[0001] Die Erfindung betrifft einen Trapezgurt für das Windsurfen mit einem an Schultergurten
und einem Brustgurt über eine Haltevorrichtung befestigten Haken, welcher in beidseitig
am Gabelbaum eines Windsurfers mit beiden Enden befestigte Tampen od. dgl. einhängbar
ist, wobei die Gurte mit einem gepolsterten, großflächigen Rükenteil verbunden sind,
der Haken bei angelegtem Trapezgurt auf der Brust des Benutzers sitzt, die Haltevorrichtung
als Spreizschiene aus steifem Material in einer Länge etwa der Brustkörperbreite eines
Benutzers entsprechend ausgebildet ist und die Enden des Brustgurtes an den Enden
der Spreizschiene angreifen.
[0002] Trapezgurt der grundsätzlichen Gattung sind allgemein unter der Bezeichnung "Hawaii-Trapez"
seit etwa 1976 bekannt (vgl. beispielsweise Windsurfing Magazin SURF, Juli 1980, S.
46 ff).
[0003] Bekannte Trapezgurte bestehen üblicherweise aus einem aus Segeltuch od. dgl. gefertigten,
gegebenenfalls gepolsterten Rückenteil mit zwei hosenträgerähnlichen Schultergurten,
welche zusammen mit einem Brustgurt zu einer Halteeinrichtung zusammengeführt sind,
an welcher der Haken zum Einhängen an den Gabelbaum oder die daran befestigten Tampen
befestigt ist. Aus Sicherheitsgründen weist bei bekannten Trapezgurten möglicherweise
zumindest der Brustgurt eine Schnellabwurfschnalle auf, um im Falle des Sturzes von
dem Trapez freizukommen. Bei angelegtem Trapezgurt liegt der Haken etwa am unteren
Ende des Brustbeines. Ferner ist es bekannt, derartige Trapezgurte an dem Rückenteil
mit einem kleinen Rucksack auszustatten, um Ersatzteile, Geld, Autoschlüssel od. dgl.
mitnehmen zu können.
[0004] Die bekannten Trapezgurte dieser grundsätzlichen Bauart weisen den Nachteil auf,
daß insbesondere bei Starkwind und längeren Fahrten, dadurch daß die gesamte Kraft
praktisch vom Brustgurtnufgenommen werden muß, welcher mit dem flexiblen Rückenteil
verbunden ist, es zu einer starken Einschnürung des Brustkorbes kommt, da von beiden
Seiten auf die Rippen ein erheblicher Druck ausgeübt wird. wodurch nach längerer Zeit
das Trapezfahren unangenehm wird. Dies Erscheinung wird gerade bei Böen und noch durch
die Tatsache verstärkt, daß bezüglich des Benutzers die an dem Hakten aufgebrachte
Kraft schräg nach oben gerichtet ist.
[0005] Bei einer Konstruktion eines Trapezgurtes, wie sie eingangs näher erläutert wurde,
wird der Brustkorb dadurch entlastet, daß die Haltevorrichtung als Spreizschiene aus
steifem Material ausgebildet ist, wobei die Enden des Brustgurtes an den Enden der
Spreizschiene angreifen. Eine derartige Trapezkonstruktion ist in der DE-A-3140668
(=EP-A-0076890) beschrieben, wobei ein großflächiger Kunststoffteil als Spreizschiene
vorgesehen ist, in dessen Mitte mittels einer aus Metall bestehenden Grundplatte der
Haken starr befestigt ist. Die Spreizschiene wirkt hierbei dem seitlichen Zusammenpressen
des Brustkorbes entgegen, indem die and dem Haken aufgebrachte Kraft quasi parallel
zu den Brustkorbseiten eingeleitet und auf den Rückenteil übertragen wird.
[0006] Durch diese Konstruktion wird zwar ein erheblicher Vorteil bei der Verteilung der
auf den Brustkorb eines Benutzers wirkenden Kräfte erzielt, es hat sich jedoch in
der Fahrpraxis herausgestellt, daß auch diese bekannte Konstruktion den Nachteil mit
sich bringt, daß die Kraft asymmetrisch auf den Körper übertragen wird. Bei sämtlichen
bekannten Trapezgurten ist nämlich der Haken etwa in der Brustmitte eines Benutzers
angebracht. In den seltensten Fällen steht jedoch ein Surfer mit der Brustvorderseite
direkt frontal zum Segel, sondern ist immer bestrebt, eine leicht nach vorne gedrehte
Haltung aufzunehmen. In diesem Falle ist bei der bekannten Konstruktion die breite
Spreizschiene ausgesprochen hinderlich, da das in dieser Haltung entlastete Ende vom
Körper versucht, wegzustehen, während das belastete Ende den gesamten Trapezgurt gegenüber
dem Körper verschiebt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Trapezgurt der eingangs definierten
Art zu schaffen, bei weicher unabhängig von der jeweils durch den Benutzer eingenommenen
Stellung der Haken jeweils in optimaler Lage befindlich ist und insbesondere die auf
den Körper übertragenen Kräfte symmetrisch in den Trapezgurt eingeleitet werden.
