[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, insbesondere für eine Duschtrennwand,
mit einer Profilschiene, die in einer Außenfläche eine hinterschnittene Führungsnut
mit zwei seitlichen Hinterschneidungen aufweist, mit einem Verblendungsprofil, welches
mittels mindestens eines an der Innenfläche angeordneten elastischen Verbindungselements
in der Hinterschneidung der Führungsnut gehalten ist, wobei das Verbindungselement
einerseits in der Längsnut und andererseits mit einem seitlichen Teil in der Hinterschneidung
angeordnet ist.
[0002] In dem deutschen Gebrauchsmuster 80 13 940.8 ist eine Anordnung dieser Art für eine
Duschtrennwand beschrieben. Die einem Betrachter zugewandte, sichtbare Außenfläche
der Profilschiene weist eine Führungsnut auf, in welche ein Verblendungsprofil aus
Kunststoff, Holz oder dergleichen eingesetzt ist. Die Führungsnut ist mit Hinterschneidungen
versehen, um mittels eines elastischen Verbindungselements die Befestigung des Verblendungsprofils
zu ermöglichen. Das Verbindungselement und auch das Verblendungsprofil weisen senkrecht
zur Außenfläche der Profilschiene eine insgesamt große Höhe auf, wodurch der im Inneren
der Profilschiene verfügbare Raum bei vorgegebener Bauhöhe der Anordnung entsprechend
verringert wird. Sind beispielsweise im Inneren der Profilschiene Führungselemente
zum Verschieben von Türen oder ähnlichem anzuordnen, so werden die Bauhöhe und folglich
auch das Gesamtgewicht entsprechend groß, wobei auch ein entsprechend hoher Materialaufwand
erforderlich ist. Ferner sind bei der Fertigung der Profilschiene des Verblendungsprofilssowie
des Verbindungselements relativ enge Toleranzen einzuhalten, damit eine feste Arretierung
des Verblendungsprofils gewährleistet werden kann. Das Verbindungselement wird bei
der Montage in Längsrichtung in die Führungsnut eingeschoben und nachträglich kann
das Verblendungsprofil eingeklipst werden. Hierbei müssen nach innen gerichtete Arme
des Verbindungselements in die zur Seite hin offenen Längsnuten eingreifen; bei zu
engen Toleranzen kann ein Abscheren der genannten Arme eintreten, während bei zu großen
Toleranzen die Arme nicht mehr ordnungsgemäß in die Längsnuten eingreifen und folglich
das Verblendungsprofil nur noch relativ lose gehalten wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anordnung der genannten Art dahingehend
weiterzubilden, daß bei geringer Bauhöhe eine funktionsgerechte Montage ermöglicht
und eine zuverlässige Befestigung des Verblendungsprofils gewährleistet wird.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die Längsnut des Verblendungsprofils
zumindest teilweise in der Ebene der Hinterschneidung angeordnet und zu dieser hin
offen ist, daß beim Einsetzen des Verblendungsprofiles in die Führungsnut der seitliche
Teil des Verbindungselementes, welches zuvor in der Längsnut angeordnet wurde, in
die Längsnut hinein elastisch verformbar ist, und daß in die andere seitliche Hinterschneidung
ein Schenkel des Verblendungsprofils oder ein Teil eines weiteren Verbindungselements
eingreift, das in einer von der ersten Längsnut durch einen Steg getrennten weiteren
Längsnut des Verblendungsprofils entsprechend wie das erstgenannte Verbindungselement
angeordnet ist.
[0005] Die erfindungsgemäße Anordnung weist einen einfachen und kostengünstigen Aufbau auf.
Es wird eine geringe Bauhöhe möglich, und bei der Fertigung können relativ große Toleranzen
zugelassen werden, wobei gleichwohl eine funktionsgerechte Befestigung erreicht wird.
