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EP 0 197 605 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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15.10.1986 Patentblatt 1986/42 |
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Anmeldetag: 19.03.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H04R 9/04 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR IT |
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Priorität: |
30.03.1985 DE 3511802
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Anmelder: Blaupunkt-Werke GmbH |
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D-31132 Hildesheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Dietmar, Elke, Dr. Dipl.-Phys.
D-3200 Hildesheim (DE)
- Liste, Klaus
D-3200 Hildesheim (DE)
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Vertreter: Eilers, Norbert, Dipl.-Phys. et al |
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Blaupunkt-Werke GmbH
Patente und Lizenzen
Postfach 77 77 77 31132 Hildesheim 31132 Hildesheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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Schwingeinheit eines dynamischen Lautsprechers |
(57) Die Schwingeinheit eines Lautsprechers, bestehend aus einem Schwingspulenträger,
einer Lautsprechermembran und einem Zentrierteil, die miteinander verbunden sind,
weist ein Zentrierteil auf, welches aus einem flexiblen Material für gedruckte Schaltungen
besteht und mit Leiterbahnen für die Stromversorgung der Schwingspule versehen ist.
Die Leiterbahnen des Zentrierteils weisen verlängerte Anschlußlappen auf, welche außerhalb
der mechanisch stark beanspruchten Verbindungszone Membran/Zentrierteil/Spulenträger
mit den Schwingspulenanschlußenden verbunden sind.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Schwingeinheit nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die Schwingeinheit eines dynamischen Lautsprechers wird aus einem Schwingspulenträger,
einer Membran, einem Zentrierteil und für die Stromzuführung der Schwingspule dienenden
flexiblen Verbindungsleitung gebildet.
[0003] Aus dem DE-GM 1 696 491 ist eine Schwingeinheit mit einem aus Gewebe hergestellten
Zentrierteil bekannt, bei dem die Verbindungsleitungen für de Schwingspule durch leitende
Gewebefäden, insbesondere aus Litzendrähten, gebildet werden.
[0004] Da sich bei derartigen Schwingeinheiten die elektrische Kontaktierung der Schwingspulenenden
mit den leitenden Gewebefäden der im Isolierstoffgewebe eingewirkten Litzendrähte
in einer mechanisch stark beanspruchten Verbindungszone Membran/Zentrierteil/Spulenträger
befindet, kann dieses leicht zum Bruch der Stromzuführung führen. Ferner ist die Herstellung
einer einwandfreien Verbindung der Schwingspulenanschlußenden mit leitenden Gewebefäden
sehr aufwendig.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schwingeinheit eines Lautsprechers
mit einem geringen Aufwand betriebssicher zu gestalten.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Schwingeinsatz durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das mit
geringem Aufwand herstellbare Zentrierteil eine Stromzuführung gestattet, welche durch
die beim Betrieb des Lautsprechers auftretenden Biegebeanspruchungen nicht beeinträchtigt
wird, da sich die Kontaktierung der Schwingspulenanschlußenden mit den Anschlußlappen
der Leiterbahnen außerhalb der mechanisch beanspruchten Verbindungszone befindet.
Zudem ist die cl. Verbindung der nach Art einer gedruckten Schaltung aufgebauten Leiterbahnen
mit den Schwingspulenanschlußenden völlig problemlos und betriebssicher.
[0008] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Ausgestaltungen
der im Anspruch 1 angegebenen Schwingeinheit eines Lautsprechers möglich.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben.
[0010] Es zeigen
Figur 1 eine Teilansicht,
Figur 2 eine Einzelheit der Teilansicht einer Schwingeinheit eines Lautsprechers und
Figur 3 ein Stanzbild des Zentrierteils der Schwingeinheit im verkleinerten Maßstab.
