(19)
(11) EP 0 133 180 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
26.11.1986  Patentblatt  1986/48

(21) Anmeldenummer: 84890130.2

(22) Anmeldetag:  12.07.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B05B 1/26, B22D 11/124

(54)

Strahldüse

Jet nozzle

Buse à jet


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 26.07.1983 AT 2718/83

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
13.02.1985  Patentblatt  1985/07

(71) Anmelder: VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft
A-4020 Linz (AT)

(72) Erfinder:
  • Kriegner, Othmar
    A-4300 St. Valentin (AT)
  • Lang, Franz
    A-4020 Linz (AT)
  • Holleis, Günter, Dipl.-Ing.
    A-4040 Linz (AT)
  • Schwaha, Karl, Dr.
    A-4020 Linz (AT)
  • Gränitz, Fritz, Dipl.-Ing.
    A-4040 Linz (AT)

(74) Vertreter: Wolfram, Gustav, Dipl.-Ing. 
Patentanwälte Sonn, Pawloy, Weinzinger & Wolfram, Riemergasse 14
1010 Wien
1010 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Strahldüse für die Kühlung in Stranggießanlagen, insbesondere zur Kühlung der Stütz- und Führungsrollen mit Flüssigkeits- oder Flüssigkeitsgasstrahlen, mit zwei oder mehreren in einem Strahldüsenkörper nebeneinander angeordneten Düsenkanälen, deren Achsen zueinander parallel sind, wobei der hydraulische Durchmesser der Düsenkanäle in einem Bereich von 1,5 bis 4 mm liegt, und wobei weiters der aus den Düsenkanälen austretende Strahl an einer Leitfläche geführt ist.

    [0002] Eine Düse dieser Art ist aus der AT-PS 327 418 bekannt. Diese Strahldüse dient vorzugsweise zur Kühlung eines Stranges und/oder von Stütz- und Führungsrollen in einer Stranggießanlage.

    [0003] Es besteht das Bestreben, mit Stranggießanlagen Stränge in einem möglichst großen Breitenbereich zu gießen. So ist es bereits möglich, Brammen mit einer Breite von 2,5 m zu gießen. Bei Knüppel- bzw. Vorblockstranggießanlagen geht das Bestreben dahin, mehrere Stränge mit Knüppel- bzw. Vorblockquerschnitt möglichst eng benachbart zu gießen. So ist es beispielsweise üblich, an einer Brammenstranggießanlage anstelle des Stranges mit Brammenquerschnitt mehrere Stränge mit Vorblockquerschnitt gleichzeitig zu gießen.

    [0004] Bei Anlagen dieser Art ist es erwünscht, den Strang bzw. die eng benachbarten Stränge möglichst nicht direkt mit Kühlmittel zu bestrahlen; es soll das Kühlmittel vielmehr in erster Linie Strahlungswärme des Stranges aufnehmen. Ein besonderes Problem stellt die Kantenbestrahlung der Strangkanten mit Kühlmittel dar, die möglichst vermieden werden soll, da es sonst zu Qualitätseinbußen und auch zu einem Verwerfen des Stranges bzw. der Stränge kommen kann. Beim gleichzeitigen Gießen von mehreren Strängen mit Vorblockquerschnitt an einer Brammenstranggießanlage ist es schwer möglich, die Knüppel seitlich zu führen, so daß eine Kantenbeaufschlagung mit Kühlmittel zu einem seitlichen Abwandern eines Stranges führen kann.

    [0005] Wird das Kühlmittel in erster Linie gegen die Stützund Führungsrollen gesprüht, ergibt sich das Problem, daß bei Stranggießanlagen, die zum Gießen von sehr breiten Brammen gebaut sind, an den mehrfach über ihre Länge abgestützten Rollen an den Abstützstellen der Rollen, an denen deren Mantel unterbrochen ist, Kühlmittel auf senkrecht zur Achse der Rollen gerichtete Flächen derselben gesprüht wird und von dort gegen den Strang geleitet wird.

    [0006] Bei Anlagen üblicher Bauart mit mehrfach innerhalb ihrer Länge abgestützten Rollen konnte man es bisher nicht vermeiden, daß ein hoher Prozentsatz des Kühlmittels auf diese Weise auf die Strangoberfläche gelangte, was für die Strangqualität bzw. Strangweiterverarbeitung (Heißeinsatz bzw. Direkteinsatz im Walzwerk) nachteilig war.