Die Längsnut des Verblendungsprofils befindet sich zumindest teilweise in der gleichen
Ebene wie die Hinterschneidung der Profilschiene, wodurch eine günstige Ausnutzung
des Bauvolumens erreicht wird. Der seitliche Teil ist als Vorsprung, Bogen, abgerundete
Kante oder ähnlich ausgebildet und kann beim Einsetzen in Richtung auf die Längsnut
und ggfs. in diese hinein bewegt werden. Wesentlich ist, daß der seitliche Teil des
Verbindungselements, der in die Hinterschneidung eingreift, beim Einsetzen des Verblendungsprofiles
nach innen in Richtung auf die Längsnut elastisch verformbar angeordnet und dorthin
ausweichen kann. Durch die Anordnung der Längsnut und der Hinterschneidung etwa in
der gleichen Ebene ist also ein großer Bewegungsfreiraum für den seitlichen Teil geschaffen,
so daß Fertigungsungenauigkeiten problemlos ausgeglichen werden können. Die Befestigung
des Verblendungsprofils in der anderen Hinterschneidung erfolgt entweder über einen
seitlichen Schenkel des Verblendungsprofiles oder mittels eines weiteren Verbindungselementes,
das in entsprechender Weise in eine weitere Längsnut des Verblendungsprofiles eingesetzt
ist. Das Verblendungsprofil kann bei Bedarf wieder aus der Führungsnut herausgenommen
werden und beispielsweise gegen ein anderes Verblendungsprofil ausgetauscht werden.
[0006] In einer wesentlichen Ausgestaltung liegt das Verblendungsprofil mit einem Steg und/oder
einem Schenkel auf der Bodenfläche der Führungsnut auf. Die Längsnut für das Verbindungselement
befindet sich an dem genannten Steg oder an dem Schenkel. Aufgrund des Steges oder
des Schenkels wird zum einen eine hohe Steifigkeit des Verblendungsprofiles erreicht,
und zum anderen erfolgt eine unmittelbare Abstützung desselben auf der Profilschiene.
Auf die Oberfläche des Verblendungsprofils einwirkende Kräfte führen somit auch nicht
zu einem Durchbiegen oder gar zu Beschädigungen des Verblendungsprofiles.
[0007] Gemäß einer besonderen Ausgestaltung besteht das Verbindungselement aus einem elastisch
federnden Material, und es enthält wenigstens einen federnden Teil oder Bereich, der
im wesentlichen senkrecht auf die Bodenfläche der Führungsnut einwirkt. Es wird somit
eine geeignete Verspannung des Verblendungsprofils in der Profilschiene erreicht,
und zwar im wesentlichen senkrecht zur Außenfläche der Profilschiene. Das Verblendungsprofil
ist sowohl in Richtung senkrecht zur Oberfläche der Profilschiene als auch quer dazu
in Richtung der Hinterschneidung federnd abgestützt. Es können große Fertigungstoleranzen
zugelassen werden, und gleichwohl wird ein Klappern infolge eines losen Sitzes des
Verblendungsprofils in der Profilschiene verhindert.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine perspektivische Darstellung der Anordnung,
Fig. 2 teilweise einen Schnitt durch eine Anordnung ähnlich Fig. 1 und zwar entlang
Schnittlinie 11,
Fig. 3 eine Aufsicht in Blickrichtung 111 gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine Aufsicht auf eine Ausführungsform mit einem mäanderförmig ausgebildeten
Verbindungselement,
Fig. 5 einen Schnitt ähnlich Fig. 2 durch eine weitere Ausführungsform und
Fig. 6 eine Ausführungsform mit einem einen ringförmigen Querschnitt aufweisenden
Verbindungselement.
[0009] In Fig. 1 ist schematisch eine Profilschiene 2 dargestellt, welche als eine obere
Profilschiene für eine Duschtrennwand ausgebildet ist. Die Profilschiene 2 enthält
im Inneren eine Führungsbahn 4, auf welcher hier nicht dargestellte Rollen oder dergleichen
zwecks Befestigung einer Schiebetür gelagert sind. Weitere entsprechend ausgebildete
Führungsbahnen können vorgesehen sein. Auf der, beispielsweise einem Betrachter zugewandten,
sichtbaren Außenfläche 6 weist die Profilschiene 2 eine sich in Richtung einer Längsachse
8 erstreckende Führungsnut 10 auf, in welche ein Verblendungsprofil 12 eingesetzt
ist. Die Führungsnut 10 enthält zwei seitliche Hinterschneidungen 14, 16, die einen
etwa rechteckförmigen Querschnitt aufweisen und nachfolgend auch als Ausnehmungen
bezeichnet werden. Die Hinterschneidungen bzw. Ausnehmungen 14,16 können auch andere
Querschnittsformen aufweisen.
