[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein wässeriges Waschmittel, das sich beim Nachwaschen
von Drucken oder Färbungen mit Reaktivfarbstoffen auf cellulosehaltigen Textilmaterialien
vem enden lässt, sowie ein entsprechendes Waschverfahren. Insbesondere eignet sich
das erfindungsgemässe Waschmittel, wenn die Nachwäsche mit mineralreichem, "hartem"
Wasser durchgeführt wird.
[0002] In der US-A-4 072 622 werden im Beispiel 3, Zusammensetzung B Waschmittel beschrieben,
die ein Alkalialuminiumsilikat, ein anionisches Tensid, Alkylenoxidaddukte von aliphatischen
Monoalkoholen mit 14-18 C-Atomen und ein wasserlöslisches Polyacrylat enthalten. Dabei
enthält die Zusammensetzung B zusätzlich Natriumpolyphosphat, Perborat und weitere
Elektrolyte.
[0003] Aus der DE-A-2910583 sind Waschmittel bekannt, die Alkalialuminiumsilikate zusammen
mit anionischen und/oder nichtionischen Tensiden enthalten, wobei zusätzlich auch
wasserlösliches Polyvinylpyrrolidon des Molgewichtes 5000 bis 1'000'000 vorhanden
ist.
[0004] Das erfindungsgemässe Waschmittel enthält
(A) ein Alkalialuminiumsilikat,
(B) ein anionisches Tensid,
(C) einen aliphatischen Monoalkohol mit 5 bis 18 Kohlenstoffatomen oder ein Fettsäure/Alkanolamin-Umsetzungsprodukt
oder deren Alkylenoxid-Addukte, oder Addukte aus Fettsäuren mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen,
drei- bis sechswertigen aliphatischen Alkoholen oder gegebenenfalls substituierten
Phenolen und Alkylenoxiden und
(D) eine wässerige Lösung oder Dispersion von carboxylgruppenhaltigen Polymerisaten
und ist dadurch gekennzeichnet, dass es frei von Elektrolyten, lonenaustauschern,
Phosphonsäuren und anorganischen Phosphaten ist.
[0005] Die Komponenten (A), (B), (C) und (D) können als Einzelverbindungen oder als Gemische
untereinander vorhanden sein.
[0006] Das wässerige Waschmittel enthält, bezogen auf das gesamte Waschmittel, insbesondere
(A) 20 bis 60 Gewichtsprozent des Alkalialuminiumsilikates,
(B) 0,5 bis 20 Gewichtsprozent des anionischen Tensides,
(C) 1 bis 20 Gewichtsprozent der Komponente (C) und
(D) 2 bis 30 Gewichtsprozent der wässerigen Komponente (D).
[0007] Als Komponente (A), welche die eigentliche Wirksubstanz des neuen Nachwaschmittels
darstellt, kommen vorteilhafterweise feinteilige wasserunlösliche Alkalialuminiumsilikate
der Formel
in der Me ein Alkalimetallion, vorzugsweise das Natriumion,
Y1 eine Zahl von 0,7 bis 1,5 und
Y eine Zahl von 0,8 bis 6, vorzugsweise 1,3 bis 4 bedeuten,
in Betracht.
[0008] Derartige Alumosilikate haben zweckmässigerweise eine Partikelgrösse von 1 bis 12µm,
vorzugsweise von 2 bis 8 µm. Sie weisen in der Regel ein Calciumbindevermögen von
100 bis 200 mg Ca0 pro Gramm wasserfreier Aktivsubstanz auf.
[0009] Die als Komponente (A) eingesetzten Alkalialuminiumsilikate können in einfacher Weise
synthetisch hergestellt werden, z.B. durch Reaktion von wasserlöslichen Silikaten
mit wasserlöslichen Aluminaten in Gegenwart von Wasser. Zu diesem Zweck werden wässrige
Lösungen der Ausgangsmaterialien miteinander vermischt oder eine in festem Zustand
vorliegende Komponente mit der anderen, als wässrige Lösung vorliegenden Komponente,
umgesetzt. Durch Vermischen beider, in festem Zustand vorliegenden Komponenten erhält
man ebenfalls bei Anwesenheit von Wasser die gewünschten Aluminiumsilikate. Auch aus
Al(OH)
3, AI
20
3 oder Si0
2 lassen sich durch Umsetzen mit Alkalisilikat- bzw. Aluminatlösungen Alkalialuminiumsilikate
herstellen. Schliesslich können sich derartige Substanzen auch aus der Schmelze bilden.
[0010] Die durch Fällung hergestellten oder gemäss anderen Verfahren in feinverteiltem Zustand
in wässrige Suspension übergeführten Alkalialuminiumsilikate können durch Erhitzen
auf Temperaturen von 50 bis 200°C vom amorphen in den gealterten bzw. in den kristallinen
Zustand übergeführt werden. Das in wässriger Suspension vorliegende, amorphe oder
kristalline Alkalialuminiumsilikat lässt sich durch Filtration von der verbleibenden
wässrigen Lösung abtrennen und gewünschtenfalls bei Temperaturen von z.B. 50 bis 800°C
trocknen. In der Regel verwendet man jedoch feuchte Filterkuchen oder fliessfähige
Suspensionen der Alkalialuminiumsilikate.
[0011] Zur Ausbildung der geringen Teilchengrössen von 1-12 µm können bereits die Fällungsbedingungen
beitragen, wobei man die miteinander vermischten Aluminat- und Silikatlösungen - die
auch gleichzeitig in das Reaktionsgefäss geleitet werden können - starken Scherkräften
aussetzt, indem man z.B. die Suspension intensiv rührt. Stellt man kristallisierte
Alkalialuminiumsilikate her - diese werden erfindungsgemäss bevorzugt eingesetzt -
so verhindert man die Ausbildung grosser, gegebenenfalls sich durchdringender Kristalle
durch langsames Rühren der kristallisierenden Masse.
[0012] Trotzdem kann beim Trocknen eine unerwünschte Agglomeration von Kristallpartikeln
eintreten, so dass es sich empfiehlt, diese Sekundärteilchen in geeigneter Weise,
z.B. durch Windsichten zu entfernen. Auch in gröberem Zustand anfallende Alkalialuminiumsilikate,
die auf die gewünschte Korngrösse gemahlen worden sind, lassen sich verwenden. Hierzu
eignen sich z.B. Mühlen und/oder Windsichter bzw. deren Kombinationen. Weitere Einzelheiten
über die Natur der als Komponente (A) in Betracht kommenden Alkalialuminiumsilikate
einschliesslich ihrer Herstellung und Vorbereitung sind in der DE-A- 27 14 954 beschrieben.
[0013] Die anionischen Tenside der Komponente (B) sind vorzugsweise saure Derivate von nichtionogenen
oder kationischen Alkylenoxidaddukten, wie z.B. saure Ethergruppen oder vorzugsweise
Estergruppen von anorganischen oder organischen Säuren enthaltende Anlagerungsprodukte
von 2 bis 100 Mol Alkylenoxiden, besonders Ethylenoxid und/oder Propylenoxid oder
auch Styroloxid an aliphatische Kohlenwasserstoffreste mit insgesamt mindestens 4,
vorzugsweise 12, Kohlenstoffatomen aufweisende organische Hydroxyl-, Carboxyl-, Amino-
und/oder Amidoverbindungen bzw. Mischungen dieser Stoffe. Diese sauren Ether oder
Ester können als freie Säuren oder als Salze, z.B. Alkalimetall-, Erdalkalimetall-,
Ammonium- oder Aminsalze, vorliegen.
[0014] Die Herstellung dieser anionischen Tenside erfolgt nach bekannten Methoden, indem
man z.B. an die genannten organischen Verbindungen mindestens 2 Mol, vorzugsweise
mehr als 2 Mol, z.B. 10 bis 100 Mol, Ethylenoxid oder Propylenoxid oder alternierend
in beliebiger Reihenfolge Ethylenoxid oder Propylenoxid anlagert und anschliessend
die Anlagerungsprodukte verethert bzw. verestert und gegebenenfalls die Ether bzw.
die Ester in ihre Salze überführt. Als Grundstoffe kommen höhere Fettalkohole, d.h.
Alkanole oder Alkenole mit je 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, zwei- bis sechswertige aliphatische
Alkohole von 2 bis 9 Kohlenstoffatomen, alicyclische Alkohole, Phenylphenole, Benzylphenole,
Alkylphenole mit einem oder mehreren Alkylsubstituenten, der, bzw. die zusammen mindestens
4 Kohlenstoffatome aufweisen, Fettsäuren mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, Amine, die
aliphatische und/oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffreste von mindestens 8 Kohlenstoffatomen
aufweisen, besonders derartige Reste aufweisende Fettamine, Hydroxyalkylamine, Hydroxyalkylamide
und Aminoalkylester von Fettsäuren oder Dicarbonsäuren und höher alkylierter Aryloxycarbonsäuren
in Betracht.
