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EP 0 133 264 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.11.1986 Patentblatt 1986/48 |
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Anmeldetag: 23.07.1984 |
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Dosiergerät
Dosing apparatus
Récipient doseur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE |
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Priorität: |
30.07.1983 DE 3327627
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.02.1985 Patentblatt 1985/08 |
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Anmelder: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien |
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40191 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Meyer, Klaus
D-4010 Neuss 1 (DE)
- vom Hofe, Dieter
D-5000 Köln 71 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Dosiergerät zum dosierten Ausgeben eines rieselfähigen
Produkts aus einem Vorratsbehälter durch eine beim Umwenden des Behälters in eine
Tieflage gelangende Mündung, die zwischen dem freien Ende einer schräg in Bezug auf
die Behälterlängsmittelachse stehenden Gleitwand und einer Prallwand definiert ist
und an die sich im Austrittskanal des Dosierteils anschließt, wobei die Gleitwand
zusammen mit einer Ansatzwand an ihrem freien Ende einen V-förmigen Steg bildet, die
Prallwand sich aus einer etwa senkrecht zu der Behälterlängsmittelachse stehenden
Deckelwand und einer dazu schräg und im wesentlichen parallel zu der Gleitwand verlaufenden
Stirnwand zusammensetzt und der Austrittskanal etwa senkrecht zur Behälterlängsmittelachse
nach außen mündet.
[0002] Ein Kippdosierer dieser Gattung ist bekannt aus US-A-3 584 771. Dabei handelt es
sich im wesentlichen um einen Behälter, an den die Dosiereinrichtung einteilig angeformt
ist. Derartige Dosierer können beispielsweise dann nicht verwendet werden, wenn das
zu dosierende Produkt üblicherweise in Kunststoffgriffflaschen angeliefert wird. Diesem
Problem versucht die bekannte Dosierkonstruktion gemäß US-A-3 221 951 durch einen
separaten Verschlußaufsatz gerecht zu werden. Allerdings is
tdiese Konstruktion nur geeignet für die Dosierung relativ kleiner Dosismengen wie
Zucker, Pulverkaffee oder ähnlichem.
[0003] Weiterhin wird in der DE-A-31 20 234 ein Kippdosierer zum Ausgeben von Medien aus
einem Vorratsbehälter beschrieben. Die dosierte Ausgabe erfolgt beim zweiten Umwenden
des Gerätes durch einen bei dem Umwenden in die Tieflage tretenden Auslaß. Auf dem
Weg zwischen Geräteinnenraum und Auslaß befinden sich eine schrägstehende Gleitwand
und eine Prallwand. Das freie Ende der Gleitwand reicht bis zu einem vorgegebenen
Abstand an die Prallwand heran. Der Auslaß liegt parallel zu der Behälterlängsmittelachse.
Die Prallwand besitzt einen Fortsatz, der parallel zum Auslaß hinter die Gleitwand
zurückgeführt ist.
[0004] Mit dem bekannten Gerät können zwar feine Granulate dosiert werden, das Dosieren
erfordert aber ein zweimaliges Kippen bzw. Aufdenkopfstellen der Packung. Dadurch
wird das Dosieren nicht nur umständlich, sondern es wird auch ein im Verhältnis zum
Dosiervolumen überproportional großes Gerätevolumen erforderlich, da innerhalb des
Dosiergeräts mindestens zwei Kammern mit dem vollen Dosiervolumen erforderlich sind.
Das erhebliche Gerätevolumen kann entweder innerhalb des Vorratsbehälters angeordnet
oder als Aufsatz konzipiert werden. Im ersteren Fall geht sehr viel Füllvolumen verloren,
im anderen Fall wird die für den Versand erforderliche Umverpackung aufwendig.
