| (19) |
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(11) |
EP 0 135 555 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.11.1986 Patentblatt 1986/48 |
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Anmeldetag: 16.02.1984 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8400/037 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8403/207 (30.08.1984 Gazette 1984/21) |
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EINSPANNVORRICHTUNG FÜR LANGE HOSEN, INSBESONDERE IN KOFFERN
DEVICE FOR FIXING LONG TROUSERS, PARTICULARLY IN SUITCASES
DISPOSITIF DE FIXATION POUR PANTALONS LONGS, EN PARTICULIER DANS DES VALISES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB LI |
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Priorität: |
28.02.1983 DE 3307399
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.04.1985 Patentblatt 1985/14 |
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Anmelder: ANDERS, Peter |
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D-1000 Berlin 19 (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ANDERS, Peter
D-1000 Berlin 19 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ruschke, Olaf, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Franziskanerstrasse 38 81669 München 81669 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einspannvorrichtung für lange Hosen, insbesondere in
Koffern.
[0002] Es ist bekannt, zum möglichst knitterfreien Transport von Hosen z.B. in Koffern in
diesen Bänder anzubringen, mit denen die zusammengelegten Hosen gegen Verrutschen
gesichert werden sollen. Bekannt sind weiterhin in Koffer einhängbare Kleiderbügel,
durch die die Hosen am Ende der Hosenbeine und/oder am Bund eingespannt werden. Diese
bekannten Vorrichtungen erweisen sich dadurch als nachteilig, daß die eingespannten
oder eingehängten langen Eosen beim Stürzen und Werfen der Koffer verrutschen können
und somit. je nach Geschick der den Koffer Dackenden Person, mehr oder weniger der
Gefahr eines Knittern ausgesetzt sind.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einspannvorrichtung für lange Hosen,
insbesondere in Koffern, so zu gestalten, daß die zu transportierenden langen Hosen
fest eingespannt und knitterfrei transportiert werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die aus dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1 hervorgehenden
Merkmale gelöst.
[0005] Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Einspannvorrichtung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
[0006] Die erfindungsgemäße Einspannvorrichtung ermöglicht in geeigneter Weise ein schnelles
und sicheres Einspannen der langen Eosen und deren knitterfreien Transport.
[0007] Die erfindungsgemäße Einspannvorrichtung wird nun anhand der Zeichnungen erläutert.
In letzteren sind:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einspannvorrichtung, bei Anlenkung der Grundplatte an den Innenboden eines Koffers
und bei über die Bügel gelegter langer Hose;
Fig. 2 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Einspannvorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Schnitt durch einen senkrechten Schenkel des Führungsrahmens,
wobei ein Steg eines Spannbügels durch im Schenkel vorgesehene Schlitze greifend dargestellt
ist; und
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Querverbindung der Schenkel des Führungsrahmens, wobei
ein Spannbügel in den Führungsrahmen eingeführt gezeigt ist.
[0008] Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, die eine bevorzugte Ausführungsform der Einspannvorrichtung
zeigen, ist eine Grundplatte 1 mit einer an einer Längskante 2 rechtwinklig nach oben
geführten Abwinkelung 3 mittels eines aushängbaren Scharniers 4 lösbar am Innenboden
5 eines Koffers 6 befestigt, dessen Deckel 7 in Fig. 1 nach links aufgeklappt ist.
An der Innenseite der Abwinkelung 3 der Grundplatte 1 ist ein Puffer 8 vorgesehen.
In der in Fig. 1 gezeigten waagerechten Lage der Grundplatte 1 ist diese durch ein
ausklappbares Standbein 9 abgestützt. Wie die geatrichelte Bogenlinie verdeutlicht,
kann die Grundplatte 1 nach Einklappen des Standbeines 9 in das Innere des Kofferunterteils
um das Scharnier4 eingeklappt werden.