[0015] Gut geeignete anionische Polyalkylenoxidaddukte sind saure Ester oder deren Salze
eines Polyadduktes von 2 bis 100 Mol, vorzugsweise bis 50 Mol, Ethylenoxid an 1 Mol
Fettalkohol mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder an 1 Mol eines Phenols, das mindestens
eine Benzylgruppe, eine Phenylgruppe oder vorzugsweise eine Alkylgruppe mit mindestens
4 Kohlenstoffatomen aufweist, wie z.B. Benzylphenol, Dibenzylphenol, Dibenzyl-(nonyl)-phenol,
o-Phenylphenol, Butylphenol, Tributylphenol, Octylphenol, Nonylphenol, Dodecylphenol
oder Pentadecylphenol, wobei diese sauren Ester einzeln oder als Gemisch verwendet
werden können.
[0016] Bevorzugte anionische Polyalkylenoxidaddukte entsprechen der Formel
(2) Y-0-(CH2CH2O)rn-X,
worin Y Alkyl oder Alkenyl je mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, Alkylphenyl mit 4 bis
16 Kohlenstoffatomen im Alkylteil oder o-Phenylphenyl, X den Säurerest einer anorganischen,
Sauerstoff enthaltenden Säure wiez.B. Schwefelsäure oder Phosphorsäure oder auch den
Rest einer organischen Säure und m 2 bis 40, vorzugsweise 2 bis 15 bedeuten. Der Alkylrest
im Alkylphenyl befindet sich vorzugsweise in para-Stellung. Die Alkylreste im Alkylphenyl
können Butyl, Hexyl, n-Octyl, iso-Octyl, p-tert.-Octyl, n-Nonyl, iso-Nonyl, Decyl
oder Dodecyl sein. Bevorzugt sind die Alkylreste mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen, insbesondere
die Octyl- oder Nonylreste.
[0017] Die Fettalkohole zur Herstellung der anionischen Tenside der Formel (2) sind z.B.
solche mit 8 bis 22, insbesondere 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, wie Octyl- Decyl-, Lauryl-,
Tridecyl-, Myristyl-, Cetyl-, Stearyl-, Oleyl-, Arachidyl- oder Behenylalkohol.
[0018] Der Säurerest X leitet sich beispielsweise von niedermolekularen Dicarbonsäuren ab,
wie z.B. von Maleinsäure, Bernsteinsäure oder Sulfobernsteinsäure, und ist über eine
Esterbrücke mit dem Ethylenoxyteil des Moleküls verbunden. Insbesondere leitet sich
X jedoch von anorganischen mehrbasischen Säuren, wie Schwefelsäure oder Orthophosphorsäure
ab.
[0019] Der Säurerest X kann als freie Säure oder in Salzform, d.h. z.B. als Alkalimetall-,
Ammonium- oder Aminsalz, vorliegen. Beispiele für solche Salze sind Lithium-, Natrium-,
Kalium-, Ammonium-, Trimethylamin-, Ethanolamin-, Diethanolamin- oder Triethanolaminsalze.
[0020] Besonders bevorzugt sind anionische Tenside der Formel

worin Y' Octyl oder Nonyl bedeutet, m, 2 bis 15 ist und X' ein Säurerest ist, der
sich von Schwefelsäure oder von o-Phosphorsäure ableitet, und die Tenside als freie
Säuren, Natrium- oder Ammoniumsalze vorliegen. Von besonderem Interesse ist der saure
Schwefelsäureester des Anlagerungsproduktes von 2 bis 12 Mol Ethylenoxid an 1 Mol
p-Nonylphenol. Die anionischen Alkylenoxidaddukte können zur Herstellung des neuen
Nachwaschmittels einzeln oder als Mischungen untereinander eingesetzt werden.
[0021] Als Komponente (C) verwendet man z.B. aliphatische Monoalkohole mit mindestens 5,
vorzugsweise 8 bis 18 Kohlenstoffatomen. Diese Alkohole können gesättigt oder ungesättigt
und verzweigt oder geradkettig sein und können allein oder im Gemisch eingesetzt werden.
Es können natürliche Alkohole wie z.B. Amylalkohol, Laurylalkohol, Myristylalkohol,
Cetylalkohol, Stearylalkohol oder Oleylalkohol oder synthetische Alkohole, z.B. Oxo-Alkohole
wie insbesondere 2-Ethylbutanol, 2-Ethylhexanol, Isooctylalkohol, Trimethylhexanol,
Trimethylnonylalkohol, Hexadecylalkohol oder Alfole eingesetzt werden.
[0022] Die Alkylenoxidanlagerungsprodukte aus den genannten wasserunlöslichen Monoalkoholen,wie
z.B. 1,2-Propylenoxidanlagerungsprodukte, z.B. solche, die 1 bis 15 Mol Propylenoxid
angelagert enthalten, vorzugsweise jedoch die Ethylenoxidanlagerungsprodukte dieser
Alkohole können ebenfalls als Komponente (C) eingesetzt werden. Bevorzugte Ethylenoxidanlagerungsprodukte
werden beispielsweise durch die folgende Formel
(4) R-0-(CH2CH20),-H
dargestellt, in der R einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Rest, vorzugsweise
Alkyl oder Alkenyl jeweils mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen und s 1 bis 10, vorzugsweise
1 bis 3 bedeuten.
Als Komponente (C) kommen ferner Fettsäure-Alkanolamin-Umsetzungsprodukte in Betracht,
die vorteilhafterweise von Fettsäuren mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen und von Alkanolaminen
mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen per Alkanolrest abgeleitet werden.
[0023] Bevorzugt sind die Umsetzungsprodukte von Fettsäuren mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen.
Als Alkanolamin kann man z.B. Ethanolamin, Diethanolamin, Propanolamin, Isopropanolamin
oder Di-isopropanolamin einsetzen. Dialkanolamine, insbesondere Diethanolamin, sind
bevorzugt. Das Molverhältnis zwischen Fettsäure und Dialkanolamin kann 1:1 bis 1:2
betragen. Als Fettsäuren seien beispielsweise genannt: Decen-, Laurin-, Kokosfett-,
Myristin-, Palmitin-, Talgfett-, Oel-, Ricinol-, Linol-, Linolen-, Stearin-, Arachin-
oder Behensäure. Es können auch Gemische dieser Säuren verwendet werden, wie sie bei
der Spaltung von natürlichen Oelen oder Fetten gewonnen werden. Palmitin-/Stearinsäuregemische
und vor allem Kokosfettsäure sind besonders bevorzugt. Diese Umsetzungsprodukte der
Komponente (C) und Verfahren zu ihrer Herstellung sind beispielsweise aus der US-A-2
089 212 bekannt.
[0024] Als Komponente (C) eignen sich ferner Alkylenoxyd-, insbesondere Ethylenoxyd-Addukte
aus den oben genannten Fettsäure-Alkanolamin-Umsetzungsprodukten, wobei einzelne Ethylenoxyd-Einheiten
durch substituierte Epoxyde wie Propylenoxyd ersetzt sein können. Die Zahl der Alkylenoxydgruppen
in diesen Glykoläthern kann 1 bis 8 und vorzugsweise 1 bis 4 betragen. Bevorzugt sind
Anlagerungsprodukte von 1 bis 4 Mol Ethylenoxyd an 1 Mol Umsetzungsprodukt von 1 Mol
Kokosfettsäure, Stearinsäure und/oder Palmitinsäure mit 1 Mol Diethanolamin.
[0025] Weitere Umsetzungsprodukte, die als Komponente (C) geeignet sind, sind Anlagerungsprodukte
von vorzugsweise 2 bis 15 Mol Alkylenoxid, z.B. Ethylenoxid und/oder Propylenoxid,
an gegebenenfalls substituierte Phenole, drei- bis sechswertige aliphatische Alkohole
von 3 bis 9 Kohlenstoffatomen oder an die vorgenannten Fettsäuren.
[0026] Als gegebenenfalls substituierte Phenole eignen sich beispielsweise Phenol, Benzylphenol,
o-Phenylphenol oder Alkylphenole, deren Alkylrest vorteilhafterweise insgesamt 4 bis
16, vorzugsweise 4 bis 12 Kohlenstoffatome aufweist. Beispiele dieser Alkylphenole
sind Butylphenol, Tributylphenol, Octylphenol und insbesondere Nonylphenol.
[0027] Die drei- bis sechswertigen Alkohole enthalten vorzugsweise 3 bis 6 Kohlenstoffatome
und sind insbesondere Glycerin, Trimethylolpropan, Erythrit, Mannit, Pentaerythrit
oder Sorbit. Die drei bis sechswertigen Alkohole werden vorzugsweise mit Ethylenoxid
oder vorzugsweise mit Propylenoxid oder Gemischen dieser Alkylenoxide umgesetzt.
