[0001] Die Erfindung betrifft eine Formmaschine zum Herstellen von Gießformen oder -kernen
aus Formsand nach dem Vakuum-Schießprinzip, welche aus einem mit einer Bodenplatte
und einer Kopfplatte sowie Schlitzdüsen versehenen Form- oder Kernkasten, seitlich
am Form- oder Kernkasten angreifenden Spannbacken und einen den Form- oder Kernkasten
gegen eine Sandfülleinrichtung drückenden Hubtisch, wobei die Sandfülleinrichtung
mit einem Schießkopf oder einem Fluidisierungskopf und einer über den Form- oder Kernkasten
schiebbaren Begasungsplatte ausgerüstet ist, welche über Ventile an eine Trägerquelle
oder an Spülluft anschließbar ist und wobei die Schlitzdüsen über eine Saugleitung
an eine Vakuumeinrichtung angeschlossen sind.
[0002] Bei den bekannten Formmaschinen dieser Art wird der Formsand in der Regel mit einem
sehr hohen Luft- oder Gasdruck in den Form- oder Kernkasten eingebracht und verdichtet,
wobei die in Abhängigkeit von der Gestalt des Modells im Kastenrahmen, der Bodenplatte
und der Kopfplatte angeordneten Schlitzdüsen der Entlüftung während des Verdichtungsvorganges
und der Abführung der bei der Aushärtung des dem Formsand beigemischten Bindemittels
entstehenden Gase sowie der Spülluft dienen. Die aus den Schlitzdüsen austretenden
Gase sind häufig gesundheitsschädlich und müssen deshalb mittels großer, die Formmaschine
abdeckender Abfanghauben abgesaugt und unschädlich gemacht werden. Absaugeinrichtungen
dieser Art haben jedoch den Nachteil, daß meist nicht alle Schadgase abgesaugt und
entfernt werden. Aus der DE-OS 26 21 153 ist bekannt, das zum Aushärten von Gießformteilen
verwendete Katalysatorgas zwecks Rückgewinnung und Wiederverwendung in einer Kältefalle
zu kondensieren. Nachteilig ist auch, daß die einseitige Beaufschlagung des Formsandes
mit Druckgas beim Verdichten und Aushärten lange Verarbeitungszeiten verlangt.
[0003] Anderseits ist aus der DE-OS 30 08 235 ein Verfahren bekannt, bei dem zwei aneinanderliegende
Kastenteile mit Luftabführungsöffnungen und je einer Vakuumkammer versehen sind, die
über je eine Saugleitung an eine Absaugeinrichtung angeschlossen sind. Das obere Kastenteil
ist über eine Einschießöffnung und eine Verschlußeinrichtung mit einem Sandvorratsbehälter
verbunden. Der Formhohlraum wird nach dem Vakuum-Schießprinzip mittels eines schlagartig
in der Kammer erzeugten Unterdrucks mit Form- oder Kernsand gefüllt. Bedarfsweise
erfolgt anschließend nach dem Luftdruck-Impuls-Prinzip eine Nachverdichtung und/oder
eine Aushärtung mit einem Reaktions- oder Katalysatorgas sowie eine Durchspülung mit
Luft. Auch dieser Ausführung haftet der Nachteil an, daß die Form-oder Kernsande,
deren Beschaffenheit sich oftmals ändert und deren Fließfähigkeit wegen der zugemischten
Bindemittel sehr temperaturabhängig ist, nicht ausreichend verdichtet werden. Die
Aushärtung mittels eines in den verdichteten Kern eingeblasenen Reaktions- oder Katalysatorgases
geschieht relativ langsam. Für eine schnellere Serienfertigung besteht auch das Bedürfnis,
die Aushärtungszeit zu verkürzen.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Formmaschine der gattungsgemäßen
Art derart auszubilden, daß die Verdichtung unterschiedlichen und/oder sich ändernden
Betriebsbedingungen und Beschaffenheiten des Formsandes anpaßbar ist und die Aushärtungszeit
verkürzt wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß einzelne, an die Schlitzdüsen
angeschlossene Hilfs-Saugleitungen in ein Sammelrohr münden, welches einerseits über
die Saugleitung und ein zugehöriges Ventil und anderseits über eine parallele, mit
einem Steuerventil und einem Absorptionsapparat ausgerüstete weitere Saugleitung mit
einem Vakuumbehälter verbunden ist.