[0009] Auf der Grundplatte 1 sind Bügel 10 und 11 unterschiedlicher Breite (Fig. 2) im Abstand
zueinander und parallel zu den Längskanten 2 der Grundplatte 1 auf dieser angeordnet,
wobei die Breite des zur Abwinkelung 3 der Grundplatte 1 nächstliegenden Bügels 10
größer als die Breite des anderen Bügels 11 ist. Die Bügel 10 und 11 weisen jeweils
zur Grundplatte 1 senkrechte Stäbe 12 aus einem Rundprofil auf, die an ihrem oberen
Ende durch einen zur Grundplatte 1 parallel verlaufenden Stab 13 aus Rundprofil verbunden
sind. An den unteren Enden gehen die Bügel 10 und 11 jeweils in eine zur Grundplatte
1 parallele Abwinkelung 14 aus Rundprofil über, die jeweils in auf der Grundplatte
1 angebrachten Führungshülsen 15 bzw. 18, die parallel zu den Seitenkanten 17 der
Grundplatte 1 verlaufen, beweglich geführt sind. Die Führungshülsen 15, die dem Bügel
10 zugeordnet sind, der der Abwinkelung 3 der Grundplatte 1 am nächsten liegt, weisen
eine Länge von mindestens der Hälfte der Breite der Grundplatte 1 auf, damit der Bügel
10 beim Schieben gegen den Puffer 8 nicht aus den Führungshülsen 15 gleiten kann.
Die Führungshülsen 18 des anderen Bügels 11 weisen eine Länge auf, dW1/4 bis 1/3 der
Länge der Breite der Grundplatte 1 entspricht. Die Abwinkelungen 14 der Stäbe 12 des
Bügels 11 haben die Länge der inneren Breite der Grundplatte 1. An den freien Enden
der Abwinkelungen 14 können Anschlagelemente 18 vorgesehen sein. Die Höhe der Bügel
10 und 11 ist niedriger als die verfügbare Innenhöhe des Kofferunterteils. Die Höhe
der beiden Bügel 10 und 11 ist in etwa gleich. Die Führungshülsen 15 für den Bügel
10 sind auf der Grundplatte 1 näher an der Abwinkelung 3 der Grundplatte 1 befestigt
als die Führungshülsen 16 des Bügels 11.
[0010] Ein Anpreßblock 19, der einen dem Puffer 8 an der Abwinkelung 3 der Grundplatte 1
gegenüberliegenden gefederten Puffer 20 aufweist, ist, wie Fig. 1 am besten zeigt,
an zwei Einrastmechanismen 21 befestigt, die jeweils auf einer zu den Seitenkanten
17 der Grundplatte 1 parallelen, auf letzterer angebrachten Laufschiene 2. gegen die
Abwinkelung 3 der Grundplatte 1 verstellbar geführt sind. Der gefederte Puffer 20
hat die Breite des Anpreßblocks 19. Einrastbolzen 23, die an der Unterseite eine zum
Puffer 8 hin ansteigende Abschrägung aufweisen, rasten jeweils in an den Laufschienen
22 in kurzen Abständen befindlichen Schlitzen ein. In Abhängigkeit von der Dichte
der an den Laufschienen 22 befindlichen Schlitze kann eine entsprechende Anpressung
zwischen dem Puffer 20 des Anpreßblocks 19 und dem Puffer 8 an der Abwinkelung 3 der
Grundplatte 1 erreicht werden. Ein Zurückschieben des Anpreßblocks 19 kann nur durch
Lösen der Einrastmechanismen 21 erfolgen, indem an den Einrastbolzen 23, die durch
Federn nach unten gedrückt werden, gezogen wird.
[0011] Zwischen den Bügeln 10 und 11 ist an der Grundplatte 1 ein Führungsrahmen 24 drehgelenkig
angebracht, dessen Breite und Höhe größer als die der Bügel 10 und 11 und kleiner
als die verfügbare Kofferhöhe ist und der aus einer in der Ebene der Grundplatte 1
liegenden Lage in eine zu dieser senkrechten und zu den Bügeln 10 und 11 parallelen
Lage schwenkbar ist (vgl. Fig. 1 nach links gestrichelte Bogenlinie). Der Führungsrahmen
24 weist zwei Schenkel 25 auf, die in seiner aufrechten Lage senkrecht auf der Grundplatte
1 stehen und an ihren oberen Enden durch eine Querverbindung 26 miteinander verbunden
sind. Die Schenkel 25 und die Querverbindung 26 sind jeweils aus einem Quadratrohr
gebildet. An den unteren Enden der senkrechten Schenkel 25 des Führungsrahmens 24
sind zur Grundplatte 1 parallele Abwinkelungen 27 vorgesehen, die von einem Rundprofil
gebildet sind und in auf der Grundplatte 1 angebrachten Führungshülsen 28 beweglich
geführt aind, die in gleicher Entfernung von der Abwinkelung 3 wie die Führungshülsen
16 des Bügels 11 auf der Grundplatte 1 montiert sind. Die Länge der Führungshülsen
28 ist mindestens gleich der Hälfte der Breite der Grundplatte 1. An den äußeren bzw.