[0010] Das Verblendungsprofil 12 weist auf der einen Seite einen Schenkel 24 auf, welcher
in die Ausnehmung 16 der Profilschiene 2 eingreift. Etwa in der Mitte des Verblendungs-Profils
12 befindet sich ein Steg 62, welcher sich bis auf die Bodenfläche 35 der Führungsnut
10 erstreckt.
[0011] An dem genannten Steg 62 ist ein Schenkel 64 angeordnet, welcher ebenfalls auf der
Bodenfläche 38 aufliegt. Dieser Schenkel 64 erstreckt sich in die entgegengesetzte
Richtung wie der Schenkel 24, und zwar in Richtung auf die Ausnehmung 14. Es ist also
eine Längsnut 18 geschaffen, welche in Richtung zur Ausnehmung 14 offen ist. In die
Längsnut 18 ist ein Verbindungselement 28 eingesetzt, welches mit einem als Riegel
ausgebildeten Vorsprung 34 in die Ausnehmung 14 eingreift. Ein mit dem Riegel 34 verbundener
Hebel 66 ist durch Einschneiden bzw. Herausstanzen eines L-förmigen Schlitzes 68 geschaffen.
Das Verbindungselement 28 besteht aus einem elastischen Material, insbesondere Kunststoff
oder Metall, so daß aufgrund des Hebels 66 ein federndes Einrasten des Riegels 34
in die Ausnehmung 14 ermöglicht wird. Das Verbindungselement 28 weist ferner ein federndes
Teil 70 auf, mittels welchem eine Verspannung senkrecht zur Außenfläche 6 bzw. zur
Bodenfläche 10 erreicht wird. Ein unerwünschtes Hin- und Herrutschen des Verbindungselements
28 oder gar des Verblendungsprofils 12 wird durch die erläuterte doppelte Federwirkung
in zwei zueinander senkrechten Richtungen somit vermieden. Es bedarf keiner besonderen
Hervorhebung, daß aufgrund des federnd angeordneten Riegels 34 ohne Schwierigkeiten
die erforderliche Verspannung des Verbindungselements 28 zum einen in der Ausnehmung
14 und zum anderen an dem Steg 62 sichergestellt werden kann. Von dem Verbindungselement
28 sind hier drei Riegel 34 sowie zwei federnde Teile 70 dargestellt, wobei das Verbindungselement
28 in einem gewissen Abstand zur Stirnfläche der Profilschiene angeordnet ist. Es
ist ersichtlich, daß ein erfindungsgemäß ausgebildetes Verbindungselement ggf. die
gleiche Länge wie die Profilschiene selbst aufweisen kann.
[0012] Ferner kann das Verbindungselement 28 aber auch wesentlich kürzer als die Profilschiene
2 ausgebildet sein, wobei ggf. über die Gesamtlänge der Profilschiene mehrere derartige,
kurze Verbindungselemente angeordnet sein können.
[0013] In einer alternativen, hier nicht dargestellten Ausführungsform kann an den mittleren
Steg 62 noch ein weiterer Schenkel vorgesehen sein, welcher sich jedoch in die andere
Richtung als der oben ekläuterte Schenkel 64 erstreckt. Diese beiden Schenkel und
der genannte mittlere Steg weisen somit einen etwa T-förmigen Querschnitt auf, wobei
zwei Längsnuten nunmehr vorhanden sind, die sich jeweils zu den zugeordneten Ausnehmungen
der Profilschiene hin öffnen. Der genannte zusätzliche an der Bodenfläche der Profilschiene
aufliegende Schenkel kann dann unmittelbar in die zugeordnete Ausnehmung eingreifen,
oder es kann auch hier ein Verbindungselement vorgesehen werden, welches dem oben
bereits ausführlich beschriebenen Verbindungselement entspricht.
[0014] In Fig. 2 ist teilweise ein Schnitt durch eine etwas abgewandelte Profilschiene entsprechend
einem Schnitt entlang der Schnittlinie 11 von Fig. 1 dargestellt. Die Führungsnut
10, das Verblendungsprofil 12 sowie das Verbindungselement 28 sind übereinstimmend
mit der obigen Ausführungsform ausgebildet. Das Verblendungsprofil 12 greift mit seinem
etwa stufenförmig ausgebildeten Schenkel 24 in die Ausnehmung 14 der Profilschiene
2 ein. Es sei hier hervorgehoben, daß der Schenkel 24 auch auf der Bodenfläche 38
der Führungsnut 10 abgestützt ist. Ebenso liegt der an dem mittleren Steg 62 angeordnete
Schenkel 64 auf der Bodenfläche 38 auf, wodurch insgesamt eine stabile Anordnung und
Auflagerung des Verblendungsprofils 12 in der Profilschiene 2 sichergestellt ist.