[0005] Aus den vorstehenden Gründen werden die bekannten Kippdosierer fast ausschließlich
im Kleinmengen-Dosierbereich eingesetzt. Für erheblich größere Dosiermengen, wie sie
bei Waschpulvern vorkommen, mußte das Kippdosierprinzip bisher als systemwidrig angesehen
werden, weil es entweder einen unförmig großen und damit nicht wirtschaftlich herzustellenden
Dosierkopf oder ein oftmaliges und damit für den Anwender nicht zumutbares Wiederholen
des Dosiervorganges notwendig machte.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kompakten Kippdosierer zu schaffen,
mit dem schon beim ersten Dosiervorgang die jeweils gewünschte bzw. vorgegebene Gesamtproduktmenge
auszubringen ist. Der Dosierer soll auch so konzipiert werden, daß das pulverförmige
bzw. rieselfähige Produkt ohne die Gefahr des Verschüttens gezielt, z. B. in eine
Waschmittelkammer einer Waschmaschine, auszugeben ist. Die erfindungsgemäße Lösung
besteht in der Ausgestaltung gemäß Hauptanspruch. Die Unteransprüche stellen zweckmäßige
Weiterbildungen der Erfindung dar.
[0007] Die Funktion wird noch verbessert, wenn die schräge Stirnwand ausgehend von der Deckelwand
so weit reicht, daß sie die gedachte Radialebene durch das freie Ende der Ansatzwand
materiell durchstößt. Bei solcher gegenseitigen Zuordnung von V-förmigen Steg und
Stirnwand können rieselfähige Produkte in der Uberkopfstellung des Geräts besonders
exakt vordosiert werden. Die Gefahr des Überlaufens des Dosierraums besteht nicht.
[0008] Der Austrittskanal selbst ist letzten Endes eine weitgehend gerade Fortsetzung des
zwischen dem freien Ende des V-förmigen Stegs und der Stirnwand gebildeten Spalts;
der Kanal hat daher zumindest an seiner Einlaufseite einen flachen etwa rechteckigen
Querschnitt. Um ein gezieltes Ausbringen des Produkts zu ermöglichen, ist es vorteilhaft,
den Austrittskanal in Richtung auf seinen Ausgang von den Seiten her zu verengen.
Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang ein Auslaufen in einen zylindrischen, zum Aufsetzen
einer Verschlußkappe ausgebildeten Austrittsstutzen.
[0009] Das erfindungsgemäße Dosiergerät besitztvorteilhaft auch ein Kupplungsstück zum Aufsetzen
auf die Austrittsöffnung des jeweils zu bestückenden Vorratsbehälters. Das Kupplungsstück
kann den Erfordernissen der Mündung des Vorratsbehälters entsprechend ausgebildet
werden. In den Bereich zwischen Dosiergerät und Kupplungsstück kann auch eine Verschließmöglichkeit
integriert werden, wenn das eigentliche Dosiergerät relativ zum Kupplungsstück um
die Behälterlängsmittelachse drehbar gelagert wird und durch die Relativdrehung zur
Deckung zu bringende Durchlässe in der Decke des Kupplungsteils und im Boden des Geräteteils
vorgesehen werden.
[0010] Ein Merkmal des erfindungsgemäßen Kippdosierers besteht darin, daß der V-förmige
Steg etwa radial in Bezug auf die Behälter- bzw. Gerätelängsmittelachse bzw. etwa
parallel zu dem Geräteboden in Richtung auf den Austrittskanal verschiebbar gelagert
ist. Das ist im Prinzip möglich, weil der vorliegende Kippdosierer nur einen einzigen
Dosierraum und nicht - wie in bekannten Fällen - zwei etwa gleich große Dosierräume
benötigt. Es wird also ein Kippdosierer geschaffen, dessen Dosiervolumen in weiten
Bereichen den jeweiligen Erfordernissen, z.B. dem Härtegrad des zur Verfügung stehenden
Wassers bei Waschpulver, anzupassen ist.
[0011] Anhand der schematischen Darstellung von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine zur Erläuterung des allgemeinen Aufbaus und der Funktionsweise
vereinfachte Darstellung eines Dosiergerätes parallel zur Behälterlängsmittelachse
Fig. 2 die Draufsicht in Richtung der Mittelachse auf das Dosiergerät nach Fig. 1;
Fig. 3 die Ansicht von unten in Richtung der Mittelachse auf das Dosiergerät nach
Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansicht in Richtung auf den Austrittsstutzen des Dosiergeräts nach Fig.
1;
Fig. 5 die Überkopfstellung des Dosiergeräts nach Fig. 1;
Fig. 6 die Dosierstellung des Dosiergeräts nach Fig. 1;
Fig. 7 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, senkrecht zu der Mittelachse eines
Dosiergeräts mit verstellbaren Dosiervolumen gemäß der Erfindung und
Fig. 8 das Dosiergerät nach Fig. 7 in der Ansicht gegen die dem Austrittsstutzen gegenüberliegende
Hinterwand.
