydraulique, la tige de piston (6) du vérin hydraulique (4) se déplace vers
le haut, et en ce que des moyens mécaniques de fixation sont prévus pour fixer la
colonne à électrodes (3) dans sa position d'extrémité supérieure.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la tige de piston
ou le piston plongeur est muni d'un canal central (8) continu pour l'agent hydraulique
pour soulever la colonne à électrodes, ainsi que d'au moins un conduit supplémentaire
(12) pour de l'agent hydraulique qui est disposé soit latéralement par rapport au
conduit mentionné en premier soit concentriquement autour du conduit mentionné en
premier et qui débouche en dessous du piston hydraulique(5).