Der Schenkel 64 verläuft im wesentlichen parallel zu der Innenfläche 44 des Verblendungsprofils
12, wobei in die derart gebildete Längsnut 18 das Verbindungselement 28 eingesetzt
ist, dessen Riegel 34 in die Ausnehmung 16 der Profilschiene 2 eingreift. Mit strichpunktierten
Linien ist das Verblendungsprofil samt eingesetztem Verbindungselement bei der Montage
angedeutet. Es wird also das Verblendungsprofil zunächst mit seinem Schenkel 24 in
die Ausnehmung 14 eingesetzt. Anschließend wird durch einfaches Herunterdrücken des
Verblendungsprofils in Richtung auf die Nutfläche 38 die endgültige Befestigung hergestellt,
wobei der federnd angeordnete Riegel zunächst in Richtung auf den Steg 62 zurückgedrückt
wird, um daraufhin in die Ausnehmung 16 einzurasten. Zur Erleichterung dieser Vorgänge
ist die Seitenfläche 46 des Riegels 34 mit einer abgerundeten Kontur versehen.
[0015] In Fig. 3 ist eine Aufsicht auf das Verblendungsprofil 12 und das eingesetzte Verbindungselement
28 in Blickrichtung 111 auf die Innenfläche 44 dargestellt. Der sich in Richtung der
Längsachse 8 erstreckende Schenkel 64 weist eine Breite 72 auf, welcher wenigstens
25 % der Gesamtbreite 74 des Verblendungsprofils 12 beträgt. Hierdurch ist eine sichere
und zuverlässige Abstützung des Verbindungselements 28 in der derart gebildeten Längsnut
18 sichergestellt.
[0016] Wesentlich ist ferner, daß die Seitenkante 78 des Schenkels 64 etwa durch die Mitte
des Schlitzes 68 verläuft. Es ist also auch eine elastische Bewegbarkeit des Hebels
66 und des Schenkels 64 in Richtung senkrecht zur Innenfläche 44 bzw. zur Bodenfläche
38 gegeben. Aufgrund des L-förmigen Schlitzes 68 wird das federnde Zurückbiegen des
Riegels 34 in Richtung des Pfeiles 50 in eine hier strichpunktiert dargestellte Position
ermöglicht. Der Hebel 66 weist in Richtung der Längsachse 8 eine vorgegebene Länge
78 auf.
[0017] Diese Länge 78 kann den jeweiligen Erfordernissen, insbesondere unter Berücksichtigung
der Elastizität und Festigkeit des Materials vom Verbindungselement 28 vorgegeben
werden. Bei der gezeigten Ausführungsform sind wenigstens zwei Riegel 34 sowie zwei
federnde Teile 70 vorhanden und es ist ersichtlich, daß ggf. über die Gesamtlänge
der Profilschiene noch weitere Riegel sowie federnde Teile oder ggf. auch entsprechend
ausgebildete kurze weitere Verbindungselemente vorgesehen werden können. Der Riegel
34 steht teilweise bzw. mit einer Nase über die seitliche Außenkante 80 heraus, wobei
erfindungsgemäß eine Abstimmung mit der Breite 82 des Schlitzes 68 derart vorgenommen
ist, daß der Riegel 34 ungehindert in die strichpunktiert angedeutete Stellung beim
Einsetzen des Verblendungsprofils gedrückt werden kann.
[0018] In Fig. 4 ist wiederum eine Aufsicht auf das Verblendungsprofil 12 und das eingesetzte
Verbindungselement 28 dargestellt, welches nunmehr in Richtung der Längsachse etwa
mäanderförmig ausgebildet ist. Das Verbindungselement 28 besteht beispielsweise aus
Federstahl oder aus einem entsprechend elastisch verformbaren Kunststoff, wobei eine
Gesamtbreite 84 zwischen den seitlichen Bögen 86, 88 vorgegeben ist. Hierbei ragt
der eine seitliche Bogen 86 über die seitliche Außenkante 80 des Verblendungsprofils
12 heraus, während der oder die anderen seitlichen Bögen 88 sich in der Längsnut 18
befinden. Wird beim Einsetzen in die hier nicht dargestellte Profilschiene eine Längskraft
F auf das Verbindungselement 28 ausgeübt, so reduziert sich die Gesamtbreite 84. Gesamtbreite,
elastische Verformbarkeit sowie aufzubringende Längskraft sind derart aufeinander
abgestimmt, daß beim Einsetzen die Außenkante 90 ohne weiteres an der zugeordneten
Innenkante, welche sich im Bereich der Oberfläche der Profilschiene befindet, vorbeigleiten
kann. Bei dieser Ausführungsform ist erfindungsgemäß die senkrecht zur Innenfläche
44 wirksame Federkraft dadurch vorgegeben, daß das Verbindungselement senkrecht zur
Längsebene, in welcher die Bögen 86,88 liegen, etwa wellenförmig vorgebogen sind.