[0028] Die Fettsäuren weisen vorzugsweise 8 bis 22 Kohlenstoffatome auf und können gesättigt
oder ungesättigt sein, wie z.B. die Caprin-, Lauri-n-, Myristin-, Palmitin- oder Stearinsäure
bzw. die Decen-, Dodecen-, Tetradecen-, Hexadecen-, Oel-, Linol-, Linolen- oder vorzugsweise
Rizinolsäure.
[0029] Bevorzugte Komponenten (C) bestehen aus einem aliphatischen Monoalkohol von 8 bis
18 Kohlenstoffatomen, einem obengenannten Fettsäure/ Alkanolamin-Umsetzungsprodukt
oder insbesondere aus einem Gemisch dieser Stoffe. Gewünschtenfalls kann das Gemisch
zusätzlich auch ein Anlagerungsprodukt von 5 bis 12 Mol Ethylenoxid an ein C
4-C
12-Alkyl-phenol enthalten.
[0030] Die Einsatzmengen, in denen die Komponente (C) allein oder als Gemisch aus zwei,
drei oder mehreren Komponenten im Waschmittel vorhanden sind, bewegen sich zwischen
1 bis 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise 1 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf das gesamte
Waschmittel.
[0031] Die als Komponente (D) im erfindungsgemässen Waschmittel vorhandenen Carboxylgruppen
enthaltenden Polymerisate werden zweckmässigerweise_in Form von 0,5 bis 35%igen, vorzugsweise
0,5 bis 5%ige wässrigen Lösungen oder Dispersionen, bezogen auf die Lösung oder Dispersion,
eingesetzt. Diese Polymerisate stellen vorteilhafterweise polymerisierte ethylenisch
ungesättigte Mono- oder Dicarbonsäuren von 3 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie z.B. Polyacrylsäure
oder Polymerisate von Methacrylsäure, Crotonsäure, Itaconsäure, Teraconsäure, Maleinsäure
bzw. deren Anhydrid, Furmarsäure, Citraconsäure oder Mesaconsäure, Copolymerisate
aus Olefinen, z.B. Ethylen oder Propylen, Diketene, Acrylsäureestern, Methacrylsäureestern
oder Acrylamiden und den vorgenannten Monomeren einschliesslich der Acrylsäure oder
Copolymerisate der Acrylsäure mit Methacrylsäure, Methacrylnitril oder Vinylmonomeren,
wie z.B. Vinylphosphorsäure, Copolymerisate aus Maleinsäure und Styrol, Maleinsäure
und einem Vinylether oder Maleinsäure und einem Vinylester z.B. Vinylacetat dar. Ferner
können als Komponente (D) Poly(N,N-biscarboxymethyl)-vinylamin, Poly(N,N-bis-carboxymethyl)-acrylamid,
Poly(N-carboxymethyl)-ethylendiamin oder Polyhydroxycarbonsäuren verwendet werden.
Die im erfindungsgemässen Waschmittel als Komponente (D) vorhandenen Carboxylgruppen
enthaltenden Polymerisate können gleichzeitig auch als Verdickungsmittel verwendet
werden. Die wässrigen Lösungen oder Dispersionen der genannten Polymerisate können,
soweit sie einsetzbare Verdickungen bilden, als solche, d.h. in saurem pH-Bereich
verwendet oder aber durch Zusatz von Alkalien oder Ammoniak in die entsprechenden
Salze verwandelt und in dieser Form als Verdickung eingesetzt werden. Vorzugsweise
werden sie auf einen pH-Wert von 6,5 bis 7 eingestellt. Desweiteren besitzen sie eine
Viskosität, die bei 20°C vorteilhafterweise mindestens 5000 mPas, vorzugsweise 8000
bis 35000 mPas beträgt. Gewünschtenfalls können diese Verdickungsmittel auch strukturviskos
sein. Die Verdickungsmittel bildenden carboxylgruppenhaltigen Polymerisate können
ein Molekulargewicht von 1/2 bis 6 Millionen haben.
[0032] Als besonders brauchbare Verdickungsmittel haben sich die Lösungen der folgenden
als Komponente (D) verwendeten Polymerisate erwiesen:
(a) Makromolekulare Copolymerisate aus Ethylen und Maleinsäureanhydrid (Mol-Verhältnis
1:1), insbesondere solche, die ein Molekulargewicht von 0,01 bis 2 Millionen haben
und deren 1,5 bis 3%ige wässrige Lösungen, bezogen auf das Copolymerisat, bei 20°C
eine Viskosität von 8000 bis 100 000 vorzugsweise bis 20 000 mPas aufweisen;
(b) Vernetzte Carboxymethylenpolymerisate mit einem Molekulargewicht von 1 bis 5 Millionen,
insbesondere solche, deren 1,5 bis 3%ige wässrige Lösungen, bezogen auf das Copolymerisat,
bei 20° C eine Viskosität von 20 000 bis 32 000 mPas aufweisen;
(c) Polyacrylsäure oder Copolymerisate aus Acrylsäure und Acrylamid, wobei das entsprechend
Molekulargewicht von 1/2 bis 6 Millionen schwanken kann. Die Copolymerisate weisen
vorteilhafterweise ein Molverhältnis Acrylsäure:Acrylamid von 1:0,8 bis 1:1,2 auf.
Die bevorzugten 1,5 bis 3%igen wässrigen Lösungen dieser Polymerisate (c) besitzen
bei 20°C eine Viskosität von 15 000 mPas.
[0033] Bei dem erfindungsgemässen Waschmittel wird insbesondere als Komponente (D) ein teilweise
hydrolysiertes Polymaleinsäureanhydrid bevorzugt. Dieses liegt in der Regel teilweise
in Form eines wasserlöslichen Salzes vor und besitzt ein Molgewicht, das vorzugsweise
zwischen 300 und 5000 liegt.
[0034] Polymaleinsäureanhydrid ist ein Homopolymerisat aus Maleinsäureanhydrid und lässt
sich sehr leicht, beispielsweise durch Erhitzen in Wasser, unter Bildung eines polymeren
Produktes hydrolysieren, welches freie Carbonsäuregruppen sowie gegebenenfalls noch
intakte Anhydridgruppen an einer Kohlenstoffhauptkette enthält. Das Produkt stellt
keine reine Polymaleinsäure dar. Die genaue Konstitution des Produktes ist nicht bekannt.
In der vorliegenden Beschreibung wird jedoch dieses durch Hydrolyse von Polymaleinsäureanhydrid
gebildete polymere Produkt als hydrolysiertes Polymaleinsäureanhydrid bezeichnet.
Dieses kann durch AdditionsPolymerisation eines im wesentlichen aus Maleinsäureanhydrid
bestehenden Ausgangsmonomers unter Bedingungen der Polymerisation in der Masse oder
durch Lösungspolymerisation hergestellt werden. Vorzugsweise polymerisiert man Maleinsäureanhydrid
in einem inerten organischen Lösungsmittel, wie z.B. Toluol oder Xylol, in Gegenwart
eines Polymerisationskatalysators, insbesondere eines Radikalinitiators, wie z.B.
Benzoylperoxid, Di-tertiär-butylperoxid oder Mono-butylhydroperoxid, bei Temperaturen
bis 150°C, vorzugsweise 120° bis 145°C. Die Hauptkette des Primärpolymers wird im
wesentlichen durch nichthydrolysierbare Bindungen gebildet. Das nicht-hydrolysierte
Polymerprodukt wird dann nach Abtrennung von unumgesetztem Monomer und Nebenprodukten
mit Wasser oder einer wässrigen Base hydrolysiert und dann in dieser Form verwendet.
Gegebenenfalls kann es auch in nicht-hydrolysierter Form verwendet werden.
[0035] Während der Polymerisation oder der nachfolgenden Hydrolyse kann eine Decarboxylierung
des Polymerisats eintreten, so dass die gefundene Säurezahl des hydrolysierten Polymaleinsäureanhydrids
niedriger liegt als der theoretische Wert von 1143 mg KOH/g. Eine solche Decarboxylierung
geht aber nicht so weit, dass die Säurezahl unter 350 mg KOH/g fällt.
[0036] Von Bedeutung ist, dass das Molekulargewicht des hydrolysierten Polymaleinsäureanhydrids
im angegebenen niedrigen Bereich liegt. Bevorzugt verwendet man Polymaleinsäureanhydrid
mit einem Molekulargewicht, das 2000 nicht überschreitet und vorzugsweise im Bereich
von 350 bis 1000 liegt.
[0037] Weitere Einzelheiten über hydrolysiertes Polymaleinsäureanhydrid sind z.B. in GB-A-1
369 429, GB-A-1 411 063, GB-A-1 491 978 und CH-A-624256 beschrieben.
[0038] Durch Zugabe von Basen zum hydrolysierten Polymaleinsäureanhydrid liegen dessen Carboxylgruppen
teilweise als z.B. Alkalimetall- oder Ammoniumcarboxylatgruppen vor. Als Alkalimetallsalze
eignen sich insbesondere das Natrium- oder Kaliumsalz und als Ammoniumsalze vorzugsweise
Ammonium (NH
4+)-, Alkylammonium- oder Alkanolammoniumsalze, wie z.B. das Trimethylammonium-, Monoäthanolammonium-,
Diäthanolammionium- oder Triäthanolammoniumsalz. Besonders geeignet sind das Natrium-
und Ammonium(NH
4+)-Salz.