[0012] Das in Fig. 1 bis 6 dargestellte Dosiergerät besteht aus einem Kupplungsstück bzw.
einem Schraubverschluß 1 mit dem darauf durch Kleben, Schweißen, Schnappen oder dergleichen
befestigten eigentlichen Dosiergerät 2. Der Schraubverschluß 1 besitzt in seiner Kopfseite
3 eine z.B. halbkreisförmige Durchbrechung 4, der eine deckungsgleiche Öffnung 5 in
der Bodenplatte des Dosiergeräts 2 entspricht. Bei gegenseitiger Drehbarkeit von Dosiergerät
2 und Schraubverschluß 1 um die Behälterlängsmittelachse A kann der jeweils mit dem
Schraubverschluß 1 gekoppelte Vorratsbehälter durch Relativdrehung des Dosiergeräts
2 zum Schraubverschluß 1 geöffnet oder verschlossen werden.
[0013] Das eigentliche Dosiergerät 2 besitzt eine Dosierkammer 7, die im Ausführungsbeispiel
begrenzt wird durch zwei zueinander parallel verlaufende Seitenwände 8 und 9 (vgl.
Fig. 2), durch eine Hinterwand 10, durch einen von der .Seitenwand 8 zu der Seitenwand
9 durchgehend reichenden V-förmigen Steg 11 und eine dem Steg 11 gegenüberliegende
sowie die Seiten-und Hinterwände 8 bis 10 am Gerätekopf abschließende Deckelwand 12
mit sich daran anschließender Stirnwand 13. Letztere fällt, ausgehend von der Deckelwand
12, schräg in Richtung auf die Bodenplatte 6 ab und bildet so zusammen mit dem Steg
11 einen sich über die gesamte Kammerbreite erstreckenden Austrittskanal 14. Der zwischen
dem Austrittskanal 14 und dem Auslaß bzw. Austrittsstutzen 16 befindliche Freiraum
15 kann durch seitliches Versetzen des V-förmigen Stegs 11 in Richtung auf den sich
an den Austrittskanal 14 anschließenden Austrittsstutzen 16 zur Vergrößerung der Dosierkammer
7 benutzt werden und wird als sich zum Austrittsstutzen 16 hin verjüngender Ausfließkanal
gestaltet. Der Austrittsstutzen 16 kann vorzugsweise die Form eines zylindrischen
Ansatzes, der zum Anbringen eines nicht dargestellten Verschlußstopfens geeignet ist,
erhalten.
[0014] Der Austrittskanal 14 bzw. 16 ist rechtwinklig zu der Mittelachse A angeordnet. Die
Funktionsfähigkeit des erfindungsgemäßen Kippdosierers wird dadurch unterstützt, daß
die Stirnwand 13, ausgehend von der Deckelwand 12 der Dosierkammer 7, die gedachte
Radialebene 17 durch das freie Ende 18 der Ansatzwand 19 der Gleitwand 20 durchstößt.
In den Fig. 7 und 8 ist nun ein erfindungsgemäßes Merkmal des Dosiergeräts dargestellt.
Der V-förmige Steg 11 zwischen den parallel verlaufenden Seitenwänden 8 und 9 ist
in radialer Richtung zum Austrittsstutzen 16 hin zur Vergrößerung oder Verkleinerung
der Dosierkammer 7 verschiebbar gelagert. Hierdurch wird der Anwender in die Lage
versetzt, z.B. bei Waschpulverkonzentrat eine einfache Anpassung des Dosiervolumens
an die Erfordernisse z.B. an die unterschiedlichen Härtegrade von Wasser, vorzunehmen.
[0015] In der Darstellung nach Fig. 7 und 8 erhalten die parallel laufenden Wände 8 und
9 Führungsschlitze 21, die Ansatzstücke 22 einer Schieberplatte 23 aufnehmen. Die
Schieberplatte 23 dient dazu, den V-förmigen Steg 11 in der radialen Richtung in Bezug
auf die Mittelachse A zu versetzen. Mit Hilfe der Ansatzstücke 22 kann die Schieberplatte
23 betätigt werden. Zum Abdichten der Führungsschlitze 21 können an der Schieberplatte
23 (vorzugsweise rechtwinklig hochstehende) Stege 24 vorgesehen werden, die von innen
her dichtend an den Seitenwänden 8 und 9 anliegen.