    [0007] Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, eine Strahldüse der eingangs beschriebenen Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß der aus der Strahldüse austretende Strahl einen flachen Querschnitt aufweist, quer zu seiner Achse seitlich ohne jede Streuung scharf begrenzt ist und über einen Großteil seiner Länge gleich breit gehalten ist, sodaß eng benachbarte Strangführungsrollen in dem Bereich, der von dem Kühlmittelstrahl gegen die Strangoberfläche hin abgeschirmt ist von der Stranghitze nicht beeinflußt werden und nach Möglichkeit von Kühlmittelstrahl selbst nicht direkt getroffen werden. Es soll insbesondere dieser abgeschirmte Bereich möglichst groß gehalten werden, wobei jedoch eine breite Streung und damit eine Ableitung von Kühlmittel infolge Auftreffens auf die senkrecht zur Rollenachse liegenden Flächen der Rollen auf die Strangoberfläche vermieden wird.

    [0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Leitfläche quer zu den Düsenkanälen konkav ausgebildet ist, daß die Düsenkanäls in die Leitfläche stufenlos übergehen, die Achsen der Düsenkanäle mit der Leitfläche einen Winkel zwischen 0,5 und 5° einschließen, und daß die Leitfläche eine Abrißeinrichtung mit einer Schneidkante aufweist.

    [0009] Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfläche als Zylindermantelfläche ausgebildet ist, wobei die Achse dieser Zylindermantelfläche außerhalb des Strahldüsenkörpers und in einer Ebene mit der Achse des Strahldüsenkörpers liegt und vorzugsweise zu dieser Achse mit einem Winkel zwischen 0,5 und 2,5° geneigt ist.

    [0010] Vorzugsweise liegt der Radius der Zylindermantelfläche zwischen 30 und 80 mm, insbesondere zwischen 40 und 60 mm,

    [0011] Zur Erzielung eines besonders scharf begrenzten Strahles liegt zweckmäßig die Schneidkante in einer etwa senkrecht zu den Achsen der Düsenkanäle gerichteten Ebene.

    [0012] Vorteilhaft schneidet die Projektion der Schneidkante in Richtung der Achsen der Düsenkanäle die Düsenkanäle und liegt weiters das Verhältnis der Länge der Zylindermantelfläche zum Radius der Zylindermantelfläche in einem Bereich zwischen 0,3 und 1,3, wobei die Länge der Zylindermantelfläche zwischen 40 und 60 mm beträgt.

    [0013] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Achsabstandes der Achsen der beiden voneinander am wei;est entfernt liegenden Düsenkanäle zum Radius der Zylindermantelfläche in einem Bereich zwischen 0,15 und 0,23 liegt.

    [0014] Um eine Verletzung der Schneidkante bei der Montage der Strahldüse zu vermeiden, ist zweckmäßig das die Schneidkante aufweisende Ende der Leitfläche gegenüber dem Strahldüsenkörper in Richtung dessen Achse um einen Abstand zurückversetzt.

    [0015] Bei einer Strahldüse zur Kühlung von Stützund Führungsrollen, wobei die Strahldüse mit ihrer Längsachse parallel zu den Achsen der Rollen und zwischen die Rollen gerichtet sowie im Abstand oberhalb der Strangoberfläche, d. h. der Verbindungsebene der Mantelflächen zweier benachbarter Rollen, vorgesehen ist, ist zweckmäßig die Leitfläche von der Verbindungsebene der Mantelflächen zweier benachbarter Rollen weggerichtet, wobei die in einer Ebene senkrecht zu den Achsen der Rollen liegenden, an die Leitfläche gelegten Tangentenlinien zu den Achsen der Rollen gerichtet sind.

    [0016] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Strahldüse und Fig. 2 einen Querschnitt gemäß der Linie 11-11 der Fig. 1 zeigen. Fig. 3 stellt eine Ansicht einer Strahldüse in Richtung des Pfeiles 111 in Fig. 1 dar. Fig. 4 zeigt eine zwischen zwei Strangführungsrollen einer Stranggießanlage eingebaute erfindungsgemäße Strahldüse in zu Fig. 3 analoger Darstellung sowie einen Querschnitt durch den Kühlmittelstrahl.

    [0017] Die Strahldüse 1 weist einen im wesentlichen zylindrischen Strahldüsenkörper 2 auf, der vorne durch eine Stirnwand 3 geschlossen ist. Am hinteren Ende des zylindrischen Strahldüsenkörpers 2 ist ein Gewinde 4 zum Anschluß an eine Kühlmitteldruckleitung vorgesehen.