[0039] In der Regel wird das hydrolysierte Polymaleinsäureanhydrid als Komponente (D) in
Form einer wässrigen 40 bis 60 gewichtsprozentigen Lösung, bezogen auf die Lösung,
eingesetzt. Das erfindungsgemässe Waschmittel enthält als Komponente (D) vorzugsweise
1,5 bis 10 Gewichtsprozent dieser wässrigen Lösung, bezogen auf das gesamte Waschmittel.
Bei Verwendung von hydrolysiertem Polymaleinsäureanhydrid als Komponente (D) enthält
das erfindungsgemässe Waschmittel vorzugsweise zusätzlich ein Verdickungsmittel zur
Erhöhung der Stabilität.
[0040] In diesem Falle eignen sich als Verdickungsmittel beispielsweise Polysaccharide,
wie z.B. Carboxymethylcellulose, Methylcellulose, Methylhydroxyethylcellulose, Johannisbrotkernmehlether
oder Stärkeether, sowie Alginate oder Metallstearate, wie z.B. Aluminium-, Calcium-
oder Zinkstearat oder auch feinverteilte Kieselsäure.
[0041] Die Mengen dieser Zusatzbestandteile liegen im allgemeinen zwischen 0,1 bis 5 Gewichtsprozent,
vorzugsweise 0,3 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das gesamte Waschmittel.
[0042] Ausser den Komponenten (A), (B), (C) und (D) kann das neue Waschmittel zusätzlich
als Komponente (E) ein Siliconöl oder ein Gemisch aus den Siliconölen enthalten.
[0043] Die Siliconöle der Komponente (E) werden in den erfindungsgemässen Mitteln insbesondere
eingesetzt, um eine ausgesprochen schaumdämpfende Wirkung anzustreben. Durch Siliconöle
kann aber auch die Netzwirkung der eingesetzten Mittel weiter verbessert werden. Die
Siliconöle können in Mengen bis zu 15, z.B. 1 bis 15, insbesondere bis zu 5, gegebenenalls
auch nur bis zu 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Waschmittel, vorhanden sein. Unter
Siliconölen sind Organopolysiloxane (gegebenenfalls mit Hydroxyl an den Enden blockiert)
wie beispielsweise Polydimethylsiloxane, Polymethylphenylsiloxane und Polymethylwasserstoffsiloxane
mit mittleren Molekulargewichten von etwa 1000 bis 100000, vorzugsweise von 5000 bis
40000, zu verstehen. Insbesondere kommen Alkylpolysiloxane, die bei 25°C eine Viskosität
von mindestens 0 7 mPas aufweisen, in Betracht. Der Alkylrest kann 1 bis 6 Kohlenstoffatome
enthalten. Bevorzugt sind beispielsweise die Methylpolysiloxane, die bei 25°C eine
Viskosität von 50 bis 15'000, vorzugsweise von 100 bis 1000 mPas besitzen. In Betracht
kommende Methylpolysiloxane können durch die Formel

wiedergegeben werden, worin R,für Methyl oder Methoxy steht und x eine ganze Zahl
grösser als 1, vorzugsweise 50 bis 1200 oder mehr, bedeutet. Es handelt sich in der
Regel um bekannte Handelsprodukte, die neben dem Siliconöl gegebenenfalls noch übliche
Zusätze, wie z.B. kolloidale Kieselsäure oder Emulgatoren auf Polyäthylenglykolbasis
enthalten können. Bevorzugt sind die höhermolekularen Siliconöle. Man setzt sie vorzugsweise
in verhältnismässig kleinen Mengen ein, um z.B. Eigeneffekte der Siliconöle (Hydrophobie)
zu vermeiden.
[0044] Die Mengen, in denen die Komponente (E) allein oder als Gemisch im Waschmittel vorhanden
sein können, bewegen sich vorteilhafterweise von 0 bis 5 Gewichtsprozent, vorzugsweise
von 0 bis 3 Gewichtsprozent, bezogen auf das gesamte Waschmittel.
[0045] Besonders bevorzugte erfindungsgemässe wässrige Waschmittel enthalten mindestens
folgende Komponenten
(Aa) ein Natriumaluminiumsilikat,
(Bb) ein anionisches Tensid der Formel (3),
(Cc) einen aliphatischen Monoalkohol von 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, ein Fettsäure/Alkanolamin-Umsetzungsprodukt
oder insbesondere deren Gemische und als Komponente (D),
(Ddl) eine wässrige Lösung als Verdickungsmittel einer polymerisierten ethylenisch ungesättigten
Mono-oder Dicarbonsäure von 3 bis 5 Kohlenstoffatomen oder eines Copolymerisates aus
einer dieser Säuren und Ethylen oder Acrylamid, insbesondere eines Copolymerisates
aus Ethylen und Maleinsäureanhydrid oder vorzugsweise
(Dd2) ein hydrolysiertes Polymaleinsäureanhydrid zusammen mit einem Verdickungsmittel,
z.B. einem Polysaccharid.
[0046] Die erfindungsgemässen Nachwaschmittel können durch einfaches Verrühren der genannten
Komponenten (A), (B), (C), (D) und gegebenenfalls (E) und/oder Verdickungsmittel in
Wasser hergestellt werden. Man erhält homogene, klare Mischungen, die bei Raumtemperatur
sehr gut lagerstabil und sedimentationsfrei sind.
[0047] Diese Mittel enthalten vorzugsweise, jeweils bezogen auf das Gemisch,
35 bis 50 Gewichtsprozent der Komponente (A),
0,5 bis 10 Gewichtsprozent der Komponente (B),
1 bis 15 Gewichtsprozent der Komponente (C),
2 bis 20 Gewichtsprozent der wässrigen Komponente (D), vorzugsweise,
bezogen auf das Polymerisat, in Form einer 1,5 bis 30%igen wässrigen Lösung,
0 bis 3 Gewichtsprozent der Komponente (E),
0 bis 2 Gewichtsprozent Verdickungsmittel
und mindestens 25 Gewichtsprozent Wasser.
[0048] Gewünschtenfalls können derartige Mischungen zusätzlich noch Neopentylglykol, Benzylalkohol,
Furfurylalkohol, Essigsäureester, Malonsäurediester, Bernsteinsäurediester, Adipinsäurediester,
Tetralin, Dekalin, Alkylbenzole und insbesondere Paraffinöle, sowie auch Fettamin-Alkylenoxid-Addukte
enthalten.
[0049] Die erfindungsgemässen Waschmittel werden insbesondere beim Nachwaschen von Färbungen
oder Drucken auf Cellulosefasern oder Mischgewebe aus Cellulose und synthetischem
organischem Material, z.B. linearen Polyestern oder modifizierter Cellulose (Celluloseester)
eingesetzt, wobei als Cellulosematerial solches aus natürlicher oder regenerierter
Cellulose in Betracht kommt, wie z.B. Hanf, Leinen, Jute, Viskose-Seide, Zellwolle
oder insbesondere Baumwolle und der allfällige Polyesteranteil gegebenenfalls vor
oder nach der Cellulose gefärbt wird. Unter Cellulosefärbungen oder Cellulosedrucken
wcrden hierbei die nach beliebigen Verfahren mit Reaktivfarbstoffen erzeugten Färbungen
oder Drucke verstanden, wobei die Anwendung der erfindungsgemässen Waschmittel als
Nachbehandlung erfolgt.
[0050] Das Färbematerial kann in beliebigen Verarbeitungsstadien vorliegen, z.B. als loses
Material (Flocke), als dubliertes, vorverstrecktes Stapelfaserband oder in Form von
Fäden, Garnen, insbesondere aber Geweben oder Gewirken. Unter Reaktivfarbstoffen werden
die üblichen anionischen Farbstoffe verstanden, welche mit der Cellulose eine chemische
Bindung eingehen, z.B. die im Colour Index, 3rd Edition (1971) Vol. 3 auf den Seiten
3391-3562 aufgeführten "Reactive Dyes".
[0051] Das erfindungsgemässe Waschmittel ermöglicht es, die üblichen Waschoperationen der
obengenannten mit Reaktivfarbstoffen erzeugten Drucke oder Färbungen auch mit Hartwasser
(Brauchwasser), wie es aus der Wasserleitung unmittelbar zur Verfügung steht, mit
gutem Erfolg durchzuführen. Dadurch wird die Wasserhärte ohne den üblichen Zusatz
von Elektrolyten, Ionenaustauschern und vor allem ohne Verwendung von phosphorhaltigen
Verbindungen wie Phosphonsäuren oder anorganischen Phosphaten eliminiert, die in jüngster
Zeit mehr und mehr durch die ökologischen und gesetzgeberischen Forderungen nach phosphorfreien
Produkten eingeschränkt worden sind.