[0011] Eine in Figur 1 nur teilweise dargestellte konusförmige Membran 1 ist mit einem kreisringförmigen,
zentrisch angeordnete Sicken 2 aufweisenden Zentrierteil 3 und einem mit einer Schwingspule
4 versehenen Schwingspulenträger 5 in an sich bekannter Weise fest verbunden. Das
Zentrierteil 3 ist aus einem flexiblen nach Art einer gedruckten Schaltung mit Leiterbahnen
6, 7 versehenen Leiterplattenmaterial, zum Beispiel kupferkaschiertes Polyester, gefertigt.
Die als Anschlußleitungen für die Schwingspule 4 dienenden gegenüberliegend angeordneten
Leiterbahnen 6, 7 erstrecken sich nach Figur 2 jeweils von der kreisförmigen öffnung
8 der Schwingeinheit zum äußeren Kreisumfang U, wobei sie Verlängerungen aufweisen,
die im Stanzbild einerseits als verlängerte innere Anschlußlappen 9, 10 gegeneinander
versetzt in die kreisförmige öffnung 8 hineinragen und andererseits als verlängerte
äußere Anschlußlappen 11, 12 über den Kreisumfang U des Zentrierteils 3 hinausragen.
Die inneren Anschlußlappen 9, 10 sind auf dem Schwingspulenträger 5, parallel zu dessen
Längsachse, zur Schwingspule 4 verlaufend, befestigt. Sie können jedoch auch auf der
Membran 1 enden und auf dieser befestigt sein. Die Schwingspulenanschlußenden 13,
14 sind mit den Enden der inneren Anschlußlappen 9, 10 in üblicher Weise elektrisch
leitend verbunden. Die elektrischen Verbindungspunkte P befinden sich somit außerhalb
der Verbindungszone Membran/Zentrierteil/Spulenträger und sind daher einer vernachlässigbar
geringen Biegebeanspruchung ausgesetzt. Die äußeren Anschlußlappen 11, 12 sind für
eine nicht dargestellte elektrische Verbindung mit den Anschlußklemmen des Lautsprechers
vorgesehen. Die Leiterbahnen 6, 7 können mit einer Isolierstoffolie 15 abgedeckt sein.
1. Schwingeinheit eines Lautsprechers, bestehend aus einem Schwingspulenträger, einer
Lautsprechermembran und einem Zentrierteil, die miteinander verbunden sind und bei
der das einerseits an dem Schwingspulenkörper oder an der Membran und andererseits
an einem feststehenden Teil des Lautsprechers befestigte Zentrierteil mit elektrischen
Verbindungsleitungen für die Schwingspule versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zentrierteil (3) aus einem flexiblen nach Art einer gedruckten Schaltung mit
Leiterbahnen (6, 7) versehenen Leiterplattenmaterial gefertigt ist und daß die als
Verbindungsleitungen ausgebildeten Leiterbahnen (6, 7) durch einen Stanzvorgang erzeugte,
verlängerte innere Anschlußlappen (9, 10) aufweisen, welche außerhalb der Verbindungszone
Membran (1)/Zentrierteil (3) und/oder Schwingspulenträger (5) mit den Schwingspulenanschlußenden
(13, 14) elektrisch leitend verbunden sind.
2. Schwingeinheit eines Lautsprechers nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiterbahnen (6, 7) des Zentrierteils (3) mit einer Isolierfolie (15) abgedeckt
sind.
3. Schwingeinheit eines Lautsprechers nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zentrierteil (3) kreisringförmig ausgebildet ist, daß die verlängerten inneren
Anschlußlappen (9, 10) der Leiterbahnen (6, 7) beim Stanzbild in die kreisförmige
öffnung (8) hineinragen.
4. Schwingeinheit eines Lautsprechers nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die verlängerten inneren Anschlußlappen (9, 10) gegeneinander versetzt in die
kreisförmige öffnung (8) hineinragen.
5. Schwingeinheit eines Lautsprechers nach einem der Ansprache 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiterbahnen (6, 7) über den Kreisumfang (U) des Zentrierteils (3) hinausragende
äußere Anschlußlappen (11, 12) aufweisen.