    [0018] In der Stirnwand 3 sind zwei zueinander parallele Düsenkanäle 5 vorgesehen, deren Achsen 6 in einer durch die Längsachse 7 des zylindrischen Strahldüsenkörpers 2 gelagerten Ebene 8 liegen. Der hydraulische Durchmesser der Düsenkanäle liegt zwischen 1,5 und 4 mm (der hydraulische Durchmesser ist der Quotient aus der vierfachen Querschnittsfläche und dem Umfang eines Düsenkanals). Beim dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der hydraulische Durchmesser 2,5 mm. Die Düsenkanäle sind parallel zur Achse 7 angeordnet.

    [0019] An der Vorderseite der Strahldüse 1 ist der Strahldüsenkörper 2 mit einer Verlängerung 9 versehen, in die eine Zylindermantelfläche 10 eingearbeitet ist. In diese Zylindermantelfläche gehen die Düsenkanäle 5 stufenlos über, d. h. daß die Schnittlinie 11 der Zylindermantelfläche 10 mit der die Austrittsöffnungen 12 der Düsenkanäle 5 aufweisenden Stirnwand des Strahldüsenkörpers und die Austrittsöffnungen 12 einander tangieren wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Achse 13 der Zylindermantelfläche liegt in einer Ebene 14 mit der Achse 7 des Strahldüsenkörpers und ist zu dieser geneigt, u. zw. mit einem zwischen 0,5 und 5° liegenden Winkel 15. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel 2°. Die Länge 16 derZytindermantetftäche 10 beträgt 48 mm. Sie liegt vorzugsweise zwischen 40 und 60 mm. Der Radius 17 der Zylindermantelfläche 10 liegt vorzugsweise zwischen 30 und 80 mm. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt er 60 mm.

    [0020] Am Ende der Verlängerung 9 ist eine Abrißeinrichtung 18 für den austretenden Strahl vorgesehen, die eine Schneidkante 19 aufweist, die durch den Schnitt der Zylindermantelfläche 10 mit einer etwa senkrecht zur Achse 7 des Strahldüsenkörpers 2 gerichteten Ebene 20 gebildet ist. Um eine Beschädigung der Schneidkante bei der Montage der Düse zu vermeiden, ist die Schneidkante 19 gegenüber der Stirnfläche 21 der Verlängerung um den Abstand 22 zurückversetzt.

    [0021] Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind die Neigung der Achse 13 der Zylindermantelfläche 10, die Düsenkanaldurchmesser 5', die Länge 16 der Zylindermantelfläche 10 und deren Radius 17 so aufeinander abgestimmt, daß die Düsenkanäle 5 bei Projektion der Schneidkante 19 in Richtung der Achsen 6 der Düsenkanäle 5 von der Projektion der Schneidkante geschnitten werden, d.h. von der Zylindermantelfläche 10 - in Achsrichtung der Strahldüse gesehen - nur teilweise verdeckt werden. Es ragt ein Teil des Düsenquerschnittes (vgl. Fig. 3) über die Zylindermantelfläche 10 hinaus.

    [0022] In Fig. 4 ist eine Strahldüse 1 in zu Fig. 3 analoger Darstellung gezeigt, wobei diese Strahldüse 1 zwischen zwei benachbarte Strangführungsrollen 23 eingebaut ist. Es ist ersichtlich, daß die Strahldüse 1 mit ihrer Längsachse 7 im Abstand 25 oberhalb der Strangoberfläche, d. h. im Abstand oberhalb der Verbindungsebene 25 der Mantelflächen 26 zweier benachbarter Strangführungsrollen 23 vorgesehen ist. In Fig. 4 ist weiters gezeigt, daß die an die Zylindermantelfläche 10 bei deren Längskanten 27 gelegten Tangenten 28 zu den Achsen der Rollen gerichtet sind. Der in Fig. 4 eingezeichnete Querschnitt 29 durch den Kühlmittelstrahl weist in einem Abstand von der Abrißeinrichtung eine sichelförmige Gestalt auf, die hinsichtlich ihrer Breite 30 etwa gleich bleibt über die gesamte Länge der Strangführungsrollen. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, berührt der Kühlmittelstrahl die Mantelflächen 26 der Rollen 23, u. zw. über ihre gesamte Länge, sodaß nahezu die gesamte Wassermenge zwischen den Strangführungsrollen 23 hindurch gesprüht wird, ohne daß die Mantelflächen 26 der Rollen direkt bespritzt werden. Durch einen solcherart ausgebildeten Kühlmittelstrahl kann wirksam verhindert werden, daß ein Teil desselben auf senkrecht zu den Achsen 31 der Rollen gerichteten Rollenoberflächen - z. B. an deren Lagerstellen - auftrifft, wie es bei einem sich in Längsrichtung des Kühlmittelstrahles fächerartig verbreiternden Kühlmittelstrahl der Fall wäre. Zur Kühlung der Rollen dient nur ein geringer Teil des aus einer Sprühdüse 1 austretenden Kühlmittels, nämlich das in den seitlichen Randbereichen des Kühlmittelstrahles fein zerstäubende Kühlmittel. Auf diese Art und Weise gelingt es, das auf die Bramme abfließende Kühlmittel auf ca. 30 % der Gesamtkühlmittelmenge zu reduzieren.

