[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Druckwellenlader mit einem Abgasabblaseventil
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei Motoren mit Druckwellenlader für Personenautos sollen in einem weiten Drehzahlbereich
die Spitzendrücke in den Zylindern in der Nähe der zulässigen maximalen Verbrennungsdrücke
liegen. Um dies zu erreichen, wird ein Druckwellenlader für solche Motoren so ausgelegt,
dass er unter Last bei der maximalen Motordrehzahl einen Ladedruck erzeugt, der ohne
Abblasen von Abgas höher ist als der Ladedruck, der zur Erzeugung des zulässigen Spitzendrucks
erforderlich ist. Durch Abblasen von Abgas, gesteuert z.B. vom Ladedruck, kann dann
über einen weiten Betriebsbereich ein hoher zulässiger Ladedruck und damit günstiger
Drehmomentverlauf und Kraftstoffverbrauch erreicht werden. Ein solcher Motor ist elastisch
und ein damit ausgerüstetes Fahrzeug kann schaltfaul gefahren werden.
[0003] Ein Abblasen von Abgas braucht bei Nutzfahrzeugmotoren nicht angewendt zu werden,
da diese höhere Ladedrücke zulassen und in einem engeren Drehzahlbereich arbeiten
als Personenwagenmotoren. Bei Nutzfahrzeugmotoren genügt es daher, den Druckwellenlader
so auszulegen, dass er im gewünschten Betriebsbereich den maximalen Ladedruck liefert,
bei dem der Spitzenwert des Verbrennungsdruckes noch zulässig ist.
[0004] Eine Regeleinrichtung zur Regelung des Ladedruckes durch gezieltes Abblasen des Motorabgases
vor dem Druckwellenlader ist Gegenstand einer früherer Patentanmeldung, siehe EP-A-
0 123 990. Das bei der dort beschriebenen Einrichtung benutzte Ventilorgan, mit dem
der in Fachkreisen als Wastegate bezeichnete Abblasekanal mehr oder weniger freigegeben
oder verschlossen wird, ist ein federbelastetes Tellerventil. Bei einer weiteren,
in der CH-A 398 185 beschriebenen Einrichtung zur Regelung des Ladedruckes durch Abblasen
von Abgas, wobei zur Betätigung des Ventilorgans der Abgasdruck benützt wird, ist
das Ventilorgan ebenfalls federbelastet und im Bereich der Dichtelemente pilzförmig
gestaltet.
[0005] Der Ort und die Gestaltung der Einmündung des Abblasekanals in den Abgasaustrittsstutzen
sind dabei so gewählt, dass der Abblasestrom in letzterem eine Ejektorwirkung ausübt
und dadurch die Spülung der entspannten Abgase aus den Zellen des Rotors unterstützt.
[0006] Aus der EP-A-80 741 ist weiters ein Abgasabblaseventil bekannt, das den Uebertritt
von überschüssigem Hochdruckabgas vor dessen Eintritt in den Abgasaustrittsstutzen
umleitet und so unzulässig hohe Ladedrücke verhindert. Dabei wird eine Klappe im Ueberströmkanal
durch eine einerseits vom Hochdruckabgas und andererseits von einem konstanten Druck
beaufschlagte Membran gesteuert. Der konstante Druck ist so gewählt, dass das Abblasen
bei Bergfahrten, also in höheren Lagen, wo der Luftdruck geringer ist als in Tälern,
später auftritt als dies der Fall wäre, wenn auf die eine Seite der Membran der in
der jeweiligen Höhe herrschende atmosphärische Luftdruck wirken würde. Die Ladedruckbegrenzung
wird dadurch vom jeweiligen Atmosphärendruck unabhängig und es steht damit auch bei
Bergfahrten ein höherer Ladedruck zur Verfügung.
[0007] Bei dieser und den obenerwähnten Bauarten sind die Federn der dort verwendeten Ventile,
insbesondere der Teller- und Pilzventile durch die an ihnen vorbeistreichenden Abgase
stark wärmebelastet und verändern dadurch im Laufe der Zeit ihre Federkonstante, so
dass sich das Ventil früher öffnet. Der Abblasedruck im Lader und damit auch die Verbrennungsdrücke
verringern sich. Es kommt also zu einem Leistungsverlust im eingangs erwähnten Betriebsbereich
des Motors.
