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EP 0 080 093 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.01.1987 Patentblatt 1987/03 |
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Anmeldetag: 06.11.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B24B 3/26 |
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Haltevorrichtung für Bohrer zum Schleifen der Schneiden
Support for drills for sharpening cutting edges
Support de forets pour l'affûtage des arêtes tranchantes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
25.11.1981 DE 3146664
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.06.1983 Patentblatt 1983/22 |
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Anmelder: |
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- Reiling, Reinhold
D-7539 Kämpfelbach-Ersingen (DE)
- Reiling, Karl
D-7539 Kämpfelbach-Ersingen (DE)
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Erfinder: |
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- Reiling, Reinhold
D-7539 Kämpfelbach-Ersingen (DE)
- Reiling, Karl
D-7539 Kämpfelbach-Ersingen (DE)
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Vertreter: Hubbuch, Helmut, Dipl.-Ing et al |
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Patentanwälte Dr. Rudolf Bauer
Dipl.-Ing. Helmut Hubbuch
Dipl.-Phys. Ulrich Twelmeier
Westliche Karl-Friedrich-Strasse 29-31 75172 Pforzheim 75172 Pforzheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für Bohrer zum Schleifen der Schneiden
bestehend aus einer Grundplatte, welche ein Standstück mit rechtwinkligem Achsbolzen
am oberen Ende zum Aufstecken einer Einspanneinrichtung für den zu schleifenden Bohrer
trägt.
[0002] Es sind solche Vorrichtungen zum Schleifen der Schneiden von Spiralbohrern nach der
DE-C-28 33 420 bekannt, bestehend aus einer Grundplatte, auf der mittels einer Gewindespindel
ein Schlitten waagrecht verschiebbar geführt ist, der einen Ständer trägt, welchet
gegenüber dem Schlitten um eine lotrechte Achse verschwenkbar ist und an seinem oberen
Ende eine horizontale Achse trägt, auf der eine Einspanneinrichtung für den zu schleifenden
Bohrer schwenkbar Belagert ist, wobei im Schlitten eine vertikale Gewindebohrung angeordnet
ist, in der eine ein Langloch in einer Bodenplatte des als Winkelstück ausgebildeten
Ständers durchsetzende Spannschraube eingeschraubt ist, die zur Lagenfixierung des
Ständers dient und daß ein nach oben ragender Schenkel der L-förmigen Grundplatte
ein Spannauge zur Aufnahme des Lagerhalses einer Handbohrmaschine aufweisen kann.
Hierbei wird nach der DE-A-29 15 601 die Einspanneinrichtung so weitergebildet, daß
sie von zwei mit ihren Zähnen kammartig ineinandergreifenden, mittels einer Spannschraube
gegeneinander bewegbaren Spannbacken gebildet ist und daß an dem dem Ständer benachbarten
Ende einer jeden Spannbacke ein etwa keilförmig ausgebildeter, sich gegen die Spitze
des einzuspannenden Bohrers verjüngender Ansatz und jeweils eine Bohrung vorgesehen
ist, durch welche die Spannbacke am Ständer umsetzbar auf den horizontalen Achsbolzen
aufsetzbar ist, wobei der Ansatz der Spannbacken Prismenflächen aufweist und die Spannbacken
der Einspanneinrichtung mittels Querführungsstiften einer seitlichen Halteleiste zueinander
verschiebbar und die Spannschraube in der Halteleiste schraubbar gelagert ist.
[0003] Hierbei hat sich gezeigt, daß es sich hier um eine für sehr präzise Arbeiten einsetzbare
Einrichtung handelt, die jedoch in der Herstellung eine genaue Anpassung und Präzision
der Teile zueinander sowie zahlreiche Einzelteile notwendig macht, welche Einrichtung
deshalb teuer und aufwendig ist und sich vorallem für Betriebe eignet.
[0004] Desweiteren ist nach der FR-A-24 27 174 zum Nachschleifen von Bohrern ein Haltestück
als U-förmiges Führungsstück die Prismen mit den Schenkeln umgreifend, bekannt, wobei
das eine äußere Prisma in seiner Lage zwischen den Enden der Schenkel festgelegt und
das innere Prisma mittels Druckschraube zum Einspannen des Bohrers verschiebbar ist
und der Bohrer in zwei gegenüberliegenden, winkelförmigen Längsnuten zwischen den
Prismen aufnehmbar ist. Hierbei handelt es sich im ganzen um eine aufwendige Bohrerhaltung.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es hiergegen eine einfachere und preiswertere
Ausführung zum Anschleifen von Bohrern (Spiralbohrern) vorallem für Heimwerker, welche
auch eine einwandfreie Genauigkeit ergeben, zu schaffen, die sich auch für einen weiten
Bereich unterschiedlicher Bohrerstärken eignet.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die Einrichtung der Erfindung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch, daß das Standstück parallel zum Achsbolzen eine
Zustellschraube als Anschlag für die Prismen aufweist, wodurch auch in einfacher Weise
eine hohe Genauigkeit der Schleifsymmetrie beim Umstecken des Haltestücks mit Prismen
für die Bohreraufnahme zum beidseitigen Nachschliff der Bohrerspitze ergibt, und ferner,
daß die Prismen beidseits unterschiedliche Längsnuten in Form von Winkeleinschnitten
zur Aufnahme unterschiedlicher Bohrerdurchmesser aufweisen, wodurch sich Bohrer unterschiedlichster
Durchmessergröße mit derselben Vorrichtung nachschleifen lassen.