    [0023] Der von der Zylindermantelfläche 10 fokussierte Kühlmittelstrahl schirmt die Rollenmantelflächen 26 wirksam vor der Strahlungshitze des Stranges ab.

    [0024] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern sie kann in verschiedener Hinsicht modifiziert werden. Es ist beispielsweise möglich, mehr als zwei Düsenkanäle 5 vorzusehen, wobei dann sämtliche Düsenkanäle 5 in die Zylindermantelfläche 10 stufenlos übergehen, d. h. die Schnittlinie der Zylindermantelfläche 10 mit der Stirnfläche 3 des Düsenkörpers tangieren.

    [0025] Es ist möglich, die Länge 16 und den Radius 17 der Zylindermantelfläche 10 zu variieren, wobei das Verhältnis der Länge 16 der Leitfläche 10 zu deren Radius 17 jedoch zwischen 0,3 und 1,3 und die Länge 16 der Leitfläche zwischen 40 und 60 mm liegen soll. Das Verhältnis des Achsabstandes 32 der Achsen 6 der beiden voneinander weitest entfernt liegenden Düsenkanäle 5 zum Radius 17 der Zylindermantelfläche 10 soll zur Erzielung des fokussierenden Effektes der Zylindermantelfläche in einem Bereich zwischen 0,15 und 0,23 liegen.

    [0026] Die Zylinderfläche kann durch eine andere Fläche, beispielsweise durch eine Fläche mit einer Parabel oder einem Oval als Querschnitt ersetzt werden,wobei die Leitfläche unter Parallelverschieben des Querschnittes entlang der Achse 13, also entlang einer zur Achse des Strahldüsenkörpers 2 geneigten und mit dieser in einer Ebene liegenden Achse gebildet wird. Wesentlich ist die Krümmung quer zur Achse des Strahldüsenkörpers.


    Ansprüche

    1. Strahldüse (1) für die Kühlung in Stranggießanlagen, insbesondere zur Kühlung der Stütz- und Führungsrollen (23) mit Flüssigkeits- oder Flüssigkeitsgasstrahlen, mit zwei oder mehreren in einem Strahldüsenkörper (2) nebeneinander angeordneten Düsenkanälen (5), deren Achsen (6) zueinander parallel sind, wobei der hydraulische Durchmesser der Düsenkanäle in einem Bereich von 1,5 bis 4 mm liegt, und wobei weiters der aus den Düsenkanälen (5) austretende Strahl an einer Leitfläche (10) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfläche (10) quer zu den Düsenkanälen konkav ausgebildet ist, daß die Düsenkanäle (5) in die Leitfläche (10) stufenlos übergehen, die Achsen (6) der Düsenkanäle (5) mit der Leitfläche (10) einen Winkel (15) zwischen 0,5 und 5° einschließen, und daß die Leitfläche (10) eine Abrißeinrichtung (18) mit einer Schneidkante (19) aufweist.
     
    2. Strahldüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfläche als Zylindermantelfläche (10) ausgebildet ist, wobei die Achse (13) dieser Zylindermantelfläche außerhalb des Strahldüsenkörpers (2) und in einer Ebene (14) mit der Achse (7) des Strahldüsenkörpers(2) liegt und vorzugsweise zu dieser Achse mit einem Winkel (15) zwischen 0,5 und 2,5° geneigt ist.
     
    3. Strahldüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius (17) der Zylindermantelfläche (10) zwischen 30 und 80 mm, vorzugsweise zwischen 40 und 60 mm, liegt.
     