[0052] Die Erfindung betrifft somit weiter ein Verfahren zum Waschen von mit Reaktivfarbstoffen
erzeugten Drucken oder Färbungen auf cellulosehaltigen Textilmaterialien unter Verwendung
der erfindungsgemässen Waschmittel. Dieses Verfahren besteht darin, dass man die bedruckten
oder gefärbten Textilien bei einer Temperatur von 60 bis 100°C in einer wässerigen
Waschflotte, die das erfindungsgemässe Waschmittel, vorzugsweise in Mengen von 1 -
10 g/I, enthält, behandelt. Die Textilien werden anschliessend von der Waschflotte
entfernt und mit frischem Wasser bis zur völligen Entfernung der Waschflottenbestandteile
gespült. Man erhält somit Druckfärbungen, deren Weissfond nicht angefärbt ist, und
Färbungen aus dem Ausziehverfahren, die die erwünschten Nassechtheiten, vor allem
Waschechtheiten, aufweisen.
[0053] In den nachfolgenden Herstellungsvorschriften und Beispielen sind die Teile Gewichtsteile
und die Prozente Gewichtsprozente.
[0054] Die folgenden Produkte sind Beispiele für die als Komponenten (B) und (D) verwendeten
anionischen Tenside bzw. Alkylenoxidaddukte.
[0055] B. Anionische Tenside
B1 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Alfol (1014);
B2 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Stearylalkohol;
B3 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol 2-Ethyl-hexanol;
B4 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 15 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Stearylalkohol;
B5 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Tridecylalkohol;
B6 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 4 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Hydroabietylalkohol;
B7 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Alfol (2022);
B8 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Laurylalkohol;
B9 Di-(ß-hydroxy-ethyl)-aminsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes
von 3 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Laurylalkohol;
B10 Natriumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Laurylalkohol;
B11 Natriumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Laurylalkohol;
B12 Saurer Phosphorsäureester des Anlagerungsproduktes von 5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol
2-Ethyl-n-hexanol;
B13 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Butylphenol;
B14 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 5 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Tributylphenol;
B15 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Nonylphenol;
B16 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 10 Mol Propylenoxid
und 10 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Nonylphenol;
B17 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 35 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Nonylphenol;
B18 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 50 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Nonylphenol;
B19 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 15 Mol Propylenoxid
an 1 Mol Nonylphenol;
B20 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 6 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Dodecylphenol;
B21 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 6 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Pentadecylphenol;
B22 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 8 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol o-Phenylphenol;
B23 Natriumsalz des sauren Maleinsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Ethylcnoxid
an 1 Mol p-Nonylphenol;
B24 Natriumsalz des sauren Monosulfobernsteinsäureesters des Anlagerungsproduktes von
2 Mol Ethylenoxid an 1 Mol p-Nonylphenol;
B25 Ammoniumsalz des sauren Phosphorsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Nonylphenol;
B26 Natriumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 12 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Dibenzylphenol;
B27 Natriumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 15 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Dibenzyl-(nonyl)phenol;
B28 saurer Phosphorsäureester des Anlagerungsproduktes von 10 Mol Ethylenoxid an 1 Mol
p-Nonylphenol;
B29 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 15 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Stearinsäure-ß-hydroxyethylamid;
B30 Ammoniumsalz des sauren Dischwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol
Ethylenoxid an 1 Mol Talgfettamin;
B31 Ammoniumsalz des sauren Dischwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 8 Mol
Ethylenoxid an 1 Mol Talgfettamin;
B32 Ammoniumsalz des sauren Dischwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol
Propylenoxid und 5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Talgfettamin;
B33 Ammoniumsalz des sauren Diphosphorsäureesters des Anlagerungsproduktes von 8 Mol
Ethylenoxid an 1 Mol Talgfettamin;
B34 Ammoniumsalz des sauren Dischwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 1 Mol
Styroloxid und 8 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Dodecylamin;
B35 Natriumsalz des sauren Sulfobernsteinsäurehalbesters des Anlagerungsproduktes von
8 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Talgfettamin
B36 Ammoniumsalz des sauren Dischwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol
Ethylenoxid an 1 Mol Stearylamin;
B37 Mischung aus dem Mono- und Di-Phosphorsäureester (1:2) des Anlagerungsproduktes von
8 Mol Aethylenoxid an 1 Mol Dodecylamin;
B38 Mischung aus dem Mono- und Di-Phosphorsäureester (1:2) des Anlagerungsproduktes von
4 Mol Aethylenoxid an 1 Mol Laurylamin;
[0056] C. Als Komponente (C) verwendbare Alkylenoxidaddukte
C1 Anlagerungsprodukt von 6 Mol Ethylenoxid an 1 Mol 2-Ethyl-hexanol;
C2 Anlagerungsprodukt von 5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol 2-Ethyl-hexanol;
C3 Anlagerungsprodukt von 15 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Stearylalkohol;
C4 Anlagerungsprodukt von 3 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Alfol (8-10);
C5 Anlagerungsprodukt von 5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Hexadecylalkohol;
C6 Anlagerungsprodukt von 15 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Oleylalkohol;
C7 Anlagerungsprodukt von 6 Mol Ethylenoxid an 2 Mol Butyl-Phenol;
C8 Anlagerungsprodukt von 4 Mol Ethylenoxid an 2 Mol p-Kresol;
C9 Anlagerungsprodukt von 5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Tributylphenol;
C10 Anlagerungsprodukt von 8 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Octylphenol-,
C11 Anlagerungsprodukt von 2 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Nonylphenol;
C12 Anlagerungsprodukt von 10 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Nonylphenol;
C13 Anlagerungsprodukt von 10 Mol Ethylenoxid und 10 Mol Propylenoxid an 1 Mol Nonylphenol;
C14 Anlagerungsprodukt von 10 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Oleylalkohol;
C15 Anlagerungsprodukt von 12 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Oleinsäure;
C16 Anlagerungsprodukt von 8 Mol Ethylenoxid an 1 Mol o-Phenylphenol;
C17 Anlagerungsprodukt von 5 Mol Ethylenoxid und 5 Mol Propylenoxid an 1 Mol Alfol 12-14;
C18 Anlagerungsprodukt von 15 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Rizinusöl;
C19 Anlagerungsprodukt von 8 Mol Propylenoxid an 1 Mol Pentaerythrit;
C20 Anlagerungsprodukt von 15 Mol Ethylenoxid und 15 Mol Propylenoxid an 1 Mol Glycerin;
C21 Anlagerungsprodukt von 7 Mol Ethylenoxid an 1 Mol C9-C11-Oxo-alkohol;
C22 Anlagerungsprodukt von 15 Mol Ethylenoxid an 1 Mol p-Nonylphenol;
C23 Anlagerungsprodukt von 2 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Kokosölfettsäure-(N,N-bis-a-hydroxyethyl)amid
C24 Anlagerungsprodukt von 5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol p-Nonylphenol;
C25 Anlagerungsprodukt von 15 Mol Propylenoxid an 1 Mol Glycerin.
Herstellungsvorschrift A
[0057] Das als Komponente (D) verwendbare hydrolysierte Polymaleinsäureanhydrid wird wie
folgt hergestellt:
100 g Maleinsäureanhydrid in 100 g Xylol werden auf 120°C erhitzt und im Verlauf von
15 Minuten mit der Lösung von 20 g Di-tertiär-butylperoxid in 50 g Xylol versetzt.
Die Temperatur des Reaktionsgemisches wird auf 130°C gesteigert und 5 Stunden dort
gehalten. Man bricht sowohl das Erhitzen als auch das Rühren ab und lässt das Polymerisat
sich abscheiden. Nach Abkühlen des Reaktionsgemisches auf 85°C wird die untere Polymerschicht
von der oberen Xylolschicht abgetrennt. Man erhält 81 g Polymerisat.
[0058] Das Polymerisat wird mit 15 g 2-Butanon oder 1,4-Dioxan als Verdünnungsmittel versetzt
und wie folgt weiter gereinigt. Man fällt das Polymerisat aus, indem man die Polymerlösung
in einem Schnellhomogenisierapparat zu 430 g Toluol gibt. Nach Abfiltrieren und Trocknen
im Vakuum bei 50°C erhält man 78 g pulverförmiges Polymerisat.
[0059] Bei Messung in 2-Butanon mit Hilfe eines Dampfdruckosmometers besitzt das erhaltene
Polymaleinsäureanhydrid ein Molekulargewicht von 580.
[0060] 20 g des Polymaleinsäureanhydrids werden in 20 g Wasser während 30 Minuten bei 90°
C erhitzt, worauf die erhaltene Lösung auf 30°C abgekühlt und filtriert wird. Man
erhält eine Lösung mit einem Feststoffgehalt von 53%. Die potentiometrische Titration
des hydrolysierten Polymerisates gegen Kaliumhydroxid ergibt einen Säurewert von 560
mg KOH/g.