inneren Seiten 29 bzw. 30 der Schenkel 25 des Führungsrahmens 24 sind in kurzen Abständen
Langlöcher 31 bzw. durchgehende Schlitze 32 vorgesehen (Fig. 3). Die Querverbindung
26 ist aus zwei im Abstand nebeneinander angeordneten U-Profilen gebildet und weist
sowohl oben als auch unten durchgehende Längsschlitze 33 auf. An den Enden der Längsschlitze
33 sind, wie Fig. 4 verdeutlicht, Aussparungen 34 vorgesehen.
[0012] In dem Führungsrahmen 24 ist ein lösbarer Spannbügel 35 versetzbar geführt, der trapezförmig
ausgebildet ist. Der Spannbügel 35 weist zwei zur Grundplatte 1 parallele Stege 36
und 37 sowie zwei letztere verbindende seitliche Stege 38 auf, die nach innen unter
einem Winkel von ca. 60° geneigt verlaufen. Der Durchmesser sämtlicher Stege 36, 37,
38 des Spannbügels 35 ist geringer als die Breite des Längsschlitzes 33 der Querverbindung
26 des Führungsrahmens 24. Der obere Steg 36 ist mittig geteilt und weist am inneren
Ende jeder Hälfte nach unten geformte Griffe 39 auf, die voneinander den Abstand x
haben. Der obere Steg 36 ist an jeder Seite beim Einsatz des Spannbügels 35 in den
Führungsrahmen 24 (vgl. Fig. 2) um das Maß =x/2 breiter als die äußere Breitenabmessung
des Führungsrahmens 24. Der untere Steg 37 des Spannbügels 35 weist eine Länge auf,
die sich aus dem Maß der lichten Weite zwischen den Schenkeln 25 des Führungsrahmens
24 plus zweimal der Materialstärke der Schenkel 25 ergibt.
[0013] Der untere Steg 37 des Spannbügels weist an beiden Enden scheiben- oder kugelförmige
Erweiterungen 40 auf (Fig. 3), deren Durchmesser größer als der der Schlitze 32 in
den Schenkeln 25 des Führungsrahmens 24 ist. Der Spannbügel 35 kann auch lediglich
von einem Stab gebildet werden, der mittels Bänder festspannbar ist. die in an der
Grundplatte vorzusehenden Ösen gehaltert werden.
[0014] Die Einspannung einer oder mehrerer langer Hosen 41 erfolgt mit der Einspannvorrichtung
folgendermaßen:
Zunächst wird der Führungsrahmen 24 um 90° um sein Kniegelenk zu dem geöffneten Kofferdeckel
7 hin in die Ebene der Grundplatte 1 umgelegt. Die einzuspannende Hose 41 wird dann
so über die Bügel 10 und 11 gelegt, daß die Bundseite 42 der Hose 41 am Bügel 10,
der gegen den Puffer 8 geschoben ist, zu liegen kommt und der Bund bis auf die Grundplatte
1 reicht und daß die Hosenbeine 43 auf der Seite des anderen Bügels 11 zu liegen kommt.
Hierbei sind die Hosenbeine 43 so zu legen, daß sie ebenfalls bis zur Grundplatte
1 reichen und vor dem Bügel 11 liegen; wenn der Bügel 11 auf die Seite des Anpreßblocks
19 geschoben ist. Durch Versetzen des Anpreßblocks 19 mittels der Einrastmechanismen
21 werden die Hosenbeine 43 und die Bundseite 42 zwischen den Puffern 8 und 20 festgeklemmt.