[0006] Diese Ausbildung hat den wesentlichen Vorteil, daß das Einfüllen und Verdichten des
Formsandes bestmöglich den Betriebsbedingungen, insbesondere der Art und Beschaffenheit
des Formsandes angepaßt werden kann, indem das Einfüllen und Verdichten entweder nur
durch Vakuum oder in Verbindung mit dem Druckgas erfolgt, so daß eine wesentlich größere
Druckdifferenz gebildet wird. Selbst schlecht fließfähige Formsande lassen sich bei
gleichzeitiger Anwendung von Vakuum und Druckgas gleichmäßig und schneller einschießen.
Für die Aushärtung hat die Einwirkung des Vakuums den Vorteil, daß die Reaktion beschleunigt
wird und weniger Bindemittel und Katalysatorstoffe benötigt werden. Ursächlich hierfür
ist eine gleichmäßigere Gasdurchströmung durch die Form- bzw. Kernmasse. Weiterhin
wird die Vakuumeinrichtung in einer vorteilhaften Weise zur Entgasung nutzbar gemacht,
so daß die Abgase überhaupt nicht mehr ins Freie treten können, sondern in einem geschlossenen
System abgeführt werden. Während des Füll- und Verdichtungsvorganges läßt sich das
Vakuum unmittelbar an die Schlitzdüsen anlegen, wohingegen die beim Aushärten abgesaugten
Gase zwecks Abscheidung unschädlicher Bestandteile durch einen Absorptionsapparat
geführt werden.
[0007] Für den Anschluß der Vakuumeinrichtung an die Schlitzdüsen des Form- oder Kernkastens
sowie der Boden- und Kopfplatte sind verschiedene Einrichtungen möglich. Bei einer
bevorzugten Ausführung ist unter der mit Schlitzdüsen ausgerüsteten Bodenplatte ein
Hohlschieber angeordnet, dessen Hohlraum mit den Schlitzdüsen und dem Sammelrohr verbunden
ist, und die seitlichen Spannbacken weisen einen Hohlraum auf, der mit den auf der
betreffenden Seite vorhandenen Schlitzdüsen und dem Sammelrohr in Verbindung steht.
[0008] Um eine dichte Verbindung zwischen den Schlitzdüsen des Form- oder Kernkastens und
den Spannbacken zu erzielen, sind diese auf ihren Anlageflächen mit Dichtungsringen
versehen, die außerdem beim Zurückfahren ihrer Stellzylinder mit einer saugnapfartigen
Wirkung dem seitlichen Abziehen und Positionieren der Kastenhälften dienen.
[0009] Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt; es zeigt:
Fig. 1 eine Formmaschine, teilweise geschnitten, mit einer Vakuumeinrichtung,
Fig. 2 den Form- oder Kernkasten aus der Fig. 1 in einem größeren Maßstab,
Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 1 in einem anderen Betriebszustand und
Fig. 4 eine andere Sandfülleinrichtung für die in Fig. 1 dargestellte Formmaschine.
[0010] Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Formmaschine ist ein in der Kegel zweiteilig
ausgebildeter Form- oder Kernkasten 1 zugeordnet, dessen Hohlraum 2 den Konturen der
herzustellenden Form bzw. des herzustellenden Kerns entspricht. In Abhängigkeit von
der Gestaltung des Hohlraums 2 sind beide Hälften mit Schlitzdüsen 3 versehen, die
über kleine Bohrungen jeweils an eine gemeinsame Austrittsöffnung angeschlosscn sind.
Der Form-oder Kernkasten 1 liegt auf einer mit Schlitzdüsen 5 ausgestatteten Bodenplatte
4 auf und ist durch eine mit Schlitzdüsen 13 und einer zentrischen Füllöffnung versehenen
Kopfplatte 12 abgedeckt. Die Bodenplatte 4 liegt auf einem Hohlschieber 6 auf, dessen
Hohlraum über kleine Bohrungen mit den Schlitzdüsen 5 der Bodenplatte 4 in Verbindung
steht. Der Hohlschieber 6 ist über eine Saugleitung an ein Sammelrohr 23 angeschlossen,
dessen Bedeutung weiter unten näher beschrieben ist. Der Hohlschieber 6 lagert auf
einem Hubtisch 7, der mittels eines Hubzylinders heb- und senkbar ist. Weiterhin sind
seitliche Spannbacken 8 vorgesehen, die mittels je eines Stellzylinders 9 gegen die
beiden Hälften des Form- oder Kernkastens 1 andrückbar sind. Die Spannbacken 8 sind,
wie der Hohlschieber 6, hohl ausgebildet, wobei der Hohlraum über eine Bohrung mit
der den Schlitzdüsen 3 zugeordneten Austrittsöffnung in Verbindung steht und ebenfalls
an das Sammelrohr 23 angeschlossen ist. In ähnlicher weise sind auch die Schlitzdüsen
13 der Kopfplatte 12 über Kanäle an das Sammelrohr 23 angeschlossen.