[0061] Anschliessend wird die hydrolysierte Polymaleinsäureanhydridlösung mit 4,5 g einer
25%igen, wässrigen Ammoniaklösung und soviel Wasser versetzt, dass eine 50%ige wässrige
Lösung des teilweise als Ammoniumsalz vorliegenden, hydrolysierten Polymaleinsäureanhydrids
entsteht.
Beispiel 1:
[0062] Durch Verrühren bei Raumtemperatur wird ein stabiles homogenes flüssiges Waschmittel
der folgenden Zusammensetzung
Prozentsätze Bestandteile
45% Natriumaluminiumsilikat,
2% des anionischen Tensides B15,
1% 2-Ethyl-hexanol,
0,5% Siliconöl,
3% Kokosnussfettsäure/Alkanolamin-Umsetzungsprodukt (1:2)
12% einer 2%igen wässerigen Lösung des Copolymerisates aus Ethylen und Maleinsäureanhydrid
(Molverhältnis 1:1; Mol-Gew. > 500.000
Viskosität 68.000 mPas)
36,5% Wasser
hergestellt.
Beispiel 2:
[0063] Durch Verrühren bei Raumtemperatur wird ein stabiles homogenes Waschmittel der folgenden
Zusammensetzung
Prozentsätze Bestandteile
45% Natriumaluminiumsilikat
2% des anionischen Tensides B15
1% 2-Ethyl-hexanol
3% Kokosnussfettsäure/Alkanolamin-Umsetzungsprodukt (1:2)
3% eines hydrolysierten Polymaleinsäureanhydrids (gemäss Vorschrift A)
0,6% eines Polysaccharids als Verdickungsmittel wie z.B. Kelzan (Warenzeichen)
45,4% Wasser
hergestellt.
Beispiel 3:
[0064] Durch Verrühren bei Raumtemperatur wird ein stabiles homogenes Waschmittel der folgenden
Zusammensetzung
Prozentsätze Bestandteile
40% Natriumaluminiumsilikat
5% des anionischen Tensides B11
3% 2-Ethyl-hexanol
4% Kokosnussfettsäure/Alkanolamin-Umsetzungsprodukt (1:2)
2% eines hydrolysierten Polymaleinsäureanhydrids (gemäss Vorschrift A)
0,6% Carboxymethylcellulose
45,4% Wasser
hergestellt.
Beispiel 4:
[0065] Durch Verrühren bei Raumtemperatur wird ein stabiles homogenes Waschmittel der folgenden
Zusammensetzung
Prozentsätze Bestandteile
35% Natriumaluminiumsilikat
2% des anionischen Tensides B15
1% 2-Ethylhexanol
3% Kokosnussfettsäure/Alkanolamin-Umsetzungsprodukt (1:2)
10% des Tensides Cs
12% einer 2%igen wässerigen Lösung des Copolymerisates aus Ethylen und Maleinsäureanhydrid
(Molverhältnis 1:1; Mol-Gewicht > 500.000 Viskosität 68.000 mPas)
0,5% Siliconöl
36,5% Wasser
hergestellt..
Beispiel 5:
[0066] Durch Verrühren bei Raumtemperatur wird ein stabiles homogenes Waschmittel der folgenden
Zusammensetzung
Prozentsätze Bestandteile
43% Natriumaluminiumsilikat
5% des anionischen Tensides B22
2% 2-Ethyl-hexanol
2% Kokosnussfettsäure/Alkanolamin-Umsetzungsprodukt (1:2)
3% eines Copolymerisates von Maleinsäure und Styrol gemäss DE-B-2 444 823
0,6% eines Polysaccharids als Verdickungsmittel, wie z.B. Kelzan (Warenzeichen)
44,4% Wasser
hergestellt.
Beispiel 6:
[0067] Durch Verrühren bei Raumtemperatur wird ein stabiles homogenes Waschmittel der folgenden
Zusammensetzung
Prozentsätze Bestandteile
40% Natriumaluminiumsilikat
2% des anionischen Tensides B15
1% 2-Ethyl-hexanol
6% des Tensides C13
2% eines hydrolysierten Polymaleinsäureanhydrids (gemäss Vorschrift A)
0,5% Siliconöl
0,6% eines Polysaccharids als Verdickungsmittel
47,9% Wasser
hergestellt.
Beispiel 7:
[0068] A) Gebleichter Baumwollfrottee wird auf einer Rouleaux-Druckmaschine mit 1 kg Druckpaste
der Zusammensetzung
400 g Alginatverdickungsmittel 5%ig
100 g Harnstoff
50 g eines Farbstoffes der Formel

10 g m-Nitrobenzolsulfonsäure (Natriumsalz)
60 g Natriumcarbonatlösung 30%ig und
380 g Wasser
so bedruckt, dass jeweils 3 cm bedruckte Streifen neben 3 cm unbedruckten Streifen
resultieren. Die Ware wird dann getrocknet und 8 Minuten bei 101°C gedämpft.
[0069] Anschliessend wird die Ware aufgerollt und für den nachfolgend beschriebenen Test
verwendet:
B) Es werden 3 Waschflotten von je 150 ml auf Kochtemperatur erhitzt:
1. Wasser von Härte 20° deutsche Härte (dH)
2. Wasser von Härte 20° dH + 4 ml/l der Zubereitung gemäss Beispiel 1
3. Wasser von Härte 20° dH + 8 ml/l der Zubereitung gemäss Beispiel 1
[0070] In jede dieser Waschflotten werden bei einem Flottenverhältnis von 1:60 jeweils nacheinander
3 der gcmäss (A) bedruckten Abschnitte während 5 Minuten bei Kochtemperatur behandelt,
in kaltem Wasser gespült und an der Luft getrocknet.
[0071] Man erhält mit den Waschflotten 2 und 3 eine Ware, die auf unbedruckten Teilen keine
Anfärbung aufweist. Dagegen ist der Weissanteil des mit der Waschflotte 1 behandelten
Druckes stark angefärbt.
[0072] Verwendet man in den Waschflotten 2 und 3 anstelle der Zubereitung gemäss Beispiel
1 jeweils die gleiche Menge einer der Zubereitungen gemäss Beispielen 2 bis 6, so
erhält man ebenfalls eine Ware, die auf unbedruckten Teilen keine Anfärbung zeigt.
Beispiel 8:
[0073] A) Auf einer geschlossenen Haspelkufe werden 10 kg Tricot aus gebleichter und mercerisierter
Baumwolle in 400 Liter Wasser unter Zugabe von 400 g eines Farbstoffes der Formel

32 kg Natriumchlorid und
800 g m-Nitrobenzolsulfonsäure, Natriumsalz
eingenetzt. Alsdann wird die Färbeflotte auf 95°C erhitzt, worauf das Färbebad 30
Minuten bei 85°C gehalten wird. Hierauf gibt man zur Färbeflotte
8 kg Natriumcarbonat und
1,2 I Natriumhydroxydlösung (30%ig) zu und färbt das Tricot noch 60 Minuten bei 85°C.
Danach wird die Flotte abgekühlt und die gefärbte Ware gespült und getrocknet.
[0074] B) Je ein gemäss A) gefärbtes Baumwoll-Tricot-Abschnitt wird in einem Ahiba-Färbeapparat
bei einem Flottenverhältnis von 1:50 10 Minuten bei Kochtemperatur mit folgenden drei
Waschflotten behandelt:
1. Wasser von Härte 20° dH
2. Wasser von Härte 20° dH + 4 ml/1 der Zubereitung gemäss Beispiel 1
3. Wasser von Härte 20° dH + 8 ml/I der Zubereitung gemäss Beispiel 1
[0075] Anschliessend werden die einzelnen Waschproben zusammen 10 Minuten in kaltem Permutit-Wasser
gespült.
[0076] Die behandelten gefärbten Muster werden auf 100% Wasseraufnahme geschleudert und
in Anlehnung an SNV-Norm 19832 auf Nassbügelechtheit geprüft. Dabei wird ein weisser
Baumwollabschnitt in destilliertem Wasser genetzt und auf 100% Wasseraufnahme abgeschleudert.
Der feuchte gefärbte Tricotabschnitt wird auf einem trockenen weissen Baumwollabschnitt
gelegt und mit dem feuchten weissen Abschnitt gedeckt. In einer auf 180°C eingestellten
Bügelpresse werden dann die Waschproben zusammen während 2 Minuten gepresst. Das weisse
vorgenetzte Begleitgewebe wird dann auf Bügelechtheit beurteilt.
[0077] Die gemäss den Waschversuchen 2 und 3 erhaltenen gefärbten Abschnitte färben den
weissen Abschnitt bei der Prüfung der Bügelechtheit nicht an, während die weisse Baumwolle
von dem gemäss dem Waschversuch 1 erhaltenen Abschnitt stark angefärbt wird.
[0078] Verwendet man in den Waschflotten 2 und 3 anstelle der Zubereitung gemäss Beispiel
1 jeweils die gleiche Menge einer der Zubereitungen gemäss Beispielen 2 bis 6, so
werden ebenfalls bügelechte gefärbte Abschnitte erhalten.