1. Dosiergerät zum dosierten Ausgeben eines rieselfähigen Produkts aus einem Vorratsbehälter
durch eine beim Umwenden des Behälters in eine Tieflage gelangende Mündung, die zwischen
dem freien Ende einer schräg in Bezug auf die Behälterlängsmittelachse (A) stehenden
Gleitwand (20) und einer Prallwand definiert ist und an die sich im Austrittskanal
(14) des Dosierteils (2) anschließt, wobei die Gleitwand (20) zusammen mit einer Ansatzwand
(19) an ihrem freien Ende einen V-förmigen Steg (11) bildet, die Prallwand sich aus
einer etwa senkrecht zu der Behälterlängsmittelachse (A) stehenden Deckelwand (1)
und einer dazu schräg und im wesentlichen parallel zu der Gleitwand (20) verlaufenden
Stirnwand (13) zusammensetzt und der Austrittskanal (14) etwa senkrecht zur Behälterlängsmittelachse
(A) nach außen mündet, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittskanal (14) den Raum
zwischen einer etwa senkrecht zu der Behälterlängsmittelachse (A) stehenden Gerätebodenplatte
(6) und der Stirnwand (13) einnimmt und daß der V-förmige Steg (11) parallel zur Gerätebodenplatte
(6) verschiebbar ist.
2. Dosiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der V-förmige Steg (11)
auf einer auf der Gerätebodenplatte (6) radial verschiebbar gelagerten Schieberplatte
(23) befestigt ist.
3. Dosiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberplatte (23)
mit Hilfe seitlich auf den Gerätewänden durch Schlitze (21) vorspringende Ansatzstücke
(22) zu betätigen ist.
4. Dosiergerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberplatte
(23) an den parallel zu den Schlitzen (21) verlaufenden Seitenkanten Abdichtstege
(24) besitzt.
5. Dosiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (13) ausgehend
von der Deckelwand (12) über die gedachte Radialebene (17) durch das freie Ende (18)
der Ansatzwand (19) hinausreicht.
6. Dosiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittskanal (14)
an seinem Auslaß einen zylindrischen, zum Aufsetzen einer Verschlußkappe ausgebildeten
Austrittsstutzen (16) besitzt.
7. Dosiergerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch
ein Kupplungsstück, insbesondere nach Art eines Schraubverschlusses (1) oder dergleichen,
zum Kuppeln mit der Austrittsöffnung eines Vorratsbehälters.
8. Dosiergerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichent durch
eine drehbare Lagerung um die Mittelachse (A) des Dosiergerätes (2) relativ zum Kupplungsstück
und durch die Relativdrehung zur Deckung zu bringende Durchlässe (4, 5) in der Kopfseite
(3) des Kupplungsstücks (1) und im Boden (6) des Dosiergerätes (2).
1. Metering device for the metered issue of a fluid product from a supply container
through an opening which on inversion of the container gets into a low position, is
defined between the free end of a slide wall (20) standing obliquely with respect
to the longitudinal central axis (A) of the container and a baffle wall and which
is adjoined by the exit channel (14) of the metering part (2), wherein the slide wall
(20) together with a projecting wall (19) at its free end forms a V-shaped web (11),
the baffle wall is composed of a lid wall (12) standing about perpendicularly to the
longitudinal central axis (A) of the container and an end wall (13) extending obliquely
thereto and substantially parallel to the slide wall (20) and the exit channel (14)
opens outwards about perpendicularly to the longitudinal central axis (A) of the container,
characterised thereby, that the exit channel (14) takes up the space between a device
base plate (6) standing about perpendicularly to the longitudinal central axis (A)
of the container and the end wall (13) and that the V-shaped web (11) is displaceable
parallelly to the device base plate (6).
2. Metering device according to claim 1, characterised thereby, that the V-shaped
web (11) is fastened on a slide plate (23), which is borne to be displaceable radially
on the device base plate (6).
3. Metering device according to claim 2, characterised thereby, that the slide plate
(23) is to be actuated with the aid of projecting pieces (22) protruding laterally
at the housing walls through slots (21).