[0011] Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsform ist zur Verarbeitung plastischer
Formsande geeignet. Hierfür ist an einem oberen Maschinenteil eine Sandfülleinrichtung
10 mit einem Schießkopf 11 angeordnet, der mit der Kopfplatte 12 eine gemeinsame Füllöffnung
aufweist. Oberhalb des Schießkopres 11 befindet sich ein mit Schlitzen verschener
Schießzylinder 14, der mit Abstand von einem Mantel 18 umgeben ist. Über dem Mantel
18 befindet sich der Vorratsbehälter 15 für den Formsand und ein von einem Stellzylinder
17 betätigter Sandschieber 16. In den Mantel 18 ist weiterhin ein Ventilsitz 19 eingearbeitet,
dem ein Schießventil 20 zugeordnet ist, das über eine Druckleitung 21 von einer Druckluftpumpe
22 beaufschlagt wird.
[0012] Das mit den Schlitzdüsen 3, 5 und 13 verbundene Sammelrohr 23 ist über eine mit einem
Ventil 25 versehene Saugleitung 24 an einen Vakuumbehälter 26 angeschlossen, der von
einer Vakuumpumpe 27 auf einen Druck von etwa 0,95 bar gehalten wird. Parallel zu
der Saugleitung 24 ist eine mit einem Rückschlagventil 29 ausgestattete Saugleitung
28 vorgesehen, die über einen Absorptionsapparat 30, z. B. einem Waschapparat, eine
Saugleitung 31 und ein Steuerventil 32 ebenfalls an den Vakuumbehälter 26 angeschlossen
ist.
[0013] Wie insbesondere Fig. 2 erkennen läßt, sind die Anlageflächen der Spannbacken 8 mit
Dichtungsringen 33, 34 vorsehen. Der innere Dichtungsring 33 bewirkt eine Abdichtung
der Vakuumleitung zwischen den Ausgangsbohrungen der Schlitzdüsen 3 und dem Hohlraum
der Spannbacken 8. Durch das Andrücken der Spannbacken 8 an den Form- bzw. Kernkasten
1 entfalten die Dichtungsringe 33 und 34 jeder Spannbacke 8 eine saugnapfartige Verbindung
zu dem Form- bzw. Kernkasten 1 und ermöglicht eine Positionierung und ein Auseinanderziehen
der beiden Kastenhälften mit Hilfe der Stellzylinder 9.
[0014] Zum Füllen und Verdichten des plastischen Formsandes haben die vorgenannten Bauteile
die in Fig. 1 gezeigte Lage. Nach dem Anpressen des Hubtisches 7 gegen die Bodenplatte
4 des Form-oder Kernkastens 1 wird das die Druckluft steuernde Ventil 20 und das der
Vakuumeinrichtung zugeordnete Ventil 25 in Abhängigkeit von der Form- bzw. Kerngeometrie
unter Bildung einer großen Druckdifferenz kurzzeitig geöffnet. Die Ventile 20, 25
sind vorzugsweise steuerungstechnisch derart verknüpft, daß sie wahlweise und variabel
gleichzeitig oder unabhängig voneinander oder zeitlich überlappend geöffnet werden
können. Beispielsweise kann es in Abhängigkeit von der Art des Formsandes zweckmäßig
sein, zunächst durch Einleiten von Druckluft einen Vordruck zu erzeugen und anschließend
das Vakuum anzuschließen; bei anderen plastischen Formsanden kann eine umgekehrte
Arbeitsweise oder eine gleichzeitige Druckluft- und Vakuumeinwirkung vorteilhaft sein.
[0015] Nach der Verdichtung, für die in Abhängigkeit von der Form- oder Kerngestaltung und
der Art des Formsandes etwa 0,5 bis mehrere Sekunden benötigt werden, wird die Formmaschine
für den Aushärtungsprozeß vorbereitet. Hierfür wird der Hubtisch 7 abgesenkt und eine
Begasungsplatte 35, die beispielsweise an Führungsschienen 36 verschiebbar gelagert
ist, zwischen den Form-oder Kernkasten 1 und dessen Kopfplatte 12 geschoben; anschließend
wird der Hubtisch 7 wieder nach oben gedrückt (vgl. Fig. 3). Die Begasungsplatte 35
hat einen Begasungskanal 37, der an eine Begasungsleitung 38 angeschlossen ist. Die
Begasungsleitung 38 ist geteilt und einerseits über ein Ventil 40 an eine Trägergasquelle
und anderseits über ein Ventil 39 aneine Spülluftleitung angeschlossen. An dem dem
Träger zugeordneten Zweig ist außerdem noch eine mit einem Ventil 42 ausgerüstete
Leitung zum Einleiten von Katalysatorgas vorgesehen. Das durch die Begasungsleitung
38 geführte Gas läßt sich bedarfsweise mit einer Heizeinrichtung 43 aufheizen.