Die überschüssige Hosenlänge 44 hängt dann lose in der Mitte zwischen den beiden Bügeln
10 und 11 herunter.
[0015] Der Führungsrahmen 24 wird nun in seine zur Grundplatte 1 senkrechte Lage zwischen
die Bügel 10 und 11 geschwenkt und der Spannbügel 35 wird von oben her in den Führungsrahmen
eingeführt und nach unten gedrückt. Hierbei rasten die beiden äußeren Enden des oberen
Steges 36 des Spannbügels 35 in die Langlöcher 31 an den äußeren Seiten 29 der senkrechten
Schenkel 25 des Führungsrahmens 24, wodurch die Hosenlänge 44 vom unteren Steg 37
des Spannbügels 35 nach unten gegen die Grundplatte 1 gedrückt und festgespannt wird.
[0016] Ein Lösen des Spannbügels 35 erfolgt durch Zusammendrücken der Griffe 39 des oberen
Steges 36, wobei die beiden oberen Enden des Spannbügels 35 aus den Langlöchern 31
der senkrechten Schenkel 25 des Führungsrahmens 24 gleiten und somit der Spannbügel
35 nach oben gezogen werden kann.
[0017] Oben rechts und links (Fig. 2) an dem von der Abwinkelung 3 der Grundplatte am weitesten
entfernt angeordneten Bügel 11 ist je ein in Richtung des Anpreßblocks 10 weisender
Abstandshalter 45 angebracht. Auf die Abstandshalter 45 ist ein steifer Deckel auflegbar,
auf den dann Kleider oder andere Sachen ohne Beeinträchtigung der eingespannten Hosen
in den Koffer gepackt werden können.
1. Einspannvorrichtung für lange Hosen. insbesondere in Koffern, gekennzeichnet durch:
a) eine Grundplatte (1) mit einer rechtwinklig an einer Längskante (2) nach oben geführten
Abwinkelung (3), an deren Innenseite ein Puffer (8) vorgesehen ist,
b) Bügel (10 und 11) unterschiedlicher Breite, die im Abstand zueinander und parallel
zu den Längskanten (2) der Grundplatte (1) auf dieser angeordnet und gegen die Abwinkelung
(3) beweglich geführt sind,
c) einen Anpreßblock (19), der einen dem Puffer (8) an der Abwinkelung (3) der Grundplatte
(1) gegenüberliegenden gefederten Puffer (20) aufweist und gegen die Abwinkelung (3)
so verstellbar geführt ist, daß die bis zur Unterkante des Puffers (20) hinabreichenden
Hosenbeine (43) wie Bundseite (42) einer über die beiden Bügel (10 und 11) locker
gelegten Hose (41) bei Heranführen des zur Abwinkelung (3) der Grundplatte (1) nächstliegenden
Bügel; (10) sowie des Anpreßblocks (19) an die Abwinkelung (3) zwischen den beiden
Puffern (8 und 20) festgeklemmt sind,
d) einen zwischen den Bügel (10 und 11) an der Grundplatte (1) drehgelenkig angebrachten
Führungsrahmen (24). dessen Breite und Höhe größer als die der Bügel (10 und 11) ist
und der aus einer in der Ebene der Grundplatte (1) liegenden Lage in eine zu dieser
senkrechten und zu den Bügeln (10 und 11) parallelen Lage schwenkbar ist und einen
lösbaren Spannbügel (35) versetzbar führt, der die zwischen den Bügeln (10 und 11)
locker hängende Hosenlänge (44) beim Versetzen gegen die Grundplatte (1) festspannt.
2. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (10
und 11) jeweils aus zwei zur Grundplatte (1) senkrechten Stäben (12) und einem diese
am oberen Ende verbindende Stab (13) jeweils mit Rundprofil bestehen und mit zur Grundplatte
(1) parallelen Abwinkelungen (14) aus Rundprofil am unteren Ende jedes senkrechten
Stabes (12) in auf der Grundplatte (1) parallel zu deren Seitenkanten (17) befestigten
Führungshülsen (15 und 16) beweglich geführt sind.
3. Einspannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Bügel
(10), der der Abwinkelung (3) der Grundplatte (1) am nächsten liegt, zugeordneten
Führungsbülsen (15) eine Länge von mindestens der halben Breite der Grundplatte (1)
und die dem anderen Bügel (11) zugeordneten Führungshülsen (16) eine Länge von 1/4
bis 1/3 der Breite der Grundplatte (1) aufweisen.
4. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsrahmen
(24) aus zwei zur Grundplatte (1) - in seiner aufrechten Lage - senkrechten Schenkeln
(25) und einer Querverbindung (26) an deren oberen Enden, jeweils aus Quadratrohr
gebildet, besteht, daß an den unteren Enden der Schenkel (25) zur Grundplatte (1)
parallele Abwinkelungen (27) mit einen Rundprofil vorgesehen sind, die in auf der
Grundplatte (1) angebrachten Führungshülsen (28) einer Länge von mindestens der Hälfte
der Breite der Grundplatte (1) beweglich geführt sind, daß an den äußeren bzw. an
den inneren Seiten (29 bzw. 30) der Schenkel (25) in kurzen Abständen Langlöcher (31)
bzw. durchgehende Schlitze (32) vorgesehen sind, und daß die Querverbindung (26) unter
Bildung eines durchgehenden Längsschlitzes (33) aus zwei im Abstand nebeneinander
angeordneten U-Profilen gebildet ist.
5. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anpreßblock
(19) an zwei Einrastmechanismen (21) befestigt ist, die jeweils auf einer zu den Seitenkanten
(17) der Grundplatte (1) parallelen, auf letzterer angebrachten Laufschiene (22) gegen
die Abwinkelung (3) der Grundplatte (1) verstellbar geführt ist.
6. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbügel
(35) mit zwei zur Grundplatte (1) parallelen Stegen (36 und 37) trapezförmig ausgebildet
ist, wobei die seitlichen Stege (38) unter einem Winkel von ca. 60° nach innen geneigt
verlaufen, daß der Durchmesser der Stege (36, 37, 38) geringer als die Breite des
Längsschlitzes (33) in der Querverbindung (26) des Führungsrahmens (24) ist, daß der
obere Steg (36) mittig geteilt, am inneren Ende jeder Hälfte zwei nach unten geformte
Griffe (39) aufweist, die einen Abstand x voneinander haben, und an jeder Seite um
ein Maß = x/2 breiter als die äußere Breitenabmessung des Führungsrahmens (24) ist,
und daß der untere Steg (37) eine Länge aufweist, die sich aus dem Maß der lichten
Weite zwischen den Schenkeln (25) des Führungsrahmens (24) plus zweimal der Materialstärke
der Schenkel (25) ergibt.
7. Einspannvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Steg
(37) des Spannbügels (35) an beiden Enden scheiben- und kugelförmige Erweiterungen
(40) aufweist, deren Durchmesser größer als der der Schlitze (32) in den Schenkeln
(25) des Führungsrahmens (24) ist.
8. Einspannvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz
(33) in der Querverbindung (26) des Führungsrahmens (24) an seinen seitlichen Enden
Aussparungen (34) entsprechend den Erweiterungen (40) des unteren Steges (37) des
Spannbügels (35) aufweist.
9. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbügel
(35) lediglich von einem Stab gebildet ist, der mittels Bänder festspannbar ist, die
an in der Grundplatte (1) vorgesehenen Ösen gehaltert sind.
10. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte
(1) durch ein aushängbares Scharnier (4) am Innenboden (5) eines Koffers (6) ein-
und aushängbar ist, und daß die Breite der Grundplatte (1) etwas geringer als die
verfügbare Tiefe des Kofferbodens (7) und ihre Länge entsprechend dem Bundmaß einer
zusammengelegten langen Hose (41) gewählt ist.
11. Einspannvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte
(1) nach Schwenken aus dem Kotferinneren bei aufgeklapptem Kotferdeckel (7) in die
waagerechte Lage von mindestens einem ausklappbaren Standbein (9) abstützbar ist.
12. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oben rechts und
links an dem von der Abwinkelung (3) der Grundplatte (1) am weitesten entfernt angeordneten
Bügel (11) je ein in Richtung des Anpreßblocks (19) weisender Abstandshalter (45)
angebracht ist.
1. Clamping device for long trousers, particularly in suitcases, characterized b ;
(a) a base plate (1) with an elbow (3) pointing upward at right angles on a longitudinal
edge (2), a buffer (8) being provided on the inside of the elbow (3),
(b) hangers (10 and 11) of different widths disposed on the base plate (1) spaced
apart and parallel to the longitudinal edges (2) of the base plate (1), and movable
in relation to the elbow (3).
(c) a pressure block (19) provided with a flexible buffer (20) opposite the buffer
(8) on the elbow (3) of the base plate (1) and adjustable in relation to the elbow
(3) so that the trouser legs (43) reaching down to the lower edge of the buffer (20)
as well as the waistband (42) of the trousers (41) placed loosely over the two hangers
(10 and 11) are clamped fast between the two buffers (8 and 20) when the hanger (10)
disposed closest to the elbow (3) of the base plate (1) as well as the pressure block
(19) are brought up to the elbow (3),
(d) a guide frame (24),hinged to the base plate (1) between the hangers (10 and 11)
whose width and height are greater than those of the hangers (10 and 11) and which
may be swung from a position in the plane of the base plate (1) into a position vertical
thereto and parallel to the hangers (10 and 11), and comprising a releasable adjustable
tension bracket (35) which clamps the trouser length (44) hanging loosely between
the hangers (10 and 11) when shifted toward the base plate (1).
2. Clamping device according to claim 1, characterized in that the hangers (10 and
11) comprise, respectively, two rods (12) vertical to the ground plate (1) and a round
stock rod (13), respectively. connecting them at the top, and are movable with round
stock elbows (14) parallel to the base plate (1) on the lower end of each vertical
rod 12 in guide bearings (15 and 16) secured parallel to the lateral edges (17) of
the base plate.
3. Clamping device according to claim 2, characterized in that the guide bearings
(15) associated with the hanger (10) which is closest to the elbow (3) of the base
plate (1) are of a length at least one-half the width of the base plate (1). and the
guide bearings (16) associated with the other hanger (11) are of a length one- fourth
to one-third the width of the base plate (1).
4. Clamping device according to claim 1, characterized in that the guide frame (24)
comprises - in its upright position - two legs (25) vertical to the base plate (1)
and a cross connection 26 at their upper ends, respectively, made of square tubing,
that at the lower ends of the legs (25) round stock elbows (27) are provided parallel
to the base plate (1) and movably guided in guide bearings (28) mounted on the base
plate (1) and having a length of at least one-half the width of the base plate (1),
that . oblong holes or through slots (32) are provided on the outer and on the inner
sides (29 and 30, respectively) of the legs (25). and that the cross connection (26)
is shaped of two spacedapart U-profiles forming a passing oblong slot (33).
5. Clamping device according to claim I, characterized in that the pressure block
(19) is secured to two locking mechanisms (21) adjustably guided in relation to the
elbow (3) of the base plate (1) on a rail (22) which is parallel to the side edges
{17) of the base plate (1) and mounted on the latter.
6. Clamping device according to claim I, characterized in that the tension bracket
(35) with two bars (36 and 37) parallel to the base plate (1) is trapeze-shaped, the
side bars (38) being inwardly inclined at an angle of about 60°, that the diameter
of the bars (36, 37, 38) is smaller than the width of the oblong slots (33) in the
cross connection (26) of the guide frame (24), that the upper bar (36), centrally
divided, comprises at the inner end of each half two downwardly shaped grips (39)
disposed at a distance x from each other, and is wider by = x/2 on each side than
the outer width of the frame (24), and that the lower bar (37) has a length resulting
from the size of the inner width between the legs (25) of the frame (24) plus twice
the thickness of the material of which the legs (25) are made.
7. Clamping device according to claim 6, characterized in that the lower bar (37)
of the tension bracket (35) comprises at both ends disk- like or spheroidal extensions
(40) whose diameter is larger than that of the slots (32) in the legs (25) of the
guide frame (24).