    4. Strahldüse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante (19) in einer etwa senkrecht zu den Achsen (&) - der Düsenkanäle (5) gerichteten Ebene (20) liegt.
     
    5. Strahldüse nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektion der Schneidkante (19) in Richtung der Achsen (6) der Düsenkanäle (5) die Düsenkanäle (5) schneidet.
     
    6. Strahldüse nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Länge (16) der Zylindermantelfläche (10) zum Radius (17) der Zylindermantelfläche in einem Bereich zwischen 0,3 und 1,3 liegt, wobei die Länge der Zylindermantelfläche (10) zwischen 40 und 60 mm beträgt.
     
    7. Strahldüse nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Achsabstandes (32) der Achsen (6) der beiden voneinander am weitest entfernt liegenden Düsenkanäle (5) zum Radius (17) der Zylindermantelfläche (10) in einem Bereich zwischen 0,15 und 0,23 liegt.
     
    8. Strahldüse nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schneidkante (19) aufweisende Ende der Leitfläche (10) gegenüber dem Strahldüsenkörper (2) in Richtung dessen Achse (7) um einen Abstand (22) zurückversetzt ist.
     
    9. Strahldüse nach den Ansprüchen 1 bis 8 zur Kühlung von Stütz- und Führungsrollen (23),wobei die Strahldüse (1) mit ihrer Längsachse (7) parallel zu den Achsen (31) der Rollen (23) und zwischen die Rollen (23) gerichtet sowie im Abstand (24) oberhalb der Strangoberfläche, d.h. der Verbindungsebene(25) der Mantelflächen (26) zweier benachbarten Rollen (23) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfläche (10) von der Verbindungsebene (25) der Mantelflächen (26) zweier benachbarter Rollen (23) weggerichtet ist, wobei die in einer Ebene senkrecht zu den Achsen (31) der Rollen (23) liegenden, an die Leitfläche (10) gelegten Tangentenlinien (28) zu den Achsen (31) der Rollen (23) gerichtet sind.
     


    Claims

    1. A jet nozzle (1) for cooling in continuous casting plants, in particular for cooling supporting and guiding rollers (23), by liquid or liquid gas jets, comprising two or several nozzle channels (5) adjacently arranged in a jet nozzle body (2), whose axes (6) are parallel to one another, the hydraulic diameter of the nozzle channels being in a range of from 1.5 to 4 mm, and wherein, furthermore, the jet emerging from the nozzle channels (5) is guided along a guide surface (10), characterised in that the guide surface (10), transverse to the nozzle channels, is designed to be concave, that the nozzle channels (5) steplessly merge into the guide surface (10), the axes (6) of the nozzle channels (5) with the guide surface (10) enclose an angle (15) of between 0.5 and 5°, and the guide surface (10) comprises a break-off means (18) including a cutting edge (19).
     
    2. A jet nozzle according to claim 1, characterised in that the guide surface is designed as a cylindrical jacket surface (10), the axis (13) of this cylindrical jacket surface lying beyond the jet nozzle body (2) and in a plane (14) with the axis (7) of the jet nozzle body (2) and, preferably, is inclined to this axis at an angle (15) of between 0.5 and 2.5°.
     
    3. A jet nozzle body according to claim 2, characterised in that the radius (17) of the cylindrical jacket surface (10) is between 30 and 80 mm, preferably between 40 and 60 mm.
     
    4. A jet nozzle according to claims 1 to 3, characterised in that the cutting edge (19) is disposed in a plane directed approximately perpendicular to the axes (6) of the nozzle channels (5).
     
    5. A jet nozzle according to claims 1 to 4, characterised in that the projection of the cutting edge (19) intersects with the nozzle channels (5) in the direction of the axes (6) of the nozzle channels (5).
     
    6. A jet nozzle according to claims 2 to 5, characterised in that the ratio of the length (16) of the cylindrical jacket surface (10) to the radius (17) of the cylindrical jacket surface lies in a range of between 0.3 and 1.3, the length of the cylindrical jacket surface (10) being between 40 and 60 mm.
     
    7. A jet nozzle according to claims 2 to 6, characterised in that the ratio of the axial distance (32) of the axes (6) of the two nozzle channels (5) that are the farthest remote from each other of the radius (17) of the cylindrical jacket surface (10) lies in a range of between 0.15 and 0.23.
     
    8. A jet nozzle according to claims 1 to 7, characterised in that the end of the guide surface (10) comprising the cutting edge (19) is recessed with respect to the jet nozzle body (2) in the direction of its axis (7) by a distance (22).
     