[0008] Um diese Nachteile der vorerwähnten Abblaseeinrichtungen zu vermeiden, ist man dazu
übergegangen, anstelle der erwähnten federbelasteten Teller- und Pilzventile ein Klappenventil
zu verwenden, das im Abblasebereich keine Feder benötigt und vom Abgasdruck oder,
wie in der erwähnten EP-A- 0 123 990 beschrieben, von einem anderen geeigneten Prozessdruck
betätigt wird. Die Verstellkraft greift dabei an einem mit der Klappenwelle drehsteif
verbundenen Hebel an. Ein solches Klappenventil ist wesentlich billiger zu produzieren
als die beiden oben erwähnten, bekannten Ventilbauarten. Dazu kommt, dass bei einem
solchen Klappenventil infolge Fortfalls der Feder keine Aenderung der Oeffnungscharakteristik
auftritt. Im Gegensatz zu den genannten Teller- und Pilzventilen, bei denen die Abströmung
der überschüssigen Abgase symmetrisch zur Ventil längsachse und im wesentlichen parallel
zum Strom der Niederdruckabgase, d.h., der Auspuffgase im Abgasaustrittsstutzen verläuft,
strömen aber die abblasenden Abgase bei einem Klappenventil mit einer Geschwindigkeitskomponente
quer zur Strömungsrichtung der Auspuffgase in den Abgasaustrittsstutzen ein, woraus
sich die im folgenden beschriebenen Nachteile ergeben.
[0009] Für eine einwandfreie, effektive Funktion des Druckwellenladers müssen die entspannten
Abgase, nachdem sie ihre Verdichtungsarbeit geleistet haben, mitsamt dem Gemisch aus
Luft und Abgas, das sich in der Mischzone, d.h., im Bereich der Trennfläche von Luft
und Abgas, gebildet hat, vollständig in den Abgasaustrittsstutzen ausgespült werden.
Diese Spülung wird durch die Ansaugluft, die auf der den Auspufföffnungen gegenüberliegenden
Seite in die Rotorzellen eintritt, unterstützt und dadurch gleichzeitig der Rotor
gekühlt. Um befriedigende Verdichtungswirkungsgrade zu erzielen, ist aber eine noch
weitergehende Kühlung des Rotors erforderlich. Dazu muss der Druckwellenlader mehr
Luft ansaugen als er verdichtete Ladeluft an den Motor abgibt. Diese zusätzlich angesaugte
Luft heisst Spülluft und das Verhältnis von Spülluftstrom zu Ladeluftstrom der "Spülgrad"
des Druckwellenladers. Dieser Spülgrad sinkt mit steigender Motordrehzahl und abnehmender
Motorbelastung.
[0010] Das Abblasen durch Wastegate beeinträchtigt bei einem Druckwellenlader, in erster
Linie, wie bei einem Turbolader, den Gesamtwirkungsgrad und damit den spezifischen
Kraftstoffverbrauch, nicht aber den Spülgrad. Denn die Spülenergie verringert sich
angenähert proportional zur Verdichtungsenergie.
[0011] Bei kleinen Abblaseströmen stellt die Querkomponente der Strömung in den Auspuffkanal
hinein keine schwerwiegende Beeinträchtigung des Auspuffstromes und damit des Spülgrades
dar. Bei grösseren Abblaseströmen aber wird durch die grössere Querkomponente der
Eintrittsgeschwindigkeit die Spülung nennenswert verschlechtert und damit auch der
Verdichtungswirkungsgrad beeinträchigt.
[0012] Die Aufgabe der vorliegenden, im Patentanspruch 1 definierten Erfindung besteht darin,
diese Nachteile des an sich bezüglich billiger Herstellung und einfachen Aufbaus den
bekannten Ventilbauarten überlegenen Klappenventils zu vermeiden
[0013] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruch
1 gelöst.
[0014] Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. Es stellen dar: Die
Fig. 1 und 2 einen Aufris 3eitenriss eines Druckwellenladers mit ein Abgasabblaseventil,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Gasgehäuse eines Druckwellenladers nach den Fig.
1 und 2, mit einer ersten Ausführungsform eines Abgasabblaseventils,
Fig. 4 den zu Fig. 3 gehörigen Seitenriss, und
Fig. 5 einen Seitenriss eines Druckwellenladers mit einer zweiten Ausführungsform
eines Abgasabblaseventils.