[0008] Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß der Haken auf einem gegenüber
der Spreizschiene gefesselt geführt und querverschieblichen Schlittenbauteil befestigt
ist. Es ist offensichtlich, daß durch diesen erfindungsgemäßen Vorschlag es möglich
wird, daß sich der Benutzer gegenüber dem Segel dreht, ohne daß die Enden der Spreizschiene
unterschiedlich belastet werden.
[0009] Bei einer bevorzugten Weiterbildung nach der Erfindung ist eine Rückstelleinrichtung
vorgesehen, welche die Mittellage des Schlittenbauteiles bezüglich der Länge der Spreizschiene
sicherstellt. Diese Weiterbildung nach der Erfindung ist deshalb von Vorteil, daß
nach Manövern oder nach zwischenzeitlichem Aushaken immer der Haken in der gewohnten
Mittellage der Spreizschiene befindlich ist.
[0010] Im einzelnen ist es vorteilhaft, die Spreizschiene aus einer oberen und einer unteren
Führungsbahn für die Schlittenbewegung auszubilden.
[0011] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Führungsbahnen bogenförmig
nach oben gewölbt, wobei der höchste Punkt der Bogenform der Mittellage des Schlittenbauteils
entspricht. Durch diese besondere Ausbildung der Führungsbahnen wird ein Aushaken,
d. h. ein Lösen des Hakens vom Trapeztampen verhindert. Darüberhinaus verläuft hierdurch
die Ebene des Hakens in jeder Stellung gerade und es ist sichergestellt, daß in jeder
Stellung des Benutzers ein gleichbleibender Zug nach unten auf den Trapeztampen ausgeübt
wird.
[0012] Im einzelnen ist es besonders vorteilhaft, die Führungsbahnen ebenfalls nach vorne
bogenförmig vorzuwölben, wobei der höchste Punkt der 'Bogenform ebenfalls der Mittellage
des Schlittenbauteils entspricht. Hierdurch wird zwischen Körper des Benutzers und
Schlittenbauteil das für die unbehinderte Hakenbewegung bzw. unbehinderte Bewegung
des Schlittens erforderliche Spiel geschaffen.
[0013] Am zweckmäßigsten ist es, die Führungsbahnen durch Rohrabschnitte zu bilden, welche
gleichzeitig die Spreizschiene bilden.
[0014] Im einzelneh ist es besonders bevorzugt, die Befestigungspunkte für die Brustgurtabschnitte
als senkrecht verlaufende, schlitzförmige Öffnungen jenseits der beiden einander gegenüberliegenden
Enden der Führungsbahnen auszubilden, wobei besonders bevorzugt die schlitzförmigen
Öffnungen gegenüber den Enden der Führungsbahnen nach oben versetzt angeordnet sind.
Eine besonders bevorzugte Weiterbildung dieser Ausführungsform besteht darin, daß
die Oberenden der schlitzförmigen Öffnungen etwa auf der Höhe des obersten Punktes
der oberen Führungsbahn liegen. Durch diese Ausbildung wird in einfachster Weise verhindert,
daß die Spreizschiene bei Entlastung Kippbewegungen insbesondere nach vorne ausführen
kann.
[0015] Bei alternativen Ausführungsformen ist es ebenfalls möglich, die Führungsbahnen mit
unterschiedlichen Wölbungen nach vorne auszubilden, um hierdurch besonders zweckdienliche
Orientierungen des Hakens für die verschiedenen Fahrstellungen zu erzeugen.
[0016] Bei einer bewährten praktischen Ausführungsform nimmt der Schlittenbauteil die untere
Führungsbahn in einer durchgehenden Bohrung gleitend verschiebbar aus und die obere
Führungsbahn ist in einer parallel zur Bohrung verlaufenden, einseitig offenen Ausnehmung
aufgenommen. Hierdurch ist es bei der beschriebenen Konstruktion, bei welcher die
Führungsbahnen gleichzeitig die Spreizschiene bilden, ohne weiteres möglich, an der
oberen Führungsbahn ein oder mehrere Befestigungsösen für Schultergurtabschnitte zu
befestigen, welche dann in der Bewegungsbahn der Ausnehmung des Schlittenbauteils
liegen, d. h. dessen Bewegung nicht behindern.