4. Metering device according to claim 2 or 3, characterised thereby, that the slide
plate (23) possesses sealing webs (24) at the side edges extending parallelly to the
slots (21).
5. Metering device according to claim 1, characterised thereby, that the end wall
(13) starting out from the lid wall (12) reaches beyond the notional radial plane
(17) through the free end (18) of the projecting wall (19).
6. Metering device according to claim 1, characterised thereby, that the exit channel
(14) at its outlet possesses a cylindrical exit stub (16) constructed for the putting
on of a closure cap.
7. Metering device according to one or more of the claims 1 to 6, characterised by
a coupling piece, in particular in the manner of a screw closure (1) or the like,
for coupling with the exit opening of a supply container.
8. Metering device according to one or more of the claims 1 to 7, characterised by
a rotatable bearing around the central axis (A) of the metering device (2) relative
to the coupling piece and by passages (4, 5), to be brought into congruency by the
relative rotation, in the head side (3) of the coupling piece (1) and in the base
(6) of the metering device (2).
1.- Dispositif doseur adapté pour débiter de façon dosée un produit apte à s'écouler
depuis un récipient sur lequel il est monté au moyen d'une embouchure qui arrive a
une position basse lorsque l'on retourne le recipient et qui est definie entre l'extrémite
libre d'une paroi de glissement (20), placée obliquement par rapport à l'axe médian
longitudinal (A) du recipient, et une paroi de frappe, à laquelle fait suite un canal
de sortie (14) de la partie doseuse (2); la paroi de glissement (20) formant à son
extrémité libre, en même temps qu'une paroi rapportée (19), une nervure en V (11);
la paroi de frappe se composant d'une paroi de couvercle (12), placée à peu près perpendiculairement
à l'axe médian longitudinal (A) du récipient, et d'une paroi frontale (13) dirigée
obliquement par rapport à- cette paroi de couvercle et pratiquement parallèlement
à la paroi de glissement (20). et le canal de sortie (14) débouchant vers l'extérieur
à peu près perpendiculairement à l'axe médian longitudinal du récipient, ce dispositif
doseur étant caractérisé par le fait que le canal de sortie (14) occupe l'espace entre
une plaque de fond (6) de la partie doseuse, placée à peu près perpendiculairement
à l'axe médian longitudinal (A) du récipient, et la paroi frontale (13), et que la
nervure en V (11) peut coulisser parallèlement a la plaque de fond (6) de la partie
doseuse.
2.- Dispositif doseur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la nervure
en V (11) est fixée sur une plaque de coulissement (23) montée de manière a pouvoir
coulisser radialement sur la plaque de fond (6) de la partie doseuse.
3.- Dispositif doseur selon la revendication 2, caractérisé par le fait que la plaque
de coulissement (23) peut être manoeuvrée à l'aide de protuberances (22) faisant saillie
lateralement sur les parois du dispositif à travers des fentes (21
4.- Dispositif doseur selon l'une ou l'autre des revendications 2 ou 3, caractérisé
par le fait que la plaque de coulissement (23) comporte sur ses bords lateraux dirigés
parallèlement aux fentes (21), des nervures d'étanchéité (24).
5.- Dispositif doseur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la paroi
frontale (13), en partant de la paroi de couvercle (12), arrive au delà du plan radial
imaginaire (17) passant par l'extrémité libre (18) de la paroi rapportée (19).
6.- Dispositif doseur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le canal
de sortie (14) présente à sa sortie une partie tubulaire cylindrique de sortie (16)
conçue pour y poser un chapeau de fermeture.
7.- Dispositif doseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé
par le fait q'il comporte une pièce d'accouplement, en particulier du genre d'une
fermeture à vis (1) ou analogue, adaptée pour le monter sur l'ouverture de sortie
d'un récipient.
8.- Dispositif doseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé
par le fait qu'il comporte un montage tournant autour de l'axe médian (A) de la parie
doseuse (2) par rapport à la pièce d'accouplement et des passages (4, 5) situés dans
le côté de tête (3) de la piece d'accouplement (1) et dans le fond (6) de la partie
doseuse (2), pouvant être amenés à coincider par un mouvement de rotation de l'un
par rapport à l'autre.