[0015] In Fig. 1 bezeichnet 1 ein Rotorgehäuse, 2 ein Luftgehäuse und 3 ein Gasgehäuse eines
Druckwellenladers. Am Gasgehäuse 3 befindet sich an der Oberseite ein Abgaseintrittsstutzen
4, durch den das aus dem Motor kommende Abgas, symbolisiert durch den senkrechten
schwarzen Pfeil, unter Druck eintritt. Nachdem es im Rotor die Verdichtungsarbeit
geleistet hat, tritt es durch den Abgasaustrittsstutzen 5 parallel zur Rotorachse
in eine nicht dargestellte Auspuffanlage aus, was durch den waagrechten schwarzen
Pfeil angedeutet ist. Das Luftgehäuse 2 weist, wie aus Fig. 2 hervorgeht, einen waagrechten
Lufteinlaßstutzen 6 auf, durch den Luft von Atmosphärendruck angesaugt wird, sowie
einen senkrechten Ladeluftauslaßstutzen 7, siehe Fig. 1, durch den die in den Rotorzellen
verdichtete Ladeluft austritt und von dort durch eine nicht dargestellte Ladeluftleitung
einlasseitig dem Motor zugeführt wird. Ein- und Auslass der Luft sind durch die weissen
Pfeile in den beiden Figuren dargestellt. Der Einlass kann nur in Fig. 2 dargestellt
werden, da der lufteinlaßstutzen in Fig. 1 nicht sichtbar ist. Das im Gasgehäuse 3
befindliche Abgasabblaseventil 8 ist in stark vereinfachter Darstellung aus Fig. 2
zu ersehen.
[0016] Die Fig. 3 und 4 zeigen das Gasgehäuse 3 mit dem Abgasabblaseventil 8 in einem Längsschnitt
bzw. in einem Seitenriss. Das Abblaseventil 8 weist als Schliessorgan eine Klappe
9 auf. Diese ist mit einem Nietzapfen 10 versehen, der mit axialem und radialem Spiel
in einer Bohrung eines plattenförmigen Klappenhebels 11 sitzt und darin mittels einer
Scheibe 12 und eines Nietkopfes 13 gehalten ist. Der Klappenhebel 11 ist mit dem unteren
Ende einer Klappenwelle 14 starr verbunden, z.B. durch Schweissung. Diese Klappenwelle
ist in einer Lagerbüchse 15 geführt und erstreckt sich schräg nach oben durch das
Gasgehäuse 3 nach aussen, wo sie mit einem Hebel 16 drehsteif verbunden ist. Dieser
trägt an seinem freien Ende einen Bolzen 17 zum Anschluss eines nicht dargestellten
Gestänges, das die Klappe 9 mit einer eingangs erwähnten Regeleinrichtung verbindet.
[0017] Um nun die in der Einleitung erwähnte Querkomponente der Abblaseströmung, die durch
den Abblasekanal 18 in die an den Abgasaustrittsstutzen 5 anschliessende Auspuffanlage
eintritt, zu vermeiden oder mindestens entscheidend zu verkleinern, ist in einem Abstand
um die Klappe 9 herum ein Striktionsschirm 19 vorgesehen. Durch ihn werden die Stromfäden,
die bei Verwendung einer billigen Klappe anstelle eines teureren, aber axialsymmetrisch
umströmten Teller- oder Pilzventils die ungestörte Abströmung im Auspuffkanal und
damit die eingangs erwähnte Spülung der Rotorzellen beeinträchtigen, gleich nach dem
Durchtritt durch den von der Klappe freigegebenen Ringspalt in eine zur Achse des
Abgasaustrittsstutzens 5 parallele Richtung gezwungen, wie dies durch die strichpunktierten
Stromlinien in Fig. 3 angedeutet ist. Die strichpunktierte Darstellung der Stromlinien
wurde gewählt, weil die Klappe 9 im geschlossenen Zustand dargestellt ist. Es sind
also die Stromlinien, wie sie bei offener Klappe auftreten würden.