Zumindest der Bogen 86 ist mit einer abgerundeten Kontur versehen.
[0019] Es sei hier ausdrücklich hervorgehoben, daß die Längskraft F beim Einsetzen sozusagen
automatisch und ohne weitere Maßnahmen erzeugt wird. Wird nämlich das in die Längsnut
18 eingesetzte Verbindungselement 28 zusammen mit dem Verblendungsprofil in die Profilschiene
hineingedrückt, so wirkt auf den seitlich herausstehenden Bogen 86 eine Kraft, die
im wesentlichen senkrecht zur Zeichenebene wirkt. Aufgrund der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Ausbildung des Verbindungselements erfolgt hierbei auch eine Kraftumlenkung, so daß
die oben erläuterte Längskraft F wirksam wird. Ggf. kann aber auch zusätzlich oder
auch teilweise von außen diese Längskraft F aufgebracht werden.
[0020] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform, und zwar in einem Schnitt ähnlich Fig.
2, wobei nunmehr die Längsnut 18 eine vergleichsweise geringe Breite 92 aufweist.
Das Verbindungselement 28 ist hier als eine "Schnur" aus Gummi oder einem elastischen
Kunststoff oder dergleichen hergestellt, und es erstreckt sich senkrecht zur Zeichenebene
in Richtung der Längsachse. Das Verbindungselement 28 weist in Richtung der Längsachse
also einen im wesentlichen konstanten Querschnitt auf, wobei dieser vor dem Einsetzen
in die Profilschiene 2 etwa kreisringförmig war. Beim Einsetzen in die Profilschiene
2 wurde das Verbindungselement in Richtung der Längsachse gedehnt, wobei eine Querschnittsminderung
derart erfolgte, daß die hier gestrichelt angedeutete Aussenkante 90 des Verbindungselements
28 an der Innenkante 94 der Profilschiene 2 vorbeigleiten konnte. Nachfolgend wurde
die Längskraft von dem Verbindungselement 28 genommen mit der Folge, daß eine Querschnittserweiterung
in der dargestellten Weise erfolgen konnte. Wie ersichtlich, drückt die Außenkante
90 auch noch etwas in das elastische Verbindungselement 28 ein, so daß nicht mehr
der vollständige, ursprünglich kreisringförmige Querschnitt sich einstellt. Hierdurch
wird in besonders einfacher Weise eine bleibende gegenseitige Verspannung von Verblendungsprofil
12 und Profilschiene 2 aufrechterhalten. Dies ist von maßgebender Bedeutung im Hinblick
auf eine spielfreie Verbindung, wobei Fertigungstoleranzen ohne weiteres ausgeglichen
werden. Erfindungsgemäß wird somit ein unbeabsichtigtes Verrutschen oder Verschieben
des Verblendungsprofils 12 in der Profilschiene 2 unterbunden. Es ist somit auch bei
dieser Ausführungsform ein federnder Bereich vorhanden, welcher der oben erläuterten
Zunge entspricht.
[0021] Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher ein bogenförmiger Steg 62
vorhanden ist. Dieser Steg 62 liegt auf der Bodenfläche 38 auf, und er enthält bzw.
bildet ferner die sich seitlich öffnende Längsnut 18. In der Längsnut 18 ist das elastisch
federnde Verbindungselement 28 angeordnet, welches einen ringförmigen Querschnitt
aufweist. Das Verbindungselement 28 liegt teilweise auch an der Innenkante der Profilschiene
2 an, wobei aufgrund entsprechender Dimensionierung auch eine Anpresskraft wirksam
ist. Es wird eine in Richtung auf die Bodenfläche 38 gerichtete Kraftkomponente wirksam
und mittels des Verbindungselements 28 ist somit eine zuverlässige Befestigung des
Verblendungsprofiles 12 in der Führungsnut der Profilschiene 2 sichergestellt. In
die gegenüberliegende Hinterschneidung 16 greift das Verblendungsprofil 12 mit einem
Schenkel 24 ein. Dieser Schenkel 24 ist in seiner Formgebung entsprechend an die Kontur
der Hinterschneidung 16 angepasst.