1. Wässriges Waschmittel enthaltend
(A) ein Alkalialuminiumsilikat,
(B) ein anionisches Tensid;
(C) einen aliphatischen Monoalkohol mit 5 bis 18 Kohlenstoffatomen oder ein Fettsäure/Alkanolamin-Umsetzungsprodukt
oder deren Alkylenoxid-Addukte oder Addukte aus Fettsäuren mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen,
drei- bis sechswertigen aliphatischen Alkoholen oder gegebenenfalls substituierten
Phenolen und Alkylenoxiden und
(D) eine wässerige Lösung oder Dispersion von carboxylgruppenhaltigen Polymerisaten
dadurch gekennzeichnet dass es frei von zusätzlichen Elektrolyten, lonenaustauschern,
Phosphonsäuren und anorganischen Phosphaten ist.
2. Waschmittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich als Komponente
(E) ein Siliconöl enthält.
3. Waschmittel gemäss einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es,
bezogen auf das gesamte Waschmittel,
(A) 20 bis 60 Gewichtsprozent des Alkalialuminiumsilikates,
(B) 0,5 bis 20 Gewichtsprozent des anionischen Tensides,
(C) 1 bis 20 Gewichtsprozent der Komponente (C) und
(D) 2 bis 30 Gewichtsprozent der wässerigen Komponente (D) enthält.
4. Waschmittel gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Komponente (A) ein wasserunlösliches Alkalialuminiumsilikat der Formel

in der Me ein Alkalimetallion, vorzugsweise das Natriumion,
Y, eine Zahl von 0 7 bis 1 und
Y2 eine Zahl von 0,8 bis 6, vorzugsweise 1,3 bis 4 bedeuten.
5. Waschmittel gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Komponente (B) ein anionisches Polyalkylenoxidaddukt der Formel
(2) Y-O-(CH2CH20)m-X,
ist, worin Y Alkyl oder Alkenyl je mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, Alkylphenyl mit
4 bis 16 Kohlenstoffatomen im Alkylteil oder o-Phenylphenyl, X den Säurerest einer
anorganischen, Sauerstoff enthaltenden Säure oder den Rest einer organischen Säure
und m 2 bis 40, vorzugsweise 2 bis 15 bedeuten, und der Säurerest X als freie Säure
oder in Salzform vorliegt.
6. Waschmittel gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (B)
ein anionisches Tensid der Formel

ist, worin Y' Octyl oder Nonyl bedeutet, m
1 2 bis 15 ist und X' ein Säurerest ist, der sich von Schwefelsäure oder von o-Phosphorsäure
ableitet, und das Tensid als freie Säure oder als Natrium- oder Ammoniumsalz vorliegt.
7. Waschmittel gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Komponente (C) ein aliphatischer Monoalkohol von 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, ein Fettsäure/Alkanolamin-Umsetzungsprodukt
oder ein Gemisch dieser Stoffe ist.
8. Waschmittel gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Komponente (D) eine 0,5 bis 35%ige wässrige Lösung oder Dispersion einer polymerisierten
ethylenisch ungesättigten Mono-oder Dicarbonsäure von 3 bis 5 Kohlenstoffatomen oder
eines Copolymerisates aus einem Olefin, einem Acrylsäureester oder Acrylamid und einer
der genannten Säuren, bezogen auf das Polymerisat, ist.
9. Waschmittel gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die polymerisierte
Carbonsäure Polyacrylsäure oder das Polymerisat von Methacrylsäure, Crotonsäure, Itaconsäure,
Teraconsäure, Maleinsäure bzw. deren Anhydrid, Furmarsäure, Citraconsäure oder Mesaconsäure
ist.
10. Waschmittel gemäss einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Komponente (D) eine 1,5 bis 3%ige wässrige Lösung eines makromolekularen Copolymerisates
aus Ethylen und Maleinsäureanhydrid (Molverhältnis 1:1), bezogen auf das Copolymerisat,
ist.
11. Waschmittel gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das
Polymerisat der Komponente (D) ein hydrolysiertes Polymaleinsäureanhydrid ist.
12. Waschmittel gemäss Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das hydrolysierte
Polymaleinsäureanhydrid als Alkalimetall-, Ammonium-, Alkylammonium- oder Alkanolammoniumsalz
vorliegt.
13. Waschmittel gemäss einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass
das hydrolysierte Polymaleinsäureanhydrid in Kombination mit einem Polysaccharid als
Verdickungsmittel vorliegt.
14. Waschmittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es (Aa) ein Natriumaluminiumsilikat,
(Bb) ein anionisches Tensid der Formel (3)

worin Y' Octyl oder Nonyl bedeutet, m1 2 bis 15 ist und X' ein Säurerest ist, der sich von Schwefelsäure oder von o-Phosphorsäure
ableitet,
(Cc) einen aliphatischen Monoalkohol von 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, ein Fettsäure/Alkanolamin-Umsetzungsprodukt
oder ein Gemisch davon und
(Ddl) eine wässrige Lösung als Verdickungsmittel einer polymerisierten ethylenisch ungesättigten
Mono-oder Dicarbonsäure von 3 bis 5 Kohlenstoffatomen oder eines Copolymerisates aus
einer dieser Säuren und Ethylen oder Acrylamid oder
(Dd2) ein hydrolysiertes Polymaleinsäureanhydrid zusammen mit einem Verdickungsmittel
enthält.
15. Waschmittel gemäss einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass
sich das Fettsäure- Alkanolamin-Umsetzungsprodukt der Komponente (C) von einer Fettsäure
mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen und von einem Alkanolamin mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen
per Alkanolrest ableitet.
16. Verwendung des Waschmittels gemäss einem der Ansprüche 1 bis 15 beim Nachwaschen
im Hartwasser von Drucken oder Färbungen mit Reaktivfarbstoffen auf cellulosehaltigen
Textilmaterialien.
17. Verfahren zum Waschen von mit Reaktivfarbstoffen erzeugten Drucken oder Färbungen
auf cellulosehaltigen Textilmaterialien, dadurch gekennzeichnet, dass man die bedruckten
oder gefärbten Textilien bei einer Temperatur von 60 bis 100°C mit einer wässerigen
Waschflotte behandelt, die das im Anspruch 1 definierte Waschmittel enthält.
18. Verfahren gemäss Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschflotte das
Waschmittel in Mengen von 1 - 10 g/I enthält.
1. An aqueous detergent composition containing
(A) an alkali aluminium silicate,
(B) an anionic surfactant,
(C) an aliphatic monoalcohol of 5 to 18 carbon atoms or a
fatty acid/alkanolamine reaction product or an adduct of said compounds with an alkylene
oxide, or an adduct of a C
8-C
22fatty acid, a trihydric to hexahydric aliphatic alcohol or an unsubstituted or substituted
phenol with an alkylene oxide, and
(D) an aqueous solution or dispersion of a polymer which contains carboxyl groups,
which detergent composition is free of additional electrolytes, ion exchangers, phosphonic
acidsand inorganic phosphates.
2. A detergent composition according to claim 1, which additionally contains a silicone
oil as component (E).
3. A detergent composition according to either of claims 1 or 2, which comprises,
based on the entire composition,
(A) 20 to 60 % by weight of an alkali aluminium silicate,
(B) 0.5 to 20 % by weight of an anionic surfactant,
(C) 1 to 20 % by weight of component (C), and
(D) 2 to 30 % by weight of the aqueous component (D).
4. A detergent composition according to any one of claims 1 to 3, wherein component
(A) is a water-insoluble alkali aluminium silicate of the formula

wherein Me is an alkali metal ion, preferably the sodium ion, Y, is a value from 0.7
to 1.5 and Y
2 is a value from 0.8 to 6, preferably from 1.3 to 4.
5. A detergent composition according to any one of claims 1 to 4, wherein component
(B) is an anionic alkylene oxide polyadduct of the formula
Y-O-(CH2CH2O)m-X (2)
wherein Y is alkyl or alkenyl each of 8 to 22 carbon atoms alkylphenyl containing
4 to 16 carbon atoms in the alkyl moiety, or o-phenylphenyl, X is the acid radical
of an inorganic oxygen-containing acid, or is the radical of an organic acid, and
m is 2 to 40,preferably 2 to 15, said acid radical X being in the form of the free
acid or in salt form.
6. A detergent composition according to claim 5, wherein component (B) is an anionic
surfactant of the formula

wherein Y' is octyl or nonyl, m is 2 to 15, and X' is a radical derived from sulfuric
acid or from o-phosphoric acid, which surfactant is in the form of the free acid or
of the sodium or ammonium salt.
7. A detergent composition according to any one of claims 1 to 6, wherein component
(C) is an aliphatic monoalcohol of 8 to 18 carbon atoms, a fatty acid/alkanolamine
reaction product, or a mixture thereof.