[0018] Dieser Striktionsschirm 19 umgibt nicht den ganzen Umfang der Klappe 9, sondern ein
Teil desselben als zur Klappe 9 koaxialer Halbkreisring nur deren halben Umfang. Die
beiden Enden dieses Halbkreisringes laufen dort anschliessend in je eine Spitze aus,
deren innere Begrenzungen, radial einwärts gesehen, parallel zu den Längskanten des
Klappenhebels 11 verlaufen. Der auf diese Weise für den Klappenhebel 11 ausgesparte
Bereich des Striktionsschirms verschlechtert seine Richtwirkung nicht, da sich dort
die engste Stelle des Klappenspaltes befindet und die Strömung auch durch den benachbarten
Wandteil des Abgasaustrittsstutzens 5 in die achsparallele Richtung gezwungen wird.
[0019] Bei der Ausführung nach Fig. 5 liegt die Achse des Striktionsschirms 20 um die Strecke
x exzentrisch zur Achse der zugehörigen Klappe 21. Man erhält dadurch einen grösseren
Abströmungsquerschnitt nach dem Klappenspalt.
[0020] Es bleibt noch nachzutragen, dass bei der Ausführung des Gasgehäuses nach den Fig.
3 bis 5 der Abgaseintrittsstutzen 4 nicht, wie bei dem Druckwellenlader gemäss den
Fig. 1 und 2, auf der Oberseite, sondern auf der Unterseite angeordnet ist.
[0021] Es ist auch möglich, den Striktionsschirm als vollen Kreisring auszuführen, der also
den ganzen Umfang der Klappe mit Abstand koaxial oder exzentrisch umschliesst. Der
Klappenhebel muss dann entsprechend gekröpft ausgeführt sein.
1. Druckwellenlader mit einem Abgasabblaseventil, welcher Druckwellenlader ein Rotorgehäuse
(1) mit einem Zellenrotor aufweist, in dem das Abgas eines Verbrennungsmotors die
vom Verbrennungsmotor benötigte Verbrennungsluft verdichtet, ferner mit einem Luftgehäuse
(2), durch das atmosphärische Luft angesaugt und nach Verdichtung im Zellenrotor als
Ladeluft dem Verbrennungsmotor zugeführt wird, sowie mit einem Gasgehäuse (3) mit
einem Abgasraum, über welchen das vom Verbrennungsmotor kommende Abgas in den Zellenrotor
geleitet und nach seiner Entspannung im Zellenrotor über einen Abgasaustrittsstutzen
(5) in einen Auspuffsammler abgeleitet wird, wobei das Abgasabblaseventil in einer
den genannten Abgasraum vom Abgasaustrittsstutzen (5) trennenden Wand des Gasgehäuses
(3) angeordnet und als Klappenventil ausgebildet ist, dessen Klappe (9) über einen
Klappenhebel (11), eine Klappenwelle (14) und einen Hebel (16) mit einer von einem
Prozessdruck des Druckwellenladers beaufschlagten Regeleinrichtung in Wirkverbindung
steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Klappe (9; 21) parallel zur Achse
des Abgasaustrittsstutzens liegt und dass im Abgasaustrittsstutzen (5) ein Striktionsschirm
(19; 20) vorgesehen ist, der zumindest einen Teil des Umfanges der Klappe (9; 21)
in einem Abstand von deren Umfang umgibt und dessen Wandung sich im wesentlichen parallel
zur Achse des Abgasaustrittsstutzens (5) in diesen hinein erstreckt.
2. Druckwellenlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (9) als
Kreisscheibe mit einem Nietzapfen (10) ausgeführt ist, der zur Verbindung mit dem
Klappenhebel (11) dient, und dass die Wandung des Striktionsschirms (19) koaxial zur
Klappe (9) ist.
3. Druckwellenlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (21)
als Kreisscheibe mit einem Nietzapfen ausgeführt ist, der zur Verbindung mit dem Klappenhebel
dient, und dass die Wandung des Striktionsschirms (20) um eine Strecke (x) exzentrisch
zur Achse der Klappe (21) liegt, derart, dass die Mitte der Wandung des Striktionsschirms
(20) vom Umfang der Klappe (21) weiter entfernt ist als die beiden Enden der Wandung
des Striktionsschirms (20).