[0022] Bei den oben erläuterten Ausführungsformen greift das Verblendungsprofil 12 jeweils
mit einem Schenkel in die eine Hinterschneidung 16 ein, während für die gegenüberliegende
Hinterschneidung das erfindungsgemäß ausgebildete und angeordnete Verbindungselement
vorgesehen ist. Im Rahmen der Erfindung liegen aber auch solche Ausführungsformen,
bei welchen das Verblendungsprofil in den beiden gegenüberliegenden Hinterschneidungen
mit einem Verbindungselement in der oben erläuterten Weise befestigt ist.

1. Anordnung, insbesondere für eine Duschtrennwand, mit einer Profilschiene (2), die
in einer Außenfläche (6) eine hinterschnittene Führungsnut (10) mit zwei seitlichen
Hinterschneidungen (14,16) aufweist, mit einem Verblendungsprofil (12), welches mittels
mindestens eines an der Innenfläche angeordneten elastischen Verbindungselements (28)
in der Hinterschneidung (14) der Führungsnut (10) gehalten ist, wobei das Verbindungselement
(28) einerseits in der Längsnut (18) und andererseits mit einem seitlichen Teil (34,
86) in der Hinterschneidung (14) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnut (18) des Verblendungsprofils (12) zumindest
teilweise in der Ebene der Hinterschneidung (14) angeordnet und zu dieser hin offen
ist, daß beim Einsetzen des Verblendungsprofiles (12) in die Führungsnut (10) der
seitliche Teil (34, 86) des Verbindungselementes (28), welches zuvor in der Längsnut
(18) angeordnet wurde, in die Längsnut (18) hinein elastisch verformbar ist, und daß
in die andere seitliche Hinterschneidung (16) ein Schenkel (24) des Verblendungsprofils
(12) oder ein Teil eines weiteren Verbindungselements eingreift, das in einer von
der ersten Längsnut (18) durch einen Steg getrennten weiteren Längsnut des Verblendungsprofils
(12) entsprechend wie das erstgenannte Verbindungselement (28) angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verblendungsprofil (12)
einen Steg (62) und / oder einen Schenkel (64, 24) aufweist, welche die Längsnut (18)
zumindest teilweise begrenzen und welche auf der Bodenfläche (38) der Führungsnut
(10) aufliegen.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (62) und der Schenkel
(64) im wesentlichen in der Mitte des Verblendungsprofils (12) angeordnet sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement
(28) aus einem elastisch federnden Material besteht und wenigstens einen federnden
Teil (70) oder einen federnden Bereich aufweist, welcher im wesentlichen senkrecht
auf die Bodenfläche (38) der Führungsnut (10) einwirkt.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche
Teils als Vorsprung (34) ausgebildet ist, der über einen Hebel (66) am Verbindungselement
(28) angeordnet ist, wobei ein im wesentlichen L-förmiger Schlitz (68) vorhanden ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement
(28) in Richtung der Längsachse (8) zumindest näherungsweise mäanderförmig ausgebildet
ist und wenigstens zwei quer zur Längsachse (8) beabstandete, seitliche Bögen (86,
88) aufweist, von welchen der eine seitliche Bogen (86) in die Hinterschneidung (14)
der Profilschiene (2) eingreift.
1. An arrangement, in particular for a shower partition wall, having a profiled rail
(2) which comprises on an outer face (6) an undercut guide groove (10) with two lateral
undercuts (14,16), a facing section (12) which is held in the undercut (14) of the
guide groove (10) by means of at least one resilient connexion element (28) disposed
on the inner face, the connexion element (28) being arranged on the one hand in the
longitudinal groove (18) and on the other hand with a lateral portion (34, 86) in
the undercut (14), characterized in that the longitudinal groove (18) of the facing
section (12) is arranged at least partly in the plane of the undercut (14) and is
open towards the latter, during the insertion of the facing section (12) in the guide
groove (10) the lateral portion (34, 86) of the connexion element (28) which was previously
arranged in the longitudinal groove (18) is resiliently deformable into the longitudinal
groove (18), and a flange (24) of the facing section (12) or a part of a further connexion
element, which is disposed in a further longitudinal groove of the facing section
(12) separated from the first longitudinal groove (18) by a web a manner corresponding
to the first connexion element (28), engages in the other lateral undercut (16).