[0016] Nach der Vorbereitung der Formmaschine für den Aushärtungsprozeß werden das der Vakuumeinrichtung
zugeordnete Steuerventil 32 und das der Trägergasquelle zugehörige Ventil 40 gleichzeitig
geöffnet. Die Aushärtung des im Formsand enthaltenen Bindemittels geschieht bei einer
nur kleinen Druckdifferenz, wobei der Unterdruck auf der Unterdruckseite mittels des
Steuerventile 32 in Abhängigkeit von der Form-oder Kerngeometrie und Dichte eingestellt
werden kann. Die Wahl des Trägergases und des Katalysatorgases hängt von der Art desa
dem Formsand beigemischten Bindemittels ab. Besteht das Bindemittel beispielsweise
aus Wasserglas, wird C0
2 als Trägergas benützt. Handelt es sich hingegen um polymerisierbare Kunstharze, kann
N
2 als Trägergas vorgesehen sein, dem ein geeignetes Katalysatorgas als Härter beigemischt
wird. Als polymerisierbare organische Kunstharze für Formsand sind beispielsweise
Phenolharze, Isocynate, Furanharze geeignet. Sollen thermisch aushärtbare Kunstharze
verwendet werden, sind der Form- oder Kernkasten 1 und die zugehörigen Kopf- und Bodenplatte
4, 12 Heizeinrichtungen (nicht dargestellt) versehen. Während des Aushärtungsvorganges
und des anschließenden Belüftungsvorganges, bei dem das Ventil 40 geschlossen und
das Ventil 39 geöffnet ist, werden die Abgase durch den Absorptionsapparat 30 geleitet,
in dem schädliche Bestandteile abgetrennt werden können.
[0017] Für fließfähige Formsande ist die Formmaschine anstelle der in Fig. 1 dargestellten
Sandfüllanrichtung 10 mit der in Fig. 4 gezeigten Sandfülleinrichtung 44 ausgerüstet.
Am unteren Ende des Vorratsbehälters 45 ist ein Fluidisierungskopf 46 und ein Sandschieber
47 angeordnet. Die Verdichtung des fließfähigen Formsandes geschiet durch gleizeitiges
Öffnen des der Vakuumeinrichtung zugehörigen Ventils 25 und eines dem Fluidisierungskopf
46 zugeordneten Druckluftventils 48. Gleichzeitig kann bedarfsweise ein am Hubtisch
7 gelagerter Vibrator 49 betätigt werden (vgl. Fig. 1). ). Die Arbeitsweise für das
Aushärten ist die gleiche, wie sie in Verbindung mit den Fig. 1 bis 3 erläutert worden
ist.
[0018] Die einzelnen Arbeitsgänge der Formmaschine werden folgerichtig gesteuert. Ein Arbeitszyklus
dauert in Abhängigkeit von der Form- bzw. Kernmasse und der Art des Bindemittels in
der Regel 1 bis mehrere Minuten.
1. Formmaschine zum Herstellen von Gießformen oder -kernen aus Formsand nach dem Vakuum-Schießprinzip,
bestehend aus einem mit einer Bodenplatte (4) und einer KopfPlatte (12) sowie Schlitzdüsen
(3, 5, 13) versehenen Form- oder Kernkasten (1), seitlich am Form- oder Kernkasten
(1) angreifenden Spannbacken (8) und einen den Form- oder Kernkasten (1) gegen eine
Sandfülleinrichtung (10 oder 44) drückenden Hubtisch (7), wobei die Sandfülleinrichtung
(10 oder 44) mit einem Schießkopf (11) oder einem Fluidisierungskopf (46) und einer
über den Form- oder Kernkasten (1) schiebbaren Begasungsplatte (35) ausgerüstet ist,
welche über Ventile (39,40) an eine Trägergasquelle oder an Spülluft anschließbar
ist und wobei die Schlitzdüsen (3, 5, 13) über eine Saugleitung (24) an eine Vakuumeinrichtung
angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne, an die Schlitzdüsen (3,
5, 13) angeschlossene Hilfs-Saugleitungen in ein Sammelrohr (23) münden, welches einerseits
über die Saugleitung (24) und ein zugehöriges Ventil (25) und anderseits über eine
parallele, mit einem Steuerventil (32) und einem Absorptionsapparat (30) ausgerüstete
weitere Saugleitung (28, 31.) mit einem Vakuumbehälter (26) verbunden ist.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter der mit Schlitzdüsen
(5) ausgerüsteten Bodenplatte (4) ein Hohlschieber (6) angeordnet ist, dessen Hohlraum
mit den Schlitzdüsen (5) und dem Sammelrohr (23) verbunden ist.
3. Formmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen
Spannbacken (8) einen Hohlraum aufweisen, der mit den auf der betreffenden Seite vorhandenen
Schlitzdüsen (3) und dem Sammelrohr (23) in Verbindung steht.
4. Formmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbacken (8) auf
ihren Anlageflächen mit Dichtungsringen (33, 34) versehen sind.
1. A moulding machine for producing casting moulds or casting cores from moulding
sand by vacuum injection, the machine comprising: a moulding box or core box (1) having
a baseplate (4) and a top plate (12) and formed with slit-like nozzles (3, 5, 13);
clamping jaws (8) engaging the moulding or core box (1) laterally; and a lifting table
(7) pressing the moulding or core box (1) into engagement with a sand filler (10 or
44), the sand filler (10 or 44) having an injection head (11) or a fluidizing head
(46) and a gassing plate (35), the latter being adapted to be pushed over the moulding
or core box (1), the plate (35) being connectable by way of valves (39,40) to a supply
of carrier gas or to scavenging air, the slit-like nozzles (3, 5,13) being connected
by way of a suction line (24) to a vacuum device, characterised in that individual
auxiliary suction lines connected to the slit-like nozzles (3, 5, 13) extend to a
tubular main (23) connected, by way of the suction line (24) and of an associated
valve (25) and also by way of a parallel auxiliary suction line (28, 31) having a
control valve (32) and an absorber (30), to a vacuum tank (26).
2. A machine according to claim 1, characterised in that a hollow slider (6) is disposed
below the base plate (4) formed with the slit-like nozzles (5) and the internal space
of the slider (6) communicates with such nozzles (5) and with the tubular main (23).
3. A moulding machine according to claim 1 or 2, characterised in that the lateral
clamping jaws (8) have a hollow interior communicating with the tubular main (23)
and with the slit-like nozzles (3) on the particular side concerned.
4. A machine according to claim 3, characterised in that the clamping jaws (8) have
ring seals (33, 34) on their contact surfaces.
1. Machine à mouler pour fabriquer des moules ou des noyaux de sable de moulage suivant
le principe du soufflage sous vide, constituée d'une boîte à noyau ou d'un chassis
de moule (1) muni d'une plaque de fond (4) et d'une plaque de tête (12), ainsi que
de filtres de soufflage (3, 5, 13), de mâchoires de serrage (8) attaquant latéralement
la boîte à noyau ou le châssis de moule (1) et d'une table de levage (7) poussant
la boîte à noyau ou le châssis de moule (1) sur un dispositif de remplissage par du
sable (10 ou 44), ce dernier dispositif (10 ou 40) étant muni d'une tête de soufflage
(11) ou d'une tête de fluidisation (46) et d'une plaque d'envoi de gaz (35), pouvant
coulisser au-dessus de la boîte à noyau ou du châssis de moule (1) et pouvant être
raccordée par des vannes (39, 40) à une source de gaz porteur ou à de l'air de balayage,
les filtres de soufflage (3, 5, 13) étant raccordés à un dispositif de mise sous vide
par un conduit d'aspiration (24), caractérisée en ce que des conduits auxiliaires
individuels d'aspiration, raccordés aux filtres de soufflage, débouchent dans un tuyau
collecteur (23) qui communique, d'une part, par le conduit d'aspiration (24) et par
une vanne (25) associée, et, d'autre part, par un autre conduit d'aspiration (28,31),
en parallèle et muni d'une vanne de commande (32) et d'un appareillage d'absorption
(30), avec un récipient sous vide (26).
2. Machine à mouler suivant la revendication 1, caractérisée en ce que, en-dessous
de la plaque de fond (4), munie de filtres de soufflage (3), est disposé un tiroir
(6) dont l'intérieur communique avec les filtres de soufflage (5) et avec le tuyau
collecteur (23).
3. Machine à mouler suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les mâchoires
latérales de serrage (8) comportent une cavité qui conmunique avec le tuyau collecteur
(23) et avec les filtres de soufflage (3) qui se trouvent du côté concerné.
4. Machine à mouler suivant la revendication 3, caractérisée en ce que les mâchoires
de serrage (8) sont munies, sur leur face d'appui, de bagues d'étanchéité (33, 34).