1. Pressure wave supercharger with an exhaust gas blow-down valve, which pressure
wave supercharger has a rotor casing (1) with a cell rotor in which the exhaust gas
of an internal combustion engine compresses the combustion air required by the internal
combustion engine, also having an air casing (2) through which atmospheric air is
induced and, after compression in the cell rotor, is supplied as the supercharged
air to the internal combustion engine, and having a gas casing (3) with an exhaust
gas space via which the exhaust gas coming from the internal combustion engine reaches
the cell rotor and, after its expansion in the cell rotor, is led via an exhaust gas
outlet connection (5) into an exhaust receiver, the exhaust gas blow-down valve being
located in a wall of the gas casing (3) separating the exhaust gas space mentioned
from the exhaust gas outlet connection (5) and being designed as a flap valve, this
flap (9) being actively connected via a flap lever (11), a flap shaft (14) and a lever
(16) to a control device subjected to a process pressure of the pressure wave supercharger,
characterised in that the shaft of the flap (9; 21) is located parallel to the axis
of the exhaust gas outlet connection and that a restriction screen (19; 20) is provided
in the exhaust gas outlet connnection (5), which screen surrounds at least part of
the periphery of the flap (9; 21) at a distance from its periphery and whose wall
extends into the exhaust gas outlet connection (5) substantially parallel to the axis
of the latter.
2. Pressure wave supercharger according to Claim 1, characterised in that the flap
(9) is designed as a circular disc with a rivet journal (10) which serves to provide
the connection to the flap lever (11), and that the wall of the restriction screen
(19) is coaxial with the flap (9).
3. Pressure wave supercharger according to Claim 1, characterised in that the flap
(21) is designed as a circular disc with a rivet journal which acts to provide the
connection to the flap lever, and that the wall of the restriction screen (20) is
eccentrically located at a distance (x) from the axis of the flap (21) in such a way
that the centre of the wall of the restriction screen (20) is further removed than
the two ends of the wall of the restriction screen (20) from the periphery of the
flap (21).
1. Machine à ondes de pression avec une soupape de sortie pour le gaz d'échappement,
laquelle machine à ondes de pression présente un corps de rotor (1) avec un rotor
à cellules dans lequel le gaz d'échappement d'un moteur à combus comprime l'air de
combustion nécessaire au moteur à combustion, avec en outre un corps à air (2), par
lequel l'air atmosphérique est aspiré puis, après compression dans le rotor à cellules,
est envoyé comme air d'admission au moteur à combustion, ainsi qu'avec un corps à
gaz (3) comportant une chambre à gaz d'échappement par laquelle le gaz d'échappement
du moteur à combustion arrivant dans le rotor à cellules est conduit puis, après sa
détente dans le rotor à cellules, est évacué dans un collecteur d'échappement par
un conduit (5) de sortie du gaz d'échappement, dans laquelle la soupa sortie du gaz
d'échappement est dispos une paroi du corps à gaz (3) séparant ladite chambre à gaz
d'échappement du conduit (5) de sortie du gaz d'échappement et a la forme d'une soupape
à clapet, dont le clapet (9) est en relation active par un levier (11) de clapet,
un axe (14) de clapet et un levier (16) avec un dispositif de régulation commandé
par une pression de marche de la machine à ondes de pression, caractérisée en ce que
l'axe du clapet (9; 21) est parallèle à l'axe du conduit de sortie du gaz d'échappement
et en ce que, dans le conduit (5) de sortie du gaz d'échappement, il est prévu un
écran de confinement (19; 20) qui entoure au moins une partie du contour extérieur
du clapet (9; 21) à une certaine distance de son contour extérieur et dont la paroi
se prolonge essentiellement parallèlement à l'axe du conduit (5) de sortie du gaz
d'échappement à l'intérieur de celui-
2. Machine à ondes de pression suivant la revendication 1, caractérisée en ce que
le clapet (9) se présente sous la forme d'un disque circulaire avec un tourillon à
rivet (10), qui sert à la liaison avec le levier (11) du clapet, et en ce que la paroi
de l'écran de confinement (19) est coaxiale au clapet (9).
3. Machine à ondes de pression suivant la revendication 1, caractérisée en ce que
le clapet (21) se présente sous la forme d'un disque circulaire avac un tourillon
à rivet, qui sert à la liaison avec le levier du clapet, et en ce que la paroi de
l'écran de confinement (20) est excentrée d'une distance (x) par rapport à l'axe du
clapet (20),de sorte que le milieu da la paroi de l'écran de confinement (20) est
plus éloigné du bord extérieur du clapet (21) que les deux extrémités de la paroi
de l'écran de confinement (20).