[0007] Weitere Einzelheiten der Haltevorrichtung gemäß der Erfindung sind an Hand der Zeichnung
an bevorzugten Ausführungsbeispielen beschrieben und zwar zeigen:
Figur 1 die perspektivische Ansicht einer Vorrichtung beim Schleifen eines Spiralbohrers
mittels Heimwerkermaschine und
Figur 2 die perspektivische Ansicht einer Vorrichtung beim Schleifen eines Spiralbohrers
an einem Schleifbock.
[0008] Wie beim ersten Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ersichtlich wird, ist hier eine
Heimwerkermaschine 1 mit einer Schleifscheibe 2 bestückt und mittels Halter 3 am Tisch
4 befestigt. Demgegenüber ist die erfindungsgemäße Einspanneinrichtung 5 angeordnet,
deren Grundplatte 6 mittels Spanner 7 ebenfalls am Tisch 4 zu halten ist. Hierauf
(6) ist das Standstück 8 senkrecht hierzu mittels Schraubenachse 9 dreh-, höhenverstell-
und feststellbar angeordnet und dient mit rechtwinkligem Achsbolzen 10 zum Aufstecken
der Einspanneinrichtung 5. Diese Einspanneinrichtung für den zu schleifenden Bohrer
11 besteht aus dem U-förmigen Führungsstück 12, an dessen Schenkelenden 13 ein querliegendes,
äußeres Prisma 14 mit beidseitigen U-Nuten 15 einschieb- und mittels Schrauben 16
festlegbar ist und ein zweites querliegendes, inneres Prisma 17 mit beidseitigen U-Nuten
18 innheralb des U-förmigen Führungsstücks 12 zum ersten Prisma im Abstand a einstellbar
ist. Eine Druckschraube 19 am Querschenkel des Führungsstücks 12 dient bei zwischen
den Prismen 14 und 17 eingelegtem Bohrer 11 zu dessen Festspannung in den winkelförmigen
Längsnuten 20 bzw. 21. Diese Längsnuten 20 bzw. 21 sind unterschiedlich groß und so
durch Umsetzen für unterschiedliche Bohrerdurchmesser verwendbar. Die Sacklöcher 22,
23 an den Stirnflächen 24, 25 der Prismen 14 und 17 dienen dem Umstecken der Einspanneinrichtung
5 in Verbindung mit den Achsbolzen 10. Die Stirnflächen 24, 25 sind hier rechtwinklig
zur Längsnutachse 20 an den Prismen 14 und 17 angeordnet, wobei die Zustellschraube
26 als tiefeneinstellbarer Anschlag der umsteckbaren Prismen 14 und 17 dient. Hiermit
läßt sich der Bohrer 11 durch Verdrehen A des Standstücks 8 auf die Fläche F oder
dem Umfang U der Schleifscheibe 2 einstellen und durch Verschwenken B der Einspanneinrichtung
5 einerseits im Spitzenbereich und nach dem Umstecken mittels Sacklöcher 22, 23 auf
dem Achsbolzen 10 andererseits schleifen.
[0009] Beim zweiten Ausüfhrungsbeispiel nach Figur 2 dient ein Schleifbock 31 mit einer
Schleifscheibe 32 und Stellfuß 33 auf dem Tisch 34 zum Schleifen der Schneiden von
Bohrern in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Einspanneinrichtung 35. Die Einspanneinrichtung
35 ist hier mittels winkelförmiger Grundplatte 36 an der Schlitzführung 37 des Schleifbocks
31 verstellbar gehalten, welche Schlitzführung 37 am Schleifbock 31 sonst der Befestigung
der Schleifauflage dient, die hier abgenommen ist. Im übrigen entspricht hier die
Einspanneinrichtung 35 derjenigen 5 nach Figur 1 und den Teilen 8 bis 10 und 12 bis
23 zum Schleifen des Bohrers 11; lediglich die Stirnflächen 38,39 sind hier winklig
an den Prismen angeordnet, sodaß sich in Zusammenwirkung mit der einstellbaren Zustellschraube
40 bei der Schwenkbewegung C eine Schraubbewegung zum Schliff ergibt. In gleicher
Weise wie beim ersten Ausführungsbeispeil können hier aber auch rechtwinklig angeordnete
Stirnflächen der Prismen Verwendung finden.