8. Clamping device according to claim 6, characterized in that the oblong slots (33)
in the cross connection (26) of the guide frame (24) comprises recesses (34) at its
lateral ends corresponding to the extensions (40) of the lower bar (37) of the tension
bracket (35).
9. Clamping device according to claim 1, characterized in that the tension bracket
(25) comprises merely a rod which can be tightened by means of straps held in loops
disposed in the base plate (1).
10. Clamping device according to claim 1, characterized in that the base plate (1)
may be suspended in and removed from the inner bottom (5) of a suitcase (6) by an
unhinging hinge (4), and that the width of the base plate (1) is slightly smaller
than the available depth of the bottom (7) of the suitcase, and its length is selected
to correspond to the waist measurement of a folded pair of trousers (41).
11. Clamping device according to claim 10, characterized in that the base plate (1),
after having been swung out of the inside of the suitcase, and with the lid (7) lifted
up, is supported in its horizontal position by at least one hinged leg (9).
12. Clamping device according to claim I, characterized in that a spacer (45) is mounted
respectively to the right and left on the hanger (11) farthest removed from the elbow
(3) of the base plate (1) and points in the direction of the pressure block (19).
1. Dispositif de fixation pour pantalons longs, en particulier dans des valises, caractétilé
par:
a. une plaque de fond (1) avec une pièce coudée (3) menée en haut rectangulairement
le long d'une arête longitudinale (2) à la face intérieure de laquelle est prévu un
tampon (8),
b. cintres (10 et 11) de largeurs différentes disposés à distance entre eux sur la
plaque de fond (1) et parallèlement aux arêtes longitudinales (2) de celleci et guidés
de manière amovible par rapport à la pièce coudée (3),
c. un bloc de serrage (19) présentant un tampon à ressort (20) situé en face du tampon
(8) sur la pièce coudée (3) de la plaque de fond (1) et étant conduit de manière réglable
par rapport à la pièce coudée (3) de sorte que les jambes de pantalon (43) atteignant
l'arête inférieure du tampon (20) sont serrées entre les deux tampons (8 et 20) tel
que la face extérieure (42) d'un pantalon (41) posé légèrement au-dessus des cintres
(19 et 11) en amenant le cintre (10) situé le plus proche de la pièce coudée (3) de
la plaque de fond (1) ainsi que le bloc de serrage (19) vers la pièce coudée (3),
d. un cadre de guidage (24) disposé de manière pivotante sur la plaque de fond (1)
entre les cintres (10 et 11) dont la largeur et la hauteur sont supérieures à celles
des cintres (10 et 11) et qui peut être pivoté à partir d'une position au niveau de
la plaque de fond (1) dans une position verticale à celle-ci et parallèle aux cintres
(10 et 11) et qui guide de manière déplaçable un cintre de serrage amovible (35) serrant
la longueur de pantalon (44) suspendu légèrement entre les cintres (10 et 11) lors
du déplacement par rapport à la plaque de fond (1).
2. Dispositif de fixation suivant revendication 1, caractérisé par le fait que les
cintres (10 et 11) sont constitués respectivement par deux bâtons (12) verticaux par
rapport à la plaque de fond (1) et un bâton (13) reliant ceux-ci au bout supérieur,
chaque fois avec profil rond, et sont guidés de manière amovible avec des pièces coudées
(14) parallèles à la plaque de fond 81) en profil rond au bout inférieur de chaque
bâton vertical (12) dans des douilles de guidage (15 et 16) fixées sur la plaque de
fond (1) parallèlement à ses arêtes latérales (17).
3. Dispositif de fixation suivant revendication 2, caractérisé par le fait que les
douilles de guidage (15) rattachées au cintre (10) étant le plus proche de la pièce
coudée (3) de la plaque de fond (1) présentent une longueur minimum de la demie largeur
de la plaque de fond (1) et que les douilles de guidage (16) rattachées à l'autre
cintre (11) présentent une longueur de 1/4 à 1/3 de la largeur de la plaque de fond
(1).
4. Dispositif de fixation suivant revendication 1, caractérisé par le fait que le
cadre de guidage (24) est constitué par deux montants verticaux (25) par rapport à
la plaque de fond (1 ) - en sa position debout - et une traverse (26) à leurs bouts
supérieurs, chaque fois formés en tube carré, par le fait qu'aux bouts inférieurs
des montants (25) sont prévues des pièces coudées (27) parallèles à la plaque de fond
(1) avec un profil rond qui sont guidés de manière amovible dans des douilles de guidage
(28) disposées sur la plaque de fond (1) d'une longueur minimum de la demie largeur
de la plaque de fond (1), par le fait que sur les faces extérieures respectivement
intérieures (29 resp. 30) des montants (25) sont prévus à de courtes distances des
trous oblongs (31) respectivement des fentes continues (32) et par le fait que la
traverse (26) est constituée par deux profils en U disposés à distance l'un à côté
de l'autre en formant une fente longitudinale continue (33).
5. Dispositif de fixation suivant revendication 1, caractérisé par le fait que le
bloc de serrage (19) est fixé sur deux mécanismes d'encliquetage (21) qui sont chacun
guidés sur une glissière (22) montée sur la plaque de fond (1) et étant parallèle
aux arêtes latérales, (17) de cette plaque de fond (1) et qui sont réglables par rapport
à la pièce coudée (3) de la plaque de fond (1).
6. Dispositif de fixation suivant revendication 1, caractérisé par le fait que le
cintre de serrage (35) avec deux entretoises (36 et 37) parallèles à la plaque de
fond (1) est conçu en forme de trapèze, les entretoises latérales formant un angle
d'env. 60° incliné vers l'intérieur, par le fait que le diamètre des entretoises (36,
37, 38) est inférieur à la largeur de la fente longitudinale (33) dans la traverse
(26) du cadre de guidage (24), par le fait que l'entretoise supérieure (36) est divisée
au centre et présente au bout intérieur de chaque moitié deux poignées (39) formées
vers le bas ayant une distance x l'une de l'autre et qu'elle dépasse sur chaque côté
d'une mesure de x/2 la dimension de largeur extérieure du cadre de guidage (24) et
que l'entretoise inférieure (37) présente une longueur résultant de la mesure de l'espace
ouvert entre les montants (25) du cadre de guidage (24) plus deux fois l'épaisseur
de matière des montants (25).
7. Dispositif de fixation suivant revendication 6, caractérisé par le fait que l'entretoise
inférieure (37) du cintre de serrage (35) présente sur les deux bouts des élargissements
en forme de disques et de boules dont le diamètre est supérieur à celui des fentes
(32) dans les montants (25) du cadre de guidage (24).
8. Dispositif de fixation suivant revendication 6, caractérisé par le fait que la
fente longitudinale (33) dans la traverse (26) du cadre de guidage (24) présente sur
ses bouts latéraux des évidements (34) correspondant aux élargissements (40) de l'entretoise
inférieure (37) du cintre de serrage (35).
9. Dispositif de fixation suivant revendication 1, caractérisé par le fait que le
cintre de serrage (35) est formé seulement par un bâton pouvant être serré moyennant
des bandes fixées par des oeillets prévus sur la plaque de fond (1).
10. Dispositif de fixation suivant revendication 1, caractérisé par le fait que la
plaque de fond (1) peut être gondée et dégondée moyennant une charnière dégondable
(4) prévue au fond intérieur (5) d'une valise (6) et que la largeur choisie de la
plaque de fond (1) est un peu inférieure à la profondeur du fond de valise (7) et
que sa longueur est choisie conformément à la ceinture d'un pantalon long plié (41).
11. Dispositif de fixation suivant revendication 10, caractérisé par le fait que la
plaque de fond (1) peut être appuyée par au moins un pied pivotable (9) après avoir
été sortie de l'intérieur de la valise et pivotée en position horizontale, le couvercle
de la valise (7) étant ouvert.
12. Dispositif de fixation suivant revendication 1, caractérisé par le fait qu'en
haut à droite et à gauche est monté un écarteur (45) en direction du bloc de serrage
(19) sur le cintre (11) disposé à la plus grande distance de la pièce coudée (3) de
la plaque de fond (1).