[0017] Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel ist bevorzugt die Rückstellvorrichtung
als Gummischnur od. dgl. ausgebildet, welche den Schlittenbauteil in der Mittellage
hält.
[0018] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung ist zusätzlich
eine Feststelleinrichtung zum Festlegen des Schlittenbauteils in der Mittellage vorgesehen.
Dies gibt dem Benutzer eines erfindungsgemäßen Trapezgurts die zusätzliche Möglichkeit,
diesen wie einen herkömmlichen Trapezgurt verwenden zu können, was insbesondere für
Anfänger von Vorteil sein kann. Im einzelnen kann diese Ausführungsform dadurch weitergebildet
werden, daß die Feststelleinrichtung durch einen Schieber gebildet ist, welcher formschlüssig
zwischen zwei Anschläge eingreift.
[0019] In vorteilhafter Weise sind die Anschläge durch gegenüber der Führungsbahn im wesentlichen
senkrecht stehende Abschnitte der Befestigungsösen gebildet, wobei der Abstand der
Befestigungsösen der Breite des Schiebers entspricht.
[0020] Im einzelnen ist es bevorzugt, daß der Schieber an einer Ausnehmung des Schlittenbauteils
gleitend verschiebbar gelagert ist. Hierdurch ist es einfach möglich, durch Betätigung
des Schiebers den Schlittenbauteil festzulegen.
[0021] Eine ganz besonders bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß an der unteren Führungsbahn zwei den Anschlägen an der oberen Führungsbahn entsprechende
Anschläge vorgesehen sind und daß die Abmessungen des Schlittenbauteils derart sind,
daß dieser sowohl mit dem Haken nach oben als auch nach unten weisend auf der Führungsbahn
befestigbar ist. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß, wie dies dem persönlichen
Geschmack des Benutzers entspricht, der Haken des Trapezgurts nach vorliegender Erfindung
sowohl nach oben offen als auch nach unten offen gefahren werden kann, indem lediglich
der Schlittenbauteil umgedreht wird. Die andersartige Orientierung behindert weder
die Funktion des Schlittenbauteils noch die Möglichkeit, diesen in der Mittellage
festzulegen.
[0022] Im folgenden wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen beispielhaft veranschaulichten
Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht der Spreizschiene mit dem darauf verschieblichen Schlitten
bei dem Trapez nach vorliegender Erfindung in stark schematisierter Darstellung;
Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie 11-11 von Fig. 1;
Fig. 3 eine Fig. 1 entsprechende Frontansicht, welche jedoch lediglich die Spreizschiene
ohne den Schlittenbauteil zeigt;
Fig. 4 eine schematische Schnittansicht des Trapezes nach der Erfindung im angelegtem
Zustand;
Fig. 5 eine Fig. 4 entsprechende Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform;
Fig. 6 eine Fig. 3 ensprechende Ansicht einer weiteren Ausführungsform.
Fig. 7 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform,
Fig. 8 eine Schnittansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 7 längs der Linie VIII-VIII
in Figur 7.
Fig. 9 eine Fig. 7 entsprechende Ansicht einer besonders bevorzugten Ausführungsform,
und
Fig. 10 eine Schnittansicht der Ausführungsform gem. Fig. 9 längs der Linie IX in
Fig. 9.
[0023] Die in den Fig. 1 bis 4 veranschaulichte Ausführungsform eines Trapezgurtes 1 besteht
im wesentlichen aus einem Rückenteil 2, zwei Schultergurten 3, 4 und zwei Brustgurtabschnitten
5, 6, welche an entsprechenden Stellen an dem Rückenteil 2 angenäht sind. Zur Vereinfachung
der Darstellung wurden die dazugehörigen Schnallen oder ähnliche Schließorgane für
die Gurte 3 bis 6 nicht dargestellt.
[0024] Wie veranschaulicht-vgl. insbesondere Fig. 4-, sind die Brustgurtabschnitte 5, 6
an beiden Enden einer als Spreizschiene 7 ausgebildeten Haltevorrichtung befestigt,
während die Schultergurt 3, 4 durch Ösen 8, 9 an der Oberkante der Spreizschiene 7
geführt sind.
[0025] Der Rückenteil 2 ist ferner mit einer Auspolsterung 10 versehen, welche gleichzeitig
als Auftriebskörper ausgebildet sein kann.
[0026] Im folgenden wird im einzelnen unter gesonderter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 die
Konstruktion der Spreizschiene 7 zusammen mit der Hakenkonstruktion näher erläutert.