8. A detergent composition according to any one of claims 1 to 7, wherein component
(D) is a 0.5 to 35% aqueous solution or dispersion of a polymerised ethylenically
unsaturated monoor dicarboxylic acid of 3 to 5 carbon atoms or of a copolymer of an
olefin, an acrylate or acrylamide and one of the above acids, based on the polymer.
9. A detergent composition according to claim 8, wherein the polymerised carboxylic
acid is polyacrylic acid or a polymer of methacrylic acid, crotonic acid, itaconic
acid, teraconic acid, maleic acid, maleic anhydride, fumaric acid, citraconic acid
or mesaconic acid.
10. A detergent composition according to either of claims 8 or 9, wherein component
(D) is a 1.5 to 3% aqueous solution of a macromolecular copolymer of ethylene and
maleic anhydride in the molar ratio of 1:1, based on the copolymer.
11. A detergent composition according to any one of claims 1 to 8, wherein the polymer
of component (D) is a hydrolysed polymaleic anhydride.
12. A detergent composition according to claim 11, wherein the hydrolysed polymaleic
anhydride is in the form of an alkali metal salt, ammonium salt, alkylammonium salt
or alkanolammonium salt.
13. A detergent composition according to either of claims 11 or 12, which contains
the hydrolysed polymaleic anhydride in combination with a polysaccharide as thickener.
14. A detergent composition according to claim 1, which comprises
(Aa) a sodium aluminium silicate,
(Bb) an anionic surfactant of the formula (3),

wherein Y' is octyl or nonyl, m, is a value from 2 to 15 and X, is an acid radical
derived from sulfuric acid or o-phosphoric acid,
(Cc) an aliphatic monoalcohol of 8 to 18 carbon atoms, a fatty acid/alkanolamine reaction
product or mixture thereof, and,
(Ddi) an aqueous thickener solution of a polymerised ethylenically unsaturated mono- or
dicarboxylic acid of 3 to 5 carbon atoms or of a copolymer of one of these acids and
ethylene or acrylamide, or
(Dd2) a hydrolysed polymaleic anhydride together with a thickener.
15. A detergent composition according to any one of claims 1 to 14, wherein the fatty
acid/alkanolamine reaction product of component (C) is derived from a C8-C22fatty acid and from an alkanolamine containing 2 or 3 carbon atoms in the alkanol
moiety.
16. Use of a detergent composition according to any one of claims 1 to 15 for washing
off, in hard water, prints or dyeings produced with reactive dyes on cellulosic textile
materials.
17. A process for washing off prints or dyeings produced with reactive dyes on cellulosic
textile materials, which process comprises treating the printed or dyed textiles,
at a temperature in the range from 60° to 100° C, with an aqueous wash liquor which
contains a detergent composition as defined in claim 1.
18. A process according to claim 17 wherein the wash liquor contains the detergent
composition in an amount from 1 to 10 g/1.
1. Détergent aqueux, contenant
(A) un aluminosilicate de métal alcalin,
(B) un tensioactif anionique,
(C) un monoalcool aliphatique ayant de 5 à 18 atomes de carbone, ou un produit de
la réaction d'un acide gras et d'une alcanolamine, ou ses produits d'addition sur
des oxydes d'alkylène ou des produits d'addition d'acides gras ayant de 8 à 22 atomes
de carbone, de tri- à hexa-alcools aliphatiques ou de phénols éventuellement substitués,
et d'oxydesd'alkyléne, et
(D) une solution ou une dispersion aqueuse de polymères contenant des groupes carboxyle,
caractérisé en ce qu'il est exempt d'électrolytes, échangeurs d'ions, acides phosphoniques
et phosphates inorganiques supplémentaires.
2. Détergent selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il contient en outre,
comme constituant (E), une huile de silicone.
3. Détergent selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'il contient,
par rapport au détergent pris en entier,
(A) 20 à 60 % en poids de l'aluminosilicate de métal alcalin,
(B) 0,5 à 20 % en poids du tensioactif anionique,
(C) 1 à 20 % en poids du constituant (C), et
(D) 2 à 30 % en poids du constituant aqueux (D).
4. Détergent selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le constituant
(A) est un aluminosilicate de métal alcalin, insoluble dans l'eau, de formule

dans laquelle Me est un ion de métal alcalin, de préférence l'ion sodium,
Y1 est un nombre de 0,7 à 1,5, et
Y2 est un nombre de 0,8 à 6, de préférence de 1,3 à 4.
5. Détergent selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le constituant
(B) est un produit d'addition polyoxyalkyléné anionique de formule
(2) Y-O-(CH2CH20)m-X'
dans laquelle Y est un radical alkyle ou alcényle ayant chacun de 8 à 22 atomes de
carbone, alkylphényle ayant de 4 à 16 atomes de carbone dans la partie alkyle, ou
o-phénylphényle, X est le résidu acide d'un acide inorganique contenant de l'oxygène,
ou le résidu d'un acide organique, et m vaut de 2 à 40, de préférence de 2 à 15, le
résidu acide X se présentant sous la forme acide libre ou sous la forme sel.
6. Détergent selon la revendication 5, caractérisé en ce que le constituant (B) est
un tensioactif de formule (3)

dans laquelle Y' est le radical octyle ou nonyle, m
1 vaut de 2 à 15 et X' est un résidu acide qui dérive de l'acide sulfurique ou de l'acide
o-phosphorique, le tensioactif se présentant sous la forme acide libre ou sous la
forme sel de sodium ou d'ammonium.
7. Détergent selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le constituant
(C) est un monoalcool aliphatique ayant de 8 à 18 atomes de carbone, un produit de
réaction d'un acide gras et d'une alcanolamine, ou un mélange de ces substances.
8. Détergent selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le constituant
(D) est une solution ou une dispersion aqueuse à 0,5 à 35 %, en polymère, d'un acide
monocarboxylique ou dicarboxylique ayant de 3 à 5 atomes de carbone, à insaturation
éthylénique, polymérisé; ou d'un copolymère d'une oléfine, d'un acrylate ou de l'acrylamide,
et de l'un des acides mentionnés.
9. Détergent selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'acide carboxylique
polymérisé est un poly(acide acrylique), ou un polymère de l'acide méthacrylique,
de l'acide crotonique, de l'acide itaconique, de l'acide téraconique, de l'acide maléique
ou de son anhydride, de l'acide fumarique, de l'acide citraconique ou de l'acide mésaconique.
10. Détergent selon l'une des revendications 8 et 9, caractérisé en ce que le constituant
(D) est une solution aqueuse à 1,5 à 3 %, en copolymère, d'un copolymère macromoléculaire
d'éthylène et d'anhydride maléique (rapport molaire 1:1).
11. Détergent selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le polymère
du constituant (D) est un poly(anhydride maléique) hydrolysé.
12. Détergent selon la revendication 11, caractérisé en ce que le poly(anhydride maléique)
hydrolysé se présente sous la forme d'un sel de métal alcalin, d'ammonium, d'alkylammonium
ou d'hydroxyalkylammonium.
. 13. Détergent selon l'une des revendications 11 et 12, caractérisé en ce que le
poly(anhydride maléique) hydrolysé se présente en combinaison avec un polysaccharide,
en tant qu'agent épaississant.
14. Détergent selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il contient
(Aa) un aluminosilicate de sodium,
(Bb) un tensioactif anionique de formule (3)

dans laquelle Y' est le radical octyle ou nonyle, m, vaut de 2 à 15 et X' est un résidu
acide qui dérive de l'acide sulfurique ou de l'acide o-phosphorique,
(Cc) un monoalcool aliphatique ayant de 8 à 18 atomes de carbone, un produit de la
réaction d'un acide gras et d'une alcanolamine ou un de leurs mélanges, et
(Ddi) une solution aqueuse, en tant qu'agent épaississant, d'un acide monocarboxylique
ou dicarboxylique ayant de 3 à 5 atomes de carbone, à insaturation éthylénique, polymérisé,
ou d'un copolymère de l'un de ces acides, et de l'éthylène ou de l'acrylamide, ou
(Dd2) un poly(anhydride maléique) hydrolysé, en même temps qu'un agent épaississant.
15. Détergent selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le produit
d'addition d'un acide gras et d'une alcanolamine du constituant (C) dérive d'un acide
gras ayant de 8 à 22 atomes de carbone et d'une alcanolamine ayant 2 ou 3 atomes de
carbone par fragment hydroxyalkyle.
16. Utilisation du détergent selon l'une des revendications 1 à 15 pour le post-lavage,
dans de l'eau dure, d'impressions ou de teintures de colorants réactifs sur des matières
textiles cellulosiques.
17. Procédé de lavage d'impressions ou de teintures, obtenues avec des colorants réactifs
sur des matières textiles cellulosiques, caractérisé en ce qu'on traite les textiles
imprimés ou teints à une température de 60 à 100° C à l'aide d'un bain de lavage aqueux
qui contient le détergent défini dans la révendication 1.
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que le bain de lavage contient
le détergent en des concentrations de 1-10 g/I.