(57) Bei diesem Hubkolbenverdichter befindet sich zwischen Zylinder (1) und Zylinderkopf
(3) eine Ventilplatte (2), in der auf einem zur Zylinderachse konzentrischen inneren
Kreis eine Anzahl Ventilöffnungen mit gleicher Winkelteilung und auf einem äußeren
konzentrischen Kreis Ventilöffnungen in gleicher Zahl wie auf dem inneren Kreis, jedoch
um die halbe Winkelteilung versetzt angeordnet sind. Vorzugsweise bilden die Ventilöffnungen
auf dem äußeren Kreis die Auslaßöffnungen (16) und auf dem inneren Kreis die Einlaßöffnungen
(15). Auf beiden Seiten der Ventilplatte (2) sind Ventillamellen und Hubbegrenzungen
vorgesehen, die durch eine zentrale Befestigung (8, 9) miteinander verbunden sind.
Einlaß- und Auslaßventillamellen bestehen jeweils aus einem im Zentrum durchbohrten
scheibenförmigen Bereich (18 bzw. 19), an den schmale, strahlenförmig nach außen verlaufende
Arme (20 bzw. 21) angeformt sind, die an ihren Enden in vorzugsweise kreisförmige
Erweiterungen (22 bzw. 23) übergehen. Auf der Zylinderkopfseite sind die Einlaßöffnungen
(15) von einem rohrförmigen, die Zylinderkopfdecke durchdringenden Einlaßkanal (6)
umschlossen, der den Zylinderkopfraum in einen Saug- und einen äußeren Druckraum (13)
unterteilt. Eine solche räumliche Anordnung der Ventilöffnungen bietet die Möglichkeit,
eine größtmögliche Anzahl von Einlaß- und Auslaßöffnungen in einer optimalen Größe
innerhalb einer vorgegebenen Kolbenfläche anzuordnen, wodurch zugleich eine beachtliche
Vergrößerung der gesamten Ventilspaltfläche und damit eine spezifische Erhöhung der
Fördermenge erzielt wird.
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