[0027] Wie aus der Frontalansicht der Spreizschiene 7 gemäß Fig. 1 ersichtlich, besteht
diese bei einer bevorzugten Ausführungsform aus zwei übereinander angeordneten Führungsbahnen
11, 12, welche beim Ausführungsbeispiel durch beispielsweise 12 mm dicke Rohre aus
Nirostastahl gebildet sind, so daß die Gesamtkonstruktion als Schweißkonstruktion
ausgeführt werden kann. Die Führungbahnen 11, 12 bilden folglich gleichzeitig das
steife Konstruktionselement der Spreizschiene. Alternativ sind selbstverständlich
auch Ausführungsformen möglich, in denen beispielsweise die Spreizschiene aus Kunststoff
besteht und die Führungsbahnen 11, 12 an der Vorderseite der Spreizschiene andersartig
gestaltet sind.
[0028] Wie gezeigt, sind die Führungsbahnen 11, 12 parallel zueinander bogenförmig nach
oben geformt, wobei der höchste Punkt des Bogens in der Mitte der Längserstreckung
der Spreizschiene 7 liegt. Auf den Führungsbahnen 11, 12 ist gemeinsam ein Schlittenbauteil
13 gefesstelt geführt quer verschieblich gelagert, welcher den Haken 14 trägt. Beim
Ausführungsbeispiel ist der Schlittenbauteil einstückig als Kunststoffteil mit dem
Haken 14 ausgebildet, so daß sich gute Gleiteigenschaften auf den Führungsbahnen 11,
12 ergeben.
[0029] Der Schlittenabuteil 13 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, dadurch auf den Führungsbahnen
11, 12 gelagert, daß die untere Führungsbahn durch eine durch den Schlittenbauteil
13 führende Bohrung 15 geführt ist, während die obere Führungsbahn 11 in einer parallel
zu der Bohrung 15 verlaufenden, nach oben offenen Ausnehmung 16 aufgenommen ist. Hierdurch
ist gewährleistet, daß der Schlittenbauteil 13 ungehindert an den an der oberen Führungsbahn
11 angeschweißten Ösen 8, 9, welche mit den Schultergurten 3, 4 verbunden sind, vorbeigleiten
kann.
[0030] Wie ferner aus Fig. 1 ersichtlich, ist für den Schlittenbauteil 13 eine allgemein
mit 17 bezeichnete Rückstelleinrichtung vorgesehen, welche nach Verschiebung den Schlittenbauteil
13 immer in die Mittellage am höchsten Punkt der Bogenform zurückführt. Beim Ausführungsbeispiel
ist die Rückstellvorrichtung 17 als Abschnitte von Gummiseilen 18, 19 ausgebildet,
welche unter Vorspannung mit einem Ende an dem Schlittenbauteil 13 und mit dem jeweils
anderen Ende im Bereich der seitlichen Enden der Spreizschiene 7 befestigt sind.
[0031] Wie ferner aus Fig. 1 ersichtlich, sind für die Befestigung der Brustgurtabschnitte
5, 6 im Bereich der beiden einander gegenüberliegenden Enden der Führungsbahnen 11,
12 senkrecht verlaufende, schlitzförmige Öffnungen 20, 21 jenseits der beiden einander
gegenüberliegenden Enden der Führungsbahnen 11, 12 vorgesehen, welche beim Ausführungsbeispiel
enbenfalls durch eine Rohrkonstruktion' aus gleichem Material wie die Führungsbahnen
11, 12 gebildet sind. Die Anordnung ist hierbei derart getroffen, daß die schlitzförmigen
Öffnungen 20, 21 gegenüber den Enden der Führungsbahnen 11, 12 nach oben versetzt
angeordnet sind, wobei die Oberenden der schlitzförmigen Öffnungen 20, 21 etwa auf
der Höhe des obersten Punktes der Wölbung der oberen Führungsbahn 11 liegen. Hierdurch
wird eine stabile Lage der Spreizschiene 7 gewährleistet, welche jegliche Kippbewegungen
verhindert.
[0032] Wie ferner aus Fig. 4 ersichtlich, sind die Führungsbahnen 11, 12 ebenfalls nach
vorne bogenförmig vorgewölbt, wobei der höchste Punkt der Bogenform ebenfalls der
Mittellage des Schlittenbauteils entspricht. Beim Ausführungsbeispiel ist dies Wölbung
nach vorne für beide Führungsbahnen 11, 12 gleich, so daß eine parallele Konstruktion
entsteht. Es sind jedoch auch Ausführungsformen möglich, bei denen zur Optimierung
der Stellung des Hakens 14 in den verschiedenen Stellungen des Schlittenbauteiles
13 unterschiedliche Wölbungen nach vorne verwendet werden.
[0033] In Fig. 4 ist mit 24 im Querschnitt de Brustkorb eines Benutzers veranschaulicht.
Wie ersichtlich, greifen die Brustgurtabschnitte 5, 6 im Bereich der seitlichen Endabschnitte
25, 26 der Spreizschiene 7 an, so daß die durch den Trapeztampen 27 ausgeübte Kraft
p ohne Zusammenschnüren des Brustkorbes 24 großflächig auf den Rückenteil 2 übertragen
wird. Es ist offensichtlich, daß hierbei der Schlittenbauteil 13 jede gewünschte Stellung
bezüglich der Führungsbahnen 11, 12 einnehmen kann, ohne daß diese optimalen Verhältnisse
durch schiefen Zug beeinträchtigt werden.
[0034] Die Ausführungsform gemäß Fig. 5, welche in ihrer Darstellung Fig. 4 entspricht,
unterscheidet sich von der dort beschriebenen Ausführungsform lediglich dadurch, daß
die Endabschnitte 25, 26 nach vorne gegenüber den Führungsbahnen 11, 12 abgewinkelt
sind, was für die Stabilität und den Komfort der gesamten Trapezvorrichtung von Vorteil
sein kann. Im übrigen wurden für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0035] Gleichermaßen ist in Fig. 6 in einer Fig. 3 im wesentlichen entsprechenden Darstellung
eine weitere Abwandlung veranschaulicht, welche sich jedoch von Fig. 3 lediglich durch
die unterschiedliche Ausbildung der Endabschnitte 25, 26 unterscheidet. Bei diesem
Ausführungsbeispiel sind anstelle der schlitzförmigen Öffnungen 20, 21 dreiecksförmige
Öffnungen 27, 28 für die Befestigung der Brustkorbabschnitte 5, 6 vor-gesehen, welche
einstückig aus der unteren Führungsbahn 12 nach oben gebogen und mit der oberen Führungsbahn
11 verschweißt sind.
[0036] In den Figuren 7 und 8, bei denen für gleiche bzw. gleichwirkende Teile gleiche Bezugszeichen
verwendet wurden, so daß auf obenstehende Beschreibung verwiesen werden kann, ist
eine besonders bevorzugte Ausfürungsform nach der Erfindung veranschaulicht, welche
sich von dem bisher beschriebenen Ausführungsformen durch das wesentliche Merkmal
unterscheidet, daß zum Festlegen des Schlittenbauteils 13 in der Mittellage eine allgemein
mit 29 bezeichnete Feststelleinrichtung vorgesehen ist.
[0037] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Feststelleinrichtung 29 durch einen
Schieber 30 gebildet, welcher formschlüssig zwischen zwei Anschläge 31, 32 eingreift.
[0038] Wie gezeigt, sind bei dieser Ausführungsform die Befestigungsösen 8, 9 symmetrisch
zur Mittellinie dichter aneinander angeordnet, so daß die im wesentlichen senkrecht
gegenüber der Führungsbahn 11 stehenden Abschnitte der Befestigungsösen 8, 9 einen
Abstand voneinander aufweisen, der im wesentlichen der Breite des Schiebers 30 entspricht.
[0039] Der Schieber 30 ist beim Ausführungsbeispiel in einer Ausnehmung 33 im Schlittenbauteil
gleitend verschiebbar gelagert.
[0040] In dem in Fig. 8 schematisch veranschaulichten Zustand befindet sich der Schieber
30 in einer Lage, in welcher der Schlittenbauteil 13 in seiner Bewegung nur durch
die Rückstelleinrichtung 17 behindert ist.
[0041] Zum Sperren des Schlittenbauteils 13 in der Mittellage wird der Schieber 30 mittels
des oben vorstehenden Knopfes 34 in der Ansicht von Fig. 8 nach rechts geschoben und
greift zwischen die durch die Befestigungsösen 8, 9 gebildeten Anschläge 31, 32 an
der oberen Führungsbahn 11 ein. Hierdurch wird der Schlittenbauteil 13 verriegelt,
so daß das Trapez insbesondere für Anfänger wie ein herkömmliches Trapez benutzbar
ist.
[0042] Die in den Fig. 7 und 8 veranschaulichte Ausführungsform unterscheidet sich noch
dadurch, daß anstelle der unteren durchgehenden Bohrung 15 im Schlittenbauteil ebenfalls
eine parallel zur oberen Ausnehmung 16 verlaufende, einseitig nach unten offene Ausnehmung
35 vorgesehen ist, in welcher die untere Führungsbahn 12 gleitet.
[0043] Ferner sind die Führungsbahnen 11, 12 beim Ausführungsbeispiel nicht nach oben zusätzlich
zu der Wölbung nach vorne verwölbt. Die obere Führungsbahn 11 ist ferner durch zwei
mit der unteren Führungsbahn 12 verbundene Halter 36, 37 gehalten, welche beispielsweise
aus Kunststoff bestehen können. Hierdurch ist es in einfacher Weise zur Montage möglich,
die beiden Führungsbahnen 11, 12 in die seitlich offenen Ausnehmungen 16 bzw. 35 einzusetzen.
In den Figuren 7 und 10, bei denen wiederum für gleiche bzw. gleichwirkende Teile
gleiche Bezugszeichen verwendet wurden, so daß auf obenstehende Beschreibung verwiesen
werden kann, ist eine ganz besonders bevorzugt Weiterbildung nach der Erfindung veranschaulicht,
welche zeigt, daß sich der Schlittenbauteil 13 je nach gewünschter Orientierung des
Hakens 14 in zwei verschiedenen Stellungen verwenden läßt, wobei die sonstige Funktion
des Trapezgurts erhalten bleibt.
[0044] Wie gezeigt, sind zu diesem Zweck an der unteren Führungsbahn 12 ebenfalls zwei Anschläge
38, 39 vorgesehen, welche den Anschläten 31, 32 an der oberen Führungsbahn 11 entsprechen.
Diese zusätzlichen Anschläge 38, 39 ermöglichen das Festlegen des Schlittenbauteils
13 in der Mittellage mittels der Feststelleinrichtung 29, wenn der Schlittenbauteil
in der in den Fig. 9 und 10 dargestellten Stellung verwendet wird, in welcher der
Haken 14 nach oben weist.
[0045] Der Wechsel der Orientierung des Hakens 14 je nach persönlichem Geschmack des Benutzers
ist dadurch möglich, daß der Schlittenbauteil 13 zwei offene Ausnehmungen 16, 35 aufweist,
in welchen die Führungsbahnen 11, 12 gleiten. Hierdurch wird in beiden Orientierungen
des Schlittenbauteils die Bewegung weder durch die Anschläge 31, 32 noch durch die
Anschläge 38, 39 behindert, es sei denn, die Feststelleinrichtung 29 ist eingerückt.
[0046] Es ist selbstverständlich, daß ein derartiger Schlittenbauteil 13, welcher beidseitig
offene Ausnehmungen 16, 35 als Führungen aufweist, mit oder ohne Feststelleinrichtung
29 auch bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 6 verwendbar ist.
1. Trapezgurt (1) für das Windsurfen mit einem an Schultergurten (3,4) und einem Brustgurt
(5, 6) über eine Haltevorrichtung befestigten Haken (14), welcher in beidseitig am
Gabelbaum eines Windsurfers mit beiden Enden befestigte Tampen od. dgl. einhängbar
ist, wobei die Gurte mit einem gepolsterten, großflächigen Rückenteil (2) verbunden
sind, der Haken bei angelegtem Trapezgut auf der Brust des Benutzers sitzt, die Haltevorrichtungs
als Spreizschiene (7) aus steifem Material in einer Länge etwa der Brustkörperbreite
eines Benutzers entsprechend ausgebildet ist und die Enden des Brustgurts an den Enden
der Spreizschiene angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (14) auf einem
gegenüber der Spreizschiene (7) gefesselt geführt und querverschieblichen Schlittenbauteil
(13) befestigt ist.
2. Trapezgurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückstelleinrichtung
(17) für die Mittellage des Schlittenbauteiles (13) bezüglich der Länge der Spreizschiene
(7) vorgesehen ist.
3. Trapezgurt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizschiene
(7) aus einer oberen und einer unteren Führungsbahn (11, 12) für die Schlittenbewegung
besteht.
4. Trapezgurt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (11,
12) bogenförmig nach oben geformt sind, wobei der höchste Punkt der Bogenform der
Mittellage des Schlittenbauteiles (13) entspricht.
5. Trapezgurt nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsbahnen (11, 12) bogenförmig nach vorne vorgewölbt sind, wobei der höchste
Punkt der Bogenform der Mittellage des Schlittenbauteils (13) entspricht.