2. An arrangement according to Claim 1, characterized in that the facing section (12)
comprises a web (62) and/or a flange (64,24), which at least partly define the longitudinal
groove (18) and which rest on the base surface (38) of the guide groove (10).
3. An arrangement according to Claim 2, characterized in that the web (62) and the
flange (64) are disposed substantially in the centre of the facing section (12).
4. An arrangement according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that the
connexion element (28) consists of a resilient material and comprises at least one
resilient part (70) or a resilient area which acts substantially perpendicularly upon
the base surface (38) of the guide groove (10).
5. An arrangement according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that the
lateral part is formed as a projetion (34) which is disposed on the connexion element
(28) by way of a lever (66), there being provided an essentially L-shaped slot (68).
6. An arrangement according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that in
the direction of the longitudinal axis (8) the connexion element (28) is made at least
approximately meander-shaped and comprises at least two lateral curves (86, 88) which
are disposed at a distance transversely to the longitudinal axis (8) and one lateral
curve (86) of which engages in the undercut (14) of the profiled rail (2).
1. Dispositif, en particulier pour une cloison de douche, comprenant un profilé (2)
qui présente, dans une surface extérieure (6), une rainure de guidage à contre-dépouille
(10) munie de deux contre-dépouilles latérales (14, 16), un élément profilé de parement
(12), qui est tenu dans la contre-dépouille (14) de la rainure de guidage (10) à l'aide
d'au moins un elément d'assemblage élastique (28) disposé contre la surface intérieure,
l'élément d'assemblage (28) étant disposé, d'une part, dans la rainure longitudinale
et, d'autre part, dans la contre-dépouille (14) par une partie latérale (34,86), CARACTERISE
EN CE QUE la rainure longitudinale (18) de l'élément profilé de parement (12) est
disposée au moins partiellement dans le plan de la contre-dépouille (14) et est ouverte
vers celle-ci, et EN CE QUE, lors de la mise en place de l'élément profilé de parement
(12) dans la rainure de guidage (10), la partie latérale (34,86) de l'élément d'assemblage
(28) qui a été précédemment disposé dans la rainure longitudinale (18) peut se déformer
élastiquement en s'engageant dans la rainure longitudinale (18), et EN CE QUE, dans
l'autre contre-dépouille latérale (16), s'engage une aile (24) de l'élément profilé
de parement (12) ou une partie d'un autre élément d'assemblage qui est disposé dans
une autre rainure longitudinale de l'élément profilé de parement (12), séparée de
la première rainure longitudinale (18) par une nervure, de la même façon que l'élément
d'assemblage (28) cité en premier.
2. Dispositif selon la revendication 1, CARACTERISE EN CE QUE l'élément profilé de
parement (12) présente une nervure (62) et/ou une aile (64,24) qui limitent au moins
partiellement la rainure longitudinale (18) et qui s'appuient sur la surface de fond
(38) de la rainure de guidage (10).
3. Dispositif selon la revendication 2, CARACTERISE EN CE QUE la nervure (62) et l'aile
(64) sont disposées sensiblement au milieu de l'élément profilé de parement (12).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, CARACTERISE EN CE QUE l'élément
d'assemblage (28) est fait d'une matière à ressorts élastiques et présente au moins
une partie formant ressort (70) ou une région formant ressort qui agit sensiblement
perpendiculairement sur la surface de fond (38) de la rainure de guidage (10).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, CARACTERISE EN CE QUE la partie
latérale revêt la forme d'une saillie (34) qui est reliée à l'élément d'assemblage
(28) par un levier (66), cependant qu'il est prévu une fente (68) sensiblement en
forme de L.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, CARACTERISE EN CE QUE l'élément
d'assemblage (28) est au moins approximativement d'une forme sinueuse dans la direction
de l'axe longitudinal (8) et présente au moins deux ondes latérales (86, 88) espacées
dans la direction transversale à l'axe longitudinal (8), l'une (86) des ondes latérales
s'engageant dans la contredépouille (14) du profilé (2).