    9. A jet nozzle according to claims 1 to 8 for cooling supporting and guiding rollers (23), wherein the jet nozzle (1), with its longitudinal axis (7), is directed parallel to the axes (31) of the rollers (23) and between the rollers (23) and is provided at a distance (24) above the strand surface, i.e., the connection plane (25) of the jacket surfaces (26) of two neighboring rollers (23), characterised in that the guide surface (10) is directed away from the connection plane (25) of the jacket surfaces (26) of two neighboring rollers (23), the tangential lines (28) laid at the guide surface (10) and disposed in a plane perpendicular to the axes (31) of the rollers (23) are directed to the axes (31) of the rollers (23).
     


    Revendications

    1. Buse (1) pour le refroidissement dans des installations de coulée continue, en particulier pour le refroidissement des rouleaux d'appui et de guidage (23) avec des jets de liquide ou de gaz liquéfié, comportant deux ou plusieurs canaux de buse (5) qui sont disposés l'un à côté de l'autre dans un corps de buse (2) et dont les axes (6) sont parallèles l'un à l'autre, étant précisé que le diamètre hydraulique des canaux se situe sur une plage allant de 1,5 à 4 mm et étant précisé en outre que le jet qui sort des canaux (5) est guidé sur une surface directrice (10), caractérisée en ce que la surface directrice (10) a une forme concave dans le sens transversal des canaux de buse; en ce que les canaux de buse (5) se transforment de façon continue en le surface directrice (10); en ce que les axes (6) des canaux de buse (5) font avec la surface directrice (10) un angle (15) compris entre 0,5 et 5° ; et en ce que la surface directrice (10) présente un dispositif de décollage (18) avec une arête tranchante (19).
     
    2. Buse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la surface directrice est conçue sous forme de surface latérale cylindrique (10), étant précisé que l'axe (13) de cette surface latérale cylindrique est situé à l'extérieur du corps de la buse (2) et dans un plan (14) passant par l'axe (7) du corps de la buse (2) et que de préférence il est incliné par rapport à cet axe d'un angle (15) valant entre 0,5 et 2,5°.
     
    3. Buse selon la revendication 2, caractérisée en ce que le rayon (17) de la surface latérale cylindrique (10) vaut entre 30 et 80 mm, de préférence entre 40 et 60 mm.
     
    4. Buse selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'arête tranchante (19) est située dans un plan (20) dirigé à peu près perpendiculairement par rapport aux axes (6) des canaux de buse (5).
     
    5. Buse selon les revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la projection de l'arête tranchante (19) en direction des axes (6) des canaux de buse (5) recoupe les canaux de buse (5).
     
    6. Buse selon les revendications 2 à 5, caractérisée en ce que le rapport de la longueur (16) de la surface latérale cylindrique (10) au rayon (17) de la surface latérale cylindrique se situe sur une plage entre 0.3 et 1,3, étant précisé que la longueur de la surface latérale cylindrique (10) vaut entre 40 et 60 mm.
     
    7. Buse selon les revendications 2 à 6, caractérisée en ce que le rapport de l'entraxe (32) des axes (6) des deux canaux de buse (5) les plus éloignés l'un de l'autre et du rayon (17) de la surface latérale cylindrique (6) se situe sur une plage entre 0,15 et 0,23.
     
    8. Buse selon les revendications 1 è 7, caractérisée en ce que l'extrémité de la surface directrice (10) qui présente l'arête tranchante (19) est décalée d'une certaine distance (22) par rapport au corps de buse (2), selon la direction de l'axe (7) de ce corps.
     
    9. Buse selon les revendications 1 à 8 pour le refroidissement de rouleaux d'appui et de guidage (23), étant précisé que la buse (1) est prévue dirigée avec son axe longitudinal (7) parallèle aux axes (31) des rouleaux (23) et entre les rouleaux (23) ainsi qu'à une certaine distance (24) au-dessus de la surface de la barre de coulée continue, c'est-à-dire du plan (25) qui relie les surfaces latérales (26) des deux rouleaux voisins (23), caractérisée en ce que la surface directrice (10) est dirigée en s'éloignant du plan (25) qui relie les surfaces latérales (26) des deux rouleaux voisins (23), étant précisé que les tangentes (28) à la surface directrice (10) situées dans un plan perpendiculaire aux axes (31) des rouleaux (23) sont dirigées vers les axes (31) des rouleaux (23).
     




    Zeichnung