6. Trapezgurt nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Befestigungspunkte für die Brustgurtabschnitte (5, 6) als senkrecht verlaufende, schlitzförmige
Öffnungen (20, 21) jenseits der beiden einander gegenüberliegenden Enden der Führungsbahnen
(11, 12) ausgebildet sind, daß die schlitzförmigen Öffnungen (20, 21) gegenüber den
Enden der Führungsbahnen (11, 12) nach oben versetzt angeordnet sind und daß die Oberenden
(22, 23) der schlitzförmigen Öffnungen (20, 21) etwa der Höhe des obersten Punktes
der oberen Führungsbahn (11) liegen.
7. Trapezgurt nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlittenbauteil (13) die untere Führungsbahn (12) in einer durchgehenden Bohrung
(15) gleitend verschiebbar aufnimmt, und daß die obere Führungsbahn (11) in einer
parallel zur Bohrung (15) verlaufenden, einseitig offenen Ausnehmung (16) aufgenommen
ist und daß ein oder mehrere Befestigungsösen (8, 9) für die Schultergurtabschnitte
(3, 4) and der oberen Führungsbahn (11) befestigt sind, derart, daß sie in der Bewegungsbahn
der Ausnehmung (16) des Schlittenbauteils (13) liegen.
8. Trapezgurt nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rückstellvorrichtung (17) als Gummischnur (18, 19) od. dgl. ausgebildet ist. welche
den Schlittenbauteil (13) in der Mittellage hält, daß eine Feststelleinrichtung (29)
zum Festlegen des Schlittenbauteils (13) in der Mittellage vorgesehen ist, und daß
die Feststelleinrichtung (29) durch einen Schieber (30) gebildet ist, welcher formschlüssig
zwischen zwei Anschlägen (31, 32) eingreift.
9. Trapezgurt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (31, 32)
durch gegenüber der Führungsbahn (11) im wesentlichen senkrecht stehende Abschnitte
der Befestigungsösen (8, 9) gebildet sind, wobei der Abstand der Befestigungsösen
(8, 9) der Breite des Schiebers (30) entspricht.
10. Trapezgurt nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekenzeichnet, daß an der
unteren Führungsbahn (12) zwei den Anschlägen (31, 32) an der oberen Führungsbahn
(11) entsprechende Anschläge (38, 39) vorgesehen sind, und daß die Abmessungen des
Schlittenbauteils (13) derart sind, daß dieser sowohl mit dem Haken (14) nach oben
als auch nach unten weisend auf den Führungsbahnen (11, 12) befestigbar ist.
1. Harnais (1) pour planche à voile comportant un crochet (14) fixé par un dispositif
de support à des bretelles (3, 4) et à une sangle de poitrine, crochet pouvant s'accrocher
à des cordages ou analogues, fixés par leurs deux extrémités des deux côtés du wishbone
d'une planche à voile, la sangle et les bretelles étant solidaires d'un dos (2) rembourré
de grande surface, ledit crochet se trouvant placé sur la poitrine de l'utilisateur
lorsque le harnais est enfilé, le dispositif de support étant constitué par un écarteur
(7) en matériau rigide d'une longueur sensiblement égale à la largeur de la poitrine
de l'utilisateur, et les extrémités de la sangle de poitrine s'accrochant aux extrémités
de l'écarter, c'est-à-dire que le crochet (14) est solidaire d'un support (13) mobile
transversalement sur l'écarteur (7) dont il est prisonnier.
2. Harnais selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comporte un dispositif
(17) reppelant le support (13) en position centrale par rapport à la longueur de l'écarteur
(7).
3. Harnais selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'écarteur (7) est
constitué par une glissière supérieure (11) et une glissière inférieure (12) guidant
le mouvement du support coulissant (13).
4. Harnais selon la revendication 3, caractérisé en ce que les glissières (11, 12)
ont une forme arquée vers le haut, le sommet de la forme arquée correspondant à la
position centrale du support coulissant (13).
5. Harnais selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les glissière
(11, 12) ont une forme arquée prébombée vers l'avant, le sommet de la forme arquée
correspondant à la position centrale du support coulissant (13).
6. Harnais selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les points
de fixation des sections de sangle de poitrine (5, 6) sont réalisés sous la forme
d'ouvertures en forme de fente (20, 21) verticales au delà des deux extrémités opposées
des glissières (11, 12), en ce que les ouvertures en forme de fente (20, 21) sont
décalées vers le haut par rapport aux extrémités des glissières (11, 12) et en ce
que les extrémités supérieures (22, 23) des ouvertures en forme de fente (20, 21)
sont à peu près au niveau du sommet de la glissière supérieure (11).
7. Harnais selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le support coulissant (13) reçoit à coulissement la glissière inférieure (12)
dans un alésage tranver- sant (15) et en ce que la glissière supérieure (11) est logée
dans un évidement (16) ouvert parallèle à l'alésage (15), et en ce qu'un ou plusieures
oeillets (8, 9) de fixation des sections de bretelles (3, 4) sont fixés sur la glissière
supérieure (11 de telle façon qu'ils se trouvent sur la trajectoire de déplacement
de l'évidement (16) du support coulissant (13).
8. Harnais selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif
de rappel (17) est constitué par un cordon de caoutchouc (18, 19) ou analogue, qui
retient le support coulissant (13) en position centrale, en ce qu'un dispositif de
blocage (29) est prévu pour immobiliser le support coulissant (13) en position centrale,
et en ce que le dispositif de blocage (29) est constitué par un coulisseau (30) qui
s'insère par concordance de forme entre deux butées (31, 32).
9. Harnais selon la revendication 8, caractérisé en ce que les butées (31, 32) sont
formées par des sections des oeillets de fixation (8, 9) sensiblement perpendiculaires
à la glissière (11), la distance entre les oeillets de fixation (8, 9) étant égale
à la largeur du coulisseau (30).
10. Harnais selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que deux butées (38,
39), correspondant aux butées (31, 32) situées sur la glissière supérieure (11) sont
prévues sur la glissière inférieure (12), et en ce que les dimensions du support coulissant
(13) sont choisies de telle sorte qu'il peut être fixé tant, par le crochet (14) de
façon à être dirigé vers le haut que de façon à être dirigé vers le bas sur les glissières
(11, 12).
1. Harness or trapeze belt (1) for windsurfing comprising a hook (14) which is secured
to shoulder belts (3, 4) and a chest belt (5, 6) via a holding means which is adapted
to be hooked into lines or the like secured on both sides to the wishbone boom of
a windsurfer with both ends, wherein the belts being connected to a cushioned large-area
back portion (2), the hook lying on the chest of a user when the trapeze belt is worn,
the holding means being constructed as a spreader bar (7) of a stiff matarial in a
length corresponding substantially to the chest width of a user with the ends of the
chest belt engaging the ends of the spreader bar, characterised in that the hook (14)
is secured to a carriage member (13) which is guided tied with respect to the spreader
bar (7) and is transversely displaceable.
2. Harness according to claim 1, characterised in that a return means (17) is provided
for the center position of the carriage member (13) with respect to the length of
the spreader bar (7).
3. Harness according to claim 1 or 2, characterised in that the spreader bar (7) consists
of an upper and lower guide track for the carriage movement.
4. Harness according to claim 3, characterised in that the guide tracks (11, 12) are
arcuately curved upwardly, the highest part of the arc corresponding to the center
position of the carriage member (13).
5. Harness according to any of the preceding claims, characterised in that the guide
tracks (11, 12) are arched arcuately forwardly, the highest point of the arc corresponding
to the center position of the carriage member (13).
6. Harness according to any of the preceding claims, characterised in that the securing
points for the chest belt portions (5, 6) are formed a perpendicularly extending slot-like
openings (20, 21) beyond the two opposing ends of the guide tracks (11, 12), in that
the slot-like openings (20, 21) are upwardly offset with respect to the ends of the
guide-tracks (11, 12) and in that the upper ends (22, 23) of the slot-like openings
(20, 21) lie substantially at the level of the uppermost point of the upper guide
track (11).
7. Harness according to any of the preceding claims, characterised in that the carriage
member (13) slidingly accommodates the lower guide track (12) in a through bore (15)
and the upper guide track (11) is accommodated in a recess (16) open on the one side
and extending parallel to the bore (15) and in that one or more securing eyes (8,
9) for the shoulder belt portions (3, 4) are secured to the upper guide track (11)
in such a manner that they lie in the path of movement of the recess (16) of the carriage
member (13).
8. Harness according to any of the preceding claims, characterised in that the return
means (17) is constructed as a rubber band (18, 19) or the like which holds the carriage
member in the center position, in that a locking means (29) is provided for locking
the carriage member (13) in the center position and in that the locking means (29)
is formed by a slide (30) which engages positively between two stops (31, 32).
9. Harness according to claim 8, characterised in that the stops (31, 32) are formed
by portions of the securing eyes (8, 9) standing substantially perpendicularly with
respect to the guide track (11), the spacing of the securing eyes (8, 9) corresponding
to the width of the slide (30).
10. Harness according to claim 8 or 9, characterised in that at the lower guide track
(12) two stops (38, 39) corresponding to the stops (31, 32) at the upper guide track
(11) are provided and that the dimensions of the carriage member (13) are such that
the latter can be secured both with the hook (14) upwards and with the hook downwards
on the guide tracks (11, 12).