1. Haltevorrichtung für Bohrer (11) zum Schleifen der Schneiden bestehend aus einer
Grundplatte (16), welche ein Standstück (8) mit rechtwinkligem Achsbolzen (10) am
oberen Ende zum Aufstecken einer Einspanneinrichtung (15) für den zu schleifenden
Bohrer (11) trägt, welche Einspanneinrichtung (15) aus einem Haltestück besteht mit
quer dazuliegenden Prismen (14, 17), die zueinander verstell- und feststellbar sind
und wobei die Prismen (14, 17) an ihren Stirnflächen Sacklöcher (22, 23) zum Umstecken
aufweisen und das Haltestück als U-förmiges Führungsstück (12, 13) die Prismen mit
den Schenkeln umgreift, wobei das eine äußere Prisma (14) in seiner Lage zwischen
den Enden der Schenkel festgelegt und das innere Prisma (17) mittels Druckschraube
(19) zum Einspannen des Bohrers verschiebbar ist und der Bohrer in zwei gegenüberliegenden,
winkelförmigen Längsnuten (20,21) zwischen den Prismen aufnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Standstück (8) parallel zum Achsbolzen (10) eine Zustellschraube (26) als
Anschlag für die Prismen aufweist, und daß die Prismen (14, 17) beidseits unterschiedliche
Längsnuten (20, 21) in Form von Winkeleinschnitten zur Aufnahme unterschiedlicher
Bohrerdurchmesser (11) aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen (24,
25) der querliegenden Prismen (14, 17) winklig zur Längsnutenachse (20) liegen.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (6, 36) festspannbar ist und das Standstück (8) verdreh- und höhenverstellfeststellbar
trägt.
1. A holder for drills (11) to be ground at their cutting edges, consisting of a baseplate
(16), which carries a stand (B), which is provided at its top end with a pivot pin
(10) extending at right angles and adapted to be inserted into a gripper (5) for the
drill (11) to be ground, which gripper (5) consists of a bracket provided with prisms
(14, 17), which extend transversely to the bracket and are adjustable relative to
each other and adapted to be fixed in position end at their end faces are provided
with blind holes (22, 23) for a rearrangement, the bracket consists of a U-shaped
guide member (12,13), which with its legs embraces the prisms, one outer prism (14)
is fixed in position between the ends of the legs, the inner prism (17) is displaceable
by means of a pressure-applying screw (19) for gripping the drill, and the drill is
adapted to be received between the prisms in two mutually opposite, angular longitudinal
grooves (24, 21), cnaracterized in that the stand (8) is provided with an adjusting
screw (26), which extends parallel to the pivot pin (10) and serves as a stop for
the prisms, and the prisms (14, 17) are formed on opposite sides wich different longitudinal
grooves (20, 21), which consist of angled incisions and serve to receive drills (11)
which differ in diameter.
2. A holder according to claim 1, characterized in that the end faces (24, 25) of
the transversaly extending prisms (14, 17) extend at an angle to the axis (20) of
the longitudinal grooves (20).
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the baseplate (6, 36)
is adapted to be fixed in position end carries the stand (6) so that the latter is
rotatable and adjustzble in height and adapted to he fixed in position.
1. Dispositif de fixation pour forets (11), pour l'affûtage des tranchants, composé
d'une plaque d'assise (6) qui supporte un montant (8) avec axe perpendiculaire (10)
à l'extrémité supérieure pour le montage d'un dispositif de fixation (5) destiné au
foret à affûter (11). Ce dispositif de fixation (5) se compose d'un montant avec prismes
(14, 17) perpendiculaires à celui-ci, lesquels sont réglages et bloquables l'un par
rapport à l'autre. Les prismes (14,17) présentent, sur leurs faces frontales, des
trous borgnes (22, 23) destinés au changement de position et la pièce de serrage,
en tant que pièce de guidage en U (12, 13), enserre les prismas de ses ailes, le prisme
extérieur (14) étant bloqué dans sa position entre les extrémités des ailes et le
prisme intérieur (17) étant déplaçable à l'aide de la vis de pression (19) pour la
fixation du foret, ce dernier pouvant être fixé dans deux rainures longitudinales
angulaires (20, 21) entre les prismes, caractérisé par le fait que le montant (8)
présente une vis de réglage (26) parallèle à l'axe 10, en tant que butée destinée
aux prismes et que les prismes (14, 17) présentent de part et d'autre des rainures
longitudinales (20, 21) différentes (20, 21) sous la forme d'entailles angulaires,
pour la fixation de forets de diamètres divers (11).
2. Dispositif d'après la revendication n° 1, caractérisé par le fait que les faces
frontales (24, 25) des prismes (14,17) sont perpendiculaires à l'axe des rainures
longitudinales (20).
3. Dispositif d'après l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée par le fait que
la plaque d'assise (6, 36) est bloquable et supporte le montant (8) pivotant et réglable